Früherkennung / Diagnose: Mikroskopie

Bei begründetem Melanomverdacht wird die verdächtige Hautveränderung möglichst schonend entfernt und mikroskopisch untersucht. Diese feingewebliche Untersuchung bringt nun endgültige Klarheit darüber, ob es sich wirklich um ein Melanom handelt oder nicht.

Das so genannte Lentigo-maligna-Melanom wird vermutlich durch übermäßige ultraviolette Strahlung (UV-B) hervorgerufen und tritt überwiegend bei älteren Patienten auf.

verdächtige Hautveränderung verdächtige Hautveränderung unter dem Miroskop

Die Hautschädigung befand sich seit mindestens 10 Jahren auf der rechten Wange einer 62jährigen Frau und hatte sich in den letzten 2 Jahren langsam vergrößert. Die Hautveränderung war einige Jahre zuvor entfernt worden, jedoch nach 12 Monaten wieder aufgetaucht.

Die häufigste Form des malignen Melanoms ist das oberflächlich-spreitende-Melanom.

oberflächlich-spreitende-Melanom oberflächlich-spreitende-Melanom unter dem Miroskop

Eine 34jährige Frau hatte diese Hautschädigung seit mehr als 13 Jahren auf dem Rücken. Sie wurde immer als schwarz und flach beschrieben. Während der letzten 12 Monate war die Hautschädigung gewachsen und außerdem mit Bluten und Jucken verbunden. In den letzten Monaten war sie zudem schmerzhaft geworden.