Hautkrebs und andere Hautveränderungen: Gutartige Hauttumore
Als gutartig bezeichnet man Geschwülste der Haut, die sich nicht auf andere Körperteile oder Organe ausbreiten und keine Tochterabsiedlungen (Metastasen) bilden. Einige davon bestehen schon bei der Geburt, andere entwickeln sich später im Laufe der Jahre.
Es gibt kaum einen Menschen ohne Muttermale. Muttermale sind kleine, meist dunkle Flecken, die sich aus den pigmentbildenden Zellen, den Melanozyten, entwickeln. Die meisten entstehen in der Kindheit oder in jungen Jahren. Die Anzahl der Muttermale schwankt zwischen weniger als zehn und über hundert. In der Regel handelt es sich um harmlose Erscheinungen, die keiner Therapie bedürfen. Hässliche Muttermale oder solche, die an störenden Stellen sitzen, können unter örtlicher Betäubung entfernt werden.
In seltenen Fällen kann sich aus einem Muttermal ein bösartiger Hauttumor, ein Melanom, entwickeln. Man soll daher regelmäßig die bestehenden Muttermale auf verdächtige Veränderungen untersuchen.
Wird ein Muttermal größer, insbesondere mit unregelmäßigem Rand, dunkler oder heller, entzündet es sich, blutet oder geht auf, fängt an zu jucken oder zu schmerzen, ist es höchste Zeit, den Hautarzt aufzusuchen. Wenn ein Muttermal zu einem bösartigen Tumor entartet, muss es zusammen mit dem umliegenden Gewebe chirurgisch entfernt werden.

Hautkrebs und andere Hautveränderungen 