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Expertenrat Expertenrat - Melanom.de
Wählen Sie Fragen aus folgenden Kategorien:
Alle Fragen zum Thema Sonstiges:
Patientenfrage:
Guten Tag, ich habe eine Frage, ich war an einem malignen Melanom erkrankt und würde nun gerne wissen, ob ich dennoch dauerhafte Haarentfernung (aufgrund ständiger Haarbalkentzündungen) mit dem Light Sheer Duet Laser teilnehmen kann?
Antwort unseres Experten:
gegen eine Haarentfernung spricht aus Sicht des Melanoms nichts.
Patientenfrage:
Halo, muss ich als Nigerianer mit einem enternten Melanom auch auf Sonnenschutz in Deutschland achten. Das Melanom befand sich auf meiner Fußsohle. Wie konnte es dazu kommen, ich noch nie hatte Sonnenbrand oder Leberflecken. Ich bin auch in meinem Leben vielleicht 10x barfuss draußen gewesen, da ich nicht schwimmen kann. Mit liebe Grüßen
Antwort unseres Experten:
Sonnenlicht ist leider nur ein Faktor und bei Ihnen sicher nicht der entscheidende! Die übrigen Entstehungsursachen für Melanome sind leider unbekannt. Unbedingt die Nachsorge ernst nehmen!
Patientenfrage:
Liebes Expertenteam! Ich habe extrem viele Muttermale (auch Pigmentstörungen) und es werden stetig mehr, unabhängig von der Sonneneinwirkung. Woran liegt das und kann man die Produktion irgendwie stoppen/entgegen wirken? Ich fühle mich sehr unwohl damit. (Als Kind war ich des öfteren der Sonne ausgesetzt). Vielen Dank!
Antwort unseres Experten:
leider sind Muttermale und ihre Häufigkeit genetisch festgelegt und können durch Sonne nur noch gefördert werden. Man kann hier leider gar nichts tun!
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Prof. Enk, warum sind die Menschen in unseren Breiten überhaupt so weiß geworden, wenn die Sonne so gefährlich ist? Warum sind die hellen Menschen ausgestorben? Wenn der einzig Weg kein Melanom zu bekommen Sonnencremes, die es seit 30 Jahren gibt, wäre, wären wir doch ein absolute Fehlproduktion der Natur. Oder überwiegen vielleicht doch die Vorteile der Sonne gegenüber den Nachteilen, und die Menschen sind deshalb in unseren Breiten so weiß geworden, um noch genügend Sonne abzubekommen. Das wäre doch irgendwie logischer, was meinen Sie?
Antwort unseres Experten:
tut mir leid, aber die Beantwortung einer so komplexen Frage übersteigt eindeutig das Format einer Seite, die der Beratung von Melanompatienten gewidmet ist.
Patientenfrage:
Warum sind die Menschen vor Erfindung von Sonnencreme Lichtschutzfaktor 50+ und UV dichten Textilien nicht reihenweise an Melanomen gestorben? Gerade weil früher die Menschen hauptsächlich in der Landwirtschaft tätig waren, also im Freien.
Antwort unseres Experten:
..die Menschen sind früher generell nciht sehr alt geworden und bis vor einiger Zeit war die "Dunkelziffer" aufgrund mangelnder Erhebungen auch noch sehr hoch - aber die Erklärungen sind zu mannigfaltig für diese homepage.
Patientenfrage:
Hallo an das Expertenteam. ich habe eine Frage.Bis jetzt habe ich immer Blut gespendet. Vor ca. 4 Wochen bekam ich die Diagnose SSM und es wurde sogar ein Nachschnitt gemacht. Das Ergebnis liegt noch nicht vor. Ich werde immer vom BRK angeschrieben. Soll ich dort nun Bescheid geben, daß sie mich ganz aus der Liste streichen sollen oder ist das eine Frage der Zeit. Herzlichen Dank für Ihre Anwort. Mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
nein, Sie sollten einfach angeben, dass Sie ein Melanom hatten. Dann wird das BRK selber entscheiden, ob und wie lange Sie nicht Blut spenden sollten.
Patientenfrage:
Liebes Experten Team, vor ca. 6 Wochen ließ ich mir ein Muttermal auf der Nase entfernen von ungefähr 3 mm Durchmesser welches auch leicht erhaben war. Mein Hautartzt ließ dies nicht histologisch untersuchen, da er es augescheinlich für harmlos erachtete. Nun ist das Muttermal wieder im Begriff zu wachsen. Auch ist die Stelle leicht entzündet und gerötet. Nach nochmaliger Abklärung beim Hautartzt sagte er mir, die Entzündung sowie die Neuetstehung seinen normal. Bei mir bleiben jedoch große Zweifel. Was raten Sie mir? Vielen Dank vorab für eine schnelle Antwort.
Antwort unseres Experten:
Sie sollten den Befund sicherheitshalber bei einem weiteren Hautarzt begutachten lassen, um hier kein Risiko einzugehen.
Patientenfrage:
Welche Bedeutung kommt der Amniosäure L-Tyrosin in der Entstehung eines Melanoms zu? Sollte man als Ex-Melanompatient Lebensmittel die diese Aminosäure beinhalten meiden, oder allgemein eher weniger essen? Danke
Antwort unseres Experten:
hierüber gibt es keine gesicherten Erkenntniss und damit auch keinen Grund, diese Aminosäure speziell zu meiden.
Patientenfrage:
Hallo, ich habe ein Muttermal, das sich in der Farbe verändert hat. Am Samstag habe ich festgestellt, dass ein Teil innerhalb des Muttermals ganz schwarz ist. (schwarzer Fleck ist ca 2 mm im Durchmesser) Haute war ich bei meinem Hautarzt. Er sagte, dass man es rausmachen sollte und damit aber auch nicht lange warten solle. Nun habe ich in 3 Wochen nen OP Termin bekommen. Sind 3 Wochen warten nicht zu Lange? Ich habe halt Angst, dass sich in diesen Wochen der Tumor, wenn es einer sein sollte, ausbreitet, bzw. streut. Oder reagiere ich zu ängstlich? Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Antwort unseres Experten:
überlassen Sie diese Beurteilung doch getrost Ihrem Hautarzt, der eine Entfernung in drei Wochen für ausreichend hält und vertrauen Sie seinem Urteil! Seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
hallo, ich hatte/habe am kinn ein leicht erhobenes helles muttermal. da ich dort auch öfter mal pickel entwickele und an denen herumdrücke und kratze ,weiß ich nicht ob dieses muttermal schon vorher da war, jetzt momentan weggekratzt ist, wiederkommt etc. oll ich die stelle mal abheilen lassen und sehen was sich dann entwickelt und wenn es dann auffällig aussieht (nach abcd) meinem arzt mal zeigen oder was empfehlen sie?
Antwort unseres Experten:
Sie sollten sich zur Sicherheit einem Hautarzt vorstellen.
Patientenfrage:
Hallo, gibt es Studien für Melanome mit Dicke < 1mm, an denen ein Patient teilnehmen kann? Danke!
Antwort unseres Experten:
mir sind derzeit keine bekannt!
Patientenfrage:
S.g. Herr Doktor, kann ein abgeschabter papillomatöser dermaler Nävus mit "Zeichen von Irritation" wieder nachwachsen? Am 16. Jänner wurden mir 2 solcher "Rosinen" (1 cm) abgeschabt, wobei bei einer Narbe sich schon wieder kleine schwarze punkte bilden. Danke
Antwort unseres Experten:
ja, wenn das Muttermal nicht ganz entfernt wurde - daher wäre eine feingewebliche Kontrolle empfehlenswert gewesen. Nochmals dem hautarzt zeigen, bitte.
Patientenfrage:
Hallo Expertenteam, ich habe auf meinem linken Unterarm einen Leberfleck, der einen schwarzen Punkt in der Mitte hatte, ansonsten aber völlig rund und nicht erhaben ist. Leider habe ich mich gekratzt, so dass etwas Kruste entstanden ist. Danach bin ich zum Hautarzt. Mein Hautarzt meinte, dass er aufgrund der Kruste nicht zu 100% beurteilen kann und er sich den Leberfleck in 6 Wochen noch einmal anschauen möchte. Wahrscheinlich liege hier aber nichts schlimmes vor (Hautkrebs). Nun habe ich mich unvorsichtigerweise genau an dieser Stelle verletzt und der schwarze Punkt ist nun weg. Es ist auch eine kleine, offene Wunde entstanden. Meine Frage ist nun, ob durch die Verletzung eine Streuung von Krebszellen passieren kann, falls es sich doch um etwas bösartiges handeln sollte. Da mein Hautarzt ja keine 100%-ige Diagnose stellen konnte, besteht ja zumindest die Gefahr, dass es sich um etwas nicht gutartiges handeln könnte. Er meinte zwar bei der ersten Untersuchung, dass bei dunkleren Hauttypen die Muttermale / Leberflecken durchaus dunkel sein können und allein deswegen nicht gleich Grund zur Besorgnis besteht. Trotzdem mache ich mir nun Sorgen, dass die Zeitspanne bis zur Nachuntersuchung zu lang sein könnte und ich vielleicht wichtige Zeit verlieren könnte... Ich bin 33 Jahre alt und hatte eigentlich nie einen Sonnenbrand. Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Antwort unseres Experten:
leider kann ich hier wirklich keine Aussage treffen - vertrauen Sie einfach der Erfahrung des Hautarztes bei der Wiedervorstellung.
Patientenfrage:
Hallo Ich habe eine Frage bei mir wurden zwei Muttermale entfernt vorstufe zum Melanom aber noch nicht Krebs jetzt habe ich noch mehrere kleine Muttermale ca 1mm manche 2 mm groß jetzt habe ich sie mir mal im Vergrößerungs Glas angeschaut sehen schon verdächtig aus meine Frage kann ein 1mm Muttermal auch schon gefärlich sein und soll ich Hautärzte suchen jo ich schnell ein Termin bekomme .Mein Mann hat auch ein auffähliges er bekommt aber erst am 19 April ein OP Termin soll das auch schneller rauss. Danke für Antwort.
Antwort unseres Experten:
die Größe allein sagt nichts über Gutartigkeit aus. Im Zweifel suchen Sie bitte eine Hautarzt auf, aus der Ferne kann ich leider keine Diagnosen stellen.
Patientenfrage:
Guten Tag, ich hatte vor einiger Zeit schon einmal eine Frage zum Protein S100-Wert gestellt. Zunächst einmal vielen Dank für die schnelle Beantwortung. Ich wüsste allerdings noch gerne, welche "harmlosen" Gründe es geben kann, wenn dieser Wert einmal erhöht ist und danach wieder normal. Mein Hausarzt konnte mir hierzu leider keine Auskunft geben. Mit freundlichem Gruß
Antwort unseres Experten:
es gibt Patienten, die anlagebedingt eine Erhöhung des Wertes aufweisen, ferner produzieren wirklich zahlreiche Körperzellen das Protein, die nicht zum Melanom gehören. Alle aufzulisten sprengt den Umfang dieser Seite.
Patientenfrage:
Hallo. ich hätte eine Frage zu einem Muttermal bei mir. ich bin eh regelmäßig zur Kontrolle beim Hautarzt, da ich viele Leberflecken habe. Meine Hautärztin hat aber 2 Wochen Urlaub, daher möchte ich vorab schon einmal hier meine Frage stellen. ich habe im Beckenbereich ein Muttermal, ca 2 mm groß, keinerlei auffälligkeiten. Auf diesem hat sich in den letzten Wochen eine dunkelbraun bis schwarz glänzende harte Oberfläche gebildet. Wenn man drauf fasst tut es auch leicht weh. Nun ist dies nach dem Duschen beim Abtrocknen einfach abgefallen (ohne Blut etc.). Übrig ist der unauffällige Leberfleck von vorher. Muss dies etwas schlimmes sein. Ich habe bis jetzt von so etwas noch nie gehört.
Antwort unseres Experten:
nein, das muss nichts Schlimmes sein - warten Sie in Ruhe auf die Rückkehr der Hautärztin.
Patientenfrage:
hallo, was passiert denn eigentlich wenn ein auffälliges muttermal nicht ausreichend herausgeschnitten wurde? angenommen die reste würden sich richtig bösartig entwickeln, würde dann ein sichtbares, in dem falle bösartiges muttermal nachwachsen? ein hautarzt sagte mir bei einem auffälligen muttermal, er wolle es aus- oder abschälen und dann lasern. ist das eine ausreichende methode das muttermal zu entfernen? danke
Antwort unseres Experten:
diese Frage kann man leider nicht beantworten! Fest steht - eine Laserung einer pigmentierten Veränderung sollte auf jeden Fall unterbleiben!
Patientenfrage:
sehr geehrte Damen und Herren, wie entscheidend ist bei einer erkennbaren Verfärbung eines bestehenden Muttermals (innerhalb einiger Tage) die Behandlung innerhalb der nächsten 3 Tage wenn in diesm Zeitraum kein Arzt verfügbar ist?? Besten Dank im Vorhinein
Antwort unseres Experten:
drei Tage machen hierbei wirklich keinen Unterschied aus - seien Sie unbesorgt.
Patientenfrage:
Hallo, ich komme gerade von der Hautärztin, die meine Muttermale kontrolliert hat. Sie hat sie nach der Kontrolle mit einer Art Mikroskop markiert und die Sprechstundenhilfe hat nachher in Abwesenheit der Ärztin Vergrößerungsaufnahmen davon gemacht, sich dabei bei der Computereingabe mit rechts und links vertan und meiner Meinung nach auch vergessen einige Muttermale aufzunehmen.Während der Untersuchung durch die Ärztin, die wie gasagt vorher stattgefunden hat, sprach diese mehrfach von schlechten, zu entfernenden Malen und hat mir somit Angst gemacht. Eines soll nächste Woche entfernt werden. Vor dem Verlassen der Praxis bat ich eine Angestellte nochmal bei der Ärztin nachzuhören, wieviele gefährliche Muttermale sie denn nun gesehen habe. Sie kam wieder und meinte, die Ärztin habe gesagt eins und dass sie sich die anderen ja noch über die Aufnahmen heute Abend angucken würde. Wohlmöglich ist der Ärztin aber gar nicht gesagt worden, dass ich den Eindruck hatte, dass die Sprechstundenhilfe bei den Aufnahmen Muttermale vergessen hat. Selbst wenn es jetzt noch mehrere schlimme Muttermal gibt, reicht es dann, wenn ich die Ärztin nächste Woche bei der OP nochmal auf diese Problematik anspreche und gegebenenfalls demnächst eine erneute Kontrolle durchführen lasse? Bitte helfen Sie mir, denn ich bin verunsichert.
Antwort unseres Experten:
das reicht auf jeden Fall aus, denn akute Gefahr scheint ja nicht zu bestehen. Sprechen Sie die Ärztin auch ruhig auf die Sie verwirrenden Misstände an, denn Sie sind ja eindeutig verunsichert worden! Dies gehört zu einem vertrauensvollen Verhältnis!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich bitte um Ihren Rat. Im September wurde mir ein Melanoma in situ am Bauch im Gesunden entfernt. Im Oktober wurde eine Nachexcision von einem Chirurgen durchgeführt, bei dem im Gewebe nichts mehr gefunden wurde. Meine Hautärztin hat sich geweigert mir eine Überweisung für eine Lymphdrüsensonografie mir auszustellen (wie von Herrn Enk empfohlen), weil es ihrer Ansicht nach nicht nötig ist. Somit war die Sache für mich erledigt (oder sollte ich noch weiter vorgehen?). Jetzt ist der Fall eingetreten, dass ich die Zusage für meinen Traumjob inkl. einer 2-jährigen Ausbildung erhalten habe. In wenigen Tagen bin ich bei diesem Unternehmen zu ein paar Untersuchungen eingeladen: Augenarzt, Herz-Lunge und Blutlabor. Ich gehe davon aus, dass sie auch gesundheitliche Fragen stellen werden bzw. ich einen Fragebogen zu meiner Gesundheitsvergangenheit ausfüllen muss. Was muss ich bezüglich des Melanoma in situ angeben? Was war es genau? War es schon Hautkrebs? War es eine Vorstufe? Muss ich es unter "schwere Krankheiten" bzw. Tumore/Krebs angeben? Ich möchte nicht lügen oder etwas verheimlichen, aber auch auf keinen Fall, dass mir die Firma den Job aufgrund des Melanoma in situ verweigert. Was kann / darf / muss ich gegenüber meines eventuellen zukünftigen Arbeitgebers oder aber auch Pensionsversicherungen, Berufsunfährigkeitsversicherungen, etc. angeben? Ich bitte um Ihren Ratschlag. Vielen Dank im voraus.
Antwort unseres Experten:
die Antwort ist ganz einfach - Sie müssen angeben, dass Sie ein Melanoma in situ hatten. Dies ist zwar Hautkrebs, aber jeder Mediziner wird die gute Prognose einschätzen können.
Patientenfrage:
Hallo, habe ihnen am 26.11 schon geschrieben und sie antworteten mit ,dass ein Nachschnitt von 1cm bei einem dysplastischen muttermal sehr viel wäre. mein arzt meinte aber er müsse 2 cm bei einem melanom wegschneiden und ich hätte aber kein melanom. ich hätte nur zellveränderungen und da würde es aus sicherheit so gemacht.ein arzt darf einen doch nicht anlügen, wenn es anders wäre, oder?er weiß das ich immer etwas panisch reagiere.was würden sie jetzt an meiner stelle machen. was soll ich fragen, wenn ich zum fäden ziehen gehe? soll ich mir den befund zeigen lassen? ich verstehe die ärztlichen begriffe sowieso nicht.danke schonmal für ihre antwort im voraus.
Antwort unseres Experten:
nochmals - ich kann mich nur wiederholen und bei meinen Aussagen bleiben. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie sich doch bitte in einem Hauttumorzentrum beraten!
Patientenfrage:
Hallo, ich habe nach dem Sommerurlaub festgestellt, dass ein Muttermal dunkler geworden ist. Wenn ich ganz genau hinsehe, meine ich auch, dass es zwischendrin mal etwas dunkler ist. Ich habe heute einen Termin beim Hautarzt für in einer Woche vereinbart. Reicht das oder ist die Wartezeit zu lang? Danke Ihnen.
Antwort unseres Experten:
nein, eine solche Wartezeit ist ohne Probleme akzeptabel.
Patientenfrage:
Hallo , lt meinem Hautarzt habe ich laut histologischer Untersuchung ein Dysplastisches Muttermal und lt.histologie solle es nochmal nachgeschnitten werden in einem abstand von 1 cm, da wohl noch am Rand Zellen nachweisbar wären. er sagte, dies geschiet aber nur zur sicherheit, damit es nicht doch noch weiterwächst und dann doch bösartig werden könne. er sagte ich habe aber kein Hautkrebs.ich empfinde den abstand von 1 cm aber sehr viel. er sagte es wäre aber der empfohlene Wert seines pathologen.stimmt das?
Antwort unseres Experten:
1cm bei einem Muttermal erscheint mir auch zu viel. 2mm sollten ausreichen, es sei denn, der Pathologe kann keine eindeutige Entscheidung treffen.
Patientenfrage:
Guten Tag Prof. Dr. Enk, bei meinem Mann sollen nach Entfernung eines Melanoms (SSM T1a, 0,5mm, Clark-Level II, Nachschnitt tumorfrei) noch zwei weitere Muttermale entfernt werden. Heute wurde unser OP-Termin verlegt, weil die Muttermale plötzlich unter Vollnarkose entfernt werden sollen. Als Begründung für die Vollnarkose gab der Chirurg an, dass bei der örtlichen Betäubung, durch die Spritze die evtl. veränderten Zellen verteilt werden könnten. Der Nachschnitt wurde jedoch im gleichen KH unter örtlicher Betäubung durchgeführt und war, wie gesagt, tumorfrei. Sollen wir die OP wirklich unter Vollnarkose durchführen lassen? Vielen Dank im Voraus!
Antwort unseres Experten:
nein, das ist in aller Regel völlig überflüssig!
Patientenfrage:
Guten Tag. Bei mir wurde der Befund des malignen Melnomes (Initial-invasives, superfiziell spreitendes) mit TD 0,3 ClarkII gestellt (keine Ulzeration, keine Regression, Mitoserate kleiner als 1/qmm). Leider erfolgte die Excision zu den den Seiten sehr knapp im Gesunden, zur Tiefe sicher im Gesunden. Heißt das, dass der Tumor nicht vollständig entfernt wurde? Es folgte eine Nachexcision mit 1 cm Sicherheitsabstand. Habe nun die Befürchtung, dass nicht Alles vollständig entfernt wurde. Eine Einschätzung Ihrerseits wäre toll. Vielen Dank. P.S. Was bedeutet eigentlich "initial-invasiv"?
Antwort unseres Experten:
seien Sie unbesorgt, jetzt ist wirklich alles gut! Nehmen Sie nur die Nachsorge ernst!
Patientenfrage:
Hallo, hier auf der Seite wird die Computertechnik vorgestellt die von der Universitätsklinik Regensburg mit entwickelt wurde. Ist es denn auch möglich die Vor- bzw. Nachsorge mit dieser Computertechnik zu nutzen? Wenn ja macht dass dann die Universitätsklinik Regensburg oder wird das nur zur Untersuchung bei Verdacht auf Melanom verwendet? Viele Grüße
Antwort unseres Experten:
leider kenne ich diese Technik nicht - vielleicht fragen Sie direkt in Regensburg an!
Patientenfrage:
hallo, ich bitte um hilfe mit icd10. Es wurde folgenes diagnostiert: malignes melanom pT3b R0 N2b (3/4 SN). Was das alles beteutet? Vielen dank
Antwort unseres Experten:
Bitte lassen Sie sich in einem Hauttumorzentrum beraten, es handelt
sich um ein Melanom mit Lymphknotenmetastasen.
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam, ich habe gestern beim Hautarzt ein verdächtiges ca. 1-2mm großes, dunkles, leicht erhabenes Muttermal entfernen lassen. Die Arzthelferin hat es beim Rasieren vor der Entnahme verletzt. Können dadurch Metastasen in die Blutbahn gelangen, der Arzt sagte nein. Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus!
Antwort unseres Experten:
Nein, Metastasen entstehen hierdurch nicht!
Patientenfrage:
Hallo und guten Abend! Bei mir wurde im August ein Melanom in situ (Proliferationsrate bei 1-5%, pro 400er Gesichtsfeld zeigen sich 0 atypische Mitosen, D03.7, M8720/2 Clark Level I, o Mitosen pro mm2 pTis mit nachweisbarer Regressionszone) entfernt. Ein Nachschnitt ist im Gesunden erfolgt (Rezidiv D22.7, Narbe L90.5, M8740/0 in den Rändern kein Hinweis mehr für verbliebene Tumorreste). Sollte ein Lymphknoten-Sono erfolgen? Ich habe in vielen Antworten den Rat gelesen - meine Ärtzin erklärte mir jedoch dass ein "in situ" nicht streuen kann. Was ist richtig? Vielen Dank für Ihre Meinung, viele Grüße.
Antwort unseres Experten:
im Prinzip ist die Auskunft Ihrer Ärztin richtig, ich führe nur gern zur absoluten Sicherheit noch ein Sono durch, das muss aber nach Leitlinien nicht sein. Die Nachsorge ist aber wichtig!
Patientenfrage:
Mir wurden bereits 2007 zwei Leberflecke entfernt, zu denen der behandelnde Hautarzt jeweils meinte, es sei gut, dass sie weg sind, denn es gab bereits entartete Zellen. Den genauen histopathologischen Befund habe ich nun heute angefordert, nachdem beim Herausschneiden eines dritten Leberflecks am Schienbein folgender Befund auftrat: Umschriebener Bereich mit gleichmäßiger Ausziehung der Retezapfen, hier junktional melanozytäre Hyperplasie, die Zellen mit gewisser Polymorphie, teils zu Nestern aggregiert, daneben auch Einzelzellen basal und suprabasalständig. Kein auffälliges Aufsteigen von Einzelzellen in höhere Epidermislagen. Insgesamt diffuse Hyperpigmentierung der basalen Epidermis in diesem Bereich. Begleitend diskretes hochkoriales lymphozytäres perivaskuläres Infiltrat mit Beimischung von Melanophagen. Supepidermal gleichmäßige, gering ausgeprägte Fibroplasie. Histopathologische Beurteilung: Dysplastischer, teilweise stärker pigmentierter melanozytärer Junktionsnaevus mit Pigmentinkontinenz (M8727/0). Für Malignität im vorliegenden Material kein Anhalt. Die Veränderung wurde aufgrund der vorliegenden Schnittstufen vollständig entfernt. Der behandelnde Hautarzt hatte leider nicht viel Zeit für eine genauere Erklärung, die auch für Laien verständlich ist, sondern drückte mir vielmehr den Befund in die Hand mit der Aussage, es müsse nachgeschnitten werden und es sieht nicht so gut aus. Ich bin nun recht verzweifelt, habe ja schließlich zwei kleine Kinder Zuhause und bin mit dem Befund völlig überfordert. Schließlich gehe ich mind. 2x jährlich zum Screening und dachte immer, dass ich damit auf der sicheren Seite sei?! Über eine etwas laienhaftere Formulierung würde ich mich daher sehr freuen. Ich würde mich auch noch engmaschiger untersuchen lassen, wenn das Sinn macht. Die Hautärzte rieten mir aber bislang immer zu "1x im Jahr" und ich gehe schon zwei Mal. Kann denn trotz einer solch gründlichen Vorsorge tatsächlich einmal ein malignes Melanom entstehen, für das ich auf Grund von Metastasierung etc. mit dem Leben bezahle? Ich bin völlig verunsichert und bedanke mich bereits im voraus für Ihre Meinung.
Antwort unseres Experten:
anhand des mir vorgelegten Befundes vermag ich keinen Grund für einen Nachschnitt erkennen, da die Veränderungen völlig gutartig sind und komplett entfernt wurden. Sie sollten hier noch einmal das Gespräch mit Ihrem Hautarzt suchen und sich den Befund erläutern lassen.
Patientenfrage:
Guten Tag, am 24.10. wurde bei mir als nebenbefund ein aderhautnävus im linken auge diagnostiziert, es ist verdächtig und muß jetzt erstmal alle 6 monate kontrolliert werden. es wurde ein foto gemacht. ich wurde nicht in eine augenklinik überwiesen für ultraschall o.a. im internet las ich, daß fast alle verdächtigen nävus sich mit großer wahrscheinlich in ein aderhautmelanom verwandeln und daß aderhautnävusse leider weiter wachsen...meinen nävus hatte ich 2003 noch nicht, ich denke, daß ich ihn seit 2-3 jahren habe, ist so ein gefühl. jetzt lebe in großer angst und sorge, mein körper steht unter dauerstreß, keinen appetit u.v.a. körperprobleme durch diese diagnosestellung. plötzlich ist da eine gefahr. ich komme nicht mehr in die entspannung. wie groß ist tatsächlich die gefahr, daß ich an einem krebs sprich aderhautmelanom erkranken werde? da der nävus verdächtig ist, gehe ich davon aus, daß es so sein wird. was kann ich tun? wie sind die aussichten? ich las, daß ein aderhautmelanom recht schnell metastasen ausbildet und daß diese erkr. zum tode führen kann. wieso kann ich diesen leberfleck nicht vorsorglich entfernen lassen, dann wäre ich ja außer gefahr!! mein nävus ist wohl mittelgroß. kann mich nicht mehr beruhigen seitdem. leide seit jahren auch unter einer depression und panikattacken, psychisch instabil etc. bitte geben sie mir einen rat! danke gruß
Antwort unseres Experten:
leider kann ich aus der Ferne die Dringlichkeit für eine weitere Abklärung nicht entscheiden. Entweder Sie lassen sich nochmals von Ihrem Augenarzt beraten oder Sie stellen sich selbttätig einmal in einer Augenklinik vor.
Patientenfrage:
Guten Tag, erlauben sie eine Frage bzw. einen entspannenden Ratschlag: OP primär kutanes ( 8 auf 7 mm)Melanom am re. Oberschenkel , minimal invasiv, Breslow-Index 0,2 mm, Clark-Level ll, ohne Ulzeration, ohne Regression, 1 Woche nach Diagnose Nachexzision mit 1 cm Seitenabstand- keine Therapie mehr vorgesehen. 1-Jahreskontrolle Nachsorge, Prognose (Lebenserwartung)und weitere Massnahmen/Prophylaxe? Ihre Erfahrungswerte? Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe. Freundlichst
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein dünnes Melanom mit exzellenter Prognose. Eine Lymphknotensono finde ich immer noch sinnvoll, ist aber nicht nötig. Nachsorge sollte ernst genommen werden!
Patientenfrage:
Hallo, mir wurde vor 2 Wochen ein Muttermal entfernt. Beim Fäden ziehen wurde mir dann mitgeteilt das ein Nachschnitt notwendig ist. Ich habe mir den Befund sowie den Nachbericht mitgeben lassen und bin dadurch etwas verwirrt. Im Befund steht folgendes: Epidermisbrand mit verlängerten Reteleisten. Hier unscharf begrenzter melanozytärer Naevus mit einzelnen Melanozyten an der Junktionszone. Dazwischen zahlreiche junktionale Nester, die stellenweise konfluieren. Im Papillarkörper lymphozytäres Infiltrat, unregelmäßige Pigmentverteilung und lamelläre Fibroplasie. Möglicherweise schon einige vom Epithel abgelöste kleinere Melanozytenkomplexe. Diagnose: Überwiegend junktional gelegener dysplastischer Naevuszellnaevus (ICD-O M8727/0; ICD-10 D22.9) Im Nachbericht wird eine Nachexizision empfohlen. Dort steht u. a. dass sich fokal einzelne atypische Melanozyten auch in höheren Epithellagern nachweisen lassen. Vor diesem Hintergrund sei nicht auszuschließen , dass hier im zentralen Präparatabschnitt eine sehr frühe Melanomentstehung (im Sinne eines Naevus-assoziierten in-situ-Melanoms) stattfindet. Können Sie mir das übersetzen??
Antwort unseres Experten:
es handelt sich immer noch um einen gutartigen Befund im Sinne eines Muttermals. Allerdings kann ein beginnender schwarzer Hautkrebs wohl nicht ganz sicher ausgeschlossen werden, sodass eine Nachexzision mit Sicherheitsabstand empfohlen wird und sicher auch sinnvoll ist. Seien Sie aber unbesorgt!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, mein Sohn hatte ein ca. 7 x 3 cm großes Muttermal (seit Geburt) auf dem Rücken. Der Hautarzt meinte, dass man den Leberfleck mal entfernen sollte. Er hat im Oktober letzten Jahres die erste Hälfte entfernt. Der Befund war: Kongenitaler Nävuszellnävus vom Compoundttyp (D22.9G). Ferner stand im Befund:Wird die Fadenmakierung mit 12 Uhr definiert(Faden außen), so lassen sich zwischen 12 Uhr und 6 Uhr neoplastische Zellen des Naevuszellnaevus am seitlichen Schnittrand nachweisen. (Teilexcisio)-Was heisst das? Jetzt sollte der 2. Teil entfernt werden. Da die Narbe sich aber weit auseinandergezogen hat (mein Sohn ist 16 Jahre alt) wollte der Hautarzt nicht tätig werden, sondern überwies an die Uniklinik. Diese lehnte OP ab, da sowieso eine Narbe bleiben würde. Sie hätten auch die 1. OP abgelehnt. Jetzt hat mein Sohn auf dem Rücken einen "halben Leberfleck" mit einer häßlichen Narbe. Was würden Sie tun - was sollten wir tun. Wirklich alles so lassen wie es ist? Ich hoffe auf eine Antwort. Mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
da kann ich leider nur wenig helfen. Eigentlich hätte Ihr Hautarzt hier weiter operieren müssen. Vielleicht werden Sie in einer anderen Klinik einmal vorstellig und lassen sich nochmals beraten. Es ist und bleibt aber ein harmloses Muttermal.
Patientenfrage:
Hallo,ich war heute beim Hautarzt,da mir ein Muttermal entfernt wurde. Nun habe ich einen Befund bekommen von dem ich nur Bahnhof verstehe, der Arzt sagte es muss jetzt drum herum jeweils noch 1cm entfernt werden und ich soll mir nicht weiter Sorgen machen. Beim Nachlesen im Netz habe ich heute gelesen, dass NX,MX bedeutet,dass man nicht sagen kann ob Metastasen vorhanden sind. D.h. es könnte sein,dass welche da sind und des wird jetzt bei der nächsten OP nochmal untersucht? Und was bedeutet junktionale Proliferat äußertt dicht, konfluierende Nester und Brückenbildung, aufsteigende Melanzyten? Diagnose ist initialen,maligen Melanom SSM Typ ClarkI-II deutlich regressive Note, angedeutet spitzoide Strukturen, TD 0,3mm pT1a. Was bedeutet das denn genau? des alles hört sich nicht sehr positiv an und nun ja man macht sich mit 25 Jahren und 3 Jährigem Kind schon sehr Gedanken. Danke
Antwort unseres Experten:
für Sie ist wichtig, dass es sich um ein sehr frühes Melanom mit sehr guter Prognose handelt. Es sollte ein Nachschnitt mit Sicherheitsabstand und zur Vorsicht eine Lymphknotensono gemacht werden. Dann müssen Sie nur noch die Nachsorge ernst nehmen. Seien Sie guten Mutes!
Patientenfrage:
Was bedeutet folgender Befund für mich: Noduläres Melanom Vagina bis 2,5 mm, oberflächlich ulzriert. Keine Lymphspalten o. Gefäßeinbrüche. Durchmesser 15mm, Stadium TNM pT3R0L0V0, TICD-0-3, C52.9, MICD 8721/3 Danke
Antwort unseres Experten:
Es handelt sich um ein mitteldickes Melanom *) schwarzer hautkrebs. Es sollte mit Sicherheitsabstand entfernt und eine Schildwachterlymphknotenuntersuchung, sowie eine Durchuntersuchung mit LK-sono, Oberbauchsono und Rö/Thorax erfolgen. Sie sollten sich in einem Hauttumorzentrum beraten lassen!
Patientenfrage:
Hallo, ich bin ziemlich beunruhigt. Und zwar habe ich vor genau 3 Monaten ein Muttermal "entdeckt", das aus meiner Sicht auffällig ist. Es ist erhaben und hat einen zirka 2 mm großen Durchmesser. Es ist mittelbraun allerdings hat es an 2 Seiten dunkelbraune Stellen, die leicht aufliegen. Zusätzlich befindet sich auf einer Seite eine Art zweites Muttermal mit zirka 1,5 mm Durchmesser, das flach an das erhabene angrenzt. Nach meiner Entdeckung ging ich sofort zu einem Hautarzt, dieser hat sich die Stelle jedoch nur mit bloßem Auge angeschaut und als harmlos abgestempelt. Das Muttermal selbst habe ich bereits das erste Mal vor etwa 2-3 Jahren gesehen, aber genauer angesehen habe ich es mir dann erst vor 3 Monaten genauer, da es sich seitlich an meinem Oberkörper befindet, etwas schwer zu begutachten ist und im Spiegel eigentlich immer harmlos aussah. Das Muttermal zeigt ansonsten keine Auffälligkeiten wie Juckreiz, Schmerz, Blutungen etc. Nun habe ich für Dienstag erneut einen Hautarzttermin ausgemacht, mich quälen aber einige Fragen: Spricht die Tatsache, dass sich das Muttermal in Größe und Form in den letzten Jahren gar nicht bis sehr wenig verändert haben für dessen Gutartigkeit? Auch in den letzten 3 Monaten hat es sich nicht verändert. Gibt es bestimmte (sichtbare) Indikatoren die darauf hinweisen, wie lang ein schwarzer Hautkrebs ggf bereits besteht? Besteht ein Zusammenhang zwischen sichtbarem Muttermal und der Tiefe? Mein letztes großes Blutbild habe ich vor ca. 11 Monaten machen lassen. Damals waren alle Werte sehr gut, abgesehen von einem ganz leichten Eisenmangel. Hätte man, sofern damals bereits etwas nicht in Ordnung gewesen wäre Veränderungen im Blutbild gesehen? Zudem: es ist immer von "früh" erkennen die Rede. Aber was ist "früh" erkannt? Ich weiß, Sie können keine Ferndiagnose stellen, aber eventuell ja doch die ein oder andere Frage klären. Vielen Dank!
Antwort unseres Experten:
Seien Sie unbesorgt, nicht jede Veränderung muss ein Hinweis auf Bösartigkeit sein. Warten Sie in Ruhe den Termin morgen ab.
Patientenfrage:
hallo..war beim hautarzt mein leberfleck soll entfernt werden.es wäre milchig und soll jetzt ende nov.raus.nur tut es in der zwischenzeit weh.wenn man dran kommt oder einfach nur so..giebt es das manchmal oder muss gleich was schlimmes dahinter stecken..danke
Antwort unseres Experten:
dies sieht immer noch nach einem harmlosen Muttermal aus, seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Hallo, bei mir wurde am 14.10.2011 ein Muttermal mit Verdacht auf in situ am Hinterkopf entfernt. Glücklicherweise nur ein Nävus, wie lange halten Spannung und Ziehen der Kopfhaut an? Es wurde wegen dem Verdacht auf in situ im Abstand von 5 mm geschnitten, Narbe ist ca 5 cm lang. Danke
Antwort unseres Experten:
die Spannung kann einige Wochen anhalten /seien sie unbesorgt.
Patientenfrage:
Hallo,bei mir wurde ein schwarzes Leberfleck entfernt. Heute diagnose zellveränderung, es wird wohl noch woanderst eingeschickt zum experten. War zu aufgeregt und hab nix weiter gefragt. Ist es normal das es zweimal untersucht wird? Und ist dies ein gutes oder schlechtes zeichen? Muss nolchmal zehn tage warten. Diese schei. . Warterrei. Wenn es doch krebs wäre hätte man das doch gleich gesehen beim ersten befund oder. Danke für hilfe
Antwort unseres Experten:
seien Sie unbesorgt, das muss wirklich noch gar nichts heissen, warten Sie in Ruhe ab.
Patientenfrage:
Mein histologischer Befund lautet:Asymetrisch aufgebauter melanozytärer Tumor mit unscharf umschriebener intraepithelialer Proliferation atypischer melanozytärer Zellen. An der Junktionszone und in höheren Epithellagen finden sich überwiegend einzelne atypische melanozytäre Zellen, welche fokal das Epithel durchsetzen und teilweise in unregelmäßigen Abständen Nester bilden. Im Pappilarkörper stellenweise Rundzelleninfiltrat und Melanophagen. Kein sicherer Nachweis von atypischen melanozytären Zellen im Stratum papillare. TNM: pTis;ICD-O M87 20/2;ICD-10 C43.9;TNM 2011. Die Exzision fand knapp im Gesunden statt und wurde nach 3 Wochen durch eine Nachexzision abgeschlossen.Meine Fragen: 1. Mein Hautarzt spricht von einer 100% Heilung. Würden Sie dem zustimmen? 2. Kann man aus dem Befund ablesen, seit wann sich das Melanom gebildet hat? 3.Kann man sagen wie sehr sich mein Risiko erhöht, dass ich ein 2. Melanom entwickle?(ich bin männlich,56 Jahre alt, dunkelblonde Haare,neige nicht sonderlich zum Sonnenbrand und "bade" seit > 30 Jahren nicht mehr in der Sonne 4.Das Melanom befand sich am Kinnwinkel.Fänden Sie eine Sonografie der regionären Lymphknoten für sinnvoll? Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen
Antwort unseres Experten:
in der Tat kann man hier von einer 100% Heilung sprechen, man kann nicht erkennen, wann sich der Tumor gebildet hat. Die Nachsorge sollten Sie ernst nehmen, da Sie Risikopatient für ein weiteres Melanom bleiben. Eine Lymphknotensonographie kann man immer zur Sicherheit empfehlen
Patientenfrage:
Mittlerweile wurden mir innerhalb eines Jahres 16 Muttermale entfernt, davon 2 SSM(0,37mm und 0,3mm beide am Unterschenkel) ausserdem 3 dysplastische.. alle waren eher klein und unauffällig. Wie ist die weitere Vorgehensweise?? Darf ich nun nie wieder in die Sonne?? Kann ich irgendwie vorbeugen??
Antwort unseres Experten:
Sonne ist generell verboten, auch ohne Melanom. Vorbeugen können Sie am besten, indem Sie die Nachsorge beim Hautarzt wirklich ernst nehmen. Eine bessere Prophylaxe gibt es nicht!
Patientenfrage:
Hallo, ich bin wegen einem juckenden Muttermal zum Arzt gegangen. Das Muttermal war etwa 5mm groß, symmetrisch und dunkelbraun. Der Arzt hat es unter dem Mikroskop begutachtet und sagte mir, dass ich es am besten direkt entfernen lassen sollte (Verdacht auf Bösartigkeit). Es wurde dann sofort mit einem großen Abstand von 1cm entfernt. Bei der Histologie kam dann raus, dass es lediglich ein entzündetes Muttermal war. Hätte der Arzt die Bösartigkeit nicht sofort ausschließen können? Ist es normal, dass man mit so großem Abstand operiert? Vielen Dank für eine Antwort
Antwort unseres Experten:
In der Tat ist das Vorgehen etwas merkwürdig. Augenscheinlich war der Arzt von der Bösartigkeit überzeugt und wollte Sie direkt von dem Tumor befreien.
Patientenfrage:
Hallo, bei mir wurde ein atypischer melanozytärer Nävus mit deutlichen Zeichen der Irritation entfernt. Wie oft sollte ich daher die anderen Muttermale kontrollieren lassen und besteht bei mir jetzt ein erhöhtes Risiko, an einem malignen Melanom zu erkranken? Vielen Dank im voraus.
Antwort unseres Experten:
eine jährliche Kontrolle reicht meist aus - sprechen Sie mit Ihrem Hautarzt!
Patientenfrage:
Hallo, erstmal wollte ich mich auch bedanken für diese tolle Seite und Ihren so hilfreichen Rat. Nun meine Frage warum ist die Nachsorge so unterschiedlich. Mein Melanom war 0,4 Cl III. Mir wurde eine Untersuchung alle 6 Monate empfohlen das reiche zur Nachsorge. Aber ich kenne einige PAtienten die gleiche Diagnosse mit auch sehr ähnlicher Dicke CL und die sollen alle 3 Monate zur Untersuchung und Sono + Röntgen verordnet bekommen. Liegt die Nachsorge beim Ermessen des Arztes oder gibt es da eine feste Richlinie oder kommt es gar auf die Krankenkasse an? Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar. Viele Grüße
Antwort unseres Experten:
nein, Ihr Arzt hält sich absolut an die Leitlinienempfehlungen, die für Ihre Tumordicke auch völlig ausreichend sind - seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Hallo, ich hatte 3 Muttermale entfernen lassen und habe Fragen zu 2 (bei denen der Hautarzt meinte dass sie ernstere Probleme waren). Das Ergebniss der Untersuchung war: 1. Im Zentrum eine teils nestförmige, teils lentiginöse Hyperplasie von Melanocyten an der epidermalen Junktionszone. Einzelne Melanocyten in suprabasalen Epidermislagen. Melanocytennester überbrücken Reteleisten. Im oberen Corium wechselnde, entzündliche Infiltrate. Bewertung: Dysplastischer, melanocytärer Junktionsaevus, kein Anhalt von Malignität. 2. An der epidermalen Junktionszone findet sich ein lentignöse und nestförmige Hyperplasie von Melanocyten. Melanocyten auch suprabasal sowie im oberen Corium. Hier kräftige Fibrosierung sowie geringe, entzündliche Begleitinfiltrate. bewertung: Gering dysplastischer, melanocytärer Compoundnaevus, kein Anhalt für malignität. Beide Muttermale wurden vollkommen entfernt. Was genau bedeutet das Ergebnis ? Wie ist die weitere Vorgehensweise/Vorsorge, keine Sonnenbäder mehr? 1-Mal jährliche Untersuchung ausreichend? Vielen Dank!
Antwort unseres Experten:
es handelt, trotz all der Fremdworte, um gutartige, harmlose Muttermale. Sonnenbäder sind verboten, 1xjährliche Untersuchung der Haut sinnvoll.
Patientenfrage:
sehr geehrte damen und herren, ich habe mir vor 2 wochen 2 muttermale auf wunsch entfernen lassen!ich gehe 1 mal jährl. zur grossen hautkrebskontrolle und alle 3 zum nachprüfen der flecke die meine ärztin im auge behalten will. heute zum faden ziehen war leider nur die helferin da und meinte, die muttermale die entfernt wurden, alles okay, hatten aber schon leicht veränderte zellen. muss ich mir sorgen machen? habe jetzt angst dass zb andere nicht entdeckt werden... diese wuren ja auch auf wunsch entfernt, meine ärztin hatte gesagt sie seien unauffällig. MFG
Antwort unseres Experten:
nein, dies bedeutet immer noch rein gutartige Muttermale. Machen Sie sich keine Sorgen!
Patientenfrage:
Restanteile des vorexcidierten gut differenzierten,invasiven Plattenepithelcarcinoms G1,pT1NXMX(ICD10:C44.9,ICD.8070/03)mit Narben-und Granulationsgewebe in Assoziation mit Morbus Bowen.Das Plattenepithelcarcinom ist , entsprechend den vorliegenden Schnittstufen,in toto excidiert.Der Morbus Bowen ist seitlich randbildent.Können sie mir bitte das erklären,ich verstehe das nicht.
Antwort unseres Experten:
Der m. Bowen ist der Ausgangspunkt für das Karzinom und sollte als "Basis" ebenfalls entfernt werden.
Patientenfrage:
Ich bitte um Beurteilung folgenden Befundes: Kompaktge Parakeratose mit fokalen Serumeinschlüssen. Plumpe Akanthose der Epidermis mit basaler Hyperpigmentierung und Vermehrung melanozytärer Zellen. Diese stehen teils einzeln, teils sind zu kleinen nestern aggrogiert. Atypischer melanozytärer Nävus mit deutlichen Zeichen der Irritation (ICD10: D22.9). Ist dies bereits ein Melanom oder ein Melanom in situ und was bedeuten die Ziffern und Zahlen in Klammern? Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
Es handelt sich um ein harmloses Muttermal- keine Sorge!
Patientenfrage:
Guten Tag, ich habe vor 14 Tagen ein Muttermal am rechten Oberschenkel entfernt bekommen. Gestern habe ich den Befund bekommen. In 2,5 Wochen wird nochmal "nachgeschnitten". Anschließend muss ich alle 6 Montate zur Kontrolle. Ist das ausreichend? Müssen die Lymphknoten auch kontrolliert werden? Befund: Malignes Melanom, am ehesten vom superfiziell-spreitenden Typ. Clark-Level II-III. Dicke 0,16 mm. Keine Ulceration, keine Regression. Eine Naevussoziation ist möglich. (M 8743/3, ICD 10:C 43.7) Aufgrund der vorliegenden Schnittstufen vollständige Entfernung. Was bedeutet dieser Befund? Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
Es handelt sich um ein dünnes Melanom mit sehr guter Prognose. Der Nachschnitt und sicherheitshalber eine Lymphknotensono sollten neben der Nachsorge durchgeführt werden. Seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Ich erhielt folgenden Befund: Atypischer melanozytärer Nävus mit deutlichen Zeichen der Irritation (ICD10.D22.9). Melanozytäre Zellen z.T. zu Nestern aggregiert, z.T.einzeln,ganz vereinzelt suprabasal. Im Stratum papillare lymphoz. Infiltrate und Melanophagen.Sicherheitshalber werden Stufen und eine S100- Färbung angefertigt. Ist das jetzt ein malignes Melanom oder ein carcinoma in sito oder wie kann man den Befund interpretieren?
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um einen absolut gutartigen Befund, keine Sorge!
Patientenfrage:
Liebes Expertenteam, bei mir ist ein Melanom in situ diagnostiziert worden (in der Kniekehle). Mein Hautarzt hat noch einmal nach der Diagnose nachgeschnitten und meinte, das sei damit erledigt. Nächste Kontrolle in einem Jahr. Ich bin sehr unsicher, ob ich darauf vertrauen kann. Sollte nicht sicherheitshalber der nächste Lymphknoten untersucht werden und reicht eine Nachkontrolle in einem Jahr tatsächlich aus? Würden Sie den Arzt wechseln?
Antwort unseres Experten:
im Prinzip hat Ihr Hautarzt Sie richtig beraten. Ich mache lediglich aus Sicherheitsgründen gern noch einmalig eine Lymphknotensonographie, dies ist aber keine Leitlinienempfehlung.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, mir wurde vor fast 3 Wochen ein Muttermal entfernt, vergangenen Dienstag beim Ziehen der Fäden sagte die Hautärztin, das es ein bösartiges Muttermal war (was für ein Schock für mich) und dass ich großes Glück gehabt habe. Ich hab eine Überweisung für einen Chirurgen zur Nachexcision bekommen, den ich morgen zwecks Termin anrufen werde. Alle 6 Monate soll ich nun zur Muttermalkontrolle gehen. Von einem Lymphdrüsenultraschall hat die Hautärztin nichts gesagt. Was können Sie mir zu meiner Diagnose - siehe unten - sagen. Kann ich wirklich beruhigt schlafen? Bis wann spätestens soll die Nachexcesion gemacht werden (Muttermalentfernung war am 20.9.2011)? Soll ich das Lymphdrüsenultraschall bei meiner Hautärztin einfordern (Überweisung dazu? Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Daniela Melanoma in situ Bauch Klinische Diagnose: atypischer Nävus Bauch Makroskopische Beschreibung: Fixiertes, lanzettförmiges Hautsubkutisstück, Größe 8x4x3 mm, oberflächlich ein 6x3 mm großer, mittelbrauner, unregelmäßig gefärbter und begrenzter Fleck. Mikroskopische Beschreibung: Hautexcicion bedeckt von regelrecht geschichteter Epidermis mit junktionaler nestförmiger Melanozytenproliferation mit teilweise nuklearen Atypien und aufgrund der ungleich großen Melanozytennester in unregelmäßiger Verteilung, wobei teilweise ein atypisches pagetoides Infiltrationsmuster vorliegt. Somit spricht das vorliegende Bild für das Vorliegen eines Melanoma in situ, das weit im Gesunden entfernt ist. Diagnose: Melanoma in situ – im Gesunden entfernt PTiS
Antwort unseres Experten:
alle Empfehlungen Ihrer Hautärztin sind absolut richtig und die Prognose ist exzellent. Trotzdem würde ich zur Sicherheit eine Lymphknotensonographie machen lassen, auch wenn dies bei so frühen Tumoren nicht unbedingt nötig ist.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe zwei größere, eng nebeneinander liegende erhabene Muttermale an der Innenseite des rechten Oberschenkels, die bislang nie Probleme gemacht haben. Seit heute sind diese Muttermale stark angeschwollen und schmerzen erheblich. Können Sie mir dazu bitte Auskunft geben. Danke und freundliche Grüße
Antwort unseres Experten:
Sie sollten die Veränderunen einem Hautarzt zeigen, aus der Ferne kann ich leider keine Diagnosen stellen.
Patientenfrage:
Während meiner Schwangerschaft kam es bei mir zu einer mehrere qcm großen, juckenden Hautveränderung, die ich zunächst für ein Ekzem gehalten habe – von denen ich immer mal wieder geplagt werde. Da es sich auch nach der Geburt meines Kindes nicht besserte, habe ich es dem Hautarzt vorgestellt, der sofort den Verdacht auf ein Basaliom hatte und eine Probe entnahm. Diese erwies sich tatsächlich als solches genauso wie eine weitere Probe einer während der Schwangerschaft etwas in die Höhe gewachsenen Warze am Bauch, die mir ansonsten keinerlei Probleme bereitet hatte. Das Gewebe um und unterhalb der beiden Basaliome wurde daraufhin großzügig entfernt und eigentlich sollte aufgrund der sehr positiven Prognose damit soweit alles gut sein, wenn nicht folgende zwei Umstände wären, die mir nun gehörig Angst bereiten: Zum einen habe ich keinerlei (beruhigende) Erklärung für das Auftreten dieser Basaliome. Die Gewebeproben wurden übrigens von einem weiteren Pathologen ein zweites Mal untersucht, der den Befund bestätigte und dahingehend präzisierte, dass die Basaliome vermutlich von Sonneneinstrahlung herrühren. Allerdings bin ich erst Ende 30 und kenne wirklich keinen zweiten Menschen, der sich so sehr wie ich ein Leben lang vor Sonneneinstrahlung schützt (bzw. anfangs beschützt wurde), da ich eine sehr empfindliche und zu Sonnenbrand neigende helle Haut habe. Ich bin im Sommer eigentlich niemals mittags draußen gewesen und immer dermaßen „vermummt“, dass dies sogar ständig von Außenstehenden kommentiert wird. Die wenigen Sonnenbrände, die ich in meinem Leben (in Gesicht, an Hals und Schultern) hatte, betrafen eben nicht die Stellen, an denen die Basaliome gewachsen sind – diese waren immer von Kleidung bedeckt. Einen Zusammenhang mit den hormonellen Veränderungen in der Schwangerschaft schließt der Hautarzt wiederrum aus. Und eine Infektion mit HPV-Viren (denen, die beim Gynäkologen getestet werden), liegt bei mir auch nicht vor. Verwandte, von denen ich die helle Haut und die rotblonden Haaren „habe“, waren niemals von Tumoren der Haut betroffen. Wirklich Angst macht mir jedoch die Tatsache, dass es in meiner Familie eine große Häufung anderer Tumorerkrankungen gibt, durch die die Betroffenen - mein Vater eingeschlossen - teils schon sehr jung (in meinem heutigem Alter) verstorben sind. Ich kann mich jetzt leider des Gedankens nicht erwehren, dass das Basaliom nur EINE Ausprägung einer erblichen Veranlagung zu Krebserkrankungen ist und ich möglicherweise bald von anderen – gefährlicheren – Tumoren betroffen sein werde bzw. es ohne es zu wissen schon bin. Mir ist völlig klar, dass dies völlig unnütze und destruktive Gedanken für die Mutter eines kleinen, gesunden Babys sind, aber immer wieder packt mich die Verzweiflung und ich schaffe es einfach nicht, mich zu beruhigen. Vielleicht haben Sie Informationen, die dazu beitragen können?
Antwort unseres Experten:
In der Tat sollten Sie sich nicht zu viele Sorgen machen, denn Basaliome sind die häufigsten Tumore des Menschen und können auch bei jüngeren Personen vorkommen. Gehen sie einfach regelmäßig zum Hautarzt zur kontrolle !
Patientenfrage:
guten tag,bei meinem partner (65J) wurde 10/97! die diagnose" SSM Clark III, Breslow 0,9mm Rücken" gestellt. Bis 2000 wurde die Nachsorge auch mit Sono etc durchgeführt.2001 von der Hautklinik nur noch optische Begutachtung vorgenommen und diese immer beim gleichen,niedergelassenen Hautarzt halbjährlich bis jetzt konstant durchgeführt. immer mit dem ergebnis: alles ok.die jahre hindurch nie eine überweisung oder hinweise zur sono etc. vor 3 wochen begann alles mit überkeit, wir dachten an eine magen-darmsache. sofort Krhs einweisung. ergebnis nach 3! wochen: metastasiertes Melanom. leber u lunge schwer betroffen. der schock sitzt groß - was nun? welche therapiemöglichkeit?welche lebensqualität? wer macht ev. qualifizierte 2.beratung auf grund der krhs unterlagen/ergebnisse? wie kann z.b. an einer studie teilgenommen werden? danke ihnen sehr für ihre antwort.
Antwort unseres Experten:
In der Tat ist dies ein ernster Befund und Sie sollten sich hier im nächsten Hauttumorzentrum beraten lassen ( meist nächstgelegene Hautklinik).
Patientenfrage:
Lieber Prof. Enk, ich nehme Ihren Service ein letztes Mal in Anspruch:). Bei mir wurde ein amenalotisches Melanom entfernt, TD 0,95 mm Level 3. Es war ungewiss, ob es sich nicht um einen atypischen Spitznävus handelt. Alle Untersuchungen waren in Ordnung, die beiden Sentinellymphknoten tumorfrei. Allerdings wurden in einem der beiden Lymphknoten Nävuszellen festgestellt. Ein Arzt meinte daraufhin, man könne es nicht zu 100 Prozent sagen, aber es hätte sich wahrscheinlich doch um einen Spitznävus gehandelt wegen dieser Zellen im SL. Vor allem auch, weil ich zu dem Zeitpunkt des rasanten Wachstums des Melanoms nach langer Zeit medikamentös etwas verändert hätte. Heute habe ich jetzt von einem anderen Arzt erfahren, dass bei vielen Menschen im Lymphknoten Nävuszellen vorhanden seien und dies keine Aussagekraft habe in Bezug auf die Diagnose. Es geht mir nicht um meine weitere Vorgehensweise, ich werde alle Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen. Mir geht es eher um meine Psyche, mit dieser Geschichte klar zu kommen. Wie ist Ihre Meinung? Vielen Dank.
Antwort unseres Experten:
Beide Aussagen sind richtig- es können Navuszellen gewesen sein, aber eine Restunsicherheit kann bleiben! Sie haben alle Maßnahmen ergriffen und sollten beruhigt sein!
Patientenfrage:
Was bedeutet die Diagnose: naevuszellnaevus vom epidermo-dermalen Typ(mit vermutlich proliferationsbedingten dysplastischen Zügen ohne sicheren Hinweis für Malignität, zu den Seiten nicht sicher toto exidiert. es soll noch eine Nachexzision stattfinden. Mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um einen absolut gutartigen Befund, der Nachschnitt dient nur der Sicherheit!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, wir wurde am Oberschenkel ein Leberfleck herausgeschnitten. Es wäre sehr nett von Ihnen, wenn Sie mir eine kurze Erklärung zu u. g. Untersuchung geben würden. Leider kann ich das Ergebnis nicht verstehen. Mikroskopie: Haut mit subepithelialer narbiger Fibrose. Zentral Melanozytenansammlungen mit deutlicher Pigmentation, vergrößerten Zellkernen, polypoidem Aufbau. Herdförmig Pigmentinkontinenz. Unscharfe laterale Begrenzung. Einzelne atypische Mitosen (0-2/HPF). Okularmetrisch bestimmte vertikale Tumorausdehnung am Schnitt bestimmt zu den Seiten und zur Tiefe freies Gewebe. Kritischer Bericht: Superfiziell spreitendes Melanom mit der oben aufgeführten vertikalen Tumorausdehnung. Infiltration der papillären und auch restikulären Dermis. Geringe lymphozytäre Infiltration des Tumors. Die Läsion wurde zu den Seiten und zur Tiefe komplett entfernt. Breslow-Index: 0,7 mm Clark-Level: III pT1a (keine Ulceration) Vielen Dank im voraus. Mit freundlichen Grüssen
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um einen dünnen schwarzen Hautkrebs mit guter Prognose. Sie sollen eine Nachexzision durchführen lassen, sowie eine Lymphknotensonographie. Dann müssen Sie noch die Nachsorge ernst nehmen. Seien Sie guten Mutes!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Herr Professor Enk! Ich möchte mich nochmals mit folgender Frage an sie wenden: Im Jahr 2010 wurden mir im Bereich des Thorax und am re. Oberschenkel jeweils zwei Maligne Melanome Tumordicke unter 0,5 mm (in unserer Histo sind keine genaueren Angaben vorhanden), beide Melanome AJCC 2009 T1a)entfernt (inklusive Nachresektion) bei bisherigen Kontrollen Lnn.Sono unauff. In diesem Monat sind zwei Basaliome (am OS li und US re) neu auftreten, auffällig ein sehr starkes Größenwachstum. Histo: Superficielles Basaliom mit mikronodulären Anteilen, Tumorkomplexe reichen bis an die obere reticuläre Dermis, Resektionsränder frei). Die Histo das 2. Tumors ist noch ausständig. Mir macht das wirklich rapide Wachstum große Sorgen. Ich bin selbst Ärztin und vom Bemerken der Rötung bis zur Resektion war die Zeit gerade sechs Wochen und dabei konnte ich fast schon zusehen, wie der Rand weiterwächst. Derzeit wird ein immunologisches Profil erstellt, um mögliche Immundefiziteauszuschliessen. Ich lebe absolut gesund, meide jegliche Sonne und bin 43 Jahre alt. Bisher wurden 40 Nävi entfernt, von denen die meisten dysplastisch waren. In der Familienanamnese gibt es keine Melanome. Gibt es für mich noch andere Therapieoptionen außer der genauen Observans und schnellen Exzision? Meine Pigmentierungen vor allem am li. Unterschenbkel nehmen rapide zu. Wäre Zyclara, das in Österreich aber nicht erhältlich ist, eine Therapieoption (bzgl. der rapid wachsenden Basaliome)?
Antwort unseres Experten:
weitere Behandlungen ausser der (eher vierteljährlichen) Hautkontrolle bei Ihnen machen wirkclih keinen Sinn. Auch das "immunologische" Profil kostet leider lediglich viel Geld, ohne zu nutzen. Nehmen Sie die Inspektion der Haut ernst und suchen Sie frühzeitig einen dermatologischen Kollegen auf, wenn Sie Veränderungen bemerken.
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Prof. Enk, ich habe anhand von Internetrecherchen gelesen, dass es sogar für erfahrene Histologen schwer ist zwischen spizoidem Melanom und Spitz Nävus zu unterscheiden? Ist dies der Fall und müßte ich dann die Histologie anzweifeln die mir einen Spitz Nävus ohne Malignität bescheinigt? Bin nun doch etwas verunsichert.
Antwort unseres Experten:
wenn der Histologe sich festgelegt hat, dann gab es keine Zweifel - seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Hallo, ich verstehe meinen Befund nicht richtig und mache mir Sorgen. Habe an der Schulter einen Leberfleck/Muttermal entfernt bekommen. MIKROSKOPIE: Breite, asymmetrisch konfigurierte melanozytäre Läsion mit zahlreichen Nävuszellnestern entlang der Junktionszone. Die Nävuszellnester zeigen unterschiedliche Größen und Konfluenz über mehrere Reteleisten. Neben den Nävuszellnestern zahlreiche einzelne Melanozytäre Infiltrate mit Pleomorphie der vergrößerten Zellkerne, diese Zellen werden fokal in allen Lagen der Epidermis angetroffen. Im Korium Nävuszellnester mit Maturation der Zellen zur Tiefe, deutliche lamelläre Fibroplasie des Papillarkörpers. Periläsionale und läsionale lymphozytäre Infiltrate. IMMUNHISTOCHEMIE: Die Zellen exprimieren S-100 und weitestgehend HMB45. Fokal pagetoides Pattern. Die Proliferationsrate (MIB1) liegt um 5%. DIAGNOSE: es handelt sich um einen erheblich dysplastischen Nävuszellnävus mit Transformation in ein "melanoma in situ"; (ICD-O: M8720/2); pTNM- Klassifikation: pTis Nx Mx; zur Tiefe in toto exzidiert; lateral offenbar knapp in toto exzidiert; zirkuläre Randschnitte lagen nicht vor; eine Nachexzession wird empfohlen. Mein Arzt sagte mir dass man nachschneiden müsste und ich mir keine Sorgen machen müsste. Dann fügte er noch an dass ich grosses Glück gehabt hätte. Was meinen sie? Sind eventuell noch andere Untersuchungen nötig oder reicht das nachschneiden alleine. Vielen Dank.
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein extrem frühzeitig entdecktes Melanom. Sie sollten eine Nachexzsion durchführen lassen, sicherheitshalber auch noch eine Lymphknotensonographie. Anschließend sind nur die Nachsorgeuntersuchungen wichtig. Die Prognose ist exzellent, keine Sorge!
Patientenfrage:
Hallo, ich habe eine eine Frage. Kann ein Melanom eine Dicke nach Breslow von 1,3 cm haben (laut Befund) oder ist damit nur die Tiefe in die Haut gemeint, als Melanom enfernt wurde? Die oberflächliche Breit beträgt 0,8 cm. Danke für die Antwort.
Antwort unseres Experten:
meinen Sie mm oder cm? Üblicherweise ist hier die Tiefenausdehnung gemeint.
Patientenfrage:
Ich habe heute nun nach langer Zeit des Wartens die Diagnose, des am 20. September entfernten Males bekommen. Es handelt sich laut Hystologie um einen irritierten Nävus Spitz, kein Anhalt für Malignität. Was bedeutet in diesem Fall das irritiert und muß ich besondere Vorsicht walten lassen in Bezug auf andere Nävi? Vielen Dank für ihre Antwort
Antwort unseres Experten:
es handelt sich wirklich um einen harmlosen Befund, ohne Grund zur Sorge. Irritationen bedeuten Entzündungen, zB durch Kratzen hervorgerufen.
Patientenfrage:
Hallo Herr Dr. mir wurde vor 1 Monat ein nod. Melanom CLIV TD 2,43 am li Oberam entfernt (43J, m) ; hatte aufgrund der Dicke schon sehr schlechtes Gefühl; dann Nachschnitt 2cm + Entfernung Sent. Lymp. ---> und zur positiven Überraschung beides ohne Befund = negativ; schöpfte wieder richtig Hoffnung; dann aber leider bei CT + Ultraschall 1 hypodens. Referenz im IV Lebersegment ca. 1,2cm festgestellt; immer noch nicht geklärt; könnte lt Arzt Ultraschall auch Zyste sein; dann noch MRT, immer noch nicht ganz klar; Blutwerte ALLE sehr gut, auch Leberwerte alle in Norm (GOT; GPT, GGT, ALP, BILIRUBIN, LDH), nun meine Fragen: 1) ist es möglich dass trotz neg. Nachschnitt/Lymphknoten sich Fernmetas (Leber) bilden können ?? 2) Referenz/Knoten in Leber ca. 1,2cm immer noch unklar trotz CT/Ultraschall/MRT ?? Muss jetzt übermorgen noch PET CT machen. Besten Dank für Infos
Antwort unseres Experten:
es ist zwar theoretisch alles möglich, aber extrem unwahrscheinlich - seien Sie also unbesorgt! Warten Sie noch das PET-CT ab und nehmen Sie die Nachsorge ernst!
Patientenfrage:
Ich habe ein Problem und zwar wurde mir letztes Jahr im August ein Leberfleck entfernt.zum befundtermin bin ich leider nicht gegangen, da ich Probleme in der Familie hatte. Und auch in dem ganze. Jahr bin ich irgendwie nie dazu gekommen nach dem Befund zu fragen, jetzt ist meine Frage, hatte mich die Ärztin bei einem schlechten Befund anrufen müssen?
Antwort unseres Experten:
fassen Sie sich ein Herz und gehen Sie zur Besprechung! Ich bin sicher, dass die Kollegin Sie bei einem ernsten Befund kontaktiert hätte.
Patientenfrage:
Hallo liebes Team, ich möchte hier einfach nur mal danke sagen, dass es Sie gibt. Sie haben mir in einer schweren Zeit sehr geholfen. Danke.
Antwort unseres Experten:
gern geschehen!
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. med. Alexander Enk
Patientenfrage:
Ich habe am Hinterkopf ein Muttermal ca 7 mm entdeckt, Hautärztin etwas entnommen eingeschickt. Diagnose Inhomogen pigmentierte und aufgebaute melanozytäre Proliferation, Anteile von Melanoma in situ zb in Kombination mit dermaler naevoider Population nicht auszuschließen. Tangentiales Excisat, zur Tiefe non in sano. Jetzt soll im Abstand von 5 mm weggeschnitten werden. Meine Frage ist es eine schlimme Diagnose und wird so etwas ambulant in der H-Klinik durchgeführt?
Antwort unseres Experten:
die Diagnose ist nicht schlimm (da noch nicht einmal sicher bösartig), die ambulante Durchführbarkeit hängt von der Größe und Lokalisation ab, ist aber in aller Regel möglich.
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Experten-Team, benötige dringend Ihren Rat, da ich (24 Jahre) sehr verunsichert bin. Vor ca. 4 Jahren wurde mir ein Muttermal entfernt, jedoch nur zur Hälfte (warum auch immer). Die damalige Histologie war negativ, das Mal sollte nur weiter beobachtet werden. Nunmehr war dieses nachgewachsen und wurde vor 2 Wochen vorsorglich entfernt mit folgendem hist. Befund: "Compound-Nävus mit zentraler atypischer Melanozytenproliferation, schwer dysplastischer Compound-Nävus. Letztlich ist auch nach Aufarbeiten in Serie ein initiales nävusassoziiertes malignes Melanom nicht völlig auszuschließen (Grenzbefund). Daher rate ich in jedem Falle zu einer Nachresektion mit 5 mm seitlichem Abstand zur Narbe hin, im Interesse der Patientin." Dieses wollte die Hautärztin auch so durchführen. Für meinen Internisten war der hist. Befund jedoch nicht eindeutig, deshalb machte er ein Blutbild, alle Werte ok, und schickte mich zu einem anderen Arzt. Dieser nahm lediglich den hist. Befund und meine frische Narbe in Augenschein und meinte, es müsste mind. jeweils 2 cm nachgeschnitten werden und dies in einer Hautklinik, da hierfür auch Haut verpflanzt werden müsse (das Mal befand sich oberhalb des Steißbeins). Ich bin nun total verunsichert und weiß nicht, was ich machen soll. Wieso sagt ein Arzt 5 mm, der andere 2 cm (inkl. Hautverpflanzung und KH-Aufenthalt)? Was bedeutet letztendlich der "Grenzbefund"? Für Ihre Antwort bedanke ich mich bereits im Voraus! Mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
der Befund scheint histologisch nicht ganz eindeutig zu sein. Ich würde Ihnen empfehlen, sich einmal im nächstgelegenen Hauttumorzentrum (zB nächstgelegene Uni-Hautklinik) beraten zu lassen, um Klarheit zu bekommen, da ich aus der Ferne den Befund nicht gut beurteilen kann.
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Professor Enk, im März diesen Jahres wurde ein dünnes malignes Melanom bei mir entfernt. Jetzt möchte ich zur Verhütung die Pille nehmen. In den Vermerken steht allerdings drin, dass bei vorherigen oder bestehenden Krebs die Einnahme nicht empfohlen wird. Wird hierdurch eine Enstehung eines erneuten Melanoms etwa begünstigt? Mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
Verhütung ist ok und es gibt keine sichere Hinweise auf Verschlechterugn von Melanomen durch die Pille. Wenn Sie ganz sicher sein wollen, können Sie eine Spirale in Erwägung ziehen.
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Prof. Enk, vielen Dank zunächst für diese super Website. Ich hatte vor 15 Monaten o.g. Melanomdiagnose und habe außerdem eine chronisch-rezidivierende Sinusitis. Verschlechtern die häufigen Infekte meine Prognose? Sollte ich sie eher zügig mit Antibiotika behandeln oder ist eine abwartende Haltung sinnvoller bzgl. der Melanomprognose? Darf ich eine Infrarotlampe für die Nebenhöhlen einsetzen (Melanom war am Oberarm). Mit freundlichen Grüßen und nochmals herzlichen Dank!!!
Antwort unseres Experten:
nein, die Infektionen haben primär keinen Einfluss auf das Melanom. Bzgl der Behandlung sollten Sie einen HNO-Arzt kontaktieren, das ist nicht meine Expertise.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte mich dieses Jahr gegen Grippe impfen lassen. Kann ich dies bei der Diagnose SSM, 0,5mm, CL3 tun oder ist es nicht empfehlenswert für Melanompatienten? Dieses Melanom wurde bereits vor zwei Jahren bei mir diagnostiziert. Vielen Dank für Ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
eine Grippeschutzimpfung ist kein Problem und durchaus empfehlenswert.
Patientenfrage:
Ich habe folgenden Befund und (ich weiss man sollte es nicht tun) habe gegoogelt. Jetzt bin ich etwas verunsichert ob der Befund wirklich ok ist. Denn die erste Diagnose meiner Ärztin war "Keratose" u sie hat nur etwas weggeschabt und zur Histologie geschickt. Der Befund: junktional malnozytär Proliferation mit Favorisierung eines benignen Tumors. Es wurde nachgeschnitten (1cm Gewebsstück) und folgender Befund kam: Das Operationspräparat zeigt eine mäßig breite, scharf begrenzte, melanotytäre Läsion. Die Melanozyten im Bereich der unktionszone sind vorwiegend in Nestern angeordnet mit Brückenbildung zwischen elonierten Reteleisten. Der Papillarkörper mit Fibrobplasie und Melanophagen. Diagnose: Dysplastischer Junktionsnaevus. Sehe Ihrer Antwort mit großem Interesse entgegen.
Antwort unseres Experten:
Es handelt sich um ein absolut gutartiges Muttermal, seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Habe zwischen den Zehen einen Muttermal welches nicht danach aussieht, deswegen die PE. Das ist bei dem Histologiebefund rausgekommen: pigmentierter,aktiver,akraler überwiegend corialer Naevuszellnaevus mit junktionaler Restaktivität. Kein Anhalt für Bösartigkeit. Tangential entnommenes Material, kein Hinweis für Mykose. Was bedeutet das??? muss ich mir den Muttermal jetzt komplett entfernen lassen?? Danke für Ihre Antwort
Antwort unseres Experten:
Es handelt sich um ein harmloses Muttermal - es muss nichts weiter unternommen werden!
Patientenfrage:
Lieber Prof.Enk, vor gut einem halben Jahr habe ich ein SSm in der o.g.Dicke entfernt bekommen. Habe jetzt gearde die erste Kontrolluntersuchung hinter mir, bei der mein Hautarzt die Lymphknoten abgetastet hat, sich die Haut komplett angesehen hat und auf meinen Wunsch werden nun 2 weitere Muttermale netfernt, die ich zu dunkel finde. Habe vom Kopf her Probleme, meine Gedanken kreisen fast täglich um das Thema Krebs. Bei jedem zusätzlichen Zipperlein vermute ich Metastasen und beobachte meinen Körper permanent. Mittlerweile bin ich an dem Punkt angekommen, an dem ich merke, dass ich jemanden brauche, der mir hilft, mit diesen Ängsten anders umzugehen. Mache bereits autogenes Training, denke aber, das profesionelle Hilfe( Psychologe)angeraten ist. Hatte mich bereits 2 mal in dieser Sache( SSM) an Sie gewandt und hoffe, dass Sie mir dieses Mal meine Fragen beantworten können. Halten Sie die so geschilderte Nachsorge für professionell und ausreichend? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für die Psyche? Herzlichen Dank
Antwort unseres Experten:
Leider hatten Sie mir die Tumordicke nicht verraten. Generell ist die Form der Nachsorge, wie geschildert, absolut angemessen. Je nach Tumordicke kann sie noch durch eine Lymphknotensono ergänzt werden. Für die Psyche gibt es die Möglichkeit einer psychoonkologischen Betreuung, die Ihnen Ihr Hautarzt vor Ort empfehlen kann.
Patientenfrage:
Hallo, bei mir wurde vor ca. 3 Jahren ein Basaliom am Rücken diagnostiziert. 2 Biopsien ergaben jeweils ein superfizielles Basaliom mit Ausdehnung lediglich in das Startum pappillare. Es wurden mehrere PDT-Behandlungen durchgeführt. Die Kontrollen alle sechs Montae ergaben kene Veränderungen. Der Hautarzt möchte wegen der Lage und der mit einer OP verbundenen großen Narbe (Basaliom ist ca 15 mal 20 mm groß) liegt etwas unterhalb der Schultern und mitten auf der Wirbelsäule) den Verlauf zunächst beobachten, weil er derzeit keinerlei Aktivität und Veränderung feststellen kann. Kann das Basaliom auch mitverantwortlich für eine Fettleber und eine Erhöhung des LDH auf 273 sein ? Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
ein Basaliom hat mit Fettleber und LDH sicher nichts zu tun.
Patientenfrage:
Nach histologischer Untersuchung bekam ich folgenden Befund: Dysplastischer Naevuszell-Naevus (atypischer Naevus) ,Compound-Typ,kein Anhalt füt Malignität. Diagnoseschlüssel D.22.9,M8727/O! Da die Läsion zur Tiefe hin schnittrandbildend ist, empfiehlt sich die Totalexcision. Könnten Sie mir bitte mitteilen, was ich davon halten muss?! Danke
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein gutartiges Muttermal. Allerdings ist eine Komplettentfernung wegen der leichten Atypien durchaus empfehlenswert. Machen Sie sich sonst aber keine Sorgen!
Patientenfrage:
Hallo liebes Expertenteam, bei mir wurde ein spitzoides amenalotisches Melanom TD 0,95 PT1a Level 3 diagnostiziert am Oberarm. Röntgen Torax und Sono Lymphknoten und des Bauchraums waren ohne Befund. Heute komme ich aus der Klinik. Es wurde noch mal nachgeschnitten und der Sentinellymphknoten entfernt. Ich warte jetzt auf das Ergebnis. Jetzt meine Fragen. Würde man bei einem amenalotischen Melanom überhaupt Metastasen im Bauchraum sehen können? Weil der Arzt in der Klinik meinte, der Sentinel wäre zwar optisch völlig normal gewesen, aber im Lymphknoten könne man per Auge bei einem amenalotischen Melanom nichts erkennen. Deshalb frage ich mich zum ersten, ob man denn dann auf die Ultraschallergebnisse auch wirklich zählen kann. Meine zweite Frage ist, der Arzt meinte, bei Level 3 wären 20 % der Leute bereits von Metastasen im Sentinellymphknoten befallen. Ist das korrekt? Allerdings hat dies nicht der Hautarzt gesagt, sondern der Chirug aus der Plastischen Abteilung. Jetzt werde ich verrückt eine Woche zu warten. Danke.
Antwort unseres Experten:
Auch ein amelanotisches Melanom ist im Sono zu erkennen. Der Chirurg
hat Level 3 mit Stadium 3 verwechselt, seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
hallo, meine Hautärztin hat mir heute empfohlen, einen Leberfleck am Oberschenkel zu entfernen. Sie denkt, dass es ein dysplastischer Nävus ist. Er ist nur 2-3 mm groß, aber hat dunkle Flecken und hat sich während meiner Schwangerschaft verdunkelt (ist jetzt 4 Monate her mit der Schwangerschaft), aber nicht vergrößert. Ich habe nun Angst, dass es Krebs sein könnte. OP- Termin war erst für November frei. Kann dieser Fleck auch wenn er sehr klein ist, schon sehr tief sein? Ich weiß, man soll sich nicht verrückt machen, aber ich habe Angst
Antwort unseres Experten:
Vertrauen Sie Ihrer Hautärztin, die Ihnen bei Tumorverdacht sicher einen schnelleren Termin gegeben hatte.
Patientenfrage:
Histologisch melanozytäre Neoplasie. Melanozyten mit rundlichen monomorphen Zellkernen. Im Resektionsrand Melanozyten. Was hat der Befund für Konsequenzen. Habe ein hohes Krebsrisiko. Was sollte ich beachten?
Antwort unseres Experten:
Dieser Befund sagt leider gar nichts aus, da er keine Diagnose enthalt. Sie sollten bei ihrem Arzt nachfragen.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe heute folgenden histologischen Befund erhalten: Naevuszellnaevus vom Compound Typ mit Melanozytendysplasie (dysplastischer Naevus) ICD-O M8727/1 ; D22.9 Ich bitte um erklärung der Diagnose und erbitte Prognose. Ich wüßte gern wie ich mich jetzt zu verhalten habe, könnte es Metastasen geben? Präventionsmaßnahemen? Vielen Dank und MfG
Antwort unseres Experten:
Es handelt sich um ein gutartiges Muttermal - keine Sorge!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, kann ein Melanom wenn man offensichtlich auf der Haut einen Durchmesser von 3 - 4 mm sieht, schon eine hohe Eindringtiefe haben wenn es sich bereits zu diesem entwickelt hat? Danke für Ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
der Durchmesser sagt leider nichts über die Dicke aus, das ist richtig.
Patientenfrage:
Hallo, Ich habe sehr viele Muttermale und mir wurden auch schon einige entfernt. Nun wurde bei mir eine Autoimmunerkrankung ( Systemischer Lupus ) diagnostiziert. Meine Frage ist, habe ich damit ein erhöhtes Risiko an einem Melanom zu erkranken.
Antwort unseres Experten:
Nein Ihr Melanomrisiko erhöht sich hierdurch nicht.
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam, froh darüber, im Internet auf Ihr Angebot gestoßen zu sein, nehme ich Ihren Service gerne in Anspruch und bitte Sie um Ihren Rat. Es geht zum einen um die Einschätzung eines Befundes in Folge der Entfernung eines Muttermals am rechten Oberarm nach von mir selbst festgestellter auffälliger Veränderung und zum anderen um eine Stellungnahme zur weiteren geplanten Vorgehensweise. MAKROSKOPIE Ein 1,6 x 1,0 x 0,4 cm großes, pigmentiertes Hautexzisat . Aufarbeitung in Stufenschnitten. Isolierte Aufarbeitung der Schnittränder. MIKROSKOPIE Epidermis fokal durchsetzt mit vergrößerten atypischen Melanozyten, welche sich auch im Bereich der Junktionszone einzeln sowie in Nestern gelagert zeigen. Auch im Epithel angrenzender Haarfollikel und Akrosyringien (Syringotropie) aufgereihte Melanozyten. Im oberen Korium Nachweis atypischer polymorpher melanozytärer Zellen, die meist einzeln und in kleinen Nestern gelagert sind. Nachweis von Melanophagen sowie von einem lymphohistiozytären Rundzellinfiltrat. Mitoserate 2/mm2. Keine Ulzeration. Der Diagnose des Labors nach Exzision ist zu entnehmen, dass es sich um ein superfiziell spreitendes Melanom des Clark-Levels III bei einer Tumordicke von 0,6mm (pT1b,NX,MX ) handelt. Des Weiteren besagt die Diagnose, dass die Exzision im Gesunden erfolgte, und die Abstände der atypischen melanozytären Zellverbände zu den lateralen Schnitträndern jeweils 0,8mm betragen. Die nach AJCC 2009 vorgenommenen Klassifikation für das maligne Melanom ergab folgende Klassifizierung: ICD-10-SGBV C. 43.9 / ICD-O M 8720/2. Was ist unter einem lymphohistiozytären Rundzellinfiltrat zu verstehen und was besagt der Wert der Mitoserate von 2/mm2, der offensichtlich der Grund dafür ist, dass das festgestellte, nach AJCC klassifizierte, maligne Melanom ins Stadium 1B eingestuft wird, denn die Tumordicke und das Fehlen einer Ulzeration sprächen ja eher für das Stadium 1A? (Nach meinem derzeitigen Kenntnisstand misst man der Mitoserate mittlerweile bei der Melanomdiagnostik größere Bedeutung zu als dem Clark-Level.) Der behandelnde Hautarzt sprach von einer guten Prognose, riet mir aber zum Nachschneiden in einer darauf spezialisierten Hautklinik und der Durchführung weiterer Untersuchungen, falls von den dortigen Ärzte als ratsam erachtet. In der aufgesuchten Hautklinik wurde mir heute zum Nachschneiden und zur Vornahme weiterer Untersuchungen geraten, um ein Staging erstellen zu können. Dabei geht es um Abdomen Sonographie, RÖ-Thorax und Lymphknotensonographie. Letztere sollte sinnvollerweise, so der Rat der Klinikärztin, erst in der 2.Hälfte des Oktobers durchgeführt werden. Begründung: Nach operativen Eingriffen würden sich die Lymphknoten als Folge des operativen Eingriffs definitiv verändert darstellen. Daher wäre eine Lymphknotensonographie erst ca. 4 Wochen nach einem solchen Eingriff sinnvoll. Der Ersteingriff war am 30.08.2011 und das Nachschneiden ist für den 20.09.2009 angesetzt. Zwischen beiden Terminen lägen also weniger als die empfohlenen 4 Wochen, und der früheste Termin für eine Lymphknotensonographie läge daher irgendwo um den 20. Oktober herum. Für mich stellt sich folgende Frage Ist eine frühzeitige Lymphknotensonographie nicht ggf. einem schnellen Nachschneiden vorzuziehen und wäre es, vorausgesetzt Sie teilen diesen Denkansatz, vielleicht sinnvoller, den Termin zum Nachschneiden zu verschieben, so dass zwischen beiden OP's etwas mehr als vier Wochen liegen und das Ergebnis einer Lymphknotensonographie vor dem Nachschneiden evtl. sogar nutzbringend sein kann? Wie schätzen Sie meine Prognose ein? Für Ihre objektive Stellungnahme an dieser Stelle vielen Dank im Voraus! Mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
Es handelt sich um ein dünnes Melanom mit sehr guter Prognose.
Lediglich die Nachexzision und Sono der Lymphknoten vor der OP sind
sinnvoll. Seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Hallo Expertenteam! Bei mir wurde im Dez 10 an der Hüfte ein Melanom gefunden bwz. entfernt. SSM Clark Level III Tumordicke 0,45 pt1a nicht schnittrandbildend, minimaler Tumorseitenabstand am vorliegenden Gewebe ca. 1,2 mm. Nachresektat unauffällig. Lunge geröngt Sono oberer Bauchraum Alles unauffällig. Seitdem würden mir weitere insgesamt 14 Muttermale entfernt. Alle "Aktiv" wie meine Hautärztin es audrückt. Sollte ich deswegen noch weitere Untersuchungen machen ? Sono Lymhknoten etc. ? Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
Nein, weitere Untersuchungen sind nicht erforderlich, nur die
Nachsorge! Prognose ist sehr gut!
Patientenfrage:
Hallo, meine Diagnose ist ein Oberflächich spreitendes malignes Melanom ( Level 2, Tumordicke 0,4 mm, pT1a, Mitoseindex 0 Mit/mm² - niedriges Metastasierungsrisiko; C43,9) in toto exzidiert (durch Stufenschnitte gesichert). Die Anmerkung: Der Sicherheitsabstand zu den lateralen Schnitträndern beträgt teilweise weniger als 2mm. Eine aussreichende Nachexzision ist daher erforderlich. Meine Frage ist, wie steht es um mich, bin ich über den Berg wenn ich die Nachexision mache oder bin ich immer noch gefährdet?
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein dünnes Melanom mit sehr guter Prognose. Lediglich die Nachsorgeunterscuhungen sollten Sie ernst nehmem - seien Sie sonst unbesorgt!
Patientenfrage:
Heute wurde mir das Muttermal entfernt. Die Ärztin hat ein ca. 1 cm langs teil herausgeschnitten. Handelt es sich bei den 1 cm um die Tumortief oder ist das nur der sichheitsabstand gewesen? Sollte der tumor bereits 1 cm tief sein, hört sich das doch sicher nicht gut an oder?
Antwort unseres Experten:
dies ist bislang nur der Sicherheitsabstand, warten Sie die Histologie bitte ab!
Patientenfrage:
Ich habe folgende Diagnose erhalten: Lentiginöser, hyperpigmentierter Naevuszellnaevus vom Compoundtyp, kongenitaler Typ, mit basaler Fibrosierung vom Stamm dorsal links lateral. Die Exzision erfolgte in toto. Was bedeutet diese Diagnose im Klartext?
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein komplett entferntes Muttermal.
Patientenfrage:
hallo, ich habe einen braunen fleck, ca 5 mm groß. dieser soll heraus geschnitten werden, da die diagnose nicht eindeutig ist. der fleck ist glatt, ein einer seite etwas undscharf begrenz und hat keine weiteren besonderheiten. könnte es sich hierbei schon um ein melanom handeln? aber welcher eindringtiefe in die haut wird es gefährlich? kann man 2 melanome gelichzeitig haben? macht es einen unterschied, da ich blutverdünner nehme? danke für die antwort.
Antwort unseres Experten:
Sie sollten dem Arzt vertrauen, der den Fleck gesehen hat. Es muss durchaus dabei nicht immer ein Melanomverdacht bestehen. Blutverdünner müssen Sie angeben.
Patientenfrage:
ich bin 43 Jahre alt und weiblich, mein Hauttyp ist nicht besonders hell dennoch habe ich sehr viele helle Pigmentflecken und viele kleinere Muttermale. In meinem Leben hatte ich als Kind und Jugendliche manchmal Sonnenbrand. Mit dem Alter wurden meine Sonnenbäder ausgedehnter und durch häufige Unachtsamkeit bei Gartenarbeiten und Freizeitgestaltung bekam ich die Rechnung mit starken Sonnenbränden. Die geschätzte Anzahl von Sonnenbränden in meinem Leben liegen ca. bei 30 davon ca. 15 sehr starke. Ich bekam jetzt ein Melanom in situ mit Nachschnitt entfernt, dieses entdeckte ich selber, und ein weiteres verdächtiges am Rücken wurde mir auch entfernt, da warte ich noch auf den Befund. Wie hoch ist die Gefahr das ich an einem bösartigen Melanom erkranke und daran sterbe ich meine das bezüglich auf meine vergangenen Sonnenbrände und was bis jetzt sich ereignete. Ab jetzt schütze ich mich vor der Sonne mit Sonnencreme und meide die Mittagssonne und mache keine Sonnenbäder mehr. Vielen Dank im Vorraus für Ihre Antwort!
Antwort unseres Experten:
die individuellen Risiken lassen sich leider nicht bestimmen. Nehmen Sie die Nachsorge sehr ernst und schützen Sie sich v.a. mit Kleidung vor der Sonne.
Patientenfrage:
Bei mir wurde kürzlich ein schwarzes melanom entfernt. Dieses melanom trug ich 6 jahre am rücken ohne zum arzt zu gehen. DIe prognose ist leider noch nicht da! Ich wollte nur wissen wie schlimm es um mich steht?
Antwort unseres Experten:
leider kann ich ohne Daten zur Tumordicke/ausbreitung keine Auskünfte geben.
Patientenfrage:
SEhr geehrte Experten, bei mir wurde ein Leberfleck weggeschnitten, der sich als bösartig herausstellte: Invasives superfiziell spreitendes malignes Melanom(SSM),Exicion im Gesunden,pTNM pT1a(AJCC 2009), ohne Ulzeration, mit zeichen der Tumorregression, Breslow 0,87mm, ClarkIV, Mitosenzahl kleiner 1/qmm, ICD-O M-8743/3. Danach Exicion mit 1cm, großzügig nachgeschnitten, keine weiteren Tumorzellen im Nachschnitt.Mir wird nun eine Nachsorge alle drei Monate beim Hautarzt empfohlen und eine total Sono und röntgen. Ist dieser Befund sehr beängstigend oder habe ich eine gute Aussicht auf Heilung?Habe zwei kleine Kinder und bin sehr verunsichert. Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
der Befund ist sehr früh, die Prognose sehr gut, seien Sie unbesorgt und nehmen Sie die Nachsorge ernst.
Patientenfrage:
Guten Tag, bei mir wurde Ende August eine OP am Rücken/Entfernung eines "Pfefferfleckes" durchgeführt. Jetzt die Diagnose: malignes Melanom (Typ fokal mikroinvasives SMM) mit Regressionszone, initial Clark-Level 2. Breslow Index fokal 0,2mm. Mitoseindex bei minimaler melanozytärer Population nicht aussagekräftig bestimmbar. Keine Ulzeration. Keine Naevusassoziation. Regressionszeichen nachweisbar. Max.horizontaler Tumordurchmesser 3,8mm. Meine Arzt hat mir erzählt, dass ich wohl noch einmal Glück gehabt habe. Er nun Ende September den "Sicherheitsschnitt" durchführt und damit das Thema für mich erledigt wäre und ich anschl.wieder gesund sei. Eine Sono der LK ist hier nicht nötig??? Oder entscheidet sich das erst nach der zweiten OP und dem Ergebnis?? Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
Ihr Arzt hat Sie richtig beraten und Sie sollten die Sono durchfuhren lassen. Dann ist noch die Nachsorge wichtig, die Prognose ist sehr gut.
Patientenfrage:
Hallo,ich wurde im März dieses Jahr operiert ich hatte auf dem Rücken ein Melanom der bösartig war,die Schildwächterlympknoten unter dem Armen links 4 und rechts 3 rausgenommen ach ja und auf den Rücken nochmal nachgeschnitten.Die Wächterlympknoten waren alle OK.Ich hatte auch die ganzen Untersuchungen gehabt CT,MRT und Ganzkörperzintigrapie alles ok gewesen.Nun meine Frage an Sie bin ich geheilt oder kann ich rückfällig werden?Und muss ich Medikamente nehmen?Weil ich hab von einer Freundin gehört das sie Medikamente nehmen muss.
Antwort unseres Experten:
es kann bei jedem bosartigen Tumor Rückfälle geben, daher ist die Nachsorge wichtig, Medikaments müssen Sie aber nicht nehmen.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe letzte Woche einen neuen Leberfleck am Oberschenkel entdeckt. Er ist winzig, kleiner als ein Stecknadelkopf, aber richtig schwarz. Er muss auch neu sein, da ich regelmäßig meinen Körper auf Male kontrolliere, da ich bereits Melanom-Patentin bin. Kann dieser neue Fleck bereits ein Melanom sein (wg. der Farbe, allerdings ist er ja winzig)??? Meinen nächsten Hautarzt-Kontrolltermin habe ich erst im Oktober und nun bin ich verunsichert. Vielen Dank für Ihre Antwort. MgG
Antwort unseres Experten:
bitte zeigen Sie die Veränderung einem Hautarzt, denn ich kann aus der Ferne keine Diagnosen stellen.
Patientenfrage:
Habe eine Diagnose bekommen, mit der ich nicht ganz klar komme: "Akral lokalisierter NZN mit geringer Dysplasie; kein Anhalt für Malignität D22.9" Die Ärztin meinte das, dies nicht gutartig ist, ist es dann bösartig?
Antwort unseres Experten:
es ist ein gutartiger Befund, keine Sorge
Patientenfrage:
Hallo liebes Team, mein Hautarzt führte eine Biopsie bei durch. Ergebnis: oberflächlich-spreitenden Typ. Clark Level 3, Dicke mind.0,8mm.Jetzt habe ich auf diversen Foren gelesen, daß man keine Biopsie machen soll, weil sonst eine Streuung über die Blutbahn erfolgen kann.Über ihre Antwort wäre ich dankbar!
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein dünnes Melanom mit guter Prognose, eine Nachexzsion und eine Lymphknotensono, sowie die Nachsorge sollten durchgeführt werden. Biopsien sind durchaus erlaubt.
Patientenfrage:
Ich bin sehr besorgt. Mein diagnose: Superfiziell spreitendes malignes Melanom. Breslow 0,4mm (Clark-III) ICD-O M8743/3, ICD-10 C43.9, TNM 2011 Ich bitte um eine Erklärung Danke
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um einen sehr fruhen schwarzen Hautkrebs. Es sollte eine Nachexzsion erfolgen, eine Lymphknoten Sono und die Nachsorge. Die Prognsoe ist sehr gut, keine Sorge
Patientenfrage:
Hallo, können Sie das für mich verdeutlichen? Hatte Melanom 0,3mm CL2.Vorliegendes Material zeigt ein relativ unauffälliges Epidermisband. Im Bindegewebe stellenweise zelluläre entzündliche Infiltrate, fokal auch deutliche Fibrose. In der Basalzellschicht vermehrt einzeln stehende melanozyten ohne auffällige Kernatypien. Atypische zellproliferationen liegen nicht vor. nachexzision (L90.5) mit vermutlich reaktiver Melanozytenvermehrung, kein sicherer Anhalt für Resttumor im vorliegenden Material. Blutwerte: Granulozyten erhöht:72,6% Lymphozyten niedrig 21,8 Was soll ich nun tun, Sono und Röntgentermin habe ich erst in 2 Wochen?? Kann schon nicht mehr klar denken. Danke für die Antwort
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein sehr dünnes Melanom mit sehr guter Prognose. Lediglich eine Lymphknotensonographie ist sinnvoll, sowie die Nachsorge. Weitere Untersuchungen sind überflüssig.
Patientenfrage:
Guten Tag, Ende August wurde bei mir ein Malignes Melanom am Rücken entfernt.(hatte mich über dieses Forum schon ausgiebig über den Befund informiert und bin beruhigt, dass dieser mit den Aussagen meines Arztes übereinstimmt. ) Jetzt bin ich noch etwas verwirrt wegen des "Sicherheitsschnittes". Mein Arzt meinte diesen auf alle Fälle die nächsten 4-6 Wochen durchzuführen. Habe jetzt für Anfang Oktober einen Termin. Wäre es besser, dass ich darauf bestehe diesen früher durchzuführen? Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
etwas früher wäre sicher besser, wobei alles innerhalb von 6 Wochen durchaus noch akzeptabel ist.
Patientenfrage:
Guten Abend, bei meinem Vater wurde diese Woche der nachfolgende Befund erstellt. Bitte um Erläuterung! Klinisch: Verdacht auf Merkelzellkarzinom (BWS) unten links, 20x15x5 mm. Zuschnitt nach obigen Schema. A : Absetzungsgrad bei der Resektatspitzen, jeweils tumorfrei. B und C: Exophytischer Tumor der im subepithefialen Stroma spindelförmige Nester aufweist. Diese überwiegend amelanotisch. In der Junktionszone benachbart in der schmalen Epidermis auch Nester im Stratum basale. Hierzu gesellen sich bandartige Melamozyten. Das Korlum basophil degeneriert. Immunhistochemisch Posivität für Protein S 100 und Metan A. Diagnose: Amelanotisches Lentigo-maligna Melanom mit nodulärem Anteil. Tumordicke 2.2 mm, Level 3, Mitoserate: größer= 1/mm², pT 3a, bei weitem Basisabstand intra-epidermal seitlich nicht sicher im gesunden entfernt. ein Merkelzellkarzinom liegt nicht vor. Postacriptum: Untersuchung des Santinel-Lympfknotens und daran anschließende Nachexzlaion zu erwägen.
Antwort unseres Experten:
Es handelt sich um einen schwarzen Hautkrebs. Er sollte mit Sicherheitsabstand exzidiert werden, eine Schildwächterlymphknotenbiopsie ist sinnvoll. Ferner sollten eine Lymphknotensono, ein Rö-Thorax und ein Oberbauchsonogramm durchgeführt werden. In Abhängigkeit davon vielleicht weitere Therapien, lassen Sie scih in einem Hauttumorzentrum beraten.
Patientenfrage:
Sehr geehrter Prof. Dr. Enk, habe nochmals eine Frage, decken sich Biopsie-Befunde,bei mir (Clark Lev.3 mind. 0,8mm) in etwa mit dem nachher herausop. Melanom, oder kann man eine böse Überraschung das manche Stellen wesentlich dicker sind.Dann steht noch im Biopsie Bericht "Melanozyten in junktionalen Zellnestern" und keine Nävusassoziation oder Ulzeration, ist das was schlimmes? Vielen dank für ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
nein, alles ist in Übereinstimmung, keine Sorge!
Patientenfrage:
Hallo, ich hätte 2 allgemeine Anfragen was die Anzahl der Leberflecken und dem Thema Sonnenbrand angeht. Ich würde gerne als erstes wissen, ob man später im Leben zwangsläufig Hautkrebs bekommen muss wenn man 2 mal einen richtigen Sonnenbrand im Jugendalter (ab 12 Jahre) und ein paar mal leichte Hautrötungen nach dem Sonnenbaden hatte. Ich bin früher auch öfter mal ins Sonnenstudio gegangen. Da dies ja Sachen sind, die als Risikofaktor gelten...führen die zwangsläufig zu Hautkrebs oder muss das nicht sein? ...jetzt schütze ich mich vor der Sonne mit LSF 50..in die Sonne lege ich mich gar nicht mehr. Meine zweite Frage betrifft die Anzahl der Leberflecken. Ich habe sehr viele Leberflecken (100-150) in den letzten Jahren bekommen. Ich habe im Internet gelesen, dass man dann auch eine erhöhte Hautkrebsgefahr hat....ich gehe aus diesem Grund auch regelmäßig zur Hautkrebsvorsorge. Da meine Mutter und meine Oma auch viele Pigmentflecken haben wollte ich fragen, ob Pigmentflecken nur durch zu viel Sonne entstehen oder ob das auch vererbbar sein kann? Bekommt man zwangsläufig Hautkrebs wenn man viele Leberflecken hat oder kanns genauso gut sein das man trotzdem gesund bleibt??
Antwort unseres Experten:
nein, Sonnenbrand führt nicht immer zu Hautkrebs, aber Sonne spielt eine wichtige Rolle. Sonnenstudio ist verboten. Die Anzahl der Leberflecken nimmt durch Sonne zu, aber nicht zwangläufig zu Hautkrebs. Kontrolle durch Facharzt.
Patientenfrage:
Hallo,möchte gerne wissen was bedeutet Td 1,5mm,CL 3
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein Melanom der Tumordicke 1,5mm, der Clark Level ist 3, d.h. Ausfüllen der obersten Schichten der Lederhaut.
Patientenfrage:
Hallo liebes Expertenteam, ich nehme Ihren Service noch einmal gerne in Anspruch. Bei mir wurde ein spitzoides amenalotisches Melanom angenommen. 0,95 mm Level 3. Pt1a am rechten Oberarm. Nächste Woche habe ich den Op Termin zum Ausschneiden auf einen Zentimeter und zur Entfernung des Wächterlymphknotens. Heute war ich zur LK Sono und zum Lungenröntgen. Ebenfalls wurden alle Organe geschallt. Laut Arzt war alles Bestens. Was mir allerdings Sorge macht ist, das meine Lymphknoten in den Leisten beidseitig etwas geschwollen oder zumindest "vermehrt" waren. Der Arzt meinte keine Sorge alles bestens, weil er erkennen könne, das es sich um lediglich entzündliche Veränderungen handelt. Ich leide leider öfters und auch momentan immer wieder an Abszessen , im Intimbereich allerdings momentan nur an der rechten Seite. Kann es trotzdem sein, dass die linken Lymphkoten je nach Stärke der Entzündung auch etwas vergrößert waren und kann ein Arzt wirklich sehen, dass es nur entzündlich verändert ist? Ich weiß, Sie sind keine Lymphknotenspezialisten, aber vielleicht können Sie mir helfen. Ich bin wirklich froh, dass es Sie gibt. Danke.
Antwort unseres Experten:
ein guter Untersucher kann das in der Tat unterscheiden, machen Sie sich keine Sorgen. Gelegentliche Kontrollen sind trotzdem ratsam.
Patientenfrage:
Ich habe mir vor 8 Tagen ein Melanom am Penis im Bereich der Vorhaut entfernen lassen. Diagnose: Melanom, welches nicht bis auf die Lederhaut abtropft. Zudem steht in der Diagnose, dass die Ränder frei sind. Laut dem behandelnden Arzt ist alles entfernt, aber er meint, dass dennoch eine Beschneidung vorgenommen werden soll, da dies den medizinischen Richtlinien in Bezug auf den Sicherheitsabstand entspricht. Ist dies tatsächlich der Fall? Muss eine Beschneidung vorgenommen werden? Persönlich halte ich nichts von Beschneidungen! Danke im voraus.
Antwort unseres Experten:
vermutlich soll der Sicherheitsabstand eingehalten werden und dies ist nur mit Beschneidung moglich. Generell ist der Eingriff gering und empfehlenswert. Nachsorge ernst nehmen!
Patientenfrage:
Guten Tag, habe seit langer Zeit zwei Naevi am Zeh. Flaeche etwa 4 qcm, hell bis dunkelbraun und leich herausstehend (0.5 mm). Einer ist klar abgegrenzt vom Umgebungsgewebe, der andere hat eher fliessenden Uebergang. Anscheinend sind ja Naevi an den Zehen und Fingern mit Vorsicht zu betrachten. Koennen Sie mir einen Tipp geben ob die besorgniserregend sind oder nicht?
Antwort unseres Experten:
leider kann ich aus der Ferne keine Diagnosen stellen. Bitte suchen Sie einen Hautarzt auf.
Patientenfrage:
Mein Hautarzt hat ein Muttermal entdeckt, dass ihm sehr auffällig erscheint.Dieses bekomme ich nun nächste Woche entfernt. Ich habe bereits mit 6 Jahren einen Weichteiltumor gehabt, und mit 36 Gebährmutterkrebs. Meine Mutter als auch 2 meiner Schwestern sind bereits an Krebserkrankungen verstorben. Ich habe dieses Muttermal bereits seit Geburt, und es hat sich in den letzten 1-2 Jahren erst verändert. Muss ich davon ausgehen, dass es sich um etwas bösartiges handelt bei meiner Vorgeschichte?
