Früherkennung / Diagnose: Selbstdiagnose
Die wichtigste Rolle bei der Früherkennung spielen Sie selbst. Ihre Aufmerksamkeit und Sorgfalt können lebensrettend für Sie sein.
- Untersuchen Sie Ihre Haut regelmäßig auf verdächtige Pigmentflecke. Achten Sie auf Pigment-Male, die größer als 5 bis 6 Millimeter sind und kontrollieren Sie sie regelmäßig.
- Bilden sich dunkle, pigmentierte Knötchen auf einem solchen Pigment-Mal, sollten Sie baldmöglichst Ihren Arzt aufsuchen.
- Verdächtig sind auch altbekannte Muttermale, die sich plötzlich verändern, größer werden, ihre Farbe wechseln, sich entzünden, anfangen zu jucken oder zu bluten. Das könnte auf das Entstehen eines Melanoms hinweisen.
- Aufmerksamkeit sollten Sie auch größeren behaarten Muttermalen schenken. Häufiger als andere Pigment-Male neigen sie dazu, zu einem Melanom zu entarten.
So sollten Sie sich untersuchen:
Untersuchen Sie die Vorderseite Ihres Körpers und den Rücken mit Hilfe eines Spiegels. Anschließend die linke und die rechte Körperseite mit erhobenen Armen.
Betrachten Sie die Rückseite Ihrer Beine, die Füße und Fußsohlen, sowie die Zwischenräume der Zehen.
Untersuchen Sie Ihre Hände von innen und außen. Winkeln Sie die Ellenbogen an und untersuchen Sie die Innenseiten Ihrer Unterarme sowie die Rück- und Innenseiten Ihrer Oberarme bis hoch unter die Achseln.
Untersuchen Sie Nacken und Kopfhaut mit Hilfe eines Handspiegels. Teilen Sie die Haare und schauen sich die Kopfhaut überall an.
Prüfen Sie schließlich Rücken und Gesäß ebenfalls mit Hilfe eines Handspiegels.
Wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt, sollten Sie unverzüglich Ihren Hautarzt aufsuchen. Besser einmal zu viel als einmal zu wenig. Nach der Untersuchung mit einem Hautdermatoskop bei etwa 10-facher Vergrößerung kann Ihr Hautarzt dann schon mit großer Sicherheit sehen, ob Ihr Verdacht zutrifft oder nicht.
Wenn Ihr Verdacht bestätigt wird, kann mit der Behandlung sofort begonnen werden. So können die Heilungschancen beträchtlich verbessert werden. Wird Ihr Verdacht nicht bestätigt, fühlen Sie sich beruhigt und sind in Zukunft besser in der Lage, das Normale vom Krankhaften zu unterscheiden.

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