Lexikon der Fachbegriffe
- Abdomen
- der Bauch, also der Rumpfabschnitt zwischen Brustkorb und Becken, bestehend aus Bauchwand und Bauchhöhle.
- Abstrich
- Zu diagnostischen Zwecken erfolgende Entnahme von Untersuchungsmaterial von der Haut-oder Schleimhautoberfläche.
- Adenokarzinom
- Krebsgeschwulst, die von den Drüsen ausgeht.
- Adenom
- ein gutartiger Tumor, der von den Drüsen ausgeht.
- adjuvant
- die Wirkung zusätzlich unterstützend, ergänzend.
- adjuvante Therapie
- unterstützende Therapieform (z.B. Chemotherapie oder Bestrahlung), wenn nach vorhergegangener Operation eine Streuung einzelner Tumorzellen nicht ausgeschlossen werden kann.
- akut
- plötzlich auftretend, von heftigem und kurzandauerndem Verlauf (im Gegensatz zu "chronisch").
- ambulant
- ohne dass eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus erforderlich ist.
- Aminosäure
- wichtiger chemischer Baustein der Eiweiße.
- Amputation
- das Abtrennen eines (endständigen) Körper- oder Organabschnittes.
- Anamnese
- Krankengeschichte; Art, Beginn und Verlauf der (aktuellen) Beschwerden, die im ärztlichen Gespräch mit dem Kranken erfragt werden.
- Antigen
- jede Substanz, die von außen kommt und dem Körper fremd erscheint. Regt das Immunsystem zur Bildung von Antikörpern an.
- Antigen-Antikörper-Komplex
- ein Molekül, das aus der Verbindung von Antigenen mit Antikörpern entsteht.
- Antikarzinogen
- krebshemmende Substanz.
- Antikörper
- Protein des körpereigenen Abwehrsystems; Antikörper binden z. B. Giftstoffe oder Viren und machen sie unschädlich.
- Anästhesie
- (griechisch: „die Nicht-Empfindung“) medizinische Fachdisziplin, die sich mit der Ausschaltung von Empfindungen (v.a. des Schmerzes) beschäftigt. Reine Schmerzausschaltung bezeichnet man als „Analgesie“.
- asymptomatisch
- ohne Symptome.
- Auflichtmikroskopie
- Mikroskopie, bei der das - meist undurchsichtige - Objekt von der Beobachtungsseite her beleuchtet und vergrößert wird; vor allem zur Untersuchung von Oberflächenstrukturen, z.B. der Haut (Dermatoskopie); erleichtert die Unterscheidung zwischen gut- und bösartigen Veränderungen.
- axillär
- axillär
- benigne
- gutartig.
- benigner Tumor
- gutartige Wucherung, die keine Metastasen bildet und Organgrenzen respektiert.
- Bestrahlung
- siehe Strahlentherapie.
- Biopsie
- Entnahme von Gewebe oder Zellen aus einem lebenden Organismus mittels eines Instrumentes (z.B. Spezialkanüle oder Skalpell) zur mikroskopischen Untersuchung.
- Blutbild
- Bestimmung der Zahl von roten und weißen Blutkörperchen sowie Blutplättchen in einer Blutprobe. Daher rotes und weißes Blutbild.
- Chemotherapie
- die Hemmung von Infektionserregern oder Tumorzellen im Organismus durch Verwendung von Medikamenten.

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