Antwort unseres Experten:
ich würde Ihnen dringend empfehlen, sich bei Hautarzt vorzustellen (auch wenn die Veränderung nicht unbedingt bösartig sein muss). Aus der Ferne kann ich leider keine Diagnosen stellen.
Patientenfrage:
Hallo, ich habe an der Vorhaut ein Muttermal, welches nach meiner Erinnerung erst so in den letzten Jahren aufgetaucht ist. Ich war nun bei einem Chirurgen, der meinte man solle es rausschneiden. Irgendwie habe ich schon ein wenig ein komisches Gefühl dabei, sich da unten rumschnibbeln zu lassen. Wie würde so ein Eingriff dann ablaufen. Ähnlich wie bei einem Muttermal, was sich z.B. am Oberschenkel entfernen läßt. Wie ist es wenn es dann genäht wird und Mann z.B. eine Erektion bekommt (sog. Morgenlatte). Kann dann die naht reißen oder führt eine Erektion da zu schmerzen? Vielen Dank schon mal für Ihre Antwort, welchemir hoffentlich etwas die Angst nimmt!
Antwort unseres Experten:
ich würde den Befund zunächst bei einem Hautarzt beurteilen lassen, der Ihnen sicher kompetent raten kann, ob hier tatsächlich operiert werden muss (was aber durchaus ohne Probleme möglich ist).
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich gehe regelmäßig zur Hautkrebsvorsorge, da ich sehr viele Muttermale habe. Im Rahmen dessen ist ein verdächtiges Muttermal am Rücken entfernt worden, der sich heute als malignes Melanom (0,5 mm dick) entpuppt. hat. Der Arzt hat mich beruhigt, ich solle mir keine großen Sorgen machen, da es noch nicht in tiefere Gefäße eingedrungen sei. Ich solle mir außerdem keine allzu großen Sorgen machen, er geht davon aus, dass es zu 100 Prozent heilbar sei. Als nächstes erfolgt der Sicherheitsschnit, 1 cm um die stelle herum, allerdings erst in knapp 3 Wochen. Ist das denn nicht ein zu langer Zeitraum bis dahin? Muss ich mir wirklich keine allzu großen Ängste und Sorgen machen? Vielen Dank für eine beruhigende aber ehrliche Antwort, herzliche Grüße
Antwort unseres Experten:
der Zeitraum ist durchaus noch akzeptabel und der Kollege hat recht, dass Sie extrem gute Heilungschancen haben. Es sollte sicherheitshalber noch eine LK-Sonographie durchgeführt werden, sowie die Nachsorge. Seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Ich habe mir vor 2 Wochen zwei Hautveränderungen, eine oberhalb der Wange, die zweite am Bauch von meinem Hautarzt entfernen lassen. Er meinte, es sehe sehr gut aus, jetzt kam die auch für ihn überraschende Diagnose: Melanom. Er hat sofort für nächste Woche im Krankenhaus einen Termin für mich gemacht und mir folgenden Befund mitgegeben: 1.Fokal desmoplastisches, überwiegend amelanotisches Melanom mit max. Tumordicke nach Breslow von 2,70 mm, einem Clark Level IV, Mitoseindex > 1, in toto excidiert. 2. Entzündlich alteriertes Haemangiom. Was heißt dies bitte auf Deutsch, wie stehen meine Chancen? Danke für Ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein nichtpigmentiertes Melanom (daher wohl schwer zu erkennen). Es sollte eine Nachexzision mit Sicherheitsabstand (ca 2cm) und eine Durchuntersuchung mit LK-Sono, Rö-Thorax, Oberbauchsonographie, sowie die Nachsorge erfolgen. Lassen Sie sich in einem Hauttumorzentrum beraten!
Patientenfrage:
Hallo liebes Expertenteam Was heißt das:Exophytisches malignes Melanom vom nodulären Typ, Clark-Level IV, Tumordicke n. Breslow 2.8 mm ( ICD10: C43.5G, ICDO: M8721/3, pT3aNxMx. Mein Mann bekam letzte Woche dieses Melanom rausgeschnitten und soll zur Nachbehandlung nochmal in 6 Wochen in eine Uni-Klinik. Ich bin sehr beunruhigt.
Antwort unseres Experten:
es sollte eine Nachexzision mit Sicherheitsabstand, eine Durchuntersuchung mit LK-Sono, Oberbauchsono und Rö-Thorax erfolgen, sowie eine Schildwächterlymphknotenentfernung. Lassen Sie sich im Anschluss über die weiterern Therapiemoglichkeiten in der Hautklinik beraten!
Patientenfrage:
Sehr geehrter Experte, welche Prognose habe ich und ist eine Nachexcision notwendig bei folgendem Befund: SSM, welches sich offenbar oberhalb eines präexistenten Nävuszellnävus entwickelt hat. Level III. Verticaler Tumordurchmesser 0,4mm. Seitliche Schnittränder ca. 2mm im Gesunden. Mitotischer Index unter 1. C43.6 T1a Nx Mx. Was bedeutet ein Index unter 1 und C43.6? Es befand im Bereich des vorderen Schultergelenkes. Wie lange brauchte es, um dieses Stadium zu erreichen? Am 08.0911 soll nachgeschnitten werden, notfalls bis in Muskelfaszie. Vielen Dank für Ihre Mühe
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein sehr dünnes Melanom mit sehr guter Prognose. Eine Nachexzsion sollte trotzdem erfolgen, ferner eine Lymphknotensonographie und die Nachsorge. Die Entwicklungsgeschwindigkeit ist sehr unterschiedlich und kann nicht bestimmt werden. Seien Sie guten Mutes!
Patientenfrage:
Guten Tag! Ich habe gelesen, dass Melanome S100 positiv sind. Da dies ja eine recht große Proteinfamilie ist bin ich nicht sicher, welches. S100B? Oder ist ein anderes wichtiger? Ich danke für eine Antwort oder Quellenangaben. mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
Melanome sind inder Tat fur verschiedene Mitglieder der S100 Familie positiv, ohne dass wir die Bedeutung der Proteine verstehen wruden. Gemessen wird S100b als Marker.
Patientenfrage:
Hallo liebes Team, eben waren meine Angaben denke ich etwas wenig. Bei mir wurde ein spitzoides amelanotisches malignes Melanom angenommen. TD mind. 0,95 mm. Es wurde nachgeschnitten mit der Annahme von max. 1,2 mm. Ich warte auf den Befund.Ich wurde in Level 3 eingestuft. Bezieht sich dies auf die 0,95 mm? Im Bericht steht noch pT1a R1. Die Op zum Ausschneiden auf 1 cm und die Entfernung des Wächterlymphknotens steht an. Gleichzeitig steht jedoch im Bericht, dass ein atypischer Spitznävus nicht definitiv ausgeschlossen werden kann und ich dies auch sofern keine weiteren Sachen gefunden werden nicht erfahre?!. Ich habe sehr große Angst. Bitte um Infos. Danke.
Antwort unseres Experten:
die Level Einteilung bezieht sich auf die 0,95mm. Augenscheinlich ist Ihr Befund nicht klar einzuordnen und deshalb sind alle vorgeschlagenen Massnahmen sinnvoll. Seien Sie guten Mutes, denn selbst, wenn es ein Melanom ist, ist es ein früher Befund mit guter Prognose. Eine LK Sono ware noch sinnvoll.
Patientenfrage:
Hallo! Ich habe viele Leberflecken und bin deshalb regelmässig beim Screening - wobei die Verdächtigen zur Verlaufskontrolle digital gespeichert wurden. Dabei habe ich mich in meiner Hautarztpraxis eigentlich immer gut aufgehoben gefühlt. Letztes Jahr wurden wieder mal Muttermale entfernt, eines davon war ein Melanom in situ. Dieses Jahr wurden nun wieder welche entfernt, eines davon war ein MM mit TD 0,4mm und CL II. Ich bin sehr verunsichert, dass dies trotz halbjährlicher Kontrolle "passieren" konnte. Das fragliche Muttermal war zudem nicht mal als verdächtig gespeichert. Ist es tatsächlich so, dass ein MM im Frühstadium bei der optischen Kontrolle so durchrutschen kann, weil es klinisch noch nicht als solches zu erkennen ist? Danke und viele Grüße
Antwort unseres Experten:
leider gibt es bei der optischen Kontrolle nur eine Trefferquote von ca 80% / es gibt aber nichts Besseres, daher weiter die Kontrollen ernst nehmen!
Patientenfrage:
Habe folgende Diagnose: Oberflächlich spreitendes malignes Melanom, Level ll, Tumordicke 0,6 mm, pT 1a, <1 Mitose/qmm, C43.9. Über Stufenschnitte kontrolliert in toto exzidiert. Der Tumor war Lumbal re Wie ist hier die Prognose schlimmstenfalls und bestenfalls
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein dünnes Melanom mit sehr guter Prognose, seien Sie unbesorgt, aber nehmen Sie die Nachsorgetermine ernst!
Patientenfrage:
Meine Mutter hat heute folgenden Befund erhalten (Dass es sich um ein malignes Melanom handelt, ist mir bekannt, nur die folgenden Kürzel bitte ich übersetzen! Danke!): pT2a Clark IV, Breslow-Index 1,78 R0 ICD-OM 8743/11
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein Melanom mit der Eindringtiefe von 1,78mm - das ist das Entscheidende. Es sollte eine Schildwächterlymphknotenentfernung, eine Nachexzision und einen LK Sono durchgefuhrt werden, evtl noch eine Oberbauch-Sono und ein Ro-thorax. Lassen Sie sich in einem Hauttumoryentrum beraten.
Patientenfrage:
Hallo, ich habe bei einer Routineuntersuchung ein schwarzes Muttermal auf meiner linken Brust entdeckt. Der Hautarzt hat dieses gleich am nächsten Tag entfernt. Er meinte, es handelt sich um ein aktives Muttermal. Histologiebericht besagt: Epidermisband mit verlängerten Reteleisten. Hier unscharf begrenzter melanozytärer Naevus mit einzelnen Melanozyten an der Junktionszone. Dazwischen zahlreiche junktionale Nester, die stellenweise konfluieren. Im Papillarkörper lymphozytäres Infiltrat, unregelmäßige Pigmentverteilung und lamelläre Fibroplasie. Möglicherweise schon einige vom Epithel abgelöste kleinere Melanozytenkomplexe. Diagnose: Überwiegend junktional gelegener dysplastischer Naevuszellnaevus. ( ICD-O M8727/0; ICD-10 D22.9 ).Postskriptum: Resektionsränder in den vorliegenden Schnittpräparaten frei. Bedeutet dies etwas bösartiges? Da aktiv, kann es sein, dass schon was angegriffen ist? Ich habe sehr, sehr viele helle Muttermale und davon bestimmt noch fünf so dunkle, die auffällig sind. Mein Hautarzt meinte, ich solle diese beobachten und regelmässig kommen. Bin sehr besorgt. Muss ich mir laut Histologie sorgen machen?? Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
es ist und bleibt ein gutartiger Befund, seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Liebes Expertenteam! Habe heute meinen mündlichen Befund erhalten, dass ein Melanom im Anfangsstadium am Hals entfernt wurde. Die Hautärztin hat mir bestätigt, dass die Randzonen des ausgeschnittenen Teiles frei von Metastasen seien. Ohne näher auf den Befund einzugehen - den ich noch nicht vorliegen habe - stellt sich mir nun die Frage, ist es wirklich notwendig nochmals ein grösseres Stück auszuschneiden, obwohl die Randzonen des ausgeschnittenen Stückes als gesund attestiert wurden?
Antwort unseres Experten:
ja, es sollte wirklich eine Nachexzision erfolgen, da man kleine Tumorreste nicht immer sicher erkennen kann!
Patientenfrage:
Hallo, in 2 Wochen wird bei mir am inneren Oberschenkel ein auffälliger sehr dunkler Leberfleck entfernt, der meinem Hautarzt "gar nicht gefällt" und er auf keinen Fall länger warten würde. Auf meine Nachfrage ob es sich um ein Melanom handeln könnte verneinte er und sagte dass man das deutlich erkennen würde und dass er dann sofort operieren würde. Meine Frage: Kann man nur durch die Auflichtmikroskopie mit Sicherheit sagen, dass es sich um (k)ein Melanom handelt und wenn ja wie tief es schon ist oder ist das erst nach der histologischen Untersuchung möglich?
Antwort unseres Experten:
eine absolute Sicherheit gibt nur die Entfernung und histologische Aufarbeitung, daher ist bei Unklarheiten die Entfernung notig. Dies möchte Ihr Hautarzt erreichen.
Patientenfrage:
Was bedeutet Stufe 3 , 4 und 5 bei einer Melanomi Erkrankung .
Antwort unseres Experten:
Sie meinen vermutlich die Clark Level 3/5, die die Eindringtiefe des Melanoms bei Diagnose wiedergeben, aber zunehmend an Bedeutung verlieren. Wichtiger ist die Tumordicke.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin 47 Jahre alt und mir wurden in den letzten 18 Monaten an die 40 Muttermale entfernt u.a. wie folgt: Dysplastischer Nävuszuellnävus vom Kompoundtyp, sowie Junktionstyp mit deutlichen dysplastischen Zügen und stellenweise Vorläufer eines Melanoms. Auf den Befunden ist die Rede von aktiven melanozytären Nävus, polymorphe Melanozyten welche Nester ausbilden. Ferner wird von melanozytären Tumoren gesprochen. Auffällig ist auch die Bezeichnung "aktiv" bei fast allen Befunden. Besteht ein Grund zur Sorge oder reicht eine Verlaufskontrolle? herzlichen Dank
Antwort unseres Experten:
es reicht wirklich die Verlaufskontrolle, da alle Veränderungen, bei allen Fremdworten und Zusatzbezeichnungen gutartig waren. Seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Guten Abend, ich habe eine neue Frage, voriges Jahr wurde ich an einem desmoplastischen Melanom, Clark Level 5V , 1,94 mm operiert und transplantiert. Seit dem duchaufe ich Roferon 3 Mio Einheiten 3 x wöchentlich. Nun hatte ich unterhalb der OP einen neue Erhebung und diese wurde histologisch wie folgt beurteilt: Mikroskopisch sieht man nach Anfertigung weiterer Schnittstellen und HH Färbung S100 und HMB 45 eine epidermale Ausschleusung melanozytärer Zellen. Dies lässt sich auch immunhistologisch bestätigen. Diagnose: Biopsie aus einem aktivierten Compound Naevus. Ist dies jetzt die Vorstufe für eine Metatstasenbildung, ist eine Nachexidierung angezeigt? Danke für eine rasche Antwort
Antwort unseres Experten:
dies ist eine komplett harmlose Veränderung - seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Mir wurde ein Melanozytärer Naevus vom Compoundtyp (10*13 mm) ohne Hinweise auf Malignität mit leichten Dyplasiezeichen entfernt. Allerdings ergab der Befund an zwei Schnitträndern sehr diskrete melanozytäre Hyperplasie (junktional sehr diskrete fokale Melanozytenvermehrung) Mein Hautarzt sieht das unkritisch, ich möchte aber fragen, ob ein Nachschnitt angeraten ist.
Antwort unseres Experten:
es ist wirklich ein ganz harmloser Befund ohne Grund fur einen Nachschnitt! Seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Hallo, bedeutet die nachfolgende Diagnose jetzt Krebs oder noch keinen Krebs? in situ melanom heißt doch bereits bösartige Zellveränderung, oder nicht? Besten Dank für Ihre Beurteilung, mit freundlichen Grüßen
Diagnose:0,3cm durchmessendes excidat mit Pigmentläsion.Histologisch auf zahlreichen enggeführten Schnittebenen zentral ein Oberflächenepithel mit korialwärts leicht kolbenförmig ausgezogenen Reteleisten und hier leigen weit überwiegend als Einzelzellen lentiginös proliferiert melanozytäre Zellen vor, migt etwas vergrößerten chromatindichten Kernen (im basalen Ephitheldrittel). Fokal ähnliche Nester auch im oberen corialen Bindegewebe. Angrenzend nur fokal ein Entzündungsinfiltrat. Auch Melanophagen kommen hier vor. Absetzungsränder unauffällig. Beurteilung: dysplastischer flacher Compound-Naevuszellennaevus. Der Befund stellt einen Grenzbefund zum in-situ-Melanom dar.
Antwort unseres Experten:
In der tat scheint bei Ihnen ein beginnendes Melanom nicht auszuschließen sein. Es sollte eine knappe Nachexzision und ein Sono der Lymphknoten erfolgen, sowie eine Nachsorge. Dann sind Sie aber geheilt!
Patientenfrage:
was passiert, wenn ein morbu bowen oder ein spinaliom nicht richtig entfernt wurde?
Antwort unseres Experten:
es kann zu einem Rückfall oder auch (bei langem Bestand) zu Tochtergeschwülsten kommen, daher unbedingt alles entfernen lassen!
Patientenfrage:
Hallo, mir wurde ein verdächtiger Leberfleck entfernt. Schwarz, ausgefranzt aber nur ca. 2mm groß im Durchmesser. Kann falls er bösartig sein sollte er trotzdem schon in tiefere Hautschichten durchgedrungen sein? So das es schon ein gefährlicheres Stadium angenommen hat?
Antwort unseres Experten:
bitte warten Sie zunächst den histologischen Befund ab - die meisten Muttermale sind komplett harmlos und Sie sollten sich nicht verrückt machen.
Patientenfrage:
Guten Tag! Ich hatte auf der Brust zwei sehr dunkle Muttermale (eines etwas größer). Die Dunkelfärbung habe ich mit meinen beiden Schwangerschaften in Verbindung gebracht. In den letzten acht Monaten seit der zweiten Geburt habe ich auch keinerlei Veränderungen feststellen können. Nun war ich dennoch beim Hautarzt und die Ärztin meinte nur, dass ihr ein Fleck "nicht gefällt" und dieser entfernt werden solle, was nun auch bereits sechs Tage später geschehen ist. Diese Eile beunruhigt mich sehr, da man sonst eher lange auf einen Termin warten muss. Bei den anderen vorgezeigten Malen hieß es auch, Entfernung ratsam, jedoch nicht dringend erforderlich, da unauffällig. Ich weiß, ich muss nun den pathologischen Befund abwarten, aber ich werde verrückt vor Angst. In wieviel Prozent der Fälle wird bei auffälligen Muttermalen in der Patho eigentlich tatsächlich ein Melanom (auch in situ)) diagnostiziert?
Antwort unseres Experten:
die Diagnose des Melanoms ist selbst bei "auffälligen" Muttermalen selten, seien Sie also zunächst unbesorgt und warten Sie den Befund in Ruhe ab!
Patientenfrage:
mein Befund bei 4 entfernten Muttermalen lautet: 2x atypische, 1x normal, 1x Grenzbereich zum in-situ-melanom. Ich habe noch sehr viele Muttermale am gesamten Körper und nun habe ich große Angst, daß der Arzt vielleicht eine STelle übersehen haben könnte... wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, mehrere Melanome gleichzeitig zu haben?
Antwort unseres Experten:
Sie sollten hier Ihrem Hautarzt vertrauen. Mehr als eine dreimonatige Durchsicht geht an Vorsichtsmassnahmen wirklich nicht und bislang war ja noch gar kein "echtes" Melanom dabei.
Patientenfrage:
Hallo,ic habe vor 5 Wochen einen Muttarmal entfernen lassen.Auf das Laborergebniss habe ich 5 Wochen gewartet.Mein Arzt meinte heute ich bin 5 vor 12 gekommen...es war an einer Gränze zu Melanom. Histologischer Befund :: symmetrisch aufgebauter melanozytärer Naevus.Im Bereich der Junktioonszone und vereinzelt in höheren Lagen des verbreitetenEpithels einzelne große Melanozyten und Nester der Melanozyten.Die Melanozyten sind spindelig,epitheloidzellig mit pleomorphen Kernen.Im oberen Korium bizarr konfigurierte Nester mit Naevuszellen,Fibrose und eutzündlicher Infiltration. Diagnose : Hochgradig dysplastischer Naevuszellnaevus vom Compound-Typ ( ICD-0 M8000/1, ICD-10 D48.9) Postskriptum : Stellenweise liegen bei diesen Tumor Strukturmerkmale eines Spitz-Naevus vor.Die Differentialdiagnose eines "spitzoide" Melanom wurde geprüft.Die Mehrzahl der morphologischen Kriterien spricht für einen dysplastischen spitzoiden Naevus.Die Diagnose eines malignen Melanoms war nicht zu stellen.Resektionsränder in den vorliegenden Schnittpräparaten frei.Es wird noch der Rest des Gewebes aufgearbeitet,bei Befundänderung erfolgt Nachbericht. Muß ich mir den Sorgen wegen Nachbericht machen??Ist es richtig das ich mir keine Sorgen machen soll,da ich Rechtzeitig es weg habe...????? Bitte klären sie mich auf....
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um einen gutartigen BEfund, keine Sorge bei all dem Fachchinesisch. Vermutlich wird auch der Nachbericht nichts Anderes ergeben und entfernt ist die Veränderung sowieso - also keine Sorge!
Patientenfrage:
Liebes Expertenteam. Bei meinem Mann wurde nach Entfernung eines Rektumtumors mit Rektumamputation ein schlecht differenziertes spindelzelliges malignes Melanom diagnostiziert. Die Operation erfolgte am 30.06. Mitte des Monats muss er in einem dermatologischen Zentrum verschiedene Untersuchungen über sich ergehen lassen, um festzustellen, ob das Melanom schon gestreut hat. Wie schätzen Sie die Heilungschancen ein und muss er angst haben, dass in den 6 Wochen schon eine Streuung erfolgt sein kann?
Antwort unseres Experten:
letztlich hängt die Prognose hier sehr stark von der Durchuntersuchung ab. Die Ergebnisse müssen vorliegen und anschließend sollten Sie sich in einem Hauttumorzentrum beraten lassen. Vorher kann man nichts sagen.
Patientenfrage:
Sehr geehrter Prof.Dr. Enk. -Oberflächlich spreitendes malignes Melanom, Invasionstiefe II,TD 0,7mm, pT1a NOMO,0-1Mit/mm², 43,9. Ich habe jetzt meine erste Nachsorge hinter mir und bin erstaunt wie "unspektakulär" diese vonstatten gegangen ist. Bis auf ein (ohne optische Hilfsmittel) rasches, oberflächliches? (wie soll so der Unterschied zwischen Melanom und Leberfleck erkannt werden?) Ansehen der Haut und einer LK-Sonographie, welche sehr rasch gegangen ist, fanden keine weiteren Untersuchungen statt. Auch eine S100- Bestimmung wäre bei Tumoren unter 1mm nicht jedesmal notwendig.(S100-Wert am 05.04.11: 0,059). Bei der Gewichtung die Sie auf die Nachsorge legen, habe ich mir das, ich weiß nicht wie, aber irgendwie anders vorgestellt. Wenn sich wirklich Metastasen gebildet haben, wie sollen diese erkannt werden? Wie werden eventuelle Hinweise auf eine Metastasierung wahrgenommen? ( In Anbetracht der recht wenig umfangreichen Nachuntersuchung, kein CT od. PET). Was halten Sie davon? Außerdem bitte ich Sie um Ihre Meinung zu folgenden Fragen: 1. Wie sicher sind die Untersuchungsergebnisse der, zum einen Histologischen, und zum anderen Histochemischen Befundung, in Bezug auf die Größe des Tumors, ich habe gelesen, beide sind nicht 100prozentig?, und das Stadium der Krankheit: pT1a NOMO. (was bedeutet NOMO?) 2. Ich musste im letzten halben Jahr, zweimal den Zahnarzt wechseln. Jedesmal wurde aus diagnostischen Gründen ein Röntgenbild des gesamten Gebisses angefertigt. Nach Auswertung derselben waren 2 Zahnextraktionen notwendig, da sich Eiterherde im Kiefer gebildet hatten. Deswegen wurden zusätzlich Antibiotikagaben erforderlich. Meine Frage: Wie schädlich sind dergleichen und überhaupt Röntgenuntersuchungen in meiner Situation? Im Netz kann man lesen, das Eiterherde im Kieferbereich äußerst schädlich für die Immunabwehr im Körper sind und außerdem eine Ursache für etliche Krebsarten sein können. Ist das zutreffend? Auch Antibiotikum soll nicht förderlich, sondern eher schädlich für die Immunabwehr sein. 3. Ich muß täglich einige Medikamente wegen einer Koronaren Herzkrankheit einnehmen. Meine Frage: Hat diese Krankheit bzw. die Einnahme der Medikamente, Auswirkungen auf den Verlauf der Melanomerkrankung - eventl. Metastasierung? Was kann ich zur Immunstärkung tun? Sind Wechselduschen erlaubt?Irgendwelche Präparate die einehmen sollte? 4. Ist ein nicht operierter Leistenbruch schädlich für das Immunsystem? Auch hinsichtlich des Erkennens bzw. Unterscheidens von spezifischen Symptomen einer fortschreitenden Erkrankung? Ich habe diesen nicht operieren lassen, weil eine Vollnarkose ebenfalls nicht gut für die Immunabwehr sein soll und das Krankenhaus die OP nicht unter örtlicher Narkose durchführen wollte. Diese Gedanken beschäftigen mich ständig, deshalb hoffe ich das Sie mir diese beantworten können. Meine Frau und ich hatten kürzlich Silberhochzeit und meine Frau macht sich große Sorgen, deswegen fühle ich mich nicht gut dabei das ich Ihr diesen Kummer bereite. Ich bin sehr dankbar für die Zeit die Sie opfern, um mir und den anderen Betroffenen Rat zu geben um Ihnen die Unsicherheit und vielleicht auch ein bißchen die Ängste zu nehmen. Mit freundlichen Grüßen Vielen Dank für Ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
In der Tat macht lediglich eine US-Untersuchung der Lymphknoten apparativ Sinn und an "Hilfsmitteln" bieten sich nur Lupe und Dermatoskop an.
N0 M0 heisst - keine Metastasen!
Die Strahlenbelastung ist minimal und unschädlich. Antibiotika müssen einfach gelegentlich sein!
Was kann ich zur Immunstärkung tun? Sind Wechselduschen erlaubt?Irgendwelche Präparate die einehmen sollte?
Nichts!
Sie sollten sich nicht so vielen Gedanken über Ihr Immunsystem machen. Das funktioniert auch von alleine gut und ein Leistebruch operiert ist nicht schädlich!
Generell hat Ihr dünnes Melanom eine sehr gute Prognose und Sie sollten ein beruhigtes Leben führen!
Patientenfrage:
Hallo liebes Expertenteam, irgendwie liest man über das Melanom nur schlechtes und nie wie lange die Menschen damit überleben können. Ich bin 38 Jahre alt und hatte vor 4 Jahren ein Superfiziell spreitendes Melanom 0,4 (ich hoffe ich habs richtig geschrieben) . Ich nehme alle vorsorge-Untersuchungen sehr ernst,auch wurde nachgeschnitten und ein Lymphknotenultraschall durchgeführt. Alles in Ordnung. Meine Frage : kann ich mit diesem Befund immer noch zb.80 Jahre alt werden ? Ist dieser Befund heilbar ?
Antwort unseres Experten:
aber absolut! Ihre Prognose ist sehr gut und Sie sollten nur die Nachsorge ernst nehmen und sich vor Sonne schützen!
Patientenfrage:
Vor vier Jahren wurde mir ein dysplastischer Nävuszellnävus entfernt. Jetzt trat direkt neben der Narbe wieder eine Hautveränderung auf. Diese wurde kürettiert und in der histologie kam wieder diese Diagnose heraus. Wurde vor 4 Jahren evtl. zu knapp exzidiert? Sollte diesmal nachexzidiert werden, da es sich bei der Entfernung nur um eine Kürettage handelte? Ich hatte vor 2 Jahren ein Mamma-CA mit 3 befallenen Lymphknoten, muß ich jetzt auch noch Angst vor einer potentiellen Melanomentstehung haben?
Antwort unseres Experten:
es kann sehr gut sein, dass der Nävus nicht ganz entfernt wurde und dies ist auch nach Kurretage möglich. Wenn Sie also ganz sicher sein wollen, dann müssen Sie nachschneiden. Aber - ein erhöhtes Melanomrisiko haben Sie deshalb nicht!
Patientenfrage:
Auf der Überweisung des Hautarztes zum Chirurgen steht unter Diagnose: Dermatofibrom OA links ( 90: - Sarkom). Der Hautarzt sagte meiner Mutter, er glaube nicht, dass es etwas Schlimmes sei. Wieso schreibt er dann "Sarkom"?
Antwort unseres Experten:
das weiss ich auch nicht, seien Sie unbesorgt und warten Sie die Histologie in Ruhe ab.
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam, ich habe vor ein paar Tagen die folgende Diagnose bekommen: Oberschenkel (R) : SSM Melanom mit ca.0,5 mm nach Braslow und Clark Level 2-3.Keine Ulzeration, keine Regression, keine Naevus-Assoziation. In toto exzidiert. Oberschenkel (L): Vereinbar mit einem dysplastischen melanozytären Naevus vom Junktionstyp mit schwerer Melanozytenatypis. Aufgrund der Atypien und der vermehrten Durchsetzung der Epithels lässt sich hier ein Melanoma in situ nur schwer abgrenzen. Da der Tumor in einzelnen Schnittstufen nicht sicher vollständig in toto exzidiert wurde, ist hier eine Nachexzision zur empfehlen. Fragen: Zu 1) Lässt das Clark-Level 2-3 meine Prognose schlechter werden trotz noch relativ kleinem Tumor (0,5 mm)? Handelt es sich bei dem zweiten Tumor um einen Melanoma in situ oder doch um ein Melanom? Ich habe unzählige Muttermale die alle nach den ABCDE Regeln "komisch" aussehen. Waren die beiden (bisher einzigen die entfernt wurden) nur Glückstreffer und in mir schlummern noch andere Melanome unentdeckt? Es wäre doch sehr unwahrscheinlich, das ausgerechnet nur die beiden bösartig sind. Der Melanom (0,5mm) wurde schliesslich nur aus meinem Bauchgefühl herraus mit entfernt. Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
ad 1: Es bleibt ein dünnes Melanom mit sehr guter Prognose. Nachezxision und Lymphknotensonographie sowie die Nachsorge sind wichtig!
ad 2: Augenscheinlich lässt sich ein beginnendes Melanom nicht ganz ausschließen. Daher ist ein Nachschnitt sicher sinnvoll, mehr ist nicht zu tun.
ad 3: Hier bleibt nur die regelmäßige Nachsorge durch den Hautfacharzt, andere Möglichkeiten gibt es nicht - aber, nicht jedes "komische" Muttermal ist gleich ein Melanom. Vertrauen Sie dem Facharzt!
Patientenfrage:
Ich bin 16 Jahre alt,weiblich und gehöre eigendlich nicht zur Risikogruppe (keine Vorbelastung,dunkler Typ,bisher ein-zwei Sonenbraände).Vor etwa drei Monaten wies mich meine Mutter auf einen Leberfleck hin der ihrer Meinung nach gewachsen war.Später wiesen mich auch andere darauf hin.Er befindet sich,seit meiner Geburt,auf meiner Brust,hat seit meiner Geburt einen schwarzen Fleck in der Mitte und ist leicht erhaben.Sein Rand sieht leicht ausgefranst aus er ist jedoch symmetrisch.Es trifft also vieles aus der ABCD-Regel zu,weshalb ich jetzt bei einem Hautarzt war.Man sagte mir zuerst ich solle halbjährig zur Kontrolle kommen ein anderer Arzt gab mir einen Termin zum Ultraschall (aber erst in einem Monat).Nun habe ich auf der Seite des Leberflecks einen geschwollenen,nicht schmerzenden Lymphknoten entdeckt und mache mir Sorgen,dass dieser damit zusammen hängen könnte. Nun meine Fragen: Erkennen Hautärzte Melanome sofort? Wachsen auch ungefährliche Leberflecke? Was ist das für eine Ultraschalluntersuchung? Kann in einem Monat schon alles zu spät sein? Ich mache mir große Sorgen.
Antwort unseres Experten:
leider kann ich auf die Entfernung keine Diagnose stellen. Im Zweifel sollten Sie einen weiteren Hautarzt aufsuchen. Was die Ultraschalluntersuchung hier soll, weiss ich auch nicht. Auch ungefährliche Muttermale können einmal wachsen, sollten aber gut beobachtet werden, daher nochmals Hautarzt konsultieren und auf Wachstum hinweisen!
leider kann ich auf die Entfernung keine Diagnose stellen. Im Zweifel sollten Sie einen weiteren Hautarzt aufsuchen. Was die Ultraschalluntersuchung hier soll, weiss ich auch nicht. Auch ungefährliche Muttermale können einmal wachsen, sollten aber gut beobachtet werden, daher nochmals Hautarzt konsultieren und auf Wachstum hinweisen!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, bei mir wurde ein solides basaliom an der linken Nasenseite festgestellt.Nun steht auf der Begutachtung Tumorlevel 4 Tumordicke 1,7 mm.Meine Ärztin rät zu einer Bestrahlung, wegen der ungünstigen Lage.Welche Heilungschancen gibt es bei dieser Therapie?
Antwort unseres Experten:
üblicherweise kann und sollte ein Basaliom operiert werden. Auch die Lokalisation ist nicht ungewöhnlich und kann durch einen guten Dermatochirurgen durchaus gemeistert werden. Bitte stellen Sie sich zur Beratung in einer Hautklinik vor!
Patientenfrage:
Ich habe noch eine Frage bezüglich der Mitoserate. Wie wichtig ist diese bei einem Melanom in situ ? Da sich die Zellen bei hoher Rate ja schneller teilen, könnten ja mehr Chancen sein, dass einzelne Zellen doch schon in die Dermis eingedrungen sind. Meine rate lag mit Ki67 bei 30%. Vielen lieben Dank
Antwort unseres Experten:
bei einem in situ Befund ist die Mitoserate nicht wichtig - seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Guten Tag, ich habe die Diagnose: superfiziell spreitendes malignes Melanom, Clark Level II bekommen, grösste Eindringtiefe 0,5mm pT1a. R0. ICd-0 8743/3. Im Corium dichte lymphohistiozytäre Infiltrate und spärliche mit beiden Markern dargestellte EInzelzellen und winzige Komplexe melanozytärer Zellen. Können sie mir Näheres über die Bedeutung dieser niederschmetternden Diagnose und die notwendige Behandlung mitteilen? Die erste Veränderung des Muttermals bemerkte ich vor vier Jahren und es wurde jetzt entfernt. Ich bin 40 Jahre alt und habe 4 kleine Kinder.
Antwort unseres Experten:
es sollte eine Nachexzision mit ca 1cm Sicherheitsabstand und eine Lymphknotensono erfolgen. Dann lediglich ncoh die Nachsorge bei Hautarzt - die Prognose ist sehr gut!
Patientenfrage:
Hallo Exptertenteam, mir wurde im Januar 2011 ein malignem Melanom 1,9mm am Kopf entfernt. Ich hatte am Hals eine Micro Metastase. Werde mit Interferon behandelt. Mich interessiert wie ist es wenn ich ein 2. Kind möchte? Wie hoch sind die Chancen wieder zu erkranken (durch die Östrogene)? Und wielange sollte man Tumorfrei sein? Zudem würde mich auch unteressieren wielange man nach der Interferontherapie nicht schwanger werden sollte? Vielen Dank im Voraus!
Antwort unseres Experten:
die Östrogene spielen hier sicher keine Rolle, aber die Interferontherapie ist für eine Schwangerschaft ungünstig. Üblicherweise sollte man nach dem Primärtumor (v.a. bei Metastasen) lieber 5 Jahre warten, wobei es keine klaren Richtlinien gibt.
Patientenfrage:
Hallo, was bedeuted bitte: "Die Excision ist fokal randständig erfolgt"? Danke.
Antwort unseres Experten:
dies bedeutet, dass punktuell am Rand der Exzision noch Zellen zu finden sind und nicht auszuschließen ist, dass daneben noch weitere Zellen zu finden sind.
Patientenfrage:
Ich habe sehr viele Muttermale am ganzen Körper. Eines an der Schulter ist wohl auffällig. Dies hat meine Hautärztin unter Beobachtung, sagte aber, dass es nicht rausgeschnitten werden müsste. Jetzt war ich bei einem anderen Hautarzt um mir eine 2. Meinung zu holen. Dieser stellte die oben genannte Diagnose und sagte, dass es schnell rausgeschnitten werden müsste. Beide Ärzte haben es sich gründlich mit Lupe angeschaut. Muss ich mir nun sehr große Sorgen machen ? Den nächsten Termin zur OP bekomme ich erst in 3 Wochen und dann wollten wir eigentlich in den Urlaub fahren?
Antwort unseres Experten:
Ein Grund zur Sorge besteht sicher nicht, die Exzision dient vermultlich mehr Ihrer Sicherheit - Sie sollten gelassen bleiben!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage bezüglich meiner Diagnose. bei mir wurde am 11.04. ein melanom in situ diagnostiziert. Histologie: im zentrum des vorliegenden Exzidates ist die Epidermis akanthotisch, die Verhornung ist orthokeratotisch. insbesondere im junktionalen Bereich der Epidermis zumeist einzeln liegende melanozytäre Zellen. an umschriebenen Stellen haben diese Zellen die basale Epidermis ersetzt. Auch sieht man immer wieder in höhere epidermale Abschnitte aufsteigende Naevuszellen. Die Naevuszellen selbst stellen sich rund-oval dar und zeigen stärkere variationen in Form. Größe und Kernstruktur. Vereinzelt auch Mitosen. In der darunter liegenden oberen Dermis perivaskulär schüttere Entzündungsinfiltrate aus mononukleären Zellen. Seitliche epidermale Abschnitte sowie übrige dermale Abschnitte unauffällig. In der Ummunhistologie mit dem Proliferationsmarker Ki67 immer wieder positive Melanozyten in der basalen und suprabasalen Epidermis. Mit dem Melanozytenmarker HMB45 bstätigt sich der Nachweis von Melanozyten in der suprabasalen Epidermis. Nun meine Frage, der marker HMB 45 zeigt ja die Tumorzellen an, warum finden sich denn keine Zellen in der basalen Epidermis ? geht der Tumor nicht von doret aus. Und wie sicher ist die Diagnose melanom in situ ? Der Leberfleck war 4mm. Mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
Keiner der sog. Marker beweist allein das Melanom. Die Histologie allein ist entscheidend und hier hat sich der Histologe festgelegt auf in situ - vertrauen Sie ihm! Eine Nachexzision, eine LK-Sonographie und die Nachsorge sollten noch durchgeführt werden.
Patientenfrage:
Lieber Experte, ich habe ziemlich Sorge da ich 34 bin und alleinerziehende Mama.Ich habe einen veränderten Leberfleck entfernen lassen müssen, Er hat sich schwarz gefärbt. Das letzte Mal war ich vor 3 Jahren beim Hautarzt ohne Auffälligkeiten. Dazwischenhabe ich die Haut vom Hausarzt untersuchen lassen immer war alles ok. Der Hautarzt meint zwar es sei ziemlich sicher kein Krebs aber ich habe wirklich Panik.Meine Frage wenn es wirklich ein Melanom ist, wie stehen die Heilungschancen hier - das müsste doch dann noch im Anfangsstadium sein oder? Ich bin verzweifelt. Danke für Ihre Antwort
Antwort unseres Experten:
Sie sollten hier wirklich dem Experten, Ihrem Hautarzt, vertrauen - keine Panik! Nicht jede Veränderung ist gleich Krebs!
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Prof. Enk, ich habe vor 14 Tagen 2 NZN entfernen lassen, einer mit dem o.g. histologischen Befund. Die Schnittränder sind nicht prozessfrei. Wie schnell muss die Nachresektion geplant werden, muss eine LND gemacht werden und welche weitere Therapie empfehlen Sie?
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein initiales Melanom mit exzellenter Prognose. Sie sollten bald eine Nachezxision mit 0,5 cm Sicherheitsabstand durchführen lassen, ferner würde ich eine LK-Sonographie empfehlen. Dann sind nur noch die Nachsorgeuntersuchungen erforderlich. Eine Wächterlymphknotenbiopsie ist wirklich nicht nötig.
Patientenfrage:
Es soll über eine Nachbehandlung der Operation eines Malignen Melanoms mit Interferol alfa entschieden werden. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eines Behandlungserfolges. Die Ärzte bieten sie an, ohne aber dazu zu raten. In Anbetracht der vielen zu erwarteten Nebenwirkungen ist eine Wahrscheinlichkaitsaussage sehr wichtig, zumal die Patientin (82) an schwerer Osteoporose mit vielen Folgeerscheinungen leidet ( Folgen: Oberschebkelhalsbrüche, Armtümmerfraktur, Lendenwirbelfraktur). Staren Gehbehinderung (80%), Rollator notwendig. Das Blutbild weist keine Tumor-Marker auf. Die Patientin neigt dazu, keine Interferolbehandlung durchführen zu lassen.
Antwort unseres Experten:
die Empfehlung hängt wirklich vom Tumorstadium ab und ohne Detailwissen kann ich hier nicht beraten!
Patientenfrage:
Liebes Expertenteam, ich bitte um Ihre Einschätzung des nachfolgenden Befundes: " Gewebsstück I: Hautexcisat mit anhängendem Bindegewebe sowie einem zentralen Pigmenttumor. Man erkennt in der Junktionszone unregelmäßig proliferierende Tumornester, die zentral verschmelzen. In diesem Bereich epitheloidzellige Dysplasien leichteren Grades. Der Papillarkörper mit lamellärer Fibroplasie sowie herdförmig dichter Ausbildung von Melanophagen. Die seitlichen und tiefen Schnittränder sind tumorfrei. Gewebsstück II: Hautexcisat mit anhängendem Bindegewebe sowie einem zentralen Pigmenttumor. man erkennt in der Junktionszone unregelmäßig proliferierende Tumornester, die zentral bandförmig verschmelzen. In diesem Bereich stellen sich epitheloidzellige, teils lentiginöse Dysplasien leichten bis mittleren Grades dar. Der Papillarkörper mit deutlicher lamellärer Fibroplasie. Hier fallen Gefäßektasien, lymphozytäre Zellinfiltrate sowie zahlreiche Melanophagen aus. Die seitlichen und tiefen Schnittränder sind tumorfrei. Bewertung: Jeweils ein dysplastischer Naevi mit Dysplasien G I bzw. II. Vollständige Excision. Die Kontrolle weiterer pigmentierter Hautveränderungen zum Ausschluß eines dysplastischen Naevussyndroms erscheint unbedingt indiziert. Information meines Hautarztes: Vorstufe zum Hautkrebs (es kommen auf der Skala nur noch Grad III und dann der Krebs), sehr ernst nehmen, alle 3 Monate Kontrolle bei ihm und LSF 50 Die Wort-für-Wort "Übersetzung" in meinen Sprachgebrauch per Internet klingt natürlich danach, die Sache ernst zu nehmen, nimmt aber ein wenig die Dramatik heraus. Herzlichen Dank für die Beantwortung durch Ihr Team.
Antwort unseres Experten:
trotz all des Fachchinesisch handelt es sich immer noch um gutartige Muttermale. Sie haben völlig recht - die Dramaturgie sollte man unterlassen und Kontrollen alle drei Monate halte ich schlicht für übertrieben (alle 6 Monate sind selbst bei zahlreichen Veränderungen meist ausreichend). LSF 50 ist generell empfehlenswert.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, bei mir wurde bei zwei Hautproben festgestellt: a) malignis melanoma in situ,im Gesunden entfernt =Muss hier nachgeschnitten werden? b) Aktinische Keratose (Carcinoma in situ) = was muss hier gemacht werden. Herzlichen Dank im voraus.
Antwort unseres Experten:
a. Ja, hier muss mit ca 0,5 cm nachgeschnitten werden und eine LK-Sonographie ist ebenso sinnvoll, wie die Nachsorge!
b. Hier hängt die weitere Therapie vom Ausmass der weiteren Lichtschäden ab - Sie sollten sich vom Hautarzt beraten lassen.
Patientenfrage:
Guten Tag, ich war bei einem Hautarzt wurde aber schlecht beraten und aufgeklärt darum meine Frage : ich habe seid ca 1 jahr an der rechten schläfe einen ziemlich großen roten fleck und war deshalb beim hautarzt. Dieser nahm eine probe und schickte sie in das institut für pathalogie und dermatohistologie. Hier die daten : Begutachtung : 3mm Gewebestück im Ausmaß ( klinisch exzision, basalzellpapillom ) mikroskopie : kleines hautexzistat, oberflächlich überkleidet mit orthokeratisch verhornendem mehrschichtigen plattenepithel. Epithel regulär geschichtet, balas scharf begrenzt. Oberes korium teils mukoid verquollen mit schütterem rundzellinfiltrat. Nachweis von hornzysten. Keine malignitätsverdädchtigen zellathpien. Diagnose: hautexistat mit basalzellpapillom von akanthotischen typ. Mir wurde gesagt das es nicht bösartig ist und es angeblich von alleine verschwinden soll. Ich habe es aber schon über 1 jahr und wüsste nicht warum dies aufeinmal passieren sollte. Außerdem war die ärztin der meinung das es bereits weg sei. Ich seh es aber auch schon deutlich vom weiten im spiegel oder auf fotos. Da ich nicht denke das dieser hautarzt mir dort irgendwie weiterhelfen kann ist jetzt meine frage an Sie was ich dagegen tun kann das der fleck weggeht etc.
Antwort unseres Experten:
ich würde einen zweiten Hautarzt für eine weitere Meinung konsultieren, da ich selber den Befund über die Entfernung schlecht beurteilen kann. Die Histologie ist wirklich harmlos, aber der Befund scheint ja noch vorhanden, also schadet eine weitere Konsultation sicher nicht.
Patientenfrage:
Mein Befund: Es zeigt sich ein flacher exophytischer Tumor mit papillomatösem Epidermisband und einer Klarzellvermehrung in der Basalschicht. Im Corium bis dicht subepidermal finden sich aggregrierte naevozytoide Zellverbände ohne Zellatypien und ohne entzündliche Infiltrate. Die oberflächlichen Tumorzellen weisen einen deutlichen Pigmentgehalt auf. Was bedeutet das? Ist es normal, dass ein Muttermal so weit in die Tiefe wächst also in die Lederhaut? Ist das ungewöhnlich oder ein schlechtes Zeichen? Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
es ist nicht ungewöhnlich und auch kein schlechtes Zeichen.
Patientenfrage:
Hallo liebes Expertenteam,ich habe seit ich denken kann ein hellbraunes Muttermal das in der Mitte schon immer ganz hell und erhaben ist.Vor ungefähr vier Wochen habe ich festgestellt das sich das Mal verändert d.h. es bekommt nach allen Seiten hellbraune Ausläufer.Vor einer woche war ich nun beim Hautarzt,der sich das Mal mit dem Mikroskop angeschaut hat und meinte das sei vollkommen harmlos.Da bei mir schon viele dysplastische Muttermale entfernt wurden bin ich ziemlich beunruhigt, da ich immer der Meinung war daß jedes Muttermal das sich verändert aktiv ist und entfernt werden muß.Wie soll ich mich denn jetzt verhalten? Vielen Dank im vorraus für ihre Antwort
Antwort unseres Experten:
da Sie ja sehr verunsichert sind, würde ich ruhig einen weiteren Hautarzt konsultieren, um mich rückzuversichern. Nicht jede Veränderung heisst aber immer gleich Bösartigkeit!
Patientenfrage:
Vielen Dank für die Möglichkeit, kompetente Antworten zu erhalten! Ich habe ein Muttermal an der Brustwarze, ein kleiner Teil davon befindet sich am Brustwarzenhof. Genau an der "Kante" zum Hof hat es eine Unterbrechung. Das Mal sah nie anders aus. Vor vielen Jahren fand es keine Beachtung, vor wenigen Jahren wurde es als auffällig eingestuft. Da es sich nicht verändert hat, nehme ich an, dass das einfach verschiedene ärztliche Meinungen waren. Nun stille ich aber seit wenigen Monaten und es ist seit ca. zwei Wochen leicht gereizt. Ich merke das nur, wenn ich eine Stilleinlage weg ziehe oder mit dem Finger darüber reibe. Ich möchte noch lange stillen und habe Angst, zum Arzt zu gehen - da es ja schon vor einiger Zeit als auffällig galt, fürchte ich, dass es ohne Abwägung in jedem Fall "raus soll". Was meinen Sie, ist eine Reizung Anzeichen genug, es entfernen zu müssen? Ist die Reizung ein Zeichen dafür, dass das Stillen das Mal ausarten lässt? Da es in Relation zur kleinen Brustwarze groß ist (Durchm 6,5mm) - könnten die Milchgänge verletzt werden? Wie lange könnte ich im Falle der Entfernung mit dieser Brust nicht stillen? Herzlichen Dank!
Antwort unseres Experten:
Ferndiagnosen kann ich auf einer homepage einfach nicht leisten - bitte suchen Sie einen Hautarzt zur Beratung auf!
Patientenfrage:
Habe in 1/2 Jahr 14 Muttermale entfernt bekommen, hierunter ein SSM und ein Spitzoides malingnes Melanom jeweils in situ. Muß nun alle drei Monate zur Kontrolle und habe immer wieder Muttermale die entfernt werden müssen. Müssen keine weiteren Untersuchungen durchgeführt werden?? Habe Angst, daß vielleicht doch etwas zu spät entdeckt wird. Habe wirklich viele Muttermale und es kommen immer wieder neue dazu.
Antwort unseres Experten:
Bei so dünnen Melanomen ist in der Tat die Kontrolle der Haut die einzige empfohlene und sinnvolle Untersuchung.
Patientenfrage:
Hallo, ich habe ein erhabenes Muttermal am Oberarm, es ist gleichmäßig und braun mit etwas rauer Oberfläche. Es war nicht immer so dick, vorher war da ein normales kleines flaches hellbraunes Muttermal, dann ist es innerhalb weniger Tage dick geworden und nach etwa weiteren 4 Wochen war es so, wie es jetzt auch noch ist ( das ist 4 Monate her ). Es soll jetzt nächste Woche entfernt werden, die Hautärztin meint es wäre eher nicht bösartig, die Excision wäre nicht so dringend, 2 Monate warten solle ich aber nicht mehr, weil es ihr auch nicht 100% gut gefällt. Ich bin jetzt ziemlich verunsichert, was kann das sonst sein, wenn kein Melanom ? Was gibt es denn noch schnellwachsendes ?
Antwort unseres Experten:
Wenn Sie unsicher sind, dann sollten Sie noch einen zweiten Hautarzt aufsuchen. Aus der Ferne kann ich leider keine Diagnosen stellen.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich wurde in 09/2009 wegen schwarzem Hautkrebs, malignes Melanom, behandelt - da dieser im Frühstadium erkannt wurde, konnte alles operativ entfernt werden. Ich gehe regelmäßig zur Nachsorge, bisher ist alles gut. Nun meine Frage. Ich trage mich mit dem Gedanken der dauerhaften Haarentfernung mittels IPL bzw. Laser. Kann ich das ohne Bedenken bei der Vorgeschichte durchführen lassen? Herzlichen Dank für Ihren Rat.
Antwort unseres Experten:
Die Lasertherapie für Haare ist ohne Risiken für eine Melanomentstehung.
Patientenfrage:
Hallo an das Team Mir wurde gerade ein 0,9mm großes MM beim Hautarzt entfehrt, nach erster Begutachtung wurde im KH.St.Georg eine Nachresektion gemacht. Hier der Entlassungsbefund, den ich leider nicht Verstehe! Die Feingewebliche untersuchung zeigt jetzt, coriales Narbengewebe mit Restanteilen eines akrolentiginösen Melanoma in situ, in toto exzidiert. Was bedeutet das und muß ich mir sorgen machen? Ich bedanke mich im vorraus für ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
es bedeutet lediglich, dass sich noch Reste des Melanoms im Nachresektat gefunden haben, die aber jetzt vollständig entfernt wurden. Eine Lymphknotensonografie und die Nachsorge sollten jetzt noch stattfinden. Sie müssen sich keine Sorgen machen.
Patientenfrage:
Hallo, Bei meiner Frau wurde ein MMS diagnostiziert und die Bezeichnung lautet: T: 173/6 M: 8720/2 pTis Nx Mx R0 G2 UICC/2009 Sie soll in einer Woche nochmals nachoperiert werden um die Sicherheitsränder (Mindestabstand jetzt 1,2 mm lateral ) zu erhöhen. Die Hautärztin meint sie würde auf 1cm zu allen Seiten erhöhen. Was bedeutet die Diagnose und insbesondere was bedeutet das T: 173/6 Wird hier eine Lymphknotenbiopsie erforderlich sein ? Ich danke Ihnen für ihre Hilfe.
Antwort unseres Experten:
um eine genaue Stellungnahme machen zu können, brauche ich die genaue Tumordicke, Mitoserate und ob Ulzeration vorliegt oder nicht! Dann kann ich raten.
Patientenfrage:
bei mir wurde melanom festgestellt.es wurde in der charite berlin entfernt.nu wurde mir gesagt er bildetete sich zurück und man weiss nich genau wie tief er wirklich schon war.tiefe betrug 0,5mm.und das melanom soll stadium x was heist das?
Antwort unseres Experten:
Leider sind ihre Angaben nicht sehr aussagekräftig. Die tumordicke
spricht aber für ein dünnes Melanom mit exzellenter Prognose.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, mir wurden in der letzten Woche zwei Leberflecken entfernt. Bei einem lautet die Diagnose: "Irritierter, stark dysplastischer melanozytärer Nävus vom Compoundtyp. Das Präparat wurde histographisch kontrolliert aufgearbeitet. Vermutlich erfolgte die Exzision in toto, das Präparat ist jedoch an einer Spindelseite fragmentiert. Diese Fragmentierung findet sich bei ....., so dass eine Vollständigkeit der Exzision nicht sicher belegt werden kann." Dass das wohl ein gutartiger Befund ist, ist mir von der Hautärztin gesagt worden und nach dem Lesen versch. Beiträge hier auch klar. Ich frage mich nun aber ob ein Nachschnitt empfehlenswert ist, da es ja ein "irritierter, STARK dysplastischer Nävus" ist. Unbedingt erforderlich vielleicht nicht, aber vielleicht doch zu empfehlen?? Mir wurden auch schon in der Vergangenheit Leberflecken entfernt und in 4 Wochen ist noch einer dran. Vielen Dank für Ihr Bemühen!
Antwort unseres Experten:
Hier ist die vollständige Entfernung zur Sicherheit angeraten.
Patientenfrage:
Hallo ihr, mir wurde heute 1 cm Sicherheitsabstand geschnitten. Nähe des Ohres. Tumordicke 0,65, Clark Level III, pt 1a. Die Ärzt haben mir danach zwar gesagt was ich jetzt alles noch tun soll, aber so richtig verstanden habe ich es dennoch nicht. Habe in einem dreiviertel Jahr einen Termin in der Onkologie. Aber jetzt muss ich doch noch zum Radiologen oder? Was macht er denn? Und mir ist ganz wichtig... Wer untersucht nochmals mein Blut ob da noch irgendwas zu sehen ist? Danke.
Antwort unseres Experten:
eigentlich ist bei Ihrer Tumordicke nur eine Lymphknotensonographie und eine Nachsorge alle 6 Monate beim Hautarzt erforderlich. Die Prognose ist sehr gut, aber Sie sollten die Nachsorge ernst nehmen.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, mir wurde im Dez 09 ein SSM, 05,mm, CL 3, pt1a entfernt. Nun war ich mit einem Darminfekt beim Hausarzt und der hat vsl. auch Blut genommen. Mein CRP-Wert lag bei 13 (normal ist bis 5). Liegt diese Erhöhung am Melanom, ist es ein Hinweis darauf, dass es evtl. gestreut hat oder hat es nichts damit zu tun? Wären die Entzündungswerte bei einem Melanom höher? Oder kommt es wahrscheinlich nur vom Darm-Infekt? Vielen Dank für Ihre Antwort. MfG
Antwort unseres Experten:
nein, das erhöhte CRP hängt gewiss nicht mit dem Melanom zusammen, eher der Infekt.
Patientenfrage:
Hallo, bin total geschockt... Ich halte mich seit 1,5 J. in Paraguay auf. Mir sind vor Jahren immer wieder Muttermale entfernt worden, weil sie etwas auffällgig waren, aber sie waren immer gutartig. Nun hatte ich auf dem Oberbauch seitlich einen auffälligen Fleck, der sich auch entzündete, er entstand in diesem Jahr. Ich habe ihn vor einer Woche hier in Paraguay von einem Chirurgen entfernen lassen. Die histologische Untersuchung ergab: Melanoma nodular maligno Clark IV Breslow 2 mm, resecado en su totalidad margenes quirurgicos libres (abdomen) also: Melanom, noduläre maligne Clark IV Breslow 2 mm, in seiner Gesamtheit entfernt Marge frei chirurgische (Bauch) ??? Morgen soll eine Computertomografie des Abdomens erfolgen. Reicht das aus? Was kann ich sonst noch machen? Wenn ichs richtig verstanden habe, soll auch noch etwas weiter weggeschnitten werden. Ich habe Angst, dass die Behandlung hier unzureichend ist. Wie sieht die Prognose aus? Ich würde mich über eine rasche Antwort freuen. Vielen Dank!
Antwort unseres Experten:
es sollte eine Nachexzision mit ca 2cm Sicherheitsabstand erfolgen und eine Schildwächterlymphknotenbiopsie (sentinel node exzision)! Als Durchuntersuchung reicht ein Lymphknoten-Sonogramm, eine Oberbauchsono und ein Rö-Thorax. CTs sind unnötig!
Die weitere Therapie und Nachsorge hängt von den Befunden ab, leider kenne ich die Versorgungslage in Paraguay nicht.
Patientenfrage:
Hallo, vielen Dank für Ihre Antwort. Das ist wirklich toll das man hier Fragen stellen kann. Mir wurde ja obiges Melanom entfernt. Wie sie schreiben ist eine LK-Sono nicht zwingend erforderlich. Darum will mir mein Arzt das auch nicht verordnen. Muss das die Krankenkasse bezahlen oder nicht? Wenn nein wieviel würde diese Untersuchung kosten? Leider ist es so das ich phsychisch ohne diese Untersuchung keine Ruhe finde. Wie schnell sollte diese Untersuchung erfolgen und reicht dies 1malig? Leider haben wir im Freundeskreis sehr viel Krebsfälle so das mich diese Diagnosse etwas panisch macht. Dieses Muttermal entdeckte meinen Hautarzt schon 2010 da ich regelmäßig zur Vorsorge gehe, er wollte es aber nicht entfernen da ich schwanger war, er sagte er könne dies verantworten. Nun wurde es erst 2011 entfernt und war leider schon ein Melanom was man ja verhindern hätte können. Um eine nochmalige Antwort wäre ich sehr sehr dankbar.
Antwort unseres Experten:
das LK-Sono kostet ca 200€ und reicht einmalig, allerdings möglichst bald. Es ist eine reine Sicherheitsmassnahme, die nicht zwingend erforderlich ist.
Patientenfrage:
Liebe Experten! Ich habe folgenden histologischen Befund erhalten: Das Operationspräparat zeigt eine mäßig breite, scharf begrenzte melanozytäre Läsion. Die Melanozyten im Bereich der Junktionszone sind vorwiegend in Nestern angeordnet, mit Brückenbildung zwischen elongierten Reteleisten. Der Papillarkörper mit Fibroplasie und zur Tiefe hin gut reifende Naevuszellnestern. Diagnose: Dysplastischer Compoundnaevus. Was bedeutet dieser Befund für mich? Ist er bedenklich? Herzlichen Dank im Voraus für Ihre geschätzte Antwort
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um harmloses Muttermal, keine Sorge!
Patientenfrage:
wie soll iich das inerpretieren? Mein Hautarzt teilt mir mit: operiertes (entferntes)Muttermal sei Melanom gewesen. Beim Endbericht der Pathologie sei mitgeteilt: ist aber alles entfernt, obwohl nicht großräumig operiert wurde, sonder nur das Muttermal(?)
Antwort unseres Experten:
vermutlich handelt es sich um ein Melanom auf einem vorbestehenden Muttermal. Es sollte aber eindeutig sein, daher sollten Sie mit dem Hautarzt nochmals reden. Es sollte dann noch eine Nachezxision und in Abhängigkeit von der Tumordicke weitere Massnahmen erfolgen. Auch dies sollte ihr Hautarzt Ihnen erklären.
Patientenfrage:
Mein Hautarzt hat mich an eine Hautklinik verwiesen. Da mein Termin aber noch einige Tage dauert und ich mich ziemlich beunruhige. Können Sie mir sagen was superfiziell spreitendes malignes Melanom (SSM), Clark Level IV, vetikale Tumordicke 2,71mm, in toto exzidiert, bedeutet? Ganz lieben Dank
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um einen schwarzen Hautkrebs. Es ist eine Nachexzisison, die Entfernung des Wächterlymphknotens und eine Durchuntersuchung nötig. Daher der Verweis an die Hautklinik. Dort wird man Sie anhand der Befunde weiter beraten.
Patientenfrage:
Hallo, mir wurde ein oberflächlich spreitendes maliges Melanom, Clark Level III, TD 0,4 mm, keine Mitosen, keine Ulzeration entfernt. Erst großräumig entfernt dann nach Befund nochmal mit Sicherheitsabstand nachgeschnitten. Nun soll ich nur 1/2 zum Screening kommen. Ein Lymphknotensono ist mir nicht empfohlen worden. Es wurden keine weiteren Untersuchungen gemacht. Das Metastasenrisiko liegt bei unter 1 % laut Aussage meines Hautarztes. Ist es denn Sinnvoll noch eine Lymphknotensono zu machen welche Nachuntersuchung würden sie mir empfehlen? MFG
Antwort unseres Experten:
auch wenn ein LK-Sono bei Ihrer geringen Tumordicke nicht zwingend erforderlich ist, würde ich Ihnen empfehlen, ein solches Lk-Sono durchführen zu lassen (aus reinen Sicherheitsgründen). Ansonsten müssen Sie aber wirklich nur noch die regelmäßige Nachsorge ernst nehmen. Ihre Prognose ist exzellent.
Patientenfrage:
Wie gross ist das Risiko, dass ich durch die radioaktive Belastung des PET/CT Krebs/Melanom auslösen kann?
Antwort unseres Experten:
das Risiko geht gegen Null!
Patientenfrage:
Hallo, mir wurde ein Leberfleck auf der Brust entfernt. Die Ärztin meinte es sei ein "aktiver" gewesen, aus dem mal ein Melanom hätte werden können. Die Exzision war "knapp in toto". Reicht in dieser noch gutartigen Stufe das knapp in toto aus oder sollte nicht vorsichtshalber ein Nachschnitt erfolgen?
Antwort unseres Experten:
knapp ist immer noch vollständig und absolut ausreichend!
Patientenfrage:
hallo lieber expertenrat, hab eine frage zu folgendem bericht: Das Excidat zeigt ein akanthotisches Deckepithel mit Papillomatose und Orthokeartos. Die Epidermis ist regelrecht geschichtet. Basal, vereinzelt auch suprabasal, dichte Proliferate spinderliger Melanozyten die immer wieder aufsteigen ohne die Epidermis zu durchbauen. SIe haben große unregelmäßige spindelige Kerne. Jedoch keine weiteren Atypien. Zur Tiefe hin deutet sich Ausreifung an. Hier dann noch ein badförmiges, mischzelliges, entzündliches Infiltrat. Hier auch reichlich Melanophagen. In der ergänzend durchgeführten immunhistochemischen Aufarbeitung reagieren die Meanozyten mit s100, MelanA und HMB45. Dabei eine gute Architektur und keine Durchbauung der Epidermis. Ebenso scheint sich die Ausreifung zu bestätigen. In der Ki67-Färbung keine verstärkte proliferative Aktivität der Melanozyten, ebenson kein Nachweis von melanozytären Mitosen in der Anti-Phospho-Histton Färbung. Beurteilung: Fibrosierter atypischer Spitznaevus, peripher schnittrandbildend, so dass die komplette Exzision mit nochmaliger histopathologischer Aufarbeitung erforderlich ist. Ebenso empfehlen sich klinische Kontrollen. Die Beurteilung stützt sich auf folgende Zusatzuntersuchungen: Immunhistologie mit Antikörpern gegen S100, MelanA, Phospho-Histon-H3 und HMB45. Das Labor ist zu kompliziert :) Was ist das denn jetzt genau? Das soll auf jeden Fall noch einmal tiefer geschnitten werden.
Antwort unseres Experten:
Es handelt sich um einen gutartigen Tumor, bei dem nur zur Sicherheit eine Komplettentfernung empfohlen wird. Seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Dr. Enk, ich habe kuerzlich die Auskunft meines Arztes bekommen das es sich bei einem entfernten Muttermal um ein gutartigen, congenitalen nevus handelt der allerdings zu einer Seite randbildend entfernt wurde. Der Nevus war 8x5mm gross. Ich habe gelesen, dass das Entartungsrisiko congenitaler Nevi erhoeht ist. Sollte trotz gutartiger Histo ein kleiner Nachschnitt erfolgen, oder besteht bei einzelnen zurückgebliebenen Zellen auf Jahre gesehen kein Entartungsrisiko? Mein Arzt wuerde den Nachschnitt machen, sagt aber das dafuer kein eigentlich Grund besteht. Vielen Dank fuer die wirklich tolle Arbeit die sie in Form des Expertenrates leisten! Ihnen alles Gute!
Antwort unseres Experten:
Ein nachschnitt ist hier nicht erforderlich.
Patientenfrage:
Was bedeutet auf meinem Überweisungschein des Hautarztes: Neoplasie (Typ SSM) ?
Antwort unseres Experten:
Auf dem Überweisungsschein wird die Frage nach einem schwarzen Hautrebs gestellt.
Patientenfrage:
Habe den Befund bekommen 1,1 mm nach Breslow Clark Level 2-3 T 2A keine Ulzeration am Rücken. Nachscnitt von 2 cm und Sentinel wurden gemacht. Heute den Sentinel Befund bekommen. Alles negativ. Sono der Lymphknoten und des Bauches ok. Würden sie noch eine Interferon Therapie vorschlagen.
Antwort unseres Experten:
nein, bei Ihrem geringen Rückfallrisiko und der ebenfalls geringen Erfolgsrate einer Interferonbehandlung in diesem Stadium würde man kein Interferon empfehlen.
Patientenfrage:
Hallo Expertenrat Ich habe eine Frage zu nachfolgender Diagnose. Oberflächlich spreitendes,malgnines Melanom,Level IV nach Clark Level,Tumordicke, auch der agressiven Veränderungen,mindestens 0,75 mm (pt1,NX,MX) von der Brust links. Wahrscheinlich wenn überhaupt,in einigen der Schnittstufen nur knapp bzw. nicht sicher im Gesunden erfASST; DA das Material in einigen der Schnittstufen abgebrochen ist. Diskrete Akanthose und Pappilomatose der Epidemis In der Dermis vermehrte und etwas verquollene wirkende kollagene Faserbündel mit zahlreichen Fibrozyten.Hiewr einige Kappllaranschnitte und schüttere lymphohistiozytäre Infiltrate.Im polarisierten Licht kein Nachweis doppelbrechender Strukturen. Was bedeutet diese Diagnose für mich, und wie hoch ist meine Überlebenschanze. Für Ihre Antwort möchte ich mich im vorraus bedanken Mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
es handelt sich immer noch um ein recht dünnes Melanom mit sehr guter Prognose. Es sollte eine Nachexzision erfolgen und (wegen der Regression) der Schildwächterlymphknoten entfernt werden. Ferner sind eine Lymphknotensono und die Nachsorge wichtig. Der Befund des Wächterlymphknotens entscheidet über weiter Behandlungen. Die Beratung in einem Hauttumorzentrum wäre sicher sinnvoll!
Patientenfrage:
Welche Salben verbessern die Hautsituation (wechselhaft mal schuppig und trocken, mal Blutblase und nässen) nach Melanomentfernung an der Ferse?
Antwort unseres Experten:
dies hängt wirklich vom Lokalbefund ab und sollte von einem Hautarzt vor Ort entschieden werden.
Patientenfrage:
Bekommt man vom viel Duschen Hautkrebs?
Antwort unseres Experten:
nein, Duschen ist ungefährlich.
Patientenfrage:
Hallo. Ich habe über den ganzen Körper verteilt viele Leberflecken. Mir wurden von meiner Hautärztin vor 3 Jahren schonmal 3 dysplastische Leberflecken rausgeschnitten. Ich war damals sehr verunsichert und wollte vom Thema Hautkrebs etc nichts wissen. Ich habe mir damals dummerweise im Internet eine Creme bestellt die solche Hautveränderungen entfernen soll. Diese nennt sich Wart Mole Vanish. Ich habe mir damit einige kleinere Leberflecken entfernt. Hier sind heute nur noch kleine weiße Flecken zu sehen. Dummerweise habe ich mir aber auch 2 fragwürdige Leberflecken damit entfernt. Mit einem davon war ich noch bei meiner Hautärztin. Ich hatte diesen im Bereich der Schläfe. Er ist innerhalb eines guten Jahres entstanden und war ca. 3 mm groß, Farbe sehr dunkelbraun fast schwarz und die Ränder unregelmäßig. Sie sagte dann.. oh ja der muss raus. In meiner Angst hatte ich mir diesen dann damals mit dieser Creme entfernt in der blöden Ansicht das damit der Fall auch erledigt sei. Er ist auch nicht mehr sichtbar..auch kein weisser Fleck der darauf hindeutet wo der Fleck vorher war. Den zweiten Fleck hatte ich Beckenbereich. Ich hatte dort einen Leberfleck. Dieser war erhaben aber gleichmäßig in Farbe, Form und Begrenzung. Da hatte sich dann drauf ein schwarzer glänzender Huckel entwickelt. Sah aus wie ein großer schwarz glänzender Stecknadelkopf. Hatte auch etwas weh getan wenn man drauf fasste. Dieser fiel beim Abtrocknen nach ein paar Wochen einfach wieder ab und übrig blieb der altbekannte Fleck. Auch diesen hatte ich mir dann mit der Creme entfernt. Mir ist bewusst dass das damals sehr dumm von mir war!!! Ich habe jetzt natürlich über die Folgen von solchen Sachen gehört und habe große Angst das noch Krebszellen übrig geblieben sind, verbunden mit der Ungewissheit die fast noch schlimmer ist. Wie stehen meine Chancen dass ich nochmal heil davon komme?? Kann man sagen aus wieviel Prozent dysplastischer Leberflecken auch Melanome entstehen und wie lang das ca dauern kann?? Ich war damit bei meiner Hautärztin nochmal und Sie meinte dass das natürlich sehr gefährlich sei und sie aber nichts weiter machen könne. Man muss abwarten. Da ich aber nicht weiß, wie ich mit dieser Ungewissheit in Zukunft leben soll wollte ich ich auch bei Ihnen erkundigen, ob es irgendwelche medizinischen Möglichkeiten gibt herauszufinden ob und wo noch ein Rest dieser Flecke in der Haut ist und diesen auch nachträglich zu entfernen? Oder kann man die Lymphknoten regelmäßig untersuchen um dem vorbeugen zu können. Meine große Angst ist halt jetzt, dass sich Krebszellen in meinem Körper vermehren ohne das ich was davon mitbekomme!! Ich danke Ihnen sehr für Ihre Hilfe!!
Antwort unseres Experten:
aus der Ferne kann ich hier wirklich schlecht raten. Sie sollten sich zur Sicherheit nochmals in einem Hauttumorzentrum zur Inspektion dieser Stellen vorstellen.
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Professor, vielen Dank für die super Möglichkeit, Ihnen hier Fragen zu stellen. Ich bin 38 J alt, wbl., im Juni 2010 wurde an meinem re. Oberarm ein SSM diagnostiziert und entfernt, Tumordicke 0,5mm, keine Mitosen, Clark-Level 3, vorwiegend amelanotisch. Nachsorge incl. Lymphknotensono bis jetzt Gott sei Dank i.O. Ich habe zusätzlich eine Hausstaubmilbenallergie und eine chronisch rezidivierende Sinusitis, auch unterhalten durch häufigen Kontakt zu Kleinkindern ( 3 eigene Kinder und Pädiaterin). Zusätzlich zur SCIT nehme ich Budesonid nasal 64 Mikrogramm 1x abends. Das verbessert die Infektrate und -Schwere durchaus, sollte dies jedoch die Melanomprognose verschlechtern, würde ich es sofort lassen. Bitte um Ihre Mitbeurtelung, viele Grüße
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein recht dünnes Melanom mit sehr guter Prognose. Einfach nur die Nachsorge ernst nehmen, die Allergien oder Medikamente beeinflussen die Prognose nicht.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, vor 1 1/2 Jahren bekam ich die Diagnose SSM 0,5mm, CL 3, pT1a, ohne Ulzeration. Ich gehe regelmäßig zur Nachsorge, bisher alles i.O. Nun habe ich zwei unterschiedliche Aussagen zur Häufigkeit der Nachsorge bekommen. Wie häufig sollte denn meine Nachsorge im Jahr erfolgen? Wie oft sind LK-und Oberbauchsono im Jahr angedacht? Zum anderen nehme ich seit zwei Wochen das pflanzliche Medikament "Myrrhinil-Intest", was bei entzündlichen und infektiösen Darmerkrankungen eingesetzt wird (ich habe wahrscheinlich einen Reizdarm, Spiegelung steht noch aus, Blutwerte waren alle super). Hier ist Myrrhe, Kaffeekohle und Kamilleblüte enthalten. Sie helfen mir super! Darf ich diese Tabletten trotz des SMM einnehmen oder gibt es da Bedenken wg. der Inhaltsstoffe? Von Dingen wie Misteltherapie u. a. raten Sie ja ab. Für Ihre Antwort vielen Dank! MfG
Antwort unseres Experten:
2x/Jahr Nachsorge, 1x lediglich LK-Sono.
Die Myrrhe Therapie ist vermutlich ok, wenn begrenzt.
Patientenfrage:
Sehr geehrter Experte, ich habe nun alle Kontrolluntersuchungen nach einem SSM Clark Level 2 0,22mm hinter mir. Lunge ok, im Nachschnitt wurde nichts gefunden und auch die Lymphknotensono bei einem Onkologen war ohne Befund. Allerdings hat sich die Wunde des Nachschnittes nun entzündet, da diese am Gesäß ist, will wohl eine Ecke nicht ganz zuheilen und hat sich entzündet. Auf dieser Seite habe ich nun einen, wie ich meine, dicken Lymphknoten, der 2,5cm bis 3cm ist.Fühlt sich an wie eine Wulst, länglich, nicht rund. Auf Nachfrage beim Hautarzt, der mich zunächst mit Zugsalbe und Jodsalbe versorgt hat, sagte dieser, eine Folge des Melanoms sei dies nicht, sondern ein Zeichen der Entzündung.Bin natürlich trotzdem total unentspannt und erhoffe mir von Ihnen den Rat, ob eine Untersuchung des Wächterlymphknoten auch bei der Größe von 0.22mm Sinn machen würde oder gar notwenig ist! Herzlichen Dank für Ihre Antwort vorab!
Antwort unseres Experten:
Nein , mit dem Melanom hängt die Entzündung nicht zusammen, Wachterlymphknoten daher unnötig.
Patientenfrage:
hallo,habe ein melanom mit0,3 dicke clark level3 am rücken inclusive nachschnitt entfernt bekommen,sono de bauchraumes und ct folgten.beim ct wurde kein kontrastmittel benutzt und ein unklarer befund bezüglich eines geschwollenen lymphknotens im lungenbereich gestellt,jetzt soll in 4-6 wochen ein weiterer ct gemacht werden.ist ein geschwollener lymphknoten ein indiz auf streuung? danke und gruss o.
Antwort unseres Experten:
Nein , diese lk-Schwellung kommt sicher nicht vom Melanom, keine Sorge!
Patientenfrage:
Guten Tag Liebe Experten , meine Frage ist kurz und knapp , undzwar meine Hausärztin hat bei mir einen Verdacht auf ein Melanom Geäussert , und mir eine überweisung geschrieben , diesen Schwarzen Punkt am Rücken habe ich schon seid 4-5 Jahren , meine Frage lautet also wie schnell wächst so ein Hauttumor ?
Antwort unseres Experten:
Leider ist ihre Frage nicht eindeutig zu beantworten , da Melanome sehr unterschiedlich schnell wachsen können.
Patientenfrage:
Ich habe am 26.Mai 2011 den Befund,knotiges malignes Melanom mit spitzoiden Zügen (in toto exidiert) erhalten. Mein Termin zum Nachschnitt ist erst am 30.Juni.Das Melanom ist 1,4 mm dick. Ist die Zeitspanne zu lang bis zum Nachschnitt?
Antwort unseres Experten:
Die Zeitspanne ist noch akzeptabel, der Wächterlymphknoten sollte mitentfernt werden!
Patientenfrage:
Habe den Befund bekommen 1,1 mm nach Breslow Clark Level 2-3 T 2A keine Ulzeration am Rücken. Nachscnitt von 2 cm und Sentinel wurden gemacht. Heute den Sentinel Befund bekommen. Alles negativ.
Antwort unseres Experten:
Es sollte zusätzlich noch ein Lymph-Sono und dann die Nachsorge erfolgen. Ihre Prognose ist gut!
Patientenfrage:
lieber expertenrat! ich habe ein invasives malignes melanom, clark level II, tumordicke nach breslow unter 0,1mm. reicht der nachschnitt, oder sollten noch weitere untersuchungen wie ultraschall und röntgen veranlaßt werden? wie groß ist die chance, daß dieser tumor bereits metastasiert hat, bzw sind ihnen fälle bekannt, wo es bei melanomen dieser geringen dicke (unter 0,1mm) zu metastasen gekommen ist? bin ich durch das rausschneiden des tumors so gut wie geheilt? in meiner familie hat es bis jetzt keine melanome gegeben, ich lebe sehr gesund und bräune schnell. das "muttermal" ist mir vor 4 monaten neu aufgefallen. es war knapp 2,5mm groß, rund, scharf begrenzt, einheitlich dunkelbraun gefärbt. ich wär ihnen für eine baldige antwort sehr dankbar!
Antwort unseres Experten:
Es handelt sich um ein sehr dünnes Melanom mit sehr guter Prognose!
Lediglich eine Lymphsono und die Nachsorge sind hier sinnvoll, keine Sorge
Patientenfrage:
sehr geehrter herr professor enk, bei mir wurde ein melanom in situ entfernt und danach nachgeschnitten. es wurden nichts weiter gemacht , weder röntgen, ultraschall, oder immunhistologische untersuchungen. sind diese untersuchungen bei melanom in situ unnötig? zusätzlich wurden im vorfeld 21 dysplastische nävi entfernt. herzlichen dank im voraus für ihre antwort. vielen dank auch für diese informative und hilfreiche webseite! mit freundlichen grüssen
Antwort unseres Experten:
Nein, lediglich die Nachsorge sollte zusätzlich erfolgen. Seien sie unbesorgt.
Patientenfrage:
Ich bitte um Ihre Meinung zu diesem Befund: " Es fallen in dem präexistenten kongenitalen Compoundnaevus atypische naevoide Zellen auf, die z.T. in die Epidermis aufsteigen. Auch kommen invasiv wachsende Melanozyten vor, die fokal - die Asymetrie der Läsion unterstreichen - das Stratum retikulare erreichen entsprechend einem Clark IV (Tumordicke nach Breslow 1,8mm). Entfernt wurde ein Muttermal auf dem Rücken. Vielen Dank!
Antwort unseres Experten:
Es handelt sich um einen schwarzen Hautkrebs! Eine nachexzision, eine Schildwachterlymphknotenbiopsie, eine Lymhsonographie und ein Röntgenthorax sind nötig. Lassen Sie sich in einem Haut-Tumorzentrum beraten!
Patientenfrage:
Ich hatte gestern meine erste Hautkrebs-Vorsorge-Untersuchung und mir wurde ein Muttermal entfernt da es sehr schwarz war. Besteht Grund zur Sorge?
Antwort unseres Experten:
Nein, die Entfernung eines Muttermals ist nur eine Sicherheitsmaßnahme, keine Sorge!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage zu meiner Diagnose: Dysplastischer (atypischer) Naevuszellnaevus vom Compoundtyp. Die Exzision erfolgte nicht im Gesunden. Eine vollständige Exzision ist in jedem Fall indiziert da die Randbereiche nicht beurteilt werden können und deutliche Atypien voliegen.
Antwort unseres Experten:
Es handelt sich hier um eine reine Vorsichtsmaßnahme, da das Muttermal nicht ganz entfernt wurde und daher die Ränder nicht zu beurteilen sind. Keine Sorge!
Patientenfrage:
Hallo, kann folgende helle Hautveränderung, ca.6mm die ganz neu an der Fußsohle entsanden ist auch schon Hautkrebs sein?
Antwort unseres Experten:
leider kann ich aus der Ferne keine Diagnosen stellen - bitte gehen Sie zu einem Hautarzt!
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam, ich habe sehr viele Muttermale und gehe regelmäßig zur vorsorge. Angeblich sind wohl fast alle meiner muttermale auffällig und es wurden bereits 12 muttermale mit einem laser entfernt und im labor untersucht. Bisher ohne befung-alles ok. nun meine frage: ich bin 23 jahre alt und habe nun 12 tiefe narben. ist dies wirklich notwendig? und wie können muttermale untersucht werden nachdem diese gelasert wurden? die "schnitte" scheinen tief zu sein, allerdings lese ich hier, dass man auffällige male NICHT laser sollte. das mach mir sorgen.
Antwort unseres Experten:
In der tat sollte man pigmentierte hauttumoren nicht Lasern, da man die randpartien verkocht und daher histologisch nicht untersuchen kann!
Patientenfrage:
Hallo, bei mir waren nach 3 Jahren, zwei kleine braune Punkte in einer wulstigen Narbe einer Muttermalentfernung zu sehen. Vor zwei Wochen wurde die Narbe oberflächlich mit Skalpell entfernt und eingeschickt. Nun kam folgendes Gutachten dabei raus: Das Epidermisband zeigt eine Vermehrung von Klarzellen in der basalen Epidermis. Im oberen Bindegewebe findet sich eine eine stärkere Fibrosierung. Naevuszellen sind hier nicht nachweisbar. Tiefers Bindegewebe ist nicht dargestellt. Auf den weiteren Stufen keine neuen Gesichtspunkte. Die beschriebenen Veränderungen reichen an die Schnittränder. Diagnose: Vereinbar mit einem rezidivierenden Naevuszellnaevus. Das Gewebe wurde aufgearbeitet. Jetzt ist meine Frage: Was bedeutet der Satz :"Die beschriebenen Veränderungen reichen an die Schnittränder."? Sollte man nochmal tiefer schneiden (nicht nur die Narbe oberflächlich abtragen) um ein mögliches erneutes Auftreten des Muttermals wiebis bisher zu verhindern? Oder sollte man keine weiteren Schritte vornehmen? Über eine Antwort würde ich mich freuen!
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein harmloses Muttermal, welches nicht in Gänze entfernt wurde. Eigentlich muss man wirklich nichts weiter unternehmen.
Patientenfrage:
Bei mir wurde ein MM entfernt. Der Bericht des Labors sagt, dass es kein Melanom ist. (Es hätte aber auf dem Weg zu einem Melanom sein können.) Weiter besagt der Bericht, das der Hautarzt nicht das gesamte MM herausgenommen haben soll. Wie kann ich oder der Hautarzt Sicherheit über die Vollständige Entfernung bekommen?
Antwort unseres Experten:
der Hautarzt muss sich Ihnen gegenüber festlegen, ob es sich um ein Melanom handelt, oder nicht. Im Zweifel muss ein Referenzzentrum bemüht werden.
Patientenfrage:
innerhalb welches Zeitraums muß der Nachschnitt bei einem Melanom erfolgen?Wieviele Wochen dürfen zwischen der ersten und der zweiten OP liegen?
Antwort unseres Experten:
es gilt generell, je eher, desto besser. Innerhalb von 4 Wochen sollte das in jedem Fall machbar sein.
Patientenfrage:
Mir wurde am 30.5. ein verdächtiges Muttermal entfernt.Eigentlich würde ich am Freitag den 10.06. in meinen lang geplanten Jahresurlaub fahren für 2 Wochen,d.h.ich wäre dann vier Wochen nach der 1.OP wieder zu Hause.Reicht das wenn der Nachschnitt falls nötig dann erst gemacht wird oder soll ich meinen Urlaub jetzt noch schnell absagen? Häng gerade total in der Luft
Antwort unseres Experten:
wenn es wirklich nur um ein Muttermal geht, ist der Zeitplan völlig in ORDNUNG.
Patientenfrage:
TNM pT1a Tumortiefe 0,5 mm, sehr knapp im Gesunden, 1. Entfernung erfolgt 2. Nachschnitt in den nächsten Tagen Ich bin gesetzlich versichert. Frage: Welche Nachsorgen sind sinnvoll , welche unerlässlich ? Welche sind zusätzlich ***empfehlenswert ? Was*** übernimmt die Krankenkasse und was nicht ?
Antwort unseres Experten:
die Inspektion der Haut alle 6 Monate sowie 1x/Jahr Lymphknoten sono sind sinnvoll. Weitere Massnahmen sind nicht nötig, alles wird übernommen, die Prognose ist sehr gut!
Patientenfrage:
Habe den Befund bekommen 1,1 mm nach Breslow Clark Level 2-3 T 2A keine Ulzeration am Rücken. Nachscnitt von 2 cm und Sentinel wurden gemacht.
Antwort unseres Experten:
Es handelt sich um ein Melanom mit mittelgroßer Tumordicke - Sie sollten die Nachuntersuchungen interessiert nehmen. Wie waren die Ergebnisse des Schildwächterlymphknotens?
Patientenfrage:
Hallo Expertenteam, ich habe da mal noch eine Frage. Mein SSm Melanom war bereits 0,5 mm in die Tiefe gewachsen. Ab welcher Eindringtiefe fängt der schwarze Hautkrebs an zu streuen oder ab wann fängt er an durch den Körper zu wandern ? Ich habe voll die Panik, das der Krebs schon weiter ist. Viele Grüße
Antwort unseres Experten:
Auch die ganz dünnen tumorren können theoretisch streuen, tun dies aber meist nicht. Seien Sie also unbesorgt und nehmen Sie die Nachsorge ernst.
Patientenfrage:
Ich (weiblich, 31) war soeben bei meiner Hautärztin und sie gab mir den Befund zu meinem entfernten Leberfleck mit. Nun mache ich mir große Sorgen, wie beunruhigend dieser Befund ist. "Mikroskopisch: Man beobachtet einen auf die Junktionszone beschränkten, stark asymmetrischen und unscharf begrenzten melanozytären Tumor. In allen Schichten der Epidermis liegen atypische pagetoide Melanozyten einzel und in kleineren Nestern. es besteht eine stärkere unregelmäßige basale Pigmentierung. Zahlreiche sog. Schrotschusselemtene sind zu erkennen. Man erkennt eine starke konzentrische Fibroplasie umd die Reteleisten, im oberen Corium perivaskulär lmyphozytäre Infiltrate sowie pigmentbeladene Makrophagen. Die Melanozytenproliferate sind auf die Epidermis beschränkt. Ein Schnittrand ist frei, der andere seitliche Schnittrand wird jedoch von einzelnen atypischen Melanozyten erreicht. Beurteilung: Malignes Melanom in situ mit stärkerer unregelmäßiger basaler Pigmentierung udn starker Melanophagie." Es wird nun in 1 Woche nachgeschnitten, eine immunhistologische Untersuchung gemacht und wohl auch Ultraschall. Wie besorgniserregend schätzen Sie die Diagnose ein? Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein ganz frühes Melanom mit exzellenter Prognose. Die vorgeschlagenen Massnahmen sind alle richtig und Sie sollten anschließend die Nachsorge ernst nehmen. Ihre Heilungschancen sind exzellent, machen Sie sich keine Sorgen!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe heute meinen histologischen Befund erhalten! Diagnose:" Vermehrt pimentierter Nävuszellnävus vom Junktionstyp mit lentiginöser Hyperplasie, entzündlicher Begleitreaktion und mit Nachweis einiger leichter Zellatypien vom Abdomen rechts. Exzision erfolgte in toto." Mein Hautarzt meinte es wäre gutartig, würde mir aber halbjährliche Untersuchung anraten! Wie kann ich den Befund einordnen? Habe ich ein gegenüber der Allgemeinbevölkerung ein erhöhtes Risiko? Müssen es halbjährliche Kontrollen sein? Vielen herzlichen Dank für Ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
es handelt sich wirklich um ein absolut gutartiges Muttermal. Kontrollen können bei vielen Muttermalen durchaus alle 6 Monate sinnvoll sein, ein deutlich erhöhtes Tumorrisiko muss das aber nicht bedeuten.
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Doktor, wenn ein kleines verändertes Muttermal gestanzt wird, und sich nach der Untersuchung herausstellt, dass das Muttermal bösartig war. Hat man dann durch den sehr nah am Muttermal befindlichen Stanzrand (Sicherheitsabstand ca. 1mm) die Gefahr bereits Krebszellen in die Blutbahn gestreut zu haben? Vielen Dank für Ihre Antwort!
Antwort unseres Experten:
Nein, eine Biopsie verschlechtert die Prognose in keiner Weise - seien Sie völlig beruhigt!
Patientenfrage:
Hallo, diese Woche erhielt ich den Bescheid der Dermapathologie:Malignes Melanom, nodulärer Typ, Breslow 5,3mm Clark-Level IV - v, TNM: pT4a. Da ich vom Hautarzt dazu keine Erklärung erhielt musste ich mich im Internet schlau machen. Daher die Frage: gehe ich recht in der Annahme daß hier meine Aussichten nicht besonders gut -um nicht zu sagen schlecht- sind. Oder kann man hier noch etwas positiv bewerten? Gruß
Antwort unseres Experten:
in der Tat handelt es sich bereits um ein dickeres Melanom, weshalb aber die Prognose nicht gleich schlecht sein muss. Bitte lassen Sie eine Nachexzision, eine Schildwächterlymphknotenentfernung, eine Lymphknoten-Sono, ein Oberbauch- Sono und ein Rö-Thorax durchführen. In Abhängigkeit von den Befunden sind evtl weitere Therapien erforderlich. Lassen Sie sich in einem Hauttumorzentrum (meist Uni-Hautklinik) beraten.
Patientenfrage:
hallo, mir wurde vor 10 tagen ein melanom entfernt. vor 8 tagen war ich bei meinen Hausarzt,wegen schmerzen. der meine ich habe eine einblutung,Seit ein paar tagen hab ich jetzt unter dem schnitt, der ca 8 cm lang ist, eine harte schwellung, diese auch schmerzt.Auch die narbenheilung ist diesesmal nicht gut.Ist das normal oder was könnte das sein? Ich danke Ihnen im vorraus für die Antwort.
Antwort unseres Experten:
leider kann ich aus der Ferne die Narbe nicht inspizieren - Sie sollten den Operateur aufsuchen!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, mir ist vor ca. 2 Wochen ein malignes Melanom entfernt worden (Typ SSM, Level II, Tumordicke, 0,27 mm). Bei der ersten OP waren die Rände bereits frei, es gab auch noch einen Sicherheits-Nachschnitt. Radiologische Untersuchung (Rönten Lungen + Ultraschall Bauchraum, Organe und Lymphknoten) hat gestern keine Auffälligkeiten gezeigt. Ich habe sehr viele Muttermale, von denen schon wieder einige verändert sind (allerdings ohne akuten Melanom-Verdacht). Ich muss jetzt zunächst 5-6 Wochen bis zur nächsten OP warten (Regelung der Krankenkasse). Mein Hautarzt meint, ich sollte mich zunächst beruhigen, bei Gelegenheit die veränderten Muttermale entfernen lassen und dann die Haut regelmäßig, alle 3 Monate, kontrollieren lassen. Teilen Sie diese Einschätzung, oder müsste ich noch mehr machen zur Vor- und Nachsorge! Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
Ihr Hautarzt hat Sie gut informiert, es handelt sich um ein sehr dünnes Melanom und alle vorgeschlagenen Massnahmen sind vernünftig - Ihre Prognose ist sehr gut!
Patientenfrage:
sg. damen und herren, bei meiner mutter wurde vor 3 wochen ein melanom am oberarm entfernt - laut chirurg im frühstadium. meine frage lautet: darf meine mutter weiterhin die infrarotkabine verwenden. laut dermatologe wird auch davon abgeraten nach st.p. melanom. da die infrarotwärme meiner mutter hinsichtlich wirbelsäulenbeschwerden seit jahren hilft, würde ich gerne noch eine andere expertenmeinung einholen. ich bedanke mich im vorhinein!
Antwort unseres Experten:
es gibt derzeit keine gesicherten Erkenntnisse zum Zusammenhang von Infrarotstrahlen und Melanomen. Man kann also aus medizinischer Sicht eigentlich hier keine Empfehlungen abgeben. Aber wenn Ihre Mutter sehr von der Wärme profitiert, ist dies sicher ein geringes Risiko.
Patientenfrage:
Mir wurde vor einigen Monaten ein kleines Muttermal entfernt - der Befund war in Ordnung/unauffällig. Nun wächst allerding auf dieser OP-Narbe ein neuer Fleck - oder es sieht zumindest so aus. Ich hatte schonmal vor 2 Jahren Hautkrebs deshalb mach ich mir ziemliche Sorgen. Ich habe in 2 Monaten sowieso einen Kontrolltermin - ist das zu lange? Soll ich schon früher hingehen oder muss ich mir deswegen vorerst keine Sorgen machen?
Antwort unseres Experten:
wenn der Hautarzt die Veränderung zunächst für harmlos erklärt hat, sollten Sie nicht unruhig sein. Sollte der Fleck in den nächsten Monaten schnell wachsen sollten Sie den Hautarzt etwas früher aufsuchen.
Patientenfrage:
Liebes Expertenteam, zwei Hautärzte haben unabhängig einen auffälligen Naevus (Durchmesser etwa 4 mm, Fußsohle) identifiziert, der entfernt werden soll. Allerdings sind die vorgeschlagenen Vorgehensweisen sehr unterschiedlich. Arzt 1: Überweisung zum Hand- und Fußchirurgen mit dem Hinweis es eile. Arzt 2: Will mit einem flachen Schnitt zunächst Material für eine spätere Histo entnehmen und im Anschluß daran einen Laser einsetzten (hält den Naevus momentan nicht für maligne). Kann ich mich ruhigen Gewissens für Variente 2 entscheiden?
Antwort unseres Experten:
ich würde zu Variante 1 raten, da die Veränderung komplett entfernt werden sollte - nur dann kann man eine komplette histologische Aufarbeitung erreichen.
Patientenfrage:
Postskriptum.:Stellenweise liegen bei diesem tumor strukturmerkmale eines spitz-naevus vor.die differentialdiagnose eines"spitzoiden"melanoms wurde überprüft.die mehrzahl der morphologischen kriterien spricht für einen dysplastischen spitzoiden naevus.die diagnose eines malignen Melanoms war nicht zu stellen.Die veränderung ist in den vorliegenden schnittpräparaten KNAPP im GESUNDEN EXZIDIERT.Schon aus sicherheitsgründen kann bei einer derartigen diagnose eine entsprechende,wenn auch kleine NACHEXZISION sehr sinnvoll sein! mein Frage ist;mein hautarzt sagt eine NACHEXZION ist gerade nicht notwendig ,er meint das wir das im dezember nochmal anschaun sollen ob sich was verändert hat.?obwohl im bericht vom PATHOLOGEN Nachexzion empfohlen wird..wie schlimm kann das warten sich für mich auswirken??? wie ist mein befund??Wie gross ist das Krebsrisiko bei my Befund??? DANKE im Vorraus !!!
Antwort unseres Experten:
es sieht alles nach einer gutartigen Veränderung aus. Da jedoch eine gewisse Restunsicherheit besteht, wird zu einer kleinen Nachexzision geraten, die ich unbedingt empfehlen würde!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, seit Sonntag morgen habe ich einen runden roten Fleck, 5 mm, auf meinem Unterarm entdeckt, der Samstag noch nicht da war. Es sieht absolut nicht nach einem Stich aus. Auch sonst ist mir keine Erklärung möglich. Es sieht m.E. auch nicht nach einem Zeckenstich aus, eher wie mit der Zigarette verbrannt, aber wir rauchen alle nicht, auch sonst habe ich mich nicht verletzt oder gestoßen, jedenfalls ist mir nichts bewusst. Muss ich mir jetzt Sorgen machen, da das direkt aufgetreten ist und nicht langsam gekommen ist?
Antwort unseres Experten:
leider kann ich aus der Ferne keine Diagnosen stellen - wenn Sie weiter besorgt sind, sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen.
Patientenfrage:
Hallo, war gestern zur Hautkrebsvorsorge und da fragte mich der Arzt ob mir denn ein Lebefleck/Muttermal besonders aufgefallen wäre und ich sagte nein. Heute morgen dann beim waschen sah ich den unter den Achseln wo ich noch nachfragen wollte und genau den hatte ich vergessen zu erwähnen. Da er mehrfarbig ist (also braun/schwarz) und ich mir nicht mehr sicher war ob die Hautärztin ihn gesehen hat, habe ich nochmal einen Termin bei ihr gemacht. Komme mir jetzt doch komisch vor, und möchte ihr damit ja nicht unterstellen das sie ihn nicht gesehen hat. Bedeutet ein mehrfarbiges (braun/schwarzes) Muttermal immer Krebs? Oder kann das auch normal sein?
Antwort unseres Experten:
nein, die Mehrfarbigkeit allein heißt noch nicht Krebs, hier sollte Sie Ihr Hautarzt beraten!
Patientenfrage:
Hautexzisat (Nävus Bauch) Ich bin leider etwas bezüglich meiner Diagnose unsicher- können Sie mir sagen, was diese Befunde bedeuten: Epidermodermale melanozytäre Läsion mit zytologischen und architektonsichen Atypien. Zur Seite und zur Tiefe hin vollständig exzieidert. Kommentar: Zum Ausschluss einer höherwertigen Läsion werden wir den Naevus noch konsiliarisch von Frau Dr. PD med. Glatz Uni Basel begutachten lassen. Zweitbericht: Compound- Näevus mit zytologischen und architektionische Atypien (sogenannter special site nevus) Keine Anhaltspunkte für Malignität. Exzision im Gesunden. Wie kann ich diesen Bericht verstehen und ist das Hautkrebs? vielen DANK!!
Antwort unseres Experten:
es handelt sich bislang um ein absolut gutartiges Muttermal. Zur Sicherheit wird die Veränderung wohl nochmals einem anderen Pathologen vorgelegt - Sie sollten sich aber keine Gedanken machen!
Patientenfrage:
Guten Abend, mittlerweile wurden mir in den letzen 7 Monaten 2 SSM-(0,37mm und 0,3mm) 4 gutartige und 2 dysplastische Muttermale entfernt. Alle waren eher klein und sahen harmlos aus- auch die bösartigen. Kann ein Dermatolge eigentlich ein dysplastisches erkennen- ich habe die meisten auf eigenen Wunsch entfernen lassen-wurden aber vorher als harmlos eingestuft!! Kann man bei mir von einem dysplastischen Naevisyndrom sprechen?? Ändert das etwas an meiner Prognose?? Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort
Antwort unseres Experten:
das dysplastische Nävussyndrom bezeichnet Patienten mit extrem vielen (>100) Muttermalen und ist als Einzelkrankheit ohnehin umstritten. Nein, das haben Sie nicht, gehen Sie lediglich regelmäßig zur hautärztlichen Kontrolle.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Dame sehr geehrter Herr, meine Frage bezeiht sich auf zwei Muttermale die ich am Oberkörper habe! Ich will gerne ein ganz Sonnenbad nehem, und meine Frage ist jetzt die:"Wenn ich mich in die Sonne lege, reicht es, wenn ich das Muttermal mit einem Pflaster verdecke? Kann die Sonne dieses trotzdem erreichen (Sonnenstrahl)?? Ich hoffe ich habe mich klar genug ausgedrückt :-) Liebe Grüße und ein großes dankeschön
Antwort unseres Experten:
Sonnenbäder sind generell aus dermatologischer Sicht verboten. Daher kann und will ich Ihnen auch keine Empfehlung für Ihre Muttermale geben. Die direkte Sonne sollten Sie wirklich meiden!
Patientenfrage:
Hallo! Mir wurde ein Muttermal entfernt. Befund: Hautexicdat in toto entfernten pigmentierten Läsion unklarer Dignität. Daraufhin wurde Material weiter aufgearbeitet. Nachbericht: Nachweis HMB45 melanozyten kräftig positiv. Abwandern von Melanocyten in obere Schichten gelegentlich nachweisbar. Zur Seite und Tiefe gesundes Gewebe. Nachweis S100 Zellelemente wechselnd kräftig positiv. Herdförmig Infiltrate mit lymphoiden Zellen. etwas asymetrisch. Stellungnahme: Hautexcidat mit einer knapp in toto entfernten pigmentierten Läsion unklarer Dignität. Weitere Beratung unter den Ärzten. Was bedeutet das?? Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
das bei Ihnen entfernte Muttermal kann augenscheinlich noch nicht eindeutig eingestuft werden. Evtl wird hier ein pathologischen Referenzgutachten eingeholt, das sollten Ihnen Ihre Ärzte eigentlich mitteilen. Erst nach Festlegung kann ich hier raten.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, bei mir wurde im Dez09 ein SSM, 0,5mm, CL3, pt1a diagnostiziert. Seitdem gehe ich regelmäßig zur Kontrolle und zur LK-Sono. Diese Sono wurde zuletzt im Dez. 10 durchgeführt. Bisher alles o.B. Nun habe ich heute festgestellt, dass ich in den letzten Wochen 4 kg abgenommen habe, obwohl sich nichts an meinen (Ess-)Gewohnheiten geändert hat. Ist es damit möglich, dass der Krebs nun doch Metastasen gestreut hat? Ist diese Gewichtsabhahme ein Hinweis darauf, dass der Krebs ausgebrochen ist? Oder ist es eher unwahrscheinlich. Eigentlich sind doch meine Heilungschancen recht hoch... Habe grosse Angst, kann seit heute morgen kaum noch klar denken. Vielen Dank für Ihre Antwort!
Antwort unseres Experten:
nein, mit dem Melanom hat das sicher nichts zu tun - Sie sollten einen Internisten aufsuchen!
Patientenfrage:
Hallo liebes Expertenteam, mein Hautarzt hat mir vor 3 Wochen ein auffälliges Muttermal entfernt, er sagte : Er glaube nicht das da etwas wäre zu 80 %. Nach 1,5 Wochen hieß es Melanom in situ und er sagte zu mir : In Normalfall bleibt die Diagnose und verschlechtert sich nicht. Heute nach unendlichen 3 Wochen habe ich nun den Befund erhalten. Inhomogen Pigmentiertes ,Invasives,Superfiziell Spreitendes Malgines Melanm(C43.9) Mitoserate(Mitosen pro Quadratmillimeter 0 Tumordicke nach Breslow:0,5mm(in HMB45 von B gemessen) Tumoreindringtiefe nach Mihm und Clark: Level II, pt Klassifikation pT1a Keine Ulzeration.Naevusassoziation vorhanden, keine Regression. Zu einer Seite Randbildend, zur anderen Seite knapp, nach basel deutlich in gesundenexcidiert. Heute wurde nun ein Nachschnitt mit 1 cm gemacht. Das Hautgewerbe war aber dann viel kleiner ( wie zusammengeschnottert) Muttermal war auf der linken Schulter,, er meinte die Haut war dort so unter Spannung. Nun meine Fragen: Wie stehen meine Chancen, denn ich habe 4 kleine Kinder. Lymphknoten Kontrolle wird im Moment nicht gemacht und auch kein Röntgen oder so. Wäre das nicht auch noch notwendig. Ich bin total verunsichert. Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein sehr dünnes Melanom mit sehr guter Prognose. Alle nötigen Massnahmen wurden ergriffen und Sie mussen jetzt nur die Nachsorge ernst nehmen, dann ist Ihre Prognose wirklich sehr gut!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, seit Oktober 2009 sind mir 7 dysplastische Nävi entfernt worden. Befund: 3 x pigmentreicher dysplastischer Junktionsnaevus, 1x kräftig pigmentierter dysplastischer Compoundnaevi (am ehesten vereinbar mit pigmentreichen dysplastischen Junktionsnaevus, 1x irritierter inhomogen pigmentierter dysplastischer Junktionsnaevus, 1 x pigmentierter incipienter (intraepidermaler) dysplastischer Naevus (initialer intraepidermal-junktionaler Naevuszellnaevus) -> alle ICD-10D22.9 und kein Nachweis von Bösartigkeit. Wie oft soll ich zur Kontrolle beim Hautarzt? Meine Ärztin macht die Untersuchung, mittels Kamera in 70-facher Vergrößerung und Speicherung mit Computer. Ist das nötig, da ich das jedesmal selbst bezahlen muss?
