Hautkrebs und andere Hautveränderungen: Malignes Melanom

Das maligne Melanom, auch schwarzer Hautkrebs genannt, ist ein bösartiger, von den pigmentbildenden Zellen der Haut (Melanozyten) ausgehender Tumor. Fast 50 Prozent aller Melanome entwickeln sich aus pigmentierten Muttermalen. Sie können allerdings auch "spontan" auf völlig unauffälliger Haut entstehen.

Das maligne Melanom zählt zu den gefährlichsten Krebserkrankungen. Das liegt vor allem in seiner Neigung, sich schon in frühen Krankheitsstadien auszubreiten und Tochterabsiedlungen in anderen Organen zu bilden. Wenn dies geschehen ist, bevor das Melanom erkannt wird, sind die Heilungschancen schlecht.

Die Häufigkeit hat in den letzten Jahren überall auf der Welt stark zugenommen. In Deutschland hat sie sich seit 1990 mehr als verdoppelt. Die Gründe dafür sind sicher vielschichtig, aber vieles weist auf die bedeutende Rolle der UV-Strahlen hin.

Menschen mit sonnenempfindlicher Haut sind stärker gefährdet als andere. Rotblondes Haar und ein entsprechender Hautton bringen ein fast fünffach höheres Risiko mit sich als schwarzes Haar mit dunklerem Hautton.