„Hilfe zur Selbsthilfe“ bei Krebs: Immunonkologie

Innovation in der Krebs-Therapie: Antikörper reaktivieren die Gesundheitspolizei des Körpers gegen Krebszellen…

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Vorschaubild VideoPD-1 (Programmed Cell Death-1) Rezeptor und antitumorale T-Zell Antwort

Was ist ein malignes Melanom?

Das maligne Melanom ist unter den häufigen Hauttumoren der Gefährlichste. Er weist in der Regel schwarz-braune Töne auf, kann aber auch fast rötlich bis rosafarben sein. Die Melanomhäufigkeit nimmt seit vielen Jahren zu, ein Phänomen, das im Detail nicht geklärt ist. Ein Melanom entsteht durch die Umwandlung der pigmentbildenden Zellen (Melanozyten) der Haut zu bösartigen Zellen, hervorgerufen entweder durch spontane Umwandlung oder durch Schäden, die durch Sonnenlicht hervorgerufen werden. Diese bösartigen Zellen unterliegen nicht mehr der natürlichen Wachstumskontrolle und können sich fast ungehindert teilen und in der Folge eine Geschwulst (Tumor) bilden. Wird dieses Melanom nicht frühzeitig erkannt, wenn es noch relativ dünn ist, so können sich Zellen aus dem Tumorverband lösen, tiefer in die Haut eindringen und letztlich in andere Körperregionen verschleppt werden. Dies kann zur Bildung von Tochtergeschwülsten führen.

Das höchste Risiko, ein Melanom zu entwickeln, haben hellhäutige Menschen und Menschen, die sich häufig der Sonnenbestrahlung aussetzen oder auch öfters Sonnenbrände hatten, insbesondere in der Kindheit, sowie Menschen, die zahlreiche Muttermale (Nävi) aufweisen. Ebenso besteht ein höheres Risiko für die Entwicklung eines Melanoms, wenn in der Familie schon einmal ein Melanom aufgetreten ist. Sehr wichtig ist, dass man auf Veränderungen von Leberflecken auf seiner Haut achtet, denn je früher die Diagnose eines Melanoms gestellt wird, umso besser sind die Chancen, dass es nach einer Operation zu keinen weiteren Komplikationen kommt. Eine dem Melanom nicht verwandte Gruppe von Hauttumoren stellt der helle Hautkrebs dar. Diese häufigen Tumoren stammen nicht von den Melanozyten ab und umfassen Basalzellkarzinom, Stachelzellkrebs, aktinische Keratose und Morbus Bowen.