Antwort unseres Experten:
jährliche Kontrollen reichen üblicherweise aus. Die digitale Dokumentation ist schon sinnvoll, da kleinste Veranderungen so leichter wahrgenommen werden können. Also / Sie machen alles richtig!
Patientenfrage:
Guten Tag, vor 2 Wochen habe ich mir zwei Muttermale entfernen lassen, nun kam ein Brief vom Hautarzt den ich an den Hausarzt weiterleiten soll, können Sie mir diesen bitte bitte erklären? 1. Verdachtsdiagnose Dyspl. Naevus In der dermoepidermalen Junktionszone liegen einzelne und zu Nestern aggregierte Nävuszellen. Die Epidermis ist stark hyperpigmentiert.Diag:stark pigmentierter Nävuszellnävus vom Junktionstyp (D22.9G) in den Schnittebenen der vorl. Präperate wurde die Läsion in toto entfernt. 2. Gluteal links: Verdachtsdiag. Melanozytennaevus Über den in der dermis nachweisbaren Nävuszellen finden sich in der dermoepidermalen Junktionszone multiple sowie vereinzelt auch suprabasal isoliert stehende und zu Nestern aggregierte Melanozyten. Die Zellkerne der intraepidermalen Melanozyten sind unterschiedlich konfiguriert und erstrecken sich nach lateral über den intradermalen Anteil der Läsion hinaus.Diagnose: Dysplastischer Nävuszellnävus vom Compoundtyp(D22.9G) in den Schnittebenen der vorl. Präperate wurde die Läsion in toto entfernt.
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um harmlose Muttermale!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Experten, bei meiner Mutter (70) hat sich vor ca. einem 3/4 Jahr das o. genannte Melanom nach und nach gebildet und ist nun vor ca. 1 1/2 Wochen entfernt wurden. Die Nach-OP steht in 4 Wochen an sowie weitere Untersuchungen. Am Oberarm hat sie seit mehr als 12 Jahren ebenfalls ein sich horizonzal vergrößernden Hautfleck, der bei der Nach-OP ebenfalls entfernt werden soll. Eine Hauttransplantation vom Oberschenke zum Fuß soll in einer 3. OP nach 3 weiteren Wochen erfolgen. Welche Risiken stellt diese dar? Ist die Zeitspanne von 4 Wochen zu lang zur Nach-OP? Sollten alle Nachbehandlungen unauffällig sein, wie ist die Heilungchance bzw. Lebenserwartung. Besten Dank für Ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
leider kann ich aus der Ferne zum detaillierten Verlauf einer Op keine Auskunft geben. Generell sollten Sie aber den Ärzten vertrauen und anschließend die Nachsorge sehr ernst nehmen, dann sind die Erfolgschancen auch sehr gut!
Patientenfrage:
Guten Tag, ich lese häufig Ihren Expertenrat und neulich ist mir aufgefallen, dass sie zB. von einer Misteltherapie zur Immunstärkung bei Melanompatienten abraten. Ich habe vor 11/2 Jahren die Diagnose SSM, 0,5mm, CL 3 bekommen und nehme schon immer bei kleineren Erkrankungen (Husten, Schnupfen etc.) Schüssler Salze. Ich nehme diese auch zur Narbenreduzierung, da mein Melanom eine große, breite Narbe hinterlassen hat. Bei den Schüssler Salzen gibt es ja auch diverse Kuren (zB. zur Immunstärkung). Meine Frage nun - gefährde ich meine Gesundheit mit diesen Salzen nach der Diagnose oder kann ich sie weiter bedenkenlos bei Bedarf einnehmen? Vielen Dank für Ihre Antwort. MfG
Antwort unseres Experten:
Schüssler Salze sind nach derzeitigem Kenntnisstand harmlos
Patientenfrage:
Sehr geehrter Experte, ich habe heute folgende Diagnose bekommen: Malignes Melanom vom superfiziell spreitenden Typ Clark Level 2, Tumordicke nach Breslow 0,22 mm( ICD10:C43,5G;ICDO:M8743/3;pT1anxmx) Die Abtragungsränder sind frei von pathologischen Veränderungen. Meine Fragen sind nun folgende: Mein Hautarzt sagte mir, dass ein Nachschnitt definitiv sein muss, damit hatte ich auch schon gerechnet. Sollte alle anderen Vorsorgeuntersuchungen wie Lymphknotencheck, Röntgen des Thorax usw auch gemacht werden, was raten Sie mir? Der Hautarzt ist der Meinung, wenn der Nachschnitt erfolgt ist, bin ich quasi wie neu, lese aber im Netz immer wieder beunruhigende Dinge, dass man z.B. bei einem Melanom in situ mit einer Gefährdung rechnen muss! Herzlichen Dank für eine schnelle Antwort vorab! Mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
ein sehr dünnes Melanom mit sehr guter Prognose. Nachschnitt, lk-sono
und Nachsorge sind wichtig!
Patientenfrage:
Liebes Experten-Team, bei mir wurde vor ca. fünf Wochen ein malignes Melanoma in situ am linken vorderen Oberschenkel entfernt. Vor einer Woche musste ich stationär zur Nachexzision und habe eine etwa sieben Zentimeter lange Naht davon getragen. Es war klar, dass ich anfangs nicht normal gehen kann, aber mittlerweile ist eine Woche vergangen und es wird nicht besser. Das Problem: Wenn ich laufe und auf dem linken Fuß abrolle, dann kann mein Bein die Last nicht halten (ich wiege nur 53 Kilo, also zu schwer bin ich wohl nicht...) Mein Arzt sagte nur, ich würde angeblich aus Vorsicht anders laufen als sonst und könnte deswegen nicht richtig abrollen. Habe dann heute versucht, ganz normal zu belasten und bin gestürzt. Nimmt die Kraft im Bein in nächster Zeit wieder zu oder muss ich mir Sorgen um die Muskulatur machen? Vielen Dank für Ihr "offenes Ohr"!!
Antwort unseres Experten:
nein, Sie müssen sich keine Sorgen machen! Das Gehvermögen wird besser, die Prognose ist exzellent und Sie sollten die Nachsorge ernst nehmen!
Patientenfrage:
Guten Abend, heute habe ich meinen Befund erfahren und weiß es gar nicht recht einzuordnen: weitgehend amelanotisches Nodulläres malignes Melanom, mit fokalem Gefäßeinbruch und einer TU dicke von 4 mm ( pT 3a, V1, Clarklevel 4) Die Entfernung erfolgte nicht im gesunden.Mitosen sind nicht erkennbar, Nachweis von Apoptosen. Nun soll ich zu Nachresektion und zum Untersuchungsstagig.
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um einen schwarzen Hautkrebs. Sie müssen noch eine Nachexzision, eine Entfernung der Schildwächterlymphknoten und eine Durchuntersuchung mit Lymphknotensonographie, Bauch-Sono und Rö-Thorax machen lassen. In Abhängigkeit vom Befund ist eine Nachbehandlung erforderlich. Sie sollten sich in einem Hauttumorzentrum (meist Uni-Hautklinik in der Nähe) beraten lassen!
Patientenfrage:
ich habe vor ca 7. monaten die diagnose ssm 0,4 clark 2-3 und ein weiteres mal insitu bekommen. jetzt frage ich mich ,wie ich mein leben gestalten soll...darf ich in die sonne? muss ich mich jetzt mein ganzes leben lang vor der sonne hüten?bedeutet ssm,dass die sonne mein todesfeind nr eins ist?? was bedeutet es im klartext ssm im alter von 26 zu bekommen? werde ich in naher zukunft daran sterben??
Antwort unseres Experten:
im Prinzip haben Sie einen dünnen Tumor mit exzellenter Prognose. Nehmen Sie die Nachsorge ernst und schützen Sie sich vor intensiver Sonne - ansonsten führen Sie ein normales Leben!
Patientenfrage:
Mir wurde beim Hautarzt ein Leberfleck entfernt. Als ich nach dem Befund fragte und man mir sagte, er sei "hart an der Grenze" gewesen, beunruhigte mich das. Kann ich bei folgendem Befund sicher sein, dass es ein gutartiger Tumor war? "Mikroskopisch: Histologisch handelt es sich um einen Tumor, der durch in der Junktionszone und im Korium gelegene Naevuszellnester ekennzeichnet ist. Die deutlich hyperpigmentierten Melanozyten in der Junktionszone und auch teilw. verlängerten Reteleisten sind abschnittweise brückenartig an ihren Enden miteinander verschmolzen. Das Stratum papillare zeigt eine lamelläre eosinophile Fibroplasie. Ein leicht asymmetrischer Aufbau, wobei die atypischen Melanozyten in der Junktionszone über den dermalen Tumoranteil hinausragen. Begutachtung: Gering irritierter und gering dysplastischer Naevuszell-Naevus vom Compoundtyp. Im vorliegenden Material kein Anhalt für Malignität. Der Tumor wurde vollständig abgetragen."
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein wirklich absolut gutartiges Muttermal!
Patientenfrage:
An der Fußsohle wurde mir ein Muttermal entfernt. Danach konnte ich nicht mehr gut laufen. Der Fuß wurde an der selben Stelle 4 Wochen nach der 1. OP nochmals aufgeschnitten, um Reste des Muttermals zu entfernen. Danach schwoll der Fuß an den Ballen so stark an, dass ich seit 4 Wochen nur noch mit Krücken laufen kann. Es ist laut MRT nur Wasser, es ist keine Entzündung vorhanden. Wie kriege ich das Wasser aus den Weichteilen?
Antwort unseres Experten:
leider kann ich auf die Entfernung wirklich keine Therapieempfehlungen geben, bitte mit dem Operateur sprechen!
Patientenfrage:
sehr geehrter Herr Dr. , heute befand ich mich zum Hautkrebsscreening routinemäßig. Die Ärztin hat ein Muttermal das ich schon von Geburt an habe bemängelt. Diese hätte unregelmäßige Formen und war aber glatt und nicht Juckend oder bluten. Sie fand dort drei schwarze kleine Punkte und meinte Sie hätte Angst es könnte "kippen" und hat es auf der Stelle entfernt. Jetzt bin ich etwas verunsichert weil Sie es sofort entfernen wollte.
Antwort unseres Experten:
Sie sollten jetzt wirklich auf die Histologie warten und nicht zu unruhig sein, vermutlich ist alles ganz harmlos!
Patientenfrage:
Hallo, ich habe mich bereits bei der deutschen dermatolischen Lasergesellschaft erkundigt. Dort wurde mir gesagt, dass Dermale Naevi, die aus der Haut herausstehen und gutartig sind mit dem Laser entfernt werden können. Was ist ihr Rat? Vielen Dank für eine Antwort!
Antwort unseres Experten:
Muttermale sollten nicht gelasert werden, da anschließend keine sichere HIstologie mehr möglich ist!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, anbei mein Histobefund: Makroskopie: Ein spindelförmiges, 2,2 x 1,2 x 1,o großes Hautstück mit annähernd zentraler max. 1,1 cm ausgedehnter, feinhöckeriger Vorwölbung und rötlichgrauer Deckschicht. In den Schnittlamellen dieser Region weiche inhomogen verbreiterte Hautschichten. Basal verschmälerte Lederhaut und unauffälliges subcutanes Fettgewebe. Mikroskopie: Histologisch knotige Hautvorwölbung. Reaktiv hyperplastische Plattenepithel. Zentrale Erosion mit entzündlichem Exsudat. Epitheloide und spindelzellige melanozytäre Proliferate, in unterschiedlich großen Nestern gelagert, überwiegend vertikal angeordnete mit peritumoraler Spaltbildung. Patchitoide transepitheliale Ausbreitung atypischer, einzeln gelagerter Melanozyten. Diffuse Infiltration der papillären Dermis sowie der retikulären Dermis durch pleomorphobe Melanozyten, begleitet von dichtem lymphoplasmazellurärem Entzündungsinfiltrat. Ganz vereinzelt feinkörnige Melaninpigmentierung. Verdacht auf spitzoides Melanom, re. US. Entfernung im Gesunden Immunhistologische Ergebnisse: Diskrete positive Reaktion der intraepithelialen Tumorzellen mit HMB 45, gleichmäßige Positivität mit Melan A. Keine positive Reaktion mit IMP 3. Proliferationsaktivität um Bereich der intraepithelialen Tumorzellen nur gering erhöht. Auf Grund der Problematik dieses Falles, zu Rate ziehen eines Konsiliarpathologen in Friedrichshafen. Nun meine Frage: Was ist die Problematik dieses Falles und wie geht es weiter?
Antwort unseres Experten:
Sie sollten hier zunächst die Histologie des Refernzpathologen abwarten, bevor sie nervös werden, denn es kann sich immer noch als Muttermal herausstellen - also zunächst bitte noch Geduld!
Patientenfrage:
Hallo Zusammen, ich habe mir gestern durch die Methodik Shave-Exzision 3 Muttermale entfernen lassen. Nächste Woche gehe ich in den Urlaub und wollte wissen ab wann ich wieder schwimmen kann und ab wann ich ohne Pflaster in die Sonne kann. Über Eure Antwort freue ich mich sehr. Viele Grüße
Antwort unseres Experten:
Sie sollten gar nicht in die Sonne gehen und den Verlauf der Wundheilung von Ihrem behandelnden Arzt beurteilen lasse, der Sie ja sieht!
Patientenfrage:
Guten Abend, mir wurden vor ca 4 Monaten 2 Muttermale-die dunkel und erhöht waren, gelasert, der Arzt einer renomierten Praxis meinte alles was absteht könnte gelasert werden- nun habe ich an beiden Stellen genau das gleiche Muttermal wieder , nur das es jetzt nicht mehr erhaben ist... wie kann das sein?? In Hornheide sagte mir der Arzt -es dürfen generell gar keine Muttermale gelasert werden!! Nun habe ich Angst, da ich ja auch Hautkrebspatient bin, das in der Praxis ein Fehler gemacht wurde-und die Male nun entarten könnten. Ich hatte vorher mehrmals nachgefragt und man versicherte mir, das diese Male auf jeden FAll gelasert werden könnten, ich hätte gern Ihre Meinung dazu gewußt. Vielen DAnk
Antwort unseres Experten:
leider kann ich aus der Ferne und ohne Kenntnis des klinischen Bildes hier wirklich nicht antworten. Generell sollte man aber Muttermale nicht lasern.
Patientenfrage:
Hallo ich habe heute folgenden Befund erhalten und möchte genaueres darüber erfahren. Histologisch:Hautgewebe aus dem Akralbereich mit breiter keratotischer Epidermis, atypischen epitheloiden junktionalen Pigmentzellnestern und junktionalen Architekturstörungen mit spitzoid-dysplastischen zeichen. Verschiedentlich Melanin sowie singulär Melanozyten in oberen Epidermislagen un der Hornschicht. Benachbart mäßig Entzündungsreaktion und Melanophagen. Zusammenfassung: Dysplastische Pigmentzellläsion. Fokal bis Knapp an einen seitlichen Schnittrand reichend. Kleine Nachexzision,zumindest Kontrolle, ratsam. Meine Ärztin hat gesagt wir lassen es heilen und schauen dann noch mal. Reicht das?
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein Muttermal / Sie konnen Ihrer Ärztin vertrauen!
Patientenfrage:
Sehr geehrter Expertenrat, es wurde ein dysplastischer Junktionsdnävus ICD-10D22.9 entfernt. Dabei waren vorliegende Schnittränder knapp im Gesunden gelegen. Frage: Sollte nachgeschnitten werden?
Antwort unseres Experten:
nein, ein Nachschnitt ist hier nicht erforderlich!
Patientenfrage:
Wir haben den Tumor immunhistochemisch aufgearbeitet. Es zeigen sich in den immunhistochemischen Färbungen mit MelanA,HMB45 und S100 nur wenige intraepidermale Melanozyten. die dermalen Melanozyten exprimieren partiell S100, MelanA und HMB45. Im Tumor finden sich vereinzelte Mitosen. Histologisches Gutachten: Sekundär knotiges akrolentiginöses malignes Melanom,Clark Level IV , Tumordicke 3,4 mm, in toto exzidiert.AJCC-Klassifikation des Melanoms pT 3. Kürzester seitlicher Sicherheitsabstand 1,6 mm. Kürzester Sicherheitsabstand zur Tiefe 0,44 mm. Der Befund wurde im Rahmen unseres Qualitätszirkels diskutiert. Ich wollte wissen,ob jetzt metasen bei diesem Befund,zu rechnen sind.Vielen dank
Antwort unseres Experten:
es sollte eine weitere Nachexzision erfolgen und auch eine Durchuntersuchung mit Lymphknoten Sono, Rö-Thorax, und Oberbauchsonogramm. Ferner sollte der Schildwächterlymphknoten herausgenommen und in Abhängigkeit vom Befund eine weitere Therapie erfolgen. Am besten Sie kontaktieren das nächste Hauttumorzentrum zur Beratung (meist Uni-Hautklinik).
Patientenfrage:
Lentigo maligna Melanom mit 1.3mm dicke und über 1 Mitose /mm der Wange wurde im Gesunden entfernt. Kein Sentinell durchgeführt, nur Thorax Röntgen und Lymphknoten Sonografie. Können Sie mir bitte sagen ob Sie dies als ausreichend sehen odfer ob Weiteres unternommen werden soll. Vielen Dank Mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
es sollte ein Sicherheitsabstand von ca 1,5cm eingehalten werden und anschließend eine regelmäßige Nachsorge erfolgen! Beraten Sie sich mit Ihrem Hautarzt hierzu!
Patientenfrage:
Hallo, heute habe ich meinen histologischen Befund nach einer Leberfleckentfernung (Vorsichtsmaßnahme) erhalten. Mir wurde gesagt "es war nur ein normaler Leberfleck". Trotzdem ist noch einiges unklar, da ich nicht mit dem Arzt sprechen konnte. "Hautstück von 0,8cm mit einem Tumor von 0,5" "in der Junktionszone lentiginöse Dysplasien leichteren Grades" "Papillarkörper dicht von Melanophagen sowie einem lymphotytären Zellinfiltrat ausgefüllt" "seitliche und tiefe Schnittränder tumorfrei" Abschließend: "Dysplastischer Nävus mit Dysplasien G I." ->Kontolle weiterer pigm. Hautveränderungen zum Ausschluß DNS indiziert. War der wirklich vollkommen normal und gutartig?
Antwort unseres Experten:
es handelt sich wirklich um ein absolut gutartiges Muttermal - keine Sorge!
Patientenfrage:
Hallo, hatte AML ( Leukämie) und bin vor fast sieben Jahren erfolgreich mit den Stammzellen meiner Schwester transplantiert worden. Um Abstoßungsreaktionen zu verhindern, muss ich immer noch ein Immununterdücker ( Cell Cept nehmen). Da ich sehr viele Pigmentflecken auf Armen und Beinen habe, hat der Hautarzt nun an drei Stellen eine Probe genommen. Eine ist ok. Bei den anderen beiden Flecken, habe ich nachstehende Ergebnisse bekommen. Nach einem viertel Jahr, soll ich wieder zur Kontrolle. Ist das nun schlimm? 1. Ergebnis: Epitheloidzelliger dysplastischer Junktionsnaevus mit chron.Lichtschaden. Kein Nachweis von Bösartigkeit. Vorligende Schnittränder- zu einer Seite knapp im Gesunden gelegen. 2. Ergebnis: Pigmetierter irritierter incipienter ( intraepidermaler) dysplastischer Naevus ( initialer intraepidermal- junktionaler Neavuszellnaevus ). Kein Nachweis von Bösärtigkeit in den vorliegenden Schnittebenen. Die Excicion ist fokal randständig erfolgt. Vielen Dank im voraus. Gruß
Antwort unseres Experten:
keine Sorge, es handelt sich um absolut gutartige Muttermale. Die Kontrollen sind reine Vorsichtsmassnahmen.
Patientenfrage:
Sehr geehrter Experte : Bei mir wurde am Bein ein Muttermal entfernt . Dysplastischer Nävuszellnävus vom Kompoundtyp mit Zeichen der Regression . Was heißt das ??
Antwort unseres Experten:
das ist immer noch ein gutartiges Muttermal, keine Sorge!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe heute folgenden Befund per Fax erhalten und bitte um "Übersetzung", da mein Hautarzt noch im Urlaub ist. Verlängerte Reteleisten der Epidermis un in der Junktionszone zytologisch unauffällige Melanozyten, welche gleichmäßiger und umschriebene Zellnester ausbilden. Die Tumorzellen weisen einen stärkeren Pigmentgehalt auf. In der oberen Dermis lymphohistiozytäre Infiltrate mit Melanophagen. Vermehrt pigmentierter Nävuszellnävus vom Junktionstyp mit entzündlicher Begleitreaktion und fokal spitzoiden Zügen. Vielen Dank im Voraus! MfG
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein absolut harmloses Muttermal!
Patientenfrage:
Hallo Herr Dr, ich hatte vor 3 Jahren einen Melanom 0,3 mm rausgeschnitten bekommen und bin regelmäßig in der Nachsorge. Ich war bei 2 Ärzten, die mir verschieden empfehlen. Einer sagt ich kann auch nach Ägypten zB fahren, bloß sich keinen Sonnenbrand hollen. Und der Andere sagt, ich kann in den Urlaub,aber nicht ans Meer uns sich bedecken (Brille-Schutz) und s.w Was meinen Sie zum Urlauben am Meer
Antwort unseres Experten:
generell können Sie überall hin, wenn Sie sich mit Textilien vor der Sonne schützen - das ist durchaus möglich!
Patientenfrage:
Hallo, im Dezember 2008 hat man bei mir ein Superfiziell spreitendes malignes Melanom mit Nachexzision links supraclavikulär entfernt. Der histologische Befund war Breslow 0,20 mm, Clark-Level II bis III. TNM:pT1a, ICD-O M8743/3; ICD-10 C43,9. außer regelmäßiger Nachuntersuchung und eingeleiteter Misteltherapie, die ich auch jetzt noch spritze, wurde nichts weiter veranlaßt.
Vor 4 Wochen plötzliche Schwellung rechts infraclavikulär, eine Punktion führte zu einer vorübergehenden Entlastung.Blut wurde dabei aspiriert. Ein vorangegangenes PET hatte eine minimale als hochwahrscheinlich harmlos eingestufte Mehranreicherung im Schwellungsbereich gezeigt. Der Knoten rechts wurde am 14.4.11 entfernt. Die histologische Begutachtung:
Der Knoten von infraklavikulär rechts wurde subtotal in Stufen aufgearbeitet. Dabei findet sich in einer Stufe eine Tumorzellgruppe, die aus etwa 20 Zellen besteht.Sie ist schwach positiv für Melanom A Die übrigen Reaktionen (S100-Protein.HMB45.CD34,CK. TTF-1 und CEA) sind negativ.Der Tumor exprimiert in 30 %der Zellkerne K167.
Ergänzender Kritischer Bericht: Es handelt sich um eine aus 20 vitalen Zellen bestehende Zellgrußße eines ansonsten hämorrhagisch infarzierten,nekrotischen magligen Melanoms.Diese kleine Zellgruppe konnte erst nach vollständiger Aufarbeitung des Lymphknotens und Anwendung der immunhistochemie identifiziert werden.
So, nun habe ich einen Befund und bin verzweifelt, Ich weiß nicht wie es jetzt weiter geht und wie meine Prognose ist. Lt. Internet sind Metastasen nach Melanom mein Todesurteil.
Vielleicht können Sie mir raten.
Im voraus vielen Dank.
Antwort unseres Experten:
die Misteltherapie sollten Sie sofort einstellen und sich in Betreuung eines Hauttumorzentrums, meist nächste Uni-Hautklinik, begeben. Hier wird man Sie beraten, was weiter zu tun ist und die Durchuntersuchung komplettieren. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, verzweifeln Sie nicht!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, im März wurde mir ein dünnes malignes Melanom (unter 0,5mm) am Oberarm entfernt und mit 1cm Abstand nachgeschnitten. Jetzt lebe ich ständig mit Unbehagen. Ich war auch nochmal zur Nachuntersuchung da sowie Sono. Alles o.B. Wie hoch ist die Wahrscheinnlichkeit an einem zweiten Melanom zu erkranken? Und können gleichzeitig mehrere Melanome enstehen? Liebe Grüße
Antwort unseres Experten:
das Rückfallrisiko ist sehr gering und Ihre Prognose ist sehr gut! Nehmen Sie lediglich die Nachsorge ernst und seien Sie sonst unbesorgt!
Patientenfrage:
Könnten Sie mir bitte nachfolgenden Befund erläutern: Hautgewebe mit unregelmäßigen junktionalen Naevuszellnestern, junktionalen Architekurstörungen und lentiginös-dysplastischen Zeichen. Benachbart geringe Entzündungsreaktion, Melanophagen und leichte Fibroplasie. Dysplastischer Naevus. Schnittränder unauffällig.
Antwort unseres Experten:
es handelt sich bei allem Fachchinesisch immer noch um ein gutartiges Muttermal!
Patientenfrage:
Habe heute folgende Diagnose bekommen und bitte um Erklärung und Prognose. Malignes Melanom SSM Clark Level III Breslow-Index max. 0,8 mm vertikal (pT1b nach AJCC 2009) ICD-10 C43.9; ICD-O M8720/3. Mitoseindex 2/qmm.Keine Ulzeration, keine Regression und keine Naevusassoziation. Was bedeutet pT1b. Vielen Dank für ihre Hilfe.
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein noch recht dünnes Melanom mit guter Prognose (pT1b ist das Tumorstadium). Es sollte eine Nachexzision, eine Schildwächterlymphknotenbiopsie und eine Lymphknotensonographie erfolgen. Anschließend ist die Nachsorge wichtig.
Patientenfrage:
Ich war letztes Jahr im Oktober beim Hautarzt, da ich ein großes Muttermal an der Unterseite der linken Brust habe... Es hat ungefähr den Durchmesser eines 1-Cent-Stückes, ist flach, hat einen rötlich auslaufenden Rand und Ausläufer an den Seiten.. Die Farbe ist normal braun.. In der Mitte ist ein etwas dunklerer Brauner, etwas erhabener Fleck, der recht klein ist..Ebenso befindet sich ein weißer (hautfarbener fleck) in der Mitte. Der Arzt sagte ich solle mir keine Sorgen machen..Erstmals ist er mir vor einigen Jahren aufgefallen und seitdem hat er sich nicht weiter verändert..kann es sein das ein solch auffälliger Fleck gutartig ist?
Antwort unseres Experten:
leider kann ich keine Ferndiagnosen stellen. Wenn Sie Zweifel haben und in Sorge sind, sollten Sie noch einen zweiten Hautarzt aufsuchen und sich beruhigen lassen.
Patientenfrage:
Guten Tag,bei mir wurde letztes jahr ein SSM festgestellt-TD 0,8 Clark Level 3.Mit sicherheitsabstand nachgeschnitten.alle 3 Monate gehe ich zur Vorsorge.zusätzlich Naevuszellsyndrom,jetzt wurde ein lentigo maligna festgestellt-melanoma in situ.der Chirurg hat einen kleinen Sicherheitsabstand eingehalten direkt ohne das er es vorher wußte.hat meine Hautärtzin mir gesagt heute,reicht das aus ist meine Frage?muß nur noch unters Messer.Danke
Antwort unseres Experten:
Sie befinden sich ja ohnehin bereits in der Nachsorge, daher ändert sich für Sie nichts! Lediglich die Exzision sollte sichergestellt sein.
Patientenfrage:
Ich habe von meinem Hautarzt folgenden Befund erhalten: "...symmetrisch aufgebauter, kräftiger pigmentierter Junktionsnaevus mit einer Pigmentinkontinenz. Ein Aszensus innerhalb der Epidermis lässt sich nicht erkennen. Im Stratum papillare eine schwache eosinophile Fibroplasie und einige Rundzellen." Ich kann mit diesem Befund nichts anfangen. In der Auswertung wurde mir nur gesagt, dass es gut war das er entfernt wurde und ich soll 1 Mal im Jahr zur Kontrolle kommen. Was bedeutet dieser Befund im Einzelnen?
Antwort unseres Experten:
bei allem Fachchinesisch bleibt es doch ein harmloses Muttermal - kein Grund zur Sorge!
Patientenfrage:
Habe folgende Diagnose erhalten: Die makroskopischen und mikroskopischen Befunde entsprechen einem Haut- und Unterhautfettgewebsresektat des Rückens mit einem 2,5 cm durchmessenden flächenhaften Melanoma in situ, das mikrofokal in ein invasive naevoides Melanom mit einer Infiltrationstiefe von 0,5 mm übergeht. Tumorklasse: pT1a Invasions-Level (Cark-Level II; Tumordicke 0,5 mm. Ulzeration: Kein Nachweis Anigoinvasion Kein Nachweis Frage: Kann ich durch die vollständige Entfernung davon ausgehen das alles überstanden ist oder sollten noch zusätzliche Untersuchungen erfolgen.
Antwort unseres Experten:
zusätzlich zur Nachexzision sollte eine Ultraschalluntersuchung der Lymphknoten erfolgen, anschließend die Nachsorge. Die Prognose ist sehr gut!
Patientenfrage:
Hallo, ich habe mir vor ca. 2 Wochen 2 Muttermale entfernen lassen im Rahmen meines erstmaligen Hautkrebsscreenings. Heut eerhilet ich den Befund und darauf steht Folgendes: I: Unregelmäßig pigmentierter Compound-Nävus mit einer lentiginösen hochgradig dysplastischen junktionalen Komponente (Clark). ICD-0 8727/0. Die Veränderung wurde vollständig entfernt. Meine Ärztin meinte das es gerade rechtzeitig war gekommen zu sein zu diesem Scrrening. Was bedeutet mein Befund?
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein immer noch völlig gutartiges Muttermal - seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Ich habe mir vor einigen Wochen einen Leberfleck am Hals entfernen lassen. Der Befund ist: Der Leberfleck war aktiv, aber nicht bösartig. Wie muss ich mich in Zukunft verhalten, besonders bezüglich Sonne? Ich bin ein dunklerer Hauttyp, hatte noch nie einen richtigen Sonnenbrand und habe auch eher wenig Leberflecken. Was raten Sie mir?
Antwort unseres Experten:
Sie sollten generell die Sonne meiden und sich mit Textilien schützen! Regelmäßige Kontrollen beim Hautfacharzt sind ebenfalls zu empfehlen.
Patientenfrage:
Ich habe einen Leberfleck entfernen lassen und habe folgende Diagnose bekommen: "Differentialdiagnose umfasst in Anbetracht der scharfen seitlichen Begrenzung & der lediglich diskreten transepidermalen Migration melanzytären Einzelzellen in erster Linie einen epitheloidzelligen , hoch dysplastischen melanzytären Naevus vom vorwiegend junktionalen Typ mit starker Pigmentierung und fokal ausgeprägten Entzündung im Sinne eines hoch dysplastischen Sutton-Naevus. In Anbetracht der teils über den melanzytären Zellen ausgedünnten Epidermis un der Zytomorphologie kan ein spitzoides malignes Melanom, Tumordicke nach Breslow 0.34 mm, Invasionslevel nach Clark II ohne Ulzeration nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Eine Nachexzision mit 1 cm Sicherheitsabstand wird empfholen." Der Arzt hat die Nachexzision vorgenommen. Müssen weiteren Behandlungen vorgenommen werden (z.B. Ultraschall, Röntgen, PET oder Ähnliches?). Ich hatte den gleichen Fall vor 5 Jahren im Unterleib. Herzlichen Dank für Ihre Antwort. Viele Grüsse
Antwort unseres Experten:
ich würde zusätzlich eine Lymphknotensonographie aus Sicherheitsgründen durchführen lassen. Anschließend sollte die Haut vom Facharzt alle 12 Monate angeschaut werden, mehr ist nicht zu tun.
Patientenfrage:
Hallo liebes Team, hatte ein 0,2/0,3 dickes/dünnes Melanom. Dies ist im Gesunden entfernt und alle Untersuchungen, Ultraschall, Blut und Röntgen warten ok? In Ihrer Prognose heißt es: Bei dünnen Melanomen (Tumordicke kleiner 0.75 mm) liegen die Heilungschancen bei etwa 95 Prozent. Und nach chirurgischer Entfernung dünner Melanome ohne Metastasen gilt man als geheilt. Meine Frage: 1.Kann ich mich als „geheilt“ sehen, habe noch so unbeschreibliche Angst. 2. Bedeutet Metaste auch ein erneutes Melanom nach Entfernung des 1. Melanoms? 3. Sind künstliche Nägel (Gelnägel) förderlich für Melanome? Ich danke Ihnen
Antwort unseres Experten:
nochmals, Ihr Rückfallrisiko ist extrem gering. Nein, ein neues Melanom ist nicht gleich Metastase und künstliche Nägel sind kein Risikofaktor für ein Melanom.
Patientenfrage:
Liebes Expertenrat-Team! Seit längerem beobachte ich drei auffällige Muttermale an meinem Körper. Letzten Donnerstag war ich dann beim Hautarzt. Bei dem ersten Muttermal sagte er, er schneide da nichts weg, das wäre auf jeden Fall harmlos. Die anderen beiden will er wegschneiden - vorsorglich, wie er meinte. Einen Termin habe ich jetzt erst in 7 Wochen bekommen. Er hat mir ja gesagt, er würde mich eher drannehmen, wenn es akut wäre. Aber das sei bei mir nicht der Fall. Ich hab jetzt Angst, dass die OP zu spät ist. Denn: Die Krankenkasse übernimmt die Kosten. Es muss also ein Verdacht vorliegen, nicht wahr? Er meinte übrigens noch, er entferne die Muttermale, um Bösartigkeit auszuschließen. Was bedeutet das (großer Verdacht?)?. Soll ich noch zu einem zweiten Hautarzt gehen? Schließlich hat der erste nur mit dem Auflichtmikroskop auf meine Muttermale geschaut ... nicht mit dem Computer oder so. Ich glaub`, so langsam werd ich verrückt :-( Herzliche Grüße
Antwort unseres Experten:
Sie sollten Ihrem Arzt hier ruhig vertrauen und sich keine Sorgen machen, augenscheinlich erschien ihm das Muttermal zwar auffällig aber nicht dringend verdächtig - also, keine Sorge!
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam. Ich habe jetzt den Befund der Nachexzision erhalten und erbitte von Ihnen die Erläuterung zu folgender Diagnose: Superfiziell spreitendes Melanom Bauch links, TD 0,7mm,Clark-Level II, Mitoseindex 0-1Mit/mm², ED 02/2011, pT1a NOMO, Stadium IA. - Nachexzision mit 1cm Sicherheitsabstand 08/03/2011 - Lymphknoten-Sonographie 03/2011: kein Anhalt für LK-Filiae. Es handelt sich um ein Melanom mit geringen Metastasierungsrisiko. Im Dermatohistopathologischen Gutachten wird die Diagnose gestellt: Nachexzision eines malignen Melanoms.Kein Hinweis auf Restumor. In den vorliegenden Schnittebenen zentral frisches Narbengewebe ohne Anhalt für residuale Tumorbestandteile oder Satellitenmetastasen. Was bedeutet dies alles? Können jetzt Metastasen ausgeschlossen werden? Bei der LK-Sono wurde gesagt diese seíen in Ordnung. Ich meine aber eine leichte LK-Schwellung rechts bemerkt zu haben. Mit der Bitte um Ihren Rat und sehr dankbar verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
es bedeutet, dass sich in der Nachexzision keine Tumorzellen mehr nachweisen liessen und derzeit kein Hinweis auf eine Metastasierung besteht. Dies sind gute Nachrichten! Trotzdem sollten Sie die Nachsorge ernst nehmen, um wirklich alle Vorsichtsmassnahmen getroffen zu haben. Es sieht aber sehr gut aus!
Patientenfrage:
Hallo hatte ein 0,2/0,3 Melanom an der Schulter. Habe nun nach Nachex auch ein Lymphultraschall gemacht, Rö.-Thorax und Ultraschall-Bauch. Bluttest und Nachex alles unauffällig. Alles ok. Kann ich nun sagen, ich hab es überstanden und von dem Melanom geht keine Gefahr mehr aus und ich kann wieder beruhigt sein? Kann keinen Gedanken mehr fassen ohne an Krebs zu denken. habe auch künstliche Nägel, ist dies vielleicht auch förderlich für Melanome? Ich danke Ihnen
Antwort unseres Experten:
Ihr Melanom war so dünn, dass Sie sich keine Sorgen machen müssen! Nehmen Sie lediglich die Nachsorge ernst und seien Sie guten Mutes!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich hätte gern gewußt, was ein spitzoid-dysplastischer Naevus ist. Danke! Mit freundlichen Grüßen.
Antwort unseres Experten:
es handelt sich letlich um ein harmloses Muttermal / ignorieren Sie die Fremdworte!
Patientenfrage:
Guten Tag, mir wurde vor ca. ein Malignes Melanom Tumordicke 1,0mm, CL IV rechts am Dekollte sowie der Wächterlymphknoten unter der Achsel (ohne Befund) entfernt. Seitdem wurden mir mehrere Muttermale entfernt von denen zwei dysplastisch waren. Bei dem letzten lautet der Befund "hochgradig dysplastisch", es wurde im Gesunden herausgeschnitten, allerdings knapp. Mir wurde zur Sicherheit eine kleine Nachexzision empfohlen. Da das Muttermal nur drei cm oberhalb meiner riesigen Melanomnarbe am Dekollte ist und es ja im Gesunden entfernt wurde, möchte ich die Nachexzision eigentlich nicht machen. Ist diese Sicherheitsmaßnahme immer empfohlen oder nur bei MM-Patienten? Vielen Dank und Grüße
Antwort unseres Experten:
eine Nachexcision muss in der Tat nicht unbedingt sein!
Patientenfrage:
Guten Tag, bei meinem vor kurzem durchgeführten Hautkrebs-Screening haben sich für zwei entnommene Stellen folgende Befunde ergeben: 1) Stark irritierter epidermaler (junktionaler) melanozytärer Naevus vom Typ des sog. dysplastischen Naevus (Clarks-Naevuas), Schnittränder knapp frei. 2) Irritierter epidermo-dermaler melanozytärer Naevus (Compound-Naevus) vom Typ des sog. dysplastischen Naevus (Clarks-Naevus9, Schnittränder frei. Wie sollte ich weiter vorgehen? Vielen Dank für Ihre Mühe. MfG
Antwort unseres Experten:
Es handelt sich um harmlose Muttermale ohne weiteren Therapiebedarf!
Patientenfrage:
Guten Tag,mein Mann wurde im letzten September erst vom hautarzt operiert und dann 2 mal in der Uni Homburg.Nun war ein recht kurze Nachsorge ( 10 min.Ultraschall der Lymphen).Reicht das als Nachsorge?Können sich nicht auch Metastasen in andere Organen bilden?Kein Blutbild kein Röntgen?
Antwort unseres Experten:
ich gehe davon aus, dass es sich um ein Melanom gehandelt hat. Bei dünnen Melanomen ist diese Nachsorge absolut ausreichend.
Patientenfrage:
2004 wurde bei mir ein Nävus entfernt, aber keine Histologie veranlaßt.2010 haben sie mir jetzt an genau der gleichen Stelle ein desmoplastisches maligenes Melanom behaarte Kopfhaut(3,5 mm Clark Level 4) pT3 R1 entfernt.Sehen Sie da einen kausalen Zusammenhang?Ist die Entfernung eines Nävus eine Schönheitsoperation?Vielen Dank für die beantwortung meiner Fragen.
Antwort unseres Experten:
leider wird man dies ohne Histologie nicht mehr klären können. Nein, eine Nävusexzision unter V.a. Dysplasie ist keine Schönheitsoperation.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe mir einen Leberfleck unterhalb der Brust entfernen lassen. Nun habe ich den Befund erhalten. Dysplastischer Naevuszellnaevus vom Compound-Typ mit geringer Pigmentierung und begleitender Dermatitis bei aktinischer Schädigung der Haut. Tumordicke 0,50 mm, Tumordurchmesser 2,50 mm, kein Anhalt für Malignität. Der Turmor wurde im Gesunden entfernt. Muss ich mir für die Zukunft Sorgen machen. Mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
es handelt sich trotz aller Fachtermini um ein gutartiges Muttermal - keine Sorge!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Ratgeber, bei mir wurde ein Ulzeriertes malignes Melanom, Beslow 0,5 mm, Clark_Level III, pT1bNxMx, minimaler seitlicher Resetktionsränder- abstand 1 mm, zum tiefen Schnittrand 4,8 mm. Die Ulzeration war äußerlich nicht zu sehen (histologisch). Das Mal hatte ich schon über 5 Jahre in unveränderter Form Ist neben dem Nachschnitt eine Schildwächter-Lymphknotenanalyse(-entfernung) notwendig?
Antwort unseres Experten:
Im Fall einer Ulzeration würde ich zur Schildwächter-Entfernung raten. Ferner sollte eine Lymphknotensonographie und anschließend eine Nachsorge erfolgen. In Abhängigkeit von den Befunden ggfs eine Therapie.
Patientenfrage:
Ich habe schon seit vielen Jahren ein gr. Muttermal auf der Brust (> 1 cm), das immer sehr dunkel war. Für mich sah es auffällig aus, daher habe ich es regelmäßig kontrollieren lassen. Lt. Dermatologin war es aber immer ok. Nun ist mir aufgefallen, dass es SEHR viel heller geworden ist. Es soll so schnell wie möglich raus; die Dermatologin sagt, es gefällt ihr gar nicht. Ich habe im Schock ihre Erklärungen nicht verstanden bzw. behalten. Sie sagte, ein Muttermal, das heller wird, ist genauso gefährlich wie eines, das dunkler wird und erwähnte spezifische Formen des Hautkrebses, bei denen das so ist. Können Sie mir bitte kurz erläutert, wie da die Sachlage ist. Ich meine, sie hat von atypischen ... gesprochen, aber die Fachworte habe ich nicht behalten.
Antwort unseres Experten:
Sie müssen die Histologie wirklich abwarten und sollten bis dahin Ruhe bewahren. Nicht jede Veränderung heißt gleich Bösartigkeit. Aber bei Veränderungen empfiehlt man zur Sicherheit die Entfernung!
Patientenfrage:
Hallo liebes Team, habe gerade schon einmal eine Frage bezüglich meines Melanoms gestellt. 0,2/0,3mm groß. Möchte nun gerne noch auf ein Ultraschall der Lymphknoten drängen. Mein Melanom war am li. Schulterblatt, welche Lymphknoten müßten dann in diesem Fall überhaupt kontrolliert werden? Ein Rö.-Thorax und Ultraschall Bauch habe ich als Überweisung bekommen, macht der Radiologe wohl die Ultraschall der Lymphe einfach mit? Mein Hautarzt hat mich beruhigt und gesagt, ich bräuchte mir keine Gedanken mehr um Metastasen oder das Melanom an sich machen. Mit der Dicke bin ich nun „geheilt“ nach der Nachexzision und kann beruhigt sein. Hab so Angst ich muß sterben. Werde ich an diesem melanom nicht sterben und brauch ich keine Metastasen befürchten? Ich hoffe ich habe Sie nicht überfordert jetzt. Warte auf Antwort, danke im voraus
Antwort unseres Experten:
nochmals - machen Sie sich keine Sorgen, die Heilungschancen sind extrem gut! Aber - die einzig sinnvolle Methode ist das Lymphknoten Sono, dies kann der Radiologe auch machen. Keine Sorge wegen der Metastasen!
Patientenfrage:
Hallo bei mir wurde ein malignes Melanom entdeckt. 0,2/0,3 mm. Chirurgisch entfernt und ein Nachschnitt ist auch schon erfolgt. Nun bekomme ich auf eigenes Drängen hin ein Bauch-Ultraschall, Rö.-Thorax und Blutuntersuchung. Aber keine Lymphknotenkontrolle. Eigentlich sollte ich nichts bekommen, nur 1/2jährliche Kontrolle. Wäre eine Lymphkontrolle auch noch wichtig, oder stimmt es, daß man bei meiner Tumordicke eigentlich garnichts hätte machen müssen außer die Hautkontrolle 1/2jährlich? Hab große ANgst. Danke
Antwort unseres Experten:
zum Glück handelt es sich um ein sehr dünnes Melanom mit sehr guter Prognose. Die EINZIGE wirklich sinnvolle Untersuchung ist jetzt eigentlich das Lymphknotenultraschall, alles andere ist überflüssig. Ansonsten braucht nur die Nachsorge erfolgen, seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam, heute war ich zu Nachsorge in der Hautklinik Hornheide. (2 SSM- 0,37mm u.0,3mm-Nov. u.Dez. 2010) Nach neuen Leitlinien wird in den ersten 5 Jahren die Haut nur halbjährlich und dannach nur noch jährlich untersucht... alles andere wird nicht mehr gemacht- keine Sono Blut etc. müsste dann vom Hausarzt gemacht werden.. wie sehen Sie das, reicht die Nachsorge halbjährlich bei mir-ich habe nicht sehr viele-unauffällige Muttermale.
Antwort unseres Experten:
in der Tat entspricht diese Vorgehensweise den Leitlinien und ist auch bei dünnen Melanomen, wie bei Ihnen, ausreichend.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, meiner Tocher (17 Jahre) wurden 2 Nävi entfernt. Bei beiden handelte es sich um dysplastische melanozytäre Nävi vom Compound-Typ mit Entzündung. Sollen nach diesen Befunden weitere Nävi, die ähnlich aussehen entfernt oder nur beobachtet werden mit einer jährlichen Kontrolle durch den Hautarzt? Ist Sonnenbaden noch erlaubt? Mit bestem Dank und freundlichen Grüssen,
Antwort unseres Experten:
eine jährliche Kontrolle beim Hautarzt reicht üblicherweise aus, da es sich ja immer noch um harmlose Veränderugen handelt. Sonnenbaden ist generell verboten!
Patientenfrage:
Hallo,mir wurde vor einer Woche ein Muttermal entfernt und der Hautarzt sagte mir mir das es ein Melanom ist. Nun meine Frage die Diagnose lautet: Malignes Melanom über congenitalem Nävus(keine Regressionszone,keine Ulzeration), TD 1,5mm , Clark Level 3, pT 2a, ICDO M 8761/3 , in Toto exzidiert. Was bedeutet das alles ? Und was kommt auf mich zu ?
Antwort unseres Experten:
Es handelt sich um einen schwarzen Hautkrebs. Es sollte eine Nachexzision und die Entfernung des Schildwächterlymphknotens, sowie eine Sonographie der Lymphknoten, evtl auch ein Röntgen des Brustkorbs erfolgen. In Abhängigkeit von den Befunden kann dann eine weitere Therapie nötig sein, hier wird Ihr Hautarzt oder ein Hauttumorzentrum Sie beraten.
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam, ich gehe seit 4 Jahren jährlich zur Vorsorge, einige Muttermale wurden dermatoskopisch fotografiert um den Verlauf zu überwachen, letztes Jahr wurden 2 Muttermale entfernt, diese waren ok. Nun wurde bei der Verlaufskontrolle bei einem Muttermal, 3mm, nicht erhaben, symmetrisch, bisher gut sichtbares Netz, entdeckt das es in der Mitte gleichmässig dunkler geworden ist, so das im Zentrum kaum mehr ein Netz zu sehen war. Diese wurde heute entfernt. Allerdings bin ich nun etwas verunsichert und in Sorge, der Hautarzt meinte ich solle mir keine Sorgen machen, allerdings könne es auch ein Melanom sein....es wird eben entfernt was sich verändere. wie hoch ist in so einem Fall die wahrscheinlichkeit für etwas Bösartiges? Die Wartezeit ist etwas nerbvenaufreibend.... wäre dankbar für einen Rat. Mit freundlichen Grüssen
Antwort unseres Experten:
Sie sollten hier in Ruhe die Exzision abwarten und ihrem Arzt vertrauen - seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Hallo Liebes Expertenteam, mich beschäftigt mein Vertrauensverhältnis zu meinem dermatologen. ein auffälliges muttermal wurde von ihm 2 jahre beobachtet und erst als es sich veränderte chirugisch entfernt. es stellte sich als malignes melanom 0,45 mm ssm heraus. jetzt habe ich angst, das mein arzt weitere eventuelle melanome übersehen kann und bin mir nicht mehr sicher, ob ich mich bei ihm gut aufgehoben fühlen kann. was würden sie mir raten? meine größte angst sind weitere melanome und das mein arzt sie auch erst zu spät entdeckt. ich überlege einen arztwechsel, bin mir aber nicht sicher ob das letztendlich gut ist, da mein arzt ja die vorgeschichte kennt. vorab schon einmal vielen dank für ihren ratschlag
Antwort unseres Experten:
Hier kann ich nur bedingt raten. Wenn Sie aber wirklich unsicher sind, sollten Sie einen anderen Hautarzt aufsuchen.
Patientenfrage:
hallo zusammen!! habe einige fragen zum thema dysplastischer naevus. der histologischer befund lautet:Melanozytärer naevus mit lentignöser Epithelhyperpllasie.An der junktionszone und stellenweise in mittleren Epidermisabschnitten einzelne Melanozyten und melanozytäre nester.Nur vereinzelt atypische melanozyten.im papillarkörper iymphozytäres infiltrat.um die verlängerten reteleisten fibroplasie. in der oberen dermis naevuszellnester mit erkennbarer ausreifung. Diagnose: naevuszellnaevus vom compound-typ mit melanzytendysplasie (dysplastischer naevus) (icd-o m8727/0 ; icd-10 d22.9) Postskriptum: die veränderung reicht in den vorliegenden schnittpräparaten bis in die nähe des resektionsrandes. 1. frage lautet wie gefählich meine situation ist bösartig oder nicht??? 2. sollte mein arzt nicht nochmal tiefer schneiden er meinte es wäre nicht nötig stimmt das??? 3. wie gehe ich mit der sonne um bin sehr gerne in der sonne sollte ich es komplett vermeiden??? danke im vorraus
Antwort unseres Experten:
Es handelt sich um ein gutartiges Muttermal, welches nicht nachgeschnitten werden muss. Sonne sollten Sie generell meiden!
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Enk, ich habe eine Frage zur Coloration von Muttermalen. Wenn ein Muttermal sehr, sehr dunkel bis schwarz ist (aber dennoch sehr klein), kann es dann trotz der Farbe ein normales Muttermal sein oder eher schon ein Melanom? Man sagt ja immer, je dunkler, desdo risikohafter. Ist dies so? Danke für Ihre Antwort. Grüsse
Antwort unseres Experten:
Die Farbe allein sagt nichts über Bösartigkeit aus. Im zweifel einen Hautarzt kontaktieren.
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Enk, heute habe ich folgenden Befund von meinem Hautarzt erhalten: "unregelmäßig junktional, pigmentspeichernd, darunter in Strängen naevoid Melanozyten. Kongenitaler, papillomatöser, junktional aktivierter Compound-Naevus, in sano". Die Arzthelferin sagte mir nur "da haben sie noch mal Glück gehabt". Nun bin ich verunsichert. Was heisst dies? Vielen Dank für Ihre Antwort. Grüsse
Antwort unseres Experten:
seien Sie unbesorgt, es ist und bleibt ein harmloses Muttermal, lassen Sie sich nicht verunsichern.
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam, mir wurden im letzen Winter 2 SSM entfernt-0,37mm und 0,3mm. Nun kommen die ersten Sonnenstrahlen- bzw. der Sommer-ich bin sonst sehr gerne draußen gewesen- spazieren, im Garten oder Rad fahren- wie mache ich das nun-ich bin sehr verunsichert-kann ich mich noch in der Sonne bewegen-mit LSF 50-oder immer nur mit Cappy-was ist wenn die Haut dennoch braun wird- ist das gefährlich-wenn ich im Sommer im Badeanzug rumlaufe- oder darf ich das alles nicht mehr-oder bei Radfahren- könnten ja auch die Hände braun werden-.. wie mache ich es richtig ohne etwas zu riskieren??
Antwort unseres Experten:
der beste Sonnenschutz sind Textilien und die Vermeidung der direkten Sonne. Ansonsten nutzen auch gute Sonnenschutzmittel mit SPF 50, leider gibt es keine anderen Massnahmen.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, habe im Januar 2011 einen Leberfleck am Rücken entfernt bekommen,Befund war i.O. Die entstandene Narbe ist ziemlich dickwulstig und rot, in der Mitte der Narbe sieht es aus, als ob ein neuer Leberfleck wächst... dies beunruhigt mich. Kann es sein, das ein Leberfleck nachwächst bzw. ein neuer an dieser Stelle wächst? Muß ich mir Sorgen machen? Habe schon einen Kontrolltermin bei meinem Hautarzt vereinbart. Danke für Ihre Antwort
Antwort unseres Experten:
Sie machen alles richtig - die Veränderung sollten Sie einem Hautarzt zeigen, kein Grund zur Sorge!
Patientenfrage:
Guten Tag, unserem Sohn (jetzt 16 Jahre alt) wurden bereits 5 Leberflecke entfernt. Das vorletzte Mal vor einem dreiviertel Jahr. Vom Hautarzt bekamen wir die Aussage, dass der Leberfleck gewisse Anzeichen (Dysplasie) aufweist. Es wurde eine halbjährliche auflichtmicroskopische Kontrolle empfolhen, die wir auch wahr genommen haben. Bei der nächsten Untersuchung wurde festgestellt, dass wieder zwei Leberflecke entfernt werden sollten. Der Befund beunruhigt mich dieses Mal sehr. Hier der Befund: Histologische Untersuchung Klinisch: I. und II. dyspl. NZN, li. OS / li. Wade Makroskopisch: I. Ein 0,3 cm langes ovaläres Hautexzisat mit einem bräunlichen Areal Ä1 mmÜ im Zentrum. (SRU, Dm) Daneben ca. senfkorngroßes hautfarbenes Gewebe. II. Ein 0,4 cm langes ovaläres Hautexzisat mit einem bräunlichen Areal Ä2 mmÜ im Zentrum. (SRU, Dm); Histologissch: I. und II.:Hautgewebe mit junktionalen Naevuszellnestern und fokalen junktionalen Architekturstörungen mit lentiginös-dysplastischen Zeichen. Benachbart geringe Entzündungsreaktion und Melanophagen.Esoliert beiliegendes koriales bis subkutanes Hautgewebe ohne Naevuszellen. Junktionsnaevus (Clark) mit dysplastischen Anteilen. Schnittränder unauffällig. II. Hautgewebe mit unregelmäßigen epitheloiden junktionalen Naevuszellnestern und junktionalen Architekturstörungen mit spitzoid-dysplastischen Zeichen. Benachbart geringe Entzündungsreaktion und Melanophagen. Spitziod-dysplastischer Naevus. Schnittränder unaffällig. Was bedeutet dieser Befund? Durch die Aussage der Arztschwester: "Das war knapp" in ich sehr beunruhigt.
Antwort unseres Experten:
lassen Sie sich nicht verunsichern - es sind alles immer noch völlig harmlose und gutartige Muttermale! Leider wird hier mit Begriffen wie Dysplasie viel Schindluder getrieben und Verunsicherung geschürt - es ist und bleibt gutartig!
Patientenfrage:
Guten Abend, habe gerade einen Bericht von Professor Enk gelsen, in dem stand, das alle Melanome jenseits von in situ Melanomen streuen können-selbst nach Jahrzehnten.. nun bin ich sehr verunsichert- hatte 2 Melanome, 0,37mm und 0,3mm-beide im Nov. und Dez. 2010-alle bisherigen Untersuchungen waren ok- muss ich mir nun grosse Sorgen machen?? Mfg
Antwort unseres Experten:
Nein, so war die Info nicht gemeint. Das Streurisiko bei so dünnen Melanomen ist extrem gering, aber nicht Null, das bedeutet die Auskunft. Seien Sie unbesorgt, Komplikationen sind üblicherweise nicht zu erwarten!
Patientenfrage:
Liebes Expertenteam, ich bin sehr dankbar, Ihre Seite gefunden zu haben. Ich bin 29 Jahre alt und im fünften Monat schwanger. Nachdem wir vor knapp über zwei Wochen ein auffälliges Muttermal entfernt wurde, bekam ich heute den erschreckenden Befund, dass es sich um ein Malignes Melanom (superfiziell spreitendes, 0,54 mm Dicke, keine Regression) handelt. Nun bin ich wahnsinnig verängstigt und mache mir auch bezüglich der Schwangerschaft und meines Babys große Sorgen. Als nächsten Schritt habe ich eine Überweisung in eine Fachklinik bekommen, wo ein Beratungsgespräch stattfinden und eine zusätzliche OP, bei der ein größerer Bereich herausgeschnitten werden soll, geplant ist. Da ich sehr unruhig und voller Sorge bin, habe ich folgende Fragen: Welche Heilungschancen habe ich bei diesem Befund, wie groß ist das Risiko, dass der Tumor bereits Metastasen gestreut haben könnte? Können alle nötigen Untersuchungen trotz Schwangerschaft durchgeführt werden? Wie wird die weitere Therapie verlaufen? Besteht ein Risiko für mein Baby/muss im weiteren Schwangerschaftsverlauf/während des Stillens etwas berücksichtigt werden? Für eine kurzfristige Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar. Viele Grüße
Antwort unseres Experten:
Sie sollten sich wirklich keine Sorgen machen, es handelt sich um ein sehr früh entdecktes Melanom mit sehr guter Prognose! Es sollte eine Nachexzision und eine Lymphknotensonographie, sowie die Nachsorge erfolgen. Es besteht weder ein Risiko für die Schwangerschaft, noch für Ihr Baby! Seien Sie ganz unbesorgt!
Patientenfrage:
Guten Tag, Ich hätte gerne eine Erläuterung zu folgendem Befund: Histologisch zeigt das vorliegende Hautstück einen pigemntierten junktionalen Naevuszellnaevus mit kleinen Ansammlungen von Melanozyten in inzipenter Nestbildung. Die Läesionen sind tot excidiert. Diagnose: Junktionaler Naeveuszellnaevus Meine Hautärzting sagt alles sei ok, aber der Befund klingt irgendwie nach mehr. Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
es ist in der Tat nur ein ganz normales Muttermal, keine Sorge!
Patientenfrage:
Hallo. Bei mir wurde vor drei Jahren ein gutartiges Melanom entfernt. Seitdem bin ich regelmäßig bei der Nachsorge und muss mir auch hin und wieder Muttermale entfernen lassen. Ich habe aber seitdem kein Melanom mehr gehabt. Nun habe ich Sorgen vor der anstehenden Verbeamtung auf Lebenszeit. Könnte es da Probleme geben?
Antwort unseres Experten:
zunächst einmal - ein Melanom ist nicht gutartig! Die Prognose hängt von der Tumordicke ab und es kann in der Tat hier Vorbehaltung gegen eine Verbeamtung auf Lebenszeit geben.
Patientenfrage:
Bei mir wurde vor ca. 8 Wochen ein maligens Melanom mit einer Tumordicke von 0,4 mmm diagnostiziert. Beim erneuten Check beim Hautarzt wurde nun noch ein weiters Muttermal entfernt. Sollte es sich wieder um ein MM handeln, ändert sich dadruch die Prognose für mich?
Antwort unseres Experten:
Sie sollten zunächst die Histologie abwarten. Die Prognose bei einem Zweitmelanom wäre wiederum von der Tumordicke abhängig. Aber nicht jede Exzision heißt gleich ein Melanom.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe am ganzen Körper sehr SEHR viele kleine Muttermale, die ich jährlich von meiner Hautärztin untersuchen lasse. Sie sind gutartig, doch leider bekomme ich auch immer wieder neue. Meine Frage lautet: Werden weitere immer wieder hinzukommen, wie meine Hautärztin sagte? Ich bin Hauttyp II und ich kenne nur sehr wenig andere Menschen, die wie ich vom Hautbild einem Dalmatiner-Hund gleichen. Der Vergleich hinkt, aber ich frage mich, wohin dies noch führen wird. Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Interesse
Antwort unseres Experten:
in der Tat kann die Anzahl von Muttermalen weiter zunehmen. Sie können sich nur vor Sonne schützen und regelmäßige Kontrollen beim Hautarzt durchführen lassen.
Patientenfrage:
Liebes Exptertenteam Mir wurde ein Melanom entfernt mit den Werten: Breslow 0.9mm Clark IV TNM: pT1a < 1 Mitose pro mm2 Nun steht mir ein PET-CT bevor und ein Sentinell. Die Ärzte meinen, dass die Risiko-Stufe sehr gering sei. Ich bin fast damit einverstanden, nur der Clark IV beunruhigt mich und mein Alte (40). Wie würden Sie das einstufen? Besten Dank!
Antwort unseres Experten:
eigentlich ist selbst die Durchführung eines PET-CT und eines Sentinels schon übertrieben, da dies ein low-risk Melanom ist. Ich bin über diese Empfehlungen sehr überascht. Vielleicht sollten Sie sich in einem Hauttumorzentrum nochmals beraten lassen (in aller Regel nächste Univ-Hautklinik).
Patientenfrage:
Liebes Experten-Team, mein Verlobter (35 J., Leistungssportler im Radfahren) hatte im Sept. 2010 eine Melanom-Entfernung an der Wade. Es war nur 0,5 mm tief. Bei Nachuntersuchungen wurde V.a. Metastasen im Kopf gefunden (4mm) und gestern langstreckig entlang der 8 Rippe V.a. Metastasierung duch Kontrastmittelmehrspeicherung diagnostiziert. Natürlich gibt es nichts, was es nicht gibt, aber kann das sein??? Wie sind die Heilungschancen?
Antwort unseres Experten:
eine solche Metastasierung ist zwar theoretisch möglich, aber schon sehr ungewöhnlich. Hier sollte eine bioptische Sicherung erfolgen, um zu klären, worum es sich hier handelt. Warum wurde der Kopf überhaupt untersucht? Dies ist nicht der Regelfall und Sie sollten sich in einem Hauttumorzentrum (in aller Regel nächste Univ-Hautklinik) beraten lassen.
Patientenfrage:
Liebes Experten-Team, vielen Dank, dass Sie sich Zeit nehmen, Fragen zu beantworten. Bei meinem Vater (geb. 1956) wurde ein ALM an der Ferse diagnostiziert und mittlerweile auch entfernt. Nun hat man uns mitgeteilt, dass die Tumordicke nicht wie angenommen 1,6mm beträgt, sondern 5,6mm! Man hat sowohl MRT als auch PET durchgeführt - der Krebs hat in die Lypmphe gestreut - vier Metastasen sind vorhanden, allerdings sind keine inneren Organe betroffen und auch das Gehirn ist i.O. Ich habe gelesen, dass die 5-Jahres-Überlebenschance bei so einer Tumorgröße verschwindend gering ist - wie sehen sie die Prognose und welche Behandlung würden Sie empfehlen? Danke für Ihre Antwort,
Antwort unseres Experten:
leider kann ich Ihren Schilderungen nicht genau entnehmen, wohin der Tumor gestreut hat und ob es sich um einen operablen Befund handelt. Wenn es die Möglichkeit einer operativen Entfernung gibt, würde ich diesen Weg gehen und dann eine Nachbehandlung, so erforderlich, einleiten.
Patientenfrage:
Ich hatte schon einmal eine Frage zu meiner Diagnose beim Malignen Melanom gestellt, vielen Dank für Ihre Antwort. Bei einem erneuten Besuch beim Hautarzt habe ich nochmal genauer nachgefragt. Es wurden wohl 2 Untersuchungen des Muttermals vorgenommen. Immunhistologisch war der Befund 0,4 mm und Immunhistiochemisch nur 0,25 mm. Welcher Untersuchungsmethode gibt denn das genauere Ergebnis oder wie soll ich nun mit den verschiedenen Ergebnissen umgehen?
Antwort unseres Experten:
leider läßt sich die Frage nicht genau beantworten, da beide Verfahren nicht ganz exakt sind und vom Untersucher abhängen. Fest steht für Sie aber, dass es in beiden Fällen ein dünnes Melanom bleibt und sich die Prognose der beiden Tumordicken nicht unterscheidet - sie bleibt gut!
Patientenfrage:
Welche malignen Erkrankungen (paraneoplastisch/ Melanome) können für eine progrediente, generalisierte melanotische hyperpigmentierung verantwortlich sein?
Antwort unseres Experten:
das hängt von der Pigmentierung ab und es gibt hier neben den Melanomen v.a. endokrine Tumoren, aber auch Paraneoplasien, die eine Rolle spielen können. Im Zweifel immer den Hautarzt aufsuchen.
Patientenfrage:
Hallo liebes Team, ich habe vor einer Woche die Schockdiagnose bekommen. Ich bin allgemein unheimlich ängstlich und möchte Sie bitten mir eine Prognose zu geben. Diagnos: Malignes Melanom, maximale Tumordicke 0,5mm, Level3, Mitoserate <1/mm², oberflächlich spreitender weitgehend amelantonischer Typ. Bei deutlichem Basisabstand intraepidermal nach vorliegenden Schnitten tandstänidg. Nachexzision wichtig. Heute wurde der Rest mit 1cm entfernt. Liebe Grüße
Antwort unseres Experten:
leider habe ich nur eine verstümmelte Nachricht von Ihnen erhalten. Es handelt sich aber um ein dünnes Melanom mit sehr guter Prognose. Eine Nachexzision und eine Lymphknotensono, sowie die Nachsorge sind wichtig! Seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, bei mir wurde ein sekundär knotiges superfiziell spreitendes malignes Melanom Tumordicke 4,1 mm, Clark-Level V festgestellt und samt einem Wächterlymphknoten (der nicht befallen war) operativ entfernt. Welche Heilungsaussichten habe ich und was kann ich noch tun? Interferon vertrage ich nicht. Vielen Dank vorab!
Antwort unseres Experten:
da das Melanom bei Ihnen schon ziemlich dick war und Sie Interferon nicht vertragen (woher wissen Sie das?), sollten Sie sich in einem Hauttumorzentrum beraten lassen, ob Sie für eine Studienteilnahme in Frage kommen (meist nächste Uni-Hautklinik). Ansonsten sollte noch eine engmaschige Nachsorge erfolgen.
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam. Ich erbitte Ihre Bewertung. Nach der Entfernung eines Oberflächlich spreitendem malignen Melanoms, ( links vom Bauchnabel)Invasionstiefe II, 0,7mm,pT1a, C43,9, am 17.02.2011 und Nachexzision am 08.03.2011, habe ich seit zwei Tagen in der rechten Leiste leicht geschwollene Lymphknoten? Kann das eine Nachwirkung der Nachexzision sein, oder welcher Ursache sind diese Schwellungen. Linke Leiste ist nicht geschwollen. Vielen Dank für die Beantwortung meiner Frage. Mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
dies kann gut eine Auswirkung der Exzision sein, Sie sollten mit Ihrem Arzt reden! Ferner ist die Nachsorge und ein LK-Sono wichtig!
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam. Mir wurde (49J./M) vor drei Wochen ein malignes Melanom entfernt. Mit folgendem Befund: Op-Datum:17.02.2011 Eingangsdatum: 21.02.2011 Ausgangsdatum:25.02.2011 Klinische Diagnose: aktiver NzN Die z.T. verbreiterte Epidermis zeigt eine auffällige Durchsetzung mit nestförmig und einzeln stehenden polymorphkernigen und pigmenthaltigen Zellen, die vor allem in den basalen, stellenweise aber auch in den höheren Epidermisschichten anzutreffen sind. Fokal sind sie auch innerhalb des Coriums nachweisbar. Hier lymphohistiozytäre Infiltrate und Melanophagen. Die beschriebenen Veränderungen laufen zu den Seiten hin flach aus und reichen relativ dicht an die seitlichen Schnittränder. Auf den weiteren Stufen keine neuen Gesichtspunkte. Diagnose: Oberflächlich spreitendes malignes Melanom( mit niedrigem Metastasierungsrisiko:Invasionstiefe II, Tumordicke 0,7mm,pT1a,Mitoseindex0-1 Mit./mm²;C43,9),zu den Seiten nur knapp in toto exzidiert( durch Stufenschnitte gesichert). Anmerkung: 0,5mm bis zum seitlichen Schnittrand. Eine Nachexzision ist anzuraten. Das Gewebe wird zur Sicherheit aufgearbeitet. Anmerkung(01.03.2011): Auf den weiteren Stufen keine neuen Gesichtspunkte. Bestätigung durch Melan A Reaktion. - Befund Ende. Wieso eine Anmerkung 4 Tage nach Ausgangsdatum, und welche Bedeutung hat diese und überhaupt der gesamte Befund.Die Nachexzision hat am stattgefunden. Ich bin jetzt ziemlich verunsichert und psychisch instabil. Bitte helfen Sie mir diesen Befund zu verstehen und mir der Krankheit umzugehen-wie schlimm ist es? Da ich mich zur Zeit in den Vorbereitungen für einen Umzug befinde,ich mich jedoch nicht wirklich darauf konzentrieren kann, bitte ich Sie um eine Antwort sobald es Ihnen möglich ist. Mit freundlichen Grüßen und Dankbarkeit das Sie diese Beratungen möglich machen, verbleibe ich
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein dünnes Melanom mit sehr guter Prognose. Die Anmerkung war eine Bestätigungsfärbung, keine Sorge. Es sollte jetzt lediglich noch eine Lymphknotensonographie und dann die Nachsorge erfolgen. Machen Sie sich keine Sorgen!
Patientenfrage:
Guten Tag, mir wurde nach einer Muttermal Entfernung in der rechten Leistengegend die Diagnose melanozytäre Dysplasie genannt: Welches nun restlos rausgeschnitten werden soll. Was habe ich hierunter zu verstehen. Ich bin vor zwei Jahren mit 38 Jahren an einem Nierenzellkarzinom erkrankt und nun etwas verunsichert. Wie gehe ich hier am besten vor, wie kann man kontrollieren. Viele Dank im voraus!
Antwort unseres Experten:
bei allem Fachchinesisch handelt es sich doch einfach um ein harmloses Muttermal und Sie müssen gar nichts dsbzgl tun.
Patientenfrage:
Guten Tag, bei mir wurde ein maliges Melanom in naevoider Konfiguration Stadium pT1a Clark-Level III, max. Tumordicke nach Breslow: 0,6 mm Mitoseindex <1mm2, keine Regression, festgestellt. Ich habe schreckliche Angst was nun passiert und wie meine Heilungschancen stehen. Ich muß in die Klinik zur Nach-OP.Ich bitte um eine kurzfristige Beantwortung.
Antwort unseres Experten:
Leider erreichte mich Ihre Nachricht verstümmelt, aber es handelt sich um ein dünnes Melanom mit sehr guter Prognose.
Es sollten eine Nachexzision und eine Ultraschalluntersuchung der lymphknoten erfolgen. Ferner ist die Nachsorge wichtig!
Patientenfrage:
Bei mir wurde ein Muttermal entfernt. Diagnose Maligens Melanom 0,4 mm Clark Level III. Nach dem Nachschnitt von 1 cm dann eine Korrektur, Tumordicke war nur 0,25mm. Wie sind hier die Prognosen und können sich auch bei einem solchen Befund schon Metastasen gebildet haben? Lunge röntgen und Bauchsono und Blutbild waren in Ordnung.
Antwort unseres Experten:
die Prognose ist in beiden Fällen sehr gut, die Wahrscheinlichkeit für Metastasen extrem gering, nur die Nachsorge ist wichtig. Seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Hallo! Vor 1 Jahr wurde bei mir ein SSM, TD 0,5 mm, Level II, am Oberschenkel entfernt. Zwei Wochen später fand ein Nachschnitt statt. Nun gehe ich alle 3 Monate zur Nachsorge (Hautcheck und Sonografie der LK). Bisher alles unauffällig. Heute nun empfahl mir der Hautarzt, der dort neu in der Gemeinschaftspraxis ist, vom Hausarzt meine Niere und Leber sonografieren und die Leber röntgen zu lassen. Das erstaunt mich nun, da ich bisher dachte, dass das bei meiner Tumortiefe nicht nötig wäre. Soll ich die Untersuchungen vorsichtshalber machen lassen? Immerhin sind Röntgenstrahlen nicht ganz ungefährlich. Danke im voraus für Ihren Expertenrat!!!!
Antwort unseres Experten:
bei dieser Tumordicke ist das in der Tat nicht erforderlich und Sie sollten nur die Nachsorge ernst nehmen.
Patientenfrage:
Hallo, mir wurde ein lt. Arzt sehr auffällliges schwarzes Naevus entfernt. Diagnose ist: Naevuszellnaevus vom Compound-Typ mit Melanozytendysplasie (ICD-O M872/0; ICD-10 D 22.9. Im histologischen Befund ist aufgeführt: An der Junktionszone und stellenw. mittleren Epidermisabschn. einzelne Melanozyten und melanozytäre Nester. Nur vereinzelt atypische Melanozyten. Im Papillarkörper lymphozytäres Infiltrat. Um die verlängerten Reteleisten Fibroplasie. Der Arzt sagt gutartig, 1 x/Jahr Kontrolle. War das schon Krebs und reicht Kontrolle aus ? Danke
Antwort unseres Experten:
nein, es handelt sich um einen komplett gutartigen Befund und die vereinbarten Kontrollen erscheinen völlig ausreichend!
Patientenfrage:
Liebes Expertenteam ...bei mir wurde vor 3 Jahren ein Melanom 0,45 level 2 entfernt. seit 6 Monaten bin ich nun Mama. In letzter Zeit habe ich öfters gelesen das Stress Krebs auslösen kann ? wir wollen bald mit dem Zweiten kind loslegen. Das bedeuted am Anfang viel Stress mit 2 kleinkindern. Soll ich überhaupt nochmal schwanger werden ? Ich bin 37 Jahre alt. Und wie erkenn ich den Unterschied von einem Grießbeutel oder einem Melanom am kopf ? Habe an 3 Stellen kleine bollen od. Knötchen am kopf-schmerzlos und lassen sich hin und her schieben ? Im voraus schon mal vielen dank für ihre Antwort ...bin sehr beunruhigt ... Simone
Antwort unseres Experten:
Ihr Melanom war zum Glück noch so dünn, dass Sie sich auch mit zwei
Kindern keine Sorgen machen müssen. Bzgl der Hautveränderungen sollten
Sie einfach einen Hautarzt aufsuchen!
Patientenfrage:
Hallo, habe ein Muttermal entfernen lassen. Ein Satz im Befund "Randlich knapp excidiert". Bedeutet das dass der Rand frei ist oder dass der Rand von Nävuszellen befallen ist ? Obwohl es ein gutartiges Muttermal ist, muss man nicht trotzdem nachschneiden lassen falls der Rand nicht negativ ist? Hört von Geschichten dass eine Verletzung - eben eine OP - verbleibende Nävuszellen zur bösartigen Veränderungen anregt. Danke Liebe Grüße
Antwort unseres Experten:
machen Sie sich keine Gedanken, bei einem gutartigen Befund muss man nicht unbedingt nachschneiden und es tritt durch die OP auch keine Entartung auf!
Patientenfrage:
Salü und vielen Dank im Vvorraus mein Muttermal,überstehend h=2mm,hellbraun,grobe oberfläche,ist in den letzten 5 J.von d=3mm auf 6mm gewachsen und hat in den letzten 2 monaten eine flache umrandung gebildet,so als wäre es ausgelaufen.zudem bin ich total erschöpft,schwindel und gefühlststörung.Kann das einen zusammenhang haben,und ist es oft bei einem aktiven muttermal so,neg/pos?vielen Dank für die Antwort
Antwort unseres Experten:
wegen der Veränderungen des Muttermals sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen, ein Zusammenhang mit der Erschöpfung besteht vermutlich aber nicht - hier sollte ein Internist konsultiert werden.
Patientenfrage:
Hallo, habe folgenden Befund bei einer Muttermalentfernung erhalten, und weiss nicht so recht was ich davon halten soll. Die Ärztin meinte es wäre nichts schlimmes, aber der vollständige Bericht verunsichert mich doch einbisschen. Können Sie mir den Befund die Diagnose verdeutlichen? Hier der Befund: "Man sieht einenrelativ scharf begrenzten, jedoch inhomogenen pigmentierten sowie auch irritierten melanocytären Tumor. An der Junktionszone der Epidermis konfluierende variierende Nester spindeliger sowie auch spitoider Melanocyten. Einzelne Melanocyten finden sich teils auch in höheren Epithellagen. Um Reteleisten betonte Coriumfibrose. Epidermisnah innerhalb der Fibrosezone immer wieder auch hier Nester spitzoider Melanocyten. Fleckförmige lymphocytäre entzündliche Begleitinfiltrate. Insgesamt zeigen Melanocyten eine mässige Kernpolymorphie. Vermehrte Mitosen fallen routinehistologisch nicht auf. Bewertung: Entzündlich irritierter spitzoider melanocytärer Compoundnaevus mit deutlicher Dysplasie. Auf den vorliegenden Schnitten kein ausreichender Anhalt für Malignität. Die Schnittränder sind frei. ICD-10: D22.9G ICD-O: 8760/0 Anmerkung: zur Diagnosesicherung wird eine Immunohistomie nachgereicht."
Antwort unseres Experten:
Sie können ganz beruhigt sein, es handelt sich um ein harmloses Muttermal.
Patientenfrage:
Hallo. Vor 2 Wochen wurde mir (30J ) am Bauch ein auffälliges Muttermal entfernt. Heute bekam ich das Ergebnis. Es hiess, dass Muttermal hätte veränderte Zellen die sich zu 99% in den Jahren zu Krebs entwickelt hätten. Es wäre alles entfernt worden, die Haut drumherum gesund. Es wurde gesagt, dass Risiko an der bzw durch dieses Muttermal an Krebs zu erkranken, liege bei 0,000..1%. Trotzdem bin ich beunruhig. Habe ich nun generell ein erhöhtes krebs oder Hautkrebsrisiko ? ( Hauttyp2) Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um einen sog. dysplastischen Nävus (=Muttermal), der immer noch gutartig ist. Sie müssen nicht deshalb beunruhigt sein, sollten die Haut aber 1x/Jahr kontrollieren lassen bei Hauttyp 2.
Patientenfrage:
Guten Tag, ich soll demnächst ein Muttermal entfernt bekommen. Auf dem Zettel, den ich dafür unterschreiben musste, steht: "Entfernung eines Naevus in CA" Könnten Sie mir bitte sagen, was ich daraus vorab schließen kann?
Antwort unseres Experten:
vermutlich heißt es LA = Lokalanästhesie = örtliche Betäubung. Nävus ist ein Muttermal.
Patientenfrage:
Ich habe eine Frage. Ich lebe in ständiger Angst und hätte gern von Ihnen eine Auskunft Oberflächlich spreitendes malignes Melanom Level IV 0,75 mm Was bedeuted diese Diagnose für mich Diskrete Akathose und Papillomatose der Epidermis in der Dermis vermehrte und etwas verquollenen wirkenden kollagwen Faerbündel mit zahlreichen Fibrozyten. Hier einige Kapillaranschnitte und schüttere lymphohistiozytäre Infitrate.Im polarisierten Licht kein Nachweis doppelbrechender Strukturen Diagnose Kutane Narbe von der Brust links Hier kein Nachweis atypischer melanozytäler Zellverbände ICDD-10-SGBV L 90,5 Für eine Beantwortung meiner Frage bedanke ich mich schon im vorraus mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
es handelt sich immer noch um ein sehr dünnes Melanom mit sehr guter Prognose! Sie sollten lediglich die Nachsorgetermine ernst nehmen, dann ist die Heilungsrate sehr gut! Die beschrieben Histologie zeigt nur eine Narbe.
Patientenfrage:
Diagnose: Naevuszellnaevus vom Compound-Typ mit Melanozytendysplasie (dysplastischer Naevus), was ist das muss ich mir Sorgen machen , Artzt hatte keine Zeit mir das zu erklären
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein harmloses Muttermal, machen Sie sich keine Sorgen!
Patientenfrage:
Probebiopsie am 8.2.11. Ergebnis LMM, Tumordicke 0.4mm, Clark Level 2 PE. OP Termin erst 6 Wochen später. Ist der Abstand zur OP nicht zu lange, können durch die Probebiopsie Tumorzellen in Umlauf gebracht werden insbesondere da sich nach der Entnahme ein leichtes großflächiges Hämatom (gelbfärbung) gebildet hat.
Antwort unseres Experten:
in der Tat erscheint auch mir der Abstand zur Nachexzision relativ lang, auch wenn es keine wirklichen Gefahren diesbzgl gibt. Sie sollten nochmals mit Ihrem Arzt sprechen, ob nicht eine frühzeitigere Nachexzsion möglich wäre. Ferner sollten eine LK-Sonographie und die Nachsorge erfolgen. Es ist ein dünner Tumor mit sehr guter Prognose!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe relativ viele Leberflecke am ganzen Körper verteilt. Form, Aussehen und Größe variieren. Seit meinem 16. Lebenjahr gehe ich 1mal jährlich zur Vorsorge. Seitdem sind auch schon Leberflecke entfernt wurden. Bislang ohne Befund. Letztes Jahr wurde jedoch ein Leberfleck entfernt, der lt. Hautärztin Zellveränderungen 1 bis 2 aufwies. Was bedeutet das?
Antwort unseres Experten:
dies bedeutet eigentlich per se gar nichts und ich würde mir keine Sorgen machen. Die regelmäßige Vorsorge ist das A und O - Sie machen alles richtig!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe folgende Frage: Bei meiner Frau wurde vor exakt 2 Jahren ein Melanom in Situ unter Ihrem rechten Fuß festgestellt. Der Befund basierte u.a. auf einer immunhistologischen Untersuchung mit den entsprechenden Markern. Die Abtragungsränder des Melanoms waren knapp im Gesunden. Des Weiteren wurde nach ca. 8 Wochen noch einmal mit entsprechendem Sicherheitsabstand nachgeschnitten. Hier war auch alles ok. Seitdem gehen wir natürlich zu sämtlichen Vorsorgeterminen und es wurden zwischenzeitlich auch weitere Muttermale entfernt, die alle ok waren. Bisher waren wir eigentlich der Überzeugung, dass ein Melanom in situ nicht streuen kann. Nun hat meine Frau allerdings die Sorge entwickelt, dass in dem Zeitraum zwischen der Herausnahme des Melanoms und des Nachschnitts, Krebszellen „durchgehuscht“ sein könnten und doch gestreut haben. Sie hat wohl im Internet einen etwas kontroversen Artikel gelesen. Daher meine Frage: Ist es wirklich ausgeschlossen, daß ein Melanom in situ streuen kann? - und können wir vollkommen beruhigt sein??? Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!
Antwort unseres Experten:
Ein in situ Melanom kann wirklich nicht streuen, aber die Nachsorge dennoch wichtig!
Patientenfrage:
Hallo, mir wurde vor 2 Wochen ein Muttermal an der Wade entfernt. Der Hautartz meinte, vom Optischen säh es nicht gefährlich aus, er hat auch nicht tief schneiden müssen. Heute beim Fäden ziehen war der Befund noch nicht da, das zuständige Labor wollte ein 2. Labor dabei gucken lassen. Das Muttermal ist im November, Dezember kontrolliert worden, ohne das es sofort entfernt werden müßte. Da es sich aber farblich verändert hat, hat es der Arzt dann vor 2 Wochen entfernt. Arzt und Arzthelferin wollten mir nicht direkt antworten. Heißt das schon sofort schlimmer Befund, oder Nachkontrolle, ob "wirklich nichts" da ist ? Ich muß noch eine Woche warten und wieder beim Arzt anrufen. Die Ungewißheit macht mich verrückt.
Antwort unseres Experten:
Bitte warten Sie in aller Ruhe den Nachbefund ab! Nachbefundungen sind durchaus nicht ungewöhnlich!
Patientenfrage:
Meinem Freund wurde vor 1.5 Jahren ein Melanom in Situ entfernt. Auch ein Nachschnitt wurde gemacht welcher tumorfrei war. Er ist nun alle 6 Monate bei der Hautärztlichen Kontrolle. Beim letzten Mal wurde ein neues Muttermal auf seiner Fußsohle festgestellt welches in 3 Monaten wieder angesehen werden soll. Dieser Termin war nun heute. Die HÄ meinte man solle dieses doch entfernen, sie glaubt zwar nicht dass es etwas ist, aber sicherheitshalber. Nun meine Frage. Das besagte Mal ist winzig, aber asymetrisch. Die Pigmentierung ist im Vgl. zur letzten Untersuchung heller geworden, was scheinbar gut ist. Sie meint das sei eine reine Vorsichtsmaßnahme. Da der OP Termin erst im März ist wende ich mich an Sie. Wie ist ihre Einschätzung zu dem von mir beschriebenen Mal. Kann so ein kleiner Punkt schon ein Melanom sein? Ist man generell anfälliger für Melanome wenn man mal ein In Situ hatte? Ich danke Ihnen, MFG
Antwort unseres Experten:
Leider kann ich aus der ferne keine Diagnose stellen, sie sollten Ihrem Hautarzt vertrauen!
Patientenfrage:
Hallo, ich habe mir auf anraten meiner Hautärztin einen Muttermal entfernen lassen und würde gern wissen was dieser Befund zu bedeuten hat: Melanozytärer Naevus mit einzelnen atypischen Melanozyten. Überwiegend im Bereich der Basalzellschicht aber auch in höheren Epithelschichten einzelne melanozyten und melanozytäre Nester.Stellenweise Konfluenz der Nester. Im Papillarkörper um verlängerte Reteleisten ausgeprägte Fibrose und lymphozytäre Infiltrate. Zur Tiefe hin Kleinkernigere dermale Naevuszellen..vielen dank im vorraus lg
Antwort unseres Experten:
die vorgelegte Histologie beschreibt ein harmloses Muttermal!
Patientenfrage:
Hallo, ich bin 24 Jahre alt und habe eine einjährige Tochter. Vor etwa zwei Monaten wurde mir ein Muttermal am Oberschenkel entfernt.Nach einer Woche bekam ich Bescheid,dass alles in Ordnung sei.Heute ruft der Arzt mich an,dass nachträglich ein Fax kam mit folgendem Befund:spitzuides melanom clark level 2.Ich habe so Angst.Wie sehen meine Chancen aus?Diese Ungewissheit macht mich Wahnsinnig.Wie kann es sein das der Pathologe sich so lange Zeit lässt?Bitte um Antwort.Danke
Antwort unseres Experten:
leider gibt es in der Tat solche Befunde, die histologisch schwer einordenbar sind. Zum Glück scheint es sich um ein sehr dünnes Melanom mit sehr guter Prognose zu handeln. Es sollte jedoch eine Nachexzision und eine Lymphknotensonographie erfolgen, sowie die Nachsorge. In aller Regel ist hier eine Beratung durch das nächste Hauttumorzentrum (meist Hautklinik) eine sinnvolle Sache. Seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Hallo,ich habe unter meinen rechten Zehnagel einen braunen Fleck mit einigen dunkelbraunen Flecken .Und ein hellbraunen bis dunkelbraunen Strich,am anfang .Es fängt am rechten Rand vom rechten Zehnagel an.Es hat eine Länge von ca 6mm und eine Breite von ca 5,5mm. Ich habe mich nicht gestoßen .Bin 52 Jahre alt.Habe den Fleck am 21.Dezember 2010 nach dem Duschen endeckt,und danach beobachtet.Er wächst nicht nach oben.er ist nur etwas gewachsen.Mache mir Sorgen ob es vieleicht ein Melanom ist.Habe auch Bilder gemacht würde sie gerne schicken weiß aber nicht wie? Liebe Grüße
Antwort unseres Experten:
aus der Ferne kann ich leider keine Diagnosen stellen. Sie sollten die Veränderung zeitnah einem Hautarzt zeigen!
Patientenfrage:
Guten Tag, ich habe folgenden Befund nach einer vom Hautarzt empfohlenen Entfernung eines Muttermales bekommen. Bitte erläutern sie mir doch die folgenden Diagnose. In der dermoepidermalen Junktionszone liegen einzelne und zu Nestern aggregierte Nävuszellen. Die Epidermig ist hyperpigmentiert. Diagnose: Stark pigmentierter Nävuszellnävus vom Junktionstyp (D22.9G) In den Schnittebenen der vorliegenden Präparate wurde die Läsion in toto entfernt. Wie biite muß ich diese Diagnose verstehen?! Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein in Gänze entferntes harmloses Muttermal, kein Grund zur Sorge!
Patientenfrage:
Ich hatte vor 5 Jahren ein Melanom in situ. Ich möchte mich einer Kinderwunschbehandlung (IVF) unterziehen, bei der Hormone verabreicht werden. Erhöhen diese Hormone das Risiko erneut ein Melanom zu entwickeln?
Antwort unseres Experten:
hierzu ist nichts bekannt, es sollte also kein erhöhtes Risiko bestehen.
Patientenfrage:
Liebes Experten Team! Ich habe eine Diagnose "Verdacht auf spitzoides Melanom" erhalten. Meine Hautärztin konnte leider dazu nicht viel sagen weil sie vorher noch nicht von einem spitzoiden Melanom gehört hat und die Beurteilung (siehe unten) ist mir nicht ganz klar. Ist es nun bösartig oder gutartig? Muss wirklich eine Nachexzision gemacht werden (der Ort ist am Knie und 1cm Gewebe entfernen klingt nach einem grösserem Schnitt. Vielen Dank für Ihre Hilfe Die Histologische Beschreibung lautet: "Asymmetrische, melanozytäre Proliferation mit verschiedenen Komponenten. Anderseits findet sich eine intraepidermale Komponente bestehend vorwiegend aus einzelnen Zellen und kleinen Nestern aus vergrösserten Melanozyten, welche im Stratum basale, aber auch superbasal zur Darstellung kommen. Andererseits findet sich eine dermale Komponente bestehend aus Melanozyten mit spitzoider Morphologie ohne Ausbildung von Nestern. Diese Zellen zeigen deutliche Pleomorphie." Die Beurteilung lautet: "Die definitive diagnostische Zuordnung des vorliegenden Präparates ist sehr schwierig. Differentialdiagnositsch kommt ein spitzoides Melanom in Betracht sowie ein kombinierter Spitz-Naevus mit lentiginösem melanozytärem Nävus vom Compound-Typ. Aufgrund der Asymmetrie der Läsion und des Nachweises von suprabasalen Melanozyten im Schulterbereich sowie aufgrund der atypischen zellulären Morphologie und des Nachweises von erhöter Proliferationsrate im dermalen Kompartiment möchten wir die Diagnose eines spitzoiden Melanoms in den Vordergrund stellen. Auf den vorliegenden Schnitten verläuft die Exzesionslinie knapp ausserhalb der Veränderung. Eine Nachexzision mit einem Sicherheitsabstand von 1cm wird auf jeden Fall dringend empfohlen."
Antwort unseres Experten:
das ist wirklich ein schwieriger Fall, da sich die Histologie hier nicht eindeutig festlegen mag (das kann sehr schwierig bis unlösbar sein). Sie sollten hier aber sicherheitshalber noch das nächste Hauttumorzentrum (meist Uni-Hautklinik) in Ihrer Nähe zur Beratung aufsuchen. Eine Nachexzision und kleine Durchuntersuchung (LK-Sono) sind sicher immer sinnvoll.
Patientenfrage:
Guten Tag, vielen Dank für Ihren Service. Im Jahre 2005 wurde bei mir ein Mealnom gefunden: Malignes Melanom TD 1,75 CL 3-4 (römisch) Es wurde im tot entfernt CT Ultraschall ect war alles ok. Seit dem gehe ich zum Huatarzt er guckt oberfläschlich alle Muttermale an, und bis vor 1 Jahr haben wir auch reltiv reglmäßig Ultraschall gemacht. S100 war auch immer normal. Ein Benakter war der Meinung man sollte noch einmal einen CT machen. Ich halte nicht viel davon weil es auch ne Starlenbelastung ist. Was ist Ihre Meinung?
Antwort unseres Experten:
Ct ist unnötig, Kontrollen ausreichend!
Patientenfrage:
Sehr geehter Herr Professor, im Januar 2010 wurden mir zwei auffällige Muttermale entfernt. Hier die histologischen Befunde: 1. rechter Unterarm Das Excidat zeigt eine regelrecht geschichtete und verhornte Epidermis. Diese zeigt etwas Spongiose, fokal auch etwas Parakeratose. Basal eine Ansammlung von spindeligen Melanozyten, die einzeln etwas in Form und Größe variieren, jedoch anhand der zahlreichen durchgeführten Serienschnitte die Epidermis nicht durchbauen. Sie proliferieren auch nicht ins Corium. Hier etwas aktinische Elastose und ein melanophagenreiches, entzündliches Infiltrat. Beurteilung: Es findet sich eine lentiginöse melanozytäre Hyperplasie mit einzelnen atypischen Melanozyten, die sich aber ausschliesslich basal finden. Eindeutige Proliferate ins Corium finden sich nicht. Darüber hinaus noch reaktiv entzündliche Veränderungen. Insodern lässt sich hier eine initiale Lentigo maligna nicht mit aller letzter Sicherheit ausschliessen und da die melanozytären Proliferate abschnittsweise an die Schnittrandgrenzen heranreichen, sollte eine knappe Nachexzision aus Sicherheitsgründen erfolgen. 2. rechter Oberschenkel Gut umschriebene, schmale jedoch nicht ganz symetrisch aufgebaute Ansammlung morphologisch unauffälliger Nävuszellen mit Ausbildung kleinerer Nester im Bereich der Junktionszone. Darüber hinaus deutliche melanozytäre Einzelzellproliferation basal, teils auch suprabasal ohne Durchbauung der Epidermis mit atypischen Melanozyten. Basal deutliche Hyperpigmentierung. Oberflächlich perivaskulär mischzellige lymphohistiozytäre Infiltration. Die Stelle am Unterarm wurde mit ca. 1 cm Sicherheitsabstand nachgeschnitten. Der Befund lautet laut Hautärztin "es wurde nur noch gesunde Haut gefunden". Ich hätte großes Glück gehabt und solle mir keine Sorgen machen, da ich keinen Krebs gehabt hätte. Ich soll nun alle 6 Monate vorstellig werden, dies würde vollkommen ausreichen. Weitere Untersuchungen ( Lmyphknoten, Röntgen, CT, usw. ) wurden nicht durchgeführt. Sind Behandlung als auch Nachsorge der Diagnose angemessen? Vielen Dank !
Antwort unseres Experten:
es handelt sich, bei aller fremdsprachlichen Dramatik, um harmlose Muttermale. Wegen dieser Befund allein würde auch eine Kontrolle der Haut 1x/Jahr ausreichen. Seien Sie unbesorgt.
Patientenfrage:
Hallo Liebes Team, heute wurden mir 2 Muttermale entfernt da dieser der Ärztin auffällig waren. Die Ausbreitung auf der Oberfläche betrug 1mm. Können so kleine Leberflecke schon Melanome sein? Können so kleine Melanome bereits Metastasen gebildet haben? Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
die Größe der Veränderung sagt leider allein gar nichts aus. Bitte warten Sie die Histologie ab, vermutlich handelt es sich ja um harmlose Muttermale.
Patientenfrage:
Lieber Expertenrat, ich bin total verunsichert. Ich hab viele Leberflecke und Muttermale. Einige davon sehen "anders" aus. Ich gehe jedoch mind. einmal jährlich zur Vorsorge. Nun habe ich zur Absicherung die Leberflecke und Muttermale fotografieren lassen. Bei der Nahaufnahme sahen einige der Flecken ziemlich komisch aus. Sie waren zwar relativ rund und nicht verwaschen, jedoch hatten einige winzige kleine schwarze Punkte drin, es sah aus wie kleine schwarze körner. Schwierig zu beschreiben. Ich habe zwar die Arzthelferin gefragt ob dies nicht auffällig sei, sie meinte jedoch das ist normal. Ein maligner Melanom sieht "verspielter" aus. Ich habe ziemlich Angst, dass mein Arzt mich nicht genau untersucht hat und diese Leberflecken nicht gutartig sind. Können Sie mir einen Ratschlag geben? Sind diese schwarzen kleinen Punkte im Muttermal wirklich "normal"? Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Antwort unseres Experten:
leider kann ich aus der Ferne keine Diagnosen stellen und Sie müssen hier zur Erläuterung mit Ihrem Hautarzt reden. Sie sollten sich aber auch nicht zu viele Gedanken machen!
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Prof. Enk, bei mir wurde vor einem Jahr ein knotiges Melanom 0,9mm, Clark 3, festgestellt und entfernt. Ich lese hier häufig von Lymphknotensonografie, Sono Bauchraum und Röntgen Lunge. Bis auf die einmalige Lymphknotensono vor einem Jahr wurde bei mir nichts veranlasst. Ich soll alle 6 Monate zur Nachsorge (Screening), was ich auch wahrnehme. Ist das ausreichend? Und was ist mit den anderen Untersuchungen? Warum wurden bzw. werden diese bei mir nicht durchgeführt? Jetzt hab ich am seitlichen Hals mehrere kleine Knötchen (Lymphknoten???) ertastet. Können die Knötchen in Verbindung zum Melanom stehen, gar Metastasen sein??? Muss ich mir Sorgen machen? Was empfehlen Sie? Vielen Dank.
Antwort unseres Experten:
in der Tat reicht bei Ihrer, immer noch sehr geringen, Tumordicke die screening-Untersuchung alle 6 Monate aus. Die Knötchen sollten Sie bei Gelegenheit Ihrem Hautarzt aber zeigen und erklären lassen. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass hier ein Zusammenhang mit dem Melanom besteht.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, könnten Sie mir bitte folgenden Befund erklären:1. Regelrecht aufgebaute Epidermis,subepidermales Bindegewebe, tumorfrei. 2. Keine Epidermis betroffen. In 3. im Randbereich regelrecht aufgebaute Epidermis übergehend in eine symmetrische Läsion. Hier finden sich im Bereich der Junktionszone in Nestern liegende naevoide melanozytäre zellen, gleichartige Zellen auch im oberen Corium. Im Zentrum ein Haarfollikel. Hier fiden sich teilweise auch eine lamelläre Fibrose im Bereich verlängerter Reteleisten. 4.Zeigt spärlich junktionale Zellnester. 5.Im oberen Corium nestförmig angeordnete naevoide melanozytäre Zellen. Es handelt sich um einen dysplastischen Naevus ( Naevus Clark), zur Absicherung erfolgen weitere Stufen von 5.- es wird nachberichtet. 2.Bericht:Zur Absicherung wurden Stufen von 5. angefertigt. In der letzten Stufe findet sich tumorfreie Epidermis, so dass eine knappe Entfernung im Gesunden angenommen werden kann. Meine Frage: War der Leberfleck gutartig? Wurde der Leberfleck komplett entfernt und hätte er bösartig werden können? Mein Hautarzt empfahl mir eine jährliche Kontrolle, ist dies ausreichend? Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein absolut gutartiges Muttermal, trotz der Fremdwörter! Es ist alles entfernt und damit erledigt. Jährliche Kontrollen reichen nach diesem Befund aus!
Patientenfrage:
Meine Mutter hat vor ca 2 Wochen amb. einen Tumor am OA entfernt bekommen.Nach Histol.befund stand die Diag. fest:malignes Melanom Clarka-Level 3.Die genaue Tumordicke ist mir nicht bekannt,Breite ca 0,5cm.Komplette Exzision folgte (lt Befund).Da der AZ gut ist und die LK nach Abtasten keine Schwellung ergaben wurde sie OHNE WEITEREN DIAGNOSTIK entlassen.Der Arzt sagte bloss "er glaube nicht,dass da was ist" aber eine Metastasensuche bzw Ausschluss (per Rö,CT,Sono usw) folgte nicht!!! Eine Kontrolle und evtl CT,ABER ERST IN VIER WOCHEN!!! wurde empfohlen.Meine Frage lautet warum so lange abgewartet wird und ob nicht schneller gehandelt werden sollte? Wie ist der weitere sicherste Weg ein Fortschreiten zu verhindern? Danke für Ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
leider brauche ich für einen Ratschlag wirklich die Tumordicke, da hiervon die weitere Diagnostik abhängt. Wenn diese sehr gering war, muss evtl nichts weiter unternommen werden.
Patientenfrage:
hallo, folgende fragen: ich gehe regelmäßig 1 x im jahr zum hautarzt zur kontrolle. ich war das letzte mal im vergangenen monat. 1.wenn ich nun eine veränderung an meiner haut feststelle, muss ich diese dann sofort wieder dem hautarzt zeigen, oder reicht es diese bei der nächsten kontrolluntersuchung zu zeigen und vllt. vorher schon mal (in 1 monat oder so) einem anderen arzt z.b. dem allgemeinmediziner vorzuzeigen? 2. wenn man jährlich seine haut beim hautarzt kontrollieren lässt, reicht das ( auch bei eventuellen nicht vorher vorgezeigten hautveränderungen) oder könnte sich krebs in dieser zeit schon zu weit entwickelt haben?
Antwort unseres Experten:
jede Ihnen auffällige Veränderung sollten Sie sicherheitshalber dem Hautarzt zeigen (v.a. Muttermale). Die jährlichen Kontrollen reichen aus, wenn sich nicht zwischenzeitlich auffällige Veränderungen ergeben haben.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe vor einem halben Jahr ein Melanom entfernt bekommen mit folgender Diagnose: "Großzügiges und weit in den Subcutis reichendes, spindeliges Exzisat, das Gewebe wurde nachfixiert und in zahlreichen Schnittpräparaten aufgeschnitten. Im Zentrum ein relativ dichtes und deutlich pgimentiertes, melanozytäres Proliferat. Die Melanozyten liegen teils einzeln, teils in Nestern im Junktionsbereich, teilweilse konfluierende Nester, einige Melanozyten aufsteigend, entzündliche Fibrose, Pigmentinkontinenz. Angedeutete Ausbreitungstendenz der Melanozyten auch subepidermal zu identifizieren. Keine auffallend erhöhte mitotische Aktivität, kein eindeutig naevoides Eusreifungsmuster soweit identifizierbar. Beurteilung: Initiales, malignes Melanom vom SSM-Typ, Clark I bis III, Tumordicke 0,3 mm, pT1a." Ich verstehe nach allem, was ich hier bislang gelesen habe, vor allem nicht, was Clark I bis III heißt in Kombination mit pT1a. Das passt doch nicht zusammen, oder? Und jetzt sorge ich mich, wie die Prognose ist.
Antwort unseres Experten:
das entscheidende ist die Tumordicke,die mit 0,3mm sehr dünn ist. Die Prognose ist sehr gut, wenn Sie jetzt die Nachsorge ernst nehmen, seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, bitte erklären Sie mir diesen Befund: In den immunhistochemischen Färbungen mit S100, HMB45 und MelanA zeigen sich keine suprabasalen Melanozyten. Nester der Junktionszone dominieren gegenüber einzelnen Zellen, die Bögen über den Papillenspitzen sind in der Regel frei. Im entzündlichen Infiltrat vorwiegend einzeln und in kleinen Nestern angeordnete monomorphe Naevuzellen, positiv für S100 und MelanA, negativ für HMB45. Vielen Dank!
Antwort unseres Experten:
aus diesem Befund kann man nur auf ein Muttermal schließen, allerdings fehlt die Routinehistologie.
Patientenfrage:
Meine Frau hat nach Entfernung eines Muttermals durch eine Hautärztin folgende Diagnose erhalten. superfiziell spreitendes malignen Melanom, Clark Level 2, Tumordicke 0,34 mm (pT1a, NX, MX). Die Abstände der atypischen melanozytären Zellverbände zu den lateralen Schnitträndern betragen 0,8 mm und 1,4 mm. Immunhistochemischer Nachbefund: Beim Marker HMB45 einzeln als auch in Nestern gelagerte positive Zellen im Bereich der Junktionszone als aber auch in höheren Epidermislagen. Auch die melanozytären Zellverbände im oberen Korium sind HMB45-positiv. Beim Proliferationsmarker MIB1 physiologisch positive Zellen im Bereich der Junktionszone sowie auch positive Zellen im oberen Korium, vornehmlich im Bereich von Entzündungszellen als auch vereinzelt im Bereich melanozytärer Zellen. Die Ärztin meint, dass nichts weiter unternommen werden muß. 2 Hautuntersuchungen pro Jahr wären bei dieser Diagnose völlig ausreichend. Sehen Sie dies auch so, oder sollten weiterführende Untersuchungen oder eine Nachezxision vorgenommen werden? Ist eine Untersuchung durch einen weiteren Arzt zwecks einer 2. Meinung sinnvoll? Vielen Dank für eine schnelle Antwort, da meine Frau total am Verzweifeln ist.
Antwort unseres Experten:
es sollte in der Tat sicherheitshalber eine kleine Nachexzision und auch ein Ultraschall der Lymphknoten erfolgen. Dann reicht die Nachsorge. Im Zweifel können Sie sich gern auch noch im nächsten Hauttumorzentrum beraten lassen. Die Prognose ist aber sehr gut!
Patientenfrage:
Guten Tag, gerne hätte ich eine "Übersetzung" dieses Befunds: Innerhalb des oberen Coriums befindet sich überwiegend lymphohistiozytäres, perivaskulär betontes Infiltrat. Innerhalb des Coriums narbiger Umbau des Bindegewebes mit vermehrten Fibrolasten. Vielen Dank!!!
Antwort unseres Experten:
der obige Befund entspricht einem entzündlichen Prozess mit Narbe.
Patientenfrage:
Guten Tag, im Oktober hatte ich einen Termin bei einem Hautarzt, da ich einen Leberfleck hatte, der mich immer öfter zwickte. Der Arzt meinte, er sähe gut aus. Mir gefielen aber die Schmerzen nicht und ich entschied mich für eine Entfernung. Vor 2 Wochen wurde er rausgestanzt, heute erhielt ich das Ergebnis, dass er dysplastisch war. Nun hab ich einen Termin im März zum Nachschneiden. Ich bin etwas verwirrt. Warum nachschneiden, wenn doch noch alles gutartig war? Und konnte man das nicht sehen, dass er dysplastisch war? Wie sehr kann ich dem Arzt vertrauen? Und dann entlässt er mich mit den Worten: Jetzt haben wir ERSTMAL Entwarnung, das ist doch das Wichtigste. Ich bin verunsichert. Danke für Ihre Hilfe.
Antwort unseres Experten:
es handelt sich immer noch um einen gutartigen Befund. Evtl ist die Veränderung jedoch nicht komplett herausgekommen, daher wohl der Nachschnitt. Die Dysplasie sollte Sie nicht irritieren, es bleibt gutartig!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe sehr helle Haut und sehr, sehr viele Leberflecke. Meine Mutter hat vor einem Jahr ein Melanom herausoperiert bekommen. Ich gehe seit ich 12 bin regelmäßig zur Untersuchung und habe schon etwa 5 Leberflecke herausoperiert bekommen (jetzt bin ich 28). Jetzt komme ich gerade vom Hautarzt und bin komplett verunsichert. Er sagt, ich sei das letzte Mal vor etwa 1,5 Jahren in dieser Gemeinschaftspraxis gewesen. Damals wurde mir ein Leberfleck entfernt, der "dysplastisch" war. Allerdings stand da noch, dass es gut wäre nachzuschneiden, da womöglich nicht alles draußen ist. Ich glaube sie haben es damals weggelasert. Ich habe damals nicht angerufen wegen dem Befund, weil ich dachte die werden sich schon melden wenn was ist. So, und jetzt steh ich da. Wollte immer alles richtig machen und jetzt habe ich diesen Rest von Zellen erst nach 1,5 Jahren herausschneiden lassen. Sonst gehe ich immer einmal im Jahr. Meine Befürchtung ist nun, dass sich dieses "dysplastische" Muttermal, was nicht vollständig herausgeschnitten wurde zum Schlechten gewendet hat. Es wurde ja gereizt durch die OP. Ich hoffe Sie konnten ungefähr verstehen, was mein Problem ist. Ich bitte Sie um eine Antwort und verbleibe mit herzlichen Grüßen. (Ich muss jetzt einige Tage auf den Befund warten.)
Antwort unseres Experten:
Sie müssen sich keine Sorgen machen. Der Befund ist immer noch komplett gutartig und wird auch durch unvollständige Entfernung nicht bösartig! Lasern sollte man allerdings nicht!
Patientenfrage:
Hallo alle miteinander! Ich habe mir gestern ein Muttermal aufgekratzt, das hat dann auch doll geblutet. Kann ich davon Hautkrebs bekommen?
Antwort unseres Experten:
nein, das Aufkratzen macht kein Muttermal, bei Veränderungen aber immer den Hautarzt aufsuchen!
Patientenfrage:
was bedeutet folg. diagnose: "melanocytärer nävus vom junktionstyp, wohl im gesunden entfernt" besten dank im voraus
Antwort unseres Experten:
...es handelt sich um ein harmloses Muttermal!
Patientenfrage:
Hallo, ich muss demnächst in die Uniklinik, dort wird in der Innenfläche meiner Hand eine Sicherheitsschnitt gemacht von 1cm. Auch 1 cm tief, das hört sich sehr kompliziert an. Kann mir garnicht vorstellen, das man das näht? Leider hab ich den Befund nicht da, aber es könnte nicht 100%ig festgestellt werden, das es Krebs ist. Aber vorsichtshalber wird nachgeschnitten. Würde mich über eine Antwort freuen
Antwort unseres Experten:
ich gehe davon aus, dass Sie eine Nachexzision bei Melanom meinen. Sie sollten hier einfach den behandelnden Ärzten vertrauen und den Eingriff, der ein Routineverfahren darstellt, durchführen lassen.
Patientenfrage:
Hallo, am 14. September 2010 wurde mir ein Muttermal am rechten Oberschenkel entfernt. Nach zwei Wochen informierte mich mein Hautarzt darüber, dass die Uniklinik zu Rate gezogen hat, aber beide das Muttermal nicht verifzieren können. Also wurde es nach Graz geschickt. Heute sind genau vier Wochen um und ich habe immer noch keinen Befund. Auf heutige Nachfrage bekam ich die Antwort, dass der Befund bis Ende der nächsten Woche da sein soll. Dann warte ich aber schon fast sechs Wochen. Was ist, wenn der Befund negativ für mich ausfällt? Ich hatte vor 12 Jahren ein Maligne Melanom, Clark Level III und ich mache mir nun große Sorgen, dass ich zu lange warte, wenn das Muttermal wirklich bösartig ist. Kann ich noch etwas tun, außer zu warten? Ich mache mir mittlerweile wirklich große Sorgen. Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Antwort unseres Experten:
ich verstehe Ihre Unruhe sehr gut, aber Ihr Fall scheint nicht einfach zu klären zu sein. Leider kann ich Ihnen hier nur zur Geduld raten, denn alle möglichen guten Zentren sind hier bereits eingeschaltet und das dauert seine Zeit. Leider kann ich Ihnen nur "raten" noch etwas Geduld zu haben - alle Beteiligten geben sich Mühe, hier eine klare Diagnose stellen zu können und das ist in Ihrem Sinne!
Patientenfrage:
Guten Tag, ich bin 31 Jahre alt und im Dezember 2010 wurde mir ein suspekter Nävus am linken Oberschenkel entfernt. Der initiale histologische Befund war nicht eindeutig, deswegen wurde ein immunhistochemischer Nachbefund erstellt und zudem eine Zweitmeinung eingeholt. Hier der primäre Befund: Mikroskopisch: In der Junktionszone einzeln und aggregiert stehende Melanozyten. Vereinzelt größere atypische Melanozyten an der dermo-epidermalen Grenze, welche unterschiedlich große und in unterschiedlichem Abstand befindliche Nester ausbilden, die teils mit einer Brückenbildung einhergehen. In der papillären Dermis Veränderungen über die dermalen hinaus. Hier auch eine lamelläre und konzentrische eosinophiel Fibroplasie und lymphohistiozytäre Infiltrate mit Nachweis einiger Melanophagen. Fokal auch spindelförmige melanozytäre Zellen im oberen Korium. Diagnose: Atypischer melanozytärer Tumor vom Compoundtyp, Tumordicke ca. 0,9 mm mit Zügen eines kombinierten Nävus und deutlichen vornehmlich junktionalen Zellatypien. Die Exzision erfolgte in toto. (fadenmarkiertes Präparat). Immunhistochemischer Nachbefund: Beim Marker HMB45 einzeln als auch in Nestern gelagerte positive Zellen im Bereich der Junktionszone. Im oberen Korium vornehmlich einzeln gelagerte, z.T. vergrößerte, auch spindelförmige Zellen. Beim Marker Melan A vornehmlich einzeln als auch in Nestern gelagerte positive Zellen im Bereich der Junktionszone sowie auch im Korium vereinzelt positive Zellen. Beim Proliferationsmarker MIB1 physiologisch positive Zellen im Bereich der Junktionszone sowie auch vermehrt positive Zellen im oberen Korium, vornehmlich im Bereich von Entzündungszellen als auch fokal im Bereich von melanozytären Zellen. Diagnose: Atypischer melanoytärer Tumor vom Compoundtyp mit Zügen eines kombinierten Nävus. Favorisiert wird hier ein partiell hyperpigmentierter dysplastischer Compoundnävus mit Zügen eines kombinierten Nävus. Konsiliarischer Nachbefund: "Ich habe einen Compound blue nevus erwogen, der allseits weit vollständig durch die Entnahme erfasst wurde. Ein malignes Melanom lässt sich auch aus meiner Sicht nicht mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit diagnostizieren." Gerade der letzte Satz beunruhigt mich sehr. Wäre es bei aus meiner Sicht ja unklaren Befund nicht besser, eine Nachexzision durchzuführen und ins Tumornachsorgeprogramm aufgenommen zu werden? Oder ist meine Angst unbegründet? Meine Hautärztin meint, dass man nichts weiter tun müsse. Über Ihre Meinung würde ich mehr sehr freuen und bedanke mich bei Ihnen! Mit freundlichen Grüßen!
Antwort unseres Experten:
da der Befund am Oberschenkel sass und daher unproblematisch eine kleine Nachexzision möglich wäre, halte ich diese bei der ja augenscheinlich vorhandenen Restunsicherheit ebenfalls für vertretbar. Es gibt hier keine klare Verpflichtung, aber wir würden dies unseren Patienten aus Sicherheit vermutlich empfehlen.
Patientenfrage:
Guten Tag, mir wurde vor einigen Tagen zum dritten Mal innerhalb von 12 Jahren ein Muttermal im Gesicht. Dazu der folgende Befund: Mehrere Stufenschnitte und immunhistochemische Sonderfärbungen zeigen eine umschriebene Proliferation atypischer Naevomelanozyten vor allem im Bereich der Junktionszone und der Basalzone sowie im Bereich des angrenzenden follikulären Epithels. Zusätzlich kleine naevomelanozytäre Nester im angrenzenden periadnexiellen oberen Korium. Diagnose: Hochgradig atypische vorwiegend intraepidermale, zum Teil auch junktionale melanozytäre Proliferation mit Betonung follikulärer Strukturen: Zum Formenkreis hochgradig dysplastischer Naevuszellnaevi mit fokaler melanozytärer Dysplasie am ehesten passend. Postskriptum: Die Beurteilung dieser Läsion ist außerordentlich schwierig, da prima vista der Eindruck eines Lentigo-Maligna-Melanoms entsteht, welches sich im Bereich eines Follikels entwickelt. Da hier jedoch mehrere Vorexzisionen beziehungsweise analoge Abtragungen erfolgt sind, besteht der Verdacht, dass diese Proliferationen im Rahmen einer pseudomelanomatösen melanozytären Proliferation auftreten. Die Abgrenzung zwischen Pseudomelanomen/Rezidivnaevi und genuinen Melanomen ist außerordentlich schwierig und kann in derartigen Fällen nicht mit 100-prozentiger Sicherheit erfolgen. Diese Läsion sollte jedoch mit allergrößter klinischer Vorsicht bewertet werden, da zumindest der Verdacht einer beginnenden Lentigo maligna im jugendlichen Alter besteht. Es wäre außerordentlich wichtig, in diesem Zusammenhang die histopathologischen Ergebnisse der Primärexzidate zu vergleichen. Da die Läsion sehr ungewöhnlich ist und auch atypische zytologische Kriterien erkennen lässt, würde ich trotz der bereits erfolgten Totalexzision in diesem Fall zu einer moderaten Nachexzision („Narbenrevision“) aus Sicherheitsgründen tendieren, allein unter dem Aspekt der späteren Rezidivvermeidung. Mich würde Ihre Meinung interessieren. Erhalte ich nach der Narbenrevision einen weiteren Befund, der mir mehr Sicherheit bzgl. der Diagnose gibt?
Antwort unseres Experten:
Sie sollten die Revision unbedingt durchführen lassen, auch wenn es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine harmlose Veränderung handeln wird. Leider sind solche Pigmentierung im Randbereich von Vorexzisionen oft nur schwer beurteilbar. Mit einem Nachschnitt sind Sie aber auf der sicheren Seite!
Patientenfrage:
Lieber Herr Professor, vor 2 Wochen wurden mir (30) zwei Muttermale entfernt, da sie dysplastisch seien. Dies besagte wohl laut Arzt auch die Untersuchung des Gewebes. Bei einem dritten Muttermal am Kopf wurde eine Probe entnommen, da ich den Eindruck hatte, dass es neu ist, der Arzt aber fand dass es auf den ersten Blick nicht gefährlich wirke. Nun hat sich herausgestellt, dass dieses Muttermal auch dysplastisch sei und raus muss. Besteht denn die Gefahr, dass, da ja nur eine Probe entnommen wurde, der andere Teil des Muttermals bösartig ist und nicht nur dysplastisch? Und was bedeutet denn dysplastisch? Habe ich jetzt dadurch ein vielfach erhöhtes Hautkrebsrisiko und muss mir Sorgen machen? Vielen Dank und viele Grüße
Antwort unseres Experten:
dysplastisch bedeutet, dass das Muttermal etwas "atypisch" aussieht und ist primär nicht gefährlich. Um das komplette Gewebe zu beurteilen ist die Totalentfernung allerdings sinnvoll und auch kein Problem.
Patientenfrage:
Hallo liebes Expertenteam, ich habe schon mein Leben lang einen großen Leberfleck am Fuß, ein Vatermal, mein Vater hatte den Leberfleck allerdiengs am Arm. Nun wollte ich diesen entfernen lassen aus optischen Gründen, mein Hautarzt riet mir zu einer Laserbehandlung da dies das Verfahren wäre wo am so gut wie keine Narben entstehen würden. Gesagt getan, mehrere male gelasert bis sich das ganze stark entzündet hatte und zu einer klaffenden nässenden Wunde entwickelt hatte. Nun ist das abgeheilt und die Stellen die vorher so stark genässt hatten sind jetzt noch dunkler bzw wieder gleich dunkel, sodass das Lasern garnix gebracht hat. Nun schlug er vor das ganze zu entfernen mit Hauttransplantation weil der Fleck so groß ist und der Fuß eine Stelle ist wo die Haut sehr dünn ist. Das ganze würde ambulant passieren. Ist das denn so richtig? Ambulant Haut hin und her zu setzen? Es ist vorgesehen mir ein Stück Haut aus den Innenseiten der Oberschenkel zu entfernen. Mein Leberfleck ist ca. 6 cm breit und 2,5 cm hoch. Bilden sich nicht dann riesengroße Narben an meinen Innenseiten der Oberschenkel wenn so ein großes Stück Haut entnommen wird? Vielen Dank für Ihre Antworten im Voraus.
Antwort unseres Experten:
einen Leberfleck sollte man nicht lasern und die operative Entfernung ist sicher sinnvoll. Vielleicht suchen Sie bei großen Befunden hier lieber eine Hautklinik auf. Hier werden Sie auch beraten.
Patientenfrage:
Liebes Experten-Team, vergangene Woche wurden mir zwei Muttermale entfernt. Nun soll bei einem eine Nachexzision erfolgen. Wie nun eigentlich der Befund lautet, ist mir trotz Arztgespräch unklar geblieben. Auf meine Frage, ob dies nun Hautkrebs sei, habe ich eine ausweichende Antwort erhalten und auch das Stichwort Melanom in situ ist gefallen. Da ich doch verunsichert bin, bitte ich sie mir den Befund bzw. die Vorgehensweise zu erklären. Lokalisation: Palmar rechts. Diagnose: Atypische epidermale melanozytäre Proliferation in akraler Haut. Die Läsion scheint in den vorliegenden Schnitten in toto exzidiert. Immunhistochemische Sonderfärbungen sowie ein Nachtragsbefund folgen. Herzlichen Dank für Ihre Antwort!
Antwort unseres Experten:
bislang handelt es sich um ein harmloses Muttermal. Nachbefund abwarten
Patientenfrage:
Hallo, ich bin 37 Jahre alt und bei mir wurde vor kurzem ein Muttermal im Oberschenkel entfernt. Ich bekam jetzt folgenden Befund: Epidermisband mit verlängerten Reteleisten. Hier unscharf begrenzter melanozytärer Naevus mit einzelnen Melanozyten an der Junktionszone. Dazwischen zahlreiche junktionale Nester, die stellenweise konfluieren. Im Papillarkörper iymphozytäres Infiltrat, unregelmäßige Pigmentverteilung und lamelläre Fibroplasie. Möglicherweise schon einiges vom Epithel abgelöste kleinere Melanozytenkomplexe. Diagnose: Überwiegend junktional gelegener dysplastischer Naevuszellnaevus. Mein Hautarzt hielt es nicht nötig mich zu kontaktieren, nachdem der Befund bei Ihm einging. Erst auf meine hartnäckige Nachfrage wurde mir lediglich mitgeteilt, dass es gut sei das Muttermal entfernt zu haben und ich solle in einem Jahr wieder kommen. Können Sie mit diesbezogen weiterhelfen? Vielen Dank für Ihre Mühe!
Antwort unseres Experten:
es handelt sich in der Tat um ein harmloses Muttermal und Sie müssen sich keine weiteren Gedanken machen. Die Wiedervorstellung in einem Jahr ist eine Vorsorgeuntersuchung, die sicher sinnvoll ist.
Patientenfrage:
Können Sie mir bitte folgenden Befund erklären? Hyperkeratose, Akanthose in der Junktionszone in unregelmäßigen Abständen einzeln oder in kleinen Nestern angeordnete, teils atypische und spindelige Melanozyten, gelegentlich auch suprabasal. Die Nester zeigen stellenweise Konfluenz und Brückenbildung zwischen benachbarten Reteleisten und eine beginnende Infiltration des oberen Corium. Im Papillarkörper konzentrische und lamelläre Fibroplasie mit einer lokal deutlich ausgeprägten lymphozytären Entzündung. Bitte empfehlen Sie mir das weitere Vorgehen, Das Dysplastische melanozytäre Nävie v. Juntionstyp wurde enfernt Schnittränder frei vom Tumorgewebe mit regressiver Entzündung.
Antwort unseres Experten:
es handelt sich immer noch um ein harmloses Muttermal, lassen Sie sich von den Fachbegriffen nicht irritieren. Es muss nichts mehr unternommen werden.
Patientenfrage:
Hallo herr doktor bei mir wurde vor 6 jahre durch verletzung ein mutermal entfernt diagnose war erst nach 7 tage papillomatoser,dysplastischercompoudnaevus dan wieder nach 7 tage ulzeriertes,sek.nodulares,suprfiziele spreitende melanom tumordurchmesser 4 Mm clark level 4 ich habe 2 jahre tochter und angst Sie brauche Mich noch .keine metastasen mutermal wurde am knie operiert ich brauche ovde meinung danke
Antwort unseres Experten:
zum Glück liegt die Entfernung des Tumors schon etliche Jahre zurück, sodass die Heilungschancen immer besser werden. Sie sollten lediglich die regelmäßigen Nachsorgen wahrnehmen, dann ist Ihre Prognose sehr günstig!
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Enk Bei mir wurde ein SSM 0,5mm Clark III Pt 1 ohne Ulzeration diagnostiziert. Nach nochmaligem Stufenschnitt im path. Labor auf 0,7 mm erhöht. Alle Untersuchungen wie Lymphsono, Röntgentorax, Bauchsono,Blutwerte und Nachexzersion ( 1 cm )waren ohne Befund. Trotzdem habe ich große Angst und kann an nichts anderes mehr denken. Welche Maßnahme ausser 1/4 jährlichem Hautscreening sind in meinem Stadium erforderlich und wie sehen meine Chancen aus? Danke für ihre Antwort mfg
Antwort unseres Experten:
es handelte sich um ein dünnes Melanom mit wirklich sehr guter Prognose. Mehr als die regelmäßige Nachsorge können und müssen Sie wirklich nicht tun. Ihre Chancen sind exzellent!
Patientenfrage:
Hallo! Bei mir liegt folgender Befund vor: "Nach Aufarbeiten in Serie zeigt sich eine orthokeratotisch bedeckte Epidermis, schmalzapfige Akanthose. Zytoplasmareiche Melanozyten in der Basalzellschicht, diese steigen gelegentlich in mittlere Retelagen auf. Vereinzelt findet sich eine melanozytäre Mitose. Kerne der Tumorzellen grenzwertig vergrößert, hyperchromatisch oder bläschenartig. Fein pigmentierte, junkionale Melanozytennester unterschiedlicher Größe und Form. Im Papillarkörper lockere bis mäßig dichte Rundzellinfiltrate, Melanophage. Schnittränder mit tiefer Dermis und Subkutis frei, partiell jedoch sehr knapp. Abschlussbeurteilung: Primäres malignes Melanom vom oberflächlich spreitenden Typ, ohne Nävusassoziationen, Ulzeration oder Regression. Eindringtiefe analog Clark Level I (in situ Melanom). (C43.5) Meine Frage: Wie schätzen Sie den Befund ein? Und: Widerspricht sich die Beurteilung Clark Level I nicht mit der Formulierung "Schnittränder mit tiefer Dermis und Subkutis frei, PARTIELL JEDOCH SEHR KNAPP"? Vielen Dank für Ihre Antwort!
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein sehr frühes Melanom mit exzellenter Prognose! Sie sollten einen Nachexzision mit ca 0,5 cm Sicherheitsabstand und einen Lymphknotenultraschall durchführen lassen. Ferner ist eine regelmäßige Nachsorge für Sie wichtig, dann dürfen Sie unbesorgt sein.
Patientenfrage:
Hallo, bei mir wurden jetzt gerade 4 Muttermale entfernt und nun benötige ich einen Rat bezüglich des Befundes, auch unter Beachtung das bei meinem Vater gerade ein maliges Melanom Clark Level IV entfernt wurde Befund zu I: Melanozytärer Naevus mit einzelnen atypischen Melanozyten. Überwiegend im Bereich der Basalzellschicht, aber auch in höheren Epithelschichten einzelene Melanozyten und melazytäre Nester. Stellenweise Konfluenz der Nester. Im Papilarkörper um verlängerte Reteleisten ausgeprägte fibrose und lyphozytäre Infiltrate. Zur Tiefe hin kleinkernigere dermale Naevuszellen. zu I: Diagnose: dysplatischer Naevuszellnaevus mit schwerer Melanozytenatypie. dieseer dysplastischer Naevus zeigt eine schwere Melanozytenatypie. Trotz der ausgeprägten Melanozytenatypie spricht die Mehrzahl der morphologischen Kriterien noch für einen dysplatischen Naevus. Die rage einer Melanomentwicklung in diesem Naevus wurde morphologisch geprüft. Die Diagnose eines maligen Melanoms war nciht zu stellen. die Veränderung reicht nach den vorliegenden Schnittpräparaten an den einen seitlichen Resektionsrand. Schon aus sicherheitsgründen ist bei einer derartigen Diagnose eine angemessene Nachexzision sehr sinnvoll. zu II, IV: Befund: Melanozytärer Naevus mitlentiginöser Epithelhyperplasie. An der Junktionszone und stellenweise in mittleren Epidermisabschnitten einzelne Melanozyten und melanozytäre Nester. Nur vereinzelt atypische Melanozyten. Im Papilarkörper lymphozytäres Infiltrat. Um die verlängerten Reteleisten Fibroplasie. In den oberen Dermis Naevuszellnester mit erkennbarer Ausreifung. Diagnose zu II, IV: Naevuszellnaevus vom Compoundtyp mit Melanozytendysplasie. Befund zu III: Lentiginöse Epithelhyperplasie mit basaler Melanozytenvermehrung und deutlciher Pigmentbildung. An der Junktionszone einzelne Melanozyten und kleien Melanozytennester. vereinzelt Melanozyten im Papilarkörper. Lymphozyläres Infiltrat. Lentiginöser junktionaler Naevuszellnaevus (naevoide Lentigo) dies sind die Befunde und Diagnosen. meine Frage nun, wie deute ich dies Befunde und in wie weit ist außer der erneuten Exzision eine weitere Vorsorge/Nachsorge notwendig. Wie oft sollte man bei solchen Befunden zur Vorsorge bei verwandschaftlicher Vorbelastung. wie sieht eine solche Vorsorge aus? Sollten andere Muttermale nun auch noch einmal eingehender untersucht werden?? Vielen Dank für Ihre Hilfe
Antwort unseres Experten:
eigentlich sollte Sie Ihr Hautarzt hier beraten. Sinnvoll ist die Nachexzision und in Ihrem Fall ein Hautkrebsskreening alle 6-12 Monate (kann ich aus der Ferne schlecht entscheiden). Dies beinhaltet ja, dass alle Muttermale sorgfältig untersucht werden. Wenn Sie dies berücksichtigen, treffen Sie alle Vorsichtsmassnahmen.
Patientenfrage:
Guten Tag! Kurz nach meiner ersten Schwangerschaft wurde ein Melanom diagnostiziert.(1,25mm;Std 1b,CL 3-4). WL war negativ. Jetzt 4 Jahre später bin ich wieder im 8. Monat schwanger und bei der Nachsorge wurden 2 sehr auffallende Male entdeckt, die entfernt werden. Falls es wieder Melanome sind, wie sollte dann weiter verfahren werden in Bezug auf Untersuchungen etc.? Mit freundlichen Grüßen!
Antwort unseres Experten:
hier sollten Sie wirklich das Ergebnis der feingeweblichen Untersuchung abwarten. Ins Blaue hinein zu beraten, macht keinen Sinn!
Patientenfrage:
Hallo ich bin 22 Jahre alt und mir wurden bereits 3 Melanome (SSM) operativ entfernt. Nun will ich Heilfasten (nach Buchinger) und würde gerne wissen, ob das negative Auswirkungen haben kann? In Büchern und im Internet wird Krebs als Kontraindikation angegeben!
Antwort unseres Experten:
eine schwierige Frage. Es hängt davon ab, wie Ihr Körpergewicht ist und ob das Fasten Ihr Immunsystem schwächt. Im Zweifelsfall würde ich lieber auf die Fastenkur verzichten, da negative Auswirkungen nicht auszuschließen sind.
Leider gibt es keine harten Daten hierzu.
Patientenfrage:
Hallo, bei mir wurde im April ein malignes Melanom ( ALM ) TD 0,4 mm, CL III entfernt. Das Röntgen der Lunge war auffällig und es wurde ein CT gemacht. Bei dem CT wurden mehrere Rundherde mit einem Durchmesser von 5 mm und eine Verdichtung von 6 mm nachgewiesen. Sollten noch weitere Untersuchungen gemacht werden und was für Therapie möglichkeiten gibt es? Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
zunächst müssen die Veränderungen an der Lunge ursächlich geklärt werden, denn dass das Melanom dafür verantwortlich ist, erscheint sehr unwahrscheinlich! Sie sollten hier mit dem nächsten Hauttumorzentrum Kontakt aufnehmen und die Dinge abklären lassen.
Patientenfrage:
Hallo, folgendes Problem: Mir wurde vor ca. einem halben Jahr ein Leberfleck am Rücken entfernt. Diagnose: auffällig, aber gutartig. Mittlerweile hat sich in der Mitte der Narbe eine erneute Verfärbung ergeben. Meine Freundin beschreibt es wie einen neuen kleine schwarzen Leberfleck und hat mich zum erneuten Arztgang befehligt. Mich würde allerdings im Vorhinein interessieren, was es den sein könnte um meine Freundin vielleicht auch etwas beruhigen zu können (Termine bei meiner Dermatologin können bei Kassenpatienten gerne mal drei Monate dauern).
Antwort unseres Experten:
leider kann ich aus der Ferne keine Diagnosen stellen. Sie müssen hier wirklich beim Hautfacharzt vorstellig werden!
Patientenfrage:
Guten Tag, ich hatte 2008 die Diagnose: Malignes Melanom Rücken, TD 1,2mm, Clark-Level II, pTA2a Damals wurde nach der Excision und dem Nachschnitt noch der Wächterlymphknoten in der linken Axilla entfernt. Alles ohne Befall! 2010 nun Metastasen in rechter Axilla (Ausräumung, 4 von 20 befallen), keine weiteren Befunde. 2 Monate später auf einmal Metastasen in Leber (über 20) und Kopf (2). Kopfmetas wurden mit Gamma Knife bestrahlt, bekomme nun Temadol-Chemo, da aufgrund von starken Depressionen Interferon nicht geht bei mir. Mir wurde gesagt, das wäre alles, was sie in der Klinik anbieten könnten. Gibt es Alternativen, die ich evtl. ausprobieren sollte (andere Klinik, andere Chemo)? Wie sieht die mittlere Lebenserwartung bei diesen Diagnosen aus? Bin 41 Jahre alt! Vielen Dank!
Antwort unseres Experten:
Es gibt evtl eine Möglichkeit am sog "compassionate use" Programm eines neuen Antikörpers (Ipilimumab) teilzunehmen. Hierzu müssten Sie eine Klinik aufsuchen, die an dem Programm teilnimmt. Ich weiss von Heidelberg, Tübingen, Essen, Kiel.
Hoffe, das hilft!
Patientenfrage:
Mein Befund lautet- Ganz schwierig zu interpretieren.DesmoplastisherSpitznävus,in toto.Ich kann allerdings ein ganz frühes Melanom nicht endgültig ausschliessen und empfehle daher unbedingt eine Nachexzision. Könnten Sie mir bitte das genauer erklären. Danke
Antwort unseres Experten:
es handelt sich augenscheinlich um einen schwierig zu entscheidenden feingeweblichen Befund, so dass der Befunder zu einer Sicherheitsnachexzision rät. Dies sollte dann auch durchgeführt werden. Solch grenzwertige Befunde zur Bösartigkeit sind nicht selten. Hier ist man mit einer kleinen Nachexzision einfach auf der sicheren Seite.
Sie sollten Ihren Ärzten vertrauen, dann wird alles gut!
Patientenfrage:
Hallo ,,, ich bin 37 Jahre alt und bei mir wurde vor 3 Jahren die Diagnose spitzoides melanom TD 0,4 mm level 2 festgestellt. Was genau bedeuted die Diagnose ? Wie ist meine Prognose ? Bin seit 3 monaten Mama geworden und habe irgendwie Angst mein Kind nicht mehr aufwachsen zu sehen ...
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein ganz frühes Melanom mti sehr guter Prognose. Es sollte eine Nachexzision mit Sicherheitsabstand und eine Lymphknotensonographie, sowie die Nachsorge durchgeführt werden. Dann sind die Heilungschancen sehr gut, machen Sie sich keine Sorgen.
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam, ich hatte bereits vor einiger Zeit eine Frage zu meiner Diagnose gestellt, nun habe ich heute erneut die Diagnose bekommen, SSM Clark Level II und 0,3mm- das erst vor ca 6 Wochen war 0,37mm auch SSM und Clark Level II !!! Wie geht soetwas gleich zwei Stück am gleichen Bein, eins unten eins schräg unter dem Knie!! und dann hatte ich noch ein dysplastisches!! Wie stehen meine Chancen nun, was raten Sie mir , muss ich eine Chemo bekommen?? Über eine schnelle Antwort würde ich mich sehr freuen.
Antwort unseres Experten:
es sind zum Glück in beiden Fällen noch sehr frühe Melanome mit sehr guter Prognose. Sie sollten eine Nachexzision, ein Lymphknotenultraschall und v.a. die Nachsorge ernst nehmen, dann sind die Heilungsraten sehr gut - eine weiter Therapie ist nicht nötig.
Patientenfrage:
Liebes Expertenteam ...jetzt habe ich nochmals eine Frage an sie ...meine Nachsorge nehme ich sehr ernst,Ultraschall,Sonographie usw. (vor 3 jahren spitzoides melanom la 0,4 level 2 ) ...alles ohne Befund ..ab welcher Eindringtiefe kann ein Melanom metastasieren ? Falls was passiert ist,wie merke ich das ? Merke ich sowas rechtzeitig ? Schwillen zuerst die Lymphdrüsen an,bevor sich der Krebs im Körper verbreitet ? Ab wieviel Jahren kann ich davon ausgehen das ich geheilt bin ? im voraus schon mal vielen Dank für Ihre Antwort
Antwort unseres Experten:
die Risiken der Metastasierung sind bei einem so dünnen Melanom sehr gering, machen Sie sich keine Sorgen! Die Nachsorge sollte aber über 10 Jahre fortgesetzt werden.
Patientenfrage:
Guten Tag, an meinem Ohr (genau auf der oberen Begrenzung) wurde ein Muttermal entfernt. Der Laborbefund war folgender: Malignes Melanom, Typ SSM, Level III, Tumordicke 0,72mm [C43.9]. Schnittränder sind frei. In der Nachbesprechung mit dem Arzt wurde mir in Aussicht gestellt, dass nunmehr ein Nachschnitt erfolgen müsse, und dieser min. 1cm um die Entnahmestelle sein soll. Dies würde an dieser Stelle (Ohr) bedeuten, dass ein gutes Stück von dem Ohr entfernt werden müsste. Diesem Eingriff stehe ich (Alter 33 Jahre) sehr besorgt gegenüber, da ich ungern ein Teil meines Ohres verlieren möchte. Gibt es eine Alternative zu dem o.a. Vorgehen? Vielen Dank Mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
leider kann ich die Lokalisation aus der Ferne nicht sicher beurteilen. Eine Nachexzsision sollte aber in jedem Fall sein, meist kann das Ohr aber erhalten bleiben. Im Zweifel suchen Sie zur Beratung ein Hauttumorzentrum in Ihrer Nähe auf. Eine Lymphknotensonographie und die Nachsorge sind ferner wichtig!
Patientenfrage:
Guten Tag liebes Expertenteam! Ich habe seit ca.10 Jahren einen braunen Fleck unterm Auge, der vor ca. 6 Jahren noch klein war und jetzt ca. 1 cm beträgt. Er hat einen sehr ungünstigen Platz ca. 1 cm unterm linken Auge. Nun hatte mich meine Hautärztin nach Aachen in die Hautklinik überwiesen, weil dort Verschiebeplastik gemacht würde. Ich war dort zur Sichtung des Fleckes, der zuständige Arzt war der Meinung nicht maligna, der Oberarzt meinte maligna. Ich solle 1 cm zur Exzision wegschneiden lassen. Er meinte das könne in der dortigen plastischen Chirurgie gemacht werden. Nun habe ich am 11.Januar einen Termin bei einem anderen ansässigen Hautarzt Professor Dr. Korge gemacht, der sagte er würde mir das so wegschneiden, daß die Stelle falls es gutartig ist, soweit wie möglich geschnitten ist. Meine Frage ist jetzt: Soll ich es besser in er Hautklinik in Aachen machen lassen, oder ist es egal wo? Ich denke am Besten wäre wenn es,wenn es so geschnitten würde mit einem Sicherheitsabstand vvon 0,5 cm, aß kein nachschneiden mehr nötig ist. Was würden Sie mir raten?? Ich bin total durch den Wind, befasse mich seit 2 Wochen mit diesem Thema. Ich danke Ihnen im voraus für Ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
zunächst sollte die Diagnose klar sein, denn bei Gutartigkeit muss die Veränderung ja gar nicht entfernt werden. Ich würde mich hier in Betreuung eines Hauttumorzentrums begeben, in Ihrer Nähe gibt es verschiedene. Lassen Sie sich dort beraten, aus der Ferne kann ich den Fleck leider nicht begutachten!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, im Zuge der Entfernung eines größeren Muttermals am linken Oberschenkel wurde mir auch ein kleinerer Nävus am Unterschenkel unterhalb des Knies desselben Beines entfernt. Als ich mich nach ca. 21/2 Wochen nach dem Befund erkundigte, erhielt ich die Auskunft, es sei alles in Ordnung, allerdings wäre der große Fleck (es handelte sich um einen kongenitalen Naevuszellnävus mit junktionaler Melanozytendysplasie) die Sorte gewesen, welche häufig entarten. Deshalb solle ich künftig halbjährlich zur Kontrolle kommen. Nun habe ich mir am vergangenen Montag eine Kopie des Befundes bei meiner Hausärztin geben lassen. In der Histologie war zu lesen, dass kleine Fleck ein Melanoma in situ war(TNM:pTis), er wäre knapp im Gesunden entfernt worden, und die Nachexzision empfehlenswert sei. Ich rief bei der Dermatologin an um zu fragen, weshalb in dieser Richtung nichtspasiert sei und ich überhaupt nicht informiert wurde. Nun ist am vergangenen Donnerstag die Nachexzision erfolgt, sieben Wochen nach dem ersten Eingriff. Ich mache mir nun Gedanken darüber, dass es vielleicht schon etwas zu spät war. Außerdem wüsste ich gern, ob ich auf einer Ultraschalluntersuchung der Lymphknoten bestehen sollte.
Antwort unseres Experten:
da es sich zum Glück "nur" um ein ganz initiales Melanom mit exzellenter Prognose handelt, kann man es bei regelmäßigen Nachsorgeterminen belassen. Nehmen Sie diese aber ernst, dann machen Sie alles richtig und dürfen unbesorgt sein.
Patientenfrage:
Guten Tag, bei meinem Sohn wurde ein Muttermal entfernt und wir bekamen den Arztbrief mit folgendem Text: Mikroskopie: Im Bereich der Junktionszone zeigen sich vornehmlich in gleichförmigen Nestern gelagerte relativ monomorphe Melanozyten. In der Dermis findet sich ein weitgehend schaff begrenzter, symmetrisch aufgebauter, der aus zytologisch unauffälligen nävuszellen besteht. Eine Ausreifung ist angedeutet. Vereinzelt lassen sich kleine Nervuszellverbände zwischen kollagenen Faserbündeln nachweisen. Auch im Bereich von Terminalfollikeln reichen diese tiefer. Keine nennenswerte Entzündung. Daneben fokal auch vermehrt pigmentierte melanozytäre Zellen im oberen Korium sowie atypische vermehrt pigmentproduzierende Melanozytäre Zellen im Bereich der Junktionszone bei diskreter Fibrosierung im oberen Korium. Diagnose: Compoundnävus mit Zeichen einer mechanischen Irritation und fokal mit diskreter Ausbildung von Strukturen im Sinne eines junktionalen Pseudomelanoms, von lumbal links lateral. Die Exzision erfolgte zu einem lateralen Schnittrand hin knapp in toto. Es wäre schön, wenn Sie mir etwas dazu sagen könnten, da mein Sohn in 6 Monaten noch einmal zur Nachuntersuchung kommen soll, falls eine frühere Pigmentierung stattfindet, auch früher. Vielen Dank für Ihre Antwort
Antwort unseres Experten:
es handelt sich letztlich um ein irritiertes Muttermal, also einen harmlosen Befund. Der Arzt möchte hier nur auf Nummer Sicher gehen, da das Muttermal nicht ganz komplett entfernt wurde.
Patientenfrage:
Hallo ich bin weiblich, 27 und habe ein großes Muttermal auf der Lendenwirbelsäule. Es ist über 10cm im Durchmesser. Eigentlich wollten sie es schon bei mir als kind entfernen, doch das wollten meine Eltern nicht. Nun sagen mir die Ärtze ich soll es entfernen lassen ehe es mal entartet. Dafür wären aber 6 Ops notwendig. Die Haut ist dort sehr dünn und das kann lange schmerzen verursachen. Sie sagen kontrollieren bringt nichts, da man eine entartung nicht erkennen würde. gibt es eine alternative? Haben sie einen Tipp wo eine gute Hautklinik ist? komme aus der nähe von Kassel. Dort war ich schon in der Klinik. Ach so mein Vater hat auch Hautkrebs. Danke für die Antwort. PS: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das sowas entartet?
Antwort unseres Experten:
nein, Ihre Ärzte haben Ihnen zu recht zur Entfernung geraten. Kassel ist eine sehr gute Adresse für die Entfernung des Muttermals, haben Sie gut Vertrauen!
Patientenfrage:
Hallo, bitte um antwort da ich wissen will was dass alles zu Bedeuten hat: Melanozytärer Nävus mit lentiginöser Epithelhyperplasie.An der Juktionszone und stellenweise in mittleren Epidermisabschnitten einzelne Melanozyten und melanozytäre Nester. Nur vereinzelt atypische Melanozyten. Im Papillarkörper Iymphozytäres Infiltrat. Um die verlängerten Reteleisten Fibroplasie. In der oberen Dermis Nävuszellnester mit erkennbarer Ausreifung. So ich hoffe ich hab alles Richtig geschrieben. Mein Artz hat mir gesagt es sei vollständig entfernt. würde aber trotzdem ein Rat einholen ob ich dann doch ein Risiko habe dan Hautkrebs zu erkranken? Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein absolut harmloses Muttermal!
Patientenfrage:
Bei mir wurde ein auffälliges Muttermal vom Dermatologen identifiziert und ich habe einen op-Termin zu dessen. Entfernung bekommen. Der Dermatologe hat das Mutermal mot einem Spray besprüht und anschliessend mit einem Auflichtmikroskop untersucht. Laut seiner Auskunft handelt es isch noch nicht um ein Melanom, jedoch muss das Muttermal relativ dringend raus. Der Termon ist allerdings erst in mehreren Wochen möglich. Folgende Frage quält mich: Wie sicher kann der Arzt anhand einer kurzen Betrachtung mit dem Instrument sein, dass es sich nicht doch um ein Melanom handelt ? Falls es doch ein Melanom ist, müsste es doch so schnell wie möglich raus und nicht erst in vielen Wochen ? Ganz herzlichen Dank schon mal für ihre fachliche auskunft
Antwort unseres Experten:
Sie sollte hier Ihrem Hautarzt vertrauen, denn bei auffälligen aber nicht dringend Melanom-verdächtigen Veränderungen ist diese Vorgehensweise einfach übliche Praxis!
Seien Sie beruhigt!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich wäre für eine Einschätzung zu folgender Situation sehr dankbar: Bei mir wurde im Mai 2010 ein Muttermal entfernt. Die Wunde wurde nicht vernäht, sondern heilte offen ab. Jetzt nach 6 Monaten bin ich zu erneuter Nachuntersuchung gegangen. Mein Hautarzt hat eine kleine repigmentierte Stelle gefunden. Ich war bislang hingegen davon ausgegangen, dass es sich um einen kleinen Fleck getrockneten Blutes o.ä. in der Mitte des Gebiete, aus dem das Muttermal herausgeschnitten worden war, handelt. Mein Hautarzt meint, die Stelle solle vorsorglich um die Repigmentierung herum nachgeschnitten werden. Ist das sinnvoll? Die Diagnose der histologischen Untersuchung des herausgeschnittenen Gewebes lautet: "Aktivierter melanozytärer Junktionsnaevus (ICD-10D22.9). Kein Anhalt für Bösartigkeit im vorliegenden Material. Anhand vorliegender Schnittpräparate Entfernung im Gesunden erfolgt." Klin. Angaben lauten: "Hautexcisat, das zur Tiefe bis an die Grenze zum subcutanen Fettgewebe reich. Vornehmlich an der Junktion Navuszellnester, die recht einheiitliche Größe und Verteilung zeige. Daneben Melanozyten regelhafter Gestaltung in solitärer Lagerung vermehrt in der Basalzellschit. Unterliegen geringes Rundzelleninfiltrat mit Melanophagen." Für Ihre Bemühungen danke ich im Voraus.
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein harmloses Muttermal vermutlich im Randbereich der alten Veränderung (nicht ungewöhnlich). Machen Sie sich keine Sorgen!
Patientenfrage:
Können Sie mir diesen vorläufigen Befund erläutern? Für mich hört er sich eigentlich harmlos an. Befund: Mikroskopisch sieht man einen Überzug aus regelhaft geschichtetem, verhornten Plattenepithel. In den basalen Zelllagen keine Zell- und Kernatypien. Man sieht verlängerte Reteleisten, Naevuszellnester und Melanozyten, sowie Melanophagen. In der PAS Reaktion stellen sich die Zellelemente regelhaft angefärbt dar. In den verschiedenen Schnittebenen ein gleichartiges Bild. Atypische Zellen fehlen. In der Berlinblau Reaktion keine Besonderheiten. Stellungnahme Hautexidat mit einer in toto entfernten, pigmentierte Läsion unklarer Dignität. Material wird weiter aufgearbeitet. Muss ish mir Sorgen machen? Lieben Dank im Voraus
Antwort unseres Experten:
hier bestehen augenscheinlich noch Probleme mit der genauen Zuordnung der Veränderung. Im Prinzip klingt es aber harmlos, sodass Sie in Ruhe den Endbefund abwarten können.
Patientenfrage:
Hallo! Mit wurden zwei Flecken (einer am Bauch, einer am Rücken) entfernt. Der Fleck am Bauch wies den oben genannten Befund auf. Am Rücken erhielt ich folgendes Ergebnis: "Naevuszellnaevus vom Compound-Typ mit Melanozytendysplasie. Weiterhin stand im Befund, dass die "Resektionsränder" "frei" wären. In zwei Wochen wird mir ein weiterer Fleck am Bauch entfernt, der ebenso bedenklich aussieht. Muss es jetzt immer so weiter gehen? Dass sich alle meine Flecken vergrößern und raus müssen? Ich habe sehr viele am Körper, die noch klein sind, aber dennoch habe ich Bedenken, dass es so kommt. Wie schlimm ist mein Befund? Danke schonmal für die Antworten.
Antwort unseres Experten:
Leider helfen hier in der tat nur regelmässige Kontrollen durch den Hautarzt!
Patientenfrage:
Hallo, was heist folgendes:(diese Diagnose hat mein 15-järiger Sohn heut bekommen.) Kongenitaler Naevuszellnaevus mit junktionaler Melanozytendisplasie (ICD-O M8720/0 ; ICD-10 D22.9) Vielen Dank im Voraus.
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein völlig harmloses Muttermal!
Patientenfrage:
Vorrangig atypischer Spitznaevus im Compoundstadium. Wegen überlappender Kriterien kann ein spitzodes Melanom(Level 4, maximale Tumordicke 1,6 mm, Mltoserato < 1/mm²) morphologisch nicht sicher ausgeschlossen werden. Die Schnuttränder sind frei. Hat meine Tochter jetzt einen Bösartigen Tumor bzw. Krebs???? Und was kommt da jetzt auf uns alles zu??? Können sie mir das beantworten?? Danke
Antwort unseres Experten:
die Diagnose bedeutet, dass ein Melanom nicht ganz sicher ausgeschlossen werden kann. In solchen Fällen empfehlen wir eine Nachexzsion mit ca 0,5cm Sicherheitsabstand und eine Lymphknotensonographie. Vielleicht suchen Sie einfach das nächste Hauttumorzentrum für ein Beratungsgespräch auf (zB nächst Uni-Hautklinik). Aller Wahrscheinlichkeit ist es aber ein harmloses Muttermal!
Patientenfrage:
Hallo, ich habe - um es vorneweg zu sagen - übermorgen einen Termin beim Hautarzt. Mein Sohn 12 Jahre alt (dunkelhäutig, Papa Afrikaner) hat ein ca. 4 mm großes auffällig schwarzes, flaches (und meiner Ansicht nach gleichförmig schwarzes) Mal am Fußgewölbe. Es ist nicht wirklich rund, sondern eher länglich. Es ist eindeutig gewachsen und er hat dieses Mal auch nicht seit Geburt, sondern ich habe es vor ca. 3 Jahren zum ersten mal gesehen, da war es kleiner und krreisrund. Daher habe ich es nicht wichtig genommen. Ich mache mir nun, da ich entdeckt habe, dass es größer geworden ist und die Form geändert hat, schreckliche Sorgen und kann den Termin übermorgen kaum erwarten. Es sieht für mich klar abgegrenzt aus, hat also keine helleren Ausläufer oder innerhalb unterschiedliche Tönung, es ist absolut auf Hautniveau, aber "zackelig" am Rand. Gibt es auch gutartige schwarze Naevi, die die Form in dieser Art verändern? Ist ein Melanom bei einem so jungen Kind überhaupt wahrscheinlich?
Antwort unseres Experten:
Sie sollten in Ruhe den Termin beim Hautarzt abwarten. "Zackelige" Muttermale sind an der Fussohle nicht ungewöhnlich!
Patientenfrage:
Hallo! Ihre Internetseiten haben mir heute sehr geholfen. Dazu schon mal herzlichen Dank. Ich bin heute mit einer Diagnose konfrontiert worden und wende mich daher an Sie. Würden Sie eine Prognose wagen? Mein histologischerBefund ist wie folgt: "Asymmetrisch aufgebaute melanozytäre Läsion. Epidermis in sämtlichen Schichten von unterschiedlich großen atypisschen melanozytären stärkergradig pigmentierten Melanozytennestern durchsetzt. Nachweis zahlreicher atypischer Einzelzellen. Nachweis von Mitosekonfiguration. Nachweis atypischer melonozytärer Zellnetser im oberen Corium. Dichtes entzündliches Begleitinfaltrat. Fokal melonozytäre Zellnetser mit Zeichen der Reifung." Die Beurteilung lautet: "Superfiziell spreitendes malignes Melanom in präexistenem Naevuszellnaevus, Clark Level III, Max. Eindringtiefe 1,17 mm. Mitoserate > 1mm² (pT2 DDG, pT2a AJCC). Im vorliegenden Schnittmaterial die Excisionsränder tumorfrei. Nachexcision mit seitlichem Sicherheitsabstand empfohlen." Das Melanom wurde vor einer Woche beim Hautarzt entfernt und befand sich im Rückenbereich (Schulter). Mein Hautarzt hat mich etwas beruhigt und eine Nachexcision ist in 10 Tagen an der hiesigen Hautklinik terminiert. Ich bin etwas verunsichert, da ich nach dem Lesen Ihres Forums einen ähnlichen Fall nicht gefunden habe. Mich würde zum einen interessieren, ob ein stationärer Aufenthalt zwingend notwendig ist (besteht auch die Möglichkeit einer ambulanten Behandlung?) und wie in meinem Fall die Heilungschancen sind. Mir ist klar, dass das aus der Ferne natürlich schwer zu beurteilen ist, aber ich möchte gerne (möglichst) ausschließen, dass mein Hautarzt - den ich sehr schätze - aus nachvollziehbaren Gründen die Erkrankung "herunterspielt". Habe hier bereits ein Nachsorgebuch liegen, mein Hautarzt möchte mich in Zukunft jetzt 4x im Jahr sehen. Zu meiner Person: m, 41 J., Hauttyp II, viele Muttermale, insbes. im Rückenbereich. Es wäre schön, wenn Sie dazu etwas sagen könnten. Vielen Dank und freundliche Grüße.
Antwort unseres Experten:
in Ihrem Fall ist eine stationäre Nachexzision mit Schildwächterlymphknotenbiopsie, sowie eine Durchuntersuchung mit Lymphknotensono und Oberbauchsono sowie Rö-Thorax (die letzten beiden Massnahmen sind elektiv) sinnvoll. Anschließend ist die Nachsorge, wie angeraten, sehr wichtig, dann sind Ihre Heilungschancen gut. Wichtig ist v.a. das Ergebnis des Wächterlymphknotens zur weiteren Therapieplanung.
Patientenfrage:
Im Jahr 2009 wurde mir ein Leberfleck entfernt, die Histologie lautet: Weitgehend symmetrisch aufgebauter melanozytärer Tumor. Die Hornschicht ist kompakt und zeigt ausgeschleuste Pigmentbestandteile. Die Epidermis ist akanthotisch verbreitert und zeigt eine Ausziehung der Retezapfen. Stärkere Pigmentierung der Keratinozyten. Im Bereich der dermo-epidermalen Junktionszone finden sich einzelne und zu Gruppen oder Nestern aggregierte Melanozyten. Im oberen Korium finden sich einzelne und zu Gruppen oder Nestern aggregierte Melanozyten sowie geringe Entzündungsinfiltrate und vermehrt Melanophagen. Was bedeutet das? Letztens war ich wieder zur Vorsorge. Da wurde mir gesagt, daß ein Leberfleck vermehrt Blutgefäße gebildet und sich verändert habe, Was habe ich zu erwarten? Danke für Ihre Hilfe.
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um einen absolut gutartigen Befund. Zu Ihrer zweiten Frage - das sollte Ihnen Ihr Hautarzt erklären, da ich auch nicht genau deuten kann, was hier gemeint ist!
Patientenfrage:
Hallo, wie schnell schreitet denn die Entwicklung eines Hautkrebses voran? Mir ist eine ca. 1cm²-grosse Veränderung der Haut meiner Nase aufgefallen, die mich sehr beunruhigt. Leider konnte ich erst in 4 Wochen einen Termin beim Hautarzt bekommen. Ist diese Wartezeit unkritisch? Im Voraus besten Dank!
Antwort unseres Experten:
so pauschal kann man keine Antwort geben. Es gibt sicher auch Hautärzte, die Sie früher anschauen können.
Patientenfrage:
Guten Abend,ich hatte auf dem Dekollete' ein rötliches "Muttermal".Mein Hausarzt tippte auf Basaliom und schickte mich zum Hautarzt.Die Ärztin winkte ab,nahm aber zur Sicherheit eine Gewebeprobe.Plötzlich bestand sogar Verdacht auf ein Melanom.Sie entfernten es mir.Ich musste sehr lange auf das Ergebnis warten.Dann rief die Ärztin mich an,und sagte mir,zu 99% wäre es gutartig.Es hätten 5 Ärzte dran gesessen.Habe mir jetzt einen anderen Hautarzt gesucht und mir den Befund zuschicken lassen.Der Befund lautet:Das Nachexzidat zeigt einen zentral gelegenen melanoz.Tumor.Beidseits entlang der Junktionszone teilweise bizarre Nester mit etwas größeren Melanozyten.Im Papillarkörper findet man dicht gelagert ebenfalls größere Melanozyten.Diese zeigen zum Teil ein breites Zytoplasma.Zur Tiefe hin findet man auch kl.Naevomelanozyten.Wobei hier zum Teil eine Mixtur aus gr. und kl. Melanoz.zu beobachten ist.Sodass eine ganz sichere Ausreifung nicht eindeutig beurteilt werden kann.Man findet ganz wenige Mitosen.Der Tumor exprimiert epidermisnah HMB45,die tiefen Anteile lassen sich mit diesen Antikörper nicht markieren.Der Tumor exprimiert p16 und nukleär fokal p21.Bei der Markierung mit den Proliferationsantikörpern Darstellung sehr weniger Mitosen,wobei der Prolif.index bei einem vorbiopsierten Tumor mit dichter Entzündung nur schwer zu beurteilen ist. Diagnose:Hochgradig atypischer melanozytärer Tumor.Die Dignitätsbewertg.ist sehr schwierig.Abschnitte der Läsion sprechen für einen stark irritierten Spitznaevus.Berücksichtigt man die Vorbiopsie mit ihren deutlichen Atypien+den Nachweis von einzelnen atypischen epitheloiden Melanozyten in tieferen Lagen des Tumors,so kann man ein spitzoid geprägtes malignes Melanom nicht ausreichend sicher ausschließen.WAS HEISST DAS GENAU.Und wie lautet ihr Tipp zum weiteren Vorgehen?
Antwort unseres Experten:
es bedeutet, dass hier ein Melanom nicht ganz sicher ausgeschlossen werden kann (auch wenn alles für einen eher gutartigen Befund spricht). Zur Sicherheit sollten Sie eine kleine Nachexzision mit 0,5cm Sicherheitsabstand und ein Lymphknotensonogramm machen lassen. Auch die Vorstellung im nächstliegenden Hauttumorzentrum ist sicher sinnvoll, man kann Sie hier nochmals beraten.
Patientenfrage:
Guten Abend, brauche dringed noch eine weitere Meinung ,damit ich das Wochenende einigermassen überstehe.. Diagnose gestern -nach komplett excidiertem maligenem Melanom--- speziell früh superfiziell spreitendes Melanom Clark Level II--TD 0,37mm TNM -pt1a-LO-VO-NX-MX-RO ich bitte um schnelle Antwort, habe solche Angst, bin doch erst 44 und habe 3 Kinder- kann der Tumor schon gestreut haben??
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein ganz frühes Melanom mit exzellenter Prognose, seien Sie unbesorgt! Bitte eine Nachezxision und eine Lymphknotensonographie durchführen lassen und die Nachsorge ernst nehmen, dann machen Sie alles richtig!
Patientenfrage:
Sehr geehrter Hr. Prof. Enk bei mir wurde am 20.9.2010 ein SSM Melanom, Breslow 0.5mm, Clark III entfern, am Rücken (weiblich, 38 jährig). Ich bin psychisch absolut fertig, wegen der Ungewissheit wegen Metastasen. Es stehen bei mir familiäre (Kind) und berufliche Entscheidungen an, die stark davon abhängen, ob ich die Erkrankung überlebe. Nun überlege ich, die Wächterlymphknoten zu entfernen, um eine genauere Prognose zu haben bzw. frühzeitig eingreifen z können. Mach dies Sinn? Kann man bei neg. Wächterlymphknoten davon ausgehen, keine Metastasen z haben?
Antwort unseres Experten:
bei Ihrem sehr dünnen Melanom mit sehr guter Prognose, wird die Wächterlymphknotenentfernung nciht empfohlen! Auch ein neg Wächter wäre keine "Garantie" für das Ausbleiben von Metastasen. Ich würde mich auf die Nachexzsion, Sonographie und Nachsorge beschränken. Ansonsten sollten Sie keinerlei Einschränkungen haben!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, mir wurde im Februar ein malignes Melanom an der Fußsohle entfernt und zwei mit Mikrometastasen befallene Lymphknoten. Im April wurde die Hautverpflanzung gemacht. Seit ca. einem Vierteljahr gehe ich wieder in die Sauna, da ich im Gesundheitswesen arbeite und mir ohne Sauna ständig grippale Infekte hole. Nun meine Frage: Kann ich bedenkenlos in die Sauna gehen oder fördert die Wärme die Neubildung von Krebszellen. Für eine baldige Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar. Mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
es bestehen keine Einwände gegen Saunabesuche!
Patientenfrage:
Ich habe direkt unter dem Auge eine kleine weisse Stelle, die vor einer Woche entfernt und eingeschickt wurde, Heute sagte mir die Hautärztin, dass diese Stelle weiträumig herausgeschnitten werden müsste. Da dies aber direkt unter dem Auge wäre, etwas problmatisch. es gäbe aber auch eine langfristige Salbenbehabdlung. Was soll ich tun? Die besagte Stelle ist ca 3mm lang. und ist wohl ein Basaltkrebs Dank für eine Beratung.
Antwort unseres Experten:
an Ihrer Stelle würde ich unbedingt die Operation vorziehen, die in einem guten operativen Hautkrebszentrum auch kein Problem darstellen sollte. Im Zweifelsfall suchen Sie Rat im nächsten Hauttumorzentrum (zB nächste Uni-Hautklinik).
Patientenfrage:
Bei mir wurde ein Naevus-ähnliches malignes Melanom mit Tumordicke 0.8mm und Clark- Level IV an der unteren Brust festgestellt bzw. kann nicht mit letzter Sicherheit ausgeschlossen werden. Diagnose: Melanozytäre Neoplastie fraglicher Dignität (ICD-10 D22.9) Wie stehen meine Chancen? Im Juni hatte ich eine Ärztin draufschauen lassen und sie meinte, dass keine Auffälligkeiten zu sehen sind. Und nun bekomme ich diese Diagnose.Ich bemerkte die Hautveränderung bereits vor gut einem Jahr. Vielen Dank für Ihre Meinung
Antwort unseres Experten:
leider gibt es solche Veränderungen, die weder von aussen, noch histologisch sicher zu klären sind. Es sollte eine Nachexzision mit Sicherheitsabstand (0,5cm minimal) und eine Lymphknotensonographie durchgeführt werden. Anschließend sollten Sie in ein Nachsorgeprogramm aufgenommen werden, sicher ist sicher! Dann machen Sie alles richtig!
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Prof.Enk.Vielen Dank das es die Möglichkeit gibt sich hier Rat zu holen. Ich hatte vor 4 einhalb Jahren ein SSM 0,4mm CL3. Mein Hautarzt kontrolliert seit der Diagnose alle 3 Monate meine Male am ganzen Körper. Seit kurzem weiß ich das ich in der 10.Woche schwanger bin.Jetzt habe ich gehört das die Male durch die Schwangerschaft dunkler werden. Kann mein Arzt trotzdem frühzeitig eine gefährliche Veränderung feststellen? Sollte ich vielleicht öfters (1x Monat) zur Ganzkörperkontrolle?Vielen lieben Dank!!
Antwort unseres Experten:
Sie machen alles richtig! Ein erfahrener Kollege wird verdächtige Veränderungen von weniger verdächtigen unterscheiden können. Eine häufigere Vorstellung ist jedoch nicht erforderlich.
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Enk, bei mir wurde 2009 ein SSM, 0,5mm, CL 3, pt1a, keine Ulzeration diagnostiziert. Ich bin erst 30, habe zwei kleine Kinder (21/2 Jahre und 6 Monate) und eine große Angst zu sterben. Oft kann ich an nix anderes denken, es belastet mich sehr. Wie hoch sind denn meine Überlebenschancen? Welche Maßnahmen ausser dem Hautscreening sind in meinem Fall erforderlich? Danke für Ihre Antwort. MfG
Antwort unseres Experten:
es handelte sich um ein sehr dünnes Melanom sodass Ihre Heilungschancen sehr gut sind. Mehr als die Nachsorgeuntersuchungen müssen Sie wirklich nicht tun - seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Hallo, seit ungefähr einem halben Jahr habe ich am Oberschnekel ein Muttermal-ähnliches Gewächs, es ist rot bis hellbbraun und fühlt sich als absoluter Fremdteil an meinem Körper an und es wächst. Ich hatte soetwas nie zuvor und habe auch sonst keine Muttermale. Wenn ich mit den Fingern darüber streiche fühlt es sich pelzig an. Ich meine es hat eine runde Abgrenzung und franzt nicht aus. Ich bin 63 Jahre alt und frage mich, ob das erste Alterseinscheinungen sind oder kann das vielleicht auch der Ansatz eines Hautkrebs sein? Ich wäre Ihnen für eine Rückmeldung sehr dankbar.
Antwort unseres Experten:
Sie sollten die Veränderung einem Hautarzt vorstellen! Aus der Ferne kann ich leider keine Diagnose stellen.
Patientenfrage:
Ich bin ziemlich beunruhigt. Ich hatte seit Jahren einen kleinen, 2mm großen, durchgängig schwarzen, absolut flachen Leberfleck auf dem Oberarm, der auch jedes Jahr zusammen mit allen anderen angeschaut wurde, zuletzt im September dieses Jahres. Vor einer Woche merkte ich plötzlich, dass der Fleck auf einmal deutlich erhaben war, vom Durchmesser gleich, nicht rot, nicht juckend, genauso scharf begrenzt wie eh und je, nur eben kugelig (wie aufgeblasen) und mit einer Rille quer durch. Ab dem nächsten Tag wurde er wieder zunehmend flacher, gestern war er wieder ganz flach, nur hatte er plötzlich eine rauhe Oberfläche und sah wie eingetrocknet aus, an einer Stelle mit so einer Art Schuppe. Ich war gestern beim Arzt. Er machte ihn vorsichtshalber gleich weg. Jetzt habe ich Angst, dass es etwas Bösartiges sein könnte, zumal der Arzt mir, wie es mir vorkommt, relativ viel weggeschnitten hat - 2 Stiche bei einem 0,2cm großen Fleck! Kann es sich auch um eine harmlose hormonelle Veränderung handeln? Ich hatte vor ein paar Wochen eine Fehlgeburt. Und können so kleine Leberflecke schon sehr gefährlich sein? Danke für eine Antwort
Antwort unseres Experten:
es kann sich durchaus um eine ganz harmlose Veränderung handeln, bitte seien Sie unbesorgt! Sie können in Ruhe die Histologie abwarten.
Patientenfrage:
Hallo erhielt ich folgenden Befund, nach dem mir ein Muttermal am Fuß entfernt wurde: In akraler Haut findet sich eine Proliferation von teils atypischen Melanozyten in der Epidermis und haupsächtlich in der Dermis. Die Melanozyten zeichnen sich durch ihre Hetero- und Hyperchromasie aus. Es finden sich immer wieder Melanzoyten mit großen Nukleolen. Vereinzelte Mitosefigure sind auch in den tief dermalen Abschnitten der Läsion sichtbar. Auffallend sind zwischen den großen ovalären rundlichen und zytoplasmareichen Melanozyten auch atypische pagetoide Melanozyten mit fein granulärem Melaninpigment. Melaninpigment ist auch unregelmäßig verteilt. Diagnose: Spitzoid geprägtes malignes Melanom (nodulärer Typ) Breslow 1,1 mm Clark-Level IV TNM pT2a; ICD-O M8743/3; ICD-10 C43.9; TNM / UICC 2010 Postskriptum: Keine Ulzeration und keine Regression feststellbar. Das Melanom ist in toto exzidiert. Kleinste Distanz zum einen seitlichen Resektionsrand beträgt am fixierten Material 0,9mm Diese melanozytäre Neoplasie wurde praxisintern zum Teil kontrovers diskutiert. Der Großteil denkt aber, dass es sich hier eindeutig um eine Melanom handelt. Was bedeutet der letzte Satz? Gibt es eine Chance dass es doch kein Melanom ist? Könnten Sie mir bitte den restlichen Befund übersetzen?
Antwort unseres Experten:
für Sie ist entscheidend, dass das Pigmentmal als schwarzer Hautkrebs diagnostiziert wurde. Hierfür sprechen auch die histologischen Befundbeschreibungen. Es sollte eine Nachexzision und eine Schildwächterlymphknotenentfernung sowie ein Sonographie der Lymphknoten erfolgen. In Abhängigkeit von den Befunden muss dann das weitere Vorgehen entschieden werden. Hier wird Ihr Hautarzt Sie beraten.
Patientenfrage:
Hallo, vielen Dank für die Möglichkeit hier Fragen zu stellen. Ist es richtig, dass Melanom Patienten keine Spenderorgane erhalten können und dass Melanom Patienten von der Organspende ausgeschlossen sind? Mfg
Antwort unseres Experten:
dies ist in aller Regel richtig!
Patientenfrage:
Liebes Experten-Team, ich muss mich wieder einmal mit einer Frage an Sie wenden. Ist es möglich, dass, nach festgestelltem Maligne Melanom und erfolgtem Nachschnitt, der ohne Befund war, trotzdem Metastasen an inneren Organen auftreten? Vielen Dank für Ihre Anwort schon im Voraus und liebe Grüsse
Antwort unseres Experten:
leider ist dies absolut möglich, da es Absiedlungen vor Entfernung des TUmors gegeben haben kann. Daher sind die Nachsorgeuntersuchungen auch bei Melanomen extrem wichtig!
Patientenfrage:
Sehr geehrter Professor Enk, bei der letzten Vorsorgeuntersuchung machte ich, 44, meine Hautärztin auf eine etwa 7X7mm große, rosarötliche, leicht erhabene Hautveränderung am Schienbein aufmerksam. Ich erklärte, dass ich die schon, geschätzt, einige Jahre habe. Ich selber habe sie für ein chronisches Ekzem, als überbleibsel einer Lichen-Erkrankung gehalten, die ich dort mal hatte. Die Stelle hat immer mal wieder gejuckt und geschuppt und leicht geblutet, wenn ich daran gekratzt habe. Die Ärztin meinte, wenn das schon so lange besteht, würde sie es für ein Basaliom oder ein Morbus Bowen oder ein Spinaliom halten. Das würde sie gerne durch eine Gewebeentnahme feststellen, die aber erst im Januar sein könnte, was aber kein Problem wäre, weil es nichts lebensbedrohliches mit Metastasierungsrisiko ist. Mir ist das etwas zu lange hin, ehrlich gesagt. Da in meiner Familie bei Mutter und Großmutter schon zwei Mal ein Melanom diagnostiziert wurde, bin ich da etwas nervös! Frage 1: Kann man so lange warten, denn ganz so harmlos ist Weisser Hautkrebs ja nun auch nicht, oder? Frage 2: Wer sagt denn, dass es nicht auch ein Amelanotisches Melanom ist? Kann man das mit blossem Auge sicher Unterscheiden? Mit freundlichem Gruß und bestem Dank für eine Antwort.
Antwort unseres Experten:
es ist für mich leider nciht möglich, über das Internet Diagnosen zu stellen. Wenn Sie daher mit der Auskunft durch den Hautarzt nicht zufrieden sind, sollten Sie eine zweite Meinung bei einem anderen Hautarzt einholen. Einen anderen Rat kann ich leider nicht geben.
Patientenfrage:
Welche Klinik ist besonders in der Therapie (Op. und ggfs. fortführende Therapie) von Melanomen bekannt?
Antwort unseres Experten:
alle Hauttumorzentren (meist Univ-Hautkliniken) sind hier qualifiziert.
Patientenfrage:
Ich habe vor einer Woche ein Muttermal entfernt bekommen der Histologische Befund: Melanozytärer Naevus mit einzelnen atypisvhen Melanozyten. Überweigend im bereich der Basalzellschicht aber auch in höheren Epithelschichten einzelne Melanozyten und melanozytäre Nester.Stellenweise Konfluenz der Nester.Im Papillarkörper um verlängerte Reteleisten ausgeprägte Fibrose und lymphozytäre Infiltrate. Zur Tiefe hin kleinkernigere dermale Naevuszellen. Diagnose: Dysplastischer Naevuszellnaevus mit schwerer Melanozytenatypie.... Trotz der ausgeprägten Melanozytenatypie spricht die Mehrzahl der morphologischen Kriterien noch für einen dysplastischen Naevus.... ...die veränderung ist in den vorliegenden Schnittpräparaten KNAPP IM GESUNDEN exzidiert. Jetzt soll ich nochmal kommen um nachzuschneiden, bekomme aber frühestens einen Termin in 4 Wochen. Ich habe jetzt Angst dass es zu lange ist. Kann in den 4 Wochen nichts weiter wachsen? Und was bedeutet die Diagnose eigentlich genau. Habe nur am Telefon gesagt bekommen dass es "noch " nicht bösartig ist, aber dass es nochmal nachgeschnitten werden muß. Der befund wurde mir auf meinen Wunsch hin zugefaxt. Würde mich freuen wenn sie mir antworten.
Antwort unseres Experten:
es handelt sich wirklich um einen absolut harmlosen Befund. Lediglich die "Atypien" lassen aus Sicherheitsgründen zur Nachexzision raten. Seien Sie unbesorgt, dies hat 4 Wochen Zeit.
Patientenfrage:
Vielen Dank für die schnelle Antwort auf meine Frage bezüglich der histologischen Beurteilung! Mich beschäfftigen jetzt abschließend noch zwei Fragen. Gibt es bei der histologischen Begutachtung immer eine klare, genaue ersichtliche Abgrenzung zwischen einem Nävuszellnävus und einem displastischen Nävus (mit Displasien leichten Grades)? Und meine zweite Frage: Ist es zwangsläufig immer so, dass sich ein displastischer Nävus irgendwann zu einem (SSM) Melanom entwickelt? PS. Danke für den Expertenrat!
Antwort unseres Experten:
der Begriff des dysplastischen Nävus ist schlecht definiert und sehr umstritten. Selbst für Experten ist dies schwer zu begreifen, aber es handelt sich immer um gutartige Veränderungen! Daher ergibt sich, dass eben nicht jeder dysplastische Nävus ein Melanom wird!
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Prof. Enk, bei mir wurde im Dez. 2009 ein SSM mit 0,5mm Dicke, CL III, pt1a, keine Ulzeration diagnostiziert. Seitdem gehe ich halbjährlich zur Nachsorge und einmal jährlich zur Lymphknoten- und Oberbauchsono. Sind diese Maßnahmen in meinem Fall ausreichend? Desweiteren wurde mir vor einer Woche Blut abgenommen - alle Werte waren ok, bis auf die alkalische Phosphatase - dieser Wert war leicht erhöht bei 121 statt max. 105 (bin weibl., 30 J). Kann dies mit dem Melanom zusammenhängen? Ist dies evtl. Metastasenbildung? Mein Arzt meinte, mit in ein paar Wochen nochmal Blut nehmen zu wollen, um zu schauen, ob der Wert noch erhöht ist. Mehr hat er mir leider nicht erklärt. Einen Termin für die Lymphknoten- und Oberbauchsono habe ich erst Ende Nov. Jetzt bin ich total verunsichert. Vielen Dank schon vorab für Ihre Antwort. MfG
Antwort unseres Experten:
keine Sorge, die Phosphataseerhöhung hängt sicher nicht mit dem Melanom zusammen, seien Sie unbesorgt. Lassen Sie den Wert kontrollieren und folgen dann den Empfehlungen Ihres Arztes.
Patientenfrage:
Was genau bedeutet diese histologische Beurteilung? Pigmenttumor: Man erkennt in der Junktionszone eine Hyperplasie interscalarer(?) Melanozyten, teilweise fallen unregelmäßige verschmelzende Junktionsnester mit Ausbildung epitheloizelliger(?), teils lentiginöser(?) Dysplasien leichten Grades auf. Der Papillarkörper mit lymphozytären Zellinfiltratten(?). Die Hautärztin meinte nur, dass es gut ist, dass der Leberfleck nun rausgeschnitten ist.
Antwort unseres Experten:
der Befund beschreibt die Verteilung und das histologische "Bild" von pigmentbildenden Zellen, ist aber völlig harmlos.
Patientenfrage:
Klinisch:DDdyspl.NZN,z.A.SSM,li.med.US/Hautkrebs-Screening Makroskopisch:1,9cm langes ovaläres Hautexzisat mit einem unregelmäßig bräunlichen Areal(11mm) an der Oberfläche, Fadenmarkierung 12Uhr.(einschl.Schnittranduntersuchung,Eisen,Dm) Histologisch:Hautgewebe mit einem atypischen pagetoid-nestförmigen intraepidermalen Pigmentzelltumor, welcher Zellatypien aufweist und die obere Epidermis infiltriert. benachbart mäßige Endzündungsreaktion und Melanophagen.Keine Tumorzellinfiltration erkennbar. Zusammenfassunf:In-situ-Melanom.pagetoid-spitzoid(pTiS,ICD-O:M8720/2 Schnittränder unauffällig.(SRA,1,5mm) Das ist der erste Befund,nach dem ersten rausschneiden, danach wurde noch mal nach -operiert das ist der zweite Befund Klinisch:Nachexzision in situ Melanom pagetoid-spitzoid,US li.med. Makroskopisch: ein 3,5x2,1 cm messendes ovaläres Hautexzisatmit Z.n.Exzision,Fadenmarkierung 12 Uhr.(mikrografische Schnittrandaufarbeitung,Polarisation) Histologisch:Hautgewebe mit Wundresten,Blutungsresiduen und granulierender Endzündungsreaktion.Einzelne Schaumzellen und Fremdkörper-Riesenzellen.keine in-situ-Melanom-Reste erkennbar Zusammenfassung: Nachexzisat ohne In-situ-Melanom-Reste. Schnittränder unauffällig Nun meine Frage,kann ich nach dem zweiten Befund davon ausgehen, daß alles erwischt wurde und das noch nichts gestreut hat. Meine Hausärtzin, hat mich noch zum Thorax,BWS,HWS-Röntgen geschickt,dann gehe ich noch zum Ultraschall Bauch und LK, zum Magenspiegeln und Darmspiegeln Ich würde mich freuen wenn Sie etwas zu den Befunden schreiben würden, da man nur wenig oder garnichts versteht. Vielen Dank !
Antwort unseres Experten:
in der Tat war es ein sehr frühes Melanom mit exzellenten Heilungsraten. An Durchuntersuchung sollte wirklich lediglich eine Sonographie der Lymphknoten erfolgen, mehr ist nicht nötig! Ansonsten ist die Nachsorge beim Hautfacharzt entscheidend! Der Befund beschreibt lediglich, dass es sich um ein Melanom, welches auf die allerobersten Hautschichten beschränkt ist, handelt.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren. auf Grund eines Befundes meiner Tochter(23.Jahre ) wurde bei ihr, Hautkrebs im Stadium 1 im Gesicht festgestellt . Inzwischen ist dieser, operativ vom Chirurgen vor einer Woche entfernt wurden. Ihr wurde gesagt -das dieser halbjährlich beobachtet werden soll. Doch ich b.z.w. meine Tochter haben da Zweifel - meine Tochter hat sehr große Angst . Könnten Sie uns als Experten einen Rat geben -sollte man ein zweites Gutachten beim Hautarzt einholen ?? Behandeln tut sie ,der Chirurg und der Hautarzt .
Antwort unseres Experten:
leider reichen mir Ihre Angaben nicht ganz aus - wie war die Tumordicke (in situ?)? Wenn Sie eine zweite Meinung einholen möchten, dann ist das nächste Hauttumorzentrum (z.B. Univ. Hautklinik) eine gute Anlaufstelle.
Patientenfrage:
Sehr geehrter Prof. Enk., letzten Mittwoch wurden mir beim zweiten Nachsorgetermin(Melnom im Januar 0,51mm) wieder zwei Muttermale weggeschnitten. Ich wollte meinen Hautarzt in 2 Wochen, wenn die Fäden gezogen werden, mal nach einer Lymphknotensonographie fragen, weil ich das als Rat von Ihnen sehr häufig hier lese. Ich würde gerne wissen wie hoch statistisch das Risiko eigentlich ist dass bei nem Melanom von 0,51mm etwas gestreut hat und ob Sie eine Ahnung haben warum bei mir keine Lymphknotensonographie gemacht wurde. Vielleicht weil selbst die Ärzte denken dass eine Metastasierung unwahrscheinlich ist? Mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
zumindest 1x/Jahr ist eine Lymphknotensonographie sicher sinnvoll. Ansonsten ist die Prognose sehr günstig!
Patientenfrage:
Hallo liebes Expertenteam, ich hatte mich schon vor einigen Wochen bei Ihnen gemeldet, da ich so lange auf mein Ergebnis aus Graz warten musste, da mein Muttermal nicht klar einzustufen war. Seit gestern weiss ich, dass es 0,6 mm groß ist, Clark-Level III. Jetzt muss ich am Dienstag zum Nachschnitt. Meine Frage: Was passiert mit dem Nachschnitt? Wird der auch noch einmal untersucht? Vielen Dank im voraus für die Antwort und liebe Grüße
Antwort unseres Experten:
der Nachschitt wird auch untersucht, aber es handelt sich zunächst um ein dünnes Melanom mit guter Prognose. Nachsorge ernst nehmen!
Patientenfrage:
Hallo, ich bin 41, habe gestern den Befund SSM bekommen (Nacken, OP vor 2 Wochen), teils regressives SSM, CL 3, max. 1 mm tief, pT1a, nicht schnittrandbildend. Ich bin völlig fertig, alleinerziehend mit 3 Kindern und habe keine Ahnung, was mich erwartet. Warum haben manche Tumore mit niedrigerer Eindringtiefe ein höheres CL, warum ist regressiv schlimmer, auf der anderen Seite "nur" pT1a, was soll ich nun wirklich an Anschlussbehandlungen machen? Muss ich wirklich das gesamte Programm durchlaufen, oder kann ich sagen, ich lasse nur nachschneiden? Für eine rasche Antwort wäre ich dankbar.
Antwort unseres Experten:
zum Glück handelt es sich immer noch um ein dünnes Melanom. Es sollten eine Nachexzision und eine Schildwächterbiopsie erfolgen. Ferner sollte ein Lymphknotensono gemacht werden. In Abhängigkeit von den Befunden muss dann weiter entschieden werden. Sie sollten in ein Hauttumorzentrum zur Beratung gehen. Machen Sie sich zunächst keine Sorgen, die Heilungschancen sind sehr gut, aber nehmen Sie die o.g. Massnahmen ernst, bitte!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, mir wurde vor 3 Wochen ein Leberfleck entnommen. Die Hautärztin meinte bei der Routineuntersuchung, er wäre nicht gefährlich....ich hatte jedoch ein ungutes Gefühl und verlangte die Entfernung. Nun kam ein Brief das ich mich aufgrund der eingegangenen Ergebnisse zur Besprechung wiedervorstellen soll. Ich habe erst einen Termin kommenden Dienstag bekommen und bin jetzt total beunruhigt. Sie wollen doch nur einen Patienten nochmal sehen, wenn es Krebs war, oder? Kann es noch andere Möglichkeiten geben warum ich wieder hin muss, ohne das es gleich Krebs ist? IChhabe solche Angst. Lieben Dank Simone
Antwort unseres Experten:
auch ein Routinegespräch kann der Grund für die Wiedereinbestellung sein, bleiben Sie also ganz ruhig, bitte.
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Prof. Enk, im Februar erhielt ich die Diagnose noduläres Melanom (Breslow 0,9mm, Clark-Level III). Es wurde anschl. eine 2. Operation durchgeführt, sowie S100 kontrolliert und die Lymphknoten mit Ultraschall untersucht. Alles ohne Auffälligkeiten. Eine auf meine Bitte hin durchgeführte Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes vor ca. 2 Monaten verlief ebenfalls ohne Auffälligkeiten. Jedoch bemerkte ich vor wenigen Wochen an der Halsseite zwei kleine übereinanderliegende Lymphknoten. Diese lassen sich verschieben, schmerzen jedoch nicht. Sie haben sich nicht vergrößert, sind aber auch nicht kleiner geworden. Können diese im Zusammenhang mit dem Melanom (befand sich am Rücken) stehen? Muss ich mir Sorgen machen? Welche Untersuchungen sollte ich ggf. durchführen lassen? Vielen Dank für Ihren Rat. Mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
ein Zusammenhang mit dem Melanom erscheint extrem unwahrscheinlich. Trotzdem sollten Sie eine Ultraschalluntersuchung zur Sicherheit durchführen lassen.
Patientenfrage:
hallo, ich hab die diagnose bekommen nmm mit ulzeration somit pT2b die dicke beträgt 1,9 mm clark level III. meine frage ist wie gröss die wahrscheinlichkeit ist dass der tumor bereits gestreut hat und wie lange es in der regel dauert bis solch ein nmm streut.
Antwort unseres Experten:
eine Metastasierungswahrscheinlichkeit lässt sich für den Einzelfall nicht angeben. Es sollte auf alle Fälle eine Nachexzsion und eine Schildwächterlymphknotenbiospie, sowie ein LK-Sonographie, Oberbauchsonographie und ein Röntgen vom Brustkorb erfolgen. In Abhängigkeit von den Befunden ist eine Nachbehandlung zu überlegen.
Patientenfrage:
Hallo habe am Montag den obigen Befund beim Fäden ziehen vom Hausarzt erhalten. Es stand noch dabie die wenigen Nester verlieren sich in der oberen Dermis. Keine Ulzeration und Regession. Habe jetzt eine Überweisung zum Internisten bekommen, der Lunge geröngt hat und Unterbauch Sonographie durchgeführt. Hier ist alles ok. Desweitern habe ich noch eine Überweisung an eine Hautklinik in Darmstadt bekommen zur Melanom Sprechstunde. Der adäquate Nachschnitt wird vom Hautarzt durchgeführt aber erst in 4 Wochen, ist dies Ratsam? Was ist mit Lymph untersuchung und mit Blutuntersuchung? Kann seit Montag nicht mehr richtig schlafen und keine ruhigen Gedanken mehr fassen. In meinem Alter vonn 29Jahren ist das schon ein herber Schlag. Der Befund war 0,5mm CL 3-4 Pt1b
Antwort unseres Experten:
das Melanom ist zum Glück noch im Anfangsstadium. Eine Nachexzision kann auch in der Hautklinik Darmstadt durchgeführt werden (evtl schneller). Ein Lymphknoten-Ultraschalluntersuchung ist die wichtigste Untersuchung, da hier die ersten möglichen Metastasierungsorte untersucht werden. Ansonsten ist lediglich eine Nachsorge wichtig. Die Heilungsraten sind sehr gut, seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam, vor einer Woche habe ich an der linken Unterlippeninnenseite, ziemlich im Mundwinkel einen braunen Fleck entdeckt. Ich weiß nicht, wie lange der schon da ist, vielleicht hat man da nur nicht darauf geachtet. Der Fleck ist flach, ca. 3 mm groß, für meine Begriffe rund und begrenzt und gleichmäßig gefärbt. Meine Frage ist, was könnte das sein? Und gibt es an den Innenseiten der Lippen auch Melanome? Auch wenn dieser Fleck nicht bösartig aussieht (eigendlich sieht er wie ein Leberfleck aus), mache ich mir trotzdem Gedanken. Auf alle Fälle mache ich einen Termin beim Arzt, wäre aber trotzdem dankbar für Ihre Beratung.
Antwort unseres Experten:
Ferndiagnosen sind über das Internet leider nicht möglich, Sie sollten zu einem Hautarzt gehen!
Patientenfrage:
Hallo, am Montag hat meine Schwester diese Diagnose bekommen malignes Melanom SSM Breslow 0,2mm Ckarklevel II PT1a (Unterschenkel). Jetzt soll nach geschnitten werden, Lunge geröngt und der Bauch soll sonographiert werden. Sollte nicht auch eine Lymphbahnensonographie gemacht werden ? Und wie ist ihre Prognose? Mach mir furchtbare Sorgen Mfg
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein sehr frühes Melanom mit sehr guter Prognose! Der Nachschnitt und eine Lymphknotensonographie sind erforderlich, die beiden anderen Untersuchungen weniger wichtig. Eine regelmäßige Nachsorge sollte erfolgen, dann brauchen Sie sich keine Sorgen mehr zu machen.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich darf Ihnen meinen mir unklaren Befund übermitteln: Im Zentrum d. Exisates die Epidermis etwas vorgewölbt und deutlich vermschälert(?). Subepidermal dort deutliche,entzündliche fibrose. Im Juntkionsbereich ewas unregelmäßige teils lentiginöse teils nesterförmige Vermehrung aktivierter, epitheloider Melanozyten.Leichte Hyperkeratose, keine pagetoide Durchsetzung d. Epidermis u, keine erhöhte mitotische Aktivität. Beurteilung: irritierter, junktionaler melanozytärer Naevus mit entzündl.-regressiver Note und deutlichen dysplastischen Strukturmerkmalen. Bei positiver anamnese sehr wahrscheinl. postirritatives pseudodysplastisches Bild. Bei negativer Anamnese muss von einem schwer dysplastischen regressiven melanozytären Naevus mit Übergang zum melanoma in situ gesprochen werden. Nach d. vorliegenden Schnitten gut in sano, Sicherheitsabstand 3mm. Ist das nun Ihrer Meinung nach als melanom in situ zu werten und sollte ein Nachschnitt erfolgen? Das Muttermal (linkes Schienbein) hat sehr stark gejuckt und ich habe leider auch viel hingekratzt. Vielen Dank für Ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
augenscheinlich ist der Befund unklar. Vielleicht können Sie hier über das nächstgelegene Hauttumorzentrum eine Nachbegutachtung erreichen. Da Sie selber angeben, viel gekratzt zu haben, ist ein irritiertes Muttermal die wahrscheinliche Diagnose.
Patientenfrage:
Sehr geehrter Prof. Enk, ich hatte letzte Woche meinen zweiten Nachsorgetermin und mir sollen wieder zwei Muttermale am Bauch entfernt werden, mittlerweile das 6 am Körper!! Ich hatte im Januar ein Melanom mit 0,51mm. Ich habe nun zwei Fragen an Sie. Mein Hautartz meinte, dass meine Muttermale eine sehr hohe Aktivität aufweisen, muss mich das beunruhigen?Was genau meint mein Arzt damit? Des weiteren lese ich hier immer etwas von einer Lymphknotensono..Was genau bedeutet das?Sollte ich das auch machen lassen? Bei mir wurde damals nur ein Ultraschall des Bauches und ein Röntgen der Lunge durchgeführt und bei der Nachsorge tastet der Arzt immer unter den Armen, im Leistenbereich und an der Narbe etwas ab.. Mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
die "hohe Aktivität" bedeutet meist, dass Ihre Muttermale einen "irregulären" Eindruck machen und deswegen auch gelegentlich einmal ein Mal entfernt werden muss.
Lymphknotensono bedeutet Ultraschall der Lymphknoten und sollte gelegentlich einmal bei Ihnen durchgeführt werden. Ansonsten machen Sie alles richtig!
Patientenfrage:
bitte erklären sie mir folgende diagnose.... es handelt sich um schwarzen hautkrebs,max. tumordicke 0,3mm level 2. oberflächlich spreitender typ. mitoserate < 1 mm 2. die schnittränder sind knapp frei. C43.9 pT1 Nx Mx
Antwort unseres Experten:
Es handelt sich ein sehr frühes Melanom mit sehr guter Prognose. Es
sollte eine nachexzision und eine lymphknotensono, sowie die Nachsorge
erfolgen.
Patientenfrage:
Guten Tag, bei mir wurde vor ca. 14 Tagen eine Hautexsision durchgeführt, hier nun das Ergebnis: Hautgewebe mit atypischen epitheloiden junktionalen Pigmentzellnestern und junktionalen Architekturstörungen mit spitzoid dysplastischen Zeichen. Einzelne Pigmentzellen in oberen Epidermisschichten. Benachbart geringe Entzündungsreaktionen und Melanophagen. Keine Basaliomstrukturen erkennbar (das war die DD) Zusammenfassung : Spitzoid-dyspalstische Pigmentzelläsion Was genau muss ich mir darunter vorstellen und reicht in Zukunft ein jährlicher Hautcheck? Herzlichen Dank!
Antwort unseres Experten:
die Zusammenfassung ist in der Tat keine wirkliche Diagnose. Sie sollten den Befund nochmals mit Ihrem Hautarzt diskutieren und hier um Erläuterungen bitten, die aus der Ferne nicht geben kann. Es muss klar gesagt werden, ob es sich um ein Muttermal handelt oder nicht, das ist dem Befund so nicht zu entnehmen.
Patientenfrage:
Grüß Gott, mein Vater hatte man Rücken ein Muttermal, das entfernt wurde. Nach Schnitt verheilte die Stelle schwer, es nässte immer wieder. Aber jetzt ist eine schöne Narbe entstanden. Das war im Sommer. Nun kam der Befund: erheblich dysplastischer Naevus, Zellnaevus in Transformation in ein Melanom in situ. Was bedeutet es das? Er soll erst im Dez. zum Nachschneiden kommen? Ist das nicht etwas spät? ich bin sehr auf Ihre Anwort gespannt... vielen Dank
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein sehr frühes Melanom mit exzellenter Prognose! In der Tat erscheint auch mir der Nachschnitt jetzt etwas spät, wenn die Veränderung komplett exzidiert wurde. Eine regelmäßige Nachsorge 1x/Jahr ist wichtig.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen u. Herren, ich habe vor kurzem eine Ausbildung begonnen und würde so in 3 Jahren verbeamtet auf Lebendzeit. Vor ca. 3 - 4 Monaten wurde bei mir ein Melanom in Situ des Typ SSM entfernt. Nach dem Nachschnitt und allen Folgeuntersuchungen wurde nichts mehr gefunden. So wie ich das verstanden habe, habe ich nochmal glück gehabt. Wie würde das mit der Verbeamtung aussehen? Können die mich aufgrund dessen ablehnen auch wenn in dieser Zeit nichts mehr vorkommt? Vorab Danke
Antwort unseres Experten:
ja, Sie hatten viel Glück und ein solches Melanom sollte einer Verbeamtung nicht im Wege stehen.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, bei mir soll aufgrund eines malignen Melanoms am Oberarm (Außenseite) nun die Nachexzision vorgenommen werden zum Sicherheitsabstand von 1cm. Meine Frage: Bestehen größere Risiken, dass der Arm nachaltig geschädigt wird? Wird auch bereits Muskelgewebe verletzt? Der Arzt sprach von Infektionsrisiko und Narbenheilung als mögliches Problem. Wie stark sind die Risiken einzuschätzen? Soll dennoch eine Nachexzision gemacht werden? Andere Hautärzte sagen, dass noch nie ein Tumorbefund im nachgeschnittenene Geweb gefunden wurde, und das evtl. dafür spricht, NICHT nachzuschneiden? Vielen Dank für Ihre Hilfe!
Antwort unseres Experten:
es bestehen hier keine weiteren Risiken und der Eingriff ist Routinge und muss sein! Eine LK-Sono sollte erfolgen und eine Nachsorge!
Patientenfrage:
Hat ein 0,5 cm Nachschnitt um die Wunde noch Sinn, wenn bereits mehr als 3 Monate (es sind jetzt 5 ) vergangen sind?? Der Hautarzt hat besagten Nachschnitt nur "empfohlen", er meinte dass es auch reichen wuerde, die Haut regelmaessig "im Auge zu behalten". Durch die Ratschlaege hier, nach dem Motto, "wenn Sie wirklich sicher sein wollen, lassen Sie nachschneiden", bin ich verunsichert - aber ist es nicht schon zu spaet?? Danke fuer Info
Antwort unseres Experten:
In der tat macht es wenig Sinn, nach so langer Zeit noch nachschneiden
zu lassen. Jetzt ist die Nachsorge entscheidend.
Patientenfrage:
Guten Tag, können Sie mir diese Befunde erklären? 1. Irritierter, entzündlich veränderter NZN vom Compound-Typ (D22.9) 2. Stark pigmentierter, irritierter Junctionsnävus (D22.9) 3. Dysplastischer Junktionsnävus (D22.9) Nicht schnittrandbildend. 4. Dysplastischer Junktionsnävus (D22.9). Anhand der vorliegenden Serienschnitte erfolgte die Excision in toto. Es sind inzwischen 10 dieser Flecken entfernt worden. Gibt eine der genannten Diagnosen Grund zu weiteren Entfernungen? Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
die klare Antwort lautet "Nein", es gibt keinen Grund zur Sorge, es sind alles harmlose Muttermale, vergessen Sie die Fachbegriffe!
Patientenfrage:
Ich hatte einen Leberfleck am Rücken in Höhe des BH-Verschlußes. Der Leberfleck hatte ich sich komisch verändert, war mehrfarbig und juckte. Ich sollte ihn entfernen lassen und jetzt wartete ich auf den Befund. Vom Arzt habe ich heute nur erfahren, es wurde alles vollständig entfernt, scheint gut zu sein, wird aber nochmals histologisch untersucht, um sicher zu gehen!! Jetzt heißt es also wieder warten, ist das normal oder unter welchen Umständen wird das so gehandhabt??
Antwort unseres Experten:
das heißt meistens, dass zur Sicherheit nochmals Nachfärbungen angestellt werden - kein Grund zur Sorge und völlig normal.
Patientenfrage:
Bei mir wurde ein SSM mit Zeichen der partiellen Regression, Clark Level IV, vertikale Tumordicke bis maximal 0,45 mm, Mitoseindex <1/mm2, pT1a am Oberarm allseits im Gesunden entfernt. (Sono LK in Ordnung Leber und Lunge frei, Nachresektion mit 1 cm Sicherheitsabstand ist erfolgt.). Im Netz fand ich, dass Clark Level IV immer als pT2 bezeichnet wird (prognostisch wäre mir ja das ausgewiesene pT1a lieber ;-)), oder habe ich das falsch verstanden? Können Sie mir dazu etwas sagen? Herzlichen Dank!
Antwort unseres Experten:
es ist wirklich ein pT1a mit extrem guter Prognose. Sie müssen jetzt lediglich die Nachsorge ernst nehmen, dann wird alles gut!
Patientenfrage:
Hallo, bei mir wurde ein "Muttermal" (braun-schwarz)aufgrund meiner eigenen Initiative entfernt.Folgende Diagnose habe ich dazu erhalten: pigmentreicher dysplastischer Junktionsnävus ICD 10D22.9 "...die Epidermis weist basal-junktional irregulär konfigurierte Naevuszellnester auf mit teilweise prominenten Melanozyten, die auch als Einzelzellen vermehrt sind und vereinzelt suprabasal liegen. Die Nester konfluieren horizontal an der Junktion und werden basal begrenzt durch lamelläre und konzentrische Fibroplasie. Melanin ist reichlich nachweisbar...Entfernung im Gesunden erfolgt." Meine Fragen: a)Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass solch ein Nävus bösartig wird? b)Ich habe an mehreren Körperstellen Leberflecken, die braun-schwarz gescheckt sind. Mit der Aussage zweier Hautärzte, die Male lediglich zu beobachten, da sie im Durchmesser unter 3,5 mm seien, bin ich nicht einverstanden, da ich ebenfalls Dysplasie befürchte und daher die verdächtigeren Male entfernen lassen möchte. Das weitere Abwarten geht nicht, weil es in meinen Augen "tickende Zeitbomben" sind. Zudem habe ich aus sicherer Quelle erfahren, dass die Hautärzte in meiner Region bis auf eine Ausnahme alle schlecht sind. Die kompetente Ärztin nimmt nur leider keine Kassenpatienten mehr an. Was raten Sie mir jetzt zu unternehmen? Kann man die Male auch selber rausschneiden?
Antwort unseres Experten:
Es handelt sich immer noch um ein harmloses Muttermal! Der Begriff der dysplasie sollte sie nicht irritieren- das entartungdrisiko bleibt gering und sie sollten den Hautärzten vertrauen! Über deren Qualität kann ich nicht urteilen.
Patientenfrage:
Gehört das amelanotische Melanom zum schwarzen Hautkrebs,oder zum weißen Hautkrebs?
Antwort unseres Experten:
Das amelanotische Melanom ist ebenfalls ein schwarzer Hautkrebs.
Patientenfrage:
Sehr geehrter Expertenrat, bei mir wurde im Januar ein Melanom im unteren Rückenbereich mit einem Durchmesser von 0,51mm entfernt. Bei meinem ersten Nachsorgetermin im April wurde mir nun gesagt, dass ich auch auf der Kopfhaut wohl zwei Muttermale habe. Da meine Kopfhaut schon seit längerem juckt, allerdings immer an verschiedenen Stellen, mache ich mir schon manchmal meine Gedanken auch wenn ich glaube dass ich eher eine sehr trockene Kopfhaut bzw. leicht schuppige Haare habe. Dennoch würde ich sehr gerne wissen, wie oft es denn so vorkommt auf der Kopfhaut oder an der Stirn ein Melanom zu bekommen? Wollte das aufjedenfall beim nächsten Nachsorgetermin im Oktober mal erwähnen! Mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
im Prinzip kann ein Melanom an jeder Hautstelle auftreten. Allerdings sollten Sie hier einfach dem Rat der Ärzte vertrauen, ob eine Entfernung sinnvoll und nötig ist!
Patientenfrage:
Hallo, bei meinem Mann wurde ein Muttermal entfernt. Dieses sei "irritiert" gewesen und im "gesunden entfernt worden". Was heißt das für ihn?? Bin ziemlich verwirrt und weiß nicht genau, was ich damit anfangen soll. NOCH kein Krebs? Vorstadium? Alles ok? Könnt Ihr mir das bitte erklären??
Antwort unseres Experten:
es ist und bleibt ein harmloses Muttermal!
Patientenfrage:
Guten Tag, und zwar habe ich an der Schulter, wo ich einen starken Sonnenbrand vor Jahren hatte, einen Leberfleck (dieses Jahr und die letzten 3 davor hatte ich keinen Sonnenbrand mehr!). Der Leberfleck ist recht flach, schwarz und hat sich vor vielleicht gut einem Jahr? gebildet, und wurd immer größer. Mittlerweile hat dieser einen Durchmesser von genau 2mm, ist recht rund bis auf eine kleine "Spitze" oder auch "Zacke". Darüber hinaus hatte dieser am Rand noch einen gaaaanz leichten roten Rand. So und dieser ist viel dunkler als alle anderenLeberflecken die ich habe. So jetzt das hauptsächliche Problem: Habe vorhin am Rand ganz leicht rumgekratzt und da hat sich so ein ganz kleiner mini Fetzen gezeigt, dacht ich rupf das eben mit der Pinzette weg und im nu hatte ich den halben Leberfleck dran, hab den Rest auch noch rausgezupft. Das war dann so gaaaanz dünne schwarze Hautfetzen, mini mini. Nun und jetzt brennt es ganz leicht, blutet jedoch nicht, und das merkwürdige ist.. unter diesem schwarzem Leberfleck bzw diese Haut war nun ein ganz normaler brauner Leberfleck (noch mit der "Zacke"), jedoch mit einem weißen Punkt drin als wäre der Leberfleck nicht ganz "ausgefüllt". Ich habe es nun versucht ganz genau zu erklären, was zwar ein wenig eklig ist, aber wohl keine Fragen aufwerfen sollt. Ich bin übrigens 21 Jahre alt, blasser Hauttyp und war schon einige Jahre nicht mehr ungeschützt an der Sonne. Könnten Sie mir sagen was das ist?
Antwort unseres Experten:
Ferndiagnosen sind nicht möglich, Sie müssen zu einem Hautarzt!
Patientenfrage:
BEI DER ENTFERNUNG EINES PUNKTES AM RÜCKEN WURDE FOLDENDES FESTGESTELLT: LENRIGINÖSER JUNTIONALER NAEVUSZELLNAEVUS MIT DYSPLASIWKRITERIEN. Mein Frage was bedetet daß? Desweiteren steht im Befund -DIE VERÄNDERUNG IST IN DEN VORLIEGENDEN SCHNITTPRÄPARATEN KNAPP IM GESUNDEN EIDIERT. ICH HATTE BURSTKREBS-- WIEVIELE SORGEN MUSS ICH MIR MACHEN. DIE ÄRZTIN MEINTE ICH SOLL IN EINEM JAHR WIEDER KOMMEN.' DANKE FÜR IHRE AUSKUNFT
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein harmloses Muttermal, seien Sie beruhigt!
Patientenfrage:
Hallo, bei meiner Mutter wurde 1999 scharzer Hautkrebs (Leberfleck am Bein wurde entfernt) festgestellt. Ihr wurde damals gesagt das sie ihn zu 90% nicht besiegen wurde. Mit den Spritzen hat sie es dann geschafft. Jetzt wurde vor kurzen ein Tumor in Ihrem Bauch gefunden, welcher gleich operativ entfernt wurde (ca 7cm Durchmesser). Nach den Untersuchungen wurde ihr mitgeteilt, das dies zu den Hautkrebsarten zählt und wieder schwarzer Hautkrebs sei. Es haben sich keine Metastasen gebildet und die Lymphknoten sind auch nicht befallen. Wie stehen die Heilungschancen? sieht es wirklich so schlecht aus wie die Ärzte sagen? ist es der schlimmste Krebs?
Antwort unseres Experten:
hier handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Metastase des Tumors von 1999. Sie sollten sich in einem Hauttumorzentrum (meist nächste Univ.Hautklinik) beraten lassen.
Patientenfrage:
Hallo! Bei meinem Mann wurde am Haaransatz ein juckendes, störendes Muttermal entfernt. haben heute den Befund erhalten. Kongenitaler, papillomatöser, überwiegend dermaler Naevuszell Naevus v. Compound Typ. Naevuszellen erreichen den seitlichen Resektionsrand.Bipolare, dendritische fortsätze. Die vollständige Exzesion ist empfehlenswert. OK!! Soweit sogut. Nur die Hautärztin schneidet nicht nach! Das ist ihr zu gefährlich. Toll!! Sollte mein mann ins Krankenhaus?? muss er nach dem nachschneiden weiter behandelt werden?? bitte um hilfe. danke
Antwort unseres Experten:
am besten stellen Sie sich in der nächsten Hautklinik vor, damit der Befund dort angesehen wird - keine Sorge aber, eine weitere Therapie ist unnötig!
Patientenfrage:
Hallo liebes Expetenteam, hat man bei einem malignen melanom 1.4mm Eindringtiefe und Mikrometastasen am Wächterlymphknoten(äußerer Bereich) überhaupt noch ne chance auf vollständige Heilung o kann man nur noch Leben verlängern? Wie hoch liegt die 5-Jahres Überlebensrate
Antwort unseres Experten:
diese Tumordicke ist wirklich noch nicht sehr dramatisch und Ihre Heilungsraten sind wirklich hoch. Eine adjuvante Therapie sollte allerdings erfolgen! Am besten eine Beratung in einem Hauttumorzentrum. Statistiken sind für Sie individuell ohne Aussage.
Patientenfrage:
Ich glaube ich habe Hautkrebs.Die Muttermale auf meinem Rücken tuen weh und jucken ganz extrem.Größer geworden sind sie auch.Meine frage wäre also:Kann es wirklich sein das es so ist,dass ich Hautkrebs habe?
Antwort unseres Experten:
bei jeder Unsicherheit sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen, aber keine Sorge - es muss nicht gleich Hautkrebs sein.
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam, habe letztes Jahr im Oktober die Diagnose MM, Td 0,8 mm, Clark-Level III bekommen........ Eine Freundin hat mich jetzt gefragt, ob ich mit ihr für 1 Woche in die Türkei fliegen möchte........ Darf ich das überhaupt oder ist das zu gefährlich??? Liebe grüße
Antwort unseres Experten:
natürlich dürfen Sie fahren, wenn Sie sich gut vor der Sonne schützen (Textilien sind am besten!).
Patientenfrage:
Guten Tag, letzte Woche wurde bei der Nachkontrolle Blut abgenommen und mein S100 ist 0,28. Hatte 02/2006 Melanomentfernung am linken Oberarm - Größe 3,4 mm. bis 04/09 war alles i.O. dann Metastase im rechten Oberarm - Lymphknoten - Entfernung der Metastase. 12/09 wieder Entfernung einer Metastase an der selben Stelle (rechter Oberarm). Dann alle i.O. bis letzte Woche. Sollte hier wieder etwas im Argen sein ? Bin 43 Jahre und will noch weiter leben. Nächste Woche habe ich Ultraschall und Lunge röntgen. FÜhle mich gut, esse normel und trinke normal und habe normalen Stuhlgang. Die einzigsten Wehwehchien sind Erkältung durch Klimaanlage und Muskelschmerzen im rechten Schulterblatt.
Antwort unseres Experten:
leider kenne ich den Vorwert des S100 nicht. Sollte es hier jedoch einen deutlichen Anstieg gegeben haben, dann sollte eine Durchuntersuchung wie bereits geplant bei Ihnen durchgeführt werden. Die Ergebnisse sind zunächst abzuwarten.
Patientenfrage:
Hallo liebes Expertenteam! Nach der Entfernung eines störenden Muttermals, dass innerhalb eines Jahres deutlich an Höhe zunahm, ca. 4-5mm, wurde folgende Diagnose gestellt: Noduläres, Malignes Melanom; CL IV; maximaler vertikaler Tumordurchmesser mind. 2,7mm; ICD-O; M8720/3; Keine Ulzeration; pTNM-Klassifikation: pT3a Nx Mx; die Läsion ist sowohl lateral als auch zur Tiefe schnittrandbildend; eine Nachexzision zur definitiven Einordnung und Kuration sollte durchgeführt werden. Ca. 3 Wochen nach der Entfernung des Muttermals wurde die Stelle am Unterarm nachgeschnitten, mit folgendem Ergebnis: Im Zentrum des Präparates konnten in geringem Umfang im Bereich der Junktionszone aber auch noch in der Dermis sehr wenige, sehr kleine Nester des zuvor diagnostizierten malignen Melanoms nachgewiesen werden; der maximale vertikale Tumordurchmesser in diesem Nachresektat beträgt 0,85mm ; lateral und zur Tiefe in toto exzidiert. Makroskopie: 29x19x10mm großes, elipsoides Exisat mit einer 6x6mm großen Läsion Ich würde nun gerne wissen - Wurde der Sicherheitsabstand im Bezug auf die Größe des entfernten Tumors eingehalten? Oder ist es notwendig weiteres Gewebe aus dem Unterarm zu entnehmen um ganz sicher zu gehen? Welche weiteren Maßnahmen sind zu empfehlen und wie gut stehen die Heilungschancen? Das ganze ist jetzt knapp 3 Wochen her und mittlerweile habe ich drei-vier unterschiedliche Meinungen zu hören bekommen (Hautarzt, Onkologe und Fachärzte einer Uniklinik die auf diese Art Krebs spezialisiert sind) sodass ich nunmehr total verunsichert bin und gar nicht mehr beurteilen kann, welche Vorgehensweise nun die Beste für mich ist. Aus diesem Grund bitte ich um Ihre unvoreingenommene Expertenmeinung bzw Erläuterung der zwei Histologien und hoffe auf eine baldige Antwort, da ich bereits in 4 Tagen zur weiteren Behandlung erwartet werde. Herzlichsten Dank.
Antwort unseres Experten:
die Diskussion ist vermutlich aufgrund der recht knappen Exzision entbrannt, die nicht ganz den empfohlenen STandards entspricht. Ob deshalb nochmals nachgeschnitten werden sollte, darüber kann man streiten. Unsere Empfehlung hier wäre wohl, noch eine Nachexzision mit 0,5cm Sicherheitsabstand anzuschließen (ist ja am Unterarm gut möglich). Auf jeden Fall sollte der Schildwächterlymphknoten entfernt werden, eine Sonographie von Lymphknoten und Oberbauch, sowie ein Rö-Thorax erfolgen. Dann ist die Nachsorge wichtig.
Patientenfrage:
Liebes Expertenrat Team, vor 4 einhalb Jahren hatte ich ein SSM 0,4mm CL3. Bis jetzt ist alles ok. Jetzt soll bei mir am Zahn eine Wurzelspitzenresektion durchgeführt werden wegen Eiter. Auf dem Röntgenbild hat mein Arzt ganz klar gesagt das Eiter verteilt rund um die Wurzel zu sehen ist. Jetzt habe ich natürlich Angst das es mit dem MM zusammen hängen könnte (Metas). Aber diese würde der Arzt doch eindeutig auf dem Röntgenbild erkennen oder? Ich habe nun doch ein bißchen Angst.Höre ich sprichwörtlich die Flöhe husten?? Vielen Dank im voraus.
Antwort unseres Experten:
ich kann Sie wirklich beruhigen - Zahnschmerzen sind schlimm, habe aber mit einem Melanom nichts zu tun!
Patientenfrage:
Mein Befund lautet: irritierter, dysplastischer,spindelzelliger, deutl.pigm. NZN in toto ex Was bedeutet das genau? Was sollten für Nachuntersuchungen folgen?
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein gutartiges Muttermal. Es sind keine Nachuntersuchungen erforderlich.
Patientenfrage:
Was bedeutet diese Bewertung: Entzündlich irritierter, epitheloidzelliger, melanocytärer Junktionsnaevus in akraler Haut, Zeichen der geringen Dysplasie. Auf den vorliegenden Schnitten kein Anhalt für Malignität. Ausläufer des Naevus reichen in der Ebene B im Bereich der Spindelspitze an einen lateralen Absetzungsrand. Bitte klinische Nachkontrolle.
Antwort unseres Experten:
trotz all der Hieroglyphen ist es ein harmloses Muttermal!
Patientenfrage:
Habe in letzter Zeit eine Vergrößerung eines Leberfleckes bei meinem Sohn (Brustbereich)festgestellt. Die Hautärztin findet es verdächtig. Wir sollen es kontrollieren, beobachten und in einem Jahr von ihr noch einmal checken lassen. Wenn dieser Fleck doch jetzt schon verdächtig ist, warum dann eine ärztliche Kontrolle erst in einem Jahr? Ist dieser Zeitraum nicht zu groß? Ich möchte mein Kind nicht noch damit belasten und es durch ständige Checks auch noch verunsichern frage mich aber mittlerweilen, ob ich nicht doch noch einen weiteren Arzt hinzuziehen sollte. Wie gestaltet man eine gute Kontrolle? Alle 4 Wochen ausmessen und fotographieren? Bei Kindern in diesem Alter und mit diesen Wachstumsschüben dehnt sich natürlich auch die Haut und somit wächst doch auch ein Leberfleck. Was ist da noch normal und was nicht? Finde, dass wir damit ziemlich allein gelassen werden! Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort
Antwort unseres Experten:
in der Tat kann ich Ihre Verwirrung verstehen. Augenscheinlich war der Fleck nicht sehr verdächtig, sodass eine Kontrolle in einem Jahr ausreicht. Wenn Sie kein Vertrauen in diese Aussage haben, dann sollten Sie einen weiteren Hautarzt aufsuchen. Es gibt hier keine Standardempfehlungen, alle 4 Wochen ist aber viel zu häufig.
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam, mich würde nur mal interessieren ob es richtig ist, wenn mir meine Hautärztin sagt, es sei alles in Ordnung mit meinem sehr großen Muttermal. Dieses fühlt sich zeitweise sehr rau an und juckt. Bin dann versucht, immer zu kratzen. Mein Muttermal hat die Größe eines früheren 5-Markstückes. Die dunkle Braunfärbung ist nahezu gleich. Nur an zwei kleinen Stellen, ist das Muttermal am Rand nicht glatt, sondern einge- zackt. Für Ihren Rat danke ich Ihnen.
Antwort unseres Experten:
leider kann ich aus der Ferne keine Diagnosen stellen - Sie sollten hier Ihrer Hautärztin einfach vertrauen!
Patientenfrage:
Guten Tag, ich bin 30 Jahre alt (m). 1. Bitte kurze Info zum Befund. 2. Sollte ich mir alle auffälligen Leberflecke rausschneiden lassen? 3. Darf ich weiterhin ohne Sonnencreme in die Sonne? Kritischer Befundbericht: I, DD: V.a. dyspl. NZN Exzisat (Oberschenkel links) Diagnose: exogen irritierter, dysplastischer Nävuszellnävus; aufgrund der exogenen Irritation werden die intraepidermalen Veränderungen im Sinne eines Pseudomelanoms interpretiert; lateral und zur Tiefe in toto exzidiert Immunhistochemie: Die Zellen exprimieren S-100. Symmetrischer organoider Aufbau. Überwiegend junktionale Expression von HMB45. Einzelne HMB45 positive Zellen oberhalb der Junktionszone korrespondierend zu den Zonen exogener Irritation. Die Proliferationsrate (MIB1) liegt um 5%. Mikroskopie: Breite, symmetrisch aufgebaute melanozytäre Läsion mit zahlreichen Nävuszellnestern entlang der Junktionszone. Innerhalb der Epidermes fokal Spongiosezone, einzelne Dyskeratosen und parakeratotische Verhornung. In diesen Bereichen auch Exozytose von vorwiegend lymphozytären Zellelementen. Hiermit korrespondierend einzelne melanozytäre Zellelemente oberhalb des Stratum basale in den höheren Abschnitten der Epidermes. Die Nester dieser melanozytären Läsion überbrücken wenige Reteleisten. In der Dermis Nester aus Nävuszellen, die zur Tiefe eine Maturation erkennen lassen. In den Papillarkörpern eine lamelläre Fibrose. Unterhalb des Nävus, fokal aber auch diffus innerhalb der Läsion vorwiegend Rundzellinfiltrate. Keine Mitosen.
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein Muttermal, welches, evtl durch die Sonne, Aktivierungszeichen hat und daher in Einzelaspekten ein Melanom nachahmt (immer noch gutartig).
Alle auffälligen Leberflecke sollten entfernt werden, wenn sie melanomverdächtig sind, sonst nicht. Sonne ist auch mit Sonnencreme verboten, gerade bei zahlreichen Muttermalen. Textiler Sonnenschutz ist ratsam.
Patientenfrage:
Hallo! Meine Schwester,31,mit dem 1.Kind schwanger in der 29.Woche,hat im Mai ein SSM 0,6 mm,CL3 herausgeschnitten bekommen.Bei ihrer ersten Nachsorge ist der S-100-Wert auf 0,1 erhöht.Am 28.Mai war er auf 0,079 und am 31.Mai auf 0,041.(2 verschiedene Labore waren im Einsatz.)Meine Schwester ist jetzt total beunruhigt, weil sie an der oberen Normgrenze ist.Norm:0,105.Kann der anhaltende Stress, oder die Schwangerschaft eine Erhöhung des S-100-Wertes erklären?Oder ist es möglich, dass schon nach 3 Monaten das MM zu metastasieren begonnen hat?Bei der Tumordicke ist es doch zu 98 Prozent ausgeschlossen, oder? Bitten um eine schnelle Antwort!!!
Antwort unseres Experten:
Ihre Schwester darf ganz entspannt sein, der S100 Wert hat bei dieser geringen Tumordicke eigentlich kaum eine Bedeutung und Schwankungen sind nicht ungewöhlich. Die Prognose ist sehr gut, sie sollte sich auf ihr Kind freuen und die Nachsorge ernst nehmen.
Patientenfrage:
Habe Superfiziell spreitd.Melanoma i.situ,seitlichweniger als1mm im gesunden liegenden Exzision vom Rücken.Tumorklassifkt: Loklst:ICD-O-C44.53; Typisierg: ICD-O-M8743/2; TNM_Klassifkt :pTis,pNX, pMX : Clark-Level : I Auf Grund der engen seitl.Schnittrandverhältnisse sollte eine Nachexzision zur Erweiterung d. Sicherheitsabst. erfolgen.Meine Hautärtztin ist in Urlaub- u. ich fahre nach über einem Jahr jetzt auch -Muß ich mir im Url. Sorgen machen? Beste Grüsse für Euer Team.
Antwort unseres Experten:
nein, Sie müssen sich keine Sorgen machen, denn der Tumor war noch ganz im Anfangsstadium. Eine Nachexzision hat auch noch bis nach Ihrem Urlaub Zeit. Ferner sollte eine Ultraschalluntersuchung der Lymphknoten erfolgen, sowie eine Nachsorge.
Erholen Sie sich unbesorgt!
Patientenfrage:
Lieber Experte, bei mir wurde ein Muttermal am Bauch entfernt, das nachtraeglich als Melanom identifiziert wurde, mit einer Tumordicke von 1mm. Ich soll in die Uniklinik ueberwiesen werden, wo ein Nachschnitt vorgenommen werden soll. Desweiteren soll dort abgeklärt werden, ob die Entfernung eines Lymphknotens in der Leiste notwendig wird. Können Sie mir sagen, ob dies mittels einer Sonographie ermittelt werden kann, oder ob bei der Größe des Tumors schon direkt eine Biopsie durchgeführt wird? Ich mache mir große Sorgen, dass der Tumor schon gestreut haben könnte, 1mm ist ja statistisch schon eine Risikogrenze, oder?! Vielen Dank schon mal im Voraus fuer Ihren Rat!
Antwort unseres Experten:
bei dieser Tumordicke würde ich in jedem Fall zu einer Schildwächterlymphknotenbiopsie raten. Ferner sind eine Ultraschalluntersuchung der Lymphknoten und evtl ein Rö-Thorax und Oberbauchsonogramm sinnvoll. Ferner ist die Nachsorge wichtig!
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam, ich bin ein relativ heller Hauttyp (26 Jahre,männlich) und habe viele Muttermale. Mir wurden im Laufe der letzten Jahre immer wieder Muttermale entfernt, von denen einige dysplastisch waren. Bisher kein Melanom. Beim letzten Screening (das vorherige ist zwei Jahre her) fand der Hautarzt wieder 6 "verdächtige" Male die er rausschneiden will und gab mir zwei Termine. Den Ersten in 4 Wochen, den Zweiten in 8 Wochen. Auf Nachfrage sagte er mir, er glaube nicht, daß es Krebs ist, eher eine "Vorstufe". Das hat mich beruhigt. Mich würden aber folgende Dinge interessieren. Er hat ein Dermatoskop benutzt, allerdings ohne Öl oder Flüssigkeit. Hätte er damit Melanome genau so gut identifizieren können ? Würde ein Hautarzt wenn er ein Melanom vermutet/ erkennt mich sofort in eine Klinik schicken oder sind 4 Wochen Wartezeit auch dann noch möglich ? Sollte sich eines der entfernten Muttermale im Nachhinein doch als Melanom herausstellen (es wird ja erst eingeschickt), wann und wie schnell müßte dann ein Nachschnitt erfolgen ? Vielen Dank im Voraus für Ihre Mühe !
Antwort unseres Experten:
Sie sollten Ihrem Hautarzt vertrauen. Die Exzisionen sind vermutlich rein vorbeugender Art und selbst, wenn sich eines der Muttermale als Melanom herausstellen sollte, ist noch genug Zeit für eine Reaktion! Kein Grund zur Sorge!
Patientenfrage:
guten tag herr prof.dr. enk. wie sie wissen bin ich im mai 2008 wegen eines M Melanom OPworden.breslow 1,3 u. level IV. bisher ist alles in ordnung. mein immunsystem war immer gut. nun hat sich inmeinem rachen keime angesiedelt ich hatte erst noch gewartet,aber die wurden jmmer mehr.jetzt muss ich 10 tage sehr starkes antibiotikum einnehmen. das immunsystem konnte,so der hausarzt ,geschwächt werden. frage kann das für meinen m melanom gefährlich werden. ich meine metastasen,man sagt ja immer ein intaktes immunsystem ist das A und O. danke für ihre mühe.
Antwort unseres Experten:
keine Sorge, Ihr Immunsystem hält das aus - hier besteht keine Gefahr!
Patientenfrage:
Nach einer eingehenden Hautuntersuchung durch meine Hautärztin bekam ich eine schriftliche Diagnose.Ich hätte gerne gewußt was ein dysplastischer Compoundnaevus sowie ein Melanoma in situ ist. Vielen Dank !
Antwort unseres Experten:
ein dysplastischer Nävus ist letztlich immer noch ein gutartiges Muttermal. Ein Melanoma in situ hingegen ist ein ganz früher schwarzer Hautkrebs.
Patientenfrage:
MIr wurde in der Uniklinik vor 4 Wochen ein Melanom am Kopf entfernt. Die Diagnose bekam ich letzte Woche: "Mikrofokal regressives SSM in situ. Schnittränder Tumorfrei" . Die Ärztin meinte, dass ein Nachschnitt erfolgen müsse und zwar so schnell wie möglich. Ich bekam einen Termin für diese Woche (stationär wegen Hauttransplantation). Dieser Termin wurde aber nun verschoben um noch einmal 4 Wochen. "Das sei mit dem Chefarzt so abgesprochen", mehr konnte ich telefonisch nicht in Erfahrung bringen. Letztendlich liegen nun zwischen den beiden OPs mehr als 8 Wochen. Ich mache mir etwas Sorgen, dass aufgrund einer erhöhten Auslastung der Klinik (Urlaubszeit?) mir ein gewisses Risiko auferlegt wird. Soll ich mich um evtl. anderswo um einen zeitnäheren Termin kümmern?
Antwort unseres Experten:
in der tat ist der Zeitraum zur nachexzision recht lang, bei ihrem sehr dünnen Melanom aber kein gesundheitliches Risiko und daher akzeptabel.
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam, bei mir wurde im Februar dieses Jahres am Rücken ein knotiges Melanom mit 0,9mm Tiefe, Clark Level III, festgestellt. Es folgte eine Nach-OP mit 1 cm Sicherheitsabstand. Auch wurde eine Lymphknotensonografie durchgeführt (ohne Auffälligkeiten). Weitere Untersuchungen wie Röntgen Torax sowie Sono Oberbauch usw. fanden nicht statt. Mein Arzt empfiehlt lediglich alle drei Monate zum Hautcheck zu gehen sowie alle sechs Monate zur Lymphknotensono. Wie ist Ihre Empfehlung bzgl. der weiteren Untersuchungen (Röntgen Torax, Sono Oberbauch)? Vielen Dank.
Antwort unseres Experten:
die gegebenen Empfehlungen sind absolut korrekt, weiter Massnahmen sind nicht erforderlich, Ihre Heilungschancen wg der geringen Tumordicke sehr gut!
Patientenfrage:
Lieber Experte, bei mir wurde ein Muttermal an der Kopfhaut entfernt, das nachtraeglich als Melanom identifiziert wurde, mit Level II, Tumordicke 0,4mm. Ich wurde in die Uniklinik Regensburg ueberwiesen, wo morgen ein Nachschnitt von 1cm vorgenommen wird. Ansonsten soll ausser einer halbjaehrlichen Nachsorgeuntersuchung nichts unternommen werden. Ich bin schon etwas beunruhigt, dass sonst gar nichts gemacht wird. Ist dieses Vorgehen normal, oder gibt es etwas auf das ich doch bestehen sollte? Vielen Dank schon mal im Voraus fuer Ihren Rat!
Antwort unseres Experten:
Sie sind richtig beraten worden! Bei dieser Tumordicke sind keine weiteren Massnahmen erforderlich, die Heilungsraten exzellent!
Patientenfrage:
Guten Tag, bei mir wurde heute die Diagnose superfiziell spreitendes malignes Melanom mit einer Tiefenausdehnung von 0,65 mm nach Breslow-Clark-Level III. Die Exzisionsränder sind nach den vorliegenden Präparaten frei. Meine Ärztin will in einer weiteren Operation ca. 1 cm weiteres Gewebe zur Sicherheit entfernen. Welche weiteren Maßnahmen sind sinnvoll? Vielen Dank für ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
an weiteren Untersuchungen ist lediglich eine Lymphknotensonographie und die regelmassige Nachsorge erforderlich, Die Heilungschancen sind dann sehr gut.
Patientenfrage:
guten Tag, bei mir ist folgende Diagnose an einer entfernten Probe erstellt worden: die Epidermis u.d. Eipthel d. Adnexe zeigt eine irreguläre Verteilung von Tumorzellen. Die untere Epidermis ist durch Tumorzellen ersetzt. Die Zytologie d. Tumorzellen ist folgende : große, runde Zellen, die fein verteilte Melaninkörner enthalten. Die Nuclei sind ebenfalls groß, rund u. enthalten ungleichmäßig verteiltes Chromatin. Die Nucleus/Zytoplasma Ratio überwiegt zu Gunsten des Nucleus. Mitosen sind häufig u. gelegentlich atypisch.Eine Invasion in die Dermis ist nicht vorhanden.......... Ich bin zutiefst verunsichert. Der zuständige Hautarzt ist z.Zt. im Urlaub. Was kommt auf mich zu ??
Antwort unseres Experten:
der Befund ist nicht vollstandig, liest sich aber nach einer gutartigen Veranderung. Sie sollten in Ruhe das Gesprach mit dem betreuenden Kollegen abwarten.
Patientenfrage:
Hallo zusammen, habe mir vor drei Wochen ein Muttermal entfernen lassen und jetzt folgenden Befund bekommen (Hautarzt hatte Urlaub) - können Sie mir den übersetzen? S100, HMB45 und MelanA zeigen keine suprabasalen Melanozyten, jedoch deutliche Asymetrie des Tumors. Im Zentrum des Tumors Areale, die frei von Melanozyten intraepidermal sind. In diesem Bereich subepidermal leicht vermehrte und ektatische kapilläre Gefäße, einige Melanophagen. Unter der anderen Tumorhälfte stellenweise diskontinuierlich dichte lymphozytäre Infiltrate. Schnittränder frei. Nur ganz vereinzelt leicht suprabasale Melanozyten. Sicherheitsabstand seitlich 1,7mm, zur Tiefe 5,7mm. Wie sieht meine Prognose aus? Habe diese Woche noch einen Termin zum Nachschneiden. Vielen Dank für Ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
leider ist der Befund sehr fragmentarisch und ich kann nicht erkennen, ob der Pathologe ihn gut- oder bosartig eingestuft hat. Es scheint hier Unsicherheiten zu geben, daher wohl die Nachexzision. Nochmals mit Hautarzt sprechen!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren , mein Vater hat in linke Ferse eine tumor 1,5 cm die in Rumänien analisiert wurde und als "melanom malign acrom" eingeschätzt. Frage: Was sollen wir machen ? 74 Jahre alt , keine Krankheiten , keine Medicamente bis jetzt. Bitte beraten Sie mich was sollen wir machen um sicher zu behandeln. Vielen Dank im Voraus für Ihre Unterstützung.
Antwort unseres Experten:
der Tumor sollte operativ entfernt werden, eine Schildwächterlymphknotenbiopsie erfolgen, sowie eine Durchuntersuchung. Ob weitere Massnahmen erforderlich sind, hängt von den Befunden ab.
Patientenfrage:
Mir wurde vor 16 Tagen ein "Leberfleck" an der rechten kleinen Labie entfernt. Heute kam der histologischer Befund. Können Sie mir den Befund erklären? Epikritische Bewertung: Vereinbar mit Lentigo der Schleimhaut Kritische Anmerkung/Therapeutische Konsequenz: Die lentiginöse Veränderung des Präpertes fanden sich in einem Teilstück, bei dem zuschmeide-bzw. schnittechnisch bedingr die Epidermis teilweise nicht zur Darstellung kam. Unter Berücksichtigung des klinischen Bildes ist hier eine melanozytäre Läsion, insbesondere ein melanozytärer Nävus vom Kompound-Typ nicht auszuschließen. Aus diesem Grunde werden Postoperative Befundkontrollen angeraten, ggf. bei repigmentierung erneute Exzision empfehlenswert. Nach den vorliegenden Schnitten ist die Läsion in toto exzidiert. Kann man das nicht so schreiben das es auch von normlen Menschen verstanden wird? Vielöen Dank für Ihre Bemühungen im voraus.
Antwort unseres Experten:
es handelt sich nach dem hier vorgelegten Befund um eine gutartige Veränderung, wobei sich der Histologe wohl nicht klar festlegen kann, ob es hier ein Muttermal ist oder eine einfache Pigmentierung. Es werden Kontrollen durch den Facharzt empfohlen.
Patientenfrage:
Bei mir wurde vor einigen Tagen ein Muttermal entfernt. Leider verstehe ich den Befund nicht. Der Befund lautet: "Umschriebener melanozytärer Naevus mit Melanozytenproliferation and der Junktionszone und im oberen Korium. Zur Tiefe hin deutliche Ausreifung erkennbar. Kein Anhalt für Bösartigkeit. Postkriptum: Die Veränderung reicht nach den Vorliegenden Schittpräparaten an den einen seitlichen Resektionsrand." Könnten Sie mir bitte helfen es zu verstehen? Vorallem was bedeutet das Postkriptum?
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um einen absolut gutartigen Befund, die Veränderung wurde aber nicht ganz entfernt (was bei Gutartigkeit aber auch kein Problem ist).
Patientenfrage:
Hallo, mir soll unter anderem ein Muttermal an der Fußsohle entfernt werden. Die Spritze dort soll ja bekanntlich sehr schmerzhaft sein. Kann man die Stelle vor dem Spritzen vereisen oder lässt sich das Gewebe danach nicht mehr histologisch untersuchen?
Antwort unseres Experten:
vereisen sollte man eher nicht und sooo schmerzhaft ist die Injektion jetzt auch nicht.
Patientenfrage:
ich war vor drei Tagen in der Hautklinik zum Hautkrebsscreening und wurde bereits heute zur Entfernung von 2 sehr dunklen Leberflecken einbestellt. Die Entfernung erfolgte mit Stanze und anschließend wurde vernäht. Ich fragte den operierenden Arzt nach seiner Einschätzung. Er meinte, dass er hier zwei Leberflecken entfernt habe, um ein späteres Umschlagen in Bösartigkeit zu verhindern. das hat mich einerseits beruhigt, andererseits bin ich etwas schockiert darüber, dass ich so sehr kurzfristig zur OP einbestellt wurde. Nun meine konkrete Frage: Darf ich aus der Tatsache, dass offensichtlich kein Sicherheitsabstand oder nur ein minimaler gehalten wurde (Stanze war wenn ich es richtig verstanden habe 6 mm, Flecken ca. 4-5 mm) und anschließend die Wunde auch vernäht und nicht offen gelassen wurde, daraus schließen, dass der Arzt tatsächlich nicht von einer Bösartigkeit ausgeht? Ich danke Ihnen bereits jetzt für Ihre Antwort, Sie können sich gar nicht vorstellen, wie viele sorgenvollen Gedanken einem in so einer Situation durch den Kopf gehen....
Antwort unseres Experten:
es handelte sich ganz augenscheinlich nur um eine Vorsichtsmassnahme! Seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Hallo, ich habe unter meiner linken Brust ein ca. 1cm großer rundes abstehendes dunkelbraunes Muttermal. Nun ist mir aufgefallen, dass an diesem etwas hautfarbenes stecknadelkopfgroßes wächst. Es sieht aus wie ein Fibrom oder so. Kann das gefährlich sein ? Die Frage beschäftigt mich sehr, da ich auch zur Zeit im 8.Monat schwanger bin und eine Entfernung in den nächsten Monaten wohl nicht stattfinden kann.
Antwort unseres Experten:
Sie sollten den Befund einem Dermatologen vorstellen, denn aus der Ferne kann ich leider keine Diagnosen stellen.
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam! Sehr geehrte Herr Professor Enk! Zuerst möchte ich mich für ihre schnellen und kompetenten Antworten bedanken. Diesmal hätte ich folgende Frage: bei mir wurde ein verdächtiger Nävus am Thorax linksseitig entfernt, der sich histologisch als oberfl. Melanom, Tumordicke unter 0,5mm, Mitosen < 1/mm² erwies. Die Nachresektion wurde mit 1cm Sicherheitsabstand und bis zur Pectoralisfaszie durchgeführt. Im Rahmen des Eingriffes der in Kurznarkose durchgeführt wurde, habe ich mich entschieden noch sechs weitere, für mich ebenfalls leicht verdächtige Nävi entfernen zu lassen. Davon zeigt ein weiterer Nävus am li. Oberschenkel ebenfalls das histologische Bild einer oberflächlichen MM (vertikale Tumordicke unter 0,5mm; Mitosen < 1/mm², AJCC 2009: T1a; Trotz der guten Prognose der beiden Tumoren, bekomme ich jetzt zunehmend Angst - wie viele Melanome könnte ich noch haben? Ich weiss, dass die Wahrscheinlichkeit eines Zweitmelanoms bei 10% liegt, aber ich scheine da extrem gefährdet zu sein. Ich werde natürlich ab sofort jede UV-Strahlung meiden und 3-monatliche Kontrolltermine bei einem kompetenten Dermatologen mit Auflichtmikroskopie und Photodokumentation durchführen lassen, sowie die Lnn.sono axillär und inguinal. Bezüglich der Risikofaktoren, muss ich sagen, dass ich zeitlebens die Sonne eher gemieden habe (ich bin 41 Jahre alt), jedoch gestehe ich, dass ich eine Zeit lang (ein paar Jahre) ins Solarium gegangen bin. Ich hatte laut meinen Eltern keine Sonnenbrände in der Kindheit. Mein Hauttyp ist mittel, die Haare und Augen braunschwarz. Ich habe aber Sonnensprossen und multiple NZN, die aber erst in den letzten Jahren aufgetreten sind. Ich habe immer auf hohen Lichtschutzfaktor geachtet. In meiner Familie sind bisher keine Melanome aufgetreten, mein Vater hatte altersbedingt ein Basalim am Kopf. Ich achte extrem auf meine Gesundheit, habe nie geraucht, trinke keinen Alkohol, esse kein Fleich und viel Obst und Gemüse und bewege mich regelmässig. Mein "Hobby" ist Anti-Aging - ich habe diesbezüglich auch schon Kongresse besucht. Meine Fragen sind: 1.) Soll ich prophylatktisch auch eine Gastroskopie und Colonoskopie durchführen lassen um Veränderungen in der gastrointestinalen Schleimhaut aufzudecken? 2.) Es soll Zusammenhänge mit der Einnahme oraler Antikonzeptiva geben, soll ich diese sofort absetzen? 3.) Was könnte ich noch tun um mein Outcome zu verbessern? Vielen Dank für die Mühe und liebe Grüsse !
Antwort unseres Experten:
eine Gastro oder Coloskopie würde man wegen dieser relativ dünnen Melanome sicher nicht empfehlen. Die Pille müssen Sie auch nicht absetzen und Sie tun eigentlich alles, um frühzeitig Zweitmelanome zu erkennen, was menschenmöglich ist. Die Nachsorge ist entscheidend und sollte sehr ernst genommen werden! Weitere Empfehlungen gibt es leider nicht!
Patientenfrage:
Sehr geehrter Hr. Doktor, habe letzte Woche folgende Diagnose bekommen: irritierte, atypische junktionale melanozytäre Proliferation. Die Läsion ist unscharf begrenzt und besteht überwiegend aus intraepidermalen einzeln stehenden Melanozyten. Ein irritiertes Melanom in situ nicht auszuschliesssen. Entfernung an einem Rand nicht sicher im Gesunden. Totalexzision empfohlen. Meine Fragen; * Kann mann nach der totalexzision feststellen ob es sich tatsächlich um ein melanom in situ handelte? * Die Zeitraum zwischen Muttermalentfernung und Totalexzision war 2 Wochen. Können in dieser Zeit bosärtige Zellen im Gesunden gewandert sein? * Ist ein Lymphknotenultraschall zu empfehlen? * Wie sehen meine Heilungschancen aus und wie hoch ist mein Risiko später an Hautkrebs zu erkranken? Danke für Ihre Antwort
Antwort unseres Experten:
leider sind manche histologischen Befunde nicht eindeutig, daher auch die Empfehlung zur Totalexzision. Lymphknotenschall ist sicher sinnvoll, böse Zellen sind sicher nicht verschleppt. Ihre Heilungschance sind exzellent, die Nachsorge ist sehr wichtig!
Patientenfrage:
Beim Sport hat meine Haut total gejuckt, daher habe ich mich überall gekratzt. Zuhause habe ich dann bemerkt, dass ich blutete, und zwar an der Stelle, an dem ich ein etwas hervorstehendes Muttermal habe. Ich habe es wohl ausversehen aufgekratzt. Das Muttermal ist zwar noch dran, am Rand schon ein wenig abgetrennt. Nun bin ich ziemlich beunruhigt, ich habe mir schon vor einigen Tagen ein anderes Muttermal, das aber nicht hervorstand, komplett weggekratzt, da ich ein Mückenstich am Arm hatte und mich ständig gekratzt habe. Dort ist jetzt nur noch eine kleine Narbe zu sehen. Ist das gefährlich und muss ich mir Gedanken machen? Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
Sie sollten den Befund einem Hautarzt vorstellen.
Patientenfrage:
Bei meiner Mutter wurde letzte Woche durch eine Darmspiegelung ein Tumor im Enddarm festgestellt. Heute kam das Ergebnis vom Labor. Es ist ein Melanom. Meine Mutter hatte vorher keinen Hautkrebs. Im Internet habe ich gelesen, daß die Aussichten sehr schlecht sind. Gibt es überhaupt eine Chance auf Heilung? Und wie sieht die Therapie aus? Der Hausarzt sagte ihr, daß sie wahrscheinlich nur operiert wird (Stoma). Eine Chemotherapie und Bestrahlung hält er nicht für sinnvoll.
Antwort unseres Experten:
Sie sollten sich hier in die Betreuung durch das nächste Hauttumorzentrum begeben. Hier brauchen sie fachkundigen Rat!
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam, ich bin 39 Jahre alt, weiblich und habe nun die Diagnose "Lentigo Maligna D03.9" erhalten. ICD -O-DA T:D03.9 und M: 9999/9. Meine Frage ist nun, handelt es sich hier schon um Krebs oder "nur" um eine Vorstufe. Wenn ich meine Ärztin richtig verstanden habe, handelt es sich hier bereits um eine bösartige Sache, für die ich wohl eigentlich zu jung bin. Die Stelle wurde gestern bereits mit 0,5 cm Sicherheitsabstand nachgeschnitten (linke Schläfe). Da bei mir noch andere Erkrankungen hinzukommen und ich schon seit Jahren unklare Lymphknotenschwellungen am ganzen Körper habe ist meine zweite Frage, ob es evtl. ratsam ist noch andere Untersuchungen (Blutwerte?) vorzunehmen. Ich hoffe, Sie halten mich nicht für panisch, aber eine gewisse Unsicherheit liegt hier schon vor. Vielen Dank für Ihre Antwort!
Antwort unseres Experten:
Sie haben eine sehr fruehe Form von Hautkrebs ohne Metastasierungsrisiko. Lediglich die Nachsorge ist wichtig!
Patientenfrage:
Hallo lieber Epertenrat, heute wurde mir ein Leberfleck im Brustbereich entfernt. Er war gut 3,5mm im Durchmesser und leicht verdächtig. Der Befund folgt in 2 Wochen. Bisher wurden mir 2 Leberflecke entfernt, allerdings mit dem Skalpell. Dieser wurde gestanzt. Mir ist allerdings im Nachhinein aufgefallen, das die Stanze einen nicht viel größeren Durchmesser als das Muttermal hatte. Hier ist immer von einem Sicherheitsabstand die Rede. Dieser kann bei der Stanzung nicht sehr groß gewesen sein. Angenommen der Befund ist gutartig, die Entfernung aber nicht in toto: Ist ein "Nachschneiden" sinnvoll? Kann der Leberfleck größer sein, als mit dem Auge sichtbar? Danke!
Antwort unseres Experten:
Sicherheitsabstände sind eben bei gutartigen BEfunden nicht nötig! Nachschneiden nur bei Zweifelsfällen.
Patientenfrage:
Ist eine OP erforderlich? Präp. A (zwischen den Schulterblättern): Histologisch erkennt man in Präparat A2 und A 3 eine asymmetrisch aufgebaute Pigmentläsion. Innerhalb der Junktionszone Nachweis atypischer Melanozytenkomplexe. Die Pigmentläsion mit pölyöser Vorwölbung der Epidermis. Innerhalb des Koruims atypische Melanozytenkomplexe mit erhöhter mitotischer Aktivität, die nur eine geringgradige Ausreifung zur Tiefe hin aufweisen. Die lateralen Absetzungsränder im Gesunden. Im oberen Korium ein deutlich vermehrtes Entzündungsinfiltrat. Beurteilung: Der histologische Befund ist hochverdächtig auf ein sekundär knotiges superfiziell spreitendes Melanom, Clark Level IV, Tiefeninfilatration 1,5 mm
Antwort unseres Experten:
ja, unbedingt mit Sicherheitsabstand und Schildwächterlymphknoten, sowie Lymphknotensonographie und Oberbauchsonographie, sowie Rö-Brustkorb. Dann eine regelmäßige Nachsorge!
Patientenfrage:
was bedeutet vom Hautarzt ( oder C43. 9+A) ? Gibt es gutartige Melnome? Danke
Antwort unseres Experten:
die Ziffer ist ein Diagnoseschlüssel, gutartige Melanome gibt es nicht.
Patientenfrage:
Bei mir wurde ein Melanom am Unterschenkel entfernt. Histologie: Melanom, Clark Level II, Tumordicke nach Breslow 0,4mm. Abstand zum nächsten seitlichen Excisionsrand fokal 0,5mm. Durchschnittliche Anzahl an CCND1-Signalen pro Zellkern 2,8 und durchschnittliche Anzahl an MYB-Signalen pro Zellkern 2,7. Der vorliegende Fall ist somit FISH-positiv. Bei mir ist nun eine weitere Nachexcision geplant sowie ein Laboruntersuchung, Abdomen-Sonographie und Thorax-Röntgen. Sollte nicht auch noch eine Lymphknotensonographie gemacht werden? Bin sehr verunsichert. Und was hat FISH-positiv zu bedeuten? Wie stehen meine Prognosen? Hoffe sehr sie können mir weiterhelfen. MFG
Antwort unseres Experten:
Sie haben recht, eine Lymphknotensonographie ist eigentlich wichtiger als die anderen Untersuchungen. FISH bedeutet bestimmte Mutationen, die bei Ihrer geringen Tumordicke jedoch keine Bedeutung haben. Es sollte eine Nachexzsion mit Sicherheitsabstand durchgeführt werden und Sono, sowie Nachsorge. Ihre Prognose ist sehr gut!
Patientenfrage:
meine Diagnose SSM TNM: pT1a : ICD-O M8743/3 ; ICD- 10 C43,9 CLARK-LEVEL III 0,3mm am linken Unterschenkel. Tumor wurde entfernt und Nachexcsion durchgeführt. Lymphbahnen sonographiert, sowie Torax-Röntgen und Oberbauchsonographie durchgeführ, alle o.B. Frage: wie sind die Prognosen bei diesem Befund und was kann ich selbst tun, um Metastasen zu verhindern?
Antwort unseres Experten:
Sie haben alles richtig gemacht und eine sehr günstige Prognose! Lediglich die Nachsorge beim Hautarzt müssen Sie jetzt noch ernst nehmen!
Patientenfrage:
mir wurde ein verändertes Muttermal am Oberschenkel entfernt und zur Untersuchung eingeschickt. Im ersten Befund sand etwas von Melanom und das noch weitere Untersuchungen gemacht werden. (Habe ich selbst gelesen) Mein Hautarzt sagte mir dann, das der zweite Befund nichts dramatisches gezeigt hätte. Nach altem Verfahren hätte ich Hautkrebs, aber nach der neuen Methode nicht. Ich weiß nicht so recht wie ich das verstehen soll. Müssen jetzt noch Untersuchungen gemacht werden, oder habe ich nichts zu befürchten? Ich war leider so perplex, dass ich den Arzt nicht weiter gefragt habe. In einer Woche werden die Fäden gezogen, aber bis dahin liegen meine Nerven ein wenig blank...
Antwort unseres Experten:
hier kann ich Ihnen nur raten, den Hautarzt nochmals genau zu befragen, ob Sie jetzt einen Hautkrebs hatten oder nicht. Vermutlich hat sich hier ein Anfangsverdacht einfach nicht bestätigt!
Patientenfrage:
Hallo, bei mit wurde ein auffälliger Leberfleck entfernt, dieser wurde aber nicht weggeschnitten, sondern nur oberflächlich abgeschabt. Die Oberfläche ist in den letzten 6 Monaten ganz schwarz geworden. Der eigentliche hellbraune Leberfleck ist immer noch da. Was genau bedeutet die Diagnose?? Histologie: In Serienschnitten aufgearbeitetes oberflächliches Hautexidat mit gering hyperplastischer Epidermis. Im Bereich der Epidermis stellen sich auch mit Melan-A-Antikörpern erfassbar teils einzeln, teils in konfluierender Formation angeordnetet hyperpigmentierte melanozytäre Zellen dar, wobei neben runden Zellen auch spindelige Zellen nachweisbar sind. Fokal ist auch eine suprabasale Ausschleusung der melanozytären Zellen zu erkennen. Die proliferaktive Aktivitär dieser Zellen ist nur gering erhöht. Diagnose: Oberflächliche Gewebsfragmente mit Anteilen einer hyperpigmentierten teile intraepithelial teils oberflächlich lokalisierten melanozytären Proliferation ( ICD-10 L98.9 ) Sollte ich den Fleck noch ganz entfernen lassen, mein Arzt meint, dies ist nicht nötig.
Antwort unseres Experten:
ich würde den Fleck in jedem Fall ganz entfernen lassen, um hier sicher zu sein. Bislang ist es aber eine gutartige Veränderung.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, gibt es eigentlich statistische Erhebungen darüber, wie häufig "verdächtige" Muttermale herausgeschnitten werden, bei denen sich im Nachhinein herausstellt, dass es sich um falschen Alarm gehandelt hat. Bei mir war das bereits zwei mal der Fall. Das erste mal wurde die Operation von einem Arzt vorgenommen, der nicht die Diagnose gestellt hatte. Als dieser den Leberfleck, der herausgeschnitten werden sollte sah, konnte seine Verwunderung nur schwer verbergen. Er fasste sich dann aber schnell wieder und sagte etwas von "wahrscheinlich, weil im Bereich des Gürtels". Beim zweiten mal ging ich mit einem "verdächtigen" Muttermal zu einer Hautärztin, die schon über den Tisch hinweg die Diagnose stellte: "Der muss raus!" Als sie in mein verunsichertes Gesicht schaute, besah sie sich den Fleck dann doch noch von Nahem, wa aber an ihrer Einschätzug nichts änderte. Problematisch ist, dass wir es an dieser Stelle mit einem Phänomen zu tun haben, welches der Ökonom als "angebotsinduzierte Nachfrage" bezeichnet. Da der Patient die Notwendigkeit einer Operation nicht beurteilen kann, ist er auf die Einschätzung des Arztes angewiesen. Dieser hat aber ein monetäres Interesse daran, möglichst viele Operationen vorzunehmen. Darüber hinaus ist der Hautarzt, wenn er operiert, natürlich immer auf der sicheren Seite. Ich bin daher dazu übergegangen, dem Hautarzt, der die Diagnose stellt, vor der Behandlung unmissverständlich zu sagen, dass, wenn er einen "verdächtigen" Leberfleck findet, diesen auf keinen Fall selbst herausschneiden wird. Vielmehr mache ich klar, dass ich in diesem Fall die Operation von einem Kollegen durchführen lassen würde. Vielleicht können Sie mir ja einen guten Tipp geben, wo man eine "neutrale" Überprüfung durchführen lassen kann. Mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
ich muss Sie enttäuschen! Sie müssen hier leider auf die Expertise und Ehrlichkeit des Therapeuten hoffen.
Patientenfrage:
Ich wüßte gerne, was Sie für problematischer bezüglich des Melanomrisikos halten: einige dysplastische Muttermale oder generell viele normale Muttermale ?
Antwort unseres Experten:
eine solche Frage lässt sich leider nicht beantworten, da auch ein "normales" Muttermal (Was ist Normal?) durchaus entarten kann. Mit der Anzahl der Muttermale steigt das Melanomrisiko aber statistisch gesehen an.
Patientenfrage:
Mir wurde vor 2 Wochen ein grosses (Durchmesser ca 2cm) Muttermal am Rücken entfernt. Vor einer Woche habe ich erfahren, dass es ein (SSM) Melanom ist mit Eindringtiefe 0.57 mm und Clark level II, vollständig entfernt ist. Eine Zweite OP mit Sicherheitsabstand 1cm wird noch gemacht, meine Aerztin will mich aber zuerst noch in die Klinik schicken sowohl um eine Sonographie der Lymphknoten und des Bauchs, sowie Thorax-Aufnahme zu machen als auch um die Möglichkeit einer Entfernung des Wächterlymphknoten zu besprechen (ich bin erst 28). Ich mache mir grosse Sorgen, auch da ich nun wieder warten muss, bis ich mehr weiss. Wie gross sind die Chancen dass sich schon Metastasen gebildet haben? Für wie sinnvoll halten sie die Entfernung des Wächterlymphknoten und bis wann müsste die zweite Operation spätestens erfolgen (erste OP war nur mit geringem Abstand wegen der grossen Ausdehnung)? Welchen Einfluss hat der Durchmesser des Melanoms auf meine Prognose ? Sollte ausser regelmässiger Nachuntersuchungen sonst etwas beachtet werden? Vielen Dank für die Antwort
Antwort unseres Experten:
nur Kopf hoch, der Tumor war noch sehr dünn und das Metastasierungsrisiko ist extrem gering. Ein Schildwächterlymphknoten muss bei dieser Tumordicke eigentlich wirklich nicht entfernt werden. Ein Sicherheitsabstand ist aber zu empfehlen und die übrigen Durchuntersuchungen sind schon recht umfangreich! Die Nachsorge ist dann das wichtigste für Sie. Ausserdem sollten Sie direkte Sonne vermeiden! Ihre Chancen sind exzellent!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich war ich November 08 zur letzten Hautkrebsvorsorgeuntersuchung.Jetzt wurde bei mir die o.g, Diagnose /Melanoma in situ (SSM, Level I) gestellt. Abstand zum lateralen Absetzungsrand in der zentralen Schnittebene B 1,1mm, zum kontralateralen Absetzungsrand 1,6mm.Lichtmikroskopisch zumindest kein Hinweis auf ein weitergehendes, invasives Wachstum. ICD-10:D03.9G ICD-=: 8720/2 pTis Nx Mx (UICC) Immunhistochemie: S-100, HMB 45, MART-1: Melanocyten markieren sich junktional und auch einzelne Melanocyten in höheren Epithellagen erekennbar. Meine Fragen wären: wie ist meine Prognose? Was kann ich weitergehend an Vorsorgeuntersuchungen oder Vorsichtsnahmen tun? Schon mal vielen Dank für Ihre Antwort, ich bin doch ziemlich beunruhigt. Mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
Ihre Prognose ist exzellent, denn der Tumor ist noch ganz im Anfangsstadium gewesen! Nachsorgeuntersuchungen 1x/Jahr reichen völlig aus!
Patientenfrage:
Hallo, ich habe am 19. April 2010 einen Leberfleck 1,4 x 1,2 cm an der rechten Fußsohle entfernt bekommen. Es stellte sich heraus das es ein malignes Melanom (ALM) ist. Die TD war 0,4 mm, Level beginnend III pT1A, vor der OP hatte ich einen reaktiven LK rechts inguinal. Leider habe ich in der Klinik keine genauere Aufklärung bekommen was die Therapie und den Verlauf betrifft. Da ich bis heute noch nicht den Entlassungsbericht der Hautklinik Gießen bekommen habe. Am Telefon wurde mir gesagt das das mit dem Brief noch bis Ende September dauern kann man hätte nur eine Schreibkraft. Die Wunde am Fuß wurde mit einem Hauttransplantat vom Bauch verschlossen. Die Wunde am Bauch ist aufgrund einer infektion noch nicht verheilt und jetzt fäng auch noch das Transplantat an sich abzulösen. Den Kontrolltermin in der Klinik ist aber erst Ende August, obwohl ich den Termin schon im April vereinbart habe. Ich fühle mich von der Klinik nicht richtig informiert und im stich gelassen. 1. Was kann ich tun damit meine Wunden besser heilen? 2. Welche Therapie sollte ich machen? Kann ich mich sonst noch an andere Kliniken wenden die sich damit auskennen? 3. Gibt es eine Möglichkeit das ich meinen Entlassungsbericht so schnell wie möglich zu bekommen? Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
leider kann ich den Befund nicht sehen, daher kann ich zur Wundversorgung nur sagen, dass Sie den Fuß nicht belasten sollten.
Therapien sind derzeit keine weiteren erforderlich, da Ihr Tumor noch sehr dünn war. Jedes Hauttumorzentrum kann Sie beraten.
Ad 3 - immer wieder nachfragen
Nachsorge ist wichtig!
Patientenfrage:
Hallo Liebes Expertenteam, macht es eigentlich Sinn einen gelaserten Leberfleck anschließend herausschneiden zu lassen?
Antwort unseres Experten:
ein Leberfleck sollte eigentlich niemals gelasert werden! Aber, wenn es denn schon "passiert" ist, macht eine Entfernung sicherheitshalber Sinn.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, bei meiner 11jährigen Tochter wurde vor 2 Wochen ein Muttermal (Durchmesser ca. 5 mm) am Rücken entfernt. Der Histologie-Befund: aktiver pigmentierter, kombinierter Nävuszellnävus mit dysplastischen Zügen, Totalexzision. Was hat das zu bedeuten? Der Hautarzt,erläuterte mir den Befund mit :das war "5 vor 12". War das Muttermal kurz vor der Krebsentstehung...? Was bedeutet das für meine Tochter für die Zukunft? Wird sie zur "Zellentartung neigen"? Mache mir große Sorgen, weil sie noch so jung ist. Vielen Dank für Ihre Mühe, mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
es handelt sich immer noch um ein harmloses Muttermal und Sie sollten sich hier von den Begriffen Dysplasie etc nicht verunsichern lassen. "Aktive" Nävi sind bei Kindern häufig und harmlos!
Patientenfrage:
Hallo, ich habe leider keine passende Antwort gefunden die zu meiner Frage passt. Ich habe vor zwei wochen ein kleines Muttermal an der Schulter entfernt bekommen. Histopathologische Beurteiling lautet wie folgt: Sehr auffälliger melanozytärer Tumor vom flachen Compoundtyp.Nach Abwägung favorisieren wir die Diagnose eines dysplastischen flachen Compound-Neavus mit stärkeren Atypien. Da die Veränderung wohl bis äußerst knapp an den seitlichen Absetzungsrand reicht soll eine kleine Nachexzision gemacht werden. Da das nachschneiden erst von seiten der praxis und dann von meiner seite erst in drei wochen möglich ist, habe ich angst das es evtl. eine zu lange zeit ist und sich die "reste" die sich noch in meiner Haut befinden...weiter wachsen also sich weiter ausbreiten bzw.sich bösartig verändern. Außerdem sagt der arzt das es NOCH kein Hautkrebs ist...aber heißt das das es so gut wie hautkrebs war??? Ich mache mir totale gedanken und hoffe das sie mir schnell helfen können. Danke
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein völlig harmloses Muttermal und die Nachexzision ist nur eine Vorsichtsmassnahme - seien Sie also unbesorgt!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, bei meiner 6jährigen Tochter habe ich zwei braune Muttermale am Handteller entdeckt, die im Laufe eines Jahres auf ca. 4mm gewachsen sind. Kann die Größenzunahme durch das "normale" Wachstum im Kindesalter bedingt sein und ist die Lokalisation von besonderer Bedeutung? Vielen Dank für ihren Rat
Antwort unseres Experten:
das Wachstum Ihres Kindes kann hier das Wachstum der Veränderungen gut erklären. Im Zweifel sollten Sie diese Muttermale einmal beim Hautarzt vorstellen.
Patientenfrage:
bei mir wurde vor ein paar wochen ein naevus entfernt. der dok meinte so weit alles ok allerdings sei es bereits junktional aktivert gewesen. was bitte bedeutet das. ich kanns nicht definieren.
Antwort unseres Experten:
es handelt sich immer noch um ein harmloses Muttermal - alles ist gut!
Patientenfrage:
Hallo liebes Expertenteam! Ich habe ein Muttermal an der leiste seit einigen jahren, dunkel fast schwarz, erhaben. Es ist nicht größer/breiter als ein bleistift aber es juckt hin&wieder.Auch hab ich in seltenen fällen ein stechen in dieser region. Mein Hautarzt sagte vor einen halben jahr es wär "beobachtungswürdig". Ich würd es gern am Montag komplett entfernen lassen weil ich bammel hab und eher das denken verfolge"Liebe ne unschöne narbe als Hautkrebs". Wie ist ihre meinung dazu?
Antwort unseres Experten:
wenn Sie das Muttermal beunruhigt und Ihr Hautarzt auch meint, es sei auffällig - lassen Sie es entfernen!
Patientenfrage:
Sehr geehrter Expertenrat, muss ich mir Sorgen machen, wenn ein paar Monate nach einer OP meine Narbe manchmal juckt, wo damals ein Melanom war? Kann dort reintheoretisch eigentlich noch einmal ein Melanom entstehen?
Antwort unseres Experten:
Juckreiz in Narben kommt häufig vor. Melanome können zwar überall entstehen, aber Sie sollten sich hierüber keine unnötigen Gedanken machen. Die Nachsorge ist wichtig und sollte Sie beruhigen.
Patientenfrage:
Guten Tag Prof.Dr. Enk, bei meinem Mann wurde ein SSM T1a, 0,5mm, Clark-Level II festgestellt. Gestern erfolgte der Nachschnitt. Die Sonographie vom Abdomen und Lymphknoten war ohne Befund genauso wie Röntgen Thorax. Jetzt sagte uns ein befreundeter Arzt, dass nur MRT-Untersuchung genaue bzw. zuverlässige Ergebnisse zeigen könnte. Wie ist Ihre Meinung dazu, wäre eine MRT-Untersuchung in diesem Fall empfehlenswert? Vielen Dank im Voraus
Antwort unseres Experten:
bei dieser geringen Tumordicke ist ein MRT nicht nötig! Alle sonstigen Untersuchungen reichen aus und die Nachsorge ist wichtig!
Patientenfrage:
Hallo Expertenrat, meiner Freundin wurde vor 8 Monaten ein Melanom entfernt. Da beide Eltern Hautkrebs hatten, hat sie natürlich wahnsinnig Angst. Zwei Monate nach der Entfernung (2x geschnitten) hat sie einen erneuten Leberfleck auf der Narbe entdeckt. Vor 6 Monaten und vor einem Monat haben zwei unterschiedliche Ärzte gesagt, der könne bleiben. Da meine Freundin Italienerin ist, hat sie jetzt eine zusätzliche Untersuchung in Rom bei ihrer früheren Ärztin machen lassen, und die Ärztin dort hat gesagt der Leberfleck müsse sofort raus, es sei schon zu viel Zeit vergangen (der Leberfleck ist ja nun schon wieder seit 6 Monaten auf der Narbe) und es sei sehr gefährlich weil man auf der Narbe nie sehen könne ob der Leberfleck gutartig oder bösartig ist. Meine Frage: wer hat denn nun Recht? Ist so ein Leberfleck auf einer Melanom-Narbe gefährlich?
Antwort unseres Experten:
im Zweifel sollte man den Fleck besser entfernen. Allerdings sind solche Leberflecken im Bereich alter Exzsionen wirklich häufig und durchaus meist harmlos - keine Sorge also!
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Professor Enk, im Jahr 2005 wurde bei mir ein Melanom festgestellt. Hier die Angaben zum Melanom: SSM , Clark Level IV, Breslow 1,59, 1 Mikrometastase im Leistenlymphknoten Therapie: radikale Lymphknotenextirpation, Interferontherapei über 37 Monate, seit fast 2 Jahren keine weiteren Therapien Das S100 war zunächst immer im unteren Normbereich (0,04). Seit Oktober vergangenen Jahres steigt es in kleinen Schritten stetig an und liegt jetzt bei 0,14. Außer zunehmender Müdigkeit keine Beschwerden. Muss ich mich sorgen? Vielen Dank für Ihre Antwort und freundliche Grüße
Antwort unseres Experten:
so lange die Kontrolluntersuchungen sonst keinen Hinweis für eine Metastasierung ergaben, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Der S100 WErt unterliegt häufig Schwankungen. Im Zweifel kann sich ein PET-CT empfehlen zur Beruhigung.
Patientenfrage:
Hallo! Hab mir 3 Muttermale weglasern lassen, an deren Stelle sich jetzt 3 blasse Narben befinden. Der Arzt hat Sie zwar vorher kontrolliert, aber ich möchte trotzdem nochmal auf Nummer sicher gehen und prüfen lassen, ob sich nicht doch etwas bösartiges unter den Narben gebildet hat. Welche Methoden gibt es da? Hab mal was von Röntgen CT oder MRT gehört... Oder lassen sich Veränderung auch von außen erkennen? Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar!
Antwort unseres Experten:
Leider kann man jetzt gar keine Aussage mehr über die Muttermale machen - weg ist weg und der einzige Weg wäre eine histologische Untersuchung gewesen. Andere Untersuchungen machen jetzt keinen Sinn mehr.
Patientenfrage:
ich habe mir unglücklicherweise einen sehr starken sonnenbrand eingefangen. obwohl die schultern noch immer knallrot sind, sehe ich, dass sich da neue muttermale zu bilden scheinen (braune flecken, im moment noch weniger hell als die schon bestehenden male). soll ich diese untersuchen lassen? wenn ja, bereits jetzt oder wenn der sonnenbrand abgeklungen ist?
Antwort unseres Experten:
alle verdächtigen und neu aufgetretenen Flecken sollten im Zweifel dem Hautarzt gezeigt werden. Sonnenbrand sollte man vermeiden!
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Professor Enk, bei mir wurde im Frühjahr ein Melanom mit 0,9mm nach Breslow entfernt (Clark-Level 3). Es wurde danach nur eine Lymphknotensonografie der Achseln und der Leistengegend durchgeführt (ohne Auffälligkeiten), andere Untersuchungen fanden nicht statt. Betreut wurde ich in einer Hautklinik. Nun habe ich gelesen, dass in vergleichbaren Fällen Sonografie Oberbauch, Schädel-CT, Röntgen Lunge usw. durchgeführt wurden und dementsprechend verunsichert bin ich momentan, da dies bei mir eben nicht geschah. Wie ist Ihre Meinung dazu? Und welche Empfehlung geben Sie, in welchen Abständen in der Nachsorge Lymphknotensonografie und Hautscreening oder auch andere Untersuchungen durchzuführen sind? Leider gehen auch hier die Meinungen zum Teil weit auseinander. Vielen Dank für Ihre Antwort und freundliche Grüße
Antwort unseres Experten:
eine Lymphknotensonographie reicht bei Ihrer Tumordicke in der Tat nach den Leitlinien aus. Die Sonographie sollte 1-2x/Jahr wiederholt werden. Andere Untersuchungen sind nicht nötig, die Nachsorge sollte alle 6 Monate sein.
Patientenfrage:
Guten Tag Prof.Dr. Enk! In meiner Schwangerschaft 2006 fiel mir im 7. Monat ein Muttermal durch Juckreiz auf. Der Hautarzt konnte damals optisch nichts erkennen und meinte ich soll nach der Geburt wiederkommen, da sich Male verändern können. 3 Monate nach der Geburt war es ein Melanom, 1,25mm. Nun bin ich wieder schwanger, habe sehr viele Male und habe etwas Angst. Soll ich meine Nachsorge Intervalle verkürzen? (z.Zt. alle 3 Monate) Und was ist, wenn ein Mal entfernt werden muß, geht das während der Schwangerschaft?
Antwort unseres Experten:
derzeit machen Sie alles richtig. Noch kürzere Intervalle haben keinen Sinn und Muttermale können auch während einer Schwangerschaft entfernt werden. Seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Noch eine Frage. Meine Mutter hat nun endlich den histologischen Befund ihrer Operation bekommen. Könnten Sie den vielleicht übersetzen? Wie sind die Aussichten? Nach der Gewebeprobe ging man von einer Tumordicke von 0,4 mm aus. Jetzt sind es aber 0,95 mm geworden. Nun habe ich große Angst um meine Mutter. Sie war heute beim Arzt und hat dort eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes bekommen. Er hat wohl auch unter den Achseln untersucht. Die Uni sprach allerdings davon, dass man nun eine Lymphknotenbiopsie vornehmen müsse. Wir sind alle sehr durcheinander.... Hier der histologische Befund: Teil lamelläre, teil korbgeflechtartige Hornschicht. Zentral diskrete Parakeratose. Etwas verbreitetes Epithel. Junktional stellt sich ein zu beiden Seiten unterhalb begrenzter, asymmetrischer melanozytärer Tumor dar. Dieser besteht aus vermehrt einzelstehenden, atypischen Melanozyten, die fokal zu kleinen Nestern konflurieren. Atypische Melanozyten finden sich auch in höheren Etagen des Epithels. Im Korium Nester und Sheets von atypischen Melanozyten. Die atypischen Melanozyten weisen vereinzelt Mitosen auf. Entzündliches Infiltrat aus Lymphozyten und Histiozyten in der Umgebung. Fibroplasie um Reteleisten. Aktinische Elastose. Beurteilung: Malignes Melanom Clark Level III, Tumordicke 0,95 mm. Mitoseindex: 4/mm2. Keine Ulzerationen. Im vorliegenden Material ist der Tumor in toto erfasst. Es erfolgte eine Meldung an das Krebsregister NRW. Was bedeutet das alles? Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!
Antwort unseres Experten:
der Befund bedeutet, dass das Melanom etwas dicker war, als ursprünglich angenommen. Die Zellteilungsrate (Mitoseindex) veranlasst die Klinik zu der Empfehlung einer Wächterlymphknotenbiopsie, die auch sinnvoll ist. Dies dient lediglich einer verbesserten Diagnostik, da man mit dieser Methode einfach und ohne große Probleme für den Patienten, frühe Metastasen erkennen kann. Dies ist unbedingt empfehlenswert! In Abhängigkeit davon sollten die weiteren Massnahmen geplant werden. Trotzdem bleibt die Prognose gut!
Patientenfrage:
Sehr geehrter Expertenrat, nachdem im Januar bei mir ein Melanom mit 0,51mm entfernt wurde, kam bei meinem ersten Nachsorgetermin diese Woche heraus, dass besser noch drei weitere Muttermale entfernt werden sollten. Muss ich mir da ernsthaft Sorgen machen oder sind die Chancen selbst wenn wieder ein Melanom im Frühstadium erkannt wird immer noch so gut? Oder verändert sich die Chance je mehr Melanome man hat?
Antwort unseres Experten:
Sie sollten sich keine unnötigen Sorgen machen. Die Nachsorge ist auch gleichzeitig die Vorsorge und eine bessere Prävention gibt es einfach nicht! Nehmen Sie lediglich die Nachsorgetermine ernst, dann sind Ihre Heilungschancen extrem gut!
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Professor Enck, ich hatte im letzten Jahr ein Melanom, Invasives superfiziell spreitendes malignes Melanom, Tumordicke o,35 mm, Clark Level II. Nachuntersuchungen alle o.B.Da ich sehr viele Leberflecken habe hat mein Hautarzt 6 kritische davon per Fotofinder digital erfasst. Bei der Nachkontrolle hat sich einer von grün nach gelb entwickelt. Der wurde rausgestanzt und hat folgende Beurteilung bekommen: Teilweise stärker pigmentierter melanzytärer Nävus vom Compoundt- typ mit Dysplasie, teils in Kollision mit einer Verruca sebborrhoica (M8727/0). Im vorliegenden Material kein Anhalt für Malignität. Sollten danach noch weitere Untersuchungen vorgenommen werden ? Was bedeutet Dysplasie ? Vielen Dank für Ihre Beratung.
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um einen absolut harmlosen Tumor ohne Risiko. Der Begriff der Dysplasie wird für "irreguläre" Zellen verwendet, ist aber ohne Bedeutung für Sie.
Patientenfrage:
Hallo Herr Professor Enk Vor einigen Wochen wurde bei meiner Mutter ein malignes Melanom entdeckt. Das war die erste Diagnose nach der Gewebeprobe: Diagnose 1:Superfiziell spreitendes malignes Melanom in situ. (TNM:pTis; ICD-O M8720/2; ICD-10 D03.9) Diagnose 2: Shve-Exzidat mit Anteilen eines superfiziell spreitendes malignen Melanoms (TNM: pT1a; ICD-O M8743/3;ICD-10 C43.9) Am hier vorliegenden Material zumindest Clark-Level III. Die Tumoreindringstiefe beträgt etwa 0,4 mm bis zum unteren Präparatrand. Die Veränderung ist basal und seitlich schnittrandbildend. Diagnose 3: Gut passend zu Randausläufern eines superfiziell spreitendes malignen Melanoms in situ. Inzwischen wurde ihr der Fleck in der Uniklinik entfernt. Sie hat wahnsinnige Schwerzen während der OP erleiden müssen. Das ist nun 1,5 Wochen her. Die Tiefe war 0,4 mm. Der histologische Befund liegt noch nicht vor und dennoch rief heute die Uni an und wollte einen neuen Termin ausmachen für eine zweite Operation. Man sagte ihr, das sei normal und würde immer so gemacht, dass man nach der ersten OP in einer zweiten OP nochmal mit Sicherheitsabstand schneidet. Ich dachte bisher immer, man schneidet nur dann noch einmal nach, wenn der histologische Befund in den Schnitträndern weitere Krebszellen nachgewiesen hat und daher der Verdacht besteht, dass der Krebs nicht vollständig entfernt wurde. Aber zwei Krankenhäuser haben jetzt gesagt, das würde man immer so machen. Stimmt das? Und wenn ja: warum schneidet man in der ersten OP nicht gleich genug heraus. Wieso muß man das zweimal über sich ergehen lassen? Meine Ma hat jetzt große Angst. Die Sonografie der Lymphknoten steht noch aus. Ebenso die Torax-Aufnahme sowie die Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes. Besten Dank für Ihre Hilfe!!!!!
Antwort unseres Experten:
in der Tat ist die Vorgehensweise in diesem Fall etwas ungewöhlich gewesen, da ja das Melanom bereits gesichert war und man die Nachexzision mit Sicherheitsabstand hätte durchführen können. Zwei Operationen sind sinnvoll, da man ja die Diagnose und Tumordicke zunächst bestimmen muss, diese lagen bei Ihrer Mutter aber vor. Ob es hier besondere Umstände gab, kann ich aus der Ferne aber nicht sagen. Eine Nachexzision mit Sicherheitsabstand ist aber jetzt nötig und auch die übrigen Untersuchungen machen Sinn. Die Prognose ist dann aber sehr gut! Die Nachsorge muss ernst genommen werden.
Patientenfrage:
Hatte im Februar die Diagnose SMM 0,47mm , Clark level III. LK-Sono , Röntgen Thorax , Abdomen, MRT Kopf und Hals, alles ohne Befund. Meine Frage : Können von diesem MM noch Metastasen nachkommen ?
Antwort unseres Experten:
unmöglich ist auch eine Metastasierung von sehr dünnen MM nicht, aber sehr unwahrscheinlich. Ihre Prognose ist exzellent und Sie sollten v.a. die Nachsorge ernst nehmen.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, bei meinem Mann soll eine Nachexcision durgeführt werden. Das Melanon war ein SSM, 0,5mm, Clark II, T1a seitlich am Hals. Wir haben zwei Krankenhäuser zur Wahl, in einem wird der Eingriff ambulant durgeführt und in anderem will man ihn anschließend noch 5 Tage stationär behalten. Mein Mann möchte nicht so gerne 5 lange Tage im KH bleiben, trotzdem, macht ein stationärer Aufenthalt evtl. doch mehr Sinn? Vielen Dank für Ihre Antwort!
Antwort unseres Experten:
gehen Sie einfach in die Klinik, zu der Sie das meiste Vertrauen haben. Ein stationärer Eingriff ist in diesem Fall nicht zwingend erforderlich.
Patientenfrage:
vielen dank für ihre schnelle antwort. Hat regression denn einen negativen effekt auf die prognose? heisst regression nicht dass der tumor schon am zurückbilden ist? könnte es sein dass der tumor jetzt so klein ist weil er schon regressiert hat? dann wäre die prognose viel schlechter oder? andererseits wäre eine immunreaktion jedoch auch gut oder nicht? bin stark verunsichert. vielen dank für ihre hilfe
Antwort unseres Experten:
dies ist KEINE Regression, das würde man histologisch sehen können.
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Doktor, ich habe vor einem Jahr folgenden Befund erhalten: Derm. NZN (OS re): traumatisiert, Kruste ALM grauschwarze dezentrale Anteile Histologie: Man findet in der Junktionszone kleine Nester aber auch zahlreiche einzelstehende, melanozytäre Zellen, die einen asymmetrischen, zu beiden Seiten unscharf begrenzten Tumor aufbauen. Die Melanozyten fokal auch pagetoid in allen Schichten der Epidermis verteilt. Dort findet man auch hyperchromatische Zellkerne der melanozytären Zellen. Perivaskuläre Lymphozyten und Melanophagen sind im Papillarkörper und in der oberen reticulären Dermis nachweisbar. Diagnose: Melanoma in situ. Im Gesunden entfernt. Seit meinem Befund bin ich aus Angst 4 mal zu einer Sonographie gegangen. Befund: Es zeigen sich rechts inguial ein 7mm messender und ein 1,5 messender, fettiger degenerierter LK. Keine pathologisch vergrößerten LK oder suspekte Strukturen. Normale, reaktive LK in der rechten Leiste. Meine Ärzte sagen, dass alles Ok ist, und ich keine Sonographie mehr machen soll, da es bei einem Melanoma in situ nicht möglich ist Metastasen zu bekommen. Ich soll nur mehr zur halbjährlichen Hautkontrolle kommen. Was meinen Sie dazu? Ich gebe zu ein wirklich ängstlicher Mensch zu sein aber ich habe zwei kleine Kinder und möchte auf Nummer sicher gehen ausserdem was ist wenn die sich bei der Histologie geirrt haben und es doch schon tiefer eingedrungen gewesen ist. Was würden Sie empfehlen? Danke im Voraus für Ihre Antwort!
Antwort unseres Experten:
Ihre Ärzte haben recht und Sie sollten sich keine Sorgen machen. Ein so dünnes Melanom kann noch keine Absiedlungen machen und Sie sollten lediglich die Hautkontrollen durchführen lassen. Seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, auf Ihren Internetseiten habe ich erfahren, dass Muttermale bzw. bei Verdacht auf ein Melanom diese ambulant mit lokaler Betäubung entfernt werden. Bei meinem Vater wurde eine Veränderung am Rücken festgestellt. Diese soll stationär unter Vollnarkose entfernt werden. Ist dies ein Hinweis auf die Bösartigkeit? Ich danke Ihnen vielmals
Antwort unseres Experten:
in der Tat ist das Vorgehen etwas ungewöhnlich und Sie sollten bei den Ärzten einfach nach einer entsprechenden Begründung fragen. Es gibt zahlreiche Begründungen für eine solche Vorgehensweise.
Patientenfrage:
hallo, meiner Mutter wurde im Dezember 09 ein SSM entfernt. baslow 0.6 clark III bis IV. keine ulzeration uns langsame mitose. allerdings war das melanom rosafarben weswegen die hautärztin es biopsierte (verdacht auf basaliom). nun frage ich mich wieso das melanom rosa war? kann es sein dass das eine regression war? die ärztin machte nachschnitt ganzkörperscan und lymphknotensono. in 1 woche erste Nachuntersuchung. müssen wir uns sorgen machen? eine regression verschlechtert die prognose doch erheblich oder? die ärztin meinte meine Mutter hätte eine sehr gute Prognose (metastasierungsrisiko nicht grösser als wahrscheinlichkeit anderer erkrankungen). stimmt das so? reichen die Untersuchungen? wie kann es sein dass das melanom rosa war (wir können uns nicht daran errinnern dass das melanom je dunkel gewesen sei - es ist vollständig rosa) bitte um antwort vielen dank
Antwort unseres Experten:
in der Tat war es glücklicherweise ein noch sehr dünnes Melanom mit exzellenter Prognose. Fehlende Pigment muss keine Regression sein! Sie machen jetzt alles richtig und sind in guter Betreuung!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, bei mir wurde heute ein Hautkrebs-Screening durchgeführt, dabei wurde festgestellt, dass zwei Muttermale entzündet sind. Die behandelnde Ärztin riet zur Entfernung. Ich hätte nun folgende Fragen: - Wie gefährlich sind entzündete Muttermale? - Sollten man diese Muttermale grundsätzlich entfernen lassen?
Antwort unseres Experten:
in der Tat kann Entzündung ein Warnsignal sein und die Entfernung ist als vorbeugende Massnahme durchaus vernünftig. Allerdings handelt es sich meist dennoch um harmlose Muttermale.
Patientenfrage:
Sehr geehrter Expertenrat, ich hatte gestern meinen ersten Nachsorgetermin(hatte im Februar ein Melanom von 0,51mm). Mir sollen nun noch drei weitere Muttermale vorsichtshalber entfernt werden, was ich eigentlich gut finde, dennoch nicht sehr beruhigend. Vergessen habe ich meinem Arzt zu sagen, dass ich seit ein paar Monaten immer mal wieder ein starkes jucken der Kopfhaut habe. Würde gerne wissen, wie hoch die Chance eines Melanoms auf der Kopfhaut ist. Hoffe einfach mal,dass es nur an meiner trockenen Haut bzw. Kopfhaut liegt. Ist es daher besser im Sommer vielleicht ne Mütze/Cap zu tragen?
Antwort unseres Experten:
Melanome können an jeder Hautstelle auftreten. Mütze tragen ist, v.a. bei Glatze, immer eine gute Idee.
Patientenfrage:
Guten Tag, nach Entfernen eines schwarzen Bibelis, bekam ich folg. Bescheid: Malignes Melanom, vom SSM-Typ, Breslow-Index 1.5mm, Clark Level iV, ohne Ulzeration, 3 Mitosen/mm2, TNM-Stadium p T2a. Es wird mir empfohlen nochmals Gewebe zu entfernen (es ist am Unterarm) und die Lymphdrüsen unterm Arm mit radioaktiver Flüssigkeit zu kennzeichnen ob schon ein Befall besteht und diese dann zu entfernen. Ich mache mir grosse Sorgen Ich bin 74 Jahre alt. Herzlichen Dank für ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
die empfohlenen Massnahmen sind schon sinnvoll. Ferner sollte eine Lymphknotensonographie und evtl. eine Oberbauchsonographie und eine Röntgenbild vom Brustkorb angefertigt werden. In Abhängigkeit von den Befunden werden Ihre Ärzte Ihnen dann die weitere Betreuung empfehlen, eine Nachsorge muss immer sein. Trotzdem ist es noch ein recht dünnes Melanom und Sie sollten zuversichtlich sein!
Patientenfrage:
Hallo Professor Enk, habe soeben den genauen Befund erhalten: in toto excidiertes noduläres malignes Melanom, max Tumordicke nach Breslow von 0,876 mm bei Infiltration des Stratum retikulare. pT2a, keine Ulceration, Clark level III NX L0 V0 R0 (minimal 1,8mm -cranial) Vielleicht ist es Ihnen ja jetzt möglich etwas über die Heilungschancen und die Lymphknotenentfernung zu prognostizieren. Vielen Dank im Voraus
Antwort unseres Experten:
es handelt sich noch um ein sehr frühes Melanom. Eine Schildwächterlymphknotenentfernung ist aufgrund der Tumordicke und Lokalisation nicht zu empfehlen, allerdings sollte nach Möglichkeit der Sicherheitsabstand etwas vergößert werden (so technisch möglich). Eine Sonographie der Lymphknoten sollte stattfinden, sowie eine regelmäßige Nachsorge, dann ist die Prognose sehr gut!
Patientenfrage:
Sehr geehrter Damen und Herren, da ich aufgrund früherer Solarienbesuche sehr viele Muttermale bekommen habe, möchte ich zumindest einige davon aus ästhetischen Gründen entfernen lassen. Es wurde mir die oberflächliche Entfernung mittel Curette angeboten und gesagt, dass man überhaupt keine oder nur sehr unscheinbare kleine Narben zurück behält. Die Kosten für die Entfernung sollen für das erste Muttermal 100€ und für jedes Weitere 25€ betragen. Ich würde gern Ihre Meinung zur vorgeschlagenen Art der Entfernung, der Narbenbildung und den Kosten einholen. Vielen Dank!
Antwort unseres Experten:
wenn es sich hierbei um ordnungsgemäß durchgeführte Flachexzisionen handelt und anschließend eine histologische Untersuchung erfolgt, ist die Entfernung ok. Eine kleine Narbe wird aber bleiben. Zu den Kosten vermag ich nichts zu sagen.
Patientenfrage:
Ich habe auf der linken Schulter einen Leberfleck,der sich aus einem ganz kleinen braunen ,Sonnensprossen ähnlichen Fleck entwickelte.Jetzt ist er ganz fest und hat eine Erhöhung von ca.3-4mm .Wenn ich ausversehen darüber kratze,tut er sehr weh.Muß ich mir Sorgen machen?
Antwort unseres Experten:
Sie sollten den Befund bei einem Hautarzt zeigen. Aus der Ferne kann ich leider keine Diagnosen stellen.
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam, vor zwei Wochen ist bei mir ein Muttermal am Oberschenkel entfernt worden.Die Beurteilung lautete: In toto excidierter, epidermo-dermaler atypischer melanozytärer Tumor! Ich habe mich anschließend einem CT (Thorax und Abdomen) unterzogen, das keine Hinweise auf mögliche Metastasierung oder vergrößerte Lymphknoten lieferte. Jetzt riet man mir zu einer Entfernung des Lymphknoten in der Leiste. Ist das bei diesem Befund notwendig?
Antwort unseres Experten:
leider kann ich aus diesem vagen Befund keine wirklichen Rückschlüsse ziehen. Augenscheinlich scheint jedoch ein Melanomverdacht zu bestehen. Sie sollten sich hier nochmals in einem Hauttumorzentrum in Ihrer Nähe beraten lassen.
Patientenfrage:
Hallo! Mir wurden vor 10Tagen 2 Muttermale entfernt, heute kam der Befund und ich verstehe gar nichts...! Könnte mir das jemand erklären bitte: Histologischer Befund zu 1 Epidermisband mit verlängerten Reteleisten. Hier unscharf begrenzt melanozytärer Naevus mit einzelnen Melanozyten an der Juktionszone. Dazwischen zahlreiche junktionale Nester, die stellenweise konfulieren. Im Papillarkörper lymphozytäres Infiltrat, unregelmäßige Pigmentverteilung und lamelläre Fibroplasie. Möglicherweise schon einige vom Epithel abgelöste kleinere Melanozytenkomplexe. Diagnose zu 1 Überwiegend junktional gelegener dysplastischer Naevuszellnaevus (ICD-O M ****/* ; ICD - ** D**,*,...die zahlen sind unwichtig oder??) Postskriptum zu 1 Resektionsränder in den vorliegenden Schnittpräparaten frei. Hier ist wahrscheinlich noch ein bedunf vom 2 muttermal? Histologischer Befund zu 2 Lentiginöse Ephitelhyperplasie mit Proliferation einzelner Melanozyten in der Junktionszone. Vereinzelt Nestbildung an den verlängerten Reteleisten, die stellenweise in horizontaler Richtung konfluieren. Wenige surprabasale Melanozyten. Kerngrößenschwankung und Hyperchromasie der Melanozyten. Kräftige Pigmentbildung. Papillarkörperfibrose und lymphozytäres Infiltrat. Kein Anhalt für Bösartigkeit. Dankeschön für die Hilfe!!!
Antwort unseres Experten:
trotz all der mysteriösen Formulierungen sind beides immer noch Muttermale!
Patientenfrage:
Hallo, ich habe ein rel. Kleines Melanom mit bis 0.5 mm, CL2, SSM, pt1a, allerdings wird auf dem Befund weder Ulzeration noch Regression ausgeschlossen (aber auch nicht ausdrücklich bestätigt), es steht einfach nichts dazu da. Auf Nachfrage habe ich die Aussage erhalten, wichtig wäre sowiso in erster Linie die Tiefe. Allerdings lassen folgende Ausführungen im Befund doch sehr große Zweifel zurück: 1. Frage: „Parakteratose, Ortokeratose“. Es war einmal eine sehr kleine Kruste darauf, die aber noch vor der Exision wieder abgegangen ist. Ist das schon eine Ulzeration? 2.Frage: Außerdem „Fibrose, inflammatorisches Infiltrat und Melanophagen“. Das ist eine Regression. Ist es aber eine noch eine (wie mir gesagt wurde) häufige Immunantwort oder schon eine für die Prognose bei dünnen Melanomen in mehreren Studien nachgewiesene signifikant negative fortgeschrittene Regression (vor allem wegen der Fibrose und den Melanophagen? 3. Frage: Es gibt auch keine Angaben zur Mitoserate, Vertical/Radial growth phase. macht es Sinn, eine zweite Begutachtung zu veranlassen? 4. Frage: Wenn tatsächlich sowohl Ulzeration und fortgeschrittene Regression vorliegen sollte – müsste man dann nicht zumindest den Wächterlymphknoten herausnehmen und ev. eine adjuvante Therapie machen? 5. In einigen US Kliniken wird wohl bei medium und high risk melanomen eine Impftherapie durchgeführt, die nicht Metastasen verhindern kann, aber wohl die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten signifikant verringern kann . Wird dies auch in Deutschland angeboten (auf Kasse nicht, aber zur Not gegen Selbstzahlung)? Danke
Antwort unseres Experten:
alle geschilderten Befunde sprechen weder für Ulzeration noch für Regression, Sie sollten sich beruhigen! Die Mitoserate wird erst seit kurzem mitbestimmt, daher hat sich das Verfahren hier noch nicht allgemein verbreitet. Derzeit gibt es in diesem Tumorstadium keine Impftherapien und sie sind auch nicht nötig - Ihre Prognose ist sehr gut!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, bei mir, m, 38 Jahre wurde im Sommer 2008 ein SSM, TD: 1,49 mm, Clark Level IV am Fuß entfernt. Die entnommenen beiden LK in der Leiste zeigten keine Auffälligkeiten. Blutwerte incl. S 100 und radiologische Nachsorgeuntersuchungen (Sono LK, Abdomen alle 3 Monate und Röntgen Lunge jedes Jahr) sind seit etwa 2 Jahren unauffällig. Jetzt wurde bei einer erneuten Sonographie ein 3,4 mm großer wandständiger Gallenblasenpolyp entdeckt, der seit der nun fast 2 Jahre andauernden Nachsorge noch nicht festgestellt wurde. Kann hier ein Zusammenhang mit der Krebserkrankung bestehen ? Kann das, was in der radiologischen Praxis als Polyp bezeichnet wurde nicht auch eine Metastase des Melanoms sein ? Wie unterscheidet sich so etwas bei der Sonographie ? Vielen Dank für Ihre Auskunft. Mit freundlichen Grüßen Thomas Döring
Antwort unseres Experten:
ein Zusammenhang mit dem Melanom ist sehr unwahrscheinlich und sollte auch in der Sono zu unterscheiden sein. Sie sollten hier Ihren Ärzten vertrauen, die ja augenscheinlich der Angelegenheit auch keine große Bedeutung zukommen lassen.
Seien Sie beruhigt!
Patientenfrage:
Liebes Expertenteam, ich wurde vor ca 5 Wochen mit dem Befunde: MM, Breslow 0,5mm und Clark III am linken Unterarm konfrontiert. Das Staging wurde mit Lymphsono, sowie Rö Thorax und Bauchraum durchgeführt und Gott sei dank oB. Dennoch bin ich sehr verunsichert. Außer einer klinischen Untersuchung alles drei bzw. sechs Monate ist nicht geplant. Genügt dies? Kann man denn selbst nichts dazu beitragen im adjuvanten Bereich? Nur see and whait? Sollte man das Immunsystem irgendwie stärken um evt. Rückfälle zu vermeiden? Es wäre schön, wenn Sie mir eine Antwort dazu geben könnten. Danke schon jetzt....
Antwort unseres Experten:
in der Tat ist es wichtig, dass der Tumor mit einem Sicherheitsabstand von ca 1cm entfernt wurde. Ansonsten sind derzeit keine zusätzlichen Massnahmen ausser Nachsorge erforderlich, da Ihre Prognose wirklich excellent ist, da der Tumor frühzeitig entfernt wurde. Mehr kann man derzeit nicht tun und muss es auch nicht!
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam, habe letztes jahr im Oktober die Diagnose SSM, Td 0,8 mm, Clark-Level III bekommen!! Wie sehen meine Heilungschancen aus?? U wie hoch ist die wahrscheinlichkeit das noch etwas kommen kann?? Seitdem jetzt wieder die Sonne rauskommt, bekomme ich total Angst =( Bin doch gerade erstmal 21 Jahre alt/jung ;) Liebe grüße
Antwort unseres Experten:
da es sich zum Glück noch um ein recht dünnes Melanom gehandelt hat, sind Ihre Heilungschancen sehr hoch und Sie sollten beruhigt sein! Wichtig ist aber, dass Sie die Nachsorgeuntersuchungen ernst nehmen und in der Tat (auch aus anderen Gründen) die direkte Sonne meiden! Zur Panik besteht kein Anlass!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, im März 2009 erhielt ich die Diagnose malignes melanom, SSM, Tumordicke 0,41 mm, Clark-Level-2. Entfernung im Gesunden. In der Epidermis befinden sich asymetrisch verteilt, im Papillarkörper, der Junktionszone und im angrenzenden Korium nicht ausreifende Melanonzytenzellnester mit diskreter Pigmentierung, Pigmentinkontinenz, geringgradige transepidermale Pigmentausschleusung und feiner Fibrose. pT1, cN0, cM0 Ich gehe regelmäßig zur Krebsnachsorge, habe aber dennoch sehr große Angst, dass sich Metastasen bilden können. Wie groß ist die Gefahr, dass sich auch bei sehr dünnen Melanomen Metastasen bilden können? Vielen Dank für Ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
mehr als die regelmäßige Nachsorge können Sie nicht tun, aber dann sind Ihre Heilungschancen extrem gut. Seien Sie unbesorgt, dünne Melanome machen nur sehr selten Metastasen!
Patientenfrage:
Mein Mann hat nach der Entfernung eines "dicken Muttermals" folgende Diagnose erhalten: Atypischer spitzoider melanozytärere Tumor vom Comoundtyp, Tumosdicke 1,2 mm Favorisiert wird hier ein mechanisch irritierter Nävus spitz vom Compoundtyp. Zu einem lateralen Schnittrand hin knpp im Gesunden exzidiert. ICD-10-SGBV D22.9ICD-= M8770/0 Können Sie uns das bitte übersetzen? Müssen wir uns Sorgen machen?
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein Muttermal mit einer gewissen Restunsicherheit für ein Melanom. Daher sollte der Tumor mit einem Sicherheitsabstand nachgeschnitten werden (er ist noch nicht ganz entfernt) und auch eine Lymphknotensonographie durchgeführt werden. Am besten, Sie lassen sich noch im nächsten Hauttumorzentrum beraten (meist nächste Hautklinik).
Patientenfrage:
Heute erhielt ich die Diagnose: SSM, Level 4, Tumordicke 1,6 mm, im Gesunden exidiert. Ich hatte dieses Muttermal an der rechten Wade. Jetzt sollen die Wächterlymphknoten entfernt werden -- können da schon Metastasen sein? Ich in sehr beunruhigt. Vielen Dank für Ihre Antwort
Antwort unseres Experten:
in der Tat entfernt man zur Sicherheit den Schildwächterlymphknoten bei dieser Tumordicke gern mit. Es sollte auch der Primärherd nochmals mit einem Sicherheitsabstand nachgeschnitten werden und eine Durchuntersuchung mit Lymphknoten-Ultraschall, Oberbauchsono und Röntgen des Brustkorbs erfolgen. Dies dient der Sicherheit. Anschließend ist eine gute Nachsorge für Sie wichtig!
Patientenfrage:
Guten Tag, mir wurde ein Leberfleck am Bauch entfernt, auf dem Befund steht folgendes: Mikroskopie: Untere Epidermis mit zahlreichen Nävuszellnestern, reichlich pigmentiert. Keine Atypien. Pigmentverlust und phagozytiertes Pigment in subepidermalen Melanophagen, Geringe entzündliche Begleitreaktion. Epidermis regelrecht geschichtet. Zentral ist die Pigmentinkontinenz etwas stärker ausgeprägt. Randlich allseits ortsständige Gewebestrukturen. Befund: Melanozytärer Junktionsnaevus mit vermehrter Pigmentinkontinenz. Könnten Sie mir den Befund genauer erklären? Vielen Dank.
Antwort unseres Experten:
trotz all der Fremdworte handelt es sich um ein harmloses Muttermal!
Patientenfrage:
Hallo und guten Tag Meine Mutter hat einen sehr auffälligen Fleck am Arm. Nachdem ich nun lange Zeit genervt habe, ging sie zum Arzt. Der entnahm drei Gewebeproben. Heute das Ergebnis: Diagnose 1:Superfiziell spreitendes malignes Melanom in situ. (TNM:pTis; ICD-O M8720/2; ICD-10 D03.9) Diagnose 2: Shve-Exzidat mit Anteilen eines superfiziell spreitendes malignen Melanoms (TNM: pT1a; ICD-O M8743/3;ICD-10 C43.9) Am hier vorliegenden Material zumindest Clark-Level III. Die Tumoreindringstiefe beträgt etwa 0,4 mm bis zum unteren Präparatrand. Die Veränderung ist basal und seitlich schnittrandbildend. Diagnose 3: Gut passend zu Randausläufern eines superfiziell spreitendes malignen Melanoms in situ. Können Sie mir bitte, bitte helfen, zu verstehen, was das heißt? Schon jetzt meinen herzlichen Dank!
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um eine frühe Form des schwarzen Hautkrebs. Der Tumor ist bislang noch nicht ganz entfernt. Es muss eine Nachexzision mit 1cm Sicherheitsabstand und eine Durchuntersuchung mit Lymphknotensonographie, sowie eine regelmäßige Nachsorge erfolgen. Dann sind die Heilungschancen extrem gut, seien Sie guten Mutes!
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam, durch Zufall bin ich auf Ihre Seite gestoßen und bin darübr sehr froh. Ich bin Student für Gerontologie, leben in Niedersachsen und bin letzten Monat 23 geworden. Zu meiner Frage: Bei mir sollten im Januar präventiv zwei Muttermale am Rücken entfernt werden. Ein paar Tage nach der OP rief mich der Hautarzt an, dass ein Muttermal nachgeschnitten werden müsste. Er erklärte mir,dass er darüber selber sehr erstaunt sei,aber dass es wohl noch im Anfangsstadium war, Tumordicke 0,51mm. Daraufhin hat er mir 2 Überweisungen gegeben, eine zum Hausarzt zum Ultraschall des Bauches und eine fürs Krankenhaus zum Röntgen der Lunge/Brustkorb mein ich. Zum Glück alles negativ.. Ein paar Tage später wurde ich dann wieder operiert mit einem Sicherheitsabstand von 1-2 cm, entsprechend sieht meine Narbe mittlerweile aus. Denke jedoch, dass der Arzt das soweit ganz gut gemacht hat.. Nun habe ich nächsten Monat den ersten Nachsorgetermin und wollte von Ihnen gerne ein paar Dinge wissen. 1. Die Heilungschancen stehen doch sehr gut soweit oder? 2. Man sagte mir etwas von nem Nachsorgeausweis, was dann jedoch vergessen wurde anscheinend.Sollte ich da besser nachhaken Anfang Juni? 3. Ich habe sehr viele Muttermal an Bauch und Rücken. Was mir Sorge bereitet, dass das Melanom sich in einem recht kleinen Muttermal am unteren Rücken gebildet haben muss, ich aber noch viel größere habe. 4. Haben sie sonst noch irgendwelche Tipps vielleicht? Denn ich muss sagen, dass ich im Januar/Februar das alles noch gar nicht so realisiert hatte, aber mittlerweile sehr oft drüber nachdenke, was passieren könnte..ein ganz bescheidenes Gefühl leider.. Mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
ad 1-4. - Heilungschancen sehr gut, Nachsorge wichtig, Muttermale werden bei dieser Gelegenheit jeweils inspiziert. Wenn Sie dies berücksichtigen, dann machen Sie alles richtig!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Herren, vor vier Wochen wurde eine Hautverpflanzung auf der Nase vorgenommen. Meine Ärztin sagte mir, ich solle mich schonen und keinen Sport machen - meine Frage ist, wielange denn nicht? Ich gehe sehr gerne schwimmun und saunen - das gehört einfach zu meinem Wohlbefinden. Besteht immernoch die Gefahr einer Infektion? Ausserdem soll ich den ganzen Sommer ein Pflaster auf der Stelle tragen, ist das wirklich nötig oder geht ein hoher Sonnenschutzfaktor auch? Im voraus besten Dank!
Antwort unseres Experten:
es reicht ein Hut in Kombination mit Sonnencreme.
Patientenfrage:
Ich (38 J, m.) habe nach Entfernung eines stecknadelkopfgroßen, runden, schwärzlichen Muttermals am Unterschenkel folgenden Befund bekommen: "Ungleich großer, ungleich konfigurierter, ungleich pigmentierte teils brückenbildende Nävuszellnester. Verbreiterter Papillarkörper mit schütteren Rundzellinfiltraten und Nävuszellnestern. Dg: Compoundnävus, ausgeprägt dysplastisch, in toto. Ich kann ein frühes SSM nicht ausschließen, daher halte ich eine Nachexzision aus Sicherheitsgründen für legitim." Die Nachexzision hat schon stattgefunden, wurde aber noch nicht biopsiert. Der Arzt hat mir "zur Beruhigung" ein Ultraschall (Lympydrüsen, Organe) empfohlen. Wie besorgniserregend ist dieser Befund?
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein Vorgehen, um absolute Sicherheit zu haben. Seien Sie unbesorgt, aller Wahrscheinlichkeit nach ist es ein harmloser Befund. Machen Sie sicherheitshalber noch die LK-Sonographie. Anschließend sollten Sie zur Sicherheit 1x/Jahr zum Hautarzt.
Patientenfrage:
Wie ist meine Diagnose nach der histologischen Untersuchung eines entfernten Muttermals zu verstehen? Folgender Text: 1,1x0,5x0,3 cm Hautexcidat,minimaler Randabstand 0 cm.Die Epidermis ist unregelmäßig verbreitert mit plumpen Reteleisten.In der Basal-und Suprabasalzellschicht z.T.auch in oberen Schichten der Epidermis schrotschussartige Verteilung der atypischen Melanozyten mit z.T.reichlich Zytoplasma.Subepidermal einige wenige Nester dieser Zellen.Mäßig bis gering ausgeprätes,Fleckförmiges lympho-histio-zytäres Infiltrat mit Melanophagen. Naevus spitz-simulierendes Melanom III, Dicke 0,40 mm(pT1a). Excisionsränder in vorliegender Schnittebene frei. Vielen Dank.
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein fruehes Melanom mit guter Prognose, eine Nachexzision mit 1cm Sicherheitsabstand ist sinnvoll und eine Durchuntersuchung mit Lymphknoten sonographie, sowie eine Nachsorge.
Patientenfrage:
Im Rahmen der Hautkrebsvorsorge wurde bei mir (47 J. alt) im seitlichem Nacken/Halsbereich ein gut differenzierter Morbus Bowen (Carcinoma in situ; D04.9), Probeblopsie diagnostiziert. Die Stelle (etwa 3 x 2 cm) wurde nun mit Stickstoff vereist. Mein Hautarzt meint, die Diagnose wäre nicht unbedingt besorgniserregend, es handelt sich nur um die Vorstufe von Hautkrebs. Ich hätte dazu gerne Ihre Meinung gehört, wie ernst ist die Erkrankung und wie muß ich mich Ihrer Meinung in Zukunft verhalten? Vielen Dank!
Antwort unseres Experten:
es ist durchaus ein Hautkrebs, aber im Anfangsstadium. Vereisen kann man machen, aber man sollte sicher sein, dass wirklich alles erwischt wurde.
Patientenfrage:
Hallo Zusammen, habe gerade den Befund der Untersuchung meiner entnommen Muttermale bekommen. Diese lautet: Pigm.Basalzellpapillom, akanth.-sol. Typ, z.A Malignität Leider kann ich dies nicht selbst deuten, und mein Hautarzt hat zurzeit geschlossen. Über eine kurze Erklärung wäre ich sehr dankbar. Vielen Dank und Freundliche Grüße.
Antwort unseres Experten:
...es handelt sich um einen absolut harmlosen Tumor.
Patientenfrage:
Bei mir wurde im Januar 2009 ein großes Muttermal entfernt. Der Befund war unauffällig. Nun ist auf der Narbe ein neues kleines hellbraunes Muttermal gewachsen. Muß es auch entfernt werden?
Antwort unseres Experten:
dies sollten Sie einem Hautarzt zeigen, der entscheiden muß!
Patientenfrage:
Liebes Team, nach der Melanomdiagnose 2007 und vielen dyspl. Nävi bekam ich jetzt nach der Krebsvorsorge beim Frauenarzt den Befund VIN III. Ich frage mich, ob es zwischen beiden Erkrankungen einen Zusammenhang gibt? Außerdem geht es doch eigentlich auch darum, dass mein Immunsystem zu schwach ist... Wie kann ich mein Immunsystem stärken? Ich rauche nicht mehr, trinke keinen Alkohol, ernähre mich -mit ein paar Ausnahmen- recht gesund, aber dies scheint ja nicht zu reichen... Danke für Ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
nein, hier gibt es keine bekannten Zusammenhänge. So selten sind leider beide Erkrankungen nicht, dass nicht ein zufälliges gemeinsames Auftreten denkbar ist. Immunsystem stärken geht leider nicht wirklich gezielt.
Patientenfrage:
Wie ist meine Diagnose nach der histologischen Untersuchung eines entfernten Muttermals zu verstehen? Folgender Text: Es zeigt sich ein asymmetrischer und unscharf begrenzter melanozytärer Pigmenttumor mit unterschiedlichen Zellpopulationen. Entlang der dermoepithelialen Junktionszone und im oberen Corium finden sich Melanozyten fokal in Einzelzellformationen, aber auch in Nestern angeordnet. Es finden sich Abschnitte mit deutlich atypischen Melanozyten. Hier beginnende pagetoide Durchsetzung der Epidermis. Invasive Ausbreitung in das Corium mit atypischen intradermal. Fehlende Größenabnahme zur Tiefe hin. Lymphozytäres Begleitinfiltrat. Daneben finden sich auch Abschnitte mit monomorphen Melanozyten im Corium mit Ausreifung zu Tiefe hin. Der untere Schnittrand ist tumorfrei. SSM Tumordicke 0,52 mm pT1a (AJCC-Klassifikation 2009) Clark Level IV Ulzeration:nein Regressionszone:nein Mikrosatelliten:nein Assozierter Nävus:ja Gefäßeinbrüche: nein Resektion:RO In einer Woche wird mit Sicherheitsabstand 1 cm nachgeschnitten. Mich beunruhigt der Clark Level IV. Ist aus dieser Beschreibung zu erkennen, wie weit der Tumor in die nächste Hautschicht eingedrungen ist? Ist es sicher, dass Krebszellen ins Blut gelangt sich oder könnte es dies in diesem Stadium (mit viel Glück) noch nicht passiert sein? Für eine Antwort wäre ich dankbar.
Antwort unseres Experten:
das entscheidende Kriterium ist die Tumordicke und die ist, zum Glück, noch sehr gering. Ihre Prognose ist ausgezeichnet und neben der Nachexzsion ist nur eine Lymphknotensonographie und eine Nachsorge erforderlich.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe mir vor 2 Wochen ein auffälliges Muttermal am Bauch entfernen lassen. Hier die Diagnose, mit der Bitte verbunden Sie in allgemeinverständliche Sprache zu übersetzen: ---cut--- Klin.Diag.: Dysplastischer Naevus, Histologischer Befund: Melanozytärer Naevus mit lentiginöser Epithelhyperplasie. An der Junktionszone und stellenweise in mittleren Epidermisabschnitten einzelne Melanozyten und melanozytäre Nester. Nur vereinzelt atypische Melanozyten. Im Papillarkörper lymphozytäres Infiltrat. Um die verlängerten Reteleisten Fibroplasie. In der oberen Dermis Naevuszellnester mit erkennbarer; Ausreifung. Diagnose: Naevuszellnaevus vom Compound-Typ mit Melanozytendysplasie (dysplastischer Naevus) (ICD-0 M8727/0 ; ICD-10 D22.9) ; ICD Nr: D22.9; Postskriptum: Resektionsränder in den vorliegenden Schnittpräpareten frei. ---cut--- Mit freundlichen Grüßen, Sebastian
Antwort unseres Experten:
Sehr geehrter Sebastian, trotz aller fremdworte bleibt es ein harmloses muttermal.
Patientenfrage:
Hallo, hier mein Befund: atypischen akralen Nävus, es konnte allerdings ein initiales akrolentiges malignes Melanom mit einem initialen CL von II und TD < O,3mm nicht sicher aussgeschlossen werden. Es wurde nachgeschnitten. Es macht einen riesen Unterschied ob man nun Hautkrebs hatte oder nicht! Da dieser Befund nicht eindeutig war. Nun lebe ich mit dieser Angst jeden Tag und darf nicht mehr in die Sonne. Ist es möglich, das man sich an einer anderen Hautklinik diese Gewebeprobe, nocheinmal untersuchen lässt? Um Klarheit zu schaffen? LG Sandra
Antwort unseres Experten:
das ist sicher möglich, wobei es in der Tat unklare Befunde gibt. Entweder Sie selber oder Ihr Haus/Hautarzt können veranlassen, dass das Präparat an einem Ort Ihres Vertrauens untersucht wird.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich (33 Jahre) habe leider die Diagnose "knotiges Melanom" erhalten. Es war beim Herausschneiden 0,9 mm dick, Clark Level III und wurde vollständig im Gesunden entfernt. Die zweite OP zur Entfernung des angrenzenden Gewebes wurde mit 1cm Abstand durchgeführt. Die Untersuchung des Gewebes ergab keine Resttumorzellen. Anschließend wurde eine Lymphknotensonographie durchgeführt mit dem Ergebnis, dass in der Leistengegend zwei reaktive Lymphknoten festgestellt wurden. Die Blutuntersuchung auf S 100 war negativ, also ohne Anzeichen auf Tumoraktivität. Was würden Sie mir als weitere Untersuchungen empfehlen? Ich frage deshalb, weil meine Ärztin mir die Entscheidung überlässt, aufgrund meines doch noch jungen Alters und der Diagnose NNM Röntgenuntersuchungen der Organe, CT und MRT sowie PET (Privatpatient) durchführen zu lassen. Ich fühle mich mit dieser Entscheidung ziemlich allein gelassen (zumal mir das Wissen fehlt) und hoffe, Sie können mir helfen. Was muss ich zudem beachten und wie sieht Ihre Einschätzung zur Prognose aus? Vielen herzlichen Dank für Ihre Zeit und die Möglichkeit, über diese Seite Rat einholen zu können.
Antwort unseres Experten:
in der Tat werden bei dieser Tumordicke keine weiteren Durchuntersuchungen empfohlen. Das wichtigste ist jetzt die Nachsorge in regelmäßigen Intervallen beim Hautfacharzt. Dann ist Ihre Prognose exzellent, denn die Tumordicke ist noch recht gering!
Patientenfrage:
Liebes Team, ich bin 27 und habe aufgrund einer Vergrößerung und partielle Verdunklung eines Leberflecks an der Fußinnenseite heute beim einen Hautarzt aufgesucht. Er meinte, hier sei "Aktivität" vorhanden, an solchen Stellen seien derartige Veränderungen auch heikel, da sie schneller streuen. Nun habe ich einen OP-Termin für den 05.05., was in 12 Tagen sein wird. Mir erscheint diese Frist sehr lang, doch es ist dem Arzt aus "Zeitgründen" keine frühere Behandlung möglich. Meine Fragen: 1. Ist dieser Zeitabstand noch vertretbar oder sollte ich einen anderen Arzt aufsuchen? 2. Auf meine Aussage hin, die Stelle würde Missempfindungen/Kribbeln verursachen, meinte der Arzt, dies sei psychisch bedingt. Stimmt das? Im Netz lese ich, dass Kribbeln ein negatives Zeichen ist. Bitte um schnellstmögliche Antwort - vielen Dank. Beste Grüße
Antwort unseres Experten:
machen Sie sich keine Sorgen - der Termin reicht auf alle Fälle aus und Kribbeln ist kein Zeichen für Bösartigkeit!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Herren, letzte Woche wurde ich an der Nase operiert - eine Hautverpflanzung war notwendig. Ich war zwei Wochen krankgeschrieben und sollte mich nur schonen.Die Ärztin wies mich immer wieder drauf hin, das ruhiges Verhalten zum Heilungsprozess notwendig wäre. Die Nase ist noch verpflastert, die Fäden werden heute gezogen. Ab wann darf ich wieder am "normalen" Leben teilnehmen? Also wann darf ich wieder Sport machen - ich jogge, schwimme und saune sehr gerne. Besten Dank im Voraus!
Antwort unseres Experten:
am normalen Leben sollten Sie immer teilnehmen! Schonung ist gut, aber gegen leichtes joggen ist nichts zu sagen. Sauna oder Schwimmen sollten noch einige Wochen nicht sein.
Patientenfrage:
Hallo, habe vor sechs Wochen ein Muttermal entfernt bekommen. Es stellte sich jetzt heraus das es ein Malignes Melanom im Level III war. Heute wurde es nachgeschnitten. Wie sieht die Heilungschance aus?
Antwort unseres Experten:
dies ist abhängig von der Tumordicke und ob weitere Absiedlungen vorhanden waren. Diese Informationen benötige ich für eine Auskunft.
Patientenfrage:
Mein Mann hat eine Diagnose erhalten : Akrolentiginöses Malignes Melanom , Tumordicke 6 mm,CL IV,nicht in toto exzidiert. Frage: Was bedeutet "nicht in toto exzidiert"?
Antwort unseres Experten:
dies bedeutet, dass noch Tumorgewebe vorhanden ist und eine Nachexzision erfolgen muss. Gleichzeitig sollte der sog Schildwächterlymphknoten entfernt werden und eine Durchuntersuchung mit Röntgen-Brustkorb, Oberbauchsonographie und Lymphknotensonographie, evlt auch ein MRT des Schädels erfolgen. In Abhängigkeit von den Befunden sind dann weitere Therapien erforderlich. Hier sollte Sie ein Hauttumorzentrum beraten! EIne Nachsorge ist auf jeden Fall nötig!
Patientenfrage:
Was ist i. R einer histologischen Untersuchung eines Hautexzisates von dem Befund: lentigenöse Läsion mit ausschließlich junktionaler Aktivität zu halten?
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um eine absolut gutartige Veränderung!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Herren, letzte Woche wurde ich wegen eines lentigo malignas zum zweiten Mal am Nasenrücken operiert. Der jetzige Befund lautet: Zentral einliegendes Nathmaterial mit ausgeprägter umgebender granulomatöser Fremdkörperreaktion sowie korialer Narbenbildung bei Voreingriff. Kleinherdig darüber lentignionöser atypischer Melanozytenproliferation (?), wobei hier nicht sicher zu entscheiden ist, ob es sich um raktiver Veränderungen des Voreingriffs oder um kleinherdige Ausläufer der klinischerseits angegebenen vordiagnostizieren lentigno maligno handelt. Ein Lenitgo-maligna- Melanom liegt hier nicht vor. Keine Ulzaeration (?) oder Angioinvasion. (?)------- --------------------------------------------------------------------- Mir sagen diese Wörter nichts. Kann ich davon ausgehen, dass keine Nachsorge notwendig ist?
Antwort unseres Experten:
eine Nachsorge ist in jedem Fall notwendig (1x/Jahr), da Sie Risikopatient für ein weiteres Melanom sind. Ansonsten ist aber alles in Ordnung!
Patientenfrage:
Ich habe folgende Diagnose erhalten:SSM Clark III , 0,47mm.Meine Frage:Können sich in diesem Stadium schon Metastasen gebildet haben?Oder später noch bilden?
Antwort unseres Experten:
ja, leider ist die Bildung von Metastasen auch in diesem STadium schon möglich. Wichtig ist jetzt die Exzision mit Sicherheitsabstand, eine Lymphknotensonographie und eine regelmäßige Nachsorge.
Patientenfrage:
Was bedeutet Hyperpigmentierter epidermaler Naevuszellnaevus mit Zügen eines dysplastischen NZN ?
Antwort unseres Experten:
das bedeutet trotz der fürchterlichen Worte immer noch "harmloses Muttermal".
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, Bei unserer 7- jährigen Tochter wurde eine generalisierte Psoriasis diagnostiziert, die ab dem 22. 4. 2010 in einer dermatologischen Fachklinik behandelt werden soll. Heute morgen ( 13.4.2010 ) zeigt sie mir einen schwarzen Punkt mitten in einem Psoriasisherd. Kann das bösartig sein ? Muß ich jetzt schon früher in die Klinik um diese Veränderung zu zeigen ? Bitte antworten sie schnell, da ich mir große Sorgen wegen eines Melanoms mache. Vielen Dank.
Antwort unseres Experten:
ich denke, Sie dürfen hier in Ruhe den 22.4. abwarten. Die Kollegen werden den Fleck beurteilen, dass es sich dabei um ein Melanom handelt, ist extrem unwahrscheinlich!
Patientenfrage:
Hallo, Mein Hautarzt hat folgenden Diagnose gestellt: (Glans Penis): Lentiginöse basale Hyperpigmentierung , passend zu einer genitalen Lentigo. Hier handelt es sich um nichts gefährliches aber da es mich stört, frage ich mich wie die Flecken eventuell entfernen bzw. mit Cremes oder sonstigem bleichen kann. Hätten Sie da einen Tipp über den ich mich mal genauer informieren könnte? Irgendeine Bleichcreme oder sonstiges was auch in diesem "Bereich" anwendbar ist ? Vielen Dank im Vorraus
Antwort unseres Experten:
nein, dies ist eine harmlose Veränderung, die aber auch nur durch eine OP entfernt werden sollte!
Patientenfrage:
Sehr geehrter Experte, können Sie mir sagen wie ich folgende Diagnose verstehen kann: "initiale maligne Transformation" Wäre supernett, wenn Sie mir das ausdeutschen könnten was mich da erwartet! Ich muss nämlich nächste Woche zur Nach-OP. Vielen Dank!
Antwort unseres Experten:
dies bedeutet eine beginnende Bösartigkeit, deswegen soll auch nochmals nachgeschnitten werden, aus Sicherheitsgründen!
Patientenfrage:
Hallo! Ich habe seit meiner Kindheit im Gesicht einen Naevus Spitz, der mich stört. Ich würde ich gerne entfernen lassen, aber habe große Angst vor einer großen Narbe. 1. Was ist die beste Methode zu Entfernung? 2. Sollte ich das Muttermal besser bei einem Hautarzt oder bei einen Chirurgen entfernen lassen? Welcher Arzt hinterlässt voraussichtlich die kleinere Narbe? 3. Wie groß und auffällig wird die Narbe bestenfalls sein? Für fachkundige Antworten wäre ich sehr dankbar! Grüße Lotta
Antwort unseres Experten:
eine Entfernung geht nur mittels Operation, die ein guter Hautarzt oder eine Hautklinik durchführen sollte, dann wird auch die Narbe nur klein werden. Mehr kann ich auf die Entfernung leider nicht sagen.
Patientenfrage:
Ich habe folgende Diagnose erhalten: "Noduläre Anteile eines malignen Melanoms in aktinisch geschädigter Haut. Von morphologischer Seite aus muss man in erster Linie an die Möglichkeit von metastatischen Absiedlungen eines malignen Melanoms bzw. eines Rezidivs eines malignen Melanoms denken." Im Befund stand leider nicht, wie tief das Melanom im Gewebe war. Es befand sich am linken Ohr am Rand der Ohrmuschel und wurde entfernt. Jetzt wurde auch CT, MRT... gemacht. Könnten Sie mir bitte den Befund übersetzen?
Antwort unseres Experten:
nach dem Befund handelt es sich um die Metastase eines schwarzen Hautkrebs. Mehr kann ich daraus nicht entnehmen. Befand sich hier ein Muttermal?
Es sollten jetzt in der Tat eine komplette Durchuntersuchung und in Abhängigkeit von den Befunden evtl eine Therapie durchgeführt werden. Hier sollten Sie sich in einem Hauttumorzentrum beraten lassen!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe mir vor einer guten Woche 2 Naevi am Dekollete entfernen lassen. Einer ist vollkommen harmlos, beim anderen bin ich etwas unsicher. Der Histobefund lautet: "Zunächst zeigt das größere Resektat eine ungeordnete Proliferation von atypischen Melanozyten in der Junktionszone zum Teil als Einzelzellen nur fokal im Epithel aufsteigend., zum Teil als Nester mit unscharfer Begrenzung gegen das lamellär fibrosierte Stratum papillare mit Pigmentinkontinenz und lockerern lymphozytären Entzündungsinfiltraten..Vorläufige Beurteilung: atypische melanozytäre Proliferation."Es soll noch ein endgültiger Befund nach weiterer Aufarbeitung folgen. Natürlich habe ich nach Erhalten des Befundes im Internet recherchiert und bin nun einigermaßen verunsichert.Vielleicht könnten Sie mir schon mal einen Teil meiner Veunsicherung mit einer baldigen Antwort nehmem. Mit besten Dank für Ihre Bemühungen und Mit freundlichen Gruß, U. Busley
Antwort unseres Experten:
zunächst einmal sollten Sie auch hier von einem gutartigen Befund ausgehen. Atypische Zellen sind nicht ungewöhnlich für Muttermale und Sie sollten den Nachbericht in Ruhe abwarten!
Patientenfrage:
Hallo, Melanom Mons pubis April 2007,Breslow3,5 IIApT3apNxMo,Intron A 19 Monate CT 04.03.2010 Lungenmetastasen rechts,Lungenemphysem,Segment 6 5mmdorsomedian,Segment6 nähe Lappenspaltes 12 mm,zwischen Segment6 und4 14mm,Segmant8-7 recht basal 15mm,Punktion ist leider nicht machtbar ich soll DTIC 3 Zyklen machen existieren noch andere Alternativen bei Stage IV? Danke für kurze Antwort
Antwort unseres Experten:
selbstverständlich gibt es noch Alternativen wie z.B. klinischen Studien. Da ich Ihre Gesamtsituation aber nicht kenne, würde ich Ihnen empfehlen, sich im nächstgelegenen Hauttumorzentrum (meist nächste Uni-Hautklinik) beraten zu lassen. Hier kann man Ihnen auch aktuelle Studienkonzepte erläutern.
Patientenfrage:
Liebes Experteam, seit 2 Tagen ist mir aufgefallen das ein Leberfleck der sich bei mir an der Halsseite befindet verändert ist. Eigentlich sind es 2 Leberflecken die ineinander gehen und ca.zusammen 1cm lang sind. Sie sahen schon immer unförmig aus und waren etwas dunkler. Vor zweitTagen merkte ich beim eincremen das die Stelle etwas schmerzt. Beim hinsehem sah ich das die Leberflecken eine leichte Kruste draufhaben, nicht mehr richtig zuerkennen sind,es beim anfassen leicht schmerzt und eine Rötung um die Stelle ist. Vor kurzenm war alles noch ok. Nun mache ich mir ziemlich Sorgen das es Krebs ist und der womöglich schon weit fortgeschritten ist. Ich bin 33 und eigentlich keine Sonnenanbeterin und hab normal helle Haut.Da zur Zeit alle Hautärzte Urlaub haben wende ich mich an Sie .Vielen Dank h
Antwort unseres Experten:
leider kann ich auf die Entfernung keine Diagnose stellen - hier müssen Sie wirklich einen Hautarzt aufsuchen!
Patientenfrage:
hallo, ich habe ein muttermal problem. bei mir wurde in Dezember festgestellt, dass ich die vorstufe von krebs habe und zudem stand im befund, dass wohl alles rausgeschnitten worden ist ABER nach 2 Monaten kam der Muttermal nochmal an der stelle, nun wurde es nochmal raus operiert und diesmal zugenäht.... ist das ein schlechtes zeichen? meine ärztin sagte nicht viel dazu. ich fragte sie, ob ich irgendwelche tabletten einnehmen muss oder sonst was....da sagte sie nur "nein"... auf eine antwort würde ich mich sehr freuen:-D
Antwort unseres Experten:
nein, dies muss kein schlechtes Zeichen sein. Allerdings kann es im Gefolge von Exzisionen schon einmal zu Randrezidiven oder Vermehrung von Pigmentzellen kommen. Entscheidend ist wiederum die Histologie. Solange sich hier gutartige Befunde zeigen ist alles in Ordnung.
Patientenfrage:
Liebes Experten-Team, ich habe gerade einen Leberfleck auf der Zunge entdeckt. Gibt es das? Ich bin mir sicher, dass es kein Blutbläschen ist und es steht auch nicht hervor. Ich habe genauso einen vor genau einem Jahr auf der Oberlippe bekommen, welcher nun größer geworden ist und bald entfernt wird, aber das es so etwas auch auf der Zunge gibt. Vielen Dank für eure Antwort!
Antwort unseres Experten:
so etwas gibt es absolut. Sie sollten es gelegentlich von einem Hautfacharzt begutachten lassen.
Patientenfrage:
Guten Tag, auch ich habe die Bitte zur Erläuterung meines Befundes, weil ich mir das von meinem Arzt Gesagte einfach nicht vollständig merken konnte: 1. Befund: Melanozytärer Tumor, bestehend aus Nestern von Melanozyten an der Junktion und im oberen Korium. Keine Vermehrung atypischer Zellkerne. Die basalen Nester sind kleinkerniger. Starke Pigmentierung. Ränder frei. 2.Befund:Symmentrisch aufgebauter Pigmentzelltumor, der aus Melanozyten an der Junktion und im Stratum papillare besteht, die überwiegend in Nestern arrangiert sind. Die Nester gleichen sich in Form, Größe und Abstand voneinander. Ganz fokal Melanozyten suprabasal. Leichte Spongiose und Parakeratose. Im oberen Korium lymphozytäres Entzündungsinfiltrat. Keine Randbildung. Insbesondere interessiert mich, was der Arzt im Hinblick auf die Befunde damit meinte, dass es "rechtzeitig gewesen" sei. Vielen Dank im Voraus und freundliche Grüße!
Antwort unseres Experten:
es handelt sich nach beiden Schilderungen am ehesten um harmlose Muttermale.
Patientenfrage:
Hallo Herr Doktor, ich habe mir beim Mückenstichkratzen einen kleinen dunklen Leberfleck aufgekratzt, so dass er leicht geblutet hat. Jetzt hab ich die Frage, ob ich davon Hautkrebs bekomme oder nicht? Der Fleck ist klein (3-4mm) aber dunkel, begrenzt und rund. Nur wurde mir erzählt, dass jemand ein Muttermal oder Leberfleck verletzt hatte und dann an Hautkrebs gestorben sei... Jetzt hab ich gleich Angst. Die Hautärztin hier hat Urlaub bis nach Ostern - meinen Sie es ist zu lang um bis dahin zu Warten oder reicht es aus? Vielen Dank schonmal für Ihre Antwort, Liebe Grüße, Elisabeth W.
Antwort unseres Experten:
nein, vom Kratzen allein kommt kein Hautkrebs. Allerdings kann es nicht schaden, den Fleck einmal von einem Hautarzt inspizieren zu lassen, denn Blutung ist immer verdächtig! Es reicht nach Ostern!
Patientenfrage:
Guten Tag, ich bin 26 Jahre alt. Vor ca. 10 Jahren begannen zwei Muttermale auf meiner Brust immer kleiner zu werden, drumherum wurde die Haut weiß. Inzwischen sind die Muttermale verschwunden und es sind an diesen Stellen zwei weiße Hautstellen mit je ca. 2 cm Durchmesser enstanden. Ich war bei diversen Hautärzten und bis vor kurzem hat das keiner genauer untersucht. Nun wurde mir aus diesem Fleck eine kleine Hautprobe entnommen und die Diagnose lautet: "einfache lentiginöse Hyperpigmentierung mit geringgradiger basaler Melanozytenhyperplasie: In der vorliegenden Probebiopsie ohne eindeutigen Hinweis auf einen atypischen bzw. regressiven melaonzytären Tumor". Der behandelnde Hautarzt sagte mir, dass sich daraus mit Sicherheit irgendwann ein Tumor entwickeln wird. Er rät aber aufgrund meines Alters und der Narben nicht dazu, die beiden Stellen sofort zu entfernen, sondern alle 3 Monate zur Kontrolle zu kommen. Meiner Meinung nach ist das sehr widersprüchlich: Entweder das Risiko durch diesen genetischen Defekt an Hautkrebs zu erkranken ist gar nicht so hoch wie der Hautarzt mir sagte, oder wenn doch dann muss man die Stellen meiner Meinung nach gleich entfernen um das Risiko zu minimieren. Können Sie mir als Experte einen Rat geben? Kann ich beruhigt sein oder sollte ich einen anderen Arzt aufsuchen, der mir die Stellen gleich entfernt? Kann durch regelmäßige Beobachtung von außen eine Verstärkung der basalen Melanozytenhyperplasie überhaupt erkannt werden, wenn sich das in tiefen Hautschichten abspielt? Vielen Dank im Voraus für Ihre Unterstützung!
Antwort unseres Experten:
so wie Sie den Vorgang beschreiben handelt es sich um sog "Halo-Nävi", die an sich harmlos sind und für die eigentlich keine Exzision in Betracht kommt. Allerdings gibt es solche "Regressionsphänomene" auch bei Melanomen. Nun hat die Biopsie hierfür aber keinen Anhalt gezeigt, sodass Sie unbesorgt sein können. Da ich beide Stellen nicht selbst gesehen habe, geschieht diese Auskunft nun natürlich unter Vorbehalt. Wenn Sie eine Zweitmeinung haben wollen, sollten Sie einfach noch einen anderen Hautarzt aufsuchen.
Patientenfrage:
Hallo, ich habe vor einiger Zeit ein Muttermal entfernt bekommen. Nun hieß es, es sei sehr lichtgeschädigt gewesen und ich soll in 4 Wochen noch ein mal in die Praxis kommen. Muss ich mir nun Sorgen machen?
Antwort unseres Experten:
über eine Lichtschädigung muss man sich eigentlich keine Sorgen machen - warten Sie einmal ab, was Ihr Hautarzt Ihnen hier mitteilen möchte.
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Professor Enk, nachdem ich erst vor einigen Wochen selbst ihren Rat in Anspruch genommen habe, würde ich heute gerne das Anliegen meines Mannes vor Sie bringen. Ich bin sehr dankbar, dass Sie sich für den Expertenrat zur Verfügung stellen – das ist eine wirklich hilfreiche, tolle Sache! Vielen Dank! Mein Mann ist 42 Jahre alt und hat recht viele Muttermale – manche eher schwarz – manche einfach nur relativ groß. Er ist auch ein sehr heller Hauttyp, der schnell einen Sonnenbrand bekommt. Seit letztem Sommer sind ihm elf Muttermale entfernt worden. Da ich ein sehr gesundheitsbewusster und interessierter Mensch bin, habe ich mich seither stark mit dem Thema Hautkrebs – dysplastische Nävis, usw. auseinandergesetzt. Mir sind dadurch sogar als Laie einige Dinge aufgefallen, die bei seinen Befunden abweichend zu den vielen anderen, die ich auch auf Ihrer „Expertenrat-Seite“ gelesen hatte, waren. Dort gab es wenigstens auch einen „richtigen“ Befund. Bei meinem Mann beschränkte sich der Befund auf die klinische Angabe, die Lokalisation, die Entnahmeart, makroskopische Angaben - und dann die Diagnose – keine Histologie, wo doch alle seine Muttermale als dysplastische Nävis in der klinischen Angabe eingestuft wurden! Die Differenzierung solcher dysplastischen Nävis soll ja manchmal nicht gerade einfach sein, weswegen ich mich schon etwas darüber gewundert hatte, oder ist das normal? Einmal wurde ihm auf diese Art und Weise ein "Melanoma in situ" diagnostiziert, ohne Begründung – ohne Befund der Histologie, sodass sogar die behandelnde Ärztin, die den Nachschnitt durchführte meinte: „ Wie sind sie denn da draufgekommen?!“ Nun möchte ich Sie fragen, inwiefern es überhaupt möglich ist, schon bei der klinischen Angabe ein „Melanoma in situ“ festzustellen? Wir wären daher wirklich froh, wenn Sie uns zum einzigen histologischen Befund, den wir bei elf Muttermalentfernungen bekommen haben, ihre Einschätzung mitteilen könnten, denn Ihnen vertraue ich!! Die Angaben lauten wie folgt: Makroskopisch: rund. E 10 x 6 dez. inh. unr. hbr. Läs 8x8 e. S. k. i. t. Histologie: Das Präparat wurde mehrfach weitergeschnitten. Es zeigt sich eine asymmetrische Pigmentläsion, aufgebaut aus irregulär verteilten, großteils junktionalen Melanozytenaggregaten mit unterschiedlicher Größe, stellenweise auch Melanozyten im Bereich der angrenzenden Dermis in irregulärer Verteilung zu finden. Ich bedanke mich jetzt schon für Ihre Bemühungen und verbleibe mit freundlichen Grüßen , Claudia Faißt
Antwort unseres Experten:
Sie haben vollkommen recht, ein Melanoma in situ lässt sich nur histologisch diagnostizieren! Auch sollte jeder Pigmentfleck histologisch aufgearbeitet werden! Die geschilderte Histologie gibt einen gutartigen Befund wieder (wobei ich das Präparat ja selbst nicht beurteilen kann).
Ich hoffe, das hilft!
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Experten-Team, bei mir wurde nach einer Leberfleckentfernung ein malignes Melanon mit 0,91 mm Tiefe festgestellt. Es befindet sich am Rücken, ziemlich nah an der Wirbelsäule. Nächste Woche wird nachgeschnitten. Weitere Untersuchung seien nach Aussage des Hautarztes nicht nötig, was mich doch sehr verunsichert. Was meinen Sie? Wie ist die Prognose, dass ich vollständig gesund werde? Was kann ich zur Genesung beitragen? Vielen Dank.
Antwort unseres Experten:
in Ergänzung sollte man unbedingt noch eine Ultraschalluntersuchung der Lymphknoten durchführen. Anschließend sollten Sie regelmäßig zur Nachsorge gehen, dann ist Ihre Prognose sehr gut und Sie haben alle Massnahmen zur Gesundung ergriffen.
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Experten-Team, nachdem eine vermeintliche Warze an der Augenbraue nicht weggehen wollte und auch angefangen hat, ab und an zu bluten, wenn man drangekommen ist, - bin ich zum Hautarzt. Ich wurde an einen Professor überwiesen, der wie der Hautartz selbst, ebenfalls meinte, es handele sich um ein Basaliom. Nach der chirurgischen Entfernung bekam ich den Befund: Plattenepithelkarzinom mit 2,1 mm. Es muss zum Glück nicht nachgeschnitten werden. Mir wurde daraufhin Blut abgenommen und ich muss nun in ein paar Tagen zum Thorax Röntgen, LK Sono, Unterbauch Sono. Ist es wahrscheinlich, dass das Karzinom gestreut hat? Wie ist meine Überlebenschance bei dieser Art von Krebs? Ich bin erst 23 Jahre alt und habe solche Angst. Solarium habe ich nie besucht. Sonnenbrände hatte ich auch nicht übermäßig viel. Arbeite im Büro und war nie (auch als Kind nicht) übermäßiger Sonnenstrahlung augesetzt. Ich habe auch keine lichtgeschädigte Haut (lt. Experten). Woher kann das Karzinom dann also kommen? Habe ich im Körper vielleicht bereits einen Krebs, der dieses Karzinom ausgelöst hat ??? Wir daraufhin nun untersucht??? Bin völlig fertig. Ich hoffe, ihr könnt mir Antworten geben. Beim Arzt gesten brachte ich keinen Ton raus. Danke und viele Grüße, Vera
Antwort unseres Experten:
es ist gut, dass der Tumor entfernt wurde und die Wahrscheinlichkeit einer Streuung ist gering. Allerdings sollten Sie die vorgeschlagenen Untersuchungen wahrnehmen und anschließend auch eine Tumornachsorge beim Hautarzt in Anspruch nehmen. In der Tat sind Sie sehr jung für ein solches Karzinom. Sie sollten sich konsequent vor Licht schützen (bevorzugt mit Textilien), dann treffen Sie alle möglichen Vorsichtsmassnahmen.
Patientenfrage:
Meinem Schwiegervater (68) wurde ein groesseres Melanom an der Schlaefe entfernt. Da wir im Ausland leben sind alle Befunde leider in Englisch. Durch den Lympfkanal/knoten sind (lt Arzt) 3 weitere Tumore unterhalb der Schlaefe bis zum Hals entstanden. Durch ein PAD Scan sind keine weiteren offensichtliche Tumore aufgefallen. Nun werden die 3 Tumore operativ in einer 6stuendigen Operation entfernt. Mein Frage gilt der nachfolgenden Therapie, die hier noch nicht entschieden wurde. Vielen Dank fuer ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
ganz so einfach ist das wirklich nicht und ich kann Ihnen in Unkenntnis des klinischen Bildes hier keine Therapieempfehlung geben, was Sie bitte verstehen wollen. Gern können Sie sich hier in Deutschland in einem Hauttumorzentrum beraten lassen.
Patientenfrage:
Hallo liebes Expertden-Team, mein Hautarzt hat mir vorhin folgenden Befund gegeben, leider kann ich damit wenig anfangen und bin sehr beunruhigt. Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen: Histologischer Befund: Symmetrisch aufgebauter melanozytärer Naevus. Im Bereich der Junktionszone und vereinzelt in höheren Lagen des verbreiterten Epithels einzelne große Melanozyten und Nester mit Melanozyten. Die Melanozyten sind spindelig, teilweise epitheloidzellig mit pleomorphen Kernen. Im oberen Korium bizarr konfigurierte Nester mit Naevuszellen, Fibrose und entzündlicher Infiltration. Diagnose: Hochgradig dysplastischer Naevuszellnaevus vom Compound-Typ (ICD-O M8000/1; ICD 10 D48.9) Postskriptum Stellenweise lieben bei diesem Tumor Strukturmerkmale eines Spitz-Naevus vor. Die Differentialdiagnose eines "spitzoiden" Melanoms wurde geprüft. Die Mehrzahl der morphologischen Kriterien spricht für einen dysplastischen spitzoiden Naevus. Die Resektionsränder in den vorliegenden Schnittpräparaten frei. Es wird noch der Rest des Gewebes aufgearbeitet, bei Befundänderung erfolgt Nachbericht. Ich verstehe da wirklich kaum etwas von und hoffe wirklich auf Ihre Hilfe. Bei mir wurden in letzter Zeit viele Leberflecke entfernt und nächste Woche müssen leider wieder drei raus.
Antwort unseres Experten:
trotz aller Hieroglyphen handelt es sich immer noch um einen absolut gutartigen Befund. Die Bemerkungen wie "Dysplasie" oder "spitzoid" sollten Sie wirklich nicht irritieren, es bleibt harmlos!
Patientenfrage:
Meiner Mutter wurde am vergangen Freitag ein auffälliges Muttermal entfernt. Heute haben wir den nicht erfreulichen Befund erhalten.
Sie hat ein malignes Melanom mit einer Dicke von 0,77 mm. Der Arzt hat bei dem Eingriff gesagt, dass das Mal entzunden ist. Können durch eine Verletzung des Males Tumorzellen in die Blutbahn oder in das Lymphsystem gekommen sein?
Antwort unseres Experten:
nein, die Entfernung birgt kein solches Risiko. Allerdings sollte der Tumor mit einem Sicherheitsabstand nachgeschnitten und eine Lymphknotensonographie durchgeführt werden. Dann sind regelmäßige Nachsorgen erforderlich und die Progose ist sehr gut!
Patientenfrage:
Mit ist ein Muttermal entfernt worden und dermatohistologisch untersucht worden. Die Diagnose lautet: "Dysplastischer (atypischer) Naevuszellnaevus vom Compoundtyp mit entzündlicher Begleitreaktion und spitzoiden Zügen von prästernal. Die Exzision erfolgte in toto."
Bei der Diagnose irritiert mich insbesondere der Hinweis auf spitzoide Züge. Was ist darunter zu verstehen? Inwiefern deutet das auf ein spitzoides Melanom hin? Wie eindeutig ist die Diagnose in Bezug auf die Gutartigkeit des Muttermales?
Im Mikroskop ergab sich:
"In der Junktionszone enzeln und aggregiert stehende Melanozyten. Vereinzelt größere atypische Melanozyten ander dermo-epidermalen Grenze, welche unterschiedlich große und in unterschiedlichem Abstand befindliche Nester ausbilden, die teils mit einer Brückenbindung einhergehen. In der papilären Dermis Nachweis von Naevuszellen mit guter Ausreifung. Im Randbereich der Läsion reichen die epidermalen Veränderungen über die dermalen hinaus. Hier auch eine lamelläre und konzentrische eosinophile Fibroplasie. Im oberen Korium lymphohistozytäre Rundzellinfiltrate mit Melanophagen."
Antwort unseres Experten:
nein, Sie können ganz beruhigt sein, es handelt sich um eine absolut gutartige Veränderung (ähnelt einem Nävus Spitz).
Patientenfrage:
Hallo und guten Tag dem Experten-Team, ich (32, w) habe nach der Entfernung eines Leberflecks die Diagnose "schwarzer Hautkrebs" erhalten, die Tiefe beträgt 0,9 mm. Demnächst wird in einer zweiten OP umliegendes Gewebe entfernt. Wie kann ich sicher sein, dass damit keine bösartigen Krebszellen mehr vorhanden sind. Welche Anschlusstherapie ist notwendig? Der Professor spricht von PET und/oder MRT, überlässt mir aber die Entscheidung, ob und was ich davon durchführen lassen möchte. Gibt es noch andere Möglichkeiten, um Metastasen ausschließen zu können. Welche Heilungschancen gibt es? Ich wünsche mir in den nächsten 1-2 Jahren Kinder. Könnte es Probleme geben mit dieser Diagnose? Vielen Dank für Ihre Antworten.
Antwort unseres Experten:
eigentlich ist nur noch eine ergänzende Lymphknotensonographie wirklich angeraten, da der Tumor noch sehr dünn war. Weitere Untersuchungen sind nicht nötig, allerdings eine gute Nachsorge. Im Prinzip gibt es auch keine Einwände gegen eine Schwangerschaft.
Patientenfrage:
Guten Tag, können Sie mir bitte diesen Befund erklären? Pagetoide Aktivität der Melanozyen nachweisbar, assoziierte Pigmentinkontinenz, Atypische Nävuszellen an den seitlichen und tiefen Abtragungsrändern, Immunhistochemie schliesst einen infiltrierenden Tumor aus, pTis, R1, Clark Level 1. Kann es beim nicht vollständigen Entfernen gestreut haben? Vielen Dank und freundliche Grüsse
Antwort unseres Experten:
leider ist der Befund sehr fragmentarisch, es sieht aber nach einem Melanom in situ aus. Dies ist ein ganz frühes Melanom mit exzellenter Prognose, welches noch nicht gestreut hat. Es sollte mit Sicherheitsabstand entfernt werden. Eine Lymphknotensonographie und eine Nachsorge sind nötig!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe im Dezember 2009 folgende Diagnose bekommen "superfiziell spreitendes malignes Melanom, Tumordicke 0,5mm, Clark Level III, pT1a, keine Ulzeration". Daraufhin erfolgte eine Nachschnitt von 1cm. Wie sieht hier nun die jährliche Nachsórge aus? Mein Hautarzt sagt, dass es ausreichend ist, wenn ich halbjährlich zur Auflichtmikroskopie (wohl Hautscreening) komme und weitere Untersuchungen hier nicht nötig sind. Ist eine halbjährliche Untersuchung ausreichend, was ist mit Lymphknotensonographie und Röntgen - entfällt dies komplett oder sollten solche Dinge evtl. doch einmal jährlich (?) erfolgen? Vielen Dank vorab für Ihre Antwort. MfG
Antwort unseres Experten:
eine Lymphknotensonographie 1x/Jahr ist zumindest in den ersten Jahren durchaus eine sinnvolle Ergänzung. Röntgenaufnahmen sind nicht nötig (wegen der geringen Tumordicke).
Patientenfrage:
Guten Tag, ich erwäge die Anschaffung einer Infrarotwärmekabine, die im IR-C Bereich arbeitet. Gibt es dagegen aus hautärztlicher Sicht Bedenken? Vielen Dank Gerhard Keller
Antwort unseres Experten:
nein, hier gibt es keine negativen Erkenntnisse zumindest für Hautkrebs.
Patientenfrage:
Ein Muttermal auf dem Nasenrücken wurde entfernt und der Befund erfordert eine 2. Op. vertikal. Ich frage mich, wie der Chirurg jetzt weiß, wo er weiter entfernen muss, denn nach der 1. Op sieht man das Muttermal ja nicht mehr. Eventuell würde ich die zweite Op auch in einer Hautklinik machen lassen und nicht beim Hautarzt - aber ein neuer Operateur weiß ja schon gar nicht, wo vorher das Muttermal war, denn jetzt ist ja nur einen 2 cm Narbe erkennbar.
Antwort unseres Experten:
Nochmals - ein erfahrener Dermatochirurg macht solche Eingriffe täglich. Eine Hautklinik ist sicher eine gute Idee - hier herrscht große Expertise! Aber - ein Muttermal muss man nicht nachschneiden (siehe gestrigen Kommentar)!
Patientenfrage:
Letzte Woche wurde ein muttermal auf dem Nasenrücken operiert. eine zweite Op ist notwendig, denn die Diagnose lautet Lentigno maligna12 Uhr, demnach zu allen Seiten non in sano Nachexzision notwendig, miktrographisch kontrolliert. Bin jetzt ziemlich erschrocken, weil ich noch zwei Op-Termine brauche. Wie sind die Chancen, dass die Zellen gründlich entfernt werden und was ist, wenn die Zellen bis in den Knochen gehen? Gibt es dann auch noch Möglichkeiten die Nase optisch schön zu erhalten?
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein ganz frühes Melanom mit excellenten Heilungschancen. Die Nachexzisiom und die Nachsorge sind aber wichtig!
Patientenfrage:
Ist es normal dass man durch eine entfernung von einem melanom eine Infektsion in den Bauchraum bediengt durch Vieren zwei Wochen nach der Operation bekommt?
Antwort unseres Experten:
Infektionen nach OP sind nie normal, können aber leider immer vorkommen.
Patientenfrage:
Hallo, also ich habe etwas Panik, da ich ein Muttermal habe das mir im Augenblick sehr komisch vorkommt. Aber dazu muss ich sagen, leide ich im Augenblick auch an Non Hodgkin und bin unter Chemotherapie weshalb das Thema Krebs bei mir total im Kopf eingebrannt ist. Also ich habe unter dem linken Oberarm in der Beuge ein Muttermal (schon seit über 20 Jahren) und dieses Muttermal war schon immer von der Farbe sehr dunkel und erhaben. Über die Jahre hinweg hat sich das Muttermal nur mit meinem Körperwachstum etwas vergrößert doch seit mehr als 10 Jahren behält es nun schon die selbe Farbe und die selbe Form. Es ist ca. 5 mm groß, wie gesagt erhaben und von einem tiefen dunkelbraun, es ist oval und hat "im Grunde" eine scharfe Abgrenzung (und dazu ist es an einer Stelle an die bei mir ohnehin so gut wie kein Licht dran kommt, da ich absolut keine Sonnenanbeterin bin und mich im Sommer eher an kühlen, schattigen Plätzen aufhalte und auch keine Solarien besuche). Allerdings ist das Muttermal um diese scharfe Abgrenzung etwas "ausgelaufen" ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll. Quasi hat sich eine helle brauner Farbverwischung um das Muttermal gebildet, in nur kleinem Abstand und auch über Jahre hinweg. Manchmal verspüre ich auch ein kleines kribbeln, aber ansonsten habe ich keinerlei Beschwerden. Nun habe ich im Internt Bilder von Melanomen gesehen und bin total verunsichter... ist das jetzt schon Krebs????? Ich möchte so schnell wie möglich einen Hautarzt aufsuchen und das Muttermal entfernen lassen aber ich habe etwas Angst vor dem Befund da ich eine 2. Krebsdiagnose mit 27 einfach nicht überstehen würde.... können sie mir da wenigstens etwas Rat geben auch wenn sie keine ferndiagnosen stellen. Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
Leider ist hier nur ein Rat möglich - suchen Sie einen Hautarzt auf!
Patientenfrage:
Guten Tag, Nach Erkrankung und Entfernung eines MM in situ stellt sich die Frage, wie man mit der Sonne umgehen soll. Die ersten Sonnstrahlen jetzt im Frühling - sind diese auch schon so gefährlich? Wie beim Sport schützen? Man kann ja fast nicht permanent mit langen Hosen und langen T-Shirts rumlaufen. Sollte nur die Mittagssone gemieden werden? Vielen Dan für die Info!
Antwort unseres Experten:
ja, Sonne sollten Sie konsequent meiden. Langarmige Textilien sind in anderen Ländern, wie Australien, durchaus bereits üblich und kein Drama!
Patientenfrage:
guten abend herr prof enk. im juni 2008 ist mir der wächterknoten entfernt worden unter der re.achsel ohne befund, ich schwitze leicht auch unter der achsel,wenn ich dann die lmphklnoten abtaste finde ich einen oder zwei knoten. wenn ich mich gewaschen habe und nach ca 1-2 std.nochmal abt aste sind die knoten weg .höchstens ein ganzkleiner so gross wie ein stechnadelkopf.im febr. .bei. der .sono . wurde nichts gefunden .kann das eine schweissdrüse sein? m melanom 1,3 level IV bisher alles in ordnung eine ruhige nacht wünscht ihnen karl budesheim
Antwort unseres Experten:
es scheint sich in der Tat dann um einen entzündlichen Prozess zu handeln - genauere Auskünfte sind so aber nicht möglich.
Patientenfrage:
Bei meinem letzten Besuch beim Hautarzt wurde mir geraten, zwei Muttermale entfernen zu lassen. 1 Muttermal ist am Oberarm links mit 5mm Durchmesser und etwas erhabener Oberfläche, das zweite an der Flanke links (sehr klein, aber ganz dunkel). Der Termin für die Entfernung ist erst am 14. April. Muss ich mir deswegen Sorgen machen? Ich bin doch sehr verunsichert, da ich vom Hauttyp her sehr hell mit Sommersprossen bin. Ist die Wahrscheinlichkeit eher groß, dass hier eine bösartige Veränderung vorliegt?
Antwort unseres Experten:
nein, Sie müssen sich keine Sorgen machen, gerade der späte Termin ist ein Hinweis, dass das Entartungsrisiko eher gering ist.
Patientenfrage:
Guten Tag, vor einem Jahr wurde mir ein Melanom in Situ entfernt und nachgeschnitten. Nun wurde bereits wieder ein auffälligs Muttermal enfernt, und es ist wieder ein Melanom in Situ, aber im Grenzbereich, die Pathologen könnten sich darüber streiten hiess es...trotzdem müsse man es nachschneiden. Es hat sich sehr entzündet und gab ein Loch, erst mit Silberkolloid fängt es an zu verheilen. Meine Verunsicherung ist gross, denn der Arzt meinte nach der Auflicht-Mikroskopie des ganzen Körpers, dieses sei sicher kein Melanom, denn die Ampel zeigte anfangs gelb, also noch sehr unauffällig und trotzdem ist es ja eines. Ich habe ca. 300 Muttermale, 40 davon sind ca. auffällig. Ich bin erst 31, sehr hellhäutig, hatte viele schlimme Sonnenbrände als Kind. Der Arzt meint, es reiche wenn ich jährlich komme und hat vorgeschlagen, einige der auffälligen Muttermale zu entfernen ohne sie untersuchen zu lassen, weil sie eben gemäss Auflicht-Mikroskopie unauffällig sind, obwohl sie fast so aussehen wie die zwei Melanome in Situ: sehr dunkel, gecheckt, unregelmässiger Rand, teilweise 1 cm gross, assymetrisch. Ich möchte die bestmögliche Vorsorge und weiss nicht, wie ich vorgehen soll. Wäre eine Videomikroskopie sinnvoll oder gäbe es noch eine bessere Methode? Soll ich die auffälligen Muttermale alle entfernen und untersuchen lassen? Gerne würde ich soviele Male wie möglich loswerden, weil sie unschön sind, aber ist dies überhaupt möglich ohne ein Risiko einzugehen? Kann man die unauffälligsten lasern? Vielen Dank für Ihren Rat und freundliche Grüsse,
Antwort unseres Experten:
ich darf Sie beruhigen - Sie lassen im Augenblick bereits die bestmögliche Vorsorge durchführen. Mehr geht einfach nicht und eine gewisse Restunsicherheit wird bleiben. Lasern ist keine Alternative und man wird sicher gelegentlich bei Ihnen immer einmal ein auffälliges Muttermal entfernen müssen. Eine regelmäßige Nachsorge beim Hautarzt ist die beste Prophylaxe, die es gibt! Alle Muttermale kann man nicht entfernen!
Patientenfrage:
: Melanozytärer Naevus mit lentiginöser Epithelhyperplasie. WAS HEISST DAS?
Antwort unseres Experten:
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, auch ich habe nach der Entfernung zweier Muttermale einen Befund erhalten, den ich nicht verstehe und hoffe auf Ihren Rat. Der Arzt meinte, dass es gut sei, dass die Male draußen sind und dass ich ab sofort mind. 1x jährlich wieder vorstellig werden und die Sonne meiden müsse (keinerlei Sonnenbäder mehr und Lichtschutzfaktor 50plus). Jetzt mache ich mir Sorgen (ich bin Stewardess und monatlich mehrere Tage an "Sonnenzielen" und in meiner Familie gab es bereits einen Hautkrebsfall). Hier die Befunde: 1.) Melanozytärer Naevus mit lentiginöser Epithelhyperplasie. An der Junktionszone und stellenweise in mittleren Epidermisabschnitten einzelne Melanozyten und melanozytäre Nester. Nur vereinzelt atypische Melanozyten. Im Papillarkörper lymphozytäres Infiltrat. Um die verlängerten Reteleisten Fibroplasie. In der oberen Dermis Naevuszellnester mit erkennbarer Ausreifung. Diagnose: Naevuszellnaevus vom Compound-Typ mit Melanozytendysplasie. Resektionsränder frei. 2.) Epidermisband mit verlängerten Reteleisten. Hier unscharf begrenzter melanozytärer Naevus mit einzelnen Melanozyten an der Junktionszone. Dazwischen zahlreiche juntionale Nester, die stellenweise konfluieren. Im Papillarkörper lyphozytäres Infiltrat, unregelmäßige Pigmentverteilung und lamelläre Fibroplasie. Möglicherweise schon einige vom Ephithel abgelöste kleinere Melanozytenkomplexe. Diagnose: Überwiegend junktional gelegener dysplastischer Naevuszellnaevus. Resektionsränder frei. Insbesondere würde mich interessieren, was bei 1 "vereinzelt atypische Melanozyten" und bei 2 "zahlreiche juntionale Nester, die stellenweise konfluieren" sowie "Möglicherweise schon einige vom Ephithel abgelöste kleinere Melanozytenkomplexe" zu bedeuten hat. Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr, sehr dankbar. Herzliche Grüße.
Antwort unseres Experten:
alle Befunde sind absolut gutartig und auch "Atypische Melanozyten" und "junktionale Nester" sind nicht ungewöhnlich. Allerdings sollten Sie sich in der Tat regelmäßig zur Kontrolle beim Hautfacharzt vorstellen, um die Muttermale kontrollieren zu lassen und sich sonst gut vor der Sonne (mit Textilien bestenfalls) schützen. Dann haben Sie alles richtig gemacht!
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam,
ich habe vor etwa 10 Jahren einige Leberflecke per Laser entfernen lassen. Heute weiß ich, dass man dies nicht machen lassen sollte, da eine histologische Untersuchung so nicht möglich ist. Allerdings lese ich hier im Forum dass Leberflecke niemals vollständig entfernt werden, sondern dass untere nicht sichtbare Stellen erhalten bleiben und eine spätere bösartige Veränderung möglich ist aber dann nicht sichtbar. Ist dies so richtig? Wenn ich davon ausgehe, dass die gelaserten Leberflecke zum Zeitpunkt der Behandlung gutartig waren, kann es trotzdem eine spätere bösartige Veränderung geben, die für mich nicht sichtbar ist? Und kann ich nach 10 Jahren davon ausgehen, dass die Leberflecke gutartig waren? Bin sehr verunsichert.
Vielen Dank im Voraus für ihre Antwort
Antwort unseres Experten:
Patientenfrage:
Ich habe ein Oberflächlich-spreitendes malignes Melanom, Level II, 'Tumordicke 0,5mm, PT1a. Eine Nachexzision ergab: Diskrete Akanthose und Papillomatose der Epidermis und in der Dermis vermehrt und etwas verquollen wirkene kollagene Faserbündel. Hier Nachweis von zahlreichen Fibrozyten und einigen Kapillaren. Schüttere lymphohistiozytäre Infiltrate. Kein Hinweis auf Resttumor. Das Präparat wurde in 10 Stufen aufgearbeitet. Diagnose: Nachexzision von Narbengewebe. Kein Nachweis von Tumorgewebe. (über Stufenschnitte kontrolliert).
Können Sie mir sagen, ob trotzdem schon in diesem Stadium das Melanom gestreut haben kann. Ich muss leider erst in 3 Wochen zur Sonografie der LK. Mein Bauch und mein Magen spielen jetzt schon allerdings verrückt und ich hab große Angst, dass ich schon Metastasen im Körper habe.
Antwort unseres Experten:
Leider kann auch ein so frühes Melanom streuen, allerdings nur in seltenen Ausnahmefällen. Daher ist die Sonographie der LK sinnvoll und sollte auch im Abstand zur OP durchgeführt werden. Sie müssen die Nachsorgen ernst nehmen, dann sind Ihre Heilungschancen exzellent!
Patientenfrage:
Guten Tag
Vor einer Woche war ich zur Hautkrebsvorsorge, 2 Stellen wurden entfernt.
Jetzt wurde mir mitgeteilt, dass ich ein Melanoma in situ habe.
Ich selbst bin Kinderärztin, sitze jetzt in der Klemme, denn Hautärztliche Fachkollegen habe ich leider nicht, dafür aber jetzt Riesenangst.
Aus dem Studium weiß ich noch viele schreckliche Dinge zum Thema Melanom.
Was kommt jetzt auf mich zu?
Antwort unseres Experten:
zum Glück war der Tumor noch ganz am Anfang und die Heilungschancen sind exzellent. Eine Nachexzision mit 0,5cm Sicherheitsabstand, ein Lymphknoten-Sono und die regelmäßige Nachsorge durch den Hautfacharzt reichen hier völlig aus! Seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Dr.,
vor einiger Zeit wurde mir ein Akanthom (junktionaler Typ, lymohohistiozytäre Zellen mit einzelen Melanophagen) in der Kniekehle entfernt. Dem Ratschlag zur Nachexzision bin ich damals leider nicht nachgekommen.
Seit der Entfernung haben sich am ganzen Körper (insb. Extremitäten) Muttermale gebildet. Es handelt sich um ca. 150 Stück - ich kann täglich beobachten, wie sich neue nachbilden.
Ich mache mir Sorgen und habe den Eindruck, dass ein Mechanismus wohl aus den Fugen geraten ist.
Wie kann ich am besten vorgehen, denn auch die psychische Belastung ist enorm.
Besten Dank für Ihr Verständnis & Ihre Hilfe.
MfG
AR
Antwort unseres Experten:
ich kann Sie beruhigen, das eine hat mit dem anderen wirklich gar nichts zu tun. Sie sollten lediglich (z.B. 1x/Jahr) einen Hautarzt zur Kontrolle aufsuchen und dann, seinen Empfehlungen folgend, Ihre Haut kompetent betreuen lassen. Es ist alles nicht ungewöhnlich!
Patientenfrage:
Hallo,
ich komme eben vom Hautarzt mit dem untenstehenden Befund nach der Entfernung eines Leberflecks. Ich habe extrem viele Leberflecken und der Hautarzt hatte sich nun einen als "verdächtig" ausgesucht und entfernt. Den Befund erklärte mir der Arzt als "Melanomvorstufe", aber keine Gefahr mehr von dem entfernten Leberfleck. Allerdings gehöre ich mit Sicherheit zu einer Risikogruppe für ein Melanom und er empfiehlt engmaschige Kontrolle alle 3 Monate.
Leider verstehe ich im Befund selbst nur Bahnhof. Wie beruhigt kann ich mit dem Befund leben und ist 3-monatige Kontrolluntersuchungen aus Ihrer Sicht angemessen?
Vielen Dank!
Histologischer Befund:
Epidermisband mit verlängerten Reteleisten. Hier unscharf begrenzter melanozytärer Naevus mit einzelnen Melanozyten an der Junktionszone. Dazwischen zahlreiche junktionale Nester, die stellenweise konfluieren. Im Papillarkörtper lymphozytäres Infiltrat, unregelmäßige Pigmentverteilung und lamelläre Fibroplasie. Möglicherweise schon einige vom Epithel abgelöste kleinere Melanozytenkomplexe.
Diagnose:
Überwiegend junktional gelegener dysplastischer Naevuszellnaevus (ICD-O M8727/0; ICD-10 D22.9)
Postskriptum:
Resektionsränder in den vorliegenden Schnittpäparaten frei.
Antwort unseres Experten:
Patientenfrage:
Hallo,
ich habe eine Frage bezüglich des Blutspendens bei dysplastischen Muttermalen.
Und zwar wurden bei mir bereits 5 ! dysplastische Muttermale festgestellt (herausgenommen ---> Abtragungsränder frei von pathologischen Veränderungen).
Kann ich trotzdem Blut spenden?
Vielen Dank für die Anwort.
Antwort unseres Experten:
Sie können selbstverständlich gern Blut spenden.
Patientenfrage:
Halo Herr Doktor.
Ich habe schon seit mehreren Jahren rund um des Muttermal( ca. 0,5cm) hellere Haut.Ich meine ich habe dieses Muttermal in der Kindheit leicht verletzt.Seitdem ist es so.Das Muttermal selbst ist meiner Meinung nach gleich geblieben.
Nach den Sonnenbäden wird diese hellere Stelle immer etwas rosig aber dann wieder hell.Es sieht so aus als ob an das Melaninum fehlte.
Was könnte es sein Herr Doktor? Soll ich mir Sorge deswegen machen?
Antwort unseres Experten:
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Experten Team,
folgendes, vor ca. 4,5 Jahren entstand an meinem Unterarm ein rosafarbene Hautveränderung. Sie sah aus wie eine Blase, erhaben, glatte Oberfläche, scharf abgegrenzt ca. 4mm Durchmesser. Vor 1,5 Jahren bin ich in Wien zu einem Hautarzt, da sich das Ding veränderte. Dieser meinte, wenn es größer wird und die Farbe verändert, solls rausgeschnitten werden.
Die Hautveränderung ist abgeflacht, größer geworden (7mm) ausufernde Ränder etc. alles nach der ABCD Regel. Ich war daraufhin beim Hautarzt , der erst gar nichts machen wollte, aber auf mein Drängen mich, zum Chirurgen geschickt hat. Der hat das auch als harmlos angesehen und hat die Diagnose malignes Melanom umgeschrieben zu einem dysplastischen Naevus. Die Gewebeprobe wurde eingeschickt am 19.01.2010. Folgender Befund kam am 21.01.2010:
"Mikroskopischer Befund:
Histol. zeigt das eingesandte Hautstück bei elongierten Reteleisten an der Junktionszone ungleichmäßig verteilte hyperplastische Melanozyten, teils einzeln stehend, teils zu Nestern aggregiert. Geringe laterale Konfluenz benachbarter Nester. Keine eindeutigen Mitosefiguren erkennbar. Einzelne Melanozyten scheinen dabei auch in suprabasalen Lagen lokalisiert, auch im Epithel der Hautadnexe erkennbar. Konzentrische Fibrose um Reteleisten, z.T. auch horizontale Fibrose geringen Grades erkennbar. Wenige dermale Melanozyten in Nestern angeordnet ohne nennenswerte Reifungstendenz.
Histologische Diagnose:
Bei vorliegendem histologischen Befund schwer zu entscheiden, ob es sich hier um einen hochgradig dysplastischen Naevus oder doch bereits um ein malignes Melanom handelt, zumal dermale Melanozyten keine nennenswerte Reifungstendenz aufweisen."
Mein Schnittpräparat wird in einem Referenzzentrum vorgestellt.
NUN ZU MEINER FRAGE:
wie sie aus dem histologischen Befund entnehmen können, fehlt jegliche Angabe darüber wie tief und wie breit das eventuelle Melanom ist. Desweiteren hat sich am rechten Narbenrand ein hellroter Punkt mit 1mm Durchmesser gebildet. Ich weiß, dass wenn der Primärtumor nicht vollständig entfernt ist, entartete Zellen zur Blutgefäß Neubildung anregen.
Ich mache mir mittlerweile ziemliche Sorgen, können Sie mir bitte etwas dazu sagen?
Ich kann Ihnen auch ein Foto, mit Nahaufnahme der Narbe zu kommen lassen.
Mit freundlichen Grüßen
Sebastian Schubert
Antwort unseres Experten:
Sie sollten sich mit diesem Befund in einem Hauttumorzentrum (meist die nächste Uni-Hautklinik) vorstellen, damit hier eine Begutachtung, evtl Nachbefundung und Therapie erfolgen kann. Sie haben recht, dieser Sache muss man bald nachgehen und evtl auch nachschneiden und therapieren. Warten Sie nicht lange!
Patientenfrage:
Hallo!
Meinem Mann ist ein Melanom diagnostiziert (und bereits 2mal exzidiert) worden.
Eine "FAMMM Syndrom" wurde diagnostiziert -> familiäre atypische multiple Muttermal und Melanom
Ich habe gesehen, dass es sich um eine autosomale dominante Krankheit handelt.
Der Hautarzt hat keine Blutuntersuchungen veranlasst, um diese Diagnose zu untermauern.
Anamnese:
In der Familie meines Mannes ist er der Erste, der an einem Melanom erkrankt ist.
Hautbild mit vielen Naevi, darunter immer wieder benigne Entartungen -viele wurden über die Jahre exzidiert, es wurden aber immer nur gutartige Veränderungen festgestellt.
Heller Hauttyp (2).
Meine Frage ist:
kann eine solche Syndrom "Nur" auf der Basis der persönliche Anamnese (ein Melanom, Hauttyp 2) festgestellt werden?
Wären zur endgültige Diagnose nicht weitere Untersuchungen notwendig - bzw. könnten Sie uns raten, welche Blutuntersuchungen noch geeignet wären?
Herzlichen Dank im Voraus!
Mit besten Grüßen
Eve
Antwort unseres Experten:
nein, eine solche Diagnose ist Unsinn! Jeder Melanompatient ist Risikopatient für ein weiteres Melanom und zwei Melanome in einem Patienten sind nicht so selten. Blutuntersuchungen nützen hier wenig, der Tumor müßte molekular aufgearbeitet werden, was aber keine Routinetätigkeit ist und normalerweise nicht gemacht wird. Eine gute NAchsorge ist für Ihren Mann das Wichtigste!
Patientenfrage:
Bei mir wurde ein Muttermal entfernt und habe die Diagnose Irritierter und deutlich pigmentierter melanozytärer Nävus vom kombinierten Typ mit deutlichen Aktivitätszeichen und angedeuteter
FIBROSE erhalten. Was genau bedeutet das bitte.
bei mir wurde letztes Jahr ein Melanom entfernt
mfg Gimmler-Heininger
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um eine absolut gutartige Veränderung ohne Grund zur Sorge!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich habe eine Frage zum Melanom in situ meines Freundes. Warum ist es so, dass jemand der bereits ein Melanom hatte „leichter“ wieder eines bekommen kann. Ist das Veranlagung? Denn man spricht ja nach Entfernung von Heilung.
Weiters würde ich gerne wissen, ob ein gesundheitliches Risiko für ihn besteht wenn er eine Infrartokabine besucht. Wir denken nämlich derzeit über die Anschaffung einer Solchen nach.
Herzlichen Dank für Ihre Antwort
Antwort unseres Experten:
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Professor Enk,
meiner Schwester 36 jung, wurde vor kurzem ein auffälliges Muttermal am linken Oberschenkel entfernt, lt. behandelndem Hautarzt ist keine Nachexzision nötig, da diese von einer sicheren Totalexzision ausgeht. Meine Schwester soll sich nochmalig in 6-12 Monaten zur Kontrolle vorstellen. Wie lautet bitte Ihr Expertenrat hierzu? Könnte es sich hier um ein beginnendes MM handeln? Könnten sich hier evtl. schon Mikrometastasen gebildet haben, oder können sich solche bilden? Was heißt das im Klartext Clark und Breslow nicht verwertbar? Sollte hier nicht dringend eine Nachexzision erfolgen? Unsere Familie macht sich große Sorgen und vertraut auf ihre Aussage.
Wortlaut des histologischen Befundes:
"Breiterer melanozytärer Naevus mit hochgradig atypischen Melanozyten, die
überwiegend in Nestern aber auch als Einzelzellproliferation an der Basalzone
vorkommen. Gelegentlich einzelne Melanozyten auch in höheren Lagen des Epithels.
Unregelmäßige Pigmentverteilung im Papillarkörper und begleitendes lymphozytäres
Infiltrat. Dermale Naevuszellkomplexe mit noch relativ großen Kernen".
Diagnose hierzu:
Compound-Naevus mit sehr schwerer Melanozytendysplasie und -atypie
Postskriptum hierzu:
Die Bestimmung der Dignität (=Wertigkeit) einer derartigen Läsion ist
außerordentlich schwierig. Eine beginnende melanomatöse Entartung im
epidermal-korialen Grenzbereich kann nicht mehr ausgeschlossen werden. Bei
derartigen Grenzfällen ist die Bestimmung der Eindringtiefen nach Clark und
Breslow nicht verwertbar. Eine sichere Totalexzision der Veränderung mit
Nachbeobachtung des Patienten sollte gewährleistet sein.
Resektionsränder in den vorliegenden Schnittpräparaten frei.
Antwort unseres Experten:
bislang handelt es sich immer noch um ein harmloses Muttermal und alle Kontrollmassnahmen dienen lediglich der Sicherheit, da einige feingewebliche Auffäligkeiten vorlagen. Aber - der Befund ist immer noch gutartig und kein Grund zur Sorge!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe heute folgenden Befund erhalten: "teils fingerförmige Reteleisten mit basaler Hyperpigmentierung. Keine wesentliche Vermehrung melanozytärer Zellen. Vereinbar mit Lentigo simplex. (ICD 10:L81.4)" Was bedeutet dies? Vielen Dank im Voraus. MfG
Antwort unseres Experten:
dies ist ein absolut harmloser Sonnen- oder Altersfleck.
Patientenfrage:
Mein Befund: Immunhistochemosches Bild e. Melanoma in Situ (=Level I, pTis) ohne coriale Beteiligung. Der geringste Excisionsabsztand am fixierten Material 1,2 mm. (Durchmesser Tumor 7,00 mm nach 30 % Schrumpung). Jetzt soll nochmals in Klinik bis zum Muskel (!?) am Oberam nachgeschnitten werden. Narbe ist jetzt schon 4 cm. Muss wirklioch nochmals u. so tief geschnitten werden? Lymphknoten o. Blutbild müsse man aber nicht untersuchen. Ist das üblich?
Antwort unseres Experten:
es muss bis ins subkutane Fettgewebe nachgeschnitten werden, das ist auch sinnvoll mit einem ca 0,5cm SA. Lymphknoten-Sono sollte man sicherheitshalber schon machen, ist aber nur eine Vorsichtsmassnahme. Nachsorge ist wichtig!
Patientenfrage:
hallo-mir wurde gestern ein muttermal oberhalb der kniekehle entnommen(mit skalpell und naht)
meine frage bezieht sich auf die prognosewahrscheinlichkeit eines dermathologen-
es musste unbedingt raus-ok-raus wars-sie auf meine frage ,,ist es denn wahrscheinlich hautkrebs?''sie schüttelte den kopf und sagte,,nein,höchstens eine vorstufe.''
bin jetzt ein bißchen durch den wind und mach mir echt sorgen.
Sieht die das so? was ist eine vorstufe?
Antwort unseres Experten:
Patientenfrage:
Hallo,
auf meiner linken Brust wurde ein Leberfleck der sich optisch verändert hatte abgeschabt. Dies erfolgte oberflächlich mit einem Skalpell, ohne nähen. Der Befund: Leberfleck war verändert und es sollte nochmals nachgeschnitten werden da die ränder nicht eindeutig waren. Dies erfolgte ebenfalls durch eine Abschabung. Der Befund: jetzt ist alles entfernt. Von einer Untersuchung der Lymphknoten hält mein Hautarzt nichts. Sollte ich die Lymphknoten untersuchen lassen, da der Leberfleck ja verändert war oder besteht dazu kein Grund. Ist der Leberfleck jetzt komplett weg oder sind die Anlagen des Fleckes noch unter der Narbe. Kann mir immernochnicht vorstellen, das alles entfernt wurde mit so einer Abtragung. Unter der Narbe habe ich einen mini hubbel, ist das normal? Danke, Nadja
Antwort unseres Experten:
Patientenfrage:
Am 11.1.2010 wurde mir in Lokalanästhesie eine auffällige Hautveränderung exzidiert. Wie muss ich den o.g. Befund verstehen? Eine Untersuchung (Sonographie regionäre Lymphknoten) wird noch vorgenommen. Die OP-Wunde hat nach dem ersten Verbandwechsel nach 4 Tage angefangen zu eitern und wird mit Betaisodona-Jod behandelt. Für eine baldige Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar. Mit freundlichem Gruss A. Duchmann
Der Befund lautet folgendermassen: Plattenepithelcarcinom (C44.9, G) in toto, 6 mm Dicke.
Antwort unseres Experten:
Es handelt sich um einen hellen Hautkrebs. Die vollständige Entfernung mit Sicherheitsabstand (ca 0,5cm) sollte sichergestellt werden. Eine kleine Durchuntersuchung mit Lymphknotensonographie und Rö-Thorax, sowie Nachsorgetermine sind sinnvoll.
Patientenfrage:
Hallo, an der kleinen Schamlippe wurde ein 1mm großer, schwärzlicher Herd im Hautniveau mit einem Abstand nach medial von 8 mm, zu den übrigen Resektaträndern mehr als 10 mm entfernt.Die Schnittstellen waren hellfarben und gelblich, makroskopisch kein Herd.
Folgender pathologisher Befund:
Partielle Vulvektomie rechts mit einem ....nicht pigmentierten, superfiziell spreitenden Melanom (SSM) und peritumorös Nachweis eines Melanoma in situ. Der Tumor zeigt eine horizentale Ausdehnung von 12 mm, vertikal infitriert er bis 1mm in die Tiefe (Tumordicke nach Breslow) und reicht hier in das Stratum reticulare hinein (Clark-Level IV). Subepidermal bandartige tumorinfiltirierende Lymphozyten (TIL), Nachwies von maximal einer Mitose pro zehn HPF. Kein Nachweis von Lymph- oder Blutgefäßeinbrüchen oder Perineuralscheideninfiltrationen (Pn0). Im vollstädig eingebetteten Material reicht der Tumor medial bis weniger als 0,5 mm an den Resektatrand heran, Abstand nach lateral 5 mm, zum tiefen Resektrand 3 mm, nach ventral und dorsal jeweils mehr 10 mm. Der Hautabsetzungsrand zirkulär tumor- und dysplasiefrei. Histologisch kein Hinweis auf eine Biopsiestelle.
Tumorstadium (7. Auflage TNM, 2010): pT1b pNX L0 V0 Pn0;
Resektionstatus lokal R0
Ich würde gerne Ihre Meinung hören, da ich sehr viel nicht verstehe. Wurde genug herausgeschnitten?, medial bis weniger als 0,5 mm an den Resektatrand heran, ist das nicht zu wenig.
Vielen Dank für Ihre Mühe
Antwort unseres Experten:
in der Tat sind die Resektionsabstände relativ knapp. Dies kann allerdings technische Gründe haben, da in manchen Lokalisationen, eine weitere Resektion nur mit sehr großem Aufwand möglich ist. Dies müssen in diesem Fall die Gynäkologen entscheiden. Wurde ein Schildwächterlymphknoten entnommen? Dies sollte geschehen, auch eine Durchuntersuchung mit LK-Sono, Oberbauchsono und Rö-Thorax wären angebracht. Anschließend regelmäßige Nachsorge!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe eine Frage! Im Oktober 2009 wurde mir ein dunkler Leberfleck im Schulterbereich entfernt. Ich hatte danach leichte Schmerzen. Ich dachte, es kommt von der Wunde, es sei normal. Mir wurden nach 2 Wochen die Fäden gezogen, es tat weh, es klebte sehr fest. Ok, dachte ich mir, es ist ja alles gut verlaufen. Nun sind 4 Monate vergangen und ich habe immer noch Schmerzen im Schulterbereich. Die Narbe juckt. Mittlerweile habe ich auch Herzschmerzen bekommen, hat dieses etwas damit zu tun, Herz ist ok beim EKG gewesen. Es ist manchmal ein Druckschmerz innerlich, manchmal aber auch ein stechen oder pochen. Es tut nicht wahnsinnig weh aber es sind leichte Schmerzen, die ich seit dem habe. Die glaube ich schlimmer werden. Ist es evtl. eine Entzündung? Der Hautarzt sagt, die Wunde sieht gut aus, er weiß nicht was das ist. Bitte helfen Sie mir weiter!!! Vielen Dank.
MfG
Juliane W.
Antwort unseres Experten:
die genannten Veränderungen sind durch die Narbe nicht zu erklären - suchen Sie bitte einen Internisten auf.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Experten, im Sommer 2007 wurde bei mir eine malignes Melanom am re Oberschenkel entfernt. TD - 1,1,mm Clark Level
war 4. Was mich etwas beunruhigt ist, dass ich an besagter Stelle sehr oft einen starken Juckreiz verspüre, aber nicht nur oberflächlich, sondern ich habe das Gefühl dass dieser Juckreiz tief unter der Haut ist.Gelegentlich schmerzt es etwas.Meine Nachsorgetermine halte ich immer stets ein. An der Naht hat sich auch ein leichter,bräunlicher Fleck gebildet. Muß ich mir jetzt Sorgen machen? Die Ärztin, die mich damals operierte, meinte, dass dies ganz normal sei, da sie ziemlich tief hat schneiden müssen, als der Tumur entfert wurde.
Erbitte kurze Rück-E-Mail, vielen Dank, A.Ziegler
Antwort unseres Experten:
ich kann sie beruhigen, die beschriebenen Veränderungen sind normal und harmlos.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin weiblich, 29 Jahre jung und habe heute folgenden Befund bekommen "Plumpe Akanthose der Epidermis. In der basalen Epidermis Vermehrung melanozytärer Zellen. Diese stehen überwiegend einzeln und vereinzelt finden sich auch zytoplasmareiche Zellen. Im Korium mäßige Fibrose, eklatische Gefäße, lymphozytäre infiltrate und Melanophagen. - Atypischer melanozytärer Nävus ICD10:D22.7. Die Exzision erfolgte in toto." Was bedeutet dies und wie lautet hier die Diagnose? Vielen Dank für Ihre Antwort. MfG
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um einen absolut gutartigen Befund mit lediglich einigen, nicht ungewöhnlichen, Zellanomalien.
Patientenfrage:
Hallo,
ich habe schon seit mindestens 7 Jahren ein Geschwür am Oberschenkel. Am Anfang war es so etwas wie ein Pickel, mittlerweile ist es 1 1/2 cm in der breite gewachsen. In der Mitte ist es rosa und erhaben, dann flach und grau/braun. Ich weiß das sie keine Ferndiagnosen stellen können und 7 Jahre ist auch eine lange Zeit, aber ich habe morgen einen Termin beim Arzt zum Hautkrebscheck und drehe heute völlig durch, da ich es nicht mehr ignorieren kann. Wenn es agressiver Krebs wäre, müsste ich dann nicht schon tot sein?
Danke für eine Antwort
Antwort unseres Experten:
Sie sollten die Ruhe bewahren und zunächst enmal von einem guten Befund ausgehen. Der Termin morgen wird sicher eine positive Auskunft ergeben.
Patientenfrage:
Hallo, bei mir wurden 1 oder 2 Muttermale entfernt. Der Befund lautet wie folgt:
Histologischer Befund:
Melanozytärer Naevus mit einzelnen atypischen Melanozyten. Überwiegend im Bereich der Basalzellschicht, aber auch in höheren Epithelschichten einzelne Melanozyten und melanozytäre Nester. Stellenweise Konfluenz der Nester. Im Papillarkörper um verlängerte Reteleisten ausgeprägte Fibrose und lymphozytäre Infiltrate. Zur tiefe hin kleinkernige dermale Naevuszellen.
Diagnose: Dysplastischer Naevuszellnaevus mit schwerer Melanozytenatypie
Postskriptum:
An fokaler Stelle, insbesondere im Bereich von parakeratotischen Arealen, ist eine melanozytäre Durchsetzung der Epidermis zu erkennen. In diesen Abschnitten ist die Veränderung nicht mehr von einem Melanoma in situ zu unterscheiden. Die Läsion ist nirgends randbildend. Die kleinste Distanz zum einem seitlichen Resektionsrand beträgt 2,5 mm. In dieser Situation empfiehlt sich eine knappe Nachexzision dieser doch äußerst auffälligen melanozytären Neoplasie.
Jetzt habe ich einen Termin in 2 Monaten bekommen, um die Stelle größer wegzuschneiden. Ein Bekannter sagte mir nun, dass dies auf jeden Fall Hautkrebs ist und ich nie wieder zur Blutspende gehen kann. Ich gehe dort regelmäßig hin. Stimmt das so?
Für den Moment jedoch, mache mir Sorgen, da es sein kann, dass ich schwanger bin. Wie wirkt sich diese Krankheit und die Betäubung für die Exzision dann auf das ungeborene Kind aus?
Ich bin froh, dass es die Möglichkeit gibt, diese Fragen hier stellen zu können und bedanke mich Ihre Antwort bereits im Voraus.
Antwort unseres Experten:
es handelt sich immer noch mit hoher
Wahrscheinlichkeit um einen gutartigen Befund.
Da es allerdings eine gewisse Restunsicherheit
gibt, sollte eine Nachexzision (eigentlich etwas
früher) und eine Ultraschalluntersuchung der
Lymphknoten durchgeführt werden (nur zur
Sicherheit). Man kann weiter von einem
gutartigen Befund ausgehen und die örtliche
Betäubung schadet Ihrem Kind nicht!
Patientenfrage:
Mein Hautarzt hat aus einem Fleck im Genitalbereicht sicherheitshalber eine Probe entnommen. Er geht davon aus, dass die Hautveränderung lediglich ein Lentigo ist. Dennoch bin ich besorgt, dass es sich um etwas Bösartiges handeln könnte und nun die Frage: Ist eine "Teilbiopsie" nicht gefährlich weger einer Möglichkeit der Streuung? Kann es sein, dass die gefährlichen Zellen jetzt schon im Blut zirkulieren? Ich mache mir wirklich Sorgen. Danke für die Antwort.
Antwort unseres Experten:
nein, eine Teilexzision ist nciht gefährlich.
Selbst wenn es eine bösartige Veränderung sein
sollte, wird das Streuungsrisiko hierdurch NICHT
erhöht. Gehen Sie aber ruhig erst einmal von
einer gutartigen Veränderung aus.
Patientenfrage:
Hallo,
ich habe mir den Befund faxen lassen:
In den Stufen zunehmend pagetoide Durchsetzung der Epidermis mit einzelstehenden nestförmig aggregierten melanozytären Zellen. Sie besitzen ein relativ großes Zytoplasma . Die Veränderungen sind seitlich randständig . Da ein initiales akrolentiginöses Melanom, initialer Level II, Tumordicke 0,3 mm nich mit letzter Sicherheit ausgeschlossen werden kann, wird zu einer Nachresektion mit einem Lokalisationsadaptierten Sicherheitsabstand geraten. Das sind 1cm.
Können sie mir den Befund besser erklären?
Wäre ihnen sehr dankbar.
MFG Tanja
Antwort unseres Experten:
es kann hier ein schwarzer Hautkrebs nicht
sicher ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund
wird eine Nachexzision empfohlen. Sie sollten
dies durchführen lassen. Ferner wäre eine
Lymphknotensonographie dann sinnvoll.
Patientenfrage:
Guten Tag,
könnten Sie mir bitte folgendes Gutachten übersetzen und dessen Bedeutung kurz erklären?
Lokalisation: Ferse
Klinische Diagnose: Z.B. irrit. derm. NzN DD Akanthom
Die Epidermis zeigt eine auffällige Durchsetzung mit nestförmig und einzeln stehenden polymorphkernigen und stellenweise pigmenthaltigen Zellen, die vor allem in den basalen, stellenweise aber auch in den höheren Epidermisschichten anzutreffen sind.
Streckenweise sind sie auch innerhalb des Coriums nachweisbar. Hier lymphohistiozytäre Infiltrate und Melanophagen. Die beschriebenen Veränderungen reichen an die Schnittränder.
Untersuchtes Material: Curettage Material
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Antwort unseres Experten:
leider fehlt hier die Diagnose. Es klingt von
der Beschreibung her nach einer melanozytären
Läsion (zB Muttermal. Es werden auch sonst keine
Zellatypien beschrieben, sodass ein gutartiges
Muttermal die wahrscheinlichste Diagnose ist,
dies allerdings in Unkenntnis des Präparates -
Ihr Hautarzt sollte den Befund erklären.
Patientenfrage:
sehr geehrte Damen und Herren,
Kürzlich wurde bei mir (im Bereich zwischen Brust und Schulter) ein naevoides malignes Malanom , ClarkLevel IV, Tumordicke ca.2,3mm, TNM:pT3a festgestellt und entfernt.
Weitere Untersuchungen etc. (Wächterlymphknoten) erfolgen in Kürze.
Nun habe ich gerade ihren Bericht zur Immuntherapie mit Interferon alfa gelesen, wass hoffnungsvoll stimmt, für mich aber möglicherweise nicht anwendbar ist, weil:
2007 wurde mir eine Niere transplantiert, seither muss ich täglich 2x 125mg Cyclosporin, 2x 1g Mycophenolatmofetil und 5mg Cortison einnehmen, um eine Abstoßung der Niere zu verhindern.
Nun würde ich gerne wissen, ob dieses Medikament auch für mich in Betracht kommt, oder welche Therapie ansonsten für mich in Betracht käme?
Vielen Dank für ihre Hinweise
Antwort unseres Experten:
normalerweise sollte man die
Wächterlymphknotenresultate abwarten. In Ihrem
Fall wird man sich generell allerdings sehr mit
einer wie auch immer gearteten adjuvanten
Therapie tun, da man die Transplantatniere nicht
gefährden sollte. Damit sollten also lediglich
regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen erfolgen!
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Professor Enk
Vielen dank für Ihre Antwort. Ich bin jetzt sehr verwirrt und habe sehr grosse angst, was heisst dass jetzt für mich das der Pathologe nicht mit letzter Sicherheit einen beginnendes Melanom ausschließen konnte, hab ich jetzt Melanom gehabt oder nicht? Erst sagt man mir ja es ist ein beginnendes Melanom gewesen, und dann sagt man mir ja es hat nur Veränderungen gehabt oder manchmal dass es ein unruhiges Muttermal gewesen ist ich weiss nicht mehr was ich glauben soll. Mir geht es Psychisch sehr schlecht wegen dem, ich mache mir den ganzen Tag gedanken nur um diesen Befund.
Vielen dank für Ihr Verständnis. Mit herzlichen Grüßen.
Antwort unseres Experten:
nein, Sie sollten davon ausgehen, dass es sich
NICHT um ein Melanom handelt und hier nur eine
Restunsicherheit behandelt wird, bitte. Sie
machen dann zur Sicherheit wirklich alles
richtig.
Patientenfrage:
Hallo,
bei meinem Mann wurde Anfang 2008 am Oberschenkel ein Melanom in situ festgestellt.
Es erfolgte ein Nachschnitt, nachdem beim ersten mal zwar im gesunden Bereich, aber etwas zu knapp geschnitten wurde.
In diesem Jahr war er bereits zum Hautcheck, im Februar oder April.
Nun hat er unter dem ersten Melanom in situ (ca. 8cm darunter) einen ca. 3mm großen, zwar klar abgegrenzten kreisrunden Leberfleck, der in der Mitte ein wenig dunkler ist und wie eine winzige Vertiefung aufweist entdeckt. Der Fleck schein m.E. entweder früher unauffälliger gewesen zu sein oder noch gar nicht da.
Die Hautärztin sprach von einem atypischen Leberfleck, der beobachtet werden sollte.
Mein Mann möchte sich diesen natürlich entfernen lassen, Das soll demnächst passieren.
Ist es die Regel ein atypisches Naevi nur zu beobachten?
Ansonsten wurde jedoch kein Hautcheck gemacht.
In welchem Abstand sollte das überhaupt passieren nach einem melanom in situ? Vor allem wenn nun schon wieder ein bereits etwas ungewöhnlich aussehender Leberfleck gefunden wurde, der vielleicht doch schon ein Melanom ist?
Uns ist etwas unklar, dass die Hautärztin nur abwarten wollte bzw. nicht gleich noch einmal einen gesamten Hautcheck gemacht hat.
Vielen Dank für Ihre Antworten.
Antwort unseres Experten:
leider kenne ich den Lokalbefund selber nicht,
aber im Zweifel ist eine Exzision bei dieser
Vorgeschichte sicher kein Fehler. Die Nachsorge
sollte einmal pro Jahr erfolgen. Augenscheinlich
war sich die Hautärztin in Ihrem Fall sicher,
dass es ein gutartiger Befund ist.
Patientenfrage:
Ich habe schon seit langer Zeit ein Leberfleck am re.Fuß in der nähe des Knöchels.Dieser wurde jetzt auf Anraten entfernt. Heute erhielt ich Post von der Klinik und kann so gar nichts damit anfangen.Vielleicht können Sie mir den Befund verständlich erklären.Muss ich mir Sorgen machen?Was bedeutet die Immun-Histologische Untersuchung?
Vielen Dank!
Epidermal junktional vermehrt Pigment sowie stellenweise einzelnliegende, stellenweise nestförmige Melanozyten, verlängerte Reteleisten,teils Bridging-Phämomen.Subepidermal teils große Nester aus zum Teil spindelzelligen Melanozyten mit dazwischenliegendem Pigment und Melanophagen, zur Tiefe Ausreifung der Melanozytennester. Im HE-Schnitt epidermal keine eindeutigen aufsteigenden Melanozyten. In der Immun-Histochemie Bestägigung der Befunde, HMB45 junktional Melanozytennester, Melan A stark positiv junktional und in sämtlichen Melanozytennestern, allerdings an 2 Stellen auch epidermal aufsteigend positiv. Symmetrische Gesamtarchitektur.
Diagnose: Passt zu Spitz-Naevus. Wegen der Unschärfe zum spitzoiden Melanom Nachexzission mit 5 mm Sicherheitsabstand sinnvoll.
Wie gesagt, bin total verunsichert so einen Brief zu erhalten!
Antwort unseres Experten:
Sie haben Recht, ein solcher Brief ist
unverständlich für Sie. Es bedeutet, dass es
sich vermutlich um einen gutartigen Befund
handelt, man aus Gründen der Sicherheit aber
gern eine Nachexzision mit einem kleinen
Sicherheitsabstand durchführen möchte. Dies
geschieht häufig und sollte Sie nicht
verunsichern!
Patientenfrage:
Hallo,
ich (28 Jahre und weiblich) habe mir vor 4 Wochen einen rötliches Mal (1,2x0,5x0,6 ) am rechten Oberschenkel entfernen lassen.Heute wurde es nachgeschnitten, da der Pathologe nicht sagen konnte ob es gutartig oder bösartig ist.Ich bin total beunruhigt,da ich zwei kleine Kinder habe und wr uns gerade ein Haus bauen.
Ich habe gelesen das man ein Naevus Spitz schwer von einem spitzoiden malignem Melanom unterscheiden kann und das es zu Fehldiagnosen kommen kann.Stimmt das?Wie sind die Heilungschancen?
Vielen Dank für ihre Anwort!
Antwort unseres Experten:
alle Vorsichtsmassnahmen wurden jetzt ergriffen,
mehr kann man, bis auf eine
Lymphknotensonographie und eine regelmäßige
Nachkontrolle der Haut durch den Hautarzt
wirklich nicht tun. Lassen Sie sich nicht
verunsichern und genießen Sie Haus und Kinder!
Patientenfrage:
Bei meiner Tochter wurde vor drei Wochen ein malignes Melanom aus dem Oberschenkel entfernt.Die Dicke betrug 1,8mm.Untersuchungen des Bauchraumes,derLymphknoten und der Lunge waren okay.Weiträumige Entfernung der Haut um das Melanom hat auch stattgefunden.Wie sollte es nun weitergehn.Meine Tochter ist Mutter von 4 kleinen Kindern,wir machen uns große Sorgen.Sollte Sie vielleicht eine Klinik noch mit zurate ziehen.Sie ist bis jetzt nur in einer Hautarztpraxis in Behandlung.
Antwort unseres Experten:
es sollte bei dieser Tumordicke auch der sog
Schildwächterlymphknoten entfernt werden, was
üblicherweise nur in Kliniken gemacht wird und
bald passieren sollte In Abhängigkeit von diesem
Befund würden dann weitere Therapieempfehlungen
ergehen. Vielleicht sollte hier in der Tat das
nächste Hauttumorzentrum involviert werden.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren
Nach der Entfernung eines Melanoms mache ich zur Zeit eine IntronA Therapie und bei meinen Blutwerten ist der Triglyceride Wert auf über 458 mg/dl gestiegen. Jetzt sogar höher laut den zweiten Bluttests. Was kann man dagegen tun. Zur Zeit ist die Dosis der Therapie 3x pro Woche 3 mil.
Danke für die Antwort
Antwort unseres Experten:
die Fettwerte sollten regelmäßig geprüft und
zunächst diätetisch eingestellt werden. Wenn das
nicht ausreicht, sollte ein Internist mit
Lipidsenkern eingeschaltet werden. Die NW ist
häufig und unproblematisch zu beherrschen.
Patientenfrage:
guten morgen, prof.dr. enk.
da ich alles richtig machen möchte,habe ich eine
frage. am 5 11. habe ich bei ihnen in der haut
klinik die nachsorge. da ich aber in wärmere
gefilde wollte,habe ich die blutuntersuchung am
23.9.,also 6 wochen vorher gemacht.reicht das,
oder muss noch eine blutuntersuchung gemacht
werden.alle blutwerte waren in ordnung,auch
s 100. ich danke ihnen.
herzlichen gruss karl budesheim1
Antwort unseres Experten:
...dies ist sicher ausreichend.
Patientenfrage:
Guten Tag
Bei mir wurde vor ein paar Monaten ein Muttermal am rechten oberarm entfernt, jetzt habe ich die Diagnose das es sich zur Hälfte um ein Dysplastischen Naevus handel konnte, aber das man mit letzter Sicherheit nicht ein beginnendes Melanom ausschließen kann, mein Hutarzt hat mir gesagt das man als Arzt immer an das schlimmste denkt wenn jemand so eine Diagnose bekommt und darum man denjenigen auch so behandelt. Jetzt bin ich sehr verunsichert, weil ich keine richtige Diagnose habe, jetzt wollte ich sehr gerne Ihre Meinung dazu hören.Vor einem Monat würde mir schon wieder ein Muttermal am rechten oberarm entfernt aber der war gutartig nur das er stark pigmentiert war. Vielen dank. Freundliche Grüße.
Antwort unseres Experten:
man sollte in solch einem Fall lediglich einen
kleinen Sicherheitsabstand von 0,5cm einplanen
und 1x/Jahr die Haut inspizieren, sowie
sicherheitshalber eine Lymphknotensonographie
durchführen. Gehen Sie sonst aber von einem
gutartigen Befund aus, bitte!
Patientenfrage:
Bei meinem Sohn wurde ein Melanom festgestellt (19 Jahre). auf der Überweisung für einen anderen Arzt steht als Diagnose: Mel CL II Bres. 0,25mm
Was bedeutet das genau für Ihn?
Danke
Antwort unseres Experten:
es handelt sich glücklicherweise um einen sehr
frühen schwarzen Hautkrebs mit exzellenter
Prognose. Es sollte eine Nachexzision und eine
Lymphknotensonographie durchgeführt werden.
Anschließend sind regelmäßige Nachsorgen beim
Hautfacharzt erforderlich, dann sollte alles gut
werden!
Patientenfrage:
Bei mir wurden nach einer Routineuntersuchung (die 10 min für mehrere 100 Muttermale) gedauert hab, 2 Muttermale entfernt. Der histologische Befund sagt nun folgendes aus:
Muttermal 1: dysplastischer nävus vom compound-typ; Muttermal 2: dysplastischer nävus vom junkionstyp. Mein Hautarzt hat mir den Befund mitgeteilt und gemeint, ich solle in 3 monaten zur weiteren Kontrolle wieder kommen. Nun zu meinen 2 Fragen: 1. Ist das nun Krebs; wenn ja wie ist die weitere Vorgangsweise? 2. Ich hätte mir erwartet, dass er nach dieser Diagnose alle Muttermale noch einmal einer genaueren Untersuchung unterzieht um sicher zu gehen, dass nicht noch weitere dysplastische nävi vorzufinden sind. Soll ich eine solche Untersuchung, so rasch als möglich lassen (meine Hautarzt meinte, er hat sicher bei der erstuntersuchung keines übersehen)
IM Voraus danke für Ihre Antwort
Antwort unseres Experten:
nein, dies ist kein Krebs, sondern immer noch
ein harmloses Muttermal. Sie sollten lediglich
1x/Jahr einen Hautarzt zur Vorsorge aufsuchen.
Patientenfrage:
Hallo,
handelt es sich hier um ein Melanom? Wurde diese Woche bereits eine Nachexzision gemacht.
Die Epidermis zeigt eine deutliche, aber unregelmäßige Akanthose. In der Junktionszone sind einzeln stehende und nestförmig aggregierte nävozytoide Zellelemente mit einer gewissen Zellpolymorphie zu sehen. Eine wesentliche Einzelzellaussaat in obere Epidermisschichten liegt nicht vor.. In der Basalschicht und stellenweise in den Tumorzellen ist ein leichter Pigmentgehalt zu erkennen. Das obere Corium weist neben Ansammlungen von Lymphozyten und Melanophagen auch Nester nävozytoider Zellen auf. Die Schnittränder sind teilweise nur knapp frei. Auf den weiteren Stufen keine neuen Gesichtspunkte.
Diagnose: Atypischer ("dyplastischer") Naevus (D22.9) vom epidermo-dermalen Typ, zu den Seiten teilweise nur knapp in toto exzidiert (durch Stufenschnitte gesichert). Vermutlich handelt es sich um eine initiale maligne Transformation.
_______________________________
Den Befund der Nachexzision habe ich noch nicht. Sollte ich mein Blut oder andere Untersuchungen noch machen lassen?
Antwort unseres Experten:
nein, dies ist noch kein Melanom, die
Nachexzision ist eine reine Vorsichtsmassnahme,
sie können beruhigt sein und weitere
Untersuchungen sind nicht erforderlich.
Patientenfrage:
Ich habe vor kurzen mein Dermatohistopathologisches Gutachten bekommen, in dem steht:
Die z.T. verbreiterte Epidermis zeigt eine auffällige Durchsetzung mit nestförmig und einzeln stehenden polymorphkernigen und pigmenthaltigen Zellen, die vor allem in den basalen, stellenweise aber auch in den höheren Epidermisschichten anzutreffen sind. Außerdem durchsetzten sie das obere Corium. An der Basis lymphohistiozytäre Infiltrate und Melanophagen. Die beschriebenen Veränderungen laufen zu den Seiten flach zu den Schnitträndern hin aus und reichen dicht an den seitlichen Schnittrand. Auf den weiteren Stufen keine neuen Gesichtspunkte.
Diagnose: Oberflächlich spreitendes maliges Melanom (Level3, Tumordicke 0,8mm, pT1a, Mitoseindex 1 Mit./mm², C43,9), zu den Seiten knapp in toto exzidiert( durch Stufenschnitte gesichert.
Kann mir bitte jemand den Befund übersetzten und mir erklären was das nun für mich genau bedeutet? Man macht sich ja dann schon seine Gedanken und will alles darüber wissen. Ich danke ihnen im voraus. Liebe Grüße Nicole
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein noch recht dünnes Melanom
(=schwarzer Hautkrebs). Es sollte ein
Nachschnitt mit ca 1cm Sicherheitsabstand
erfolgen, sowie eine Ultraschalluntersuchung der
Lymphknoten. Anschließend ist eine regelmäßige
Nachsorge wichtig, die Heilungschancen sind dann
sehr gut!
Patientenfrage:
hatte ein basaliom karzinom,es wurde eine biopsie gemacht,dann sagte mir der arzt,als
der befund kam,er müsse eine op machen,es sei
noch nicht alles weg,und er müsse es noch einmal einschicken,der schnitt ist 5cm lang,kann es sein dass es nochmals eine op gibtwird der schnitt noch länger?
Danke für eine Antwort
Antwort unseres Experten:
ich kann aus der Ferne leider nicht beurteilen,
wie groß der verbliebene Anteil des Tumors ist.
Fest steht aber, dass er wirklich komplett
entfernt werden muss, um keine weiteren Probleme
zu machen. Dies kann bedeuten, dass die Narbe
verlängert werden muss, aber die
Komplettentfernung ist essentiell.
Patientenfrage:
Bei meiner Tochter wurde der Befund bösartiges Melanom festgestellt.Das Melanom ist schon gering in die untere Fettschicht eingedrungen.Wiegeht es weiter?Müssen wir uns gro?e Sorgen machen?
Antwort unseres Experten:
hier brauche ich genauere Angaben wie
Tumordicke, Nachexzsion, Durchuntersuchung, um
beraten zu können!
Patientenfrage:
Was bitte bedeutet die Aussage "Vorstufe eines Karzinoms"? Wie muss ich weiter vorgehen?
Antwort unseres Experten:
das hängt etwas vom Zusammenhang ab, hier kann
ich nur beraten, wenn Sie mir weitere
Informationen geben.
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Professor Enk,
nach der operativen Enfernung eines äußerlich harmlos aussehenden Tumors an der linken Wange bei meinem Mann (58 Jahre) ergaben sich zunächst als Befunde der dermatopathologischen Begutachtung:
1 Tumorfreies Nachexcidat (bei 12 Uhr) mit
Ausläufern einer postoperativen Wundreaktion
2 Tumorfreies Nachexcidat (bei 6 Uhr) mit
Randanteilen einer frisch operierten
Wundreaktion. Insgesamt keine weiteren
Ausläufer des vorbegutachteten malignen
Tumors.
Danach waren wir erst einmal beruhigt.
Drei Tage später heißt es in einem Nachtragsbericht: "die mikroskopischen Befunde zeigen im Randbereich einer postoperativen Wundoperation Tumor-Ausläufer, die standardmorphologisch durchaus einem melanoytären Turmor zugeordnet werden können. Das Tumorgewebe wurde nach den vorliegenden Schnittstufen in toto erfasst."
In einem Nachtragsbericht ist dann zu lesen, dass die immunhistochemischen Zusatzuntersuchungen eine positive Antikörper-Reaktion der Tumorproliferate gegenüber S-100-Protein zeigen. Die Reaktion gegenüber dem Antigen 67 zeige eine hohe proliferative Aktivität von fokal mehr als 30%, die Reaktion gegenüber Melan-A zeige geringfügige Positivität, die Reaktion gegenüber dem HMB 45-Antigen falle negativ aus. Die Zusatzuntersuchungen, so heißt es, stützten die Diagnose weiterer Ausläufer eines Lentiga-maligna Melanoms. Der Tumor wird klassifiziert als pT3a, Clark-Level IV, Tumordicke 2,28mm. "Keine ulzerösen Veränderungen. Kein Anhalt für regressive Veränderungen. Kein Hinweis auf den Einbruch in Lymph-, Blutgefäße oder Perineuralscheiden. Kein Anhalt für Mikrosatelliten." CT und MRT sind in Vorbereitung. Wie schlimm steht es zur Zeit? Die Tumordicke ist relativ hoch. Besteht trotzdem noch die Möglichkeit, dass der Tumor begrenzt ist? Handelt es sich um den einen entfernten Tumor oder um einen anderen?
Danke für Ihre Reaktion.
Antwort unseres Experten:
zunächst einmal muss sichergestellt werden, dass
der Tumor mit ausreichendem Sicherheitsabstand
(üblicherweise 1cm, im Gesicht sind manchmal nur
0,5cm möglich) entfernt wurde - dies kann aus
den Mitteilungen nicht entnehmen, bitte fragen
Sie nochmals danach.
Anschließend sind Ultraschall der Lymphknoten,
des Oberbauchs, Rö-Thorax (oder CTs) und MRT des
Schädels nötig. In Abhängigkeit von den Befunden
wird man dann eine weitere Behandlung empfehlen
oder auch nicht. Sie sollten sich hier in ein
Hauttumorzentrum zur Therapie begeben, soweit
dies möglich ist. Anschließend sollten Sie die
Nachsorge sehr ernst nehmen. Unbedingt die Ruhe
bewahren, die Chancen sind durchaus gut.
Patientenfrage:
Mein Hautarzt hat mir vor 10 Tg. ein Melanom in situ entfernt. Leider hat er auf einer Seite nicht im Gesunden exzidiert. Hist. Diagnose:
Melanom SSM-Typ in situ mit unsicherer Beteiligung eines in situ Melanoms Typ ALM da nicht in toto exzidiert wurde. Nachexzision mit Sicherheitsabstand von 0,7 cm wurde durchgeführt. Meine Frage: Können die malignen Zellen intraoperativ die Basalschicht durchtrennen oder in tiefere Schichten "verschleppt" werden falls der Exzisionsrand nicht ganz im Gesunden verlaufen ist.? Sollte man nicht grundsätzlich immer im Gesunden entfernen wenn der Verdacht auf Melanom gegeben ist.? Hat der Hautarzt fahrlässig gehandelt?
Bin selber OP-Schwester und meine logischen Kenntnisse der Histologie machen mich sehr unsicher.
Vielen Dank für Ihren Rat.
Antwort unseres Experten:
man kann oft von aussen nicht sicher sagen, ob
ein Melanom vorliegt oder nicht, daher muss man
manchmal eine Teilexzision durchführen. Die
Verschleppung von Tumorzellen intraoperativ ist
dabei aus heutiger Sicht kein Problem.
Die Nachsorge sollten Sie in Zukunft in Absprache mit dem Hautarzt vornehmen.
Patientenfrage:
Hallo,
bei mir (männlich, 53) wurde innerhalb eines knappen Jahres ein Melanom in situ entfernt, dann ein Basiliom, und akut ein Nävuszellnävus mit dysplastischen Zügen. An der Stirn ist ein sog. weißer Hautkrebs jetzt nach zweimaligem Ätzen unter Kontrolle.
Ich mache mir Gedanken, ob neben der jetzt dreimonatigen Vorsorge eine sinnmachende begleitende Thearapie /Naturheilkunde/Stärkung Immunsystem etc. sinnvoll sein könnte. Gibt es hierzu Erfahrungen/Empfehlungen?
Antwort unseres Experten:
nein, neben der regelmäßigen Nach/Vorsorge und
konsequentem Lichtschutz können Sie nichts
zusätzlich unternehmen, was einen nachgewiesenen
Nutzen hätte. Sie tun aber bereits eine Menge,
wenn Sie diese Dinge ernst nehmen.
Patientenfrage:
liebes expertenteam,
mein befund lautet:
das präparat wurde in vier teilstücke aufgeteilt. es wurden stufen angefertigt.
histologisch erkennt man eine relativ symmetrische, scharf begrenzte melanozytäre läsion.
es besteht eine akanthose des epithels. fokal nachweis einzelner kamino bodies. im bereich der junktionszone unterschiedlich große nester mit spindelförmigen melanozyten. hier besteht eine diskrete kernpleomorphie . weiterhin fleckenförmige lymphozytäre infiltrate mit zahlreichen melanophagen. subepidermal melanozyten in nestern beziehungsweise in diffuser anordnung. zur tiefe hin besteht eine ausreifung. fokal nachweis zahlreicher melanophagen sowie fleckförmiger lymphozytärer infiltrate.
beurteilung: vereinbar mit einem naevus spitz vom compoundtyp
bemerkung: zur sicherheit sollte eine nachexzision mit 1,0 cm sicherheitsabstand erfolgen, da ein malignes melanom nicht mit letzter sicherheit ausgechlossen werden kann.
nun meine frage: ich bin gerade erst anfang 20 und eine nachexzision würde bei mir eine sehr große hässliche narbe von über 10 cm am bein zur folge haben. ist eine nachexzision bei diesem befund notwendig? wie hoch ist die wahrscheinlickeit das es doch ein malignes melanom ist? gibt es statistiken zu diesem thema?
Antwort unseres Experten:
doch eine Nachexzision ist in solch einem Fall
schon vernünftig, allerdings würde ein halber
Zentimeter hier auch ausreichen. Anschließend
sollte auch noch eine Lymphknotensonographie
erfolgen, dann haben Sie alles getan. Nachsorge
1x/Jahr beim Dermatologen.
Patientenfrage:
Bei mir wurde am linken Unterarm ein Spitzoider dermaler Nävus festgestellt.
Befund der Uni Hautklinik:
Relativ symmetrischer, zu beiden Seiten hin scharf begrenzter malanozytärer Tumor. Junktional vermehrt einzelstehende Melanozyten, die an einigen Stellen Nester bilden. Basale Hyperpigmentierung. Nester und Stränge von Nävuszellen im Korium. Pigmentinkontinenz.
Jetzt soll an der gleichen Stelle noch wesendlich grösser Ausgeschnitten werden, mit der Begründung es wäre nur zu meiner Sicherheit.
Für eine baldige Antwort danke ich ihnen.
Mit freundlichen Grüssen
W.Ordnung
Antwort unseres Experten:
augenscheinlich bestehen hier Unsicherheiten, ob
es sich noch um einen gutartigen Befund handelt
oder nicht. Eine Sicherheitsexzision ist dann
durchaus sinnvoll und Sie sollten Sie
durchführen lassen, da sich solche Fälle nciht
immer klären lassen. Eine Lymphknotensonographie
ist dann auch sinnvoll, Ihre Ärzte werden Sie
beraten.
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam,
bei unserer Tochter, 12 J., blond und viele Muttermale, hat der Arzt bereits vor den Sommerferien zu einer Entfernung eines kleinen schwarzen Punktes auf dem Oberschenkel geraten. Er meinte aber, wir sollten ruhig erst im Herbst die OP veranlassen, weil Wasser und Hitze für die Wunde nicht so gut seien.
Da unsere Tochter mittlerweile täglich Basketball spielt (auch für Nationalmannschaft), möchte sie die OP erst Ende Oktober machen, wenn die frische Wunde eine Woche ausheilen kann. Ich bevorzuge, wenn die Stelle schnellstens entfernt wird, möchte ihr aber auch nicht den Anfang der Saison verderben.
Ist es möglich, direkt nach der OP wieder Basket zu spielen oder bleiben dann eventuell Narben? Was raten Sie?
Danke und freundliche Grüsse
Antwort unseres Experten:
eine Ruhigstellung ist sinnvoll, um eine
optimale Narbenbildung zu erreichen, das steht
fest. Daher kann Sport tatsächlich hier von
Nachteil sein.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
bei meinem Mann wurde die Diagnose noduläres amelanotisches apitheloidzelliges malignes Melanom, Tumordicke 3,2 mm, Level IV, pT3a, ICD-0:M-8721-3, kein Nachweis einer Ulceration, Regeression oder Erosion. Das Material wurde für eine Zweitbegutachtung an Prof Tronnier im Klinikum Hildesheim geschickt. Hier kam man wohl auch zu der Diagnose "spitzoiden" nodulären malignen Melanom. Der differentialdiagnostische zu erwägende Naevus Spitz ist aus seiner Sicht eher unwahrscheinlich.
Die Röntgenuntersuchungen der Lunge und die Sonographie der Lymphen waren Ohne Befund.
Ist es trotz allem möglich, dass es sich um den Naevus Spitz handelt? Oder sollte mein Mann auf jeden Fall die Nach-OP evtl. auch Entfernung der Lymphknoten machen lassen. Und wie sind eigentlich die Chancen auch nach so einer Diagnose "krebsfrei zu bleiben" wenn alle Behandlungen erfolgreich beendet worden sind.
Mit freundlichem Gruß
Antwort unseres Experten:
es sollte auf jeden Fall eine Nachexzision mit
Sicherheitsabstand und eine
Schildwächterlymphknotenentfernung erfolgen.
Ferner ist eine Durchuntersuchung mit
Sonographie der Lymphknoten und des Bauche,
sowie ein Röntgen des Brustkorbs sinnvoll. Dann
sollte eine Nachsorge erfolgen - solche Fälle
lassen sich histologisch oft nicht sichr klären,
daher auf Sicherheit gehen.
Patientenfrage:
Hallo!
Habe vor einigen Tagen bei einem Muttermal am Bauch festgestellt, dass es blutet, ohne dass ich daran gekratzt habe oder es anderweitig aufgerieben worden ist. Da habe ich es genauer angesehen und festgestellt, dass es eindeutig größer geworden ist, kann aber leider überhaupt nicht sagen, seit wann genau das so ist. Es war mehrfarbig, rot, braun und dunkler. Es blutete aus einer erhabenen Stelle, die deutlich zu fühlen war und die gesamte Stelle war berührungsempfindlich. War gestern sofort beim Hautarzt, der nach kurzem Ansehen und der Aussage, es sei "auf jeden Fall asymmetrisch", das Muttermal sofort entfernt hat. In zwei Wochen ist das Ergebnis da. Zugegebenermaßen bin ich nun doch sehr unruhig - ist es möglich aufgrund der Beschreibung zu sagen, ob ich mit einem bösartigem Befund rechnen muss??
Vielen Dank!
Antwort unseres Experten:
leider kann ich Ihnen aus der Ferne wirklich
keine Diagnose liefern. Sie müssen hier (auch
wenn es schwer fällt) auf die histologische
Diagnose warten. Sicher können Sie aber
telefonisch vorab schon einmal Auskunft erhalten.
Patientenfrage:
wäre interressiert die Überlebensprognose zu kennen.
ALM
Tumorklasifikation (AJCC 2002)
pT3b pN1a M0
Stadium IIIB
Clark Level :V
Infiltrationstiefe nach Breslau mind. 3mm
Antwort unseres Experten:
die Tumorbiologie lässt sich anhand eine solchen
Befundes nur sehr eingeschränkt beurteilen.
Daher sind die üblichen 10-Jahresstatistiken (ca
40-50% Überlebensrate) hier nur bedingt
aussagefähig. Tumore sind leider sehr
unterschiedlich in ihrer Aggressivität.
Patientenfrage:
Guten Tag,
bei meinem Mann wurden 6 Muttermale entfernt. Bei einem steht im Dermatohistopathologischen Befund:
"Dysplastischer Kompoundnävuszellnävus. Im vorliegenden Material zu beiden Seiten hin nur knapp in toto erfasst". Sonst steht dort nichts mehr. Was hat das zu bedeuten?
Muß noch etwas nachgeschnitten werden?
Sonst steht überall: ...in toto erfasst.
Vielen Dank für eine Antwort.
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um einen komplett gutartigen
Befund, Sie müssen nichts weiter tun!
Patientenfrage:
Hallo,
ich weiss gerade nicht mehr was ich tun soll....
im Nov 2007 hat meine Hautärztin empfohlen einen Leberfleck zu entfernen, der folgendes histopatholog. Gutachten hatte:
- 0,7 x 0,2 cm grosses Exzidat
- Beurteilung: dysplast. Naevuszellnaevus vom Compoundtyp, stärker pigmentiert. Den vorliegenden SChnittstufen nach in toto exizidiert
- Histologisch erkennt man verlängerte Reteleisten, die teilweise konfluieren. In der Junktionszone einzeln stehende Mclanozyten, bzw. Melanozyten die untersch. grosse Nester ausbilden. Es besteht eine diskrete Kernpleomorphie, sowie eine vermehrte Pigmentspeicherung im Zytoplasma. Subepiermal Nachweis einer lamellären und konzentrischen Fibroplasic sowie untersch. grosser Nester mit Melanozyten bzw. Melanozyten in diffuser Anordnung. Zur Tiefe besteht eine Ausreifung. Weiterhin fokal fleckförmige lymphozytäre Infiltrate sowie zahlreiche Melanophagen.
Die Ärztin hat mir bei der nächsten jährlichen Untersuchung (Ende 2008) angeraten zwei weitere Flecken entfernen zu lassen (1 x Bauch, 1 x Fuss), die laut Computeranalyse im leichten gelben Bereich waren. Da ich zu dem Zeitpunkt schwanger werden wollte und kurz danach auch schwanger geworden bin (ich bin jetzt gerade kurz vor Entbindung), habe ich das erst mal ad acta gelegt. Nun war ich letzte Woche wieder zur Vorsorge und die Ärztin hat mir wieder angeraten - diesmal drei Flecken - möglichst so schnell wie möglich nach der Entbindung zu entfernen: 1 x Bauch, 1 x Rücken, 1 x Po (den am Fuss, den sie vor einem Jahr entfernen wollte) hat sie diesmal nicht mehr als "gefährlich" im gelben Bereich eingestuft.
Der am Bauch hätte sich verändert, welches der Kriterien ABCDE hat sie mir nicht gesagt, hatte aber angemerkt, dass sich die Grösse (Pigmentierung grösser) geworden ist laut Computer Analyse.
1) Meiner Meinung nach ist das logisch dass der Fleck am Bauch grösser erscheint, denn mein Bauch ist so riesengross derzeit (in der SChwangerschaft), dass der Fleck natürlich überdehnt ist! Den Fleck habe ich auch schon seit ich denken kann und ist immer schon - meiner Meinung nach - so gross und so dunkel gewesen.
2) Das Computerprogramm zeigt leicht gelb bei allen Flecken an, nicht rot! Ist also kein Melanom.
3) MIch wundert, dass die Ärztin 2008 noch einen Fleck dringend operieren wollte, den sie nun 2009 gar nicht mehr als so dringend empfindet (laut Computerprogramm).
4) Dazu kommt, dass die OP Naht von dem Fleck, der 2007 entfernt wurde, wirklich nicht schön aussieht: ein rot-bräunlicher Fleck rund um die Narbe. Meiner Meinung nach ist das nicht gut operiert worden, aber naja...
5) bin ich privat krankenversichert. Wird mein Befund (und die anderen Flecken) als risikoreich eingestsuft, wenn ich die Versicherung wechsele oder eine Lebensversicherung abschliesen möchte? (da wird ja immer nach Gesundheits-Themen gefragt). Ehrlich gesagt, halte ich nichts von den privaten Krankenkassen und den ewigen Risiko-Zuschlägen... aber das ist ein anderes Thema. :-)
6) Was soll ich denn jetzt machen: soll ich die drei Flecken entfernen lassen? Wann? Oder lieber doch noch eine FAchmeinung einholen? Was soll ich in Bezug auf die vorhandene Narbe machen, dass die anderen nicht auch so schrecklich aussehen?
Vielen Dank für Ihre Antwort!!!! Ich weiss echt nicht mehr weiter...
Xera
Antwort unseres Experten:
derzeit gibt es überhaupt keinen Grund zur
Sorge, alle Befunde waren ja gutartig. Was die
Computeranalyse der Leberflecken angeht, würde
ich auch voll auf den Ratschlag der Hautärztin
eingehen und mich dort behandeln lassen. Auf
Versicherungen haben diese Befunde aber keinen
Einfluss.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
vor 1,5 Wochen wurde mir ein auffälliges Muttermal entfernt!
Heute bekam ich folgende Diagnose:
Histologischer Verdacht auf Malignes Melanom oberflächlich spreitender Tp, Clark Level II, aufgrund der langen Reteleisten Eindringstiefe nach Breslow 0,4 mm, keine Regression, keine Exulzeration, die Läsion an den Seiten nur knapp mit 2-3 mm Abstand entfernt, Schrumpfarefakte sind zu beachten.
Nun bin ich geschockt!
Was heißt das genau?
Habe ich denn nun Hautkrebs (gehabt)
Es soll nun ein Nachschnitt erfolgen. Was erwartet mich da genau und ist ein Nachschnitt ausreichend?
Vielen Danke für eine Antwort!
MFG
Antwort unseres Experten:
ja, in der Tat handelt es sich um den schwarzen Hautkrebs, allerdings in einem sehr frühen Stadium mit guten Heilungschancen. Es sollte eine Nachexzision mit Sicherheitsabstand und eine Durchuntersuchung mit zumindest Lymphknotensonograpie erfolgen. Im Anschluss ist eine regelmäßige Nachsorge beim Hautfacharzt essentiell. Wenn Sie diese Dinge beachten, sind die Chancen wirklich ausgezeichnet!
Patientenfrage:
Bei mir wurde vor kurzem ein Melanom, TD 0,25mm, SSM, Clark-Level II festgestellt. Jetzt ist mir ein älterer Bericht in die Hände gefallen wo schonmal was entfernt wurde, Diagnose: Junktionale Melanozytenproliferation, junktionale naevomelanozytische Nester mit teils variabler Größe und Form, fokale Brückenbildung. Eher asymmetrische und nicht umschriebene Läsion. Stellenweise auch junktionale atypische Melanozyten mit vergrößerten und hyperchromatischen Kernen. Dermale lamelläre Fibroplasie. Lymphozyten dermal vermehrt.
Mikroskopische Diagnose: atypischer (dyspaltischer) Junktionsnaevus. Exzision nach vorliegenden Schnitten in toto. D22.9. Kein Malignitätshinweis.
Ist hier besondere Vorsicht angebracht und müssen Nachuntersuchen erfolgen, der Bericht ist zwischenzeitlich ein Jahr alt und mir durch Zufall bzgl. oben genannter Diagnose wieder in die Finger gefallen... Danke für Ihre Hilfe.
Antwort unseres Experten:
sie können ganz beruhigt sein, der erste Befund
war völlig gutartig. Allerdings sollten Sie die
Nachsorge bei jetzt eingetretenem Melanom
besonders ernst nehmen.
Patientenfrage:
Guten Tag,
meine bekannte 77Jahre alt-Frau - hatte seit Monaten einen Grießbeutel am Kopf - es wurde operativ entfernt - es hat sich aber rausgestellt, dass es ein bösartiger Melanom ist - sie hat aber wieder eine Stelle am Kopf, wo der nächste wächst. Wie sind die Therapiemöglichkeiten und ist ein Metastasengefahr?
Vielen Dank
MfG
Leni Mayer
Antwort unseres Experten:
leider kann ich hier ohne genaue Angaben der
Tumordicke und der Ergebnisse der
Durchuntersuchungen keine Angaben machen.
Patientenfrage:
wir hatten in unserer familie zweimal die diagnostik melanom malignem, der vater ist daran verstorben, vor geringer zeit auch mein bruder...wir haben uns untersuchen lassen und heute ein schreiben vom arzt gekriegt: 1.Rücken, 2.Dekolte: beurteilung: Dysplastischer Nävuszellnävus vom Kompoundtyp. Die Exzision erfolgte zur seite knapp in totto. 3. Fuß, Großzehe links: Diagnose: Nävuszellnävus vom Junktionstyp, palmoplantare Lokalisation. Die Exzision erfolgte auf den vorliegenden schnitten in totto. Anmerkung: wir bitten um wiedervorstellung in unserer ambulanz zur besprechung des befundes und zur planung des weiteren vorgehens.
Ich bin mir nicht ganz sicher, auch wegen der vorgeschichte in unserer familie, ob wir ein grund zur beunruhigung haben, oder ob es nur ein preventiver vorgang ist?
Antwort unseres Experten:
es besteht wirklich kein Grund zur Unruhe- die
Befunde sind allesamt gutartig und die
Wiedervorstellung nur Routine.
Patientenfrage:
Hallo,
ich habe folgende Frage. Ich habe mir heute morgen bei meiner neuen Hautärztin einige Stielwarzen/Fibrome entfernen lassen. Es waren einige viele am Hals.
Als ich vorhin unter dem Pflaster nachgesehen habe, habe ich bemerkt, dass sie offensichtlich auch ein kleines Muttermal mit weggeschnitten hat. Es war klein, hellbraun und wurde nie als auffällig betrachtet. Jetzt bin ich dennoch etwas verunsichert, weil es auf die selbe Weise entfernt wurde, wie die Warzen. Es ist nur eine ganz kleine 2mm Wunde zu sehen.
Leider kann ich meine Hautärztin heute nicht mehr fragen (da Mittwoch). Ist es denn schlimm, wenn das Muttermal nur so oberflächlich entfernt wurde?
Histologisch eingschickt werden auf meinen Wunsch sowieso alle entfernten Warzen/Fibrome (wohl als Sammelbefundung, oder so, Kosten ca. €20).
Sollte ich lieber nochmal nachfragen?
Herzlichen Dank
Antwort unseres Experten:
ein Muttermal muss lediglich komplett exzidiert werden, was durchaus auch mit einer Flachexzision geschehen kann, seien Sie also ganz beruhigt!
Patientenfrage:
Liebes Expertenteam! Bin am Rande der Verzweiflung! Bei meinem Vater (62) wurde im August nach bösartigem Muttermal am rechten Oberarm erneut geschnitten und der Lymphwächter der Axilla rechts herausgenommen.
Dann wurde diagnostiziert:
Superfiziell spreitendes malignes Melanom Oberarm rechts, Td 1,2mm, CL III, pT2a, N1a, M1c, S1, Stadium IV
Mikrometastase im SEntinel Lymphknoten der Axilla rechts, Lebermetastasen, Pulmonale Metastasen
Nun sind wir zu einem anderen Arzt bzw. Krankenhaus und die sagten uns, dass das bei dieser Dicke eigentlich gar nicht sein kann.
Nun wird eine Biopsie der Leber und Lunge gemacht! Der Kopf ist frei!
Was ist ihre Meinung dazu und vor allem wie ist die Zukunftsaussicht???
Antwort unseres Experten:
Sie sollten sich mit diesem Befund in die Betreuung eines Hauttumorzentrums begeben. Leider kann es durchaus sein, dass die Metastasen vom Melanom stammen und Sie sollten sich hier kompetent beraten lassen. Meist hat die nächstgelegene Universitätsklinik ein Hauttumorzentrum. Viel mehr Ratschläge kann ich IHnen schriftlich leider nicht vermitteln.
Patientenfrage:
Bei mir wurde ein auffällig gewordener Leberbleck entfernt. Nun erhielt ich den pathologischen Befund:
"In der basalen Epidermis und subepidermal lokalisierte Neubildung aus oberflächlich vorwiegend in Nestern gelagerten melanogenen Zellen mit geringen Polymorphien, zur Tiefe Dissoziation der Tumorzellen, zur Tiefe hin Ausreifung der Melanozyten, Nachweis einiger mehrkerniger Tumorzellen insbesondere in den oberflächlichen Anteilen des Tumors. Der Naevus ist in toto entfernt."
Kann ich das so verstehen, dass der Leberfleck bösartig war, aber nun total entfernt wurde und keine weitere Behandlung nötig ist? Oder war er harmlos?
Vielen Dank im voraus für Ihre Aufklärung...
Antwort unseres Experten:
nein, der Befund oben entspricht einem gutartigen Muttermal - der entfernende Arzt sollte den Befund eigentlich aber mit Ihnen besprechen.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Experten,
bei mir wurde im Oktober 09 ein MM festgestellt vom Typ des SSM, Td 0,8 mm, Clark-Level III,......
Habe große angst um meine Zukunft, bin gerade erst 21 Jahre geworden!!
Habe nächste Woche meinen ersten Nachsorgetermin u habe solche angst =(((
Was meint Ihr zu meinem Befund???
*lg**
Antwort unseres Experten:
es handelt sich bei Ihrem Befund zwar um einen schwarzen Hautkrebs, allerdings noch im frühen Stadium. Damit ist Ihre Prognose wirklich sehr gut, wenn Sie die entsprechenden Nachsorgeuntersuchungen auch ernst nehmen.
Patientenfrage:
Hallo, mir wurden 3 Muttermale entfernt. Was bedeutet der Befund ? Das hier steht in dem Befund: Drei Präparate von gleichem Aufbau: In der Bazalzellzone der Epidermis dicht an dicht einzeln stehende sowie zu bizarren Nestern konfluierende, ballonierte Melanozyten, welche vereinzelt auch in höheren Epidermisschichten nachweisbar sind. Pigmentinkontinenz, Fibrose und lymphozytäres Infiltrat geringer Dichte im oberen Korium. Diagnose: Jeweils ein dysplastischer Nävuszellnävus vom Junktionstyp, stark pigmentierte Läsion. In toto exzidiert. Meine Frage: Muss ich nach dieser Diagnose jetzt öffters zum Haut-Screening ? Danke, Thomas Meinzer
Antwort unseres Experten:
alle Befunde sind gutartig. Üblicherweise reicht das empfohlene Hautkrebsscreening alle 2 Jahre aus, wenn Sie zahlreiche Muttermale haben und Ihr Hautarzt dies empfiehlt, können auch häufigere Kontrollen sinnvoll sein.
Patientenfrage:
Guten Tag!
Ich habe auf einer Internetseite gesehen und gelesen:
(http://wwwmath.uni-muenster.de/SoftComputing/archiv/www.old/kaltene)
"Obwohl ein dysplastischer Naevus selbst harmlos ist, muß er entfernt werden, da aufgrund der Atypien die Möglichkeit der malignen (bösartigen) Entartung zu einem Hauttumor besteht."
Hierzu habe ich eine Frage. Muss denn wirklich jeder dysplastischer Nävus entfernt werden?? Denn dysplastischer Nävus ist ja KEINE Krebsvorstufe. Oder?
danke
Paul
Antwort unseres Experten:
der Begriff der Dysplasie bezeichnet einen Nävus mit atypischen Zellen. Diese müssen durchaus nicht in jedem Fall ein Melanom werden, man kann das aber auch nicht sicher ausschließen. Insofern ein schlechter Begriff.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Experten,
im April wurde ein MM entfernt mit der Diagnose:
-Spitzoides malignes Melanom der linken Wade (TD 7,5 mm, Clark Level V, p T 4 a, p N 1 (sn), M O AJCC-Stadium IIIB
Nachexzision, Sentinel-Node-Exstirpation (1 Makrometastase) sind durchgeführt.
Mir geht es eigentlich körperlich recht gut. Die Interferontherapie ( 3 X 3 wchtl.) zeigt keinerlei Nebenwirkungen. Von den Fachärzten fühle ich mich hervorragend betreut. Leider spricht niemand mit mir über die Prognosen. Dies ist manchmal unerträglich.
Antwort unseres Experten:
leider kann niemand in die Zukunft schauen, daher ist eine individuelle Prognoseabschätzung auch bislang nicht möglich. Wie Sie wissen, war Ihr Melanom nicht mehr ganz dünn, aber Sie tun alles, damit es kein Rezidiv gibt - mehr geht einfach nicht!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
bei mir, weiblich, wurde ein Muttermal entfernt mit dem Befund "superfiziell spreitendes malignes Melanom, Tumordicke 0,5mm, Clark Level III, pT1a, keine Ulzeration. Die Exzision erfolgte in toto." Mein Hautarzt sagte, dass es sich hierbei um schwarzen Hautkrebs handelt. Daraufhin ist eine Nachexision von 1cm Sicherheitsabstand erfolgt. Weitere Maßnahmen sieht er nicht als notwendig an. Was bedeutet "in toto"? Und was für mich noch viel wichtiger ist - gelte ich mit dieser Prognose als geheilt? Vielen Dank im Voraus.
Antwort unseres Experten:
in der Tat ist dies eine frühe Form von schwarzem Hautkrebs. Im Prinzip hat Ihr Hautarzt recht, lediglich die Nachsorge ist wichtig und eine Lymphknotensonographie sollte noch erfolgen. In toto bedeutet - komplette Entfernung. Ihre Prognose ist sehr gut!
Patientenfrage:
Hallo liebes Expertenteam,
vor einigen Wochen riet mir meine Hautärztin zwei Muttermale ausstanzen zu lassen. Sie sind ziemlich dunkel. Ihr Argument war, das sie das Gewebe untersuchen wollte. Meine Frage ist nun was heißt ausstanzen, und wie läuft das genau ab? Wie wird es betäubt?
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Antwort unseres Experten:
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren
Meinem Partner wurde am 1.12.09 ein verdächtiges Muttermal vollständig entfernt und an die Pathologie weitergeleitet.
Obwohl ich mich vom Beruf her etwas in Medizin auskenne verstehe ich den Histologiebefund nicht ganz und wäre froh, wenn Sie uns eine "Übersetzung" für Laien, sowie eine grobe Prognose für die Zukunft liefern könnten.
Bezüglich Metastasierung werden nächste Woche weitere Untersuchungen gemacht.
Vielen herzlichen Dank
R. Schäpper
Befund:
Malignes Melanom vom SSM-Typ ex naevo, Tumordicke nach Breslow 0.78mm, Invasionslevel n. Clark III-IV, ohne Ulzeration (Oberarm li), TNM-Stadium: pT1a.
Makr.: 30x12mm, spindelförmiges Hautexzisat mit braun pigm. Läsion und Fadenmarkierung
Mikr.: Asymmetrische und zu den seitlichen Rändern hin unschart begrenzte atypische melanozytäre Proliferation, welche im Bereich der Junktionszone sowohl einzelzellig als auch in der Form irregulärer, formvariabler, teils fusionierter melanozytärer Nester vorliegt. Fokale Ausdünnung der Epidermis und Verlust des Reteleistenmusters. Wiederholte transepidermale Migration atypischer melanozytärer Zellen bis nach subkorneal nachweisbar. Im Bereich des verstrichenen Reteleistenmusters subepidermale Fibrosezone mit vermehrtern Kapillaren, geringer lymphohistioytärer Entzündungsinnfiltration und deutlicher Pigmentinkontinenz. Melanozytäre dermale Komponente einerseits atypisch und nicht zur Tiefe ausreifend neben einer kleinzelligen und zur Tiefe hin kleiner werdenden, perifollikulär situierten Komponente.
Melan-A: Wiederholte transepidermale Migration atypischer melanozytärer Zellen nachweisbar.
Komm.: Die perifollikulär gelegene dermale melanozytäre Komponente mit einer max. Tiefenausdehnung von 2,22mm wurde definitionsgemäss für die Tumordicke nach Breslow herangezogen.
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um einen sog. schwarzen Hautkrebs. Es sollte eine Nachexzsion mit Sicherheitsabstand und eine Schilwächterlymphknotenentfernung, sowie eine Durchuntersuchung mit Lymphknotensonographie, Rö-Thorax, und Ultraschall des Oberbauches, evtl auch eine Kernspinuntersuchung des Kopfes erfolgen. In Abhängigkeit von diesen Befunden kann eine Nachbehandlung nötig werden. Am besten sind Sie zur Betreuung in einem Hauttumorzentrum aufgehoben (meist nächstgelegene Hautklinik).
Patientenfrage:
Hallo,
ich habe mir am gestrigen Tage ein Muttermal (dick herausstehender Leberfleck) im Intimbereich (ca. auf Höhe des Unterhosenrandes, mehrere Zentimeter vom After entfernt) entfernen lassen. Ich habe mich für die Entfernung entschieden, da dieser Leberfleck teilweise beim Sitzen sowie auch beim Sport (u.a. Reiten) störend war. Dieser wurde per Laser entfernt. Die Behandlung lief gut und es war direkt nach der Behandlung kein Blut o. ä. zu sehen. Nach ca. 1 Stunde zu Hause angekommen und entfernen des Pflasters fing die Stelle jedoch leicht an zu bluten und zu wässern. Dies ist bis heute (nächster Tag) immer noch so. Meine Frage ist, ob dieses "Nachbluten bzw. Schmieren" normal ist? Mein behandelnder Arzt meinte, es sei normal, wenn es ein paar Stunden nach dem Eingriff erfolgen würde. Da es sich um eine relativ unpraktische Stelle handelt bin ich mir nun auch nicht sicher, wie ich die Stelle nachversorgen soll. Ich kann leider nicht verhindern, dass ich auf der Wunde sitzen muß. Momentan versorge ich die Stelle mit Bepanthen und mache Pflaster auf die Stelle, da sonst die Hose verschmiert bzw. auch die Unterwäsche an der Wunde reibt.
Ich mache mir ein wenig Sorgen wegen des Schmierblutens, da ich von mehreren Patienten gehört habe, dass diese keinerlei Blutungen nach Laserbehandlungen hatten.
Vielen Dank für Ihre Antwort.
MfG
Tatjana Berlin
Antwort unseres Experten:
aus der Ferne kann ich den Befund natürlich nicht beurteilen, aber eine leichte Blutung kann durchaus normal sein, dies muss der behandelnde Arzt einordnen.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren!
Bei mir wurden vor 2 Wochen 3 verdächtige Muttermale entfernt. Die Diagnose lautet bei zwei Muttermalen : "Spindelzelliger melanozytärer Verbundnaevus vom Typ Reed im Gesunden reseziert" und beim dritten entfernten Muttermal lautet die Diagnose: " lentiginöser melanozytärer Verbundnaevus".
Da ich mit der Diagnose nicht viel anfangen kann, ersuche ich um Erklärung der Diagnose.
Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
es handelt sich in beiden Fällen um kompliziert formulierte, gutartige Muttermale! Alles in Ordnung!
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam,
mir ist seid Sommer diesen Jahres verstärkt aufgefallen, dass sich meine leberflecke verändern. und zar ist mir einerseits bei einigen aufgefallen, dass die braune färbung abgeschwächt ist und sich anstelle ganz ganz kleine dunkelbraune flecke in dem leberfleck entwickelt haben. diese waren dann ca. 3 monate da und dann wieder weg.jedoch sind sie jetzt hellbrauch aber bei manchen hat sich in der mitte ein weißer fleck entwickelt der von dem braun umrandet wird. dann ist mir vor ein paar tagen ein leberfleck unter der brustwarze aufgefallen, der schon vor 2 jahren von meiner hautärtzin aufgenommen. dieser hat sich nun ver dreifacht und um den alten haben sich wieder diese kleinen dunkelbraunen punkte gebildet und der alte ist noch als fläche zu erkennen.
das beunruhigt mich insoweit, dass er auf einmal so gewachsen ist, er an der brust sitzt und immer diese kleinen punkte auftauchen.
meine beiden eltern wurde bereits einige herausgschnitten, sodass ich schon zu den vorbelasteten menschen gehöre. ich habe zwar im märz nächsten jahres einen termin bei meiner hautärztin aber wenn die anzeichen akut sind, sollte man auf keinen fall noch die monate warten.meine frage ist nun, sollte ich mit schnellstmöglich zum arzt gehen oder hört sich das nicht verdächtig an und ich klär das nochmal im märz mit ihr.
um einen rat würde ich mich sehr freuen!!
Antwort unseres Experten:
wann immer sich Veränderungen an Muttermalen zeigen, sollte man aus Sicherheitsgründen lieber zum Hautarzt gehen und nicht zu lange warten!
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam!
Im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung wurde bei mir (weiblich, 39 Jahre, dunkler Hauttyp mit vielen Muttermalen) ein Muttermal enfernt. Nach 2 Wochen bekam ich den Befund MM TD 0,75 mm Level III.
Vor 2 Wochen war ich jetzt zur Nachexzision. Der Befund ergab, dass in den Präparaten keine Malignität enthalten war.
Da das Muttermal zwischen 4. und 3. Zehe gelegen ist, war eine Vollhauttransplantation notwendig.
Kann ich mit dem Befund jetzt davon ausgehen, dass ich wieder völlig gesund bin oder kann noch etwas passieren? Meine Familie und ich sind total verunsichert und besorgt.
Ein Lungenröntgen und ein Lymphknoten-Ultraschall wurde bereits vor der Nachexzision durchgeführt. Ergebnis O.B.
Die Vollhauttransplantation hat bis jetzt noch nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Die Operation ist bereits vor 16 Tagen erfolgt - die Wunde ist jedoch noch immer offen und schmerzt? Alle 2 Tage gehe ich zur Kontrolle und zum Verbinden ins Krankenhaus? Sollte der Verband zur besseren Heilung nicht öfter entfernt bzw. teilweise ganz weggelassen werden, damit eine schnellere Heilung erfolgt?
Mit der Bitte um Beantwortung meiner Fragen verbleibe ich mit bestem Dank im Voraus!
Antwort unseres Experten:
Sie haben alles richtig gemacht und Ihre
Prognose ist ausgezeichnet. Allerdings sollten
Sie die Nachsorgetermine, die Ihnen Ihr Arzt
mitteilt, ernst nehmen, dann gehen Sie ganz auf
Nummer sicher!
Patientenfrage:
Sehr geehrte dahmen und Herren,
vor zwei Tagen habe ich ein Haar mit einer Pinzette aus einemm erhabenen Muttermal entfernt. Auf diversen Websites las ich nun, dass man das eigentlich nicht tun sollte.
Im Umkreis um das Muttermal habe ich jetzt leichte Schmerzen, ein Bauchmuskel nahe der Stelle ist im Stehen nun deutlich zu sehen (im Gegensatz zur anderen Seite). Was kann das sein, soll ein Arzt aufgesucht werden? Bin gerade in Frankreich und zögere deshalb.
Vielen Dank für ihre Hilfe!
Daniel Maar
Antwort unseres Experten:
vermutlich hat sich die Stelle leicht entzündet - wenn Sie weiter Sorge haben, dann sollten Sie einen Hautarzt dort aufsuchen.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren!
2002 wurde mir ein Muttermal (Rücken oben rehcts) nach dem Befund Malignes Melanom großflächig entfernt.
2005 wurden Lymphknotenmetastasen in der rechten Axilia festgestellt und ohne Hinwiese auf Filialisierung entfernt. Therapie: Strahlen und 2 Jahre Interferon 3x3 Mio./ Woche.
2009 (Okt): Dünndarmresektat 5,6 cm im Durchmesser großem malignem Tumor. PET/CD (Dez.) zeigt keinen Befund.
Ich bin 66 Jahre (182 cm, 78 kg) sportlich durchtrainiert.
Welche Therapie empfehlen Sie mir. Wie kann ich eine weitere Metastasierung verhindern?
Vielen Dank!
Gruß
R. Brüse
Antwort unseres Experten:
ich gehe einfach einmal davon aus, dass im Dünndarm wieder eine Melanommetastase gefunden wurde. Dann ist noch ein MRT vom Schädel erforderlich. Eine weitere Therapie gibt es bei Fehlen von Metastasen derzeit dann nicht. Hier wäre nur eine Nachsorge nötig, mehr können Sie nicht tun!
Patientenfrage:
Hallo,
Vielen dank für Ihre Antwort, aber ist es normal das man auch im Genitalbereich Muttermale hat?
Sind Muttermale im Genitalbereich mehr gefährdet? Bei mir sind alle in der Haut.
Viele dank.
Mit herzlichen Grüssen
Antwort unseres Experten:
...dies kann durchaus normal sein und es gibt auch keine höhere Gefährdung allein durch den Ort der Muttermale.
Patientenfrage:
Hallo,
Ich habe heute gesehen das ich 5-6 kleine Muttermale um den Anus habe keiner ist mehr als 5 cm gross sind aber alle richtig dunkelbraun. Sind diese Muttermale weniger gefährdet als die wo direkt der Sonne ausgesetzt sind? Ich habe erst im April meine nächste Vorsorgeuntersuchung, soll ich jetzt früher zum meinem Hautarzt gehen?
Vielen Dank.
Mit herzlichen Grüssen
Antwort unseres Experten:
leider kann ich aus der Ferne keine Diagnosen stellen. Auch in diesem Bereich gibt es gut - und bösartige Veränderungen, Sie sollten sich sicherheitshalber früher beim Hautarzt anmelden.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Experten,
gestern bekam ich den histolog. Befund nach einer Leberfleckentfernung: Intraepidermal basal erkennt man einzeln u. in Nestern angeordnete Melanozyten. Abschnittweise horizontale Konfluenz der Nester mit konzentrischer Fibrose. Diagnose: Intraepidermaler Naevuszell-Naevus mit dysplastischen Zügen.Schnittränder nach den vorliegenden Schnitten frei.
Leider hatte ich nicht die Möglichkeit, mit der Ärztin zu sprechen, sondern bekam den Befund von einer Sprechstundenhilfe. Sie riet mir, Sonne, zu vermeiden und jährlich zur Kontrolle zu kommen.
Ich wäre Ihnen dankbar für eine Erläuterung des Befundes.
Mit freundlichem Gruß
M. Radcziwill-Henrich
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um einen absolut gutartigen Befund! Machen Sie sich keine Sorgen!
Patientenfrage:
Hallo,
ich habe mal eine Frage und zwar hatte ich am Bauch 2 schwarze Punkte, die mein Chirurge mit weg gemacht hat, dadurch das ich eh noch krank geschrieben bin wegen einem Arbeitsunfall.
Aber zurück zur Sache er hat die halt mit weg gemacht und am 9.12. oder am 10.12. sind 10 Tage um da werden erst die Fäden gezogen.
Bin ich nach den Fäden ziehen eigendlich noch krankgeschieben, weil ich in einem Küchenbereich arbeite.
Mit freundlichen Grüßen
Knut
Antwort unseres Experten:
über eine individuelle Krankschreibung kann nur der behandelnde Arzt entscheiden!
Patientenfrage:
Meine Hautärztin hat bei mir einen verdächtigen Leberfleck diagnostiziert. Dieser soll entfernt werden. Nach Aussage der Ärztin ist es nicht dringend. Jetzt habe ich einen OP-Termin erst in 10 Wochen bekommen.
Sollten verdächtige stellen nicht so schnell wie möglich entfernt werden? Ich mache mir Sorgen, dass 10 Wochen einfach zu lange sind. Sollte ich hier noch einmal auf einen schnelleren Termin drängen?
Vielen Dank im Voraus für Ihren Rat.
Antwort unseres Experten:
augenscheinlich hält Ihre Hautärztin den Fleck wirklich nicht für sehr verdächtig. Da Sie aber auch jetzt in Sorge sind, sollten Sie nochmals das Gespräch mit ihr suchen und um einen früheren Termin bitten.
Patientenfrage:
Ich habe Gestern dei Befund erhalten
Histologiescher Befund:
epithelialer Tumor , der von schmalen , nicht ulzeriertem Epithel überkleidet wird. Er besteht aus meist soliden Komplexen basalzellähnlicher
Zellen mit peripherer palisadenstellung. Sie haben hyperchromatische Kerne mit geringer Polymorphie . Regelmäßig mitosen. Um die Tumorkomplexe reichlich feinfaseriges Bindgewebe.
Histologiesches Gutachten :
Solides Basalzellkarzinom , nicht sicher toto exzidiert.
Warum schreibt man das nicht auf Deutsch, damit man das als Patient auch versteht?
Antwort unseres Experten:
Patientenfrage:
Hallo!
Ich gehe eigentlich regelmäßig zum FA wegen meinen Muttermalen. Ich bin 34 und habe doch einige, eigentlich ALLE unter 5 mm. Das großte ist nun 5mmx 3mm - oval, schön begrenzt, dunkelbraun...Es wäre lt. FA ein bißchen gewachsen, aber wie gesagt, es kann sich nur um weniger weniger als 1mm handeln, ich sah das Vergleichsfoto von 2006 in 10-facher Vergrößerung, da war es vielleicht 1mm kleiner und die Randstruktur noch ein kleines bißchen schärfer als jetzt...
Ich habe dies schon ewig, habe auch sonst viele Muttermale, einige auch in dieser Farbe, die meisten anderen in hellbraun.
Ich war erst im Juni 2009 zur Kontrolle, da fand sie noch alles ok. Jetzt meinte sie, ich solle es rausnehmen, weil es einfach aktiv wäre...
Was heißt das jetzt für mich genau? Heißt das, daß es eben ein Risiko wäre, daß es entarten könne im Laufe der nächsten Zeit????
Oder ist das bereits ein Melano??? Würde ein Melanom nicht eine auffallendere Veränderung durchmachen - also ich selber als Laie hätte gar nix gesehen, daß es anders aussieht als vor 3 Jahren...
Danke
Antwort unseres Experten:
vermutlich hat sich das Muttermal einfach leicht verändert und Ihre Hautärztin möchte es sicherheitshalber entfernen. Das ist durchaus sinnvoll und kein Hinweis für ein Melanom, sondern eine Vorsichtsmassnahme!
Patientenfrage:
Hallo nach einer Vorsorgeuntersuchung wurden bei mir (m.32) 2 Leberflecken (Ohr und Oberschenkel) entfernt und untersucht. Für den Leberfleck am Ohr liegt folgender Befund vor.
0,7 x 0,4mm mit einem weitgehend gleich großen hellbraunen Fleck auf der Oberseite
Histologisch zeigt das Hautexzisat eine mäßig verruköse Oberfläche mit geringer Seitenasymmetrie sowie zentral unregelmäßiger Akanthose der Epidermis, fokal Verlust der Reteleisten. Entlang der Junktionszone, fokal transepidermal und stelleweise im oberen Stroma Proliferationen von unregelmäßig, zumeist stark pigmentierten unruhigen, atypischen Melanozyten. Dazwischen wechselnd breite Fibrosierungen sowie lockere rundzellige Infiltrate. Derartige Veränderungen breiten sich zum Teil entlang der präexistenten Hautanhanggebilde aus.
SSM Breslow 0,5mm Level Grad II nach Clark und Mihm (pT1a)
Die Exzision erfolgte an einem seitlichen Rand histologisch sehr knapp im Gesunden. Eine Nachexzision mit Erweiterung des Sicherheitsabstandes ist dringend anzuraten.
Laut Hautarzt: Schwarzer Hautkrebs im Anfangsstadium mit sehr guten Heilungschancen. Da am Ohr recht wenig Haut vorhanden ist, wurde ein OP Termin in der Hautklinik vorgeschlagen( in 2 Wochen). Es soll mit ca. 1cm Nachgeschnitten werden. Dabei soll evtl. Haut verpflanzt oder das Ohr verkürzt werden. Unter Umständen wird auch ein Keilschnitt am Knorpel gemacht. Genaueres erfahre ich aber noch bei einem Beratungsgespräch in der Klinik.
Zum dem Leide ich seit meiner Jugend an Lipomen und habe ca. 20 Stück davon. Vor ein Paar Jahren wurden einer davon Operativ entfernt und untersucht.. => Gutartiges Lipom. Die Ursachen für Lipome sind unbekannt. Evtl. liegt eine Störung des Stoffwechsels vor.
Ich habe generell recht viele Leberflecken.
Nach dem ersten Shock hab ich mich wieder etwas beruhigt und mache mir sehr viele Gedanken über die komplizierte Nach-OP und den Befund.
Macht es Sinn, noch eine 2. histologische Untersuchung machen zu lassen. Evtl. mit der neuen Biomarkermethode. Könnte das von mir vermutete Stoffwechselproblem (Lipome) die Ergebnisse der histologischen Untersuchung evtl. verfälschen oder ist der Befund eindeutig?
Vielen, Vielen Dank!
Antwort unseres Experten:
Patientenfrage:
Hallo liebes Team,
bei mir wurde vor kurzen ein Melanom (ALM)festgestellt.
Im Befund stand Level II, Td>0,3mm und im Enlassungsbrief stand T1, N0, M0.
Es wurde mit einem Sicherheitsabstand von 1cm entfernt.
Im Internet steht so viel...meine Frage ist nun...welche Zunkunftsprognose habe ich zu erwarten?
würde mich über eine Antwort freuen.
Lg Anna
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein sehr frühes Melanom mit exzellenter Prognose. Es sollte noch eine Lymphknotensonographie erfolgen, sowie regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen durch den Hautarzt, dann sind die Heilungsaussichten sehr gut!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
bei mir wurde vor drei Monaten am proximalen, linken Oberarm ein maliges Melanom entfernt. Histologisch handele sich um ein superfiziel spreitendes, lokal noduläres malignes Melanom mit einer Eindringtiefe von einem Millimeter. Die Nachexzision ergab keinen pathologischen Befund mehr. Jetzt zeigte sich aber in der linken Axilla ein Lymphknoten, der sich als Metastase erwies.
Ich wüsste gerne an welcher (Uni) Klinik eine Therapie mit dentritischen Zellen durchgeführt wird. Ich wohne in Nordrhein-Westfalen.
Mit freundlichen Grüßen!
Antwort unseres Experten:
als seriöse Anlaufstelle in dieser Richtung kann ich Ihnen die Hautklinik Erlangen (Prof. SChuler) empfehlen. Hier sollten Sie sich erkundigen.
Patientenfrage:
Was bedeutet Tumorstadium pT1a; G1; R0; L0;V0?
Antwort unseres Experten:
ich gehe davon aus, dass wir hier über ein Melanom reden - dann bedeutet es ein sehr frühes Tumorstadium.
Patientenfrage:
Ich habe mir vor ein paar Tagen ein Muttermal am Hals aufgekratzt. Jetzt ist es einigermaßen verheilt, es ist aber allerdings kleiner geworden. Wollte nur wissen, ob bei so einer Verkleinerung Anlass zur Sorge besteht ?
Antwort unseres Experten:
im Zweifelsfall sollten Sie sich unbedingt bei einem Hautfacharzt vorstellen, um Klarheit und Ruhe zu bekommen.
Patientenfrage:
Ich hatte Probleme mit einem Leberfleck.Er hat sich verändert, juckte,tat ab und zu weh und blutet auch etwas. Deshalb ging ich zur Hautkrebsvorsorge meiner Internistin.
Sie gab mir eine Überweisung zum Hautarzt, mit fraglicher Diagnose.
Der Hautarzt enfernte mir ohne große Worte den Leberfleck(auf meine Kosten??).
Nach Tagen erkundigte ich mich nach dem Befund. Den gab es aber nicht, weil er den enfernten Leberfleck nicht eingeschickt hatte.
Jetzt nach ca. einem halben Jahr wächst er wieder nach! Ist das normal?
Wenn er aus" Schönheitsgründen" entfernt wurde, was ist jetzt besser?Der leberfleck kommt wieder und ich habe eine tolle Narbe.Allerdings weiss ich auch nicht, ob es nicht doch was bösartiges gewesen ist.Wie soll ich mich verhalten?
Antwort unseres Experten:
leider kann ich Ihnen aus der Ferne auch keine Diagnose übermitteln. Ich würde vorschlagen, dass Sie sich nochmals bei einem anderen Hautarzt zur Beurteilung vorstellen. Das Vorgehen vorher war in der Tat ungewöhnlich. Die klinische Beurteilung ist hier das entscheidende!
Patientenfrage:
Sehr geehre Damen und Herren,
was bedeutet die Diagnse: "Zu allen Seiten in toto exzidierter Junktions-NZN mit entzündlicher Aktivität".
Ein schönes WE...
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein harmloses Muttermal! Alles ist gut!
Patientenfrage:
Habe schon seit ich denken kann etwas über der brust ein sehr großen leberfleck(5mm+, etwas uneben). Nun habe ich daran ausversehen gekratzt und dort ist jetzt eine art "hubbel" mit einer Flüssigkeit, denke ich. Sollte ich dies sofort untersuchen lassen? Oder geht dieser "hubbel" wieder zurück?
Antwort unseres Experten:
in so einem Fall sollten Sie zur Sicherheit sofort zu einem Hautarzt gehen!
Patientenfrage:
Gibt es wissenschaftliche Untersuchungen zu der Frage, ob in Gesichtscremes enthaltene Aluminiumsalze zu Hautkrebs führen können?
Antwort unseres Experten:
nein, hier gibt es keine Erkenntnisse.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
bei meiner Großmutter wurde nach Biopsie ein Melanom am Ohr festgestellt. Nächste Woche soll es großflächig herausgeschnitten werden. Es liegt etwas über dem Ohrloch an der "Vorderseite". Natürlich ist es zu früh, etwas über die Prognosen zu sagen. Dennoch würde mich sehr interessieren, ob ein Melanom am Ohr in seiner Metastasierung etc. gefährlicher sein kann als an anderen Stellen des Körpers (z. B. weil es besser durchblutet ist o.ä.). Da ich mich ein bisschen über die 5-Jahres-Überlebensraten informiert habe, bin ich auch auf Angaben speziell zum Ohr gestoßen, die um einiges negativer waren als die allgemeinen Durchschnittswerte. Über eine Antwort, die Licht in mein laienhaftes Wissen bringen würde, freue ich mich sehr. Vielen Dank im Voraus!
Antwort unseres Experten:
wie Sie bereits sagten, es ist zu früh! Wir brauchen die genaue Tumordicke und Melanome am Ohr haben keine schlechtere Prognose als andere Melanome. Warten wir das Ergebnis der Histologie ab!
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Professor Enk
Ich habe Ihnen vor einem Monat zwei fragen gestellt wegen meinem Muttermal der raus genommen wurde. Meine erste Diagnose war das der Pathologe nicht mit letzter sicherheit ein beginnendes Melanon ausschliessen kann, und dann wollte ich die Meinung eines zweiten Pathologen wissen der zweite Befund war ganz anders, in diesem Befund stand das es sich um ein Initiales Melanom handelt weil es auf einer seite unsymetrisch war,entzündet war und das melanozyten aktiviert waren ich habe leider diese beiden Befunde nicht bei mir dass ich es Ihnen genau schreiben konnte. Meine Hausärztin und mein Hautarzt haben mir gesagt dass diese zwei Befunde eigentlich gleich sind und ich solle mir keine sorgen machen beide sagen das es sich nur um ein verändertes Muttermal handelt, aber meine anderen Ärzte im Spital wo ich regelmässig gehe wegen meiner Asthma und Churg Strauss Syndrom sagen das es sich 100% um ein beginnendes Melanom handelt ich weiss nicht mehr was ich machen soll und was ich glauben soll ich falle noch in eine Depression wegen dieser Unsicherheit.
Vielen dank für Ihre Antwort.
Mit herzlichen Grüssen
Antwort unseres Experten:
Patientenfrage:
Ich bin St.n.Melanom SSM CL3 vom 2007. Ich arbeite auf einer Wochenbettstation in der CH. Bei uns wird darauf gedrängt dass sich das Pflegepersonal gegen die Schweinegrippe impfen lässt. Ist dies für mich auch sinnvoll? Eigentlich möchte ich mich nicht impfen lassen da ich Angst davor habe dass mein Immunsystem völlig durcheinander gerät und ich dadurch ev. weitere Erkrankungen/Melanom? provoziere.
Antwort unseres Experten:
auf jeden Fall ist diese Impfung sinnvoll und wird in keiner Weise mit dem Melanom interferieren!
Patientenfrage:
Habe ein MM (0,8mm, Level III). Solte dieses Einfluss auf die Entscheidung Pro/Contra H1N1-Impfung haben ?
Antwort unseres Experten:
das Melanom hat keinen Einfluss auf diese Impfung.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe seit längerer Zeit eine sehr merkwürdig aussehende Hautveränderung an der rechten Wade innen.
Ein kleiner, unregelmäßiger, ca. 5 mm großer weisser, schuppiger Fleck, der seit 1-2 Jahren an dieser Stelle ist und sich nicht verändert, auch nicht juckt oder so - aber ich bin doch etwas beunruhigt.
Ich würde Ihnen gerne zwei Fotos schicken, wenn das möglich ist, damit Sie mir vielleicht sagen können, ob es notwenig ist, deshalb zu einem Hautarzt zu gehen.
Mir wäre sehr geholfen, wenn Sie mich in dieser Hinsicht beraten könnten.
Da ich selbstständig bin, hatte ich bisher nicht die Zeit gefunden, zum Arzt zu gehen und war mir immer unsicher, zumal ich nicht weiss, welcher Arzt in München empfehlenswert ist.
Wenn Sie mr raten könnten und ich die Fotos schicken dürfte, wäre das sehr hilfreich.
Mit vielem Dank im Voraus, Sabine Köllner
Antwort unseres Experten:
das geht leider wirklich nicht! Asu Fotomaterial kann man keine sichere Diagnose stellen, Sie müssen hiermit zum Hautarzt und sollten diese Zeit aufbringen.
Patientenfrage:
Liebes Experten - Team,
erstmal vielen Dank, dass Sie diesen Service anbieten.
Ich bin 29 Jahre alt und ein sehr heller Hauttyp.Ich habe mir vor ca 2 Wochen 3 Muttermale entfernen lassen und habe heute den histologischen Befund bekommen.
Bei einem dieser Flecken handelt es sich um einen Nävuszellnävus der, laut Bericht, unbenklich ist.
Bei den übrigen 2 Flecken sieht es nicht so gut aus und einer von ihnen muss sogar nachgeschnitten werden.
Ich habe mir sehr viel Mühe gegeben den kompletten Befund im Internet zu recherchieren, aber je mehr ich lese, desto schlechter geht es mir.
Ich bitte um Aufklärung, hier kommt mein Befund:
Histologischer Befund zu I,III:
Melanozytärer Naevus mit lentiginöser Epithelhyperplasie. An der Junktionszone und stellenweise in mittleren Epidermisabschnitten einzelne Melanozyten und melanozytäre Nester. Nur vereinzelt atypische Melanozyten. Im Papillarkörper lymphozytäres Infiltrat. Um die verlängerten Reteleisten Fibroplasie. In der oberen Dermis Naevuszellnester mit erkennbarer Ausreifung.
Diadnos zu I, III:
Naevuszellnaevus vom Compound-Typ mit Melanozytendysplasie (displastischer Naevus)
(ICD-O M87/27/0 ; ICD-10 D22.9)
Postskriptum zu I, III:
Die Veränderung ist im untersuchten Exzidat randbildend.
Postskiptum zu III:
Die diagnostische Beurteilung biopsierter, kürettierter oder anderweitig unvollständig exzidierter Pigmentzellennaevi bezieht sich auf den hier dargestellten Tumoranteil. Die Möglichkeit, dass in anderen Arealen dieses Tumors eine stärker entdifferenzierte Wachstumsform realisiert sein kann, muss bei der Bewertung dieser Befunde immer mitberücksichtigt werden.
Schon aus Sicherheitsgründen kann bei einer derartigen Diagnose eine entsprechende, wenn auch kleine Nachexzision sehr sinnvoll sein.
Was heißt denn das jetzt genau?Habe sehr viel Angst, dass ich ernsthaft "krank" bin.Habe am Montag einen Termin bei einem anderen Hautarzt, der dieses "Nachschneiden" vornehmen soll, da ich zur Zeit in einem anderen Bundesland wohne. Den Befund nehme ich natürlich mit.
Vielen Dank jetzt schonmal, Liebe Grüße, Simone
Antwort unseres Experten:
ich darf Sie zunächst beruhigen, dass es sich bei allen Veränderungen um harmlose Muttermale handelt! Die Nachexzision ist hier lediglich eine Sicherheitsmassnahme, da einige Reste des Muttermals noch verblieben sind und diese aus Sicherheitsgründen und um beurteilbar zu sein, entfernt werden sollen. Bleiben Sie ganz gelassen!
Patientenfrage:
Guten Tag Herr Enk,
vielen Dank für Ihre Antwort. Da ich psychisch völlig verunsichert bin, würde ich Ihnen kurz meinen diagnostischen Ablauf schildern und würde mich freuen, wenn Sie mir dazu meine Fragen beantworten könnten:
1. Am 07.09.2009 ging ich wegen eines veränderten Muttermales zum Hautarzt. Dieses sah in der Veränderung eher warzenartig aus. Der Hautarzt hielt es ursprünglich auch nicht für bedenklich, nahm aber trotzdem eine Probe durch Abschabung (Currettage-Material).
2. Am 09.09.2009 dann der Schock:
Das Dermatohistopathologische Gutachten mit folgendem Wortlaut:
Lokalisation: Ferse rechts
Klinische Diagnose: Z.B. irrit. derm NzN DD Akanthom
Die Epidermis zeitgt eine auffällige Durchsetzung mit nestförmig und einzeln stehenden
polymorphkernigen und stellenweise pigmenthaltigen Zellen, die vor allem in den basalen,
stellenweise aber auch in den höheren Epidermisschichten anzutreffen sind. Streckenweise sind sie
auch innerhalb des Coriums nachweisbar. Hier lymphohistiozytäre Infiltrate und Melanophagen. Die
beschriebenen Veränderungen reichen an die Schnittränder.
Diagnose: Malignes Melanom (hier Tumordicke > 1,2 mm; C43.9), Curettage-Material. Eine Behandlung ist erforderlich.
Die Tumorzellen sind S100- und Melan A-positiv sowie Keratin-negativ. Außerdem Vermehrung von Ki67-markierten (proliferierenden) Zellen. Dies bestätigt die Diagnose.
3. Am 16.09.2009 wurde das bereits vom Hautarzt angeschabte Muttermal (Melanom) in einer Klinik für Dermatologie mit einem Sicherheitsabstand von 1 cm rausgeschnitten. Ebenso wurden die zuständigen Schildwächterlymphknoten (in meinem Fall zwei) ebenso rausgeschnitten.
Im Dermatohistologischen Befund der Klinik stand folgendes:
Lokalisation: re. Sprunggelenk
Klin. Diagnose:
Großes Exzidat das bis ins subkutane Fettgewebe reicht. Serumskruste mit Zelldetritus, Hämorrhagie. Abgeflachte Epidermis. Im Korium Nester und stränge atypischer pleomorpher melanozytärer Zellen. Sie zeigen zum Teil ein helles Zytoplasma und prominente Nukleoli. Ektatische Gefäße, Beimengung von pigmentbeladenen Melanophagen.
Lokalisation: re. Sprunggelenk TP
Klin. Diagnose: Tumorfrei
Epikritische Bewertung: Reste des malignen Melanoms, Tumordicke 1,2 mm.
Kritische Anmerkung/Therapeutische Konsequenzen: Den vorliegenden Schnitten nach ist die Läsion weit im Gesunden exzidiert. Es wird noch eine Melan A-Färbung angefertigt Es folgt ein Nachbericht.
Beide Schildwächterlymphknoten waren zum Glück unauffällig --> S0 kein Hinweis auf melanozytäre Tumorproliferate innerhalb der Lymphknoten
Für mich ergeben sich nun folgende Fragen, die mir noch unklar sind:
1. Es findet nie eine Klassifikation meiner Diagnose statt. Ich weiß nicht welcher Subtyp des malignen Melanoms ich hatte, noch steht irgendwo die Tumordicke nach Breslow oder Clark?
2. Verwunderlich ist auch, dass die Tumordicke beim Curettage-Material als > 1,2mm eingestuft wurde und in der Klinik dann genau 1,2 mm hatte. Heißt das, daß in der Klinik keine Tumorzellen mehr gefunden wurden?
3. Kann man aus einem Curettage-Material die genaue Tumordicke bestimmen? Wieso wurde im Curettage-Material nicht auch gleich der Subtyp des malignen Melanoms benannt.
4. Ist die Immunfärbung von dem Curettage-Material der sichere Beweis, daß es sich um ein malignes Melanom handelt? (Die Tumorzellen waren S100- und Melan A-positiv sowie Keratin-negativ. Außerdem Vermehrung von Ki67-markierten (proliferierenden) Zellen.)
Ich würde mich freuen, wenn Sie mir meine Fragen beantworten würden, da ich psychisch etwas im unklaren und dadurch verängstigt bin.
Leider konnten in der Klinik meine Fragen nicht ausreichend beantwortet werden, da immer ein anderer Arzt zuständig war und dadurch über meinen Fall nur sehr eingeschränkt Bescheid wußte.
Bitte entschuldigen Sie den langen Text. Ich bin Ihnen auf jeden Fall dankbar, dass Sie dieses Forum betreiben und einem die Angst mit einer solchen Diagnose fertig zu werden ein bißchen erleichtern.
Ich freue mich auf Ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
Patientenfrage:
Hallo,
können Sie mir bitte bei folgendem Befund weiterhelfen:
Lokalisation: Ferse rechts
Klinische Diagnose: Z.B. irrit. derm NzN DD Akanthom
Die Epidermis zeitgt eine auffällige Durchsetzung mit nestförmig und einzeln stehenden polymorphkernigen und stellenweise pigmenthaltigen Zellen, die vor allem in den basalen, stellenweise aber auch in den höheren Epidermisschichten anzutreffen sind. Streckenweise sind sie auch innerhalb des Coriums nachweisbar. Hier lymphohistiozytäre Infiltrate und Melanophagen. Die beschriebenen Veränderungen reichen an die Schnittränder.
Das untersuchte Material war ein Curettage-Material.
Können Sie mir bitte diesen Befund kurz erklären und was das für mich bedeutet?
Bitte schreiben Sie mir kurz, da ich verängstigt bin.
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
aus dem Befund kan ich nur entnehmen, dass es sich um eine Veränderung im Sinne eines Pigmentmals (zB Muttermal) handelt. Gut oder Bösartigkeit vermag ich hieraus nicht abzuleiten.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Herr Prof. Enk,
ich habe vor einiger Zeit - genau laesst sich dies leider nicht mehr terminieren - im nasenseitigen Augeninnenwinkel des linken Auges eine dukle Verfaerbung zwischen Augapfel und Augenhoehle festgestellt.
Ich wurde daraufhin vor ca. 6 Wochen beim Augenarzt vorstellig, der nach in Augenscheinnahme mir empfahl, die Sache weiter zu beobachten und ggf. in 1 Jahr erneut vorzusprechen. Inzwischen habe ich ein Druckgefuehl und eine Art Lichtblitze auf der gegenueberliegenden Seite des betroffenen Auges. Ich mache mir Sorgen, dass es sich um ein Aderhautmelanom handeln koennte.
Bei eienr Routineuntersuchung auf Grund von Arrythmien wurde eine diskrete Hepatomegalie und ein erhoehter Billirubinwert festgestellt, wobei ich desoefteren Schmerzen im Oberbauch habe. Dies wurde jedoch meiner Thalassemia minor zugeordnet.
Leider konnte die Sonografie der Leber/Pankreas nicht gut durchgefuhrt werden, auf Grund von sichtbehindernden intestinalen Gasen.
Wo wende ich mich am besten hin - Dermatologe, Optalmologe, Internist...
Ich muss gestehen, ich fuehle mich ein wenig verloren, zumal ich bisher an meinem neuen Wohnort (Hamburg) noch keinen Hausarzt mit der notwendigen 'Compliance' finden konnte.
Ich bin maennlich, 37, habe gerade geheiratet und nun grosse Angst vor einer negativen Prognose.
Ich bedanke mich im Voraus fuer Ihre Aufmerksamkeit und Bemuehungen.
Herzlichst, Ihr
Marc N. Fraessdorf
Antwort unseres Experten:
wenn man von außen eine Verfärbung erkennen kann, dann sind Sie beim Hautarzt richtig (im Zweifel die nächste Hautklinik!). Sonst der Ophthalmologe!
Patientenfrage:
Hallo,
bei mir wurde vor kurzem ein Melanom mit einer Tumordicke von 0,3mm, Level II festgestellt. Sicherheitshalber hat man neben einem 1 cm Nachschnitt noch ein Bauch - und Lymphknotenultraschall gemacht sowie eine Thoraxröntgenuntersuchung, die jeweils in Ordnung waren. Die Ärzte haben mir gesagt, dass als Staging Untersuchung die Entfernung des Wächterlymphknotens keinen Sinn macht, da die Wahrscheinlichkeit, dass das Melanom bei dieser Eindringtiefe gestreut hat, sehr gering sei.
Jetzt frage ich mich dennoch, was bringt mir die Statistik. Wenn man auf Nummer sicher gehen will, dass WIRKLICH keine Mikrometastasen vorliegen, müsste man diese Wächterlymphknotenuntersuchung doch machen lassen, oder? Schließlich gibt es Leute, die auch mit dieser Tumordicke bereits Mestasen hatten.
Ich wäre dankbar, wenn sie mir hierzu ihre Einschätzung geben könnten.
Antwort unseres Experten:
im Prinzip haben Sie zwar recht, aber das Risiko des Eingriffs ist ja auch nicht gleich null, sodass man hier Kosten (Risiko Eingriff) und Nutzen (Wahrscheinlichkeit der Metastasierung) gegeneinander abwägt. Daher gibt es bei dieser geringen Tumordicke keine Empfehlung für den Schildwächterlymphknoten. Die Wahrscheinlichkeit eines Befalls ist zu gering.
Patientenfrage:
Bei meinem Vati wurde weißer Hautkrebs festgestellt und man sagte ihm,dass dieser die nicht gefährliche Art sei.Ich habe auf meinen Händen auch viele kleine helle Knötchen und mache mir jetzt sorgen, dass ich vielleicht auch weißen Hautkrebs habe,denn ich weis nicht ob es vielleicht nur Narben durch die ganzen Flexülen sein könnten,die ich schon gehabt habe.
Desweiteren hat man 1999 ein inneres Hämangiom im Bereich HWK5-6 festgestellt. Bei einem erneuten MRT in diesem Jahr wurde die Ausbreitung von HWK5 bis BWK 10 beschrieben. Was sollte ich deswegen unternehmen? Kann dies gefährlich werden,nach vorn in den Spinalkanal wachsen oder sogar entarten?Bitte helfen Sie mir, denn Krebserkrankungen liegen im allgemeinen in unserer Familie.
Antwort unseres Experten:
leider kann ich aus der Ferne keine Diagnosen stellen. Ich würde Ihnen die Vorstellung beim Hautfacharzt empfehlen. Was das Hämangiom angeht, so wollten Sie dem Rat der behandelnden Ärzte vertrauen, da ich zur Operabilität nur wenig sagen kann.
Patientenfrage:
Hallo...habe vor 2 Tagen meinen Befund bekommen: malignes Melanom (nodulärer Typ)
pT2a, Clark-Level IV, Tumordicke 1,24 mm.Begleitend zeigt sich ein lymphozytär geprägtes Infiltrat. Was hat das zu bedeuten?!?Bekomm ich Chemo?Müssen Lymphdrüsen entfernt werden?
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um einen schwarzen Hautkrebs. Der Tumor muss mit einem Sicherheitsabstand von ca 1cm nachoperiert werden. Der Schildwächterlymphknoten sollte entfernt werden. In Abhängigkeit vom Befund dieser Massnahmen müssen weitere Therapien erfolgen. Genauso sollte eine Durchuntersuchung mit Lymphknotenultraschall, Oberbauchsonographie und Röntgen/Brustkorb erfolgen. Ein Hauttumorzentrum sollte Sie hier beraten.
Patientenfrage:
hallo,hab grad an meinem linken unterbein außen eine veränderung entdeckt.muttermal schon jahrelang,nun rosa umgeben - kein jucken oder anderes,hab aber panische angst,nun wochenende und praxis zu.
streiche ich mit dem finger drüber,ertaste ich eine ganz leichte " erhöhung" am mutttermal.
was soll / kann ich tun ???????
Antwort unseres Experten:
Sie sollten mit der Veränderung zu einem Hautarzt gehen und ihn die Sache beurteilen lassen! Aus der Ferne sind mir keine Diagnosen möglich.
Patientenfrage:
Guten Tag Herr Prof. Enk,
mein Problem ist folgendes: ich habe bis jetzt 2 maligne Melanome gehabt.
Da ich sehr viele und dunkle Muttermale habe (>100 Stück), möchte ich diese alle jetzt entfernen lassen. Welche Möglichkeiten habe ich noch, diese entfernen zu lassen? Die Hautärztin sagt, dass die Leberflecken alle ungefährlich sind und ich möchte daher nicht warten, bis sie gefährlich werden. Welche Möglichkeiten gibt es für mich (am besten ohne oder nur mit sehr geringer Narbenbildung, da alle Narben von Leberflecken, die mir die Hautärztin entnommen hat, Keloide wurden bzw. aufgegangen sind). Darf ich das auch bei einem Chirurgen machen lassen?
Ich danke ihnen im Voraus bereits für die Antwort.
lg
Sue
Antwort unseres Experten:
alle Muttermale können Sie nicht entfernen lassen. Eine engmaschige Kontrolle ist wirklich alles, was Sie tun können (alle drei Monate mit digitaler Dokumentation durch den gleichen Arzt!). NICHT alle entfernen lasse, es können immer welche nachkommen und die Narben sind unschön.
Patientenfrage:
Ich habe neulich unter meinen Achseln eine beulenartige Erhebung der Haut beobachtet, die etwas rosa war. Nach etwa einem Monat ist die ,,Beule" aber wieder kleiner geworden und hat auch keine Farbe mehr. Handelt es sich hierbei um ein Melamon? Kann es am Rasieren liegen?
Antwort unseres Experten:
leider kann ich aus der Ferne keine Diagnosen stellen. Bitte stellen Siedie Veränderung beim Hautarzt vor.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin weiblich, 43 Jahre und war heute beim Hautarzt um einen dunklen Fleck auf meinem Rücken 0,6x0,4 zu zeigen. Mir wurde gesagt, es sei harmlos, es sei nur ein Melanom. Bei der Suche nach Informationen zu einem Melanom, ist mir aufgefallen, dass es sich hierbei überwiegend um eine Krebsform handelt. Jetzt stellt sich mir die Frage, ist es Krebs? Soweit ich weiß, gibt es keinen harmlosen Krebs. Können Sie mir da helfen? Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
wenn es ein Melanom ist, dann handelt es sich um einen sehr bösartigen Hautkrebs / ich kann mir hier nur ein Missverständnis vorstellen. Bitte nochmals genau beim Arzt nachfragen
Patientenfrage:
ich habe am after ein ca. 4 cm grosses Muttermal, das in der Mitte eine schwarze verfärbung hat. Da ich aber Neurodermitis habe weiss ich nicht ob das nur der Schorf einer aufgekratzten Wunde ist. Könnte es Hautkrebs sein? Die Schwarz verfärbte stelle hat einen Durchmesser von ca. einem cm, das ganze Muttermal ist flach. Von der schwarzen Stelle geht aber eine ebenfalls schwarze Linie nach ausse, bis zur normalen Haut, weshalb ich denke, dass es nur getrocknetes Blut ist. Ich bin 14, m. Bis jetzt hatte ich etwa 5 - 10 Sonnenbrände und bin ziemlich braun.
Danke für die Antwort
Antwort unseres Experten:
aus der Ferne kann ich leider keine Diagnosen stellen. Bitte zeigen Sie die veränderung bald einem Hautarzt.
Patientenfrage:
HALLO!
Vor zwei Jahren bin ich an Hautkrebs erkrankt.
Nach der Entfernung des Menaloms,wurden mir noch zuzüglich Lymphknoten am Hals entfernt.
Das Menalom wurde mir dierekt vorm Ohr im Wangenbereich entfernt.Alle Ergebnisse waren in Ordnung & unbedenklich.Auf Grund der Ergebnisse mußte ich keine Medikamententherapie ,machen. Ca. nach 1,5 Jahren wurde mir wieder ein Lymphknoten entfernt,der auch unbedenklich war.
Heute beim MRT wurde festgestellt,das sich mehrere Lymphknoten im Halsbereich befinden die auf das Kontrastmittel reagiert haben (Aktive).
Nun muss ich zur Nuklearmedizinschen Radiologischen Untersuchung.Mache mir jetzt natürlich grosse Sorgen,dass es wieder etwas schlimmes sein könnte.Habe Entzündungswerte,obwohl ich garnicht krank oder sonstiges war oder bin.Denken Sie das es sich hier auch wieder um Krebs handeln könnte?
Ich wäre Ihnen sehr verbunden;wenn Sie mir etwas darüber Sagen bzw. schreiben könnten.
Vielen lieben Dank im voraus.
Mit freundlichen Grüssen
Nadine Hecht
Antwort unseres Experten:
es ist v.a. wichtig,dass die Sache gründlich aufgearbeitet wird, um einen Rückfall des Melanoms entweder zu erkennen oder auszuschliessen. Ihre Arzte werden Sie hier beraten, wie der nachste Schritt aussehen soll. Wenn Sie erhöhte Entzündungswerte haben, dann kann auch dies die LK Schwellung erklären, es muss also nicht das Melanom sein! Wichtig ist die Abklärung und da sind Sie auf gutem Weg / nur Mut!
Patientenfrage:
Hallo,
Betr.: Malignes Melanom
Bin letze Woche operiert worden mit der Diagnose Malignes Melanom Stufe 2.
Nun soll nachoperiert werden. ca. 2 mm tief.
Soll der Nachschnitt in einer Spezial-Klinik erfolgen oder kann ich mich da meinem Hautarzt anvertrauen ?
Mit freundlichen Grüßen
J.F.
Antwort unseres Experten:
ich gehe von einem dünnen Melanom aus, das Ihr Hautarzt gut nachoperieren kann, allerdings mti ca 1-2cm Sicherheitsabstand, dann einer Durchuntersuchung mit wenigstens Lymphknotensongraphie und regelmässigen Nachsorgeuntersuchungen.
Patientenfrage:
Habe vor ca. 5 Monaten einen Hautarzt besucht und bei ihm einen Check-Up machen lassen. Alle meine Muttermale seien ok, nur 3 unterm Fuß sollten regelmäßig beobachtet werden. Ich solle in einem Jahr nochmal wiederkommen. Folgende Frage: Habe ca. 3 Muttermale, dessen Farbe normal braun ist, allerding in der Mitte oder am unteren Rand einen dunklen schwarzen Punkt haben..Habe diese auch meinem Hautarzt gezeigt, er meint sie wären normal...Bloß entspricht diese Aussage ja nicht der ABCD-Regel. Kann man darauf vertrauen, dass eine Veränderung auf jeden Fall entdeckt würde, oder sollte ich vorsichtslhalber einen neuen Arzt aufsuchen?
Desweiteren habe ich im Gesicht einen geschwollenen Hubbel entdeckt, der in der Mitte helbraun ist..so als würde sich dort ein Muttermal bilden. Es ist aber noch ganz klein und sieht so aus, als würde es gerade rauskommen. Muss ich mir Sorgen machen, wegen der Schwellung?
Was sagen sie zu der Fuß-Geschichte?
Danke im Vorrau
Lisa
Antwort unseres Experten:
aus der Ferne kann ich naturlich keine Diagnose stellen, allerdings konnen Sie der Aussage des Hautarztes ruhig vertrauen!
Patientenfrage:
Liebes Expertenteam,
gestern erhielt ich folgende Diagnose:
Orthokeratotisch verhornende Epidermis. Im zentralen Bereich des Präparates findet sich eine Vermehrung atyp. melanozytärer Zellen, welche teils in Nestern aggregiert, teils in Einzellformationen vorliegen. Die Nester befinden sich bevorzugt in den Spitzen der Reteleisten. Die vereinzelt vorliegenden melanozytären Zellen weisen zum Teil deutliche Polymorphien und Atypien auf und zeigen über den Papillenspitzen eine horizontale Konfluenz sowie ein Aufsteigen in höhere Epidermislagen. Hyperpigmentierung der basalen Keratinozyten. In der darunter liegenden papillären Dermis findet sich ein schütteres, vorwiegend lymphozytäres und perivaskulär betontes Entzündungsinfiltrat sowie zentral ein leichtes Papillenödem. Nebenbefundlich einzelne infundibuläre Hornzysten.
Diagnose: Malignes Melanom in situ, Typ SSM in situ. In einer Schnittstufe zur Seite nicht in toto exzidiert, eine Nachexzision ist anzuraten.
Dieses Melanom wurde nicht in toto exzidiert. Ist das ein Anlass zu großen Sorgen? Eine Nachexzision findet in 2 Wochen statt.
Vielen Dank für Ihre Antwort und viele Grüße
Antwort unseres Experten:
Patientenfrage:
Hallo!
Ich wüsste gern, ob es auch bösartige Melanome gibt, die kleiner als 5 mm sind? Mir wurde ein 2 mm kleiner Leberfleck entfernt, der innerhalb von ca. 6 Monaten entstanden ist. Die letzten 3 Monate vor der Entfernung ist er - zumindest für das bloße Auge sichtbar - nicht gewachsen. Er war dunkelbraun, rund und ganz leicht erhaben. Gejuckt oder geblutet hat er nie. Der Arzt war sich nach Auflichtmikroskopie nicht sicher, ob er gutartig war und hat ihn entfernt. Den Befund bekomme ich leider erst in ca. 2 Wochen.
Muss ich mit einem bösartigen Ergebnis rechnen, obwohl der Fleck so klein war?
Danke und herzliche Grüße
Sabine
Antwort unseres Experten:
die Größe sagt leider gar nichts über Gut/Bösartigkeit aus. Bislang handelt es sich bei der Entfernung aber sicher nur um eine Vorsichtsmassnahme und Sie sollten ganz ruhig sein!
Patientenfrage:
Habe folgenden Befund vor mir liegen, kann wenig damit anfangen!
Mache mir eher nur Sorgen!
Auch die Aussage meines Hautarztes, die anderen nach und nach zu entfernen (und das sind einige!) hilft mir nicht weiter!!!!!
im Nov. 08 entfernt:
- dyspl. NZN, UB
- 0,8 cm langes ovales Hautexzisat mit bräunl.
Areal im Zentrum
SRU, Eisen
- junktionalen und korialen Naevuszellnestern,
sowie fokalem junkt. Architekturstörungen mit
lentiginös-dyspl. Zeichen.
- koriale Pigmentinkontinenz
- Compoundnaevus
Nun sollen noch weitere "Leberflecken" entfernt werden. Ist das wirklich notwendig?
Außerdem besitze ich Zeit meines Lebens ein Muttermal auf dem Oberschenkel, was schon 40 Jahre so aussieht (oval 1,8x1,3cm).
Dieses soll als nächstes entfernt werden!
Sollte man wirklich an diesem Muttermal herumschneiden?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen
B. Wolf
Antwort unseres Experten:
der Befund ist absolut gutartig und es besteht kein weitere Handlungsbedarf. Inwiefern weitere Muttermale entfernt werden müssen, kann ich aus der Ferne nicht entscheiden, hier sollten Sie Ihrem Hautarzt einfach vertrauen.
Patientenfrage:
Guten Tag, ich habe heute vom Hautarzt die Diagnose bekommen, dass tatsächlich ein Melanom entfernt wurde mit 0,25mm. Er sagte mir lediglich, dass wohl rundrum schon genug beim Entfernen geschnitten wurde und dass ich in einem halben Jahr wiederkommen soll, ist damit wirklich alles getan? Was bedeutet das jetzt alles für mich?
Antwort unseres Experten:
in der Tat sollte das Melanom, welches zum Glück nohc sehr dünn war, nachgeschnitten werden. Dann sollte sicherheitshalber noch eine Lymphknotensonographie erfolgen. Anschließend sind dann regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen anzuraten. Dies wird Ihnen Ihr Hautarzt noch erklären, Ihre Heilungschancen sind sehr gut!
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam,
kürzlich wurden bei mir wieder 8 Muttermale vorsorglich entfernt. da gibt es Begriffe die ich nicht ganz verstehe. Es wurde auch bei keinem nachgeschnitten.-
- elongierte Reteleisten
- Bridging-Phänomen
- Ausreifung der Melanozyten zur Tiefe
- Melan A junktional
- stellenweise stark positiv
- pagetoide Zellen
- nicht aufsteigend
- HMB45 stellenweise stark positiv
- Melan A stark positiv
- in sano
diese Bezeichnungen kommen sehr oft im Befundbericht vor und verunsichern mich.
Hier gab es auch erst einen vorläufigen Befund- danach wurde von einem anderen Labor alles nochmal untersucht weil sie sich nicht sicher waren.
Vielen Dank für Ihre Erklärungen.
LG C.Schiele-Aupperle
Antwort unseres Experten:
alle Begriffe beschreiben letztlich nur den histologischen Befund und der ist völlig gutartig. Es werden Färbungen, Zellformen, Muster und Oberflächenstrukturen beschrieben. Das muss der Histologe tun, für Sie ist das völlig unwichtig! Gutartig bleibt gutartig.
Patientenfrage:
Ich habe nach Entfernung eines Muttermals folgende Diagnose bekommen: überwiegend junktional gelegener dysplastischer Naevuszellnaevus. Mich beunruhigt der Zusatz - möglicherweise schon einige Ephitel abgelöste kleinere Melanozytenkomplexe- Was bedeutet dies? Außerdem wird noch "der Rest des Gewebes aufgearbeitet, bei Befundänderung erfolgt Nachbericht". Ist Bösartigkeit sicher ausgeschlossen oder kann noch was nachkommen? Ich bin erst 38 J. und habe schon zwei Basaliome.Habe ich die Chance, dennoch Melanomfrei durchs Leben zu kommen?
Vielen herzlichen Dank für Ihre Antwort!
Antwort unseres Experten:
dies ist ein absolut gutartiger Befund, Sie können ganz beruhigt sein!
Patientenfrage:
Guten Tag. Ich bin reichlich bedacht mit Leberflecken, es wurden auch schon einige entfernt,
aber jetzt mit dem Befund: Invasives superfiziell
spreitendes malignes Melanom, Tumordicke o,35 mm, Clark Level II mit oberflächlicher entzündlicher
Regression überschreitet die Gesamttumordicke nicht. Auf vorliegenden Schnittstufen keine Ulceration.Die Veränderung ist zur Seite hin schnittrandbildend.
Es wurde jetzt schon ein Nachschnitt gemacht.
Sollten nicht noch mehr Untersuchungen gemacht
werden und wo bin ich dort in den besten Händen
im Raum Hannover Celle ?
Vielen Dank für Ihre Bemühungen
Antwort unseres Experten:
zum Glück handelt es sich hier noch um ein sehr dünnes Melanom. Wirklich erforderlich ist nur eine Ultraschall-Untersuchung der Lymphknoten, aber ein Ultraschall des Bauchraums und ein zusätzlicher Rö-Thorax schaden nicht. Anschließend sollten Sie sich in die Nachsorge eines Dermatologen begeben, wobei ich hier keine Empfehlungen aussprechen darf.
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam,
mir wurde vor 4 Wochen ein Melanom in situ (wie sich später herausstellte) entfernt, vor einer Woche wurde noch einmal nachgeschnitten. Selbst wenn ich meine Sorge um mich selbst einigermaßen durch Information beruhigen konnte, bin ich doch sehr sensibilisiert, was meinen 7-jährigen Sohn betrifft. Er hat auch schon einige Leberflecken, im Grunde sogar mehr als ich. Ist es nun notwendig, ihn ebenfalls engmaschig einem Hautarzt vorzustellen?
Eine grundsätzliche Frage noch zum Melanom in situ: kann sich aus diesem jedes Melanom entwickeln oder ist es der Anfang des Oberflächlich spreitenden Melanoms (so habe ich es bisher verstanden)?
Antwort unseres Experten:
Sie sollten Ihren Sohn sicherheitshalber zur Beurteilung einmal beim Hautarzt vorstellen und selber die Nachsorge auch ernst nehmen. IHR Melanom war zum Glück so dünn, dass es sich nicht weiter entwickeln sollte.
Patientenfrage:
Lieber Expertenrat,
ich habe vor kurzem eine veränderte Muttermal entfernen lassen. Die war erhaben, vergrössert, Farbe rötlich verändert mit einem winzigen schwarzen Punkt, vor allem stark juckend. Der Hautarzt hat die rausgeschnitten,anschließend den Rest und Rand noch mit Laser entfernt. Jetzt haben ich gelesen, dass man verdächtige Muttermal nicht mit Laser entfernen darf, wie gut ist dann die Aussage von Laborergebnis, wenn eventuell nicht alle Gewebe dabei war?
Außerdem hat sich die rote(entzündet?) Stelle angrenzend an damalige Muttermal vergrössert, immer noch sehr stark juckend. Wenn es doch bösartig ist, kann sein, dass die Zellen streuen? Ist vielleicht eine Nachschnitt sinnvoll? Kann man von den nachgeschnittenen Gewebe auch noch Melanom feststellen?
Vielen Dank im Voraus für die Antwort.
Antwort unseres Experten:
leider kann ich aufgrund Ihrer Angaben keine klare Aussagen machen. Entscheidend ist die histologische Untersuchung. In der Tat sollte man aber Muttermale nicht lasern. Im Zweifel sollten Sie noch einen anderen Hautarzt konsultieren.
Patientenfrage:
Bei meinem 87 Jahre altem Vater wurde ein spinozelluläres Karzinom auf der Kopfhaut festgestellt, es ist ca 2.5 cm im Durchmesser groß.
Da mein Vater Dialysepatient ist und an einer Herzinsuffizienz leidet, stellt sich mir die Frage wie sinnvoll eine Operation unter Vollnarkose für ihn ist und was es eventuell an alternativen Behandlungsmöglichkeiten gibt.
Über eine Meinung würde ich mich sehr freuen.
Vielen Dank
Kirsten Wasmuth
Antwort unseres Experten:
üblicherweise ist eine Vollnarkose selbst bei einem so großen Spinaliom nicht erforderlich! Wenn der Knochen nicht betroffen ist (und selbst dann) reicht eine örtliche Betäubung aus. Der tumor sollte allerdings unbedingt operativ entfernt werden und eine Durchuntersuchung mit Lymphknotenultraschall und Rö-Thorax ist sinnvoll.
Patientenfrage:
guten tag,
von meiner hautärztin wurde bei einem routinechek,den ich jährlich durchführen lasse,eine veränderung an der oberen ohrmuschel festgestellt,die von meiner ärztin entfernt wurde.der pathologe empfiehlt in dem beigefügten gutachten eine nachexzision,die meine hautärztin aber nicht für notwendig erachtet.wie soll ich mich entscheiden?geburtsdatum 11.1.1951.
erstes pathologisch-anatomisches gutachten von dr.emmanuel parussis,braunschweig:
klinische angaben:lentigo benigna.
Linke ohrmuschel:ein spindelförmiges,17x7x4mm grosses haut-und unterhautexzidat.parazentral eine unscharf begrenzte,grau-braune,in der äusseren zirkumferenz 8x6mm grosse pigmentierung,mit punktueller pigmentverstärkung insbesondere im bereich der exzidationsränder.querlammellierung der zentralen anteile mit darstellung der seitlichen und basalen ränder(kapsel a-c),spitze winkel gesondert(kapsel d).
mikroskopisch zeigt die epidermis eine basalgerichtete pappillomatose mit akanthose und stellenweise diskrete hyperkeratose.im stratum basale finden sich gruppen aus spindelkförmigen melanozyten mit feinstaubiger brauner pigmentierung des zytoplasmas und initialer brückenbildung zwischen den verlängerten leistenspitzen.im stratum papillare und stellenweise im superfiziellen korium erkennt man braun pigmentierte melanophagen.intakte basalmembran.mindestabstand dre atypischen melanozyten vom näheren abtragungsgrund:1mm.zusätzlich findet man in der mitter des exzidates eine gruppe vion aszendierenden,atypidchen melanozyten im bereich des superfiziellen korium.
beurteilung:
melanozytäre läsion mit gruppen von atypischen melanozyten sowohl im bereich der basalzellschichten wie auch im bereich des stratum papillare und des superfiziellen koroium.
nachbericht:
die immunologische untersuchung mittels hmb-45 zeigt im bereich der atypischen melanozyten eine gleichmässige positivität.die aszendierenden melanozyten zeigen keine positivität.die gruppen der melanozyten im bereich des unteren strsatum papillare und des superfiziellen korium zeigen ebenfalls entweder keine oder eine diskrete positivität.die immunhistologische unterszchung mittels melan-a lässt alle melanozyten stark positiv anfärben.die immunhistologische untersuchung mittels mib-1 zeigt eine deutliche positivität im bereich der tiefer liegenden melanozytengruppen.
zusammenfassende beurteilung:melanozytärer dermoepidermaler naevus mit reichlich atypischen melanozyten entlang des stratum basale.
da die atypischen melanozyten fast bis an die abtragungsebene heranreichen,wird eine gewebssparende zirkuläre nachexzision vorsichtshalber empfohlen.
um ein invasives malignes melanom handelt es sich hier nicht.
vielen dank für die beantwortung.
mit freundlichen grüssen
wolfgang becker
ps.ich bin selbständiger apotheker in köln
Antwort unseres Experten:
an Ihrer Stelle würde ich den Nävus ruhig komplett entfernen lassen, wenn dies mit geringem Aufwand möglich ist. Ihre Hautärztin hat zwar Recht, dass dies nicht unbedingt erforderlich ist, aber gerade bei solchen Veränderungen mit zahlreichen irregulären Melanozyten macht man mit einer knappen Nachexzision sicher keinen Fehler.
Patientenfrage:
welche weiteren behandlungsschritte empfehlen sie mir : beurteilung nach op tumordurchm.1.1cm tumordicke 0.4 cm in einem haut-und unterhautexzidat vom oberarm links außen. nicht verhornendes plattenepithelkarzinom. klassifikation:pT1,G3,RO
Antwort unseres Experten:
eine Röntgen-Untersuchung vom Brustkorb und eine Ultraschalluntersuchung der Lymphknoten und sicherheitshalber auch des Bauchraumes sind hier sinnvoll. Ferner sollte der Tumor mit einem kleinen Sicherheitsabstand exzidiert werden (ca 0,5cm). Dann sollte eine regelmäßige Nachsorge durch den Hautfacharzt erfolgen.
Patientenfrage:
Hallo,
vor kurzem wurde mir ein Muttermal am rechten Unterschenkel entfernt und die Beurteilung der Pathologie lautete:
"Nävuszellnävus mit junktionaler Aktivität und fortgeschrittenem melanocytären Dysplasien seitlich von 9 über 12 nach 6.00 Uhr nicht sicher im Gesunden reseziert."
Was hat das zu bedeuten? Ich war vorher bei zwei Hautärzten und diese sagten, dass mein "Muttermal" gutartig sei.
Wird daran nun gezweifelt?
Viele Grüße!
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um einen komplett gutartigen Befund, lassen Sie sich nicht von der "Sprache" irritieren!
Patientenfrage:
ich habe in kurze zeit ganz viele pingmente bekommen,die sind unterschidliche grosse,da ich nehme schon 20 jahre kortison,meine frage ist ob ist das ein art von haut krebs.Grüss von Snjezana1
Antwort unseres Experten:
wenn Sie viele Pigmentmale haben, dann sollten Sie sich bei einem Hautfacharzt zur Beurteilung vorstellen - nur dieser kann beurteilen, ob es sich um harmlose Veränderungen handelt.
Patientenfrage:
Mir wurde vor einem Monat ein Melanom entfernt. Die Diagnose lautet: Superfiziell spreitendes malignes Melanom, invasiv bis in die papilläre Dermis (CL II), mit einem geringen schütteren Tumor-infiltrierenden Entzündungsinfiltrat, die maximale Invasionstiefe 0,48 mm, entstanden in einem dysplastischen Naevuszell-Naevus. Die Resektion erfolgte allseits im Gesunden. TNM-Klassifikation: UICC 2002 pT1aR0.
Meine Frage ist nun, was bedeutet "mit einem geringen schütteren Tumor-infiltrierenden Entzündungsinfiltrat", und welche weitere Behandlungen empfehlen Sie.
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
das entzündliche Infiltrat findet sich häufig bei Tumoren und bedeutet einfach nur eine Immunreaktion gegen den Tumor. Sie sollten eine Nachexzision mit ca 1cm Sicherheitsabstand durchführen lassen und eine Ultraschalluntersuchung der Lymphknoten. Sonst ist v.a. die Nachsorge beim Hautarzt wichtig. Der Tumor hat eine gute Prognose.
Patientenfrage:
Bei meinem Mann hat gestern den Befund "superfiziell spreitendes Melanom 1,2 mm Dicke, Level IV" erhalten (nach vorangegangenr OP mit Biopsie). Nun soll er einen Termin in der Hautklinik machen. Dort geht heute (Mittwoch) keiner ans Telefon, Termine werden erst ab Donnerstag wieder vergeben und das auch nur für mittwochs vormittags. Da wir aber geplant haben am Samstag in Urlaub zu gehen wissen wir jetzt nicht, was wir machen sollen. Urlaub abblasen? Oder machen da 3 Wochen keinen so grossen Unterschied aus?
Danke!
Antwort unseres Experten:
leider kann ich Ihnen bei den Problemen "vor Ort" nicht helfen. Generell gilt, dass der Tumor zunächst (und zwar dringlich) komplett entfernt werden sollte. Sofern dies sichergestellt ist, können Sie auch in Urlaub fahren. Allerdings sollten Sie für Ihre Rückkehr einen Termin zur Nachexzision mit Sicherheitsabstand und zur Entfernung des Schilwächterlymphknotens vereinbaren. Ferner ist eine kleine Durchuntersuchung mit Sonographie der Lymphknoten, des Oberbauchs und Röntgen des Brustkorbs sinnvoll. Anschließend ist eine Nachsorge durch den Hautarzt essentiell.
Patientenfrage:
Lieber Expertenrat,
bei meiner Schwester wurde letzte Woche ein seltsam aussehendes,allerdings schon über Jahre gleichaussehendes Muttermal am Oberbauch entfernt. Wir warten jetzt noch auf den histologischen Befund.Die Hautärztin meinte, sie könne in der Zwischenzeit schon mal einen Ultraschall des Oberbauches und der Achseln machen, ebenso ein Lungenröntgen. Alles o.B.
Wie wahrscheinlich ist jetzt noch ein sehr hohes Stadium eines Tumor?
Antwort unseres Experten:
so ganz verstehe ich diese Vorgehensweise jetzt allerdings nicht, denn man sollte eine definitive Diagnose üblicherweise abwarten. Warten Sie bitte auf den Befund.
Patientenfrage:
Können sich Pigmentmale im Auge bilden?
Ich habe einen Eyeliner getragen und abends als ich das wieder weg machen wollte, habe ich gesehen, dass ich am Auginnenrand (also auf dem Schleimhaut) einen Fleck habe. Der Fleck geht aber nicht mehr weg...
Die Augenärtzin sagt, es könnte eine kleine Blutung sein, die nicht mehr weggeht. Da es so schnell entstanden ist, innerhalb eines Tages...
Ich soll das beobachten und wenn mir etwas komisch vorkommt, dann wieder zum Arzt gehen.
Aber mir kommt die Sache an sich schon komisch vor... Und ich weiß nicht zu welchem Artzt ich gehen sollte (Hautarzt, Augenarzt, sonst was?).
Am liebsten würde ich das weg haben wollen. Aber wie verläuft so eine Entfernung im Auge? Geht das überhaupt?
Ich danke Ihnen im Voraus
Antwort unseres Experten:
da die Veränderung so plötzlich aufgetreten ist, würde ich zunächst eine Woche warten, dann sollte sich eine Blutung zurückgebildet haben. Wenn sich dann nichts verändert hat, würde ich einen Hautarzt aufsuchen. Bis dahin (auch wenn es schwer fällt) etwas Geduld.
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Experten_Team,
ich habe mir vor kurzem auf anraten meines Hautarztes ein Muttermal (Tumordicke: 0,62 mm) am hals entfenen. Nun bekam folgende Diagnose: "Dysplatsischer (atypischer) Naevuszellnaevus vom Compoundtyp mit fokal stärkeren Zellatypien und zeichen einer mechanische Irritation von zervikal links. Zu einem lateralen Schnittrand hin knapp bzw. nicht sicher in toto exidiert
Im Rahmen der fokalen deutschlichen Zellatypien ist eine umschriebene Nachexzision dringend indiziert."
Wie Sie sich mit Sicherheit vorstellen können, kann ich momentan nicht beruhigt schlafen. Wie muss ich mit diesem Befund umgehen ? Ist ein "Nachschnitt" unbedingt notwendig " ? Handelt sich bei diesem Befund um Hautkrebs ?
Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
es handelt sich immer noch um eine gutartige Veränderung und Sie können beruhigt schlafen. Allerdings sollten Sie sicherheitshalber die Nachexzision durchführen lassen, um hier auf keinen Fall ein Risiko einzugehen.
Patientenfrage:
Sehr geehrter Dr.Enk,
ich schicke ihnen den Befund nochmals. da er anscheinend nicht vollständig ankam:
Stadium II,LevelI, grösste vertikale Tumordicke kleiner als 0,75mm, AJCC 2002: T1a,
in der Epidermis atypische Melanocyten in Nestern und in Einzelformationen in allen Epidermislagen. In der Dermis komplexe atypische Melanocyten sowie Fibrosierung und Entzündungsinfiltrate.
Malignes Melanom dem Schnitt nach im Gesunden entfernt.
Ultraschall des Oberbauches und der Achsel wurde gemacht: o.B.
Was bedeutet diese Diagnose, welche Prognose hat sie und was würden sie weiter empfehlen?
Vielen Dank für ihre Antwort.
Lg.Heidrun Neumann
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein frühes Melanom (schwarzer Hautkrebs) mit guter Prognose. Der Tumor sollte mit einem Sicherheitsabstand von ca 1cm herausgenommen werden. Anschließend ist eine Sonographie der Lymphknotenstationen sinnvoll, evtl zusätzlich Sonographie OBerbauch und Rö-Thorax. Dann sollten Sie regelmäßig zur Nachsorge bei einem Dermatologen in Betreuung sein. Die Aussichten sind dann sehr gut!
Patientenfrage:
Guten Tag,
ich (18) (M) war vor ca. zwei jahren bei meinem Hautarzt und der hatte sich damals mein muttermal am oberschenkel und an der Leiste angeguckt und gesagt das man das beobachten solle. Und nun bin ich bei einem anderem Arzt.
Gestern merkte ich das auf meinem Muttermal am Oberschenkel eine weiße Hautschicht war, die Haut hatte sich gepellt. Ich habe es abgepidelt und gesehen dass das Muttermal irgendwie anders war als sonst und heute hat sich das mein Hautarzt angeguckt und gesagt das es unruhig ist und er es am besten entfernen würde und danach die Laborwerte abwarten will und wenn nötig das an der leiste auch entfernen. Und nun mache ich mir sorgen ob es schwarzer Hautkrebs ist ! Und ist es jetzt eigentlich schon ein melanom oder noch ein muttermal ? Ich geh auch aufs Solarium hat es sich dadurch verändert ? Also der arzt hat gesagt er schickt das ans Labor und dann kann man weiter gucken. Und das ganze gerde hat mir irgendwie angst gemacht und ich mache mir automatisch sorgen.
Antwort unseres Experten:
aus der Ferne kann ich die Diagnose natürlich nicht stellen, aber da Ihr Hautarzt die Empfehlung zur Entfernung gegeben hat, würde ich ihm unbedingt folgen! Trotzdem kann sich alles immer noch als harmloses Muttermal herausstellen.
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Prof. Enk,
vielen Dank für die Antwort! Ich hätte allerdings noch die Fragen, wie man die Entstehung von Melanomen verhindern kann:
Hilft Sonnencreme dagegen? Oder vor 10 und nach 3 hinaus gehen, damit sich langsam ein Schutz aufbaut?
Das Problem ist auch, dass, sobald ich in die Sonne gehe, Leberflecken bekomme. Kann man das irgendwie verhindern, weil sonst kann ich im Sommer gar nicht mehr hinaus, weil ich immer Angst haben muss, Melanome zu bekommen.
Im Sommer mit Sonne bekomme ich viele kleine Muttermale (mehr als 15 pro Monat), im Winter dagegen ca. 2 - 3 pro Monat.
Haben Sie vielleicht Tipps deswegen, mein Hautarzt hat mich nämlich noch nie deswegen ausführlich beraten.
Danke bereits im Voraus!
Antwort unseres Experten:
mehr, als die Sonne meiden und regelmäßige Kontrollen beim Hautarzt (ca 1x/Jahr) können Sie nicht tun. Sonnencremes helfen nur eingeschränkt gegen Hautkrebs, textiler Schutz ist besser!
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Ärzteteam,
ich währe für eine verständliche Erklärung sehr dankbar.
Untersuchungsgut: Displastischer Naevus rechts gluteal.
Histologische Begutachtung:
Makroskopisch= Hautexzidat mit einer 5mm messenden braunen Papel.
Mikroskopisch: histologisch handelt es sich um einen Tumor, der durch in der Junktionszone und im Korium gelegene epitheloide Melanozytennester gekennzeichnet ist. Weiterhin findet man im Korium Melanophagen. Die Epidermis zeigt eine Akanthose mit verlängerten Reteleisten. Die epidermalen Nester reichen mehrfach bis unter die Hornschicht. Die Läsion ist durch einen symmetrischen Aufbau mit mäßiger Ausreifung der Melanozyten zur Basis hin gekennzeichnet. Ganz vereinzelte Mitosen im Bereich der Epidermis und des Koriums. Die größte Tumordicke beträgt 0,8mm.
Die Zellen breiten sich auch im Bereich der Haarfollikel aus. Immunhistologisch: Die Tumorzellen reagieren mit dem Marker HMB 45. Der Proliferationsmarker zeigt im Korium eine geringe Aktivität bei melanozytären Zellen.
Begutachtung: Atypischer Spitztumor (spitzoider melanozytärer Tumor mit unklarem metastatischem Potential).
Der vorliegende Befund läßt ein spitzoides malignes Melanom (pT1a R0) nicht mit letzter Sicherheit ausschließen.
Was kann oder muß ich als nächstes tun?
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
Monika S.
Antwort unseres Experten:
man sollte hier sicherheitshalber eine knappe Nachexzision mit 0,5cm Sicherheitsabstand durchführen, um alle Vorsichtmassnahmen einzuhalten. Ferner wäre noch aus Sicherheitsgründen eine Ultraschalluntersuchung der Lymphknoten in Erwägung zu ziehen. Dies ist eigentlich bereits alles. Ihr Pathologe sollte ferner entscheiden, ob das Präparat zur Befundung noch an eine Referenzpathologie wie Graz geschickt werden sollte.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
im August 2008 bei mir ein norduläres malignes Melanom, Clark Level III, 1,75 mm, T2a am rechten Oberschenkel entfernt und nachexzisiert.
Im Februar 2009 wurde dann eine radikale Lymphadenektomie durchgeführt mit der Diagnose: 2 Lymphknotenmetastasen (pT2a pN2b M0 Stadium IIIb).
Seit 30.03.09 habe ich mit einer hochdosierten Interferon-Therapie (19 Mio Einheiten) begonnen. Gibt es bei dieser Diagnose überhaupt eine Heilungschance? Wenn nicht, von was für einer Lebenserwartung kann ich ausgehen?
Antwort unseres Experten:
ja, in diesem Stadium gibt es durchaus Heilungen und Sie bekommen derzeit die wirksamste Therapieoption! Seien Sie guten Mutes, denn der Krebs ist hier durchaus noch heilbar! Nehmen Sie die Therapie und die Nachsorge ernst, dann machen Sie alles, was Sie tun können.
Patientenfrage:
Hallo liebes Expertenteam,
ich hatte meine Melanomdiagnose im September 2005 mit TD 0,45 und Clark Level 3. Bei den Nachsorgeterminen lag mein S100 Wert immer zwischen 0,03 bis 0,08 µg/l. Jetzt bin ich in der 22ten Woche schwanger und bei der Untersuchung letzte Woche lag der S100 Wert bei 0,139, so hoch wie nie. Alle anderen Untersuchungen waren in Ordnung. Kann der plötzlich so hohe Wert an meiner Schwangerschaft liegen, oder muß ich mir Sorgen machen, weil er sich ja auch nicht mehr im Normbereich befindet?
Vielen Dank für Ihre klärende Antwort
Antwort unseres Experten:
Schwankungen des S100 WErtes gibt es aus den verschiedensten Gründen. Manche Patienten starten schon mit viel zu hohen Werten. Dies sagt einfach auch aus, dass der S100 Wert für Nachsorgeuntersuchungen bei so dünnen Melanomen, wie Ihrem, ungeeignet ist. Machen Sie sich keine Gedanken, dies ist lediglich ein Laborwert. Freuen Sie sich auf Ihr Kind!
Patientenfrage:
Hallo an den/die Experten,
ich soll in 4 Tagen (14 Tage nach der Entnahme, Diagnose vor 3 Tagen) beim Hautarzt 1 cm nachgeschnitten werden.
1. Frage:
Was ist mit 1 cm gemeint - der Abstand zum Rand des Tumors oder zur bestehenden Naht? Die Naht ist knapp 4cm lang (bereits großzügig geschnitten!?) und es ist kaum noch "Hautmaterial" vorhanden - nicht mal 1 cm mit viel Spannung auf der Haut läßt sich insgesamt von beiden Seiten zur Naht hin bewegen - 2 cm halte ich für nicht möglich! Bedenken wg. schlechter Heilung, Aufreißen ect....
2. Frage: Clark III hat mich verunsichert - die Haut soll am Fußknöchel sehr dünn sein. Es gibt einen Fall mit 0,8mm, Clark III, auch Fußknöchel und positivem Sentinentel Node, der mich stark verunsichert. Sollte man den Wächterlymphknoten untersuchen? Was für Maßnahmen sollten man sonst treffen?
Es ist toll, jemand sehr gut fachkundigen fragen zu können! Vielen Dank im Voraus für die Beantwortung!
Viele Grüße
Antwort unseres Experten:
wie waren denn Ihre Tumordaten? Ich kann nur dann raten, wenn ich diese Information habe.
Patientenfrage:
Hallo!
Bei mir wurde am Montag beim Hautarzt ein Muttermal am Fuß untersucht. Der Arzt meinte es sollte entfernt werden. Auf meine Frage, ob es bösartig sei, sagte er mir, dass es seiner Meinung nach noch nicht der FAll wäre. Seine Diagnose: dysplastischer nävuszellnävi. Meine Frage: Wie sicher ist die Untersuchung beim Arzt? Kann ich wirklich davon ausgehen, dass der Fleck gutartig ist? Ich mache mir große Sorgen und der Termin für die Entfernung liegt erst am 13. August.
Vielen Dank für ihre Hilfe.
Antwort unseres Experten:
Ihr Arzt hat seine Einschätzung abgegeben und die ist gutartig! Daher sollten Sie zunächst beruhigt sein und Ihrem Arzt vertrauen!
Patientenfrage:
Hallo,
ich habe mir am Rücken ein kleines Muttermal mit der Shave-Technik entfernen lassen. Meine Hautärztin hielt es für irritiert aber wohl nicht melanomverdächstig. Nun habe ich gelesen, dass Muttermale besser immer komplett entfernt werden sollten. Habe ich nun einen Fehler gemacht? Kann das Muttermal trotzdem histologisch beurteilt werden (ist eingeschickt worden).
Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
die shave Technik entspricht bei korrekter Durchführung einer kompletten Exzision und die histologische Aufarbeitung ist in die Wege geleitet - Sie haben alles richtig gemacht!
Patientenfrage:
Guten Morgen!
Wie schnell müssen verdächtige Muttermale entfernt werden?
Sind drei Wochen Wartezeit zu lang oder gibt es bei sehr auffälligen Malen schneller Termine?
Danke für die Antwort
Antwort unseres Experten:
wenn es sich nur um verdächtige Muttermale handelt, dann sind drei Wochen durchaus akzeptabel, bei dringendem Melanomverdacht wäre dies etwas anders.
Patientenfrage:
Meine Diagnose lautet "dysplastischer nävuszellnävi". Das bedeutet doch dann eher ein verdächtiges Mal als ein dringender Melanomverdacht, oder? Dann sind drei Wochen Wartezeit also in Ordnung?
Danke
Antwort unseres Experten:
...die Wartezeit ist in Ordnung!
Patientenfrage:
Ich habe zwei Fragen:
1.) Wie sicher können Ärzte bei der Untersuchung mit dem Dermatoskop gut- und bösartige Muttermale unterscheiden?
2.) Sprechen Ärzte ehrlich über Melanomverdacht oder verschweigen sie die Vermutung bis zur Entfernung des Muttermals?
Danke
Antwort unseres Experten:
Patientenfrage:
Sehr geehrte Experten,
ich habe mir ein Muttermal entfernen lassen und folgenden Befund erhalten:
Akanthose der Epidermis mit Vermehrt einzel stehenden melanozytären Zellen in der Junktionszone ohne sichere Atypien in der Basalschicht. Keine Einzelzellaussaat in höhere Epidermisschichten. Im oberen Corium ein herdförmiges lymphohistiozytäres Infiltrat und Fibrose, dazwischen Nester naevozytoider Zellen. Die Schnittränder sind frei. Auf weiteren Stufen keine neuen Gesichtspunkte.
Diagnose: Nävuszellnävis, epidermo-dermaler Typ (mit "dysplatischen" Zügen, aufgrund der stärkeren Stromareaktion ohne Hinweis für Malignität), in toto exzidiert.
Was bedeutet lymphozytäres Infiltrat? Heisst das, dass das Muttermal irgendwie entzündet war? Mein Hautarzt hat sich dazu gar nicht geäußert. Von Nachschneiden war auch keine Rede.
Ich versteh auch nicht wieso aufgrund der stärkenen Stromarekation eine Malignität ausgeschlossen werden kann. Kommt das nicht gerade auch bei Melanomen vor?
Was meinen Sie zu dem Befund?
Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
das Infiltrat bedeutet in der Tat Entzündung. Dies ist nicht ungewöhnlich und kein schlechtes Zeichen. Die Veränderung ist gutartig, daher muss auch nicht nachgeschnitten werden, es ist kein Melanom!
Patientenfrage:
ich habe folgende Diagnose erhalten:
Lentiginöser junktionaler Naevuszellnaevus mit Dysplasiekritereien.
Können Sie mir sagen, was das genau heißt, versuche es seit einiger ZEit im Internet zu recherchieren, bekomme aber keine wirklichn klaren Ergebnisse.
Vielen Dank im Voraus
Herzliche Grüße
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein gänzlich harmloses Muttermal. Sie sollten sich hier von Bezeichnungen wie Dyplasie nicht irritieren lassen.
Patientenfrage:
Mir wurde ein Muttermal, mit dem Befund Melanom in situ, entfernt und ich hatte vor kurzem den vom Hautarzt empfohlenen Nachschnitt. Bezüglich der Nachsorgeuntersuchungen, habe ich allerdings nun 2 unterschiedliche Aussagen von meinen Ärzten. Ein Arzt meinte, dass ich in 6 Monaten bis max. 1 Jahr wieder zur Kontrolle gehen sollte und der andere rät mir alle 3 Monate zu gehen. Was ist aus Ihrer Sicht der richtige Abstand für die Kontrollen bzw. wie kann ich optimal vorsorgen?
Herzlichen Dank!
Antwort unseres Experten:
bei einem in situ Melanom sind üblicherweise jährliche Kontrolluntersuchungen ausreichend.
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam,
ich bin 67 Jahre alt und habe-soviel ich eiß- seit meiner Geburt ein Muttermal mit einem Durchmesser von ca. 0,7mm am Rücken. Vor mehreren Jahren war ich bei einem Hautarzt, der mir jedoch sagte, es handele sich um ein normales Muttermal, welches nicht behandelt werden muß.
Seit einiger Zeit (etwa 6 Monate) habe ich eine Veränderung der Oberfläche des Muttermales festgestellt. Mein Hausarzt, darauf angesprochen,
stellte keinen besonderen Befund fest.
Seit einigen Wochen stelle ich eine Veränderung der Oberfläche fest (rauh, grindartig) und heute blutete das Muttermal, wobei sich die Ränder, ähnlich wie bei einem Grind, abheben ließen.
Selbstverständlich werde ich umgehend einen Hautarzt aufsuchen. Vielleicht können Sie mir aber vorab schon etwas zu der geschilderten Beobachtung sagen? Ich bedanke mich im Voraus!
Mit freundlichen Grüßen
Ernst Weikert
Antwort unseres Experten:
leider kann ich aus der Ferne wirklich keine Diagnose stellen, aber Sie sollten wirklich umgehend einen Hautarzt aufsuchen
Patientenfrage:
sehr geehrte Damen und Herren, ich habe nach einer Gewebeentnahme folgenden Befund erhalten:
Pathologisch-Anatomisches Gutachten
Ein 0,8 x 0,7 x 0,4 cm großes Hautexzidat. Histologisch erkennt man ein Hautexzidat mit Nestern eines aus basaloiden Zellelementen aufgebauten Tumors, der sich von der epidermo-dermalen Junktionszone in die Dermis ausbreitet und von mäßig dichten Rundzellinfiltraten begleitet wird. Die Tumorzellen zeigen eine Hyperchromasie mit randlicher Palisadenstellung der Kerne und Retraktionsartefakten. Oberflächlich ist die Läsion erosiv verändert. An umschriebener Stelle erreichen Tumorausläufer eine der lateralen Abtragungsebenen. Die kontralaterale Abtragungsebene sowie die basale Abtragungsebene sind tumorfrei.
GUTACHTEN:
Oberflächlich erosiv verändertes Basaliom, örtlich ausgebreitet in einen lateralen Absetzungsrand.
Was bedeuten diese Aussagen für einen Laien und was für eine Behandlung empfehlen sie?
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um einen Hauttumor, der sich Basaliom nennt und örtlich weiter wächst, aber keine Metastasen macht. Er sollte komplett herausgeschnitten werden, was bei Ihnen eine Nachexzision erforderlich macht (ein Schnittrand ist noch betroffen). Sie sollten dies mit Ihrem Hautarzt besprechen.
Patientenfrage:
Hallo, ich war vor kurzem beim Hautarzt und habe eine Kreebsvorsorgeuntersuchung machen lassen mit der Kamera (vergrößerung der Muttermale auf den Bildschirm). Der Arzt hat bei mir mehrere Muttermale bemängelt und mich in die Hautklinik überwiesen, da es für ihn zeitlich nicht möglich wäre diese zu entfernen. Vermutlich aus Kostengründen. Auf der Überweisung in die Hautklinik stand "atypische nävi" Exersion erbeten.
Einen Tag später bin ich erneut zu ihm weil ich tierische Angst hatte. Er sagte mir, wenn er Krebs entdeckt hätte,würde er mich nicht mehr aus der Praxis lassen bis es entfernt wurde. Soweit so gut. Er sagte auch bei einigen besteht ein Verdacht und ich solle es entfernen lassen. Wenn diese enfernt wurden, wäre es erledigt. Ist das so korrekt? Also handelt es sich noch nicht um ein malignes Melanom/ Krebs oder?
Bitte antworten Sie mir, da ich von morgens bis abends an nichts anderes mehr denken kann.
Beste Grüße
Dennis Müller
Antwort unseres Experten:
die Aussagen sind korrekt und Sie sollten sich ruhig in der Hautklinik vorstellen. Hier kann entschieden werden, ob weitere Muttermale entfernt werden müssen. Seien Sie vorerst ganz unbesorgt!
Patientenfrage:
Heute ist mir (21 Jahre) durch Zufall aufgefallen, dass sich ein Muttermal auf meinem Oberschenkel verändert hat. Ich habe sehr viele Muttermale (sehr heller Hauttyp), vor allem auf den Armen, Gesicht und Beinen, aber alle bis auf zwei sind hellbraun und nicht erhoben. Das besagte Muttermal war immer schon dunkler als die anderen, beinahe schwarz und hat ungefähr einen Durchmesser von 3-4mm. Die Größe des Muttermals hat sich zwar nicht verändert, aber ich habe bemerkt dass sich auf dem Muttermal etwas gebildet hat, das aussieht wie ein schwarzes Schüppchen (minimal erhoben), der Durchmesser beträgt aber nicht mehr als 2mm. Wollte fragen ob ein auffälliger Fleck mit 2mm Durchmesser bereits ein bösartiges Melanom sein kann und tödlich enden kann? Werde zwar so bald als möglich den Hautarzt aufsuchen, habe jedoch große Angst, dass ein leicht verändertes Muttermal bereits tödlich sein kann.
mit freundlichen Grüßen, Elisabeth Mittendorfer
Antwort unseres Experten:
Sie sollten die Veränderung in jedem Fall einem Hautarzt zeigen! Aber nicht jede Veränderung muss gleich ein Melanom bedeuten!
Patientenfrage:
Bitte erklären Sie den Zusammenhang "Systemerkrankung" mit einem MM nocheinmal.
D.h. es ist immer ! noch irgendwo eine Krebszelle zu finden?
Antwort unseres Experten:
Patientenfrage:
Sehr geehrte Experten,
ich hätte eine Frage zu den Fachausdrücken folgender Diagnose:
Was bedeutet Initial superfiziell spreitend, keine Ulzeration?
Die Tumordicke beträgt 0,3 mm, Level II. Wie würden Sie die Heilungschancen einschätzen?
Dank und Gruß,
Susanne
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um eine Frühform des schwarzen Hautkrebs (Melanom) mit sehr guten Heilungschancen. Eine Exzision mit 1 cm Sicherheitsabstand und eine Lymphknotensonographie sollten erfolgen. Dann ist eine regelmäßige Nachsorge beim Hautfacharzt nötig.
Patientenfrage:
Guten Tag Herr Enk,
ich hatte ein noduläres malignes Melanom in der Kniekehle. Clark Level 4, Tiefe 2,5 mm.(Alter 40, weiblich)
Sentinel negativ, keine Metastasen.
Inzwischen sind 5 Monate vergangen und es sind keine (Lymph)-Metastasen und auch keine Rezidive aufgetreten.
Können Sie mir die Prognose in Prozenten sagen?
Denn mit guter oder schlechter Prognose kann ich wenig verbinden?
Vielen Dank
Freundliche Grüße
Schmitz
Antwort unseres Experten:
die Statistik ist für den Einzelfall leider wenig aussagefähig. Da es sich schon um ein dickeres Melanom gehandelt hat, sind die Nachsorgetermine für Sie besonders wichtig. Hier solten dann auch regelmäßig die Lymphknoten mit UltrascHall untersucht werden.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
an meinem Dekote´ befindet sich ein Muttermal das etwas nach oben gewölbt, und braun ist. Ich bin mir nicht sicher ob beim toben meine kleine Tochter mit ihren Nägelchen daran hängen geblieben ist, aber jedenfalls ist es jetzt "etwas lose" an einer Seite. Das Muttermal misst in der Länge ca 4mm und in der Breite 3mm. Habe ein ganz flaues Gefühl im Magen....
Für eine Antwort wäre ich Ihnen dankbar.
Antwort unseres Experten:
leider kann ich aus der Ferne wirklich keine Diagnose stellen, daher muss ich Sie bitten, sich bald beim Hautarzt vorzustellen, das kann aber immer noch etwas gänzlich harmloses sein!
Patientenfrage:
Im Abstad von einigen Jahren wurden bei mir einige s.g. Altersflecken ,u.a. an der Schulter, mittels Laser vom Hautarzt wiederholt entfernt; doch haben sie sich ziemlich rasch erneut an der selben Stelle wieder gebildet und vergrößern sich nun zunehmend. Ist das normal? Kann ich sie nochmals erneut wegläsern?
Kann eine Bösartigkeit dieser Flecken ausgeschlossen werden?
Was würden Sie empfehlen?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
leider kann ich Sie aus der Ferne nur eingeschränkt beraten, da ich die Veränderungen nicht sehen kann. Sichere Altersflecken darf man lasern und sie können wiederkommen. Eine Bösartigkeit kann man nur durch Histologie ausschließen.
Patientenfrage:
Guten Tag,
ich habe mehrere Frage bezüglich Melanomen und bitte darum, dass sie mir dabei helfen könnten, diese zu beantworten. Da bei mir bereits zwei festgestellt wurden (Das Erste letztes Jahr im November, Breslow 0,34 mm; Clark III und dieses Jahr im Juni lt. Arztbrief: kleines, inspizientes, invasives, malgines Melanom, superfiziell spreitender Typ, pT1a, Ro, Eindringtiefe 0,25 mm, Resektion weit im Gesunden, Clark 2). Muss die Haut um das zweite Melanom noch entfernt werden? Was bedeutet die Diagnose des zweiten Melanoms genau? Was würde passieren, wenn man das zweite Melanom nicht entfernt?
Da ich noch Risikopatientin für Brustkrebs bin (Habe bereits Tumore in der Brust), haben die malignen Melanome irgendeine Auswirkung darauf?
Ich habe mich früher nie gesonnt, da ich ein sehr heller Hauttyp bin und mich nie gesonnt habe oder ins Schwimmbad gehe, geschweige denn ins Solarium, kann man sagen, warum ich Melanome bekomme?
Wie wahrscheinlich ist, ein Melanom im Gesicht zu bekommen?
Ich hoffe, dass Sie mir meine Fragen beantworten können und danke Ihnen bereits im Voraus.
Antwort unseres Experten:
Patientenfrage:
Guteh Tag Herr Prof. Enk,leider ist mein Email an
Ihre Email Adresse zurück gekommen.
Meine Frage nun in Kurzform Ich habe seit vielen
Jahren RLS,eine neurologische Krankheit die im
ZNS ,so wie Parkinson unheilbar ist. Muss jeden
Tag starke Medikamente einnehmen..Mein S100
Wert liegt bei O,19. KannRLS auf den erhöhten
Wert Einfluss nehmen??Am 3.August habe ich bei
Ihnen-Hautkl.-Nachsorge. Soll ich den Wert noch vorher im Labor Heilbronn prüfen lassen.Alle an
deren Werte sind OK.
Es grüsst Karl Budesheim
Antwort unseres Experten:
Sie müssen den Wert nicht vorher bestimmen lassen und ja - Erkrankungen im ZNS können den Wert verändern.
Patientenfrage:
Hallo, ich bin 27 Jahre, eher der helle Hauttyp aber auch sehr vorsichtig im Umgang mit Sonne. Ich habe sehr viele Leberflecken und Muttermahle und lasse diese daher seit meiner Pupertät regelmäßig 1x jährlich kontrollieren. Vor etwa 2 wochen wurde auf mein Drängen ein Leberfleck auf meinem Arm entfernt, bei dem der Hautarzt meinte es sei absolut unnötig. Er zeigte mir sogar mit einem Computerprogramm, dass er laut Analyse noch am Ende des grünen Bereichs lag. Dennoch entfernte er mir den Leberfleck. Nun bekam ich folgende Diagnose: Melanozytärer Nevus mit einzelnen atypischen Melanozyten. Überwiegend im Bereich der Basalzellschicht aber auch in höheren Epithelschichten einzelne Melanozyten und melanozytäre Nester. Stellenweise Konfluenz der Nester. Im Papillarkörper um verlängerte Reteleisten ausgeprägte Fibrose und lymphozytäre Infiltrate. Zur Tiefe kleinkernigere dermale Naevuszellen. Diagnose Dysplastischer Naevuszellnaevus mit schwerer Melanozytenatypie (ICD-0 M8000/1; ICD-10 D48.9) Postskriptum Dieser dysplastische Naevus zeigt eine schwere Melanozytenatypie. Trotz der ausgeprägten Melanozytenatypie spricht die Mehrzahl der morphologischen Kriterien noch für einen dysplastischen Naevus. Die Frage der Melanomentwicklung in diesem Naevus wurde morphologisch geprüft. Die Diagnose des malignen Melanoms war nciht zu stellen. Resektionsränder in vorliegenden Schnittpräparaten sind frei. Mich berunruigt diese Diagnose sehr, vor allem da der Hautarzt diesen Leberfleck gar nicht entfernen wollte. Bedeutet, wenn die Schnittränder frei sind, dass ich absolut sicher sein kann, dass alle kritischen Zellen entfernt worden sind? Die Diagnose lässt ja keinerlei Rückschlüsse darauf zu, ob die Basallamina eventuell durchbrochen wurde? Mein Hautarzt meinte lediglich es wäre gutartig und ich solle eben meine anderen Leberflecke gut beobachten, weil die wahrscheinlichkeit höher sei, dass diese nun auch verändern. Kann es denn nicht schon zu spät sein, wenn mir eine Veränderung auffällt? Schließlich wollte er mir diesen einen ja auch nicht enfernen, da er scheinbar völlig unauffällig war. Muss ich mir nun wegen der Diagnose Sorgen machen? Laut Diagnose geht ja nicht hervor, ob die Zellen gut oder bösartig waren. Vielen Dank für ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
es handelt sich immer noch um einen völlig gutartigen Befund, Sie dürfen beruhigt sein. Alle Zellen des Muttermals wurden entfernt. Die "Trefferquote" für bösartige Veränderungen ist leider auch beim besten Hautarzt niemals 100%, aber eine bessere Methode gibt es nicht! Sorgen müssen Sie sich nicht, aber Sie sollten Ihre Haut regelmäßig vom Hautarzt anschauen lassen!
Patientenfrage:
Folgenden Befund habe ich erhalten:
Intraepithelial lediglich normale Anzahl melanozytärer Zellen. Subepithelial dann kompakte Nester eines epitheloiden Blauen Naevus, welcher Melan A deutlich und HMB45 vereinzelt positiv ist. Dazwischen Melanophagen und eine schüttere Entzündung.
Beurteilung: Bild eines epitheloiden Blauen Naevus ist randbildend.
Frage: Ist Naevus gut- oder bösartig. Sollte an eine Entfernung gedacht werden, da an empfindlicher Stelle (glans). Oder sollte man weiter beobachten. Habe Naevus seit über 20 Jahren.
Antwort unseres Experten:
der Befund ist absolut gutartig. Eine Entartung sehr unwahrscheinlich.
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Prof. Enk,
2004 hatte ich ein MM (1,8mm, pt2a M0 N0). Danach eine 3 jährige Interferon-Therapie. Nun wurde ein Kardio-MRT durchgeführt. Eine strukturelle Herzerkrankung wurde ausgeschlossen. Allerdings findet sich in der late enhancement-Aufnahme eine "eventuell intramyokardiale lokalisierte lineare Signalalteration, welche jedoch in der kurzachsenparallelen Schichtführung nicht sicher reproduziert werden kann. Es könnte sich um eine vermehrte Fibrosierung unklarer Genese handeln. Allerdings zeigt dieses Segement in der Funktionsbildgebung eine regelrechte systolische Myokarddickenzunahme."
Inwiefern hat das Cardio-MRT Schwächen in Bezug auf technische Artefakte?
Liese sich eine mögliche Fibrosierung, die in einer achsenparallel-Aufnahme nicht sicher reproduziert werden kann und eine systolisch regelrechte Wandbewegung aufzeigt, als ein solcher Artefakt erklären? Oder könnte es sich bei dieser Fibrosierung um eine Metastase handeln?
Die MRT-Aufnahme soll nun wiederholt werden.
Muss ich mir Sorgen machen?
Antwort unseres Experten:
es tut mir leid, aber was MRT-Befundungen angeht, bin ich wirklich kein Experte. Sie sollten hier mit einem Kardiologen oder Radiologen sprechen.
Patientenfrage:
Hallo, habe folgenden Befund erhalten ,können Sie mir den erklären?
Epidermisband mit verlängerten Reteleisten.Hier unscharf begrenzter Melanozytärer
Naevus mit einzelnen Melanozyten an der Junktionszone.Dazwischen zahlreiche junktionale Nester,die stellenweise konfluieren.Im Papilarkörper lymphozytäres Infiltrat.Unregelmäßige Pigmentverteilungund lamelläre Fibroplasie.Möglicherweise schon einige vom Ephithel abgelöste kleinere Melanozytenkomplexe.
Diagnose:Überwiegend junktional gelegener dysplastischer Naevuszellnaevus.
Postskriptum:
Assozierte Endzündungszellinfiltration im Sinn eines Sutton Pfänomens.
Die Veränderungen reichen nach den vorliegenden Schnittpräperaten an den einen seitlichen Rand.
Schon aus Sicherheitsgründen kann bei einer derartigen Diagnose eine entsprechende,wenn auch kleine Nachexzision sehr sinvoll sein!
Über eine BALDIGE Anwort würde ich mich sehr freuen.
Lotmir
Antwort unseres Experten:
ich darf Sie beruhigen, es handelt sich um ein gutartiges Muttermal. Da die Zellen aber an den Schnittrand heranreichen und mit einer Entzündung verbunden sind, kann man hier durch einen Nachschnitt alle Zellen entfernt, was aus Gründen der absoluten Sicherheit manchmal empfohlen wird - Sie sollten dies ruhig tun, dann sind Sie auch beruhigt
Patientenfrage:
guten Tag,
mir wurde vor fast drei Jahren ein Malignes Melanom auf der rechten Schulter Ambulant entfert.
Erst nach entfernung auf eigenen Wunsch wurde festgestellt, das es Hautkrebs ist!!!
danach wurden einige Lymphe vorsichtshalber entfernt.
seitdem Spritze ich Interferon alpha 2a
Beeinträchtigt dieses die Fruchtbarkeit???
mein Arzt meinte, ich könne ohne Risiko ein Kind bekommen, müsste aber das Spritzen absetzen
und nach der Geburt weiter machen.
iIch bin mir nicht Sicher, ob ich diese Aussage Positiv engegen nehmen kann.
ich wünsche mir so sehr ein Kind
und will kein Risiko für mich oder das Baby eingehen
vielen Dank
Antwort unseres Experten:
Patientenfrage:
vor 12 tagen wurde mir ein muttermal entfernt heute rief ich in der praxis an und bekam die diagnose atypische melanozytäre Lasion jetzt wird dieses muttermal wohl erneut in ein chemisches labor geschickt ich muss am 15. erneut in die praxis?? Ist es jetzt bösartig und sie schauen jetzt nur wie weit oder was kann es sein?
LG und danke schonmal ich halte die ungewissheit nicht mehr aus
Antwort unseres Experten:
dieser Befund kann sich immer noch als gutartig erweisen, machen Sie sich also nicht zu verrückt. Eine Nachuntersuchung einer Histologie ist kein sehr ungewöhnlicher Vorgang.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
bei mir wurden schon etliche Leberflecke entfernt und bis jetzt immer für gut befunden.
Mein Problem ist die schlechte Narbenbildung meiner Haut. Die Narben sind bei mir keine "Linien" sondern sie ziehen sich wieder aus die Ausschnittsgröße auf.
Aus diesem Grund suche ich nach einem Früherkennungs- / Diagnoseverfahren welches mir vielleicht einige Narben ersparen kann.
Auf ihrer Internetseite unter folgender Rubrik,
Früherkennung / Diagnose: Computertechnik
bin ich natürlich hellhörig geworden.
Könne sie mir schreiben wo dieses Dokumentations- und Diagnose-System eingesetzt wird oder ob es noch andere verfahren gibt?
MfG
Peters
Antwort unseres Experten:
Patientenfrage:
hallo
am schienbein habe ich ein 5 mm großes viereckiges muttermal ich hab mich nachts so heftig am bein gekratzt weil es so ´juckte das es um das muttermal herum blutet. aber das muttermal juckt immer noch seit 1 woche aber ich hab mir auch die beinhaare mit einem nassrasierer abrasiert und das muttermal aber nicht (oder vielleicht schon ein anderes mal dabei) aufgeschnitten (es ist nicht plan mit der haut).
es sind zwei winzige schwarze punkte auf dem muttermal und es ist auch druckempfindlich seit dem.
zahlt die kasse das, wenn ich es weglasern lasse oder muss es rausgeschnitten werden? ich hatte mal ein muttermal am handgelenk es juckte ich kratzte und als ich viel später beim arzt war sagte der hautarzt, da sei kein muttermal (mehr?). ist es jetzt weg und juckte deshalb?
mein mann ist anfang januar 08 an krebs gestorben er hatte uebrigens u.a. ein "riesiges" Muttermal auf dem Kopf (kann so ein Hautkrebs in den Darm gehen?).
ist es zu spät, wenn es juckt?
vielen dank ich bin etwas beunruhigt.
mfg
Hannelore Welter
Antwort unseres Experten:
Sie sollten sich zunächst beim Hautarzt zur Untersuchung vorstellen. Er kann Ihnen sagen, ob man das Muttermal entfernen sollte oder nicht. Die Entfernung sollte nie mit Laser erfolgen. Selbstverständlich sind dies Leistungern der Krankenkasse.
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Dr. Enk,
sie hatten mir netterweise vor einiger Zeit ja schonmal eine Frage beantwortet. Ich hatte mir ja im September letzten Jahres in der Leiste ein sehr auffälliges Muttermal entfernen lassen. Die Diagnose damals war: Kombinierter Nävus aus Coumpund-Nävus und einem dysplastischen Nävus mit spitzoiden Zügen. Also gutartig.
Jetzt habe ich beim Duschen unterhalb der Narbe in der Leiste eine Lmyphnkoten entdeckt, den ich so auf der anderen Seite nicht fühle. Er ist ca. kirschgerngroß, relativ hart und schmerzt nicht. ist aber gut verschieblich (springt zwischen den Fingern hin und her). Sehen Sie irgendeinen Zusammenhang mit dem Muttermal?
Ich mache mich leider immer noch verrückt, dass die Histologie vielleicht doch etwas übersehen hat. Das Muttermal hatte wohl zum Teil epitheloide Zellen. Ist das schlimm?
Besten Dank
Britta
Antwort unseres Experten:
wenn Sie sehr beunruhigt sind, sollten Sie eine Ultraschalluntersuchung des Lymphknotens durchführen lassen. Dies kann Ihr Hausarzt veranlassen.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe gestern einen neuen, dunklen, leicht erhabenen Leberfleck (Durchmesser ca. 0,5mm) entdeckt. Ich weiß, daß er neu ist, da ich mich regelmäßig selbst untersuche.
Heute morgen habe ich einen Termin beim Hautarzt gemacht, aber erst in zwei Monaten einen bekommen. Reicht die Zeit aus oder ist das terminlich viel zu spät?
Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Antwort unseres Experten:
auch mir kommen zwei Monate sehr lang vor - vielleicht versuchen Sie noch einen anderen Hautarzt?
Patientenfrage:
Histologischer Befund und Beurteilung
Präp.A(Unterarm rechts)
Histologisch erkennt man im vorliegenden Präparat eine asymmetrisch aufgebaute pigmentläsion.Die Epidermis akanthotisch verbreitert.Innerhalb der Junktionszone finden sich deutlich vergrößerte Melanozytenkoplexe mit spitzoiden Melanozyten.Vereinzelt zeigt sich ein einzelzelliges intraepidermales Aufsteigen von spitzoiden Melanozytenkomplexen.Im oberen Korium zeigt sich eine bedingte Ausreifung der spitzoiden Melanozytenkomplexe.In der MIB-Färbung zeigt sich eine deutlich erhöhte Proliferationsaktivität innerhalb junktionaler und korialer Melanozytenkomplexe,wobei eine Abnahme der Proliferationsaktivität innerhalb der korialen Melanozytenkomplexe festzustellen ist.In der MART-1-Färbung bestätigt sich der Befund deutlich vergrößerter junktionaler Melanozytenkomplexe.Die Absetzungsränder im Gesunden.
Beurteilung:
Im Gesunden exzidierter atypischer Spitznaevus vom Compound-Typ mit fokal deutlich erhöhter Proliferationsaktiität und Nachweis Teilweise atypisch erscheinender Mitosen.Da sich im vorliegenden Präparat auch einzelne Kriterien eines spitzoiden Melanoms nachweisen lassen,werden wir das Präparat nochmals konsiliarisch untersuchen lassen.Ferner werden wir weitere molekularbiologische Untersuchungen(BRAF-Mutation) durchführen.Ein Nachbericht folgt.(Präparate Frau Prof.Bröcker vorgelegt).
Prof.Dr.Eva-B.Bröcker Dr.H.Kneitz Pathologe
UNIVERSITÄTSKLINIKUM WÜRZBURG
Hallo!
Bei meiner schwangeren Frau(22 Jahre) ist ein fleck am unteren arm enfernt worden,es ist vor ein paar monaten aufgetreten und hat sich ein bischen vergrößert und verfärbt.
Der hautarzt hat es zur untersuchung weggeschickt und diese diagnose bekommen.
Doch jetzt haben die ärzte dieses präparat nochmals zur untersuchung geschickt auch in die USA.Ich mache mir sehr große sorgen,kann nicht schlafen,der azt gibt mir keine genauen antworten auf was eher tendiert wird.Manchmal macht er mir angst.Ich verstehe die ganze situation nicht,sowohl auch nicht den ersten Befund. Bitte wenn sie mir viell.schnellstmöglich eiine Antwort geben könnten.
Ich danke Ihnen vielmals!! bitte bitte!!!
Antwort unseres Experten:
leider muss ich Sie derzeit auch zur Geduld ermuntern, denn Ihre behandelnden Ärzte habe alles richtig gemacht und bislang ist die Diagnose ja auch immer noch ein harmloses Muttermal. Nur aus Sicherheitgründen wurde noch eine Nachuntersuchung angefordert und das dauert leider ein bisschen. Gehen Sie doch zunächst von einem gutartigen Befund aus, denn so ist die Diagnose und versuchen Sie, sich auf das Kind zu freuen, auch wenn es derzeit vielleicht etwas schwer fällt.
Patientenfrage:
Hallo,
habe heute folgenden Befund bekommen.
Verdachtsdiagnose: dyspl. NZN
Beurteilung: Initiales superfiziell spreitendes malignes Malanom, Clark Level II, maximale Tumordicke 0,15mm pT1a, abschnittweise an die peripheren Schnittrandgrenzen heranreichend.
Die Haut wurde in 1 cm Sicherheitsabstand herausgeschnitten. Was genau bedeutet die Diagnose und sollte ich weitere Untersuchungen machen lassen? Der Hautarzt hat diesbezüglich nichts gesagt.
Vielen Dank für Ihre Antwort!!
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um einen sehr frühen sog. schwarzen Hautkrebs. Die Nachexzision ist bereits erfolgt und Sie sollten sicherheitshalber ncoh eine Ultraschalluntersuchung der Lymphknoten durchführen lassen, sowie die regelmäßige Nachsorge ernst nehmen! Dann ist Ihre Prognose exzellent, Sie haben Glück gehabt!
Patientenfrage:
Meinem Lebensgefaehrte wurde vor 3 Wochen ein melanom entfernt, Dicke 6 mm. was ist zu der Prognose zu sagen. Einen histologischen befund habe ich im Detail leider nicht vorliegen.
Antwort unseres Experten:
Das hängt in der Tat von vielen weiteren
Faktoren wie Tumorausbreitung, Lokalisation,
Schildwächter-LK befallen ab. Ohne diese
Informationen kann ich leider nicht Stellung
nehmen.
Patientenfrage:
Was bedeutet dieser Befund, vor allem was bedeutet "tief in das Corium"? Muss man sich große Sorgen machen? Kann man etwas zum Clark-Level sagen aus diesem Befund?
Befund (Zitat)
Ein 0,9x0,6x0,5 cm messendes Gewebe zeigt histologisch ein malignes Melanom, das tief in das Corium infiltriert. Man findet in der Junktionszone deutliche Aktivitäten, stößt auf eine Ausschleusung der Malanozyten zur Oberfläche hin, wobei die darunter folgenden Abschnitte keine Ausreifung der melanozytären Strukturen zu erkennen gibt. Die Mitosefrequenz ist nicht sonderlich vermehrt. In den Randbereichen sind auch entzündliche Infiltrate darstellbar.
Begutachtung
Invasives malignes Melanom vom Typ eines superfiziellen spreitenden malignen Melanoms - von rechter Labie - bei etwa 1,2 mm.
Eine breitere Nachexcision wird hier unbedingt anempfohlen.
Antwort unseres Experten:
Es handelt sich um einen schwarzen Hautkrebs.
Aufgrund der Tumordicke sollte eine Nachexzsion
erfolgen, sowie der Schilfwächterlymphknoten
entfernt werden. Eine Durchuntersuchung mit
Lymphknotensonographie, Oberbauchsono und
Rö.-Thorax ist ebenfalls sinnvoll. Dann sollten
Sie in Abhängigkeit von den Befunden vom
Hautfacharzt beraten werden. Eine Nachsorge ist
immer notwendig!
Patientenfrage:
Liebe Fachleute,
zunächst vielen Dank für Ihre Geduld, wie man an den vielen Antworten ersehen kann!!
Mein Sachverhalt:
Am 16.12.2009 wurden mir 3 Hautmale entfernt. Mein Hautarzt meinte heute "alle 3 gutartig", allerdings will er im Fall II nachschneiden. Ich führe kurz die Diagnose der 3 entfernten Hautmale auf:
I.) Kongenitaler Nävuszellnävus, kein Anhalt f+r Bösartigkeit
---
II.) Dysplastischer Naevuszellnävus mit schwerer Melanozytenatypie
Postskriptum:
Dieser dysplastische Nävus zeigt eine schwere Menlanozytenatypie. Trotz der ausgeprägten Melanozytenatypie spricht die Mehrzahl der morphologischen Kriterien noch für einen dysplastsichen Nävus. Die Frage der Melanomentwicklung in diesem Nävus wurde morphologisch geprüft. Die Diagnose eines malignen Melanoms war nicht zu stellen.
---
III.) Nävuszellnävus vom Compbound-Typ mit Melanozytendysplasie
----
Und gerdae zum Fall II, da habe ich Angst, da der Befund ein wenig unsicher erscheint, oder intepretiere ich das falsch?
Was heisst genau "morhphologisch geprüft"?
Obwohl mein Hautarzt wirklich top ist, ich fühle mich gut aufgehoben bei ihm, ist so im nachhinein doch noch eine Unsicherheit aufgekommen, was das im Fall II genau heisst.
Ich danke ihnen VON HERZEN, das sie sich meiner Zeilen annehmen, und wünsche allen vom Team für 2010 alles Gute!
Antwort unseres Experten:
Sie sollten hier nicht unruhig sein - es sind
alles gutartige Veränderungen und es gibt keinen
Grund zur Sorge. Allerdings sollten Sie
regelmäßig die Haut vom Facharzt untersuchen
lassen. Schöne Feiertage
Patientenfrage:
GutennTag, An meinem Finger hatte sich ein "Carcinoma in situ" gebildet und war operativ entfernt worden. Die sogenannte TNM-Klassifikation des Exzisats ist folgende: pTis M 8070/2 D04.6
Leider kann ich als medizinischer Laie mit den Bezeichnungen M 8070/2 und D04.6 nichts anfangen. Ich bitte um eine verständliche Erklärung. Dafür schon im Voraus vielen Dank!
Mit freundlichem Gruß - Klaus Liebig
Antwort unseres Experten:
Es handelt sich um ein sehr frühes
Anfangsstadium eines hellen Hautkrebs.
Ignorieren Sie den Rest - Sie sind in dieser
Sache geheilt, allerdings sollten Sie
hautfachärztlich kontrolliert werden.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin weiblich, 29 Jahre alt und im 6. Monat schwanger. Anfang Dezember wurde mir ein Muttermal entfernt mit der Diagnose "superfiziell spreitendes malignes Melanom, Tumordicke 0,5mm, Clark Level III, pT1a, keine Ulzeration. Die Exzision erfolgte in toto." Mitte Dezember erfolgte daraufhin eine Nachexzision mit einem Sicherheitsabstand von 1cm. Was bedeutet dies genau für mich? Mein Hautarzt sagte mit, dass dies eine Krebsvorstufe sei, hier alles entfernt wurde und nichts weiter passiert. Mein Hausarzt sagte mir heute beim Fäden ziehen allerdings, dass dies definitiv Hautkrebs sein. Ich bin davon total verunsichert, was stimmt denn nun??? Weitere Maßnahmen sind von meinem Hautarzt nicht angedacht. Nun habe ich aber im Bekanntenkreis gehört, dass bei der Diagnose Hautkrebs diverse Kontrollen des Blutes, der Lymphknoten, Röntgen etc. erfolgen müssen. Ich habe wahnsinnige Angst, an Hautkrebs erkrankt zu sein und daran zu sterben, gerade auch weil ich bereits ein Kleinkind habe und das Zweite bekomme.
Können Sie mir bitte helfen und sagen, ob es sich bei diesem Befund um Krebs handelt, ob mit der OP nun alles entfernt wurde und ob weitere Maßnahmen nötig sind oder ob durch diese OP alles "erledigt" ist.
Vielen Dank im Voraus. MfG
Antwort unseres Experten:
Es handelt sich leider um einen schwarzen
Hautkrebs, allerdings noch in sehr frühem
Stadium. In der Tat sind hier bis auf eine
Lymphknotensonographie und eine regelmäßige
Nachsorge keine weiteren Untersuchungen
erforderlich. Hier sollten Sie nochmals mit
Ihrem Hautarzt oder dem nächsten
Hauttumorzentrum reden.
Keine Sorge, es bestehen gute Heilungschancen!
Patientenfrage:
Ca. 9 Monate nach der Entfernung des Primärtumors in der Ohrmuschel wurden 2 kleine Pigmentflecken am OP-Rand entfernt (ausgestanzt).
Befund : atypischer junktionaler, melanocytärer Tumor.Zu diskutieren sei ein irritierter, dysplastischer Junktionsnaevus in akraler Haut. .Bei der Vorgeschichte könne ein insitu-Rezidiv nicht sicher auzuschliessen sein.
Frage: was ist zu tun?
Bestrahlen oder zuwarten.
Hautarzt rät abzuwarten.
PS.: Sono plus S100-Marker plus Körperinspektion o.k.
Antwort unseres Experten:
Ich gehe davon aus, dass der Primärtumor ein
Melanom war?! Wenn das so ist, würde ich in
jedem Fall eine Nachexzision empfehlen! Dies
sollte in einer Hautklinik erfolgen, die Sie
dann auch weiter beraten kann, hier ist Vorsicht
geboten!
Patientenfrage:
Hallo, hätte eine Frage.
Meine Freundin hat ein paar Leberflecke (Muttermale??).
1 am Rücken etwa 4-5mm
1 unter der Brust etwa 1-2mm
1 unterm Fuß etwa 1-1,5mm
alle, außer der unter der Brust sind Braun, der unter der Brust ist braun und in der Mitte schwarz. Sie war schon bei 2 Hautärzte, der eine sagte sehen schon gefährlich aus (Rücken, unter der Brust) müssen drei-monatig spezielle Bilder machen und schauen, ob sie sich ändern. Der 2. Hautarzt sagte, der unter der Brust muss entfernt werden, sieht gefährlich aus.
Wir sind uns jetzt unsicher, da wir jetzt von zwei verschieden Ärzte zwei verschiedene Aussagen haben. Ich habe ihnen auf die e-mail Adresse info@essex-pharma.de Bilder der Flecken geschickt, unzwar einmal vom Rücken und einmal von dem unter der Brust. Ich bitte Sie diese Flecken sich mal anzuschauen und uns vielleicht einen Rat zu geben. Sind uns sehr unsicher, schließlich bleiben von solchen Entfernungen unerwünschte Narben...
Vielen vielen Dank schon im Vorraus.
Mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
Leider kann ich weder aufgrund einer e-mail noch
durch Bilder eine Diagnose stellen. Sie müssen
hier den Hautfachärzten vertrauen oder in eine
Hautklinik, wenn Sie sehr verunsichert sind,
sorry!
Patientenfrage:
ein kleines muttermal wurde bei mir am hals per shave exzision entfernt. folgendes gutachten einer histologischen untersuchung hat mir mein hautarzt anschließend vorgelegt:
Lokalisation: Hals re.
Klinische Diagnose: z.A. Dyspl. NZN
Akanthose der Epidermis mit vermehrt einzeln stehenden, unauffälligen melanozytären Zellen in der Basalschicht. Außerdem Nestbildung von ähnlichen Zellen in der Junktionszone; keine Einzelzellenaussaat derartiger Zellen in höhere Epidermisschichten. Im oberren Coriom ein herdförmiges lymphostizytäres Infiltrat, dazwischen Nester naevozytoider Zellen. Subepidermal konzentrische lamelläre Fibrose. Auf den weiteren Stufen ergeben sich keine neuen Gesichtspunkte. Die beschriebenen Veränderungen reichen dicht an die seitlichen Schnittränder.
Diagnose:
Naevuszellnaevus (D22.9) vom epidermo-dermalen Typ (mit vermutlich proliferationsbedingten „dysplastischen“ Zügen ohne sicheren Hinweis auf Malignität), zu den Seiten nicht sicher in toto exzidiert (durch Stufenschnitte gesichert). Eine Nachexzision oder Kontrolluntersuchungen sind anzuraten.
Anmerkung:
Auf die mögliche Entstehung eines Lokalrezidivs ist zu achten.
sein kommentar, wortwörtlich: "keine sorge, das ist gutartig und bleibt gutartig, aber an ihrer stelle würde ich nachschneiden lassen, sonst könnten sie es eines tages bereuen!"
erstens verstehe ich natürlich nicht, was die histologische untersuchung genau bedeutet, und zweites ergibt die aussage des dermatologen überhaupt keinen sinn für mich. bleibt gutartig, aber nicht nachzuschneiden wäre riskant? wieso? muss man überhaupt nachschneiden? das muttermal selber war ja ziemlich klein...
Antwort unseres Experten:
Ja, so ist das mit den Medizinern manchmal -
unverständliches Zeugs! Der Befund ist gutartig,
aber da er nicht vollständig entfernt wurde,
kann natürlich niemand sagen, was sich in den
nicht entfernten Randbereichen verbirgt, daher
die vollständige Exzision! Ich hoffe, das macht
alles klar - seien Sie unbesorgt!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Bei meinem Freund wurde ein Melanom in Situ in der Knöchelgegend entfernt. Dies ergab der Histo Befund. Seine Hautärztin freut sich total und gab ihm entwarnung. Es solle am 11.1. noch ein Nachschnitt gemacht werden, was jedoch eine reine Vorsichtsmaßnahme sei, da eh schon mehr weggenommen wurde und sicher nichts mehr da ist. Anscheinend handelt es sich hierbei um ein beginnendes Melanom welches weit weg von einem Blutgefäss oä war und er gelte als geheilt, metastasen gäbe es da sicher keine. Notwendig seien nur 6monatige Untersuchungen der Haut.
Ich bin dennoch sehr in Sorge und möchte mir eine Zweitmeinung einholen.
Würden Sie auch kein CT, MRT etc. von Bauch Thorax usw machen? Ich habe dies in in paar anderen Beiträgen hier schon gelesen. Ich habe grosse Angst, dass irgendwas übersehen wurde möchte aber auch nicht hysterisch sein.
Mein Grossvater leidet an Basaliomen. Ich habe immer nur erlebt, dass er andauernd operiert werden musste weil neue entstanden sind. Ist das bei Melanomen auch so?? Wie sieht es mit Sonne aus, welchen Sonnenschutz würden Sie empfehlen? Natürlich ist uns klar dass er sich nur mehr im schatten aufhalten darf, aber wenn m an ins wasser geht oder am Meer...?
Ich danke Ihnen für Ihre Meinung.
Antwort unseres Experten:
Ich kann die Freude der Hautärztin nur teilen,
Ihr Freund kann sich als geheilt ansehen. Aus
Sicherheitgründen kann man den Nachschnitt noch
durch ein Ultraschall der Lymphknoten ergänzen.
Dann sollten jährliche Nachsorgeuntersuchungen
erfolgen, das reicht!
Patientenfrage:
Guten Tag,
bei mir wurde von einigen Wochen ein Muttermal entfernt. Mir wurde gesagt, es sei ein sog. Vormelanom. Jetzt sollen weitere 3 Muttermale entfernt werden.
Was bedeutet genau der Befund?
Diagnose: "Epidermaler Närvuszell-Närvus vom dysplastischen Typ D22.9"
Mikroskopisch: "Intraepidermale basal erkennt man einzeln und in Nester angeordnet, z.T. atypische Melanozyten mit horizontaler Konfluenz der Nester. Konzentrische Fibrose. Im oberen Corium schüttere lymphozytäre Infiltrate mit Melanophagen."
Die Narbe ist sehr grob geworden. Kann ein plastischer Chirurg ein besseres Ergebnis erreichen?
Antwort unseres Experten:
der Begriff "Vormelanom" ist, mit Verlaub
gesagt, absoluter Unsinn. Es handelt sich bei
diesem Befund immer noch um ein gutartiges
Muttermal mit einigen zellulären
Auffälligkeiten, die aber nicht ungewöhnlich
sind. Lassen Sie sich nicht irritieren. Dies ist
keinesfalls ein Grund für weitere Entfernungen.
Diese sollten nur bei klinisch auffälligen
Muttermalen durchgeführt werden.
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Enk,
mein Mann hatte vor knapp 2 Jahren am Oberschenkel ein Melanom in situ. Es
wurde 2 x nachgeschnitten und sicherheitshalber danach die Lympfknoten,
Leber und Lunge kontrolliert.
Etwa 10 cm darunter wurde ihm nun vor knapp 3 Wochen ein auffälliger
Leberfleck entfernt, weil er darauf bestanden hatte. Die Hautärztin hielt
den Fleck nur für kontrollbedürfig, weil etwas dysplastisch aussehend.
Der pathologische Befund lautet folgerndermaßen:
Hautgewebe m. unregelmäßigen junktionalen Naevuszellnestern, junktionalen
Architekturstörungen und lentiginös-dysplastischen Zeichen. Daneben
einzelne koriale Neavuszellnester, geringe Entzündungsreaktion, Melanophagen
und leichte Fibroplasie.
Dysplastischer Naevus, fokal bis knapp an einen seitlichen Schnittrand
reichend.
Was genau bedeutet das genau? Soltle hier auch nachgeschnitten werden?
Die Hautärztin ist schon länger krank, so dass mein Mann sich den befund nur
ausdrucken lassen hat.
Herzlichen Dank.
Birgit Richter
Antwort unseres Experten:
nein, es handelt sich trotz der verwirrenden
Bezeichnung nur um ein harmloses Muttermal.
Sie können beruhigt Weihnachten feiern!
Patientenfrage:
Ich habe mir einen "Leberfleck" entfernen lassen,der juckte und beim Kratzen auch anfing zu bluten. Nun verstehe ich das path.Gutachten überhaupt nicht-es hört sich alles sehr negativ an,soll aber doch gutartig sein?!Zum Gutachten:
Interscapulär:unscharf begrenzte,rötlich braune,5mm durchmessende Pigmentierung parazentral auf der Oberfläche eines 7mm durchmessenden Haut-und Unterhautexzidates.Randständig an einer Stelle eine unscharf begrenzte,dunkelgraue Pigmentverstärkung.Spaltung,Einbettung in toto.Leicht irreguläre akanthotische Hyperplsie der Epidermis,vor allem in der Mitte.Dort findet man sowohl im Stratum papillare wie auch im superfiziellen Korium und entlang des Stratum basale Gruppen aus Melanozyten,z.T.mit vergrößerten Kernen mit prominenten Nukleolen.An 2 Stellen findet man jeweils eine Mitose.An einer weiteren Stelle entlang des Stratumbasale leichte Atypien der Melanozyten mit feistaubiger brauner Degeneration der Zytoplasmas.Zur Tiefe hin zeigen die Melanozyten eine Ausreifungstendenz,behalten jedoch die prominenten Nukleolen.Stellenweise ein leichtes entzündliches Infiltratund Melaninmakrophagen.An einer weiteren Stelle eine Narbe mit entzündlicher Infiltration.Beurt.:Dermo-epidermale melanozytäre Läsion mit atyp.Melanozytenentlang des Stratum basale und z.T.geschwollenen Kernen mit prominenten Nukleolen bis zur Tiefe hin.Zum sicheren Ausschluß eines malignen melanozytären Tumors werden hier weitere Schnitte angefertigt.
Nachbericht:Die immunhistologische Untersuchung mittels IIMB-45zeigt eine deutliche Positivität der Melanozyten entlang des Stratum basale und eine leichte Positivität einiger weniger Melanozyten im Bereich des Stratum papillare.Die meisten Die meisten Melanozyten im Bereich des superfiziellen Koriumzeigen keine Positivität.Die immunhistologische Untersuchung mittels MIB-1 zeigt eine Positivität bei ca 5 %der atyp.Melanozyten entlang des Stratum basale. Beurt: Dermoepidermaler melanozytärer Nävus mit atyp.
Melanozyten entlang des des Stratum basale ohne Aszendierungstendenz.Deutliche Ausreifung der atyp. Melanozyten zur Tiefe hin.Vollständige Abtragung-kein Anhalt für ein malignes Melanom.
Wie sicher ist dieser Befund?Die Beschreibung hört sich sehr negativ an.Ich hatte vor 20 Jahren häufig Sonnenbrand an dieser Stelle (auf dem Rücken)-die Haut ist bestimmt vorgeschädigt-kann es dann sein,das so etwas noch mal wiederkommt?Hätte man mit mehr Sicherheitsabstand operieren sollen?Sollte man besser noch etwas weiter "ausschneiden"?Sollte man zu demBefund besser noch eine 2te Meinung eiholen?
Vielen Dank im Voraus!
Antwort unseres Experten:
Sie dürfen ganz beruhigt sein, obwohl der Befund
für Sie merkwürdig klingen muss, ist er absolut
gutartig! Sie können ruhig bleiben!
Patientenfrage:
ein hautarzt hat letztens bei mir zwei relativ kleine, relativ dunkle und flache muttermale an den beinen weggelasert. er hat sie sich lediglich unter dem auflichtmikroskop angeschaut und gemeint, sie seinen harmlos (ein zweiter hautarzt wollte allerdings eine der beiden stellen beobachten). vor dem laser hat er keine probe entnommen! allerdings heißt es, dass man gerade bei flachen muttermalen immer vorher eine histologische untersuchung machen sollte. jetzt bin ich verunsichert, die muttermale sind weg, narben verheilt, heißt das, es gibt nun überhaupt keine möglichkeit herauszufinden, ob die muttermale wirklich in ordnung waren? sich lediglich auf die optische begutachtung zu verlassen finde ich persönlich sehr gewagt...
Antwort unseres Experten:
leider haben Sie völlig recht, jetzt gibt es
keine Möglichkeit mehr, die Veränderungen
histologisch aufzuarbeiten und zu sichern.
Patientenfrage:
Hallo! MeineFrage: Wie lange muss man nach einer Muttermalentfernung auf die Ergebnisse warten? Danke
Antwort unseres Experten:
darauf gibt es keine pauschale Antwort, das hängt vom Labor ab!
Patientenfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren, vor 2 Wochen habe ich mir 2 Leberflecke entfernen lassen und gestern die Diagnose bekommen. Bei einem der Flecken muss nun nachgeschnitten werden. Ich bin sehr beunruhigt, dass es was Schlimmeres ist. Könnten Sie mir bitte die Diagnose "übersetzten", danke. histologischer Befund: Epidermisband mit verlängerten Reteleisten. Hier unscharf begrenzter melanozytärer Nävus mit einzelnen Melanozyten in der Junktionszone. Dazwischen zahlreiche junktionale Nester, die stellenweise konfluieren. Im Papillarkörper lymphozytäres Infiltrat, unregelmäßige Pigmentverteilung und lamelläre Fibroplasie. Möglicherweise schon einige vom Epithel abgelöste kleinere Melanozytenkomplexe. Diagnose: Überwiegeend junktional dysplastischer Nävuszellnävus Postsskriptum Assoziierte Entzündungsszellinfiltration im Sinne eines Sutton-Phänomens. Nach der klinischen Erfahrung geschieht esnicht ganz selten, dass knapp exzidierte dysplastische Nävi ein Rezidiv in loco entwickeln. Häufig ergibt sich dann das klinische und histologische Bild eines Pseudomelanoms. Die Totalexzesion dieser melanozyteren Läsion sollte sicher gewährleistet sein. Am untersuchten Gewebe reicht die veräderung jedoch recht nahe an die Abtragungsfronten heran. Schon aus Sicherheitsgründen kann bei einer derartigen Diagnose eine entsprechende wenn auch kleine Nachexzesion sehr sinnvoll sein. Was bedeutet dieser Befund, ist das gefährlich bzw. schon Krebs? Beim anderen Leberfleck, der entfernt wurde stand dabei: Kein Anhalt für Bösartigkeeit. Hier steht dies nicht. Ist es ausreichend nachzuschneiden oder musss noch etwas anderes gemacht werden? Welche maßnahmen muss ich in Zukunft ergreifen? komplett auf Sonnenbäder verzichten. Ich bin ein eher dunkler Typ, habe aber sehr viele auch dunkle Leberflecken und bekomme ständig neue dazu. Vorab vielen Dank für Ihren Rat.
Antwort unseres Experten:
keine Sorge, alle Veränderungen sind gutartig und kein Grund zur Sorge. Der Nachschitt ist lediglich eine Sicherheitsmaßnahme, mehr muss man nicht tun. Sonnenbaden ist für niemanden empfehlenswert!
Patientenfrage:
Sehr geehrter Prof Enk, ich habe mir drei Jahre Interferon gespritzt. Nun bemerkte ich etwa 2 Jahre nach Beendigung der Therapie ventrikuläre Extrasystolen meines Herzens. Das Herz ist organisch gesund und auch sonst geht es mir bestens. Gibt es dennoch einen Zusammenhang von Interferon und Herzrhythmusstörungen? Vielen dank mit freundlichen grüßen
Antwort unseres Experten:
Nein, nach so langer Zeit hat das mit Interferon nichts mehr zu tun.
Patientenfrage:
Hallo, ich habe meine Multiferontherapie seit 06. März hinter mir! Ich kann ab jetzt wieder ein ganz normales Leben führen. Ich wollte gerne wissen, was SIE mir empfehlen noch weiter einzunehmen? Misteltherapie? Irgendwie fühle ich mich allein gelassen! Herzlichen DANK für Ihre Antwort. Grüße
Antwort unseres Experten:
Sie sollten jetzt in der Tat nichts mehr machen, v.a. nicht Mistel (verboten bei Melanom!). Geniessen Sie Ihr Leben und leben Sie gesund, das sind die einzigen Tips! Nehmen Sie die Nachsorge weiter ernst!
Patientenfrage:
hallo! mir (21) ist in letzter zeit ein sich in größe und farbe veränderndes muttermal im gesicht aufgefallen. laut hautarzt könnte es ein melanom sein. in 2 monaten werden erneut bilder zur feststellung etwaiger veränderung des muttermals gemacht, woraufhin entschieden wird, ob es entfernt wird. natürlich möchte ich mitten im gesicht eine so geringe narbenbildung wie möglich (mal ist ca. 1mm im durchmesser) - was gibt es bei mal-entfernungen im gesicht für operationsmethoden? mfg
Antwort unseres Experten:
Bei wirklichem Verdacht auf Melanom sollte die Veränderung sofort entfernt werden und zwar operativ. Hierzu ist jede Hautklinik in der Lage und im Zweifel sollten Sie sich dort vorstellen.
Patientenfrage:
Ich bin 28 und habe seit meiner Geburt 2 Muttermale im Schambereich. Nach dem ich einen dunklen etwa 1 mm großen Fleck auf meiner Lippe bemerkt habe habe ich die beiden anderen Muttermale kontrolliert. Ich habe das Gefühl Sie haben sich verändert. Der eine ist mehr als 6 mm groß und der andere etwa 3 mm. Ich habe seit letzter Woche einen Augendruck. Kann dies schon eine Metastasierung im Gehirn sein? Außerdem habe ich festgestellt, dass ich an beiden beiden so rötliche Erhebungen. Sehen aus wie Pickel. Gehen aber nicht weg. Habe große Angst vor der Diagnose.
Antwort unseres Experten:
Sie sollten zunächst einmal einen Hautarzt aufsuchen! Die Veränderungen sind meist harmlos, sollten aber begutachtet werden.
Patientenfrage:
Ich habe mir ein Muttermal entfernen lassen und folgende Diagnose erhalten: Lentiginöser junktionaler Naevuszellnaevus mit Dysplasiekriterien (Histologischer Befund: Lentiginöse Epithelhyperplaysie mit Proliferation einzelner Melanozyten inder Junktionszone. Vereinzelnte Nestbildung an den verlängerten Reteleisten, die stellenweise in horizontaler Richtung konfluieren. Wenige suprabasale Melanozyten. Kerngrößenschwankungen und Hyperchromasie der Melanozyten. Kräftige Pigmentbildung. Papillarkörperfibrose und lymphozytäres Infiltrat.Kein Anhalt für Bösartigkeit). Ich würde zusätzlich gerne wissen, ob ich dei Sonne nun vollständig meiden muss und auch mein monatlicher Solariumbesuch nun besser ausfallen sollte. Vielen Dank.
Antwort unseres Experten:
der Befund ist gutartig, aber generell gilt, dass man die direkte Sonne meiden sollte. Von Solariumsbesuchen kann ich nur ganz abraten! Das fällt vielen Frauen zwar besonders schwer, aber beide Dinge fördern sowohl Hautkrebsentstehung, als auch Hautalterung! Daher lieber auf den braunen Teint verzichten!
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam, im Februuar diese Jahres (09) entdeckte ich einen Knoten im Bereich meiner linken Leiste. Die Untersuchung des daraufhin entnommenen Lymphknotens beschied mir die Diagnose "Metastase eines malignen Melanoms im Leistenlyphknoten". Alle vorher und nachher gemachten Untersuchungen, u.a. PET-CT des ganzen Körpers ergaben keine weiteren Hinweise auf stoffwechselaktives Tumorgewebe oder eines Primus sowie keine suspekten Lymphknoten. Mein behandelnder Arzt schlägt mir neben einer Magen-/Darmspiegelung, die Untersuchung der Augen (Augenhintergrund) sowie die Entnahme aller benachbarter Lymphknoten im Bereich des bereits entnommenen Knotens vor. In einem Beitrag im Spiegel Nr.20 dieser Woche wird unter der Überschrift "sinnloser Kahlschlag" diese Praxis der vorsorglichen Entnahme von Lymphknoten sehr in Frage gestellt. Auch wenn ich meinem behandelnden Arzt mein Vertrauen ausspreche bin ich doch sehr verunsichert. Ist diese Operation Ihrer Meinung nach sinnvoll, bzw. muß sie sofort durchgeführt werden? Über eine kurzfristige Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Antwort unseres Experten:
da es sich ja hier um einen makroskopisch sichtbaren Ausgangsbefund handelte, sollten die übrigen Lymphknoten unbedingt entfernt werden. Dies sollte sofort geschehen! Ist ein MRT des Gehirns durchgeführt worden? Augenuntersuchung ist sicher sinnvoll, Magen/Darmspiegelung meist nicht.
Patientenfrage:
Ich habe zahlreiche Muttermale am Körper.. Einige haben sich verändert seit der Geburt meine Tochter vor ca. einem Jahr. Mein Hausarzt hat mich geraten schnell ein Termin bei einem Hautarzt zu machen. Da er meint mindestens eins von die Muttermale nicht Gut aussieht. Mein Bruder und zwei meiner Tanten haben den Schwarzen Hautkrebs *gehabt* und sie haben u.a. alle etliche Muttermale entfernt bekommen. Er hat auf dem Überweisungsschein dies Geschrieben: Zahlreiche Nävi, , (C43.9+V) pos. FA, UVB Belastung
Antwort unseres Experten:
Sie sollten zunächst einmal dem Rat Ihres Hausarztes folgen und sich durch einen Hautarzt untersuchen lassen. Er wird Sie beraten, ob es sich hier um einen therapiebedürftigen Befund handelt.
Patientenfrage:
Lieber Expertenrat, mein Kind (10J) hat 3 auffällige dunkle Leberflecke an der Fußsohle (ca. je 2 mm im Durchmesser). Jetzt werden die Leberflecke ambulant beim Hautarzt entfernt. Ich bin sehr besorgt, weil der Arzt die Leberflecke weiter beobachtet hätte, ich jedoch Klarheit und Schutz vor bösartigen Veränderungen für mein Kind haben wollte/möchte. Welche Erfahrungen gibt es bei Leberfleckentfernungen an der Fußsohle. Sollte man die Leberflecke lieber weiter beobachten und nicht entfernen? Wer kann mir Informationen dazu geben. Bitte auch zu Risiken in beide Richtungen. Vielen, vielen Dank. Conny Gebhardt
Antwort unseres Experten:
eine allgemeingültige Auskunft kann man hier nicht geben. Wenn die Muttermale auffällig aussehen, sollte man sie entfernen. V.a. an der Fußsohle hat man die Veränderungen ja auch nicht täglich im Blick. Sie machen hier mit der Entfernung sicher nichts verkehrt und sollte Ihrem Arzt vertrauen.
Patientenfrage:
Hallo Team, vorletztes Jahr im Herbst habe ich mir 3 Leberflecke weglasern lassen...vor kurzem habe ich leider ausversehen einen davon aufgekratzt. Jetzt bildet sich wieder ein leichter Hügel....heißt das, dass der leberfleck zurück kommt? Ist dies überhaupt mögliche? oder ist dies nur eine Kruste von der Wunde? Kann man gelaserte Leberflecke nochmals lasern, wenn sie sich wieder erhaben?
Antwort unseres Experten:
Leberflecke sollten generell nie gelasert werden! Nach Laserung ist es unmöglich, die Gut/Bösartigkeit einer Veränderung zu beurteilen. Ich kann Ihnen hier nur raten, sich beim Hautarzt vorzustellen, mit der Bitte um evtl Exzision.
Patientenfrage:
Hallo, vor knapp einem Jahr stellte ich fest das sich auf einem linken Daumen (Nagel) ein feiner dunkler Streifen befindet.Habe diesen weder eingeklempt noch sonstiges..Es wächst stetig weiter.Ärzte tipten erst auf Pilz, Nagelbatrafen half nichts. Weitere Termine ergaben das es sich möglicherweise um eine pigmentierung (Näeuvus) handelt..um aber ein Melanom ausschliessen zu könnne hatte ich einen Biopsie-Termin. Der 2te Operateur schickte mich wieder nach Hause, er sagte man solle es beobachten, denn die Fläche sei glatt..aber mein Fingernagel ist leicht gewölbt :/ Er sagte es sei besser und es wäre nicht von Nöten, abgesehen davon bekäme ich einen hässlichen Spaltnagel..Was nun, habe grosse Angst vor einem Melanom :(
Antwort unseres Experten:
eigentlich muss hier eine Biopsie durchgeführt werden und Sie sollten dringend auf einer Klärung bestehen. Also - nochmals mit dem Hautarzt den Eingriff planen, das Risiko für ein Melanom ist von aussen nicht abschätzbar. Ein Spaltnagel kann zwar entstehen, steht aber in keinem Verhältnis zu einem übersehenen Melanom!
Patientenfrage:
Hallo! Im Februar wurde mir ein malignes Melanom am Unterschenkel (Tumordicke 0,25mm/Level2) entfernt. Meine Hausärztin hat nun im April per Differntialblubild festgestellt, dass erhöhte Werte der Lymphozyten (48%) und Monozyten (13%) vorliegen und der Wert für Neutrophile niedrig (38%) ist. Wie muss man das Ergebnis beurteilen? Wie oft sollte man die Lymphknoten in der Leistengegend checken? Welche Untersuchungsmethode ist die genaueste? VIELEN DANK für ihre Antwort!
Antwort unseres Experten:
die Veränderungen liegen sicher nicht an Ihrem sehr dünnen Melanom. Ihre Hausärztin sollte Sie hier beraten, es sieht nach einer abgelaufenen Entzündung aus.
Patientenfrage:
Guten Tag. Ich bin im Mai 2008 am oberen ober arm ambulant OP worden.Die Histologie ergab MM Breslow 1.3 mm ,Level IV.,Schulter,Die Hautärztin hat aus dem ,Gesunden;OP,so sas der Melanom heraus war.OB inder TiefeInderKlinikwurde nochmal OP ,1 cm Sicherheitsabstand, und der Wächterknoten wurde Heraus OP. Beides OB. Ichgehe alle 3 Monate zur Nachsorge. Wie ist meime Chance das die Metastasen wegbleiben?? Danke für die Mühe.
Antwort unseres Experten:
alles, was man tun kann, ist getan worden. Da Ihr Melanom noch vergleichsweise dünn war, sind Ihre Heilungschancen insgesamt als gut einzustufen, Sie sollten aber die Nachsorge ernst nehmen!
Patientenfrage:
an dieser Stelle noch eine Frage: Kann es eigentlich sein, dass es sich bei einem Melanom um die Metastase eines bereits im Körperinneren befindlichen Tumors handelt? Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
Es handelt sich bei einem Melanom immer um eine Systemerkrankung, dh der Tumor ist nie nur auf die Haut begrenzt.
Patientenfrage:
Sehr geehrte Experten, bei mir ist bereits mal eine Vorstufe zum Hautkrebs festgestellt worden und nun bin ich auf der Suche nach einer möglichst optimal ausgestatteten Praxis in meiner Heimatstadt, um die best denkbare Vorsorge zu bekommen. Die Wahl eines Arztes gestaltet sich aber schwierig. Worauf sollte ich achten? Welche technische Ausstattung sollte die Praxis aufweisen? Haben die niedergelassenen Ärzte z.B. tw. schon das von Ihnen beschriebene Computer Screening? Oder ist das zu viel verlangt? Sollte ich lieber eine Klinik aufsuchen? Gibt es Zusatzausbildungen, die mein Dermatologe möglichst haben sollte? Ich hoffe sehr, dass Sie mir weiterhelfen können. Mit freundlichem Gruß!
Antwort unseres Experten:
Sie dürfen eigentlich bei jedem Dermatologen davon ausgehen, dass er die Hautinspektion gründlich durchführen wird! Der klinische Blick ist dabei immer noch das entscheidende Kriterium, die Technik hilft nur wenig.
Patientenfrage:
2002 bekam ich die Diagnose damals 20 Jahre alt superfizeill,spreitendes malgnes Melanom Tumordicke 0,5mm Clark-Level III pt1. Ich habe alle Vorsorgeuntersuchungen gemacht, war alles in Ordnung. Seit der Diagnose geht es mir nicht so gut, ich muss ständig daran denken, habe Unruhezustände bin gestresst und habe Angst zu Leben. Muss ich jetzt mit der Gewissheit leben das er wieder kommt? Welche untersuchungen muss ich nach fast neun Jahren noch durchführen und wie oft? Ich habe zwei kleine Kinder die mich brauchen. Wann ist man geheilt welche Chancen hat man? Kann ich meine Lymphknoten aus Sichherheitsgründen entfernen lassen? Bitte helfen Sie mir ich weiss nicht mehr weiter.
Antwort unseres Experten:
nach allen Statistiken ist Ihr Rückfallrisiko bei dieser Tumordicke und nach diesem Zeitraum als verschwindend gering anzusehen. Dies können Sie auch daran erkennen, dass die reguläre Nachsorge nach 10 Jahren beendet ist. Also, seien Sie wohlgemut, die Lymphknoten sollten Sie behalten!
Patientenfrage:
bei mir ist am Bauch ein heller, rötlicher Fleck, etwa 1cm Durchm.durch feingewebliche Untersuchung als weißer Hautkrebs diagnostiziert worden.Der Hautarzt hat erklärt, dass das kein Grund zur Besorgnis sei. Es müsse ambulant entfernt werden, dann wäre die Sache i.O. Ist die Entfernung alternativlos, oder kann man auch anders behandeln? Muß ich mir tatsächlich keine Sorgen machen?
Antwort unseres Experten:
in der Tat sollte die Veränderung operativ entfernt werden. Nur dann lassen sich die Komplettentfernung und die Eindringtiefe histologisch bestimmen. Dann können Sie auch weiter beraten werden.
Patientenfrage:
Meiner Tochter (9) wurde ein atypischer Spitznävus (laut Befund) am Rücken entfernt. Ich habe jetzt einiges dazu im Internet gelesen, dass Nachuntersuchungen nötigen seien da die Abgrenzung zum malignen Melanom oft nicht möglich sei. Ist das ein gutartiger Befund oder muss ich mir Sorgen machen? Wäre für eine Antwort sehr dankbar!
Antwort unseres Experten:
wenn es sich um einen eindeutigen Spitz-Nävus handelt (der bei Kindern häufig ist), sind weitere Untersuchungen nicht nötig! Der Befund ist gutartig!
Patientenfrage:
Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß innerhalb einer Zeit von weniger als 3 Monaten nach Entfernung eines Melanoms nach Breslow 0,6 mm, Clark Level III, sich ein Zweitmelanom mit Breslow 0,5 mm, Clark Level II in einer Entfernung von weniger als 10 mm außerhalb des ursprünglichen Operationsgebietes gebildet hat? Wie hoch ist wegen deswegen die Gefahr, daß sich weitere Melanome in dieser Gegend bilden? Wie hoch ist die Gefahr, daß sich weitere Melanome an allen möglichen anderen Stellen am Körper bilden, auch wenn bis dato noch keine Metastasen in Leber, Lunge und Lympfdrüsen gefunden worden sind? Wie hoch ist wegen des oben beschriebenen Faktors die 5-Jahres Überlebenschance? Mit freundlichen Grüßen Ihr Gernot Neubauer
Antwort unseres Experten:
Zweitmelanome können sich im Prinzip jederzeit an jeder beliebigen Körperstelle bilden. Ich gehe davon aus, dass dies nicht in der Narbe war?! Metastasen sind in diesem frühen Tumorstadium extrem selten und die Heilungsraten sehr hoch!
Patientenfrage:
Hallo, ich habe einige kleine (bisschen größer als ein Bleistiftpunkt) dunkle Muttermale (dunkelbraun mit schwarzem Farbstich).Vor einem JAhr war ich bereits bei einer Hautkrebsvorsorge, da war alles ok. Da mein Hautarzt aber nun letzte Woche geschlossen hatte, musste ich zu einem anderen Arzt. Nach der Aussage des vertretenden Hautarztes muss nun eines an meinem Oberschenkel entfernt werden (habe in 3 Wochen ein Termin bekommen). Dises Muttermal ist regelmäßig oval und auch nicht an den Ecken gefranst, maximal 2mm. Auch habe ich keine Vergrößerung festgestellt weder an Größe und Farbe bisjetzt. Allerdings habe ich nach dem Arztbesuch festgestellt dass das Muttermal nicht mehr so dunkel wirkt,d.h. an der Shwarzlichkeit abgenommen hat, eigentlich komplett von Grund aus hellbraun ist und nurnoch ein winziger dunkler Punkt erhalten ist,sodass er weder vom Nahen noch vom Weiten aus so dunkel wie vorher aussieht.Ich bin 20, habe Mischhaut. Habe erstmals vor, dieses Muttermal meinem eigenen Hautarzt vorzuzeigen ob er dergleichen Meinung ist.Ist das die richtige Vorgehensweise? Muss ich mir wegen einer solchen Veränderung Sorgen machen? Danke im Voraus
Antwort unseres Experten:
Sie können ruhig erst bei Ihrem "regulären" Hautarzt vorstellig werden, der Sie sicher besser kennt.
Patientenfrage:
Sehr geehrter Herr Dr. Enk, sie hatten mir netterweise schon vor einem halben Jahr meine Fragen zu einer Muttermalentfernung beantwortet, auf die ich gernne nochmal zurückkommen würde. Ich habe mir im letzten Jahr ein sehr auffälliges Muttermal entfernen lassen (es sah aus wie zwei Muttermal neben- bzw. übereinander). Den damaligen histologischen Befund habe ich nun vorliegen: Makroskopischer Befund: 3,0 x 1,7 cm großes, spindelförmiges Exidat; zentral 0,5x0,5 große, braune Läsion, mit einem Mindestabstand von 0,7cm (nach Fixierung in Formalin) makroskopisch in toto exzidiert. Mikroskopisch erkennt man eine asymmetrisch aufgebaute melanozytäre Läsion, die zwei unterschiedliche melanozytäre Kompartimente aufweist. Zur eine Seite entlang der Junktionszone regelgerechte, kleine Nester aus Melanozyten und in der oberen und mittleren Dermis zur Tiefe kleiner werdende, regelgerechte Nester aus diesen Zellelementen. Zur anderen Seite entlang der Junktionszone z.T. sehr kräftig pigmentierte Nester aus Melanozyten, z.T. etwas ephiteloide Zytologie. Darunter Melanophagen. Keine pategoides Pattern. DIAGNOSE: kombinierter Nävuszellnävus vom Conpound-Typ mit inhomogender Pigmentierung in Assiziation mit einem dysplastischen Nävuszellnävus mit. z.T. spitzoiden Zügen; insegsamt kein Anhalt für Malignität; zu den Rändern und zur Tiefe in toto exidiert. Nun war ich gestern nochmal zur Vorsorge bei meinem Hautarzt und wir kamen nochmal auf dieses entfernte Muttermal zu sperchen. Er sagte mir, dass er sich eigentlich ganz sicher war, dass es bösartig war (hatte er mir damals so nicht gesagt). Aber die Histologie hätte ja dann wohl was anderes ergeben. Auf meine Rückfrage, on ich mich denn nun darauf verlassen könnte, dass alles o.k. ist und nichts mehr nachkommt, antwortete er mir, dass ja Nichts im Leben 100% sicher wäre. Nun ist meine Angst wieder da und daher meine Fragen: Was halten Sie von dem Befund, gibt es Anlass daran zu zweifeln? Könnten doch noch Zellen verblieben sein, die streuen? Das Muttermal wurde übrigens in Hamburg bei Dr. Reusch histologisch untersucht. Kennen Sie das Institut (Qualität)? Vielleicht können Sie mich ja noch ein zweites Mal beruhigen. Herzlichen Dank
Antwort unseres Experten:
nein, das Muttermal ist eindeutig gutartig! Die Qualität der Befundung ist erstklassig!
Patientenfrage:
Liebes Expertenteam, ich habe folgenden Befund bekommen: Stufenschnitte durch einen asymmetrischen, deutlich pigmentierten melanozytären Tumor, der mit atypischen Melanozyten in allen Eptitheletagen einhergeht. Gleichzeitig finden sich nur vergleichsweise wenige atypische Melanozyten im oberen Korium. Das Pigment ist klumpig und etwas zur Tiefe hin abgedrängt. Es liegt ein lymphozytäres Begleitinfiltrat vor. Die Ränder sind frei: Diagnose. Malignes Melanom (Typ des SSM, Level II, Tumordicke 0,3mm pT1a, ICD-O M8743/3, in toto exzidiert. Habe daraufhin nachschneiden lassen mit 1cm. Können sie mir sagen, ob damit der Tumor für immer beseitigt ist. Lieben Gruss Doreen
Antwort unseres Experten:
dieses sehr frühe Melanom ist damit entfernt. Es sollte sicherheitshalber noch eine Ultraschalluntersuchung der Lymphknoten erfolgen udn Sie sollten zur Nachsorge regelmäßig zum Hautarzt. Die Heilungschancen sind extrem gut!
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam, bei mir (w.,39J., wurde ein SSM 0,7mm, Clark Level III-IV am Nacken festgestellt. Ich wurde trotz der Lokalisation und des tiefen Clark-Wertes in pt1a eingeteilt und mache mir nun große Sorgen, ob das Melanom gestreut haben könnte. Reicht für mich bei der Eindringtiefe bis in diese Hautschicht denn diese Nachsorge (Hautuntersuchung alle 6 Monate)? Wie groß ist das Risiko einer Metastasierung beimeiner Melanomdicke? Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
das entscheidende Kriterium ist die Eindringtiefe in mm, die ist sehr gering bei Ihnen. Daher ist die Prognose extrem gut und die Nachsorge wie angesagt genau richtig. Sie sollten guter Dinge sein!
Patientenfrage:
Guten Tag, durch hohe Dosen Tyrosin kombiniert mit Kupfer kann man die körpereigene Melaninproduktion steigern. Treten durch diese Erhöhung auch vermehrt Leberflecken auf? Kann eine vermehrte Entstehung dieser Pigmentstörungen mit einem verbesserten Immunsystem verhindert oder sogar gestoppt werden?
Antwort unseres Experten:
auf keinen Fall sollten Sie sich einer solchen "diät" aussetzen - gerade die genannten Substanzen sind durchaus nicht ungefährlich!
Patientenfrage:
Hallo Expertenteam, gerne hätte ich zu folgendem Befund ihre Beurteilung / Ratschläge: 1. am re. Schulterblatt kaudal: Drm.ca. 1,1 cm Totalexc. a. Mikroskopie: Ulcus an der Oberfläche. Im Corium zeigen sich basophile, scharf begrenzte, solide Tumorzellnester mit Palisadenstellung peripher gelagerter Tumorzellkerne. Viele Mitosen und Einzelzellnekrosen. Typisch peritumorale Spaltbildungen zum Stroma. Lymphozytäres Begleitinfiltrat. b.Beurteilung: Ulzeriertes, solides Basaliom (C44.9). Zu beiden Seiten ausreichend, nach basal reichlich im Gesunden excidiert. 2. Dogear vom medialen Ende der Naht. Tumorfrei? a.Mikroskopie:Weitgehend unauffälliges Hautexcisat mit regelhafter Epidermis, welche z.T. eine leichte Melaninhyperpigmentierung des Stratum basale zeigt. Im Corium kolloidal degeneriertes Stroma, welches z.T. verdichted ist. Keine Reste des in 1. beschriebenen Basialioms. herzlichen Dank
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um ein Basaliom, welches aber in Gänze bereits entfernt wurde. Da Basaliome üblicherweise keine Metastasen bilden, können Sie ganz beruhigt sein und die Sache als erledigt ansehen. Regelmäßige Kontrollen durch einen Hautarzt sind aber sicher sinnvoll.
Patientenfrage:
Erst einmal vielen Dank dafür, dass man hier die Chance hat Fragen zu stellen. Mein Vater versuchte vor ein paar Wochen einen kurzfristigen Termin beim Hautarzt zu bekommen, da er eine veränderte, schmerzende Stelle oberhalb des Knöchels bemerkte.Leider erfolglos. Also suchte er den Hausarzt auf, der dies für eine Art entzündeten Pickel hielt und ihm eine Salbe verschrieb. Lediglich bei der Nachuntersuchung wurde klar, dass es doch etwas anderes sein mußte. Es wurde direkt vom Hausarzt herausgeschnitten und zur Analyse verschickt.Diese ergab Folgendes: 1,2 cm lange, 0,6 m breite Hautspindel, 0,5 cm dick. Auf der Hautoberfläche ein 0,5 cm durchmessendes, knotig erhabenes, zentral ulzeriertes Areal. Zentrale Spaltung. Man erkennt eine symmetrisch aufgebaute, teils lippenförmig begrenzte Plattenepithelproliferation mit zentralen Hornmassen. An der Basis findet man etwas unscharf zum Stroma begrenzte Plattenepithelkomplexe mit geringer Verhornungstendenz und nur leichtgradiger Kernpolymorphie und Hyperchromasie. Kritische Wertung: Gering stromainvasives, hoch differenziertes Kerato-Akanthom-ähnliches Plattenepithelkarzinom vom rechten Unterschenkel (G1) ohne Nachweis von Gefäßeinbrüchen. Die Läsion ist im Gesunden entfernt. Invasionstiefe 2,5 mm, horizontale Tumorausdehnung 4mm. pTNM-Klassifikation: pT1 G1 L0 V0 R0 Hierzu konnte uns der Hausarzt nur sagen, dass es bösartig war, jedoch alles entfernt wurde und wir uns keinerlei weiteren Sorgen machen sollten. Trotz allem möchten wir hiermit zu einem Hautarzt, um nähere Informationen zur Diagnose zu bekommen. Da mein Vater ein sehr heller, rothaariger Typ ist, wäre auch eine generelle Komplettuntersuchung sinnvoll. Da wir noch immer keine Chance auf einen schnellen Termin haben, hoffe ich auf diesem Weg eine "Übersetzung" dieser Diagnose zu erhalten. Für Laien ist sie sehr unverständlich. Ist wirklich alles so harmlos und welche weiteren Schritte wären in diesem Fall sinnvoll? Ich danke Ihnen sehr für Ihre Antwort, die uns die Wartezeit bis zum Hautarzttermin erleichtern würde. Mit freundlichen Grüßen
Antwort unseres Experten:
es handelt sich um einen bösartigen Tumor und daher sollten Sie unbedingt noch den Hautarzt zur Ganzkörperinspektion aufsuchen. Es sollte sicherheitshalber auch noch eine Sonographie der Lymphknoten in der Leiste durchgeführt werden. Ansonsten sind zumindest jährlich Hautuntersuchungen durch den Hautarzt sicher eine gute Idee. Die gute Nachricht ist aber wirklich, dass der Tumor schon einmal komplett entfernt wurde - das ist sehr gut!
Patientenfrage:
Hallo liebes Expertenteam, ich habe vor kurzem einen runden, roten(kann auch leicht anders pigmentiert sein, da er direkt am Haaransatz liegt kann ich nicht genau sagen ob auch ein bisschen weiss dabei ist oder ob das vom Haar kommt) 0,4 cm groß. War vor kurzem bei Hautarzt aber der er wie gesagt am Haaransatz liegt hab ich es leider vergessen zu zeigen, bisher hat er sich nicht verändert. Nun ist mir seit einiger nicht gut (Schwindel, leichte Kopfschmerzen) und da wollte ich fragen ob das schon Hirnmetastasen sein können. Klingt vielleicht etwas überängstlich doch möchte ich dennoch mich vergewissern ob das sein könnte von so einem relativ kleinen Fleck. Außerdem habe ich in ca. 1 Monat einen Hautarzttermin und wollte fragen ob ich schon früher wieder hingehen sollte. Mit freundlichen Grüßen Marcus
Antwort unseres Experten:
ich denke, Sie sind hier wirklich etwas überängstlich und da Sie bereits in einem Monat einen erneuten Hautarzttermin haben, würde ich dann den Fleck zeigen, um seine Meinung zu hören. Diese Zeit ist allemal vorhanden und da Sie ja vor kurzem beim Hautarzt waren, hat dieser den Fleck sicher auch schon inspiziert.
Patientenfrage:
Liebes Experten-Team, vor 7 Monaten hatte ich einen Kaiserschnitt. Genau auf der Narbe ist ein schwarzes Gebilde entstanden. Ich dachte immer, das wäre Schorf von der Narbe und habe es nicht weiter beachtet, Nun, beim Anfassen, ist mir aber erstmals aufgefallen, dass es auf der Haut sitzt. Krebs ist in meiner Familie häufig aufgetreten, auch bei Verwandten 1. Grades und nun mache ich mir natürlich Sorgen. Zum einen, weil es so dunkel ist und zum anderen, weil es nicht die typisch runde Form meiner anderen Leberflecken hat. Nun meine Frage: kann sich auf einer Narbe überhaupt ein Melanom bilden bzw. kann es sich dort genau mit einer solchen Wahrscheinlichkeit bilden wie anderswo am Körper? Ich habe leider erst im April ein Hautscreening bei meinem Hautarzt bekommen und nun läßt mir das aber keine Ruhe und wenn es nicht ausgeschlossen ist, dass sich ein Melanom auf einer Narbe bilden kann, dann würde ich versuchen, in den nächsten Tagen einen anderen Hautarzt aufzusuchen. Vielen Dank vorab!
Antwort unseres Experten:
es ist leider nicht ausgeschlossen, dass sich auch in der Narbe ein Melanom bildet - versuchen Sie, auch zu Ihrer Beruhigung, einen früheren Termin beim Hautarzt zu bekommen.
Patientenfrage:
Hallo. Habe heute per Zufall Ihre Seite entdeckt. Wir sind zur Zeit ziemlich verzweifelt. Unsere Tochter Marina ist 17 Jahre jung. (rothaarig). Wir haben gestern von unserem Hautarzt erfahren, dass man bei Ihr 2 weitere Melanome Insitu am Kopf und am Rücken entdeckt hat. Nun muss Sie nächste Woche wiederum nachschneiden. Das erschreckende daran ist, dass Sie seit 2 Jahren alle 3 Monate zur Untersuchung gehen muss und mittlerweile bereits 11 bösartige Melanome am ganzen Körper entfernen musste. Zuerst wird gestanzt, ins Labor geschickt und danach meistens 1-2 befallene Muttermahle raus- geschnitten. Wir sind bei 3 Aerzten mit Ihr. Unter anderem auch bei ... in Basel. Das er- schreckende ist zusätzlich, dass uns die Aerzte jedesmal sagen, dass Ihre ganzen Muttermahle bei der Früherkennung A-typisch sind. D.h. nicht mal der Prof. kann mit Bestimmtheit beurteilen, ob es sich um ein gutartiges oder bösartiges Muttermal handelt . Man entfernt nach dem Zu- fallsprinzip und wartet auf die Laboruntersuchung. Sind Ihre Erfahrungen Diesbezüglich in Deutsch- land besser ? Haben Sie andere, oder neue Un- tersuchungsmethoden ? Können Sie uns einen Spezialisten nennen, der sich mit dieser Art von Hautkrebs auskennt, oder einen Patienten mit einem ähnlichen Krankheitsverlauf behandelt hat ? Vielen Dank für Ihre Hilfe !
Antwort unseres Experten:
ich denke, ich darf mich hier in Deutschland durchaus einen Spezialisten nennen und kenne auch noch weitere, aber mehr als die Vorsichtsmassnahmen, die Sie jetzt ergreifen, kann man nicht tun. Leider gibt es in der Tat Patienten, die zur Entwicklung von Melanomen neigen. Eine sehr engmaschige Kontrolle durch den kundigen Hautfacharzt ist hier alle drei Monate angeraten. Eine Laboruntersuchung, die dies ersetzt, gibt es derzeit nicht. Bislang haben Sie mit dieser Methode ja auch durchaus viel Erfolg gehabt, denn noch früher kann man die Melanome nun einmal nicht erkennen. Lichtschutz ist ferner sehr wichtig!
Patientenfrage:
Hallo, ich habe mir vor ca. 10 Jahren 4 Muttermale per Laser entfernen lassen und habe nun hier gelesen da man dies niemals tun sollte, nun habe ich Angst das sich doch noch was entwickeln könnte aus den unteren nicht sichtbaren Schichten. Was kann ich dagegen tun?
Antwort unseres Experten:
leider können Sie jetzt gar nichts mehr tun, denn entfernt ist entfernt. Aber gehen Sie zunächst einmal davon aus, dass hier in der Tat nur harmlose Muttermale entfernt wurden, wie dies in aller Regel der Fall ist.
Patientenfrage:
Hallo! Nach der Diagnose Malignes Melanom CL IV spritze ich mir seit November 2008 Interferon A. Mit den mehr oder weniger auftretenden Nebenwirkungen, die sich mit Paracetamolgabe jedeoch im Rahmen halten. Seit Dezember habe ich jedoch immer stärker werdende Probleme im Magen-Darm-Bereich mit erheblichen Schmerzen. Als ich gestern bei meiner Hausärztin war und wir am überlegen waren was so alles der Auslöser sein könnte erwähnte ich meine allabendliche Grapefruit. Sie sagte mir sofort, dass ich das nicht mehr essen darf, weil die sich mit dem Interferon nicht verträgt. Nun meine Frage: Können Sie mir sagen, ob es noch mehr Lebensmittel gibt (außer Grapefruit), die ich nicht mehr zu mir nehmen sollte? Andere Zitrusfrüchte? Bin total verunsichert, denn auch im Beipackzettel (der ja wirklich lang genug ist) hatte ich keinen Hinweis auf Grapefruit gefunden... Danke!
Antwort unseres Experten:
eigentlich gibt es keinerlei Lebensmittel, die sich mit Interferon nicht vertragen. Allerdings kann eine gastrointestinale Reizung durch Interferon hervorgerufen und durch säurehaltige Nahrungsmittel verstärkt werden. Hier können Antazida helfen, sonst gibt es nichts zu beachten.
Patientenfrage:
Hallo, ich habe ein paar Fragen zu einem Befund vom April 2008: Hier der Befund: Epidemisband mit verlängerten Reteleisten. Hier unscharf begrenzter melanozytärer Naevus mit einzelnen Melanozyten an der Junktionszone. Dazwischen zahlreiche junktionale Nester, die stellenweise konfluieren. Im Papillarkörper lymphozytäres Infaltrat, unregelmäßige Pigmentverteilung und lamelläre Fibroplasie. Möglicherweise schon einige vom Epithe abgelöste kleinere Melanozytenkomplexe. Diagnose: Überwiegend junktional gelegener, dysplastischer Neavuszellnaevus Postskriptum: Sehr oberflächliche, im Wesentlich nur Epidermis und Stratum papillare des Korioms erfasste Biobsie. Die histologische Diagnose mußt daher unter gewissem Vorbehalt erfolgen, da tiefere und koriale Schichten nicht zur Darstellung kommen. Warum wurde bei nur teilweiser Entfernung des Muttermals nicht nachgeschnitten? Der Hautarzt meinte, bei dysplastischen Neavis schneidet er nicht nach, falls das Muttermal wiederkommt (wieder nachdunkelt) soll ich auf alle Fälle vorbeikommen...... reicht das wirklich so??
Antwort unseres Experten:
im Prinzip hat Ihr Hautarzt recht, da es sich in der vorhandenen Biopsie um einen rein gutartigen Befund handelt. Wenn Sie allerdings über die Teilentfernung beunruhigt sind, dann wird er sicher gern auf Ihren Wunsch den Rest auch noch entfernen.
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam, mein Mann hatte vor 3 Jahren ein Melanom mit einer dicke von nicht mal einem halben millimeter. es wurde nachgeschnitten und es fogte eine halbjährliche muttermalkontrolle und eine jährliche blutabnahme sowie ultraschall der lympfknoten, oberbauch und lunge. vor ein paar tagen hatte er bei einer routine blutuntersuchung einen erhöhten leberwert. da auch die melanom nachuntersuchung folge wurde auch gleich alles andere untersucht. es zeigten sich keine auffälligkeiten nur zwei 7mm große auffälligkeiten an der leber. der radiloge tippt auf blutschwämme. der hautarzt hat meinen mann zur ct geschick um weiter abzuklären wegen des melanoms damals. jetzt haben wir große angst das das melanom gestreut haben könnte. ich weiß das es möglich sein kann auch nach 3 jahren aber wie groß ist das risiko wirklich das es metastasen sind? danke
Antwort unseres Experten:
da es sich nach Ihren Aussagen ja um ein<0,5mm Melanom gehandelt, wird sich der Befund mit Sicherheit als harmlos herausstellen und steht gewiss nicht im Zusammenhang mit dem Melanom. Sie sollten also ganz gelassen bleiben!
Patientenfrage:
Mir wurde ein Muttermal entfernt. Diagnostiziert wurde lt. Arzt, dass der Tumor im Übergang von Gut zu böse ist. Das Stichwort insu ist gefallen. Er möchte 0,5 cm an jeder Seite nachschneiden. Röntgen von Lunge, Lymphdrüsen etc. hält er nicht für notwendig. Wenn ich die Infos hier lese, empfehlen Sie in der Regel das Röntgen. Was meinen Sie. Ist die Empfehlung meines Arztes richtig?
Antwort unseres Experten:
streng nach den Leitlinien hat der Kollege absolut recht. Wir machen sicherheitshalber (ohne dass dies zwingend erforderlich wäre) gern ein Lymphknotensono bei in situ Befunden. Ein Rö-Thorax ist überflüssig bei diesem Befund.
Patientenfrage:
Hallo.Bei mir wurden drei Leberflecken entfernt, die grenzwertig waren. Jetzt wurde eine Fleck entfernt, mit der Diagnose Melanom in situ, anschließend wurde großflächig um die Narbe Gewebe entfernt.Anscheinend bin ich sehr gefährdet immer wieder an Hautkrebs zu erkranken. Wäre es vielleicht ratsam mich zu einer klinischen Studie anzumelden-z.b in Heidelberg-dort haben Forscher ein Adenovirus, das Erkältungen hervorruft, so verändert, dass es gegen Hautkrebs helfen soll.Gibt es noch andere neue Entwicklungen?Danke.
Antwort unseres Experten:
Nein, für klinische Studien besteht derzeit kein Anlass und es gibt auch keine klinische Studie für Ihr frühes Tumorstadium. DA die Arbeiten mit den Adenoviren aus meiner eigenen Arbeitsgruppe stammen, kann ich Ihnen sagen, dass es sich um vorklinische Studien handelt, die nicht für Sie geeignet sind. Sie sollten lediglich die Nachsorge beim Hautarzt ernst nehmen.
Patientenfrage:
Liebes Experten-Team, ich habe seit ca. 1 Jahr ein sehr fleckiges Gesicht: dunkle Flecken an Stirn, Wangen und Schläfen, helle Flecken um die Augen. Es sieht aus, als hätte ich ein Chloasma und Vitiligo auf einmal! Gibt es das denn, beide Pigmentstörungen gleichzeitig zu haben? Ich nehme übrigens die Pille (eine Mikropille - Yasminelle) und habe Hashimoto..... Vielen Dank, Nina
Antwort unseres Experten:
Leider kann ich auf Ihre Beschreibung hin keine Diagnose stellen. Ich würde Ihnen empfehlen, einen Hautarzt aufzusuchen.
Patientenfrage:
Sollte der Schildwächterlymphknoten bei Tumordicken über 1 mm entfernt werden?
Antwort unseres Experten:
Die Frage, ob die Entfernung des Schildwächterlymphknotens bei Tumordicken ab 1 mm wirklich sinnvoll ist, wird derzeit in Studien überprüft. Derzeit gibt es aber zumindest keine Hinweise darauf, dass die Entfernung des Schildwächterlymphknotens in irgendeiner Weise nachteilig für Patienten ist, so dass bislang eine Standardempfehlung zur Exzision des Lymphknotens gilt. Bleibt abzuwarten, ob die Studienlage zeigen wird, dass sich diese Empfehlung in der Zukunft ändert. Bislang gilt als Standard nicht nur die Entfernung des Schildwächterlymphknotens zum verbesserten Staging, sondern auch gleichzeitig die Sanierung der Lymphknotenstationen.
Patientenfrage:
Ich entwickle permanent neue Muttermale an meiner Haut -muss ich mir Sorgen machen?
Antwort unseres Experten:
Generell nimmt die Anzahl der Muttermale am Körper im Laufe des Lebens durchaus auch physiologischerweise (d.h. ohne pathologischen Befund) zu. Diese Tatsache allein ist noch kein Grund zur Sorge. Allerdings sollten Sie sich durchaus zur Kontrolle regelmäßig beim Hautfacharzt vorstellen, damit hier gutartige von bösartigen Veränderungen frühzeitig abgegrenzt werden können.
Patientenfrage:
Sehr geeherter Expertenrat, meine Mutter (57) erkrankte im letzten Jahr an einem Melanom an der Wade (2,1 mm - clark IV - Lymphknoten waren OK) - seitdem bekommt sie Interferon (peg) und geht regelmäßig zu den Untersuchungen. Im Oktober letzten Jahres wurde ein veränderter Lymphknoten unter der Achsel festgestellt, der zunächst nach mehrfacher Absprache mit den behandelten Ärzten bloß weiter beobachtet worden ist. Anfang dieses Jahres wurde erneut untersucht und man stellte eine Vergrößerung jenes Lymphknotens um 2 mm fest. Dieser soll morgen in einem Klinikaufenthalt entfernt und untersucht werden. Nun zu meiner Frage: Ein befragter Onkologe meinte, er selbst glaube nicht, dass der auffällige Lymphknoten eine Metastase sei, weil 1. der Weg von der rechten Wade zur linken Achsel sehr ungewöhnlich sei (ohne dabei anderweitig auffällig zu werden) und 2. die Entwicklung seit Oktober bei einer Metastisierung wesentlich "explosionsartiger" geschehen wäre. Was sagen sie dazu? Sollte ich mich zunächst etwas beruhigen und von einer anderen Veränderung des Lymphknotens ausgehen? Was kann denn noch eine solche Veränderung des Lymphknotens bewirken? Passiert es oft, dass Lymphknoten "ungefährlich" verändert sind? Und falls es sich als eine Metastase heraustellen sollte, wäre dann die Prognose wesentlich schlechter, weil dann ja nicht nur ein benachbarter Lymphknoten, sondern ein weit entfernter betroffen ist? Und ist in diesem fall von weiteren Metastasen auszugehen? Gegenwärtig musste meine Mutter die Interferon-Therapie wegen schlechter Leberwerte absetzen. Sind schlechte Leberwerte typische Nebenwirkung des Interferons? Und könnten nicht auch schon Metastasen in der Leber diese Werte verursachen? Und hätte man solche Metastasen bei der Kontrolluntersuchung im Januar entdeckt, wenn sie schon solche Auswirkung hätten? Viele Fragen - ich weiss - ich bedanke mich auch jetzt schon für die Beantwortung - fühle mich gerade wegen der Ungewissheit, beziehungsweise wegen der Angst vor einer Progression der Krankheit, sehr schlecht.
Antwort unseres Experten:
Es wäre in der Tat sehr ungewöhnlich, wenn sich dieser LK als Metastase des Melanoms herausstellen würde, daher lasse ich die weiteren Fragen nach Metastasen zunächst unbeantwortet.
Leberwerterhöhungen sind aber in der Tat häufigere Komplikationen einer IFN-Therapie. Metastasen wären sehr ungewöhnlich und auch mit Ultraschall detektierbar.
Bleiben Sie also ruhig!
Patientenfrage:
Sehr geehrter Prof. Enk, in meiner Familie sind nun schon 2 Fälle eines Melanoms diagnostiziert worden (bei der Großmutter mit 75 und der Mutter mit 64). Mir selber wurde vergangenes Jahr ein dysplastisches Muttermal entfernt. Wie schätzen Sie die Möglichkeit einer Vererbung der Veranlagung zur Entwicklung eines Melanoms ein? Und wie häufig sollte ich mich pro Jahr vom Hautarzt untersuchen lassen, um sicher sein zu können, dass ein entstandenes Melanom frühzeitig entdeckt wird. Der Hautarzt sagt, einmal im Jahr "reicht völlig". Was meinen Sie?
Antwort unseres Experten:
Echte "Vererbungsfälle" von Melanomen sind zum Glück extrem selten. Aber, hellhäutige Personen mit vielen Muttermalen sind sicher gefährdeter, als andere Personen. Üblicherweise reicht die Kontrolle 1x/Jahr aber aus, da dürfen Sie Ihrem Hautarzt vertrauen.
Patientenfrage:
Ich beginne demnächst eine Interferontherapie/Hepatitis C, muss ich vorher zum Augenarzt?auch wenn ich keine Probleme mit den Augen habe. Vielen Dank
Antwort unseres Experten:
Ja, Sie müssen vorher zum Augenarzt, um den ist-Status zu dokumentieren.
Patientenfrage:
Ich möchte mir auf der Stirn die Altersflecke per Laser entfernen lassen. Ist das gefährlich? Herzlichen Dank für Ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
Wenn es sich um sichere Altersflecken und nicht um Muttermale handelt (dies sollte ein Hautarzt beurteilen), dann können sie mit Laser entfernt werden.
Patientenfrage:
bei mir wurde vor 10 jahren ein malignes melanom unterhalb des knies mit 3 cm abstand und hautabdeckung vom anderen bein operiert, dazu alle lymphknoten im bereich der leiste entfernt (keine metastasen). leider habe ich jetzt mit steigendem alter (37 J.) mit einem dickeren bein zu kämpfen, dass sich natürlich etwas mildern, aber nicht rückgängig machen lässt. mein größeres problem ist, dass im bereich der hautentfernung ein "loch" von der größe des op. sicherheitsabstandes ist. gibt es möglichkeiten, dieses irgendwie zu reduzieren, ich denke an unterspritzung o.ä.? herzliche grüße
Antwort unseres Experten:
Dies kann ich aus der Ferne nicht beurteilen. Hier sollten Sie Rat in einer Hautklinik oder bei einem plastischen Chirurgen suchen.
Patientenfrage:
Sehr geehrtes Expertenteam, die Hautärztin hat bei meinem Mann, 52, gestern eine Hautveränderung festgestellt, Dysplasie, die sie als sehr verdächtig ansieht. Ein ca. 0,6 mm nicht oder kaum erhabener Fleck, teilweise dunkelbraun/schwarz, heller braun, unregelmäßig und teilweise mit weißen Schüppchen. Ich habe diesen Fleck am hinteren Oberschenkel bereits vor ca. 1/2 Jahr oder länger entdeckt, mein Mann ging aber jetzt erst zum Arzt. Äußerlich hat sich an der Größe nichts oder wenig geändert. Die Hautärztin hat nun erst einmal eine Gewebeprobe, in die Tiefe hinein, an ein Labor geschickt und gemeint, dieser Leberfleck müsste auf jeden Fall herausgeschnitten werden. Sie möchte aber erst einmal wissen, um was es sich genau handelt und man müsste dann sehen, wie tief geschnitten werden muss. Das Ergebnis bekommt mein Mann erst in 10 Tagen. Nun habe ich von anderen Betroffenen gelesen bzw. bei meinem Vater war es bei einem hellen Hautkrebs so, dass umgehend gehandelt und nicht erst an den verdächtigen Stellen herummanipuliert wurde. Die pathologische Untersuchung also nach der Entfernung erfolgt und dann eventuell, je nach Befund, nachoperiert wird. So, wie die sich Hautärztin auch mir gegenüber äußerte, und wenn ich Fotos oder Beschreibungen über den schwarzen Hautkrebs lese, befürchte ich, dass es sich um einen solchen handelt. Ihr Verdacht schien sehr groß zu sein, sie sich relativ sicher zu sein. Meine Frage ist nun, ob diese Vorgehensweise üblich ist und nicht sofort gehandelt, also der Fleck vollständig entfernt werden sollte? Wird durch diese Gewebeentnahme nicht erst eventuell vorhandenes Krebsgewebe "verschleppt"? Sollten wir die Ärztin noch einmal kontaktieren und darum bitten, den gesamten Leberfleck umgehend zu entnehmen und nicht erst auf den Laborbefund zu warten? Vor einem Vierteljahr stellte der Hausarzt bei meinem Mann zwei, zwar nur sehr sehr geringfügig, erhöhte Leberwerte fest, die er sich nicht erklären konnte. Die Ultraschalluntersuchung ergab jedoch nur einen leichten Ansatz zur Fettleber, obwohl mein Mann nicht übergewichtig ist, aber schon einen Bauchansatz hat. Damit erklärte der Arzt dann die veränderten Leberwerte und wollte einige Monate später noch ein mal kontrollieren. Diese Kontrolle steht noch aus. Nun befürchte ich, diese Werte konnten schon ein Hinweis auf Methastasen sein ... Andererseits hätte das der Hausarzt, Arzt für Innere Medizin, auch sehen müssen. Die Luinge war jedenfalls, wegen einer Bronchitis vor 4 Wochen geröntgt, in Ordnung. Wir sind sehr verunsichert und wissen nicht, wie wir uns verhalten sollen. Sollten wir darauf drängen, dass der Fleck um gehdn entfernt wird oder diese 10 Tage in Unsicherheit abwarten? Verletzt ist die Stelle ja nun ohnehin schon. Wenn der Fleck jedoch so oder so, lt. Aussage der Ärztin, entfernt werden muss, warum dann nicht gleich großräumig und ganz vor dem Laborbefund? Vielen Dank für Ihre Antwort.
Antwort unseres Experten:
Leider kann ich Ihnen auch nicht genau sagen, warum Ihre Hautärztin hier zunächst eine Probe entnommen hat. Aber egal - eine Erhöhung des Metastasierungsrisikos findet hierdurch jedenfalls nicht statt. In Abhängigkeit von dem Resultat muss man den Fleck dann entweder ganz entfernen oder man muss gar nichts tun. 10 Tage haben sie gewiss Zeit, auch wenn ich Ihre Unsicherheit gut verstehen kann. Die erhöhten Leberwerte sind sicher noch kein Anzeichen für Metastasen!
Patientenfrage:
Welche Ursachen könnten vorliegen, wenn man ständig verschiedene Hautkrebse entwickelt ? Ich bin 36 Jahre, war in meinem ganzen Leben nie lange an der Sonnen,war ehrlich noch nie braun . Und habe nun mittlerweile 1 Basaliom, 1 Spinaliom , 2 Melanome und ein Dermatofibrosarkom.Ich frage mich,was ich tun kann. Kann man untersuchen, warum meine Haut so reagiert ? Besten Dank !
Antwort unseres Experten:
Es gibt sicher unterschiedliche "Empfänglichkeiten" für Hautkrebs, die u.a. genetisch bedingt sind. Leider ist es so, dass, obwohl wir mittlerweile einige dieser Defekte kennen, bislang keine Routineverfahren zu ihrer Bestimmung zur Verfügung stehen und wir auch nicht wissen, wie wir sie im Menschen "reparieren" sollten. Somit kann ich Ihnen lediglich die Empfehlung geben, sich konsequent vor Cofaktoren wie Sonnenlicht zu schützen, die eine Hautkrebsentstehung fördern könnten.
Patientenfrage:
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Hirnmetastasierungen?
Antwort unseres Experten:
Üblicherweise wird hier eine Bestrahlungsbehandlung empfohlen. In Abhängigkeit von der Anzahl der Metastasen ist die Möglichkeit einer sog. stereotaktischen Bestrahlung und einer Ganzhirnbestrahlung. Ferner besteht die Möglichkeit zur Durchführung spezieller Chemotherapien.


