Lexikon der Fachbegriffe
- Virus
- Sammelbezeichnung für bestimmte Krankheitserreger, die sich nicht selbständig vermehren können, sondern dafür eine Wirtszelle benötigen.
- Wächterlymphknoten
- Erster Lymphknoten im Abflussgebiet eines Tumors. Die abführenden Lymphbahnen der Region, in der der Tumor wächst, können bildgebend dargestellt werden. Eine feingewebliche Untersuchung erfolgt nach operativer Herausnahme (Sentinel-Lymphadenektomie bzw. -Lymphknotenextirpation) oder nach Biopsie (Sentinel-Lymphknotenbiopsie) des Wächterlymphknotens. Ist dieser bei sorgfältiger Untersuchung frei von Tumorzellen, so sind auch die benachbarten Lymphknoten (meist) nicht befallen.
- Zytologie
- Wissenschaft und Lehre vom Bau und von den Funktionen der Zelle. Der Begriff wird auch gebraucht für die mikroskopische Untersuchung von Zellen im Abstrich oder Punktionsmaterial von Körpergeweben bzw. Zellausstrich von Körperflüssigkeiten.
- Zytostatika
- Medikamente, die das Wachstum von Tumorzellen bevorzugt hemmen, aber auch gesunde Zellen in gewissem Ausmaß schädigen können. Häufig wird dabei die Zellteilung verhindert (siehe auch Chemotherapie).
- Zytotoxizität
- Schädlichkeit einer bestimmten Substanz für eine Zelle.
- Ödem
- Häufig schmerzlose, nicht gerötete Schwellungen infolge Ansammlung wässriger Flüssigkeit in Gewebespalten, etwa der Haut oder Schleimhäute.